Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Hardware>Programme löschen mit Appcleaner?

Programme löschen mit Appcleaner?

Holger111108.03.2608:53
Hallo allerseits,
Ich möchte auf meinem iMac M1, macOS 26.3.1, einige Programme komplett löschen. ChatGPT empfiehlt mir dazu das Programm „Appcleaner“. Ist das ok oder hat die KI sich was ausgedacht?
0

Kommentare

Holger111109.03.2618:46
So was, ich hatte doch nur eine kleine Frage gestellt und zügig eine Antwort bekommen.
+3
Marcel Bresink09.03.2619:15
Du meine Güte.
Ich hatte oben gesagt, dass es viele Fälle gibt, bei denen es sehr gute Gründe gibt, beim Entfernen einer App die jeweils angelegten Zusatzdaten zunächst nicht automatisch zu löschen. Deshalb lässt macOS die Daten absichtlich liegen, damit keine Benutzerdaten verlorengehen und die Konsistenz des Systems nicht beschädigt wird. (Letzteres passiert, wenn man bestimmte Dateien "einfach so" löscht, ohne sie vorher beim System abzumelden.)

Es hatte eigentlich niemand behauptet, dass es schlecht oder verboten wäre, diese Daten nachträglich von Hand oder per Drittanbieterprogramm zu löschen, wenn man das denn will. In manchen Fällen lohnt sich der Aufwand, in vielen Fällen nicht. Das hängt vom jeweiligen Programm und seiner Nutzungsdauer ab.
LoCal
Marcel Bresink
Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen.
Ja… das ist die Theorie, die Realität sieht auf meinem MacBook Air aber so aus:

Du bestätigst, dass Theorie und Realität übereinstimmen, so wie ich gesagt habe. Die Dateien bleiben liegen.
Wauzeschnuff
1. Derartige Daten sind ein gefundenes Fressen für bösartige Akteure mit Zugang zum System.

Eine nutzlose Aussage. Jemand, der Zugang zum System hat, kann Daten lesen, die nicht gelöscht sind.
Wauzeschnuff
2. Es widerspricht der Erwartung des durchschnittlichen Nutzers. Für diesen bedeutet eine De-Installation die rückstandsfreie Entfernung sämtlicher Programmbestandteile.

Wenn das Programm den Regeln folgt, werden alle Programmbestandteile gelöscht. Es ging hier einigen Leuten nur darum, zusätzliche Daten zu löschen, die als Folge der Programmnutzung angelegt wurden.
Wauzeschnuff
3. Diese Daten können Probleme verursachen, wenn eine spätere Version des Programmes installiert wird und dieses dann versucht diese zu interpretieren.

Nein, das ist eine Standardsituation, die bei jedem Programmstart und bei jedem Update des Programms vorliegt. Wenn das Probleme verursacht, kann dieses Programm sowieso nie funktionieren.
Wauzeschnuff
Wer hingegen diese Daten erhalten will, kann problemlos auf ein Backup derselben zurückgreifen, in dem sie ja zu finden sind.

Nein, da ja im Nachhinein niemand weiß, um welche Daten es sich handelt. Du müsstest schon den gesamten Computer auf den jeweiligen Stand zurückfahren und damit sämtliche aktuellen Daten verlieren.
+11
sudoRinger
sudoRinger09.03.2619:56
Marcel Bresink
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation. Man zieht das Programm in den Papierkorb und das war alles. Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen. Auch das ist sinnvoll, wenn man das Programm später doch wiederverwendet oder wenn sich mehrere Programme des gleichen Herstellers zusammengehörende Daten teilen.
Wenn du „das war alles" schreibst, klingt das nach einem Schlusspunkt und nicht nach „zunächst nicht automatisch". Diese Einschränkung kam erst jetzt. Dass du das jetzt anders rahmst, ist eine Verschiebung gegenüber deiner ursprünglichen Aussage.

Apple zeigt durchaus, dass Rückfragen möglich sind: Wenn man z.B. die iCloud-Kontaktsynchronisierung deaktiviert, wird gefragt, ob die lokalen Daten behalten oder gelöscht werden sollen. Warum also nicht beim Deinstallieren?

