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Apple-Managerinnen: Mac Studio ist Ergebnis von 20-jähriger Erfahrung - Entwicklung war "überwältigend"

Der Mac Studio markiert einen weiteren Höhepunkt in Apples zweijährigem Umstellungsprozess auf die Ära der hauseigenen M-Chips. Die kompakte Workstation ist dabei nicht nur der leistungsstärkste ARM-Rechner aus Cupertino, sie stellt auch eine völlig neue Produktkategorie zwischen iMac und Mac Pro dar. Das erklärte jüngst der für das Produktmarketing von Mac und iPad verantwortliche Manager Tom Boger in einem Interview mit TechCrunch (siehe ). Der Mac Studio trägt aber auch zahlreiche kreative Gene in sich, welche bereits vor Jahrzehnten die Geräte des kalifornischen Unternehmens prägten.


Mac Studio fußt auf 20-jähriger Erfahrung
In die Entwicklung des Mac Studio flossen die Erfahrungen aus zwanzig Jahren ein. Das berichtet Kate Bergeron, Apples Vice President Hardware Engineering, jetzt im Gespräch mit Robert Leedham von GQ - Gentlemen's Quarterly. Die Managerin ist seit langer Zeit in Cupertino tätig und war bereits an der Entwicklung des 2003 erschienenen Powerbook G4 mit 17-Zoll-Display beteiligt. Der Mac Studio hat zwar mit diesem Gerät so gut wie nichts mehr gemein, dennoch waren die damals beim technischen Design gesammelten Erfahrungen bei seiner Entstehung sehr hilfreich. "Seinerzeit war alles, was wir in den Laptop einbauten, eine neue Erfindung", so Bergeron. Ziel war es, einen wirklich tragbaren Computer mit einem akzeptablen Gewicht und extremer Performance anbieten zu können.

Powerbook G4 und Mac mini dienten als Inspiration
Die damals entwickelte Kreativität, mit deren Hilfe das Powerbook G4 und später der Mac mini sowie das MacBook entstanden, kam dem Design-Team des Mac Studio zugute. Man habe sich an die seinerzeit bahnbrechenden Produkte erinnert, sich diese noch einmal angeschaut und von ihnen gelernt, so Bergeron gegenüber GQ. Das führte in einigen Aspekten zu innovativen Lösungen, welche die Entwicklung der Hochleistungs-Workstation mit dem extrem kompakten Formfaktor erst ermöglichten. Der gesamte Design-Prozess bis hin zur Vorstellung auf dem "Peek Performance"-Event sei überwältigend gewesen, sagten Bergeron und Apples ebenfalls am Gespräch mit Robert Leedham beteiligte Marketing-Managerin Colleen Novielli. Herausgekommen sei ein Gerät, dass die Vorgaben des Unternehmens erfülle. Man wisse aber nicht, wie die Nutzer es einsetzen werden, und sei sehr gespannt, welche kreativen Dinge sie damit in Zukunft anstellten.

Mac Studio im Apple Online Store

Kommentare

Uschaurischuum!
Uschaurischuum!24.03.22 10:06
Das klingt alles sehr gut, keine Frage. Der neue Mac Studio ist gelungen.
Ungleich geringer würde das Interesse an diesem Mac ausfallen, würde sich ein iMac 27 mit aktuellem M1 Ultra im Portfolio finden lassen.
2023/2024 wird dieser dann sicher wieder ins Gespräch kommen und mit noch mehr Leistung aufwarten können.

Verhaltensbeeinflussende Reize – Apple weiß wie das funktioniert.
Brauchen wir alles was wir können?
-2
antaron24.03.22 10:11
Man wisse aber nicht, wie die Nutzer es einsetzen werden, und sei sehr gespannt, welche kreativen Dinge sie damit in Zukunft anstellten.

