2019: Apples Fahrplan für die zweite Jahreshälfte – die erwarteten Neuerungen

Die erste Jahreshälfte 2019 ist so gut wie vorbei und brachte der Apple-Welt neue Modelle des iMacs sowie des MacBook Pro, außerdem ließ Apple das iPad mini neu aufleben, reanimierte den Markennamen "iPad Air" für die 10,5"-Variante und lieferte auf dem März-Event einen Ausblick auf die Dienste-Zukunft. Das momentan noch sehr überschaubare Angebot an "Channels" ist schon seit Mitte Mai live, die große Content-Offensive folgt erst in wenigen Monaten. Auf der WWDC Anfang des Monats zeigte Apple dann einen ersten Ausblick auf die kommenden Betriebssysteme und demonstrierte erstmals den Mac Pro samt Pro-Display. Wir fassen in dieser Meldung zusammen, wie nun der Fahrplan für die zweite Hälfte des Jahres aussieht.


Juli/August: Apple Card
Fünf Jahre nach dem Einstieg in die Branche der Zahlungsdienstleistungen (Apple Pay) geht Apple demnächst einen weiteren großen Schritt und stellt die erste eigene Kreditkarte vor, herausgegeben von Goldman Sachs. Ein genaues Datum gibt es noch nicht, Apple spricht derzeit von "im Sommer". Wer auf weitere Länder hofft, muss noch einiges an Geduld zeigen. Von Goldman Sachs war zu hören, man "prüfe" die Ausweitung. Da das Bankenwesen in den einzelnen Ländern oft anders tickt, dürfte dies aber wieder ein mehrjähriger Prozess sein. Beispielsweise kam Apple Pay erst vier Jahre nach der Ankündigung auch nach Deutschland.

September: Systeme
Ein Blick auf die letzten Jahre zeigt, dass Apple wohl auch diesmal den September als Update-Monat wählt. Da Apple weiterhin am Jahrestakt festhält, benötigt man zur Vorhersage des Termins keine Kristallkugel. Normalerweise brachte Apple immer erst iOS auf den Markt, wenige Tage vor Verkaufsstart der neuen iPhone-Generation, macOS folgte dann ein bis zwei Wochen später. Bis September gibt es für Apple aber noch einiges zu tun, denn bislang erschien erst eine einzige Entwicklerversion, die öffentliche Testphase wurde noch nicht eröffnet.

Zusammenfassung der Neuerungen:
macOS 10.15 Catalina
iPadOS
iOS 13
watchOS 6
tvOS 13

Kommentare

CJuser17.06.19 15:04
Ein Update der iPad Pros (und hoffentlich dann mit stabilerem Gehäuse) steht ja erst 2020 an. Leider hat man nach den Gerüchten über ein 10,2 Zoll iPad, welches noch 2019 anstehen würde, und einem 10-12 Zoll großen iPad mit miniLED-Backlight um den Jahreswechsel 2020/2021, aber nichts mehr vom Nachfolger des 9,7 Zoll iPads gehört.
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Cliff the DAU
Cliff the DAU17.06.19 16:18
Ein preisliches Update für den Mac mini fände ich gut.
i5 mit 512 GB SSD bzw. 1TB SSD für jeweils 250 Ocken nach unten. Auch wenn die fest eingeläuteten SSDs nicht von schlechten Eltern sind, trotzdem preislich total überzogen.
„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.“
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michayougo17.06.19 17:30
Einen iMac im neuen Design mit FaceID, bitte. Danke!
+1
DogsChief
DogsChief17.06.19 19:23
michayougo
Einen iMac im neuen Design mit FaceID, bitte. Danke!

Das Design gerne an das neue Display-Design des MacPro angelehnt. wenig Rand, und von mir aus gerne die Lüftungslöcher ähnlich auf der Rückseite, inkl. des genialen Schwenkarms ( nicht unbedingt für 1000 $ extra ), in Spacegrau alternativ zum iMac Pro. *träum*
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
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MacSquint
MacSquint17.06.19 20:30
Das MacBook ist tot, behaupte ich.
Das macht zwischen MBP und MBA überhaupt keinen Sinn und ich denke, die Verkaufszahlen haben Apple gezeigt, dass es dafür keinen relevanten Markt (mehr) gibt.
Zu wenig Leistung, zu wenig Anschlüsse, letztendlich viel zu teuer dafür, dass es dann eben nur noch einen Hauch leichter als das MBA ist, das dann aber viel mehr zu bieten hat....
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CJuser17.06.19 22:23
MacSquint
Das MacBook ist tot, behaupte ich.
Das macht zwischen MBP und MBA überhaupt keinen Sinn und ich denke, die Verkaufszahlen haben Apple gezeigt, dass es dafür keinen relevanten Markt (mehr) gibt.
Zu wenig Leistung, zu wenig Anschlüsse, letztendlich viel zu teuer dafür, dass es dann eben nur noch einen Hauch leichter als das MBA ist, das dann aber viel mehr zu bieten hat....
Ich habe mich auch schon gefragt, wie sich das 12 Zoll MacBook verkauft. Wer würde im direkten Vergleich das 12 Zoll Modell einem 13 Zoll Air vorziehen, wenn er nicht gerade ein sehr kleines MacBook sucht. Vielleicht bietet sich für diese Personen sogar zukünftig (mal abwarten, wie groß der Sprung mit iPadOS in der Praxis wirklich sein wird) eher das 12,9 Zoll iPad Pro an... ich habe mir aufgrund des neuen OS auch schon die Frage gestellt, ob Apple auf die Idee eines noch größeren iPad kommen könnte Was das MacBook Line-Up angeht, sollte aber eher als viertes Modell ein Air mit 15 oder 16 Zoll Display aufgelegt werden.
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Deppomat18.06.19 08:17
MacSquint
Das MacBook ist tot, behaupte ich.
Hmm das glaube ich nicht. Gibt es denn solche Verkaufszahlen? Ich kenne jedenfalls Leute, die das MB vorziehen würden, weil noch kleiner und leichter und komplett lautlos / frei von beweglichen Teilen.
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