Deine Position, dass Entwickler eine Deinstallationsroutine bereitstellen sollten, ist nachvollziehbar. Aber gerade beim Mac App Store, wo Apple die Infrastruktur kontrolliert, wäre eine systemseitige Rückfrage beim Löschen („Auch zugehörige Daten entfernen?") gut umsetzbar und würde dem Nutzer die Entscheidung überlassen. Stattdessen darf sich der Nutzer selbst darum kümmern die Rückstände zu entfernen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass die Rückstände in der Größenordnung von einem GB mit den Electron-/Web-basierten Apps weniger zahlreich geworden wären.

Deine Position mag in einer verwalteten Umgebung Sinn ergeben, wo ein Sysadmin nicht will, dass Nutzer im System herumfummeln (dann lieber 10 GB vergeuden). Am eigenen Rechner aber, wo der Nutzer selbst entscheidet, spricht nichts dagegen, ihm diese Wahl anzubieten.
+3
Marcel Bresink09.03.2620:53
sudoRinger
Wenn du „das war alles" schreibst, klingt das nach einem Schlusspunkt

Ja und für die meisten Anwender und Programme ist das auch so.
sudoRinger
und nicht nach „zunächst nicht automatisch".

So, so, und was an "es bleiben vom Programm angelegte Dateien liegen", hast Du jetzt nicht verstanden?
sudoRinger
Deine Position, dass Entwickler eine Deinstallationsroutine bereitstellen sollten,

Das ist nicht meine Position. Ich hatte das Gegenteil geschrieben.
sudoRinger
Aber gerade beim Mac App Store, wo Apple die Infrastruktur kontrolliert, wäre eine systemseitige Rückfrage beim Löschen („Auch zugehörige Daten entfernen?") gut umsetzbar

Es wäre umsetzbar (und ganz früher hat macOS beim Löschen einer App Store App per Launchpad auf dem Mac den ganzen zugehörigen Sandbox-Container gelöscht), aber nicht gut umsetzbar.

Die Frage, was "zugehörige Daten" sind, ist schon nicht automatisch entscheidbar. Erwartet der Benutzer zum Beispiel, dass sämtliche Word-Dateien in allen Benutzer-Accounts vom Mac gelöscht werden, wenn Microsoft Word gelöscht wird? Und was ist mit gemeinsam genutzten Daten aus App-Gruppen-Containern?
+5
sudoRinger
sudoRinger09.03.2621:24
Marcel Bresink
sudoRinger
Deine Position, dass Entwickler eine Deinstallationsroutine bereitstellen sollten,
Das ist nicht meine Position. Ich hatte das Gegenteil geschrieben.
Stimmt, da habe ich dich mit rmayergfx verwechselt. Wenn du weder Deinstallationsroutinen der Entwickler noch eine systemseitige Abfrage befürwortest, dann plädierst du ja faktisch für ein dauerhaftes Verbleiben sämtlicher Datenreste auf der SSD, keineswegs nur 'zunächst nicht' (wie du oben fett hervorhebst).
Marcel Bresink
Erwartet der Benutzer zum Beispiel, dass sämtliche Word-Dateien in allen Benutzer-Accounts vom Mac gelöscht werden, wenn Microsoft Word gelöscht wird?
Ein lustiger Strohmann.

Es ist für macOS absolut erkennbar, ob Daten in der Benutzer-Library liegen. Jede App hat eine eindeutige Bundle-ID. Über diese Kennung lassen sich die zugehörigen Container in der Library zweifelsfrei zuordnen.
Der Nutzer könnte beim Löschen einfach gefragt werden, ob er auch die Library-Daten entfernen möchte, z.B. die Benutzerdaten in Evernote, das Sprachmodell in MacWhisper oder auch nur die selbst vorgenommenen Einstellungen. Private Dokumente in den Standardordnern blieben von dieser Bereinigung unberührt. Wie gesagt, bei den Kontakten schafft es Apple doch auch zu fragen.
Es geht darum, dem Anwender die Wahl zu lassen, anstatt ihn mit Gigabytes an Caches und Support-Dateien und Trial and Error beim Löschen allein zu lassen.
+6
sudoRinger
sudoRinger09.03.2622:16
Marcel Bresink
Und was ist mit gemeinsam genutzten Daten aus App-Gruppen-Containern?
Das Argument habe ich übergangen.

