App Store: EU leitet offizielle Untersuchung gegen Apple ein

Vor knapp zwei Monaten hat der schwedische Streaming-Anbieter Spotify bei der Kartellkommission der Europäischen Union Beschwerde gegen Apple eingelegt: Der Hersteller aus Cupertino missbrauche seine Macht im App Store und im eigenen Ökosystem. Spotify sind die 30 Prozent "Apple-Steuer" im App Store wie auch der Begutachtungsprozess von Apps ein Dorn im Auge. Außerdem verwehrt Apple regelmäßig Drittherstellern Zugriff auf Hardwarefunktionen, welche Apple dann aber selbst in Apps nutzt und sich hierdurch einen Marktvorteil einräumt.


Apple antwortete schnell auf die Vorwürfe von Spotify und wirft dem Streaming-Konkurrenten vor, zwar alle Vorteile des App Stores, der Apple-Plattformen und Apples Marketingbemühungen mitzunehmen aber keinerlei Beitrag leisten zu wollen. Die Antwort konterte Spotify erneut und wirft Apple marktmonopolistische Praktiken vor – jeder Monopolist sage, er habe nichts falsches getan, so Spotify.

Nun offizielle Untersuchung der Europäischen Union
Nun hat Spotify mit den Anschuldigungen einen ersten Teilerfolg erreicht: Die Kartellkommission der Europäischen Union leitet nun eine formelle Untersuchung gegen Apple ein. Noch hat die EU das Verfahren nicht bestätigt, die Financial Times jedoch will diese Information aus sehr verlässlicher Quelle erfahren haben. Das offizielle Verfahren bedeutet nicht, dass die EU gegen Apple kartellrechtliche Bedenken hat, sondern erst einmal nur, dass die Beschwerde von Spotify formellen Anforderungen genügt und einer Vorprüfung standgehalten hat.

Wie das Verfahren ausgeht, ist völlig offen. Mit einer abschließenden Beurteilung der Situation dürfte allerdings erst in einigen Jahren zu rechnen sein.

Kommentare

*web*wusel*06.05.19 09:23
Wenn ich jemanden besuche und gebeten werde die Schuhe aus zu ziehen, dann kann ich mich doch nicht darüber beschweren. Es ist eine fremde Wohnung so wie der App Store nicht Spotify gehört. Vollkommen absurde Untersuchung!
+4
deus-ex06.05.19 09:32
Bin gespannt auf was das hinausläuft.

Darf Apple Apple Music nicht mehr bewerben?
Wenn Apple gleiche Produkte anbietet wir ein Anbieter im AppStore, erhält der Anbieter dann mehr Ausschüttung?

Alles gar nicht so einfach. Ich denke an der App Store 30 % Regel wird sich nichts ändern. Maximal das Verbot zum bewerben / umleiten auf externe Seiten zum abschließen eines Abos könnte gekippt werden.

So ganz klar ist mir auch nicht was Spotify konkret beanstand. Sind sie mit den 30% unzufrieden? Mag sein. Die Regeln werden vom Anbieter gemacht und gelten ja für alle die im App Store mitmachen. Somit kann von Benachteiligung nicht die Rede sein.
-1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck06.05.19 09:33
*web*wusel*
GANZ SO absurd ist die Untersuchung auch nicht. Wenn z.B. das Gewerbeamt von dir verlangen würde, die Schuhe auszuziehen, du dies aber nicht möchtest, wäre das eher ein Problem – du könntest dein Gewerbe nicht anmelden. Das Gewerbeamt könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass du das Gewerbe ja auch in Frankreich anmelden könntest.
+1
deckerweb
deckerweb06.05.19 09:33
*web*wusel*
Vollkommen absurde Untersuchung!

Sehe ich genauso. Apple hat nun einmal "Hausrecht". Sie stellen ja auch die Infrastruktur etc.

Aber: Die "EU" als Institution finde ich auch etwas "absurd". Ich vermute, dass am Ende eine Strafzahlung für Apple das Ergebnis sein wird. Und zwar aus zwei Gründen: Erstens, bei Apple gibt es ordentlich Geld zu holen, also will man da ran (wie vormals bei Microsoft und Google auch). Und zweitens, die EU will gerne "Macht" demonstrieren, heutzutage mehr denn je. Bei der EU geht es eigentlich nie um "Logik" oder "Gerechtigkeit" bei solchen Sachen. Das kommt höchstens dann in den eigenen Pressemitteilungen vor... In Wirklichkeit geht es immer ums Geld und machtpolitische Überlegungen.

