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25 Jahre MacBU auf der MacWorld Expo 2009

Zwar ist die MacBU in der aktuellen Forum erst seit zehn Jahren bei Microsoft aktiv, zuvor gab es allerdings ebenfalls schon eine Macintosh-Einheit. Dieser "Bereich von Microsoft ohne Windows" entwickelt auf Macs für Macs und genießt im Unternehmen eine Sonderstellung. Häufig wird die MacBU von Mitarbeitern als "coolste und interessanteste" Abteilung von Microsoft bezeichnet. Auf der MacWorld San Francisco will die Macintosh Business Unit 25 Jahre Arbeit feiern und lädt daher mit folgenden Worten zur Festivität ein:

Seit die Microsoft Macintosh Business Unit 1984 die erste Word-Version vorstellte, hat sich viel getan in diesem Bereich - Voraussehbares und Überraschendes. Auf der MacWorld Expo 2009 werfen wir deshalb einen Blick zurück, auf 25 Jahre MacBU. Und einen Blick nach vorne: Mit den aktuellen Produktentwicklungen und Eric Wilfrid, dem neuen General Manager der Microsoft MacBU.

Natürlich sind auch unsere Produktspezialisten vor Ort, stehen für Interviews zur Verfügung und zeigen Ihnen die Neuheiten aus der Mac Business Unit. Dazu gehört unter anderem der Wechsel bei Entourage, von WebDav auf Web Services und der Ausbau der Microsoft Services:
  • Sheridan Jones, Director of Product Marketing, zeigt Ihnen die Neuheiten unter strategischen Gesichtspunkten
  • bei Amanda Lefebvre, Marketing Managerin und Mike Tedesco, Senior Product Manager, geht es unter anderem um den Vergleich der neuen Produkte mit dem Wettbewerb
  • und bei Markus Maschik, Produkt Marketing Manager, Microsoft Deutschland, darüber hinaus um den Blick auf den deutschen Markt.

Kommentare

ma.08.12.08 19:49
Typisch Microsoft: drei Schwätzer, die die kreativen Menschen beim Arbeiten stört: Product Marketing, Marketing Managerin, Produkt Marketing Manager.

Microsoft wird genau so wie die US-Autofirmen von alten unkreativen Säcken geführt, und alle glauben mit ihren blasphemischen Zukuftsvorhersagen und altbackener Werbung die Bevölkerung unterhalten zu müssen. *sick*
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SGAbi200708.12.08 19:51
Ganz ruhig Brauner...

Ich finde die MacBU macht eine ziemlich ordentliche Arbeit, MS Office ist die mit Abstand brauchbarste Office-Suite für den Mac, wenn man wenigstens den Anschein von Professionalität wahren möchte.
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TiBooX
TiBooX08.12.08 20:21
SGAbi2007
ja, aber hast du die MacBU-ler mal auf der Bühne bei einem Apple-Event erlebt ?
Das ist hoch-not-peinlich *sick* , besonders im Vergleich zu anderen Firmen, die wirklich coole Innovationen präsentieren, wo einem schon mal die Kinnlade unten pleibt
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
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hope13
hope1308.12.08 20:25
ich bin froh das Microsoft auch für die Macs Software herstellt. Ohne das Office von ihnen währ ich ziemlich aufgeschmissen muss ich zugeben, die es da noch so auf dem Markt gibt, sind mehr oder weniger nicht Fisch oder Fleisch.

Ehrlich gesagt würde ich mich freuen wenn Microsoft das ein oder andere Produkt von der Windowswelt auf den Mac bringen würde.

Man mag über Microsoft viel böses sagen, aber wer weis wo wir jetzt wären wenn es die nicht gegeben hätte.
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jveith
jveith08.12.08 20:30
Die MacBU ist nichts anderes als ein Karnevalsverein. Office 2008 ist schlicht und ergreifend ein Witz, das gilt sowohl für die Performance als auch für die Stabilität.