Homebrew und alle Linux-Paketmanager haben mit solchen Abhängigkeiten überhaupt keine Probleme. Wenn man dort ein Programm deinstalliert, prüft das System zuverlässig, ob die zugehörigen Daten noch von anderen Programmen benötigt werden. Erst wenn kein anderes Paket mehr darauf angewiesen ist, werden diese Reste entfernt.

Apple hat alle nötigen Informationen vorliegen. Das System weiß genau, welche Apps zu einer Gruppe gehören und wer auf einen Container zugreift. Beim Löschen der letzten App einer Gruppe könnte der gemeinsame Container zur Bereinigung vorgeschlagen werden.
+4
Marcel Bresink10.03.2608:55
sudoRinger
dann plädierst du ja faktisch für ein dauerhaftes Verbleiben sämtlicher Datenreste auf der SSD, keineswegs nur 'zunächst nicht'

Warum erfindest Du sowas?
sudoRinger
Es ist für macOS absolut erkennbar, ob Daten in der Benutzer-Library liegen. Jede App hat eine eindeutige Bundle-ID. Über diese Kennung lassen sich die zugehörigen Container in der Library zweifelsfrei zuordnen.

Nein, das ist wesentlich komplizierter. In der Praxis kann man mehr als 25 verschiedene Zuordnungsregeln beobachten, wie Statusdateien gemäß formaler und auch informeller Regeln in Library-Ordnern abgelegt werden. Und diese Regeln ändern sich je nach Betriebssystemgeneration. Ab Mac OS X 10.7 gab es für jede Einstellungsdatei beispielsweise plötzlich Lock-Dateien, die inzwischen aber wieder verschwunden sind. Bei App-Store-Apps, die nicht nach dem Dokumentenprinzip arbeiten, liegen alle Daten im Sandbox-Container, da sie sonst nirgendwo Schreibbefugnis haben. Hier würden dann zwangsläufig auch alle mit dem Programm vom Benutzer erstellten Daten gelöscht.
sudoRinger
Private Dokumente in den Standardordnern blieben von dieser Bereinigung unberührt. Wie gesagt, bei den Kontakten schafft es Apple doch auch zu fragen.

Das ist auch nur eine Frage und nicht mehr als 20. So etwas wäre nicht Mac-like.
sudoRinger
Homebrew und alle Linux-Paketmanager haben mit solchen Abhängigkeiten überhaupt keine Probleme. Wenn man dort ein Programm deinstalliert, prüft das System zuverlässig, ob die zugehörigen Daten noch von anderen Programmen benötigt werden.

So läuft das nicht. Von Paketmanagern werden nur diejenigen gemeinsam benutzten Komponenten entfernt, die sich als notwendiger Bestandteil einer Software im System befinden müssen, wobei egal ist, welches Paket eine Komponente ursprünglich installiert hat. Dieses Problem gibt es bei macOS nicht, da die Software – wie ganz am Anfang beschrieben – eben nicht im technischen Sinne installiert werden muss, sondern sich standardmäßig in autarken Bundles befindet.
Rein als Folge der Programmnutzung angelegte Dateien bleiben bei Paketmanagern unberührt, genau wie bei macOS.
+4
sudoRinger
sudoRinger10.03.2609:12
Angesichts deiner eigenen Aussagen merkwürdig, dass ich jetzt etwas 'erfinde'. Wenn du sowohl Deinstallationsroutinen der Entwickler als auch eine systemseitige Lösung ablehnst, dann ist das Ergebnis auf der SSD nun einmal ein dauerhafter Verbleib der Daten. Ein „zunächst nicht" ohne jede Aussicht auf ein „später doch" ist faktisch ein „für immer".

Mit deinem Argument mit den über 25 verschiedenen Zuordnungsregeln verschanzt du dich hinter einer Komplexität, die wir hier nicht diskutieren können. Viele Regeln heisst nicht, dass es komplex ist.

