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Forum>Apple>Und wir so? [Mac Pro]

Und wir so? [Mac Pro]

Hans Hoos
Hans Hoos25.12.1921:17
Mir wird so langsam klar: kein neuer Desktop-Rechner.

Warum? Ich kann's mir einfach nicht mehr leisten. Dabei bräuchte ich eigentlich einen neuen Arbeitsrechner. Auch hatte ich mich schon auf den neuen Mac Pro gefreut. Spiele wohl nicht mehr in der richtigen Liga.
-3

Kommentare

Florian Lehmann25.12.1921:31
Hans Hoos

Erzähl uns lieber mal von deinen Anforderungen an das Arbeitsgerät.
Ein Tower ist so was von das Letzte was ich heute bräuchte ...
+5
thomas b.
thomas b.25.12.1921:35
Ein iMac oder ein Mac mini, ggfs. mit externer GPU, kommen nicht infrage? Der Mac Pro ist für Leute, die damit entsprechend Geld verdienen und kein klassischer Desktop-Mac fürs Volk.
+6
Hans Hoos
Hans Hoos25.12.1921:40
Florian Lehmann

Bin im Adobe-Universum gefangen. Bildbearbeitung. Satz. Mein Book keucht – der iMac bekommt's noch hin.
0
incredibleole25.12.1921:42
Also mir reicht für meine Bedürfnisse (26mpx RAWs, Videoschnitt in 4k) auch mein 2018er MPB jetzt mit externer Grafikkarte am 4k 32" Monitor. Leider spinnt die neue Blackmagic eGPU. Aber schnell genug mit FCPX und LR ist sie... Klar hab ich zwischendurch überlegt, ob ich mir den neuen MP als Einstiegsmodell gönne, aber wirklich sinnvoll wäre es wohl nicht...
0
Hans Hoos
Hans Hoos25.12.1921:43
thomas b.
Bin kein Volk. Arbeite beruflich damit. Finde aber 6k+ bedenklich.
-4
incredibleole25.12.1921:49
Klar, der 2000€-Desktop fehlt nach wie vor.
Aber bei vielen dürfe es so sein, wie bei mir: Ich hatte immer Desktop und Laptop getrennt (Mac Pro 2006 und Macbook Air 2011). Seit es dann Mobilrechner gab, die meinen alten MP locker abhängen, finde ich es ganz gut, nur noch einen Rechner zu haben. Videoschnitt und RAW-Entwicklung war mit dem alten Air einfach nicht drin, mit dem neuen MBP kein Problem mehr...
Hans Hoos
thomas b.
Bin kein Volk. Arbeite beruflich damit. Finde aber 6k+ bedenklich.
0
Hans Hoos
Hans Hoos25.12.1921:51
Ich hatte mir 2013 einen gut ausgestatteten 27-Zoll-iMac für 3000 Euro gekauft. War viel Geld, ist aber ein gutes Gerät und aktuell noch im Einsatz. Warum sind die Teile 6 Jahre später drei Mal so teuer?
-4
Hans Hoos
Hans Hoos25.12.1921:58
Merke gerade selbst:
War viel Geld, ist aber ein gutes Gerät und aktuell noch im Einsatz.

Das wird's wohl sein.

Hoffentlich!
0
Wurzenberger
Wurzenberger25.12.1921:59
Hans Hoos
Mir wird so langsam klar: kein neuer Desktop-Rechner.
Den 2018er Mac mini gibts ab ~750 EUR. Günstiger gehts leider bei Apple momentan nicht.
0
incredibleole25.12.1922:02
Das ist aber eigentlich ein Notebook ohne Display und kein Desktop.
Wurzenberger
Hans Hoos
Mir wird so langsam klar: kein neuer Desktop-Rechner.
Den 2018er Mac mini gibts ab ~750 EUR. Günstiger gehts leider bei Apple momentan nicht.
-2
dam_j
dam_j25.12.1922:11
incredibleole
Das ist aber eigentlich ein Notebook ohne Display und kein Desktop.
Wurzenberger
Hans Hoos
Mir wird so langsam klar: kein neuer Desktop-Rechner.
Den 2018er Mac mini gibts ab ~750 EUR. Günstiger gehts leider bei Apple momentan nicht.


Mit einer Desktop CPU...
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+2
ahs25.12.1922:18
Hier steht privat ein MacPro 2013 mit drei Eizo-Displays und einem 4k-Oled-TV von Panasonic. Das gute Stück ist nun ziemlich genau 6 Jahre alt. Prozessor und SSD wurden aufgerüstet (10 Core Xeon 2,8 GHz, 1TB Crucial SSD) und eine Radeon Vega 64 als eGpu ist zusätzlich vorhanden. Die Nutzung ist privat und dienstlich.