Disclaimer: Ich bin zahlender Spotify Kunde seit Jahren. Und ich hoffe, dass dieser Dienst noch lange erhalten bleibt. Aber, ich glaube mit so einer Beschwerde etc. tut man sich nicht wirklich einen Gefallen. Es wird an der Position von Spotify letzten Endes nicht wirklich viel ändern. Nur rein finanziell betrachtet, hat Spotify eben das Problem, dass sie nur Streaming-Dienst sind, kein Konzern wie Apple oder Google, die das Streaming quer finanzieren können. Auf der anderen Seite ist es gut, dass Spotify nur Streaming macht und nix anderes.
Deep roots and strong convictions.
-2
ahnungsloser06.05.19 09:38
Finde ich sehr positiv!
Apple sollte mal alle Schnittstellen offen anbieten. Wie z.B. ein Backup nur über iCloud und über keinen weiteren Anbieter ist eine ziemliche Einschränkung!
-2
Bitsurfer06.05.19 09:40
Das ist doch nur Missgunst.

Die 30% schlägt Spotify im App Store drauf. Ergo verdient Spotify immer gleich viel. Die nervt es nur dass Apple etwas abbekommt.
-3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex06.05.19 09:44
Apple könnte ja andere Installationsquellen als der AppStore zulassen und die Systeme dahingegend öffnen
+2
sierkb06.05.19 09:44
Offenbar häufen sich diesbzgl. die Klagen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens, Spotify ist nicht der Einzige, der Klage bei den Wettbewerbsbehörden eingereicht hat bzw. das vorbereitet – der EU-Kommission ist das sicherlich nicht verborgen geblieben, was bei der Einleitung einer Untersuchung jetzt bestimmt mit berücksichtigt wird oder gar den Ausschlag gegeben haben mag, da Spotify mit seiner Klage gegen Apple offenbar nicht alleine dasteht, sondern inzwischen mehrere Marktteilnehmer sich über Apple beschweren (und bei sowas, also Häufung, sieht sich die EU-Kommission offenbar gezwungen, Ermittlungen aufzunehmen, muss ermitteln):

Golem (28.04.2019): Apple soll gegen alternative Screen-Time-Apps vorgehen
Einem Medienbericht zufolge soll Apple viele verschiedene Apps behindert oder gar aus dem Appstore entfernt haben, die die mit dem Gerät verbrachte Zeit kontrollieren können. Apple bietet eine solche Funktion seit vergangenem Jahr selbst an. :
Golem, 28.04.2019
[…]
Vorwürfe des wettbewerbswidriges Verhaltens

Die Hersteller der Apps gehen davon aus, dass sie mit diesen Hürden konfrontiert würden, weil sie ein direktes Konkurrenzprodukt zu Apples eigenem System erstellen, oft allerdings mit mehr Funktionen oder Einstellungsmöglichkeiten. Zwei der betroffenen Hersteller versuchen offenbar in der EU ein Wettbewerbsverfahren gegen Apple anzustrengen.

Ähnliche Vorwürfe hatte vor einigen Wochen bereits der Hersteller Kaspersky Labs bei russischen Kartellbehörden erhoben. Kaspersky hatte eine App erstellt, die Eltern dazu dienen soll, ihrem Nachwuchs eine gesteuerte Nutzung des Smartphones zu ermöglichen. Kaspersky soll auch die Möglichkeit prüfen, in der EU rechtliche Schritte gegen Apple einzuleiten.
[…]
+2
maculi
maculi06.05.19 09:49
Spotify hat es bis heute nicht hinbekommen, ein funktionierendes Geschäftsmodell auf die Beine zu stellen. Sie erwirtschaften noch immer keinen Gewinn, von den miesen Ausschüttungen an die Musiker ganz zu schweigen. Das es nicht reicht, nur die Kundenzahlen zu steigern um in die Gewinnzone zu kommen haben sie inzwischen zur Genüge bewiesen. Da drängt sich der Verdacht auf, das andere Geldquellen erschlossen werden sollen (bzw. versucht wird, die Kosten zu drücken) um endlich schwarze Zahlen schreiben zu können.

Gegen eine Untersuchung ist nichts einzuwenden. Ich hoffe nur, das die objektiv durchgeführt wird. Wenn irgendwas von Apple aus im Argen ist, dann darf das ruhig genannt und korrigiert werden. Ein unabhängiger Blick darauf kann nicht schaden. Denn sowohl Apple als auch Spotify haben ihren eigenen Standpunkt, und ein neutraler Schiedsrichter kann die Sache klären.
+4
verstaerker
verstaerker06.05.19 09:54
Mit einer abschließenden Beurteilung der Situation dürfte allerdings erst in einigen Jahren zu rechnen sein.

schön das sich jetzt ein paar Leute in der EU mit den wirklichen wichtigen Themen unserer Zeit beschäftigen
0
Scrubelicious06.05.19 10:05
Was ist Spotify?
Müssten nicht mehre Laut werden wie Affinty und Co. oder liegt es vielleicht daran das Spotify nich die Zahlen schaft die sie gerne haben möchten?
Don't believe everything on the internet!
0
pünktchen
pünktchen06.05.19 10:25
Herr schmeiss Hirn vom Himmel!