Es verlangt niemand, dass Apple ohne Rückfrage alles blind vernichtet. Eine einfache Option beim Löschen einer App würde völlig ausreichen. Der Nutzer könnte selbst entscheiden, ob er nur das Programm oder auch die zugehörigen Daten entfernen möchte. Bei Apps wie Evernote oder MacWhisper, die Gigabytes an Datenbanken oder Sprachmodellen im Container speichern, ist das für manchen Anwender sogar der Hauptgrund für eine Deinstallation.

Dein Einwand zu den Paketmanagern ist zudem unvollständig. Es stimmt, dass standardmäßig oft nur die Komponenten entfernt werden. Aber fast jeder moderne Paketmanager bietet Funktionen wie „purge" unter Linux an oder homebrew mit brew uninstall --zap. Diese Befehle sind dafür da, auch die Konfigurationsdateien und Caches restlos zu entfernen.

Dass eine Rückfrage beim Löschen nicht „Mac-like" sein soll, ist doch ein Witz. Mittlerweile fragt Apple bei jedem Kinkerlitzchen nach, ob z.B. Netzzugriff erlaubt sei, um Nutzer vor Datenverlust zu schützen. Ein Dialog zur Bestätigung der Datenlöschung wäre da im Vergleich zu den ständigen Sicherheitsabfragen wohl kaum zu viel verlangt.
+3
xcomma10.03.2609:17
Bei Linux gibt's (mittlerweile) verschiedene Formen der "Installation":
  • klassische Paketmanager
  • Snaps
  • Flatpaks
  • AppImages

Mitunter führt das bei den "religiösen" Linux-Leuten zu ausartenden Diskussionen was denn nun "besser" sei. Aber das ist ein anderes - sehr müssiges, wie ich finde - Thema.

Glaub AppImages und Flatpaks sind praktisch das Äquivalent wie Software unter MacOS "installiert" wird.

Ansonsten - betriebssystemunabhängig - ziehe ich auch "sauberes Deinstallieren" vor und möchte keine Dateileichen im System rumliegen haben.
Auch wenn es nicht immer praktikabel bzgl. gewisser Situationen ist, so bin ich nachwievor Freund von Clean Installs.

Geld auszugeben für Programme der App Cleaner-Kategorie erzeugt Brechreiz bei mir.
+2
Sumsolin
Sumsolin10.03.2610:43
Weia unterschätzt auch, dass es nicht wenige "Bastler" gibt, die 20-30 Programme im Monat neu installieren, weil sie immer auf der Suche nach was Neuem oder Besseren sind. Da kann sich schon viel in einem Jahr ansammeln.

Ich habe manchmal Macs auf dem Tisch stehen, da sind mehr "Restdaten" als Nutzdaten drauf. Die aufzuräumen ist ein großer Spaß, manchmal ist es einfacher die Kiste neu aufzusetzen, schließlich kann man auch nicht jedes Programm kennen.

Kleines Beispiel: Ein Kunde hatte eine App zur Aktualisierung seiner SD-Navi-Karte im Auto installiert. Die hat erst ein Backup der alten Version gemacht (17 GB, irgendwo unter ~/Library/Applications Support) und dann die neue Version unter ~/Caches (18,5 GB) heruntergeladen. Danach hat der Kunde die eigentliche App (ca. 100MB) ganz brav in den Papierkorb gesteckt und hat gedacht alles wäre gut. Zurückgeblieben sind halt 35 GByte Daten, an Stellen, die der Normalo-Kunde nicht kennt und auch nie aufsucht. Die App wurde nur einmal für eine Stunde genutzt. Wäre sie länger im Einsatz gewesen, hätten sich auch noch mehrere Back-Versionen mit jeweils 18-19 GB angesammelt.

Ich selbst nutze EasyFind zum Auffinden von Resten, jedes mal, wenn ich eine App gelöscht habe. Aufgrund langjähriger Erfahrung weiß ich aber auch, was gelöscht werden darf und was nicht. Das kann man von einem Standard-Anwender auch nicht erwarten.