Dass man mit den neuen AMD-Prozessoren in Kombination mit Windows beim "Selbstbau" mehr Leistung für weniger Euro bekommt, ist mir durchaus bekannt. Es ist jedoch für mich nicht relevant, da ich keine Lust auf einen Hackintosh habe (egal mit welchen Innereien, ich habe selbst auch mal einen "geschraubt") und mit Windows (obwohl ich einige dieser Rechner selbst zusammengebaut habe) einfach nicht richtig "warm" werde.

Also soll ein "Original" mit deutlich mehr Leistung her. Der normale iMac und der Mac Mini entfallen, der iMacPro kostet in "meiner Konfiguration" so viel wie der neue MacPro, wobei ich das Display des iMac Pro nicht brauche, was aber im Preis natürlich mit drin ist...

Und schon sind wir beim einzigen "Apple-Spielzeug", das sich aufrüsten und erweitern lässt, wobei eine passende Grafikkarte "bereits hier liegt (s.o.) und NVME-SSDs mittels PCIE-Adapter in Slots problemlos funktionieren. Somit stören mich die 256 GB in der Grundausstattung nicht. Die Apple-SSD soll nur als "Backup-System" dienen.

Ach ja, nächstes Jahr wird es wie immer schnellere Systeme mit PCIE 4 (oder 5 oder 6 oder 7 und den "Überrippern von AMD" (zumindest mit Win) geben. Selbst heute gibt es (wie fast in jedem Forum betont wird) schnellere Rechner und das "für weniger".

Wer sie möchte und wem sie besser in sein Budget passen möge sie kaufen. Aber die Entscheidung derjenigen, die sich bewusst und mit allen Konsequenzen für den neuen MacPro entschieden haben, sollte ebenfalls respektiert werden. Denn ich glaube nicht, dass eine derartige Investition ohne fundierte Gründe getätigt wird.

Bei mir ist das natürlich anders: ich habe keine

PS: ich habe ihn noch nicht bestellt...
+2
stargator25.12.1922:25
Ja einen iMac 27 Zoll ohne Monitor, gibt es leider nicht. Dem Mac Mini fehlt die Grafikkarte und die Kühlung für Dauerlast, dem iMac ist ein Display zuviel. Ein Mac Pro (Lite) mit mit dieser Ausstattung wäre vermutlich nicht billiger als ein iMac 27 Zoll, die Marktchancen vermutlich deswegen schlecht. Mac Mini mit EGPU finde ich technisch zwar gut praktisch mag ich diese Anstöpselei nicht. Grafikkarte und Netzteil sollen im Computer sein.
Ich denke der 27 Zoll iMac ist das was am ehesten den guten Adobe Arbeitsplatz abgibt (mit Grafikkarte und 6-8 core und genügend Speicher).
+4
incredibleole25.12.1922:29
ahs
Denn ich glaube nicht, dass eine derartige Investition ohne fundierte Gründe getätigt wird.

Als fundierter Grund reicht im Prinzip Windows. Ich war seit XP abstinent. Habe dann immer wieder gehört "aber das ist heute viel besser!". Muss seit einem Jahr beruflich damit arbeiten. Zum "viel besser" sage ich. Nein. ist. es nicht. Es ist die Pest und ich glaube Apple müsste die Preise noch verfünffachen, bevor ich mir so eine Scheiße freiwillig in meiner Freizeit antun würde...
+6
olilech26.12.1900:29
Hans Hoos
Florian Lehmann

Bin im Adobe-Universum gefangen. Bildbearbeitung. Satz. Mein Book keucht – der iMac bekommt's noch hin.

Für Bildbearbeitung reicht ein iMac locker. Da wäre ein Mac Pro absolute Geldverschwendung. Stell dir einen guten, farbechten Monitor daneben (z.B. Eizo) und du wirst sicher mit dieser Kombination super arbeiten können.
+5
becreart
becreart26.12.1910:08
Mal an einen iMac Pro gedacht mit Zusatz Display? Obwohl der 27” iMac für Bildbearbeitung ausreichen sollte.
+1
aibe
aibe26.12.1910:47
Hans Hoos
Florian Lehmann

Bin im Adobe-Universum gefangen. Bildbearbeitung. Satz. Mein Book keucht – der iMac bekommt's noch hin.

Aktueller iMac mit i9, 8GB RAM (dazu später mehr), 1TB SSD und VEGA 48 kommt ca. 3715€.