Helau!
Kein Mensch hat so schwerwiegende Fehler, daß sie nicht durch ein erstklassiges Begräbnis aus der Welt geschafft werden könnten. Jürgen Lemke
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SGAbi200709.12.08 00:34
Die MacBU ist nichts anderes als ein Karnevalsverein. Office 2008 ist schlicht und ergreifend ein Witz, das gilt sowohl für die Performance als auch für die Stabilität.
Office 2008 hat alle typischen Probleme, die uralte Carbon-Programme in dieser Komplexität eben haben. Genau das Gleiche wie bei Adobe.

Aber man kann eine relativ neue Cocoa-App wie Pages natürlich nicht mit Word vergleichen, weil Word bei größeren Dokumenten ein vielfaches performanter ist und einfach 1000x mehr Funktionen bietet als Pages. Wer das nicht sehen mag outet sich entweder als Fanboy oder Dilletant.
Ohne MS Office ist an einen ernsthaften Unternehmensalltag momentan nicht zu denken - ob das manchen passt oder nicht - und klar ist Office 2008 nicht so toll, wie es sein könnte, aber es ist immernoch das beste, was wir haben!b

Und jetzt komm mir bitte keiner mit dem ach so tollen OpenOffice, das schaut nicht nur total scheiße aus, es lässt sich auch bedienen wie ein MS Office von 97. Ich finde es eigentlich keine Großtat der OpenSource-Gemeinde, ein etabliertes, über viele Jahre entwickeltes Softwarepaket so dreist durch im Prinzip nicht viel anderes als lockeres reverse Engineering nachzubilden. In Sachen UI wagen sie absolut nichts neues, nichts innovatives!
Klar hat MS für Office 2007 viel Ärger abbekommen, aber das zu 99% erst mal deswegen, weil überhaupt etwas anders ist, obwohl ich viele der Ideen wirklich innovativ und gut finde.

Muss hier immer gleich rumgehackt werden, nur weil MS draufsteht?
Ich habe ein MBA, einen iMac, ein iPhone etc. ...ich gebe viel Geld für Apple-Kram aus und benutz das Zeug wirklich gern, aber ich krieg es schon noch hin, zuzugeben, dass MS auch sein Handwerk beherrscht.
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yogimo09.12.08 01:39
Ohne gutes Marketing kann man ein noch so gutes Produkt nicht verkaufen. (das ist keine Aussage über MS!!!!!)

Über MS Office kann man streiten, bin auch kein Fan, aber man kommt nicht drumherum. So lange man nicht in Pages usw Dateien direkt in .doc Format speichern kann, so lange wird Pages sich nicht durchsetzten. Man kann nicht immer erst alles bearbeiten und dann "exportieren".

Ich versuche alles mit Numbers oder Pages zu machen, aber wenn es Dokumente sind, die ich mit anderen zusammen bearbeiten muss, lande ich immer wieder bei MS Office. Eigentlich Schade.