Ich selbst liebe "schlanke" Systeme, Apple und einige andere Hersteller sorgen schon genug für Redundanzen, die ich gar nicht haben möchte und die manchmal nerven und viel Platz verschwenden.

Mit geht schon der ganze Snapshot-Scheiß durch TimeMachine auf den Geist, daher nutze ich mittlerweile nur noch andere Backup-Methoden und Spotlight ist mittlerweile auch größtenteils deaktiviert (nur noch für die Libraries an, wegen Mail & Co.).
+9
Roony10.03.2614:30
WAS für ein schönes Gefühl – und ich denke das geht hier Vielen so – wenn sie das Klo geputzt haben.
Das trifft doch auch für den geliebten Mac zu, oder ?!
Sowas kannst Du doch wohl auch nachvollziehen, Weia.
0
dan@mac
dan@mac10.03.2618:24
Roony, ich bitte dich, als ob du besser 💩, wenn das Klo geputzt ist. Rigide Prinzipienreiterei ohne jeden praktischen Nutzeffekt.
0
LittleBOFH10.03.2618:32
Marcel Bresink
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation. Man zieht das Programm in den Papierkorb und das war alles. Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen. Auch das ist sinnvoll, wenn man das Programm später doch wiederverwendet oder wenn sich mehrere Programme des gleichen Herstellers zusammengehörende Daten teilen.
In der Theorie ja. Ich hatte heute testweise Docker Desktop auf meine Mühle drauf, einmal gestartet, was ausprobiert. Neben dem eigentlichen Programm waren anschließend aber etliche weitere Dinge im System verteilt, die ich händisch löschen konnte - AppCleaner hat nicht alles ausfindig gemacht.
0
Weia
Weia10.03.2623:49
FlyingSloth
Es ist eine ziemliche Unverschämtheit deinerseits anderen Usern “herbeifantasierte Probleme” zu unterstellen, nur weil bei Deinen Arbeits-Routinen diese Probleme noch nie aufgetreten sind.
Das nennt man nicht Unverschämtheit, sondern Erfahrung. Es geht doch nicht um meine persönliche Arbeitsweise. Ich habe in den letzten Jahrzehnten Dutzende Mac-Nutzer betreut oder beraten, an der Uni und im Bekanntenkreis, wo vom Angestellten über den Unternehmer bis zum Rentner alles vertreten war.

Bei allen Unterschieden hatten all diese Nutzer aber eines gemeinsam: weder erforderte ihre berufliche Tätigkeit vertiefte IT-Kenntnisse (inklusive Kenntnissen spezieller, komplexer High-End-Programme) noch waren sie privat daran interessiert (sonst hätten sie ja keine Betreuung/Beratung gebraucht); es waren also genau jene „durchschnittlichen Nutzer“, um die es Wauzeschnuff doch angeblich geht, die klassischen Mac-Nutzer eben, the rest of us.

Bei genau niemandem gab es die hier diskutierten Probleme.
Ich kann Dir aus der Hüfte 5 Programme nennen, (Nuke, Mari, Katana, Pablo Alto Global Protect VPN, QGroundControl, APM Planner) die äußerst empfindlich auf Datenleichen vorheriger Versionen reagieren und aufgrund dessen die Arbeit zum Teil ganz verweigern.
Das sind 6 Programme und soweit ich sehe allesamt von der Art, dass ein „durchschnittlicher Benutzer“ nichtmal in deren Nähe kommt.

Da bist Du von Deinem High-End-Nutzerprofil her ganz klar die Ausnahme und nicht die Regel. Hinzu kommt, dass vermutlich all diese Programme cross-platform sind und schon von daher die Gefahr groß ist, dass sie nicht optimal an den Mac angepasst sind. In diesem Fall würden aber auch spezielle Deinstallationswerkzeuge von Apple nichts nutzen. Da sind die Programmhersteller gefragt, zu ihren nicht Mac-konformen Programmen eigene Deinstallationswerkzeuge mitzuliefern.