Was soll das heißen? Typischer Marketing-Sprech. Was werden die Kunden schon damit machen? Das gleiche natürlich was die immer mit stationären Macs gemacht haben. Oder doch Cryptos schürfen oder eine böse KI mit der Neural Engine aus vielen Mac Studios bauen?
+14
MacuserEm(a)il
MacuserEm(a)il24.03.22 10:25
Der Mac Studio ist sicherlich eine gute Ergänzung, warum ein 24" iMac in Apples Augen Sinn macht, aber ein 27"-30" nicht, ist für mich unverständlich. Der iMac 27" wird gerne in der Medien/Grafik-Welt verwendet, wo man eben einen guten (großen) Bildschirm braucht aber keine Rechenleistung wie beim Mac Studio. Ich finde es sehr merkwürdig.
+4
Weia
Weia24.03.22 10:31
Uschaurischuum!
Ungleich geringer würde das Interesse an diesem Mac ausfallen, würde sich ein iMac 27 mit aktuellem M1 Ultra im Portfolio finden lassen.
Die ganze 27-Zoll-iMac-Ära hindurch erklangen die Klagerufe nach einem Mac Desktop zwischen Mac mini und Mac Pro, oft auch als Headless iMac tituliert.

Jetzt gibt es endlich das Gerät, nach dem die Nutzer so lange gerufen haben, während es 27-Zoll-iMacs gab. Wie kommst du darauf, dass das Interesse an dem Gerät recht gering wäre, wenn es den 27-Zoll-iMac noch gäbe?
2023/2024 wird dieser dann sicher wieder ins Gespräch kommen
Was an der Aussage Apples, dass es keinen 27-Zoll-iMac mehr geben wird, verstehst Du nicht?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+17
Weia
Weia24.03.22 10:38
MacuserEm(a)il
Der Mac Studio ist sicherlich eine gute Ergänzung, warum ein 24" iMac in Apples Augen Sinn macht, aber ein 27"-30" nicht, ist für mich unverständlich.
Es ist ökonomisch und ökologisch unsinnig, einen so großen/aufwändigen Bildschirm (und die Bildschirmtechnologie wird gerade immer aufwändiger) fest mit dem Computer zu koppeln.
Der iMac 27" wird gerne in der Medien/Grafik-Welt verwendet, wo man eben einen guten (großen) Bildschirm braucht aber keine Rechenleistung wie beim Mac Studio.
Na, in dem Falle kann man doch das Studio Display wunderbar mit einem Mac mini kombinieren. Genau das ist doch einer der Vorteile der Trennung von Computer und Monitor, dass du dir deine Wunschkombination aus beidem kaufen kannst.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+29
pünktchen
pünktchen24.03.22 10:42
Ich sehe das Problem nicht so ganz. Ein Mac Mini + Studio Display kostet doch etwa gleich viel wie der alte iMac 27''. Das deckt die Fälle wo ein guter Monitor ohne allzu viel Rechenleistung gesucht wird doch ab.

Der Desktopmarkt ist kleiner als der Laptopmarkt und schrumpft immer mehr. Da bietet Apple immerhin jetzt immerhin vier ganz verschiedene Geräte an - Mac Mini, iMac, Studio, Pro. Da kann man sich wirklich nicht beschweren finde ich. Bei den Laptops sind es ja eher 3 1/2, die beiden 13'' Modelle unterscheiden sich kaum. Wenn Apple sein Angebot ausweiten muss dann dort.
+16
awk24.03.22 10:43
MacuserEm(a)il
Der Mac Studio ist sicherlich eine gute Ergänzung, warum ein 24" iMac in Apples Augen Sinn macht, aber ein 27"-30" nicht, ist für mich unverständlich. Der iMac 27" wird gerne in der Medien/Grafik-Welt verwendet, wo man eben einen guten (großen) Bildschirm braucht aber keine Rechenleistung wie beim Mac Studio. Ich finde es sehr merkwürdig.

