Amazon.com verkauft mehr E-Books als klassische Bücher

Der Online-Händler Amazon hat bekannt gegeben, dass er in den USA mittlerweile mehr E-Books als klassische Bücher verkauft. Damit hat Amazon rund dreieinhalb Jahre nach Einführung der Kindle-Plattform erfolgreich einen neuen Vertriebsweg für Bücher etabliert. Seit vergangenen Sommer konnte Amazon bereits mehr E-Books als Hardcover-Bücher absetzen. Anfang des Jahres setzte Amazon schließlich auch mehr E-Books als Taschenbücher ab. Mittlerweile haben E-Books bei Amazon die klassischen Bücher vollständig hinter sich gelassen. So kamen im April auf 100 verkaufte herkömmliche Bücher bereits 105 elektronische Bücher. Kostenlose Bücher wurden bei diesen Vergleichen ausgeschlossen. Mittlerweile stehen in den USA mehr als 950.000 E-Books zur Auswahl, wobei mehr als 80 Prozent der Bücher zu einem Preis von weniger als 10 US-Dollar angeboten werden. Apples konkurrierender iBooks Store bietet eine Auswahl von mehr als 150.000 E-Books.

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Kommentare

Quickmix
Quickmix19.05.11 16:09
Fein und in Deutschland?
Wie viel werden hier in deutscher Sprache angeboten?
Das wäre interessant. In Zahlen!
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TechID19.05.11 16:12
Ach nee, das is doch sch...
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Globox
Globox19.05.11 16:19
Schön für die US-Amerikaner! Nur warum läuft die Entwicklung bei uns so schleppend?
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Skywalker
Skywalker19.05.11 16:27
Naja, mittlerweile kommt das bei uns ja auch in den Gang.
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janpi319.05.11 16:33
vergiss es, SO kommt das hier frühstens in ein paar Jahren.
Bedanken dürft euch bei unseren Beamten...
... wo kämen wir denn da hin wenn hier jeder alle Waren handeln dürfte wie er möchte...
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Frank
Frank19.05.11 16:38
Im deutschen Kindle-Store sieht es düster aus, und bei iBooks noch viel dunkler. Praktisch nur selbstverlegtes. Die paar echten Bücher, die sich online verirren, sind nur 1-2 EUR billiger. Wenn überhaupt.

Hier wollen die Verlage nicht online verkaufen, weil Sie online mit dem Untergang des Abendlandes gleichsetzen.

So. Genug geschimpft. Ich muss noch ein paar Emails drucken...

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robfb
robfb19.05.11 17:04
Quickmix:
965.774 eBooks bei Kindle für den US Markt, 736.076 bei amazon.de. Bei letzterem darf man aber nicht vergessen, dass ein Großteil englische Literatur ist, die genaue Anzahl der deutschen konnte ich leider nicht rausfiltern.Bei Start waren es 25.000, wobei die Zahl in den letzten Wochen gestiegen ist. Leider sind die deutschen Verlage sehr inkonsequent, zB ist von Schätzling "Limit" verfügbar, aber nicht "Der Schwarm", das letztere Buch gibt es nur als ePub bis jetzt. Diese Beispiele kann man endlos fortsetzen. Denke in den nächsten Wochen und Monaten wird sich da einiges tun, sobald der Kindle auch hier in D durchstartet. Habe das Gerät auf der Arbeit Kollegen gezeigt und zwei wollen es sich nun auch kaufen.
I’ll give up my Mac when it’s pried from my cold, dead fingers!
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Eric
Eric19.05.11 17:16
Digitale Bücher finde ich absolut zum , hoffentlich wird das nicht irgendwann zum Untergang des Buches in gedruckter Form führen; Technik begeistert nicht überall!
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Alexhibition19.05.11 17:42
Kennt jemand einen guten 10" Reader, der auch tatsächlich verkauft wird?
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robfb
robfb19.05.11 17:43
Eric
Keine Sorge!!! Es gibt inzwischen Maschinen, die Dir ein eBook ausdrucken und binden während Du Deine Tasse Café schlürfst.


Alexhibition
Kindle DX oder Pocketbook 902/903, sind aber nicht preiswert (Denke mal, Du denkst da an pdfs?!)
I’ll give up my Mac when it’s pried from my cold, dead fingers!
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Gerhard Uhlhorn19.05.11 18:03
Hmm … die meisten E-Books auf meinem iPad habe ich selbst gemacht. Es wäre schön gewesen, hätte ich sie kaufen können. Ich hätte sie sogar ein zweites Mal gekauft.
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Gerhard Uhlhorn19.05.11 18:06
Bei BoD (und anderen Anbietern) kann man Bücher für kleines Geld drucken lassen, auch Einzelstücke. Ich werde wohl meine Vortragsnotizen dort schön gebunden als Buch für mich drucken lassen. Kostet so um die 13 Euro bei Auflage: 1.
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Quickmix
Quickmix19.05.11 20:28
@robfb

Vielen Dank für die umfangreiche Information.
Ich warte schon lange das endlich alle Bücher als eBook erscheinen, damit ich endlich bei mir Platz schaffen kann.
Deutschland ist wie so oft eine lahme Ente, leider!
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zornzorro19.05.11 20:40
das wundert mich überhaupt nicht, e-Books sind sooo viel praktischer als die schweren Mückenklopper
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Lehrling7619.05.11 21:44
Zeitung und Bücher wird's irgendwann nicht mehr in Papierform geben... Da können sich Verlage noch so quer stellen.
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martinmacco19.05.11 22:39
Lehrling76
Dieses Gerücht gibt es schon seit Jahrzehnten!
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Eric
Eric20.05.11 00:38
Na dann bin ich ja beruhigt; danke für die Infos bezüglich der Druckmöglichkeiten
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o.wunder
o.wunder20.05.11 08:14
Frank
Ich weiß das Du das mit den E-Mails Drucken als Scherz meinstest, aber es gibt wirklich so Leute. Z. B. Ein Arbeitskollege, zu dem ging ich und fragte ob er meine E-Mail schon gelesen hat. Nein, sagte er, ich muß die erst noch drucken. Öhm...
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Dekator
Dekator20.05.11 10:17
Benutze mein iPad viel zum Lesen, gerade auch für wissenschaftliche Artikel, die bequem mitnehmen kann. Manchmal habe ich aber auch gerne Papier in den Händen. Das eBook-Format finde ich nicht so dolle. Zum Einen ist es nicht iBook kompatibel (man muss die Dinge etwas umständlich bei BluReader o.Ä. transferieren). Zum Zweiten, kann man nicht einmal Literaturhinweise herauskopieren. Das ist sehr restriktiv. Das beste ist, 'freie' PDFs zu haben. Habe mir mal zwei eBooks gekauft... gehe wieder zu Papierbüchern. Zur Not werden die Sachen eingescannt (mit OCR)...
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keineahnung20.05.11 10:31
Seit wann können Amerikaner lesen?
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