Und Programme, deren Autoren derart inkompetent und/oder schludrig sind, dass es zu den von Dir genannten Update-Problemen kommt, würde ich ohnehin so schnell wie möglich loszuwerden versuchen.

Wer sich weise auf Mac-konform programmierte Cocoa-Programme verlässt, hat diese Probleme nicht. Und für die ist macOS ausgelegt.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
Marcel Bresink11.03.2600:21
LittleBOFH
Marcel Bresink
dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen.
In der Theorie ja. Ich hatte heute testweise Docker Desktop auf meine Mühle drauf, einmal gestartet, was ausprobiert. Neben dem eigentlichen Programm waren anschließend aber etliche weitere Dinge im System verteilt, die ich händisch löschen konnte

Du bestätigst also in der Praxis exakt, was ich sage, und was Du für "Theorie" hältst?
+4
Weia
Weia11.03.2600:33
Wauzeschnuff
Deine unterschwellig aggressive Attitüde muss man einfach lieben.
Das sagt ausgerechnet derjenige, der eines der kompetentesten und hilfreichsten Mitglieder dieses Forums, Marcel Bresink, angiftet, seine Ausführungen seien aus dem letzten Jahrhundert und völlig veraltet. Ja, ich gebe zu, das hat mich empört. Ist es denn so schwer, bei Sachargumenten zu bleiben?
Hast Du für dieses numinose Geraune irgendein konkretes Beispiel?
Willst Du abstreiten, dass derartige lokale Daten privat sind?
Ja, das streite ich ab, solange Du mir kein konkretes Beispiel für ein Programm nennst, dass solche Daten unverschlüsselt in versteckten Konfigurationsdateien zurücklässt, wenn es gelöscht wird. Und das hast Du bezeichnenderweise trotz expliziter Aufforderung nicht getan.
Ein „durchschnittlicher Nutzer“ macht sich über Rückstände keinerlei Gedanken, er kommt nicht mal auf die Idee, dass es die geben könnte,
Das ist doch genau mein Punkt. Der durchschnittliche Nutzer erwartet nicht, dass diese Daten überhaupt vorhanden sind. Und genau das erhöht das Gefährdungsrisiko (siehe Punkt 1).
Da das Gefährdungsrisiko bei Konfigurationsdateien gleich Null ist, macht auch eine Erhöhung um den Faktor x nichts.
Problemlos? Dazu müsste der Nutzer erst mal wissen, um welche Daten es sich überhaupt handelt, und um sie zu finden, müsste er in Ordner gehen, die bei Spotlight-Suchen normalerweise nicht mal berücksichtigt werden
Ja eben! Der Nutzer, der nicht weiß, dass diese Daten überhaupt existieren, wird auch nicht darauf zugreifen wollen. Für den Nutzer der sie vermisst gibt es hingegen keinen Unterschied, ob diese Daten lokal auf der Festplatte vergammeln, oder ob er sie sich aus einem Backup kratzen muss. Er muss so oder so herausfinden, wo sie liegen.
Nein, das muss er eben nicht, wenn die Konfigurationsdateien erhalten bleiben. Sobald er das Programm neu installiert, ist auch seine alte Konfiguration wieder da. Mit dem Auffinden solcher Dateien wäre ein „durchschnittlicher Nutzer“ völlig überfordert.
Letztes Jahrhundert, völlig veraltet? Geht’s auch ’ne Nummer kleiner?
Ich vermisse Dein Argument.
Da war auch keines. Das war ein Ausdruck des Missfallens (siehe oben).
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
Weia
Weia11.03.2600:45
dan@mac
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
Nö, da könntest Du mir ja gleich vor Ort Dein MacBook geben.

Im Ernst: Wie unterhalte ich mich denn mit Dir? Du stellst eine flapsige, nicht ernst gemeinte Frage, ich gebe eine flapsige, mit einem Smiley versehene Antwort. Und?
Übrigens: Unter iOS ist es Standard, dass auch die Programmdaten gelöscht werden, wenn die App selbst gelöscht wird.
Nö, ist es nicht. Man wird jedes Mal gefragt, ob man nur die App oder auch alle zugehörigen Daten löschen will.