Das wird sein wie beim iPhone mini. Viele schreien danach, kaum einer kauft es. Dann wird es eben eingestellt.
-1
richm24.03.22 10:44
Entschuldigt den zynischen Kommentar, allerdings wenn ich mir das alles von Apple so durchlese, ist es einfach mal wieder schönes Marketing bla bla. Natürlich fließt 20 Jahre Erfahrung ein, wenn ich seit über 20 Jahre Computer baue. Natürlich lass ich mich durch andere eigene Produkte inspirieren, oh und die Ähnlichkeit zum Mac mini wäre mir garnicht aufgefallen . Sicher ist die Entwicklung eines solchen Gerätes nicht banal, dann bitte liebes Apple Marketing Team zeig uns genau das, was sind die Herausforderung die gelöst werden mussten, wieviele Prototypen mussten entwickelt werden die nicht zum Erfolg geführt haben.
+9
awk24.03.22 11:04
richm
Entschuldigt den zynischen Kommentar, allerdings wenn ich mir das alles von Apple so durchlese, ist es einfach mal wieder schönes Marketing bla bla.

Das ist schon zum fremdschämen. Aber offensichtlich gibt es Leute die darauf anspringen.
+1
jmh
jmh24.03.22 11:20
klar.

"der mac studio ist ergebnis von 20-jähriger gewinnmaximierung" kaeme nicht so gut rueber ...
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
+2
MacuserEm(a)il
MacuserEm(a)il24.03.22 11:23
pünktchen
Ich sehe das Problem nicht so ganz. Ein Mac Mini + Studio Display kostet doch etwa gleich viel wie der alte iMac 27''. Das deckt die Fälle wo ein guter Monitor ohne allzu viel Rechenleistung gesucht wird doch ab.

Und wo ist dann die Rechtfertigung für den 24" iMac? Der ist mit 16 GB Ram wahrscheinlich schneller als jeder bisheriger 27" Intel iMac (bis auf die Grafikkarte evtl.). Man hätte ihn auch mit großem Display bauen können.

Ich hatte mir überlegt einen "großen" iMac M1 für Homeoffice zu kaufen, da ich einen großen Bildschirm brauche. Jetzt kann ich entweder einen 24" nehmen, oder einen Mac mini mit extra Display. Ich finde es aber blöd den Komfort des All-In-Ones aufzugeben. Ich möchte keine 2 Geräte rumstehen haben wenn es das bisher als ein Gerät gab. Der iMac hat vor allem durch sein Display gepunktet, ich würde vermuten, dass die meisten Leute das Display mehr gebraucht haben, als "den Computer". Dann hätte man also schon lange keinen iMac mehr anbieten brauchen wo es einen Mac mini gab.

Für mich macht es leider keinen Sinn.
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Uschaurischuum!
Uschaurischuum!24.03.22 11:25
Weia
Uschaurischuum!
Ungleich geringer würde das Interesse an diesem Mac ausfallen, würde sich ein iMac 27 mit aktuellem M1 Ultra im Portfolio finden lassen.
Die ganze 27-Zoll-iMac-Ära hindurch erklangen die Klagerufe nach einem Mac Desktop zwischen Mac mini und Mac Pro, oft auch als Headless iMac tituliert.

Jetzt gibt es endlich das Gerät, nach dem die Nutzer so lange gerufen haben, während es 27-Zoll-iMacs gab. Wie kommst du darauf, dass das Interesse an dem Gerät recht gering wäre, wenn es den 27-Zoll-iMac noch gäbe?
2023/2024 wird dieser dann sicher wieder ins Gespräch kommen
Was an der Aussage Apples, dass es keinen 27-Zoll-iMac mehr geben wird, verstehst Du nicht?
Sorry, diese Klagerufe sind mir weniger bekannt. Aber danke für deinen Hinweis.

Bitte bleib entspannt(!)
Habe lediglich meinen Eindruck/Vermutung niedergeschrieben.
Um deine Frage zu beantworten: ich verstehe die Aussage von Apple. Dennoch erlaube ich mir diesen Gedanken.

Verhaltensbeeinflussende Reize.
Brauchen wir alles was wir können?
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex24.03.22 11:25
Weia
Was an der Aussage Apples, dass es keinen 27-Zoll-iMac mehr geben wird, verstehst Du nicht?