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Hellokittyhater09.12.08 01:46
Naja SGAbi2007
man muss auch bißchen differenzieren. Keynote muss sich z.B. nicht vor Powerpoint verstecken und Pages reicht vom Funktionsumfang für den Otto-Normalverbraucher auch mehr als aus. Viele kennen nicht mal bestimmte Funktionen wie ein automatisches Inhaltsverzeichnis weder unter Pages noch unter Word. Der Pro-User der mit allen Features von Word umgehen kann und diese kennt ist klar mit Word besser bedient, aber die wenigsten können das... Nicht einmal eine gut ausgebildete Sekretärin... Über Numbers brauchen wir nicht zu reden, das kann wenn man Tabellenkalkulation mit Anspruch macht natürlich nicht gegen Excel landen. Wobei mir da beim aktuellen Office 2008 auf jedenfall die VBA-Umgebung fehlt. Im Business-Bereich ist diese bei Excel unabdingbar und ich finde es mehr als blamabel, dass Microsoft es nicht geschafft hat diese zu implementieren in der aktuellen Version... Genauso auch wie buggy das Teil war als es auf die Meute losgelassen wurde. Teilweise wurden Messageboxen ausgegeben, wenn man eine Enter-Taste gedrückt hat, weil die Version dieses Feature angeblich nicht unterstützt. Saubere Programmierung nenne ich was anderes. Genauso war anfangs Office 2008 auch deutlich langsamer unter Intel-PCs als Office 2004 über Rosetta. Das muss einem auch zu denken geben. So ganz ist dein Loblied auf MS Office 2008 nicht zu singen... Aber du hast schon recht ein Pro-User, der z.B. ne anständige Tabellenkalkulation hinzaubern muss kommt um Office nicht rum. Pages dürfte den meisten vom Funktionsumfang völlig ausreichen. Ich tue mir da sogar 100 mal leichter einen Text zu schreiben als unter Office. Habe damit schon eine 150-seitige Dokumentation geschrieben. Mit Office wäre ich wegen der schlechten Bedienoberfläche fast durchgedreht. Gerade unter der 2007er-Version mit dieser furchtbaren Ribon-Oberfläche, die man nicht umstellen kann. Diese ganzen Buttons mögen schön und gut aussehen, aber bis man den gerade richtigen Button findet ist eine Sache für sich... Zumal die Einsortierung unter bestimmte Überpunkte manchmal überhaupt keinen Sinn macht und man an bestimmten Stellen vergebens nach dem richtigen Icon sucht...
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Tekl09.12.08 07:13
Wer meint, Unternehmen können nicht ohne Office, sollte mal überlegen, dass nicht alle Unternehmen jeden Scheiß mit selbstgebastelten Office-Dokumenten realisieren. Viele Unternehmen benutzen Office alleine für Briefe, Angebote und Rechnungen und gelegentlich etwas Tabellenkalkulation. Und genau da nervt das neue Office ungemein. Unerträgliche Programmstarts, unverständliche Zwangspausen und wenig berauschende Kompatibilität zum Windows Office.

Die Unternehmen, die aufwändige Sachen z. B. in Excel mit VBA machen oder Excel als Datenbank missbrauchen, können eh nix mit dem Mac Office anfangen. Auch Powerpoint ist ein Witz. Man hat immer das Gefühl die zu öffnenden Dateien werden aufwändig importiert. Ein 100 MB Präsentation dauert bis zu zwei Minuten zum Öffnen. In der Zeit ist Parallels/VMware samt Office und dem Dokument geöffnet und man hat schon die ersten Arbeiten erledigt.

Möchte man Präsentationen machen, die auch unter Windows richtig aussehen, kann man besser gleich die Windows-Version verwenden, da eh Nacharbeit angesagt ist. Zudem läuft die selbst in einer virtuellen Maschine um Klassen flüssiger als die Mac-Version.

Für viele würde sogar TextEdit voll ausreichen, aber da kommen irgendwelche schlauen ITler her und drillen sie auf Office. Schade, dass Papyrus Office nicht so richtig mac-like ist, denn das ist in vielen Bereichen eine gute Alternative, besonders wegen der integrierten Dudenrechtschreibprüfung, welche heutzutage ja mehr nötig ist als je zuvor.
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jveith
jveith09.12.08 10:05
Ohne MS Office ist an einen ernsthaften Unternehmensalltag momentan nicht zu denken

Das ist die einzig akzeptable Aussage an Deinem Beitrag. Aber deswegen eine schon an Peinlichkeit grenzende Software zu loben ist weltfremd. Wenn Win Office 2007 in einer Crossover Bottle auf dem Mac die gleiche Performance wie unter XP zeigt, gibt das einen Hinweis darauf was möglich ist. Excel 2008 auf dem Mac hingegen hat etwas von Selbstkasteiung.

Die MacBU ist nun mal verantwortlich für das Produkt, damit bleibe ich dabei: Karnevalsverein!

Eine Konsequenz ist übrigens, wie von Tekl angedeutet, dass die Bereitschaft wächst zu Office 2007 unter Windows zu wechseln. Verschwörungstheoretiker könnten Methode hinter der Qualität von Office 2008 vermuten.