Und das geht aufgrund des strikten Sandboxings und der Singele-User-Konfiguration von iOS. Willst Du das allen Ernstes auch für macOS?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
Weia
Weia11.03.2601:09
Roony
WAS für ein schönes Gefühl – und ich denke das geht hier Vielen so – wenn sie das Klo geputzt haben.
Das trifft doch auch für den geliebten Mac zu, oder ?!
Nein, eben nicht. Das ist eine falsche Analogie.

Korrekt wäre das nur für die üblichen Nutzerordner, ~/Dokumente, ~/Schreibtisch usw.

Worüber wir hier reden, entspräche jemandem, der die Kloschüssel demontiert, um auch noch die unsichtbaren und sonst unzugänglichen Fallrohre reinigen zu können, wobei er aus Unkenntnis Werkzeuge und Chemikalien benutzt, die die Kanalisation möglicherweise beschädigen.
Sowas kannst Du doch wohl auch nachvollziehen, Weia.
Nö, eine libidinöse Besetzung von Putzen ist mir vollkommen fremd.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
penumbra11.03.2608:56
meine Güte, ist es denn so schlimm, einfach mal anzuerkennen, dass andere Leute ein Bedürfnis haben, das man selbst nicht hat?
Das ist so, als ob jemand fragt, wo auf dem Wochenmarkt es die günstigsten Äpfel gibt und dann hartnäckig darauf beharrt wird, dass Birnen doch viel besser seien.

Ich habe mit Pearcleaner gestern mehrere (zig) GB alte Daten gelöscht. Ich musste genau hinschauen, damit ich nichts falsches lösche, aber das war letztendlich auch kein Problem.
Hat sich gut angefühlt - fertig.
„enjoy life in full trains“
+8
dam_j
dam_j11.03.2609:09
penumbra
meine Güte, ist es denn so schlimm, einfach mal anzuerkennen, dass andere Leute ein Bedürfnis haben, das man selbst nicht hat?

In Weias Welt gibt es halt nur einen Bewohner...
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+5
pogo3
pogo311.03.2612:57
Ich habe mit Pearcleaner gestern mehrere (zig) GB alte Daten gelöscht. Ich musste genau hinschauen, damit ich nichts falsches lösche, aber das war letztendlich auch kein Problem.
Hat sich gut angefühlt - fertig.
Dann hast Du aber wohl eher einfach Glück gehabt, wie du selber zugibst. Und das, obwohl wie hier jetzt schon mehrmals und detailliert aufgezeigt wurde, es nicht nötig wäre. Aber ich gestehe ein, Putzen kann glücklich und süchtig machen. Man nennt das: Putzfimmel. Da hat jeder so seine Präferenzen.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+2
Weia
Weia11.03.2613:00
penumbra
meine Güte, ist es denn so schlimm, einfach mal anzuerkennen, dass andere Leute ein Bedürfnis haben, das man selbst nicht hat?
Seltsame Frage. Der adäquate Umgang mit technischen Geräten ist eine Sachfrage, keine von „Bedürfnissen“.

Wenn die „Bedürfnisse“ auf sachlich falschen Annahmen beruhen, ist es, zumal in einem Fachforum, sinnvoll, diese falschen Annahmen richtigzustellen.

Besteht ein „Bedürfnis“, obwohl bekannt ist, dass es auf sachlich nicht haltbaren Annahmen beruht, ist es irrational und stellt ein zwangsneurotisches Verhalten dar. Das ist insofern nicht „schlimm“, als jeder Mensch zwangsneurotische Anteile hat; „schlimm“ wird das nur, wenn die Zwangsneurosen so überhand nehmen, dass darüber tatsächlich wichtige Dinge vernachlässigt werden – hier also, wenn jemand unangemessen viel Zeit auf das „Aufräumen“ seines Computers verwendet.
Ich habe mit Pearcleaner gestern mehrere (zig) GB alte Daten gelöscht. Ich musste genau hinschauen, damit ich nichts falsches lösche, aber das war letztendlich auch kein Problem.
Wenn Du wirklich weißt, was Du tust, und Dich (um die Risiken zu minimieren) auf Platzfresser beschränkst, ist dagegen ja auch nichts einzuwenden.