Wo hat Apple das jemals gesagt?

Sie haben das iMac Lineup letztes Jahr auf die Silicon Chips geswitcht.
Jetzt kam der Mac Studio als neues zusätzliches Lineup.
Und die einzige Aussage, die Apple getroffen hat, war, dass nur noch ein Lineup mit Silicon Chips fehlt: Der Mac Pro.

Da wurde nie etwas von einem Ende eines großen iMacs erwähnt.
Wenn sie das iMac Lineup um ein weiteres Gerät ergänzen wollen, können sie das tun ohne sich selbst lügend zu strafen.
0
MetallSnake
MetallSnake24.03.22 11:38
Gammarus_Pulex
Wo hat Apple das jemals gesagt?
Da wurde nie etwas von einem Ende eines großen iMacs erwähnt.

hier:
Apple confirmed to Ars that the 27-inch iMac has reached end of life.
Quelle:
https://arstechnica.com/gadgets/2022/03/apples-27-inch-intel-imac-disappea...
“War makes fascists of us all.” - Paul Verhoeven
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex24.03.22 11:41
MetallSnake: Ich les da genau das, was ich geschrieben hatte.
+3
Uschaurischuum!
Uschaurischuum!24.03.22 11:43
Gammarus_Pulex
MetallSnake: Ich les da genau das, was ich geschrieben hatte.

Letzte Zeile:
Update: Apple confirmed to Ars that the 27-inch iMac has reached end of life.
Brauchen wir alles was wir können?
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex24.03.22 11:46
Uschaurischuum!
Letzte Zeile:
Update: Apple confirmed to Ars that the 27-inch iMac has reached end of life.

Sorry, ich dachte es geht generell um einen größeren iMac.
+1
pünktchen
pünktchen24.03.22 11:52
MacuserEm(a)il
Und wo ist dann die Rechtfertigung für den 24" iMac?

Der ist deutlich günstiger als ein Mac Mini + halbwegs vergleichbarem Monitor. Wobei es den gar nicht zu kaufen gibt. Also konkurrenzlos günstig. Und vermutlich hat Apple schon immer deutlich mehr kleine iMacs verkauft als grosse iMacs.

MacuserEm(a)il
Ich finde es aber blöd den Komfort des All-In-Ones aufzugeben. Ich möchte keine 2 Geräte rumstehen haben wenn es das bisher als ein Gerät gab.

Wo ist da bitte der zusätzliche Komfort? Komfortabler da flexibler sind die getrennten Geräte. Das ist doch ein rein ästhetischer Einwand.
+7
marm
marm24.03.22 11:54
Gammarus_Pulex
Sorry, ich dachte es geht generell um einen größeren iMac.
Ein größerer iMac mit - zwangläufig wg. 220 dpi - noch höherer Auflösung (6k) macht die Nische noch kleiner.
Jeder kombiniert sich nun den 27er-Bildschirm mit dem Rechner, den er braucht (Macbook, Mini, Studio). Die Technik des Mac Studio mit dem großen Lüfter hätte auch nicht gut in einen schlanken iMac gepasst. Wie ich es drehe und wende, ein iMac 27 macht keinen Sinn mehr.
Eher vermisse ich einen 24-Zoll-Bildschirm, der sich optisch passend neben den iMac 24 stellen lässt oder als Ergänzung zum Macbook - unwahrscheinlich, ich weiß.
+5
David_B
David_B24.03.22 12:46
Weia
Na, in dem Falle kann man doch das Studio Display wunderbar mit einem Mac mini kombinieren. Genau das ist doch einer der Vorteile der Trennung von Computer und Monitor, dass du dir deine Wunschkombination aus beidem kaufen kannst.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Gleichzeitig aber eben auch zusätzliche Kabel auf dem Tisch. Das geht mir schon auf den Keks.
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MacuserEm(a)il
MacuserEm(a)il24.03.22 14:49
pünktchen
Der ist deutlich günstiger als ein Mac Mini + halbwegs vergleichbarem Monitor. Wobei es den gar nicht zu kaufen gibt. Also konkurrenzlos günstig. Und vermutlich hat Apple schon immer deutlich mehr kleine iMacs verkauft als grosse iMacs.