Habe mir dieses Jahr genau den geholt und den RAM selbst für knapp 800€ auf 128GB aufgerüstet (4x32GB). Lag also alles in allem bei etwa 4500€ (brutto). Sollte deinen Anforderungen mehr als gerecht werden und noch eine ganze Weile Freude bereiten.
+5
macfori26.12.1911:07
ahs
Hier steht privat ein MacPro 2013 mit drei Eizo-Displays und einem 4k-Oled-TV von Panasonic. Das gute Stück ist nun ziemlich genau 6 Jahre alt. Prozessor und SSD wurden aufgerüstet (10 Core Xeon 2,8 GHz, 1TB Crucial SSD) und eine Radeon Vega 64 als eGpu ist zusätzlich vorhanden. Die Nutzung ist privat und dienstlich.

Wie verhält sich das mit dem MP2013?
Wusste nicht, dass das geht.
0
macfori26.12.1911:09
Hans Hoos
thomas b.
Bin kein Volk. Arbeite beruflich damit. Finde aber 6k+ bedenklich.

Wenn du beruflich damit arbeitest, ist das ein Werkzeug.
Handwerker, die ich kenne, haben ganz andere (preisliche) Summen von Werkzeugen in ihrem Repertoire.
+5
ahs26.12.1911:26
macfori
Wie verhält sich das mit dem MP2013?
Wusste nicht, dass das geht.

Um hier nicht "zu sehr zu stören":
ahs
Aktuell eingesetzte eGPU:
Razor Core X mit AMD Vega 64, Anschluss mittels Adapter TB 3 auf TB 2 am MacPro 2013. Softwarepatch mittels purge-wrangler (https://egpu.io). Funktioniert problemlos.
+3
vismed.
vismed.26.12.1912:30
Warum gibt es denn bitte hierfür -8 dislikes?
Die Aussage ist doch vollkommen korrekt?

Ich habe seinerzeit genau die selbe Kiste gekauft und heute soll der Spaß drei mal so viel kosten. Entwicklung hin oder her. Ich kann verstehen, dass etwas teurer wird aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen. Genauso verhält es sich doch auch beim MacBook Pro und auch bei den iPhones.

Zum Thema ...
Natürlich ist der MacPro etwas für Leute die damit Geld verdienen. Waren es denn seinerzeit die Leute die sich ein G4 oder die TowerGeräte von Apple um die 2.500 € gekauft haben nicht? Wir waren doch keine Hobby-Bastler die Etiketten gestaltet haben, sondern haben damit ebenfalls unser Geld verdient.

Apple sollte diejenigen, auf denen Ihr Erfolg beruht besser nicht ganz einfach so links liegen lassen ... sonst ergeht es denen aber ganz schnell wie alle anderen Großen, die zu groß werden und die wirkliche Beziehung zu Ihrer Stammklientel verlieren!


Hans Hoos
Ich hatte mir 2013 einen gut ausgestatteten 27-Zoll-iMac für 3000 Euro gekauft. War viel Geld, ist aber ein gutes Gerät und aktuell noch im Einsatz. Warum sind die Teile 6 Jahre später drei Mal so teuer?
+6
ts
ts26.12.1912:32
dam_j
incredibleole
Das ist aber eigentlich ein Notebook ohne Display und kein Desktop.
Mit einer Desktop CPU...
Intel weicht da aber von deiner Meinung ab und klassifiziert die CPUs für „Mobile” statt für „Desktop”.

Verbaute CPUs heraussuchen via Wikipedia:

Intel Core i3-8100B quad-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile
Intel Core i5-8500B six-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile
Intel Core i7-8700B six-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile

Wieso denkst Du, dass das Desktop-CPUs wären?
0
incredibleole26.12.1912:51
ts
Wieso denkst Du, dass das Desktop-CPUs wären?
Das ist auch egal, ob Desktop-CPU oder nicht, das Ding ist null aufrüstbar und unter Last so laut, wie ein Notebook...

In letzter Zeit hab ich immer mal darüber nachgedacht, mir einen Hackintosh im nMP-Dune-Gehäuse zu bauen, aber irgendwie ist mir das grad zu viel gefrickel...
+2
macfori26.12.1916:01
Hans Hoos
Ich hatte mir 2013 einen gut ausgestatteten 27-Zoll-iMac für 3000 Euro gekauft. War viel Geld, ist aber ein gutes Gerät und aktuell noch im Einsatz. Warum sind die Teile 6 Jahre später drei Mal so teuer?

Was ist heute drei Mal so teuer?

Den iMac gibt es in der 27-Zoll Variante ab 2.599 ,- Grundmodell
Den iMac Pro gab es damals nicht, der spielt in einer anderen Liga.
Und selbst wenn, dann beginnt er aktuell bei 5.499,00 €.