Wenn Du das dagegen getan hättest, weil Dich die Vorstellung umtreibt, dass sonst ganz schlimme Dinge mit Deinem Mac und Deiner Privatsphäre passieren, die Du unbedingt vermeiden musst, dann hätte Dein Verhalten irrationale Anteile – wie „schlimm“ die sind, hinge dann eben davon ab, wie sehr sie Dein sonstiges Leben beeinträchtigen.
Hat sich gut angefühlt
Gesamtgesellschaftlich betrachtet ist das Problem, dass unsere technische Zivilisation derart komplex geworden ist, dass praktisch niemand mehr in der Lage ist, sich in allen Sachfragen rational zu verhalten, und dann emotionale Abkürzungen wählt, also sich „intuitiv“ danach entscheidet, was sich „gut anfühlt“. Das kann insbesondere politisch zu verhängnisvollen Fehlentscheidungen führen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
Weia
Weia11.03.2613:05
dam_j
penumbra
meine Güte, ist es denn so schlimm, einfach mal anzuerkennen, dass andere Leute ein Bedürfnis haben, das man selbst nicht hat?
In Weias Welt gibt es halt nur einen Bewohner...
↔︎
Weia
Es geht doch nicht um meine persönliche Arbeitsweise. Ich habe in den letzten Jahrzehnten Dutzende Mac-Nutzer betreut oder beraten, an der Uni und im Bekanntenkreis, wo vom Angestellten über den Unternehmer bis zum Rentner alles vertreten war.
🙄
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-4
deus-ex
deus-ex11.03.2613:12
Weia
Roony
WAS für ein schönes Gefühl – und ich denke das geht hier Vielen so – wenn sie das Klo geputzt haben.
Das trifft doch auch für den geliebten Mac zu, oder ?!
Nein, eben nicht. Das ist eine falsche Analogie.

Korrekt wäre das nur für die üblichen Nutzerordner, ~/Dokumente, ~/Schreibtisch usw.

Worüber wir hier reden, entspräche jemandem, der die Kloschüssel demontiert, um auch noch die unsichtbaren und sonst unzugänglichen Fallrohre reinigen zu können, wobei er aus Unkenntnis Werkzeuge und Chemikalien benutzt, die die Kanalisation möglicherweise beschädigen.
Sowas kannst Du doch wohl auch nachvollziehen, Weia.
Nö, eine libidinöse Besetzung von Putzen ist mir vollkommen fremd.
Mich beschleicht immer mehr das Gefühl das du 0 Plan hast aber immer selbstsicher Unwahrheiten von dir gibst.

Fakt ist es gibt genug Apps welche im Library Order einen Großteil ihrer Daten ablegen. Wenn man jetzt nur die App aus dem Applications Ordner löscht kann es unter Umständen sein das 90% der unnützen Daten zurückbleiben was bei knapp bemessener SSD sehe sehr ärgerlich sein kann. Und der normale Anwender weiß nichts von Library/Container oder Library/Application Support. Also der AppCleaner hat schon seine Existenzberechtigung.
+4
pogo3
pogo311.03.2614:56
der die Kloschüssel demontiert, um auch noch die unsichtbaren und sonst unzugänglichen Fallrohre reinigen zu können, wobei er aus Unkenntnis Werkzeuge und Chemikalien benutzt, die die Kanalisation möglicherweise beschädigen
Morgen werden bei uns tatsächlich die Fallrohre gereinigt 🤣. Ich mach mir jetzt wirklich Sorgen ob das gut geht. Hoffentlich werden aus Unkenntnis keine Werkzeuge und Chemikalien benutzt, die die Kanalisation beschädigen. Möglicherweise geht alles schief, und wir haben hier den Monstercrash. Womöglich eine fäkalische Überschwemmung oder ähnliches. Oh Gott. Ich melde mich wenn Not aufkommt. Aber auch wenn alles gut gegangen ist. Drückt mir die Daumen Freunde, dass alles gut geht.
(Dies ist keine Satire, morgen werden die Fallrohre gereinigt.)