Vielleicht solltet ihr euch mal vorsichtig mit den Grundideen freier Markt, Marktmacht und Monopolkontrolle beschäftigen bevor ihr euch eure unqualifizierte Meinung anhand von Analogien zu eurem privaten Hausrecht oder ähnlichen Blödsinn bildet.
+7
Bitsurfer06.05.19 10:55
pünktchen
Herr schmeiss Hirn vom Himmel!

Vielleicht solltet ihr euch mal vorsichtig mit den Grundideen freier Markt, Marktmacht und Monopolkontrolle beschäftigen bevor ihr euch eure unqualifizierte Meinung anhand von Analogien zu eurem privaten Hausrecht oder ähnlichen Blödsinn bildet.
Man kann im AppStore die Spotify App GRATIS herunterladen und das Abo bei Spotify selbst machen. Kostet hier CHF 12.95. Dabei verdient Apple nichts!
Oder man macht das Abo im Appstore dann kostet es CHF 16.-
Das ist doch dem Kunden seine Entscheidung wo er das Abo abschliesst.

Was hat das mit Monopol oder Marktmacht zu tun?
Abgesehen davon ist man mit 20% weltweitem Marktanteil weit weg von einem Monopol.
+1
verstaerker
verstaerker06.05.19 11:20
Spotify ist nicht gezwungen auf der Apple-Plattform vertreten zu sein.
Apple stellt Infrastruktur und Zugang zu Millionen Kunden bereit. Eine Gebühr dafür ist meines Erachtens angemessen. Dessen Höhe ist Apples Sache.
Der Zugang zu Spotify über ein Apple-Gerät ist kein Grundrecht oder unabdingbar für das Wohlergehen der Bevölkerung, darum geht das meines Erachtens die EU nichts an.
-6
PaulMuadDib06.05.19 11:33
Bitsurfer
Man kann im AppStore die Spotify App GRATIS herunterladen und das Abo bei Spotify selbst machen. Kostet hier CHF 12.95. Dabei verdient Apple nichts!
Oder man macht das Abo im Appstore dann kostet es CHF 16.-
Das ist doch dem Kunden seine Entscheidung wo er das Abo abschliesst.
Jup. Hab ich auch so bei Netflix gemacht. Ich habe geguckt, ob es für das ATV eine App gibt, bin anschließend bei Netflix auf die Homepage und habe mich nach den Bedingungen erkundigt, und dann das Abo dann abgeschlossen. Ich kam erst gar nich auf die Idee, es direkt in der App machen zu wollen. Verstehe das Gehampel auch nicht.
-2
Dandiccf06.05.19 11:37
Bitsurfer
Die 30% schlägt Spotify im App Store drauf.

Sorry, aber so etwas dummes habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Spotify würde überhaupt keinen Service mehr verkaufen wenn sie 30% über dem Konkurrenzniveau anbieten würde.
+2
sierkb06.05.19 11:40
Golem (06.05.2019): Spotify-Beschwerde: EU will Kartellverfahren gegen Apple einleiten
Die Beschwerde von Spotify bei der EU-Kommission hat einen ersten Erfolg gebracht. Die EU will ein Kartellverfahren gegen Apple einleiten. Spotify wirft Apple vor, seine Marktmacht im iOS-Ökoystem zu missbrauchen, um seinen eigenen Musikstreamingdienst zu vermarkten.

Golem, 06.05.2019
[…]
Der konkurrierende Musik-Streaming-Anbieter Deezer teilt die Auffassung von Spotify. Auch der europäische Verbraucherverband BEUC soll die Kritik von Spotify bestätigt haben. Der BEUC vereint verschiedene Verbraucherverbände aus mehreren europäischen Staaten. Aus Deutschland sind die Stiftung Warentest sowie der Verbraucherzentrale Bundesverband Mitglied in dem Verband.
[…]
+1
deus-ex06.05.19 13:06
Ich kann Spotify und Co. schon dahingehen verstehen dass in dem Moment in dem Apple einen vergleichbaren Dienst anbietet im Vorteil ist weil sei keine 30% abdrücken müssen.