Ich finde auch, dass Apple sich die Gerätschaften gut bezahlen lässt.
Dennoch kann ich deine Aussage nicht nachvollziehen.
+6
torgem26.12.1916:39
Ein Mac Midi wäre doch genial. Gerne auch im Mülleimer. Einfach nen i5 oder i7 rein, SSDs, RAM nachrüstbar und ne Radeon rein, fertig. Startet bei 1.999,- mit 512 GB SSD und 8 GB RAM mit ner 580 AMD.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+1
ts
ts26.12.1920:53
torgem
Ein Mac Midi wäre doch genial. Gerne auch im Mülleimer. Einfach nen i5 oder i7 rein, SSDs, RAM nachrüstbar und ne Radeon rein, fertig. Startet bei 1.999,- mit 512 GB SSD und 8 GB RAM mit ner 580 AMD.
Ich fürchte dieses Gerät würde nicht in die Modellpalette passen.

Im Desktop-Bereich hat Apple den Mac Mini (ausschließlich mit Laptop-Komponenten) und daher ist der langsam.
Die iMacs, haben eine schlechte Kühlung und damit wenig Rechenleistung.
Der 2019er Mac Pro hat in der Basiskonfiguration eine Workstation-CPU für 750$ und eine umgelabelte Spiele-GraKa für weniger als 190$.

Ein „Mac Midi” würde die iMacs und den Mac Pro als nicht konkurrenzfähig kennzeichnen. Mit einer schlechten Kühlung für das neue Modell gäbe es vielleicht einen Shitstorm. Aber irgendwas müsste schlecht sein, weil die Tower-Gehäuse im Desktopbereich seit vielen Jahren den besten Kompromiss aus Preis und Leistung darstellen und man die bestehenden Geräte nicht abwerten will.
+1
athlonet26.12.1921:16
ts
Intel weicht da aber von deiner Meinung ab und klassifiziert die CPUs für „Mobile” statt für „Desktop”.

Verbaute CPUs heraussuchen via Wikipedia:

Intel Core i3-8100B quad-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile
Intel Core i5-8500B six-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile
Intel Core i7-8700B six-core CPU:
ark.intel.com
Vertikales Segment Mobile

Wieso denkst Du, dass das Desktop-CPUs wären?

Weil die CPUs 65 Watt TDP haben. Das sind keine CPUs, die in Notebooks verbaut werden. Das einzige was die im Mac Mini verbauten CPUs von den Desktop CPUs unterscheidet ist, dass die verlötet statt gesteckt werden. Dafür steht das B am Ende der Modellbezeichnung.
Das Verlöten spart die Bauhöhe für den Sockel zum Stecken. Deswegen wird Intel sie dem Mobile Segment zuordnen. Von der Leistung her sind das aber Desktop CPUs.

thomas b.
Ein iMac oder ein Mac mini, ggfs. mit externer GPU, kommen nicht infrage?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich sehr viel über Probleme mit eGPUs beim Mac Mini lese. Oder täusche ich mich da?
Und wer will schon Mac Mini + eGPU + externe Festplatten auf dem Schreibtisch herumstehen haben?
Da wird die Luft dann dünn, wenn man den integrierten Monitor des iMac nicht brauchen kann (weil man noch andere Geräte am Monitor betreiben möchte).
+4
gfhfkgfhfk26.12.1922:41
ts
Ein „Mac Midi” würde die iMacs und den Mac Pro als nicht konkurrenzfähig kennzeichnen.
Sobald ein Mac Midi auf Basis des Xeon E herauskäme wäre der iMac effektiv tot, und ich denke nicht, dass Apple daran ein Interesse hat.
+1
Kraftbuch
Kraftbuch26.12.1923:48
Ich arbeite als Selbstständiger (3D) in einem Bereich, wo ein Tower mit viel Leistung, sowie der Möglichkeit, meine Eizo und Quato Bildschirme anzuschliessen Voraussetzung ist und trotzdem empfinde ich den neuen Mac Pro für mich völlig am Ziel vorbeigeschossen.
Preis/Leistung stimmt einfach nicht. Ich müsste mal kurz 10k in die Hand nehmen für nicht mal die doppelte Leistung meines 2010er Mac Pro.
In allen andern Bereichen ist Apple mittlerweile recht breit aufgestellt, aber ausgerechnet beim Tower, auf den ich seit Jahren warte, gibt es lediglich die Luxus-Version.
Das ginge selbstverständlich auch günstiger, aber Apple will halt nicht. Da muss man sich damit abfinden, dass man nicht mehr zur Zielgruppe gehört.
Dass der 2019er Mac Pro halt für "Profis" sei, "die damit Geld verdienen" empfinde ich als eine etwas nervige und beleidigende Aussage. Auch habe ich das Gefühl, dass das Gerät vor allem von denen vehement verteidigt wird, welche sowieso nie einen kaufen werden sondern einfach Freude an der High-End Technik haben.
Für mich rückt der Windows PC leider immer mehr in den Bereich des Unausweichlichen, und das stinkt mir gewaltig.