Ich habe noch nie einen iMac 21,5" in freier Wildbahn gesehen. Höchsten in etwas moderneren Läden als Kassensystem. Aber bisher bei keinem Arbeitgeber/Unternehmen. Ich weiß nicht ob ich bei der Behauptung mitgehen würde.

Ich verstehe das Argument, des Vorteils des neuen eigenen Monitors nicht. Als Ergänzung sicherlich. Es gäbe wahrscheinlich auch viele Leute die gerne einen "iMac ohne Computer" als Display-Erweiterung gehabt hätten > gleiche Höhe, gleiche Auflösung, gleiches Design.

Vielleicht ist es auch so, das wäre zumindest für mich eine Erklärung, das seit Corona viele auf ein Notebook setzen und z.B. im Büro das Display haben und zu Hause auf dem Laptop arbeiten.

Trotzdem finde ich es schade, dass man bei Apple einen großen Bildschirm nicht ohne "viel Rechenpower" bekommen kann. Ist ja beim MBA auch so.

Die ganze Adobe Suite für Bildbearbeitung z.B. ist jetzt nicht auf einen Mac Studio angewiesen was die Rechenleistung angeht.
-2
Weia
Weia24.03.22 15:25
MacuserEm(a)il
Und wo ist dann die Rechtfertigung für den 24" iMac? Der ist mit 16 GB Ram wahrscheinlich schneller als jeder bisheriger 27" Intel iMac (bis auf die Grafikkarte evtl.). Man hätte ihn auch mit großem Display bauen können.
Ich finde das eine nachvollziehbare Aufteilung: Für weniger anspruchsvolle Kunden ein Super-Simpel-Universal-All-In-One-Gerät, das mit seiner Bildschirmdiagonalen zudem ja in der Mitte zwischen 21" und 27" (den bisherigen iMacs) liegt, und die professionellere/technisch sinnvollere Variante mit Trennung von Computer und Display für anspruchsvollere Kunden.
Der iMac hat vor allem durch sein Display gepunktet, ich würde vermuten, dass die meisten Leute das Display mehr gebraucht haben, als "den Computer".
Genau damit formulierst Du doch aber ein Argument für die jetzige Trennung der beiden Komponenten: Dass eine starre Kombination in einem Gerät viele Kunden zwang, etwas mitzukaufen, was sie vielleicht gar nicht brauchen.
Dann hätte man also schon lange keinen iMac mehr anbieten brauchen wo es einen Mac mini gab.
Nein. Denn erstens kannst Du die Leistungsfähigkeit eines M1-Minis nicht mit der früherer Gerätevarianten vergleichen. Die neue Aufgabenteilung der Geräteklassen funktioniert erst seit dem M1.

Und zweitens gab es das Studio-Display noch nicht und die Verbindung eines externen 5K-Displays mit einem Computer war beim Erscheinen des 27"-Retina-iMacs auch noch gar nicht standardisiert möglich; das allein war damals schon ein Grund für das All-In-One-Konzept.
Ich hatte mir überlegt einen "großen" iMac M1 für Homeoffice zu kaufen, da ich einen großen Bildschirm brauche. Jetzt kann ich entweder einen 24" nehmen, oder einen Mac mini mit extra Display. Ich finde es aber blöd den Komfort des All-In-Ones aufzugeben. Ich möchte keine 2 Geräte rumstehen haben wenn es das bisher als ein Gerät gab.
Das ist für Dich dann natürlich ärgerlich, aber das ist, entschuldige bitte, nun wirklich ein Luxusproblem. Es gäbe genau die Hardware, die Du brauchst, aber Du störst Dich an einem zusätzlichen Gehäuse?