Helau!
Kein Mensch hat so schwerwiegende Fehler, daß sie nicht durch ein erstklassiges Begräbnis aus der Welt geschafft werden könnten. Jürgen Lemke
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SGAbi200709.12.08 17:52
Aber deswegen eine schon an Peinlichkeit grenzende Software zu loben ist weltfremd. Wenn Win Office 2007 in einer Crossover Bottle auf dem Mac die gleiche Performance wie unter XP zeigt, gibt das einen Hinweis darauf was möglich ist.
Die Arbeitsperformance von Excel 2008 am Mac ist doch nicht zu beanstanden. Am Mac arbeite ich zwar mangels VBA nicht mit großen Dokumenten, aber Stabilität und Performance ist mir bisher nie negativ aufgefallen. Safari ist da wesentlich schlimmer.
Was am Mac das Problem ist, ist der Programmstart, und da schaut es für OS X grundsätzlich meist eher peinlich aus, verglichen mit Windows. Nicht mal Pages startet auf einem aktuellen iMac mit 4 GB RAM so schnell wie Word 2007 auf einem Atom Netbook (selbst getestet). U.a., weil MS gerne Programmepakete beim Systemstart vorlädt.
Aber auch bei anderen komplexeren Programmen ist ganz klar festzustellen, dass der Mac beim Programmstart eher alt ausschaut gegen Windows.

Ich finde die Arbeit der MacBU durchaus würdigenswert. Die müssen mit relativ begrenztem Personal zum einen die Carbon-Version von Office weiterbringen und parallel die Cocoa-Version im Hintergrund Marktreif bekommen. Verglichen mit dem Office-Team für Windows ist die MacBU ein Minihaufen, der aber im Prinzip die selben Funktionen implementieren muss.

Seit ich Macs kenne ist an diesem Maschinen immer die Performance von MS Office schlechter gewesen als unter Windows, sogar zu 3.11 Zeiten...ob man das unbedingt der heutigen MacBU anlasten soll?
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jveith
jveith09.12.08 19:21
Die Arbeitsperformance von Excel 2008 am Mac ist doch nicht zu beanstanden. Am Mac arbeite ich zwar mangels VBA nicht mit großen Dokumenten, aber Stabilität und Performance ist mir bisher nie negativ aufgefallen. Safari ist da wesentlich schlimmer.

Zum Thema Performance: Ich arbeite mit rund 5 MB großen Exceldateien mit ca. 10 Blättern und relativ vielen Rechenoperationen. Ändere ich den Eintrag in einem beliebigen Feld dauert es ca 5 - 10 Sekunden bis die Änderung visuell sichtbar ist(!). Bei Excel für Win unter Win XP oder in einer Crossover Bottle gibt es gar keine Verzögerung. Das ist unter gar keinen Umständen akzeptabel, sondern schlicht und ergreifend unbrauchbar. So einem Programm die Versionsnummer 12.x zu geben ist auch ein Witz.

Das sich die Stabilität von System und Anwendungen seit der Einführung von Leopard dramatisch verschlechtert hat kann ich bestätigen. Abstürze von Mail, iCal und Safari stehen täglich mehrfach auf der Tagesordnung, hinzu kommt, dass sich das komplette System mindestens einmal pro Woche verabschiedet. Das hat es unter Tiger nicht gegeben. Ich habe hier irgendwo mal einen Kommentar gelesen das Leopard, was die Stabilität angeht, das schlechteste OSX aller Zeiten wäre. Ich kann das nicht beurteilen, aber Tiger war deutlich stabiler, das gilt übrigens auch für Windows XP.

Ob deswegen Excel abstürzt wenn ich den externen Monitor wechsle(!) weiss ich nicht.
Kein Mensch hat so schwerwiegende Fehler, daß sie nicht durch ein erstklassiges Begräbnis aus der Welt geschafft werden könnten. Jürgen Lemke
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