Die Lösung kann aber nicht so aussehen das Anbieter die in direkter Konkurrenz mit einem Apple Dienst stehen dann eine Sonderbehandlung im App Store bekommen.
sierkb
Golem (06.05.2019): Spotify-Beschwerde: EU will Kartellverfahren gegen Apple einleiten
Die Beschwerde von Spotify bei der EU-Kommission hat einen ersten Erfolg gebracht. Die EU will ein Kartellverfahren gegen Apple einleiten. Spotify wirft Apple vor, seine Marktmacht im iOS-Ökoystem zu missbrauchen, um seinen eigenen Musikstreamingdienst zu vermarkten.

Golem, 06.05.2019
[…]
Der konkurrierende Musik-Streaming-Anbieter Deezer teilt die Auffassung von Spotify. Auch der europäische Verbraucherverband BEUC soll die Kritik von Spotify bestätigt haben. Der BEUC vereint verschiedene Verbraucherverbände aus mehreren europäischen Staaten. Aus Deutschland sind die Stiftung Warentest sowie der Verbraucherzentrale Bundesverband Mitglied in dem Verband.
[…]
0
Bitsurfer06.05.19 13:56
Dandiccf
Bitsurfer
Die 30% schlägt Spotify im App Store drauf.

Sorry, aber so etwas dummes habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Spotify würde überhaupt keinen Service mehr verkaufen wenn sie 30% über dem Konkurrenzniveau anbieten würde.
Dann schau doch selbst was Premium bei Spotify auf der Spotify Seite kostet und was Premium im AppStore kostet.

Und nein, ich such dir das jetzt nicht raus, das ist mir zu blöd!
-1
verstaerker
verstaerker06.05.19 15:59
verstaerker
Spotify ist nicht gezwungen auf der Apple-Plattform vertreten zu sein.
Apple stellt Infrastruktur und Zugang zu Millionen Kunden bereit. Eine Gebühr dafür ist meines Erachtens angemessen. Dessen Höhe ist Apples Sache.
Der Zugang zu Spotify über ein Apple-Gerät ist kein Grundrecht oder unabdingbar für das Wohlergehen der Bevölkerung, darum geht das meines Erachtens die EU nichts an.

für dieses posting hab ich 6 downvotes bekommen. Mich würden sachliche Argumente interessieren , was daran falsch ist und wie andere Menschen meinen, wie es sein sollte?
-1
pünktchen
pünktchen06.05.19 16:17
Es geht um einen funktionierenden Wettbewerb innerhalb des europäischen Binnenmarktes und es ist die Aufgabe der EU-Kommission diesen sicherzustellen. Das mag nicht unabdingbar für das Wohlergehen der Bevölkerung sein aber alle Mitgliedsstaaten haben sich auf eine solche marktwirtschaftliche Ordnung geeinigt weil sie meinen so ihren Bürgern am besten zu dienen. Und dann müssen diese Regeln natürlich auch durchgesetzt werden, gerade gegen Unternehmen mit grosser Marktmacht wie Apple welche in Teilbereichen selbst die Regeln für den Marktzugang aufstellen.

Über die Einzelheiten kann und muss man diskutieren aber wenn man die eben skizzierten Grundlagen nicht akzeptieren kann sollte man gleich auch ein andere Wirtschaftsordnung vorschlagen. Oder willst du nur eine Ausnahme für deine Lieblingsfirma?
0
MacBlack
MacBlack07.05.19 00:17
verstaerker
für dieses posting hab ich 6 downvotes bekommen. Mich würden sachliche Argumente interessieren , was daran falsch ist und wie andere Menschen meinen, wie es sein sollte?

Du hast sicher mehr als 6 Downvotes bekommen, da einige Leser bestimmt auch "Daumen hoch" angeklickt haben. Man kann das hier bei MacTechNews ja leider nicht nachvollziehen. Derzeit sind es auch nur noch 5 Downvotes.

Von mir kam die Ablehnung aufgrund der Bemerkung, dass das die EU nichts angehe. Das sehe ich anders. Die Begründung dazu hat Pünktchen schon geliefert.
+2
pünktchen
pünktchen07.05.19 13:18
MacBlack
Man kann das hier bei MacTechNews ja leider nicht nachvollziehen.


Doch: 4 positiv, 9 negativ - sieht man wenn man den Mauszeiger über den Händen schweben lässt.
0
MacBlack
MacBlack07.05.19 13:27
pünktchen
MacBlack
Man kann das hier bei MacTechNews ja leider nicht nachvollziehen.


Doch: 4 positiv, 9 negativ - sieht man wenn man den Mauszeiger über den Händen schweben lässt.

O. K. – danke für den Hinweis! Ist allerdings hier auf dem iPhone schwer nachzuvollziehen.

Werde deinen Tipp mal am Mac ausprobieren.
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