Hans Hoos
thomas b.
Bin kein Volk. Arbeite beruflich damit. Finde aber 6k+ bedenklich.
+5
chadxeon27.12.1908:54
Also, ich muss da auch voll zustimmen, ich habe hier im Büro 3 Mac Pros laufen. Ja die verdienen Geld mit Entwicklung, Grafik und alles was man eben so macht... Aber, iMac kommt null in frage, hatten wir mal, alle Displays innerhalb von wenigen Wochen am Arsch und wir schauten uns an und konnte 2 Wochen nicht arbeiten.
Bau dir doch ein Hackintosh, da hast du gleich ein Gerät das mehr kann als der neue absolut überzogenerer Mac Pro.
Was ich nicht verstehe, warum werden den die Books billiger und besser und der MacPro wird für 6499 Euro verkauft. Das passt einfach hinten und vorne nicht. Rein von Material ist das eine absolute Frechheit.
+2
UWS27.12.1909:58
chadxeon
Rein von Material ist das eine absolute Frechheit.
Na ja, es zählt ja nicht nur das Material. Wenn ich meinen Mac Pro (zu dem ich mich allerdings noch nicht final durchgerungen habe...) mal durchrechne, komme ich auf rund 8000 EUR. Ich brauche allerdings derzeit auch keine leistungsfähige Grafikkarte.

Mit zumindest ähnlichen Komponenten und eigenem Einkauf kostet ein Selbstbau maximal rund 4.000 EUR, dann allerdings mit Windows 10 und da sind wir schon beim ersten Problem (Hackintosh kommt für mich nicht in Frage).

Rechne ich jetzt mal die Entwicklungskosten von Apple, Marketing, Optik, MacOS, den Vorteil einer funktionierenden Gesamtlösung, den normalen Gewinn und die oblgatorische Apple-Tax dazu, relativiert sich der teure Preis aber. Trotzdem ist der Rechner für mein Empfinden mindestens einen 1000er zu teuer.
Ich denke mal, Apple geht davon aus, dass sich viele User einen derartigen Rechner eben selbst erweitern werden – und schlägt das (insbesondere bei den Basis-Konfigurationen) schon auf den Preis drauf. Nicht schön, ist aber so...
+2
Hapelein27.12.1910:27
UWS

Mit zumindest ähnlichen Komponenten und eigenem Einkauf kostet ein Selbstbau maximal rund 4.000 EUR,

Man kann aber auch von gegenteiligen Ergebnissen lesen.

Ein Hackintosh ist nicht ganz so schlecht und schwierig.
Und gibt aus meiner Sicht die Möglichkeit, seine Bedürfnisse zielgerecht zu bedienen.

Ich finde, der neue Mac Pro ist ein tolles Stück Computer. Weitgehend anpaßbar an seine Notwendigkeiten. Aber nicht jeder braucht so eine Maschine!
+2
vismed.
vismed.27.12.1910:27
Vollkommen richtige Aussage! Empfinde ich genauso.
Kraftbuch
... dass der 2019er Mac Pro halt für "Profis" sei, "die damit Geld verdienen" empfinde ich als eine etwas nervige und beleidigende Aussage.


Hans Hoos
thomas b.
Bin kein Volk. Arbeite beruflich damit. Finde aber 6k+ bedenklich.
0
UWS27.12.1910:34
Hapelein
Man kann aber auch von gegenteiligen Ergebnissen lesen.
Gegenteilig im Sinne von teurer oder billiger?

Und die Idee des Hackintosh ist ja absolut OK, für mich wäre das aber bei jedem Update ein Ritt auf der Rasierklinge ... den ich in dem Bereich nicht haben muss.
+2
Kraftbuch
Kraftbuch27.12.1910:35
Ein Hackintosh käme bei mir vorerst wohl nur im Home Office in Frage, nicht aber im Büro. Aber eventuell lege ich meine Bedenken ja mit der Zeit ab. Vielleicht sollte ich mir tatsächlich mal einen bauen und Zuhause ein halbes Jahr testen.
Da Apple den 2013er Mac Pro nie aktualisiert hat, fällt dieser (als Gebrauchtware) auch weg. Der ist schlicht nicht schneller als der 2010er und total überteuert.
+1
dam_j
dam_j27.12.1910:50


Zum Thema des "Wertes" gibt es ja nun wirklich mehr als genug Fakten und Meinungen.
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
0
Hapelein27.12.1911:13
UWS
Hapelein
Man kann aber auch von gegenteiligen Ergebnissen lesen.
Gegenteilig im Sinne von teurer oder billiger?

Und die Idee des Hackintosh ist ja absolut OK, für mich wäre das aber bei jedem Update ein Ritt auf der Rasierklinge ... den ich in dem Bereich nicht haben muss.

Eine ähnlich ausgestattete Workstation von Dell oder hp ist wohl (ich habe es nicht nachgerechnet/bzw. die hp-Dinger hier auf Arbeit im Vergleich) durchaus erheblich teurer. edit sagt: z.B. 50000US$ vs. 710000US$

Hackintosh und updates - gerade für produktive Rechner verbietet sich eigentlich permanentes updaten. Das kann auch bei originalen Apple-Modellen schief gehen.
+1
UWS27.12.1911:50
dam_j
Zum Thema des "Wertes" gibt es ja nun wirklich mehr als genug Fakten und Meinungen.
....das mag sein, aber ausgerechnet das Video von Max Tech ist kein gutes Beispiel für Fakten. Der Kollege vergleicht Äpfel mit Birnen und dafür wird er in den Kommentaren ja auch von vielen zerrissen...

Generell zum Thema Preis: Was ZU teuer ist definiert sich in erster Linie nach dem Einsatzzweck und der Frage, ob man das privat oder kommerziell braucht (also genug Geld damit verdient). Ich denke mal das Thema Preis kommt auf, weil die Basisversion einerseits für das Gebotene einfach sehr teuer oder aber zu schlecht ausgestattet ist und viele andererseits gerne einen intern erweiterbaren und etwas preisgünstigeren Rechner hätten (z.B. mit einem i9, vier RAM Slots und 3 PCIe Plätzen) – den Apple aber offensichtlich bislang nicht bauen will.

Mal zum Vergleich: Mein alter iMac von 2014 mit Maximalausstattung (i7, 1 TB SDD, 32 GB RAM) hat damals 3700 EUR gekostet. EIn iMac i9, 1TB SSD und 64 GB würde mich heute rund 4200 EUR kosten. Also mehr Leistung für etwas mehr Geld (inflationsbereinigt ist der Zuwachs sogar nur minimal).

Der Einstiegs Mac Pro (also der letzte mit PCIe) kostete meines Wissens 2012 so um die 2600 EUR, heute muss man für den Einstieg 6500 EUR hinlegen. Klar der Rechner ist heute leistungsfähiger und hat mehr Erweiterungsoptionen – aber es ist schon ein heftiger Schluck aus der Preispulle.
+4
olilech27.12.1911:51
Ich denke viele haben ein Problem mit dem neuen MacPro, da sie sich einen bezahlbaren Mac oberhalb des Mac mini erhofft hatten. Die Käsereibe hatte man früher für ca 2500€ bekommen und vielen ist der Sprung zu 6500€ für den aktuellen MacPro einfach zu hoch.

Aber es hat sich seit 2010 auch sehr viel getan. Die "consumer" Macs wie z.B. der iMac wurden immer leistungsfähiger. Für viele Anwendungen, dazu zähle ich auch High End Bildretusche mit Photoshop ist locker auf dem aktuellen iMac möglich. Die wenigsten brauchen den neuen MacPro.

Ich denke bei vielen steht da eher das "wollen haben" als das wirklich brauchen im Vordergrund. Seit doch froh, dass ihr heutzutage mit einem Rechner wie den iMac genug Leistung habt um so gut wie alle Arbeiten, auch als Profi, damit zu meistern.
+11
UWS27.12.1911:54
Hapelein
..gerade für produktive Rechner verbietet sich eigentlich permanentes updaten
Yep, ich nehme das "neue" Mac OS immer mit einem Jahr Versatz. D.h. beispielsweise Catalina kommt erst drauf, wenn der Nachfolger vorgestellt wird. Allerdings lasse ich zwischenzeitliche Security Updates nicht einfach ein paar Monate reifen, sondern stelle da doch sehr zeitnah um.

Ich denke, dass sich Apple und Dell bei den voll ausgestatten Versionen preislich nicht allzu viel unterscheiden werden.
+4
piik
piik27.12.1912:01
Hapelein

Eine ähnlich ausgestattete Workstation von Dell oder hp ist wohl (ich habe es nicht nachgerechnet/bzw. die hp-Dinger hier auf Arbeit im Vergleich) durchaus erheblich teurer.
Das nicht Nachrechnen ist vielleicht das Problem
-6
piik
piik27.12.1912:08
UWS
Generell zum Thema Preis: Was ZU teuer ist definiert sich in erster Linie nach dem Einsatzzweck und der Frage, ob man das privat oder kommerziell braucht (also genug Geld damit verdient). Ich denke mal das Thema Preis kommt auf, weil die Basisversion einerseits für das Gebotene einfach sehr teuer oder aber zu schlecht ausgestattet ist und viele andererseits gerne einen intern erweiterbaren und etwas preisgünstigeren Rechner hätten (z.B. mit einem i9, vier RAM Slots und 3 PCIe Plätzen) – den Apple aber offensichtlich bislang nicht bauen will.
Das ist der Punkt. Ein Mac in Form eines kleinen Towers mit aktueller i7- oder i9-CPU, 16GB RAM aber vier Steckplätzen, davon 2 frei, einer gesteckten 500er NVME-SSD und zwei Slots für 2,5" SATA-Laufwerke sowie einem Slot für eine PCIe-16-Graka und einem weiteren freien PCIe-8-Slot würde etwa 1000 bis 1300 € kosten, je nach GraKa. Selbst bei einer Apple-typischen Verdoppelung sind das 2 bis 2,5 k€.
Gäbe es das, wäre er von mir sofort gekauft und auch öfter erneuert. Leider aber würde so ein Rechner die Verkäufe von preislich massiv überzogenen Mac minis und etlichen iMacs sowie des neuen Mac Pro kannibalisieren, also Apple netto weniger in die Kasse spülen als möglich. Daher macht Apple das nicht. Ist alles eine Frage der Ökonomie, der kurzfristigen.
+4
Tayfun
Tayfun27.12.1915:34
dam_j


Zum Thema des "Wertes" gibt es ja nun wirklich mehr als genug Fakten und Meinungen.

@dam_j

Wie du hier lesen kannst hatte ich einen PC zusammengestellt dessen CPU Schneller ist als der vom Mac Pro 2019 egal in welcher Ausbaustufe und das zu einem Preis unterhalb des Basis Preis eines Mac Pro. Und selbst die Ausstattung ist besser als die vom Basis Mac Pro.

Einziger unterschied ist das auf dem kein Mac Betriebssystem läuft.

Da Apple nur noch Gewinnorientiert Arbeitet wird man keinen Günstigen Mac Pro mehr sehen. Wieso auch die Leute kaufen sich einen 6500 Euro Basis Mac Pro und Zahlen sogar 480 Euro für Rollen und installieren dann Bootcamp damit sie unter Windows spielen können
-8
dam_j
dam_j27.12.1916:32
Was ich da vor allem sehe sind wild zusammen gewürfelte Teile bei denen sobald etwas kaputt geht das einzelne Teil selber ausgebaut und div. Tage / Wochen eingeschickt werden muss.

Allein diese Tatsache dürfte sich extrem mit der Zielgruppe des MacPros schneiden.

Ebenso der NICHT-ECC Ram. Und wie du schon selbst geschrieben hast fehlen Maus, Tastatur und OS.

Vom Lautstärke Unterschied ganz zu sprechen. Aber NEIN ich fange in einem Mac-Forum jetzt keine PC vs Mac Diskussion mit dir an...!
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+3
UWS27.12.1917:22
Tayfun
Einziger unterschied ist das auf dem kein Mac Betriebssystem läuft.
...das wäre aus meiner Sicht aber schon ein gravierender Nachteil.

Aber, um zum eigentlichen Punkt zurückzukommen: Man kann eine gekaufte funktionierende Lösung nicht mit einer selbst erstellten Lösung, die man dann (hoffentlich) funktionierend macht, vergleichen. Der Systemanbieter wird wohl immer teurer sein als die Summe der Einzelteile, aus Gründen, die ich weiter oben schon mal zusammengefasst hatte. Ob er dann so teuer sein muss, wie ein MP 2019 ist eine andere Frage.

Deine zusammengestellte Hardware ist zwar nett, aber so auch nicht vergleichbar. Da sollte man bei einem Vergleich fairerweise auch identische Komponenten nehmen. Allein das Board z.B. hat weniger PCIe Slots, weniger RAM-Slots, kein Thunderbolt 3, kein 10 GB Ethernet etc. (...es hat allerdings auch Features, die dem Mac Pro ganz gut zu Gesicht stehen würden
+6
Tayfun
Tayfun27.12.1917:25
dam_j
Was ich da vor allem sehe sind wild zusammen gewürfelte Teile bei denen sobald etwas kaputt geht das einzelne Teil selber ausgebaut und div. Tage / Wochen eingeschickt werden muss.

Allein diese Tatsache dürfte sich extrem mit der Zielgruppe des MacPros schneiden.

Ebenso der NICHT-ECC Ram. Und wie du schon selbst geschrieben hast fehlen Maus, Tastatur und OS.

Vom Lautstärke Unterschied ganz zu sprechen. Aber NEIN ich fange in einem Mac-Forum jetzt keine PC vs Mac Diskussion mit dir an...!

Wenn eine nachträglich gekaufte Radeon 5700XT Karte für den Mac Pro kaputt gehen sollte musst du das nicht einschicken ? Außerdem kann man auf diesem Board auch ECC Speicher verwenden wenn benötigt.
Zur Lautstärke können wir beide nichts sagen außerdem hat jeder eine andere Schmerzgrenze was Lautstärke angeht.

Ich will auch keine Mac vs PC Diskussion anfachen aber fakt ist das ich für etwas weniger Geld mehr Leistung bekomme auch wenn die Plattform eine andere ist.

Apple hätte uns mehr Möglichkeiten anbieten sollen. Zum Beispiel ein Basis Mac Pro ab 2000 bzw 2500 Euro. mit einem 6 oder 8 Kern Prozessor mit 16 GB RAM und 512 GB SSD.

Das ein 6500 Euro Mac Pro nur eine 256 GB SSD Verbaut hat ist schon eine Unverschämtheit aber Apple weiß selbst das es für die meisten nicht reichen wird und baut es bewusst ein damit sie nochmal 480 Euro mehr verdienen für die 1 TB Variante
-1
UWS27.12.1917:47
Tayfun
Apple hätte uns mehr Möglichkeiten anbieten sollen. Zum Beispiel ein Basis Mac Pro ab 2000 bzw 2500 Euro.
Vermutlich wäre das mit der konzeptionellen Auslegung des MP 2019 (also Zahl der PCIe Slots, RAM Slots und dickes Netzteil) weder möglich noch sinnvoll gewesen (also für Apple...). Und wenn würden so einige die Billigversion kaufen und mit Material vom PC-Höcker um die Ecke aufpimpen ... how dare you?

Irgendwie ist das wie Porsche und Ferrari - der Ferrari dürfte unterm Strich nicht besser sein als der Porsche, kostet vermutlich aber mehr. Ist er das wert?

Disclaimer: ein pc-konformer E-Auto-Vergleich fiel mir auf die Schnelle nicht ein.
+4
cps27.12.1918:53
Tayfun
Wie du hier lesen kannst hatte ich einen PC zusammengestellt dessen CPU Schneller ist als der vom Mac Pro 2019 egal in welcher Ausbaustufe und das zu einem Preis unterhalb des Basis Preis eines Mac Pro.

Was ich krass am 3970X finde, der hat ja eine TDP von 280 W, wenn man die halbiert und die CPU mit 140 W betreibt, dann liegt der in Cinebench R20 immer noch 3000 Punkte vor dem Mac Pro mit 28 Kernen.
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cps27.12.1919:07
dam_j
Was ich da vor allem sehe sind wild zusammen gewürfelte Teile bei denen sobald etwas kaputt geht das einzelne Teil selber ausgebaut und div. Tage / Wochen eingeschickt werden muss.

In den 14 Monaten mit dem MBP 2018 stand mir der Rechner 6 Wochen nicht zur Verfügung, weil der in der Werkstatt war. Wobei Apple dann auch noch ein originalverpacktes aber defektes Austauschgerät geliefert hat.

Bei der hier angesprochenen Konfiguration eines PCs mit dem 3970X, sehe ich nichts, was der „Kistenschieber“ nicht innerhalb weniger Tage liefern würde.
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dam_j
dam_j27.12.1919:09
cps
dam_j
Was ich da vor allem sehe sind wild zusammen gewürfelte Teile bei denen sobald etwas kaputt geht das einzelne Teil selber ausgebaut und div. Tage / Wochen eingeschickt werden muss.

In den 14 Monaten mit dem MBP 2018 stand mir der Rechner 6 Wochen nicht zur Verfügung, weil der in der Werkstatt war. Wobei Apple dann auch noch ein originalverpacktes aber defektes Austauschgerät geliefert hat.

Bei der hier angesprochenen Konfiguration eines PCs mit dem 3970X, sehe ich nichts, was der „Kistenschieber“ nicht innerhalb weniger Tage liefern würde.

Was hat liefern können mit Garantie Reparatur zu tun ??
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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