Dann ist der 24"-iMac übrigens genauso wenig etwas für Dich. Da sind nämlich Netzteil und Ethernet-Anschluss in ein zweites Gerät ausgelagert. Also auch 2 Gehäuse. Du könntest den Mac mini genau dort positionieren, wo im anderen Fall das Netzteil steht. Der einzige Unterschied wäre dann, dass Du aber weißt, dass in einem Fall ein kompletter Computer dasteht und im anderen Fall ein Netzteil. Das ist dann aber wirklich eher ein Phantomschmerz.

Apple müsste ein völlig ausuferndes Produktportfolio haben, wenn wirklich jeder Nutzerwunsch zu 100% mit einem Gerät abgedeckt werden müsste. Das geht einfach nicht.
Für mich macht es leider keinen Sinn.
Für Apple und deren Kunden insgesamt halt leider schon.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+9
Bitsurfer24.03.22 16:32
Wir haben hier letzthin ersetzt. Vorher 27" iMac und 24" Zweitbildschirm.
Jetzt ein 24" iMac M1 als Zweitbildschirm und 49" Dell als Haupbildschirm.

Man kann es nicht allen Recht machen. Die Ansprüche sind zu verschieden.
+3
MacKaltschale24.03.22 18:01
richm
Entschuldigt den zynischen Kommentar, allerdings wenn ich mir das alles von Apple so durchlese, ist es einfach mal wieder schönes Marketing bla bla. Natürlich fließt 20 Jahre Erfahrung ein, wenn ich seit über 20 Jahre Computer baue. Natürlich lass ich mich durch andere eigene Produkte inspirieren, oh und die Ähnlichkeit zum Mac mini wäre mir garnicht aufgefallen . Sicher ist die Entwicklung eines solchen Gerätes nicht banal, dann bitte liebes Apple Marketing Team zeig uns genau das, was sind die Herausforderung die gelöst werden mussten, wieviele Prototypen mussten entwickelt werden die nicht zum Erfolg geführt haben.

Dein Kommentar war nicht zynisch. Er war vollkommen realistisch. Das, was die da von sich geben, ist sinnentleertes Marketinggeblubber ohne jegliche Substanz. Wirklich selten etwas derart Oberflächliches von Apple zu hören bekommen. Obwohl sie sonst schon alles andere als sparsam sind, mit dem Klopfen auf die eigene Schulter.
+6
Bernd
Bernd25.03.22 08:29
Weia
Der iMac 27" wird gerne in der Medien/Grafik-Welt verwendet, wo man eben einen guten (großen) Bildschirm braucht aber keine Rechenleistung wie beim Mac Studio.
Na, in dem Falle kann man doch das Studio Display wunderbar mit einem Mac mini kombinieren. Genau das ist doch einer der Vorteile der Trennung von Computer und Monitor, dass du dir deine Wunschkombination aus beidem kaufen kannst.

Ich denke auch das genau diese Kombi in der Web und Print Welt dem MacStuido vorgezogen wird. Bin ja selbst dort zu Hause und frag mich seit dem Event was ich mit der MEGA Leistung des Studios machen soll und wie ich meine iMacs gegen M1 Macs tauschen kann ohne einen Jahresumsatz zu investieren
+1
pünktchen
pünktchen25.03.22 09:06
Mac mini kaufen und fertig.
+2
MacuserEm(a)il
MacuserEm(a)il25.03.22 16:43
Also Leute seid mir nicht böse, aber warum es keinen iMac 27"/ 30" mit M1 oder eventuell M1 Pro gibt ist doch einfach Willkür und kann nicht erklärt werden.
Dann hätte man sich den iMac 24" genauso sparen können und mini und Studio Display kombinieren können. Egal wie man es dreht und wendet. Hier wird plötzlich der Vorteil des Konzeptes des iMacs total ignoriert oder gar schlecht geredet. Für mich ist es immer noch der beste Computer zum stationären arbeiten. Ein mini mit 16 GB und dem Studio Display kostet mich 2800€, ein iMac 24" mit den gleichen Specs 1900€. Also 1000€ Aufpreis für 3" mehr. Da würde ich tatsächlich noch eher den Display-Kompromiss in Kauf nehmen, als dafür 1000€ mehr zu zahlen und kein All-In-One zu haben. Und das Netzteil des iMacs mit einem mini zu vergleichen…
-4
Weia
Weia25.03.22 18:42
MacuserEm(a)il
Also Leute seid mir nicht böse, aber warum es keinen iMac 27"/ 30" mit M1 oder eventuell M1 Pro gibt ist doch einfach Willkür
Ja, natürlich ist das Willkür, aber wo ist da das Problem? Apple kann machen, was es will; es ist Dir gegenüber doch zu nichts verpflichtet. Eine negative Bedeutung hat Willkür nur in Gerechtigkeitskontexten, die sind hier aber schlicht nicht gegeben.
und kann nicht erklärt werden.
Doch. Die Gründe habe ich genannt; Du willst sie nur nicht hören.
Dann hätte man sich den iMac 24" genauso sparen können und mini und Studio Display kombinieren können.
Ääääähhh – Du kannst doch den mini und das Studio Display kombinieren?
Egal wie man es dreht und wendet.
Nö, nicht egal. Du vergisst völlig die Geschichte des iMacs. Der war ursprünglich als Computer für Einsteiger konzipiert. Für gehobene Ansprüche war er eigentlich nie gedacht. Nur war die Anbindung von Retina-Bildschirmen mit 27 Zoll ursprünglich gar nicht anders zu realisieren als mit einem All-in-One; so wurde aus dem Einsteiger-Rechner ein Profi-Gerät, als das er eigentlich nie konzipiert war – denn für Profis überwiegen die Nachteile. Der iMac Pro überdehnte diese Zweckentfremdung dann ins Extreme; auch das war ein Notbehelf, weil kein adäquater Mac Pro zur Verfügung stand.

Mit dem M1 Ultra ist aber die bisherige Produktaufteilung nicht beizubehalten; der massive Kupferkühlkörper, der sich in das Mac-Studio-Gehäuse integrieren lässt, passt nicht in einen iMac – doch ein 27-Zoll-iMac spielt vom Bildschirm her in einer Liga, die zumindest auch mit dem M1 Ultra verfügbar sein müsste. Die alte Aufteilung passt einfach nicht mehr.

Aber letztlich ist das alles völlig egal. Apple ist Dir keine Rechenschaft schuldig. Du kannst bis zum jüngsten Tag wehklagen; das wird nichts ändern. Das Angebot an Macs war selten so breit gefächert wie im Augenblick und ist es sicher für jede Arbeitsanforderung etwas dabei; wähle einfach die Produkte, die Deinen Vorstellungen am nächsten kommen.
Hier wird plötzlich der Vorteil des Konzeptes des iMacs total ignoriert oder gar schlecht geredet.
Das wird er nicht; der iMac kehrt nur einfach zu seinen Ursprüngen zurück. Und ganz nebenbei: 24 Zoll waren bis 2007 die große Profi-Variante des iMacs.
Und das Netzteil des iMacs mit einem mini zu vergleichen…
Ich vergleiche nicht das Netzteil des iMacs mit einem Mac mini, ich sage nur, in beiden Fällen hast du zwei Gehäuse; das wirst Du ja kaum bestreiten können. Da die Zahl der Gehäuse doch angeblich Dein Problem ist – wo ist da denn dann der Unterschied?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+8
sirtailor01.04.22 23:26
Gibt's den jetzt schon keine Manager mehr? Nur noch Managerinnen?
-1
Weia
Weia02.04.22 00:39
sirtailor
Gibt's den jetzt schon keine Manager mehr? Nur noch Managerinnen?
Wer sagt denn das? In diesem Fall waren es halt beides Managerinnen, aber Apple hat sicherlich mehr als zwei Manager.

Was ist Dein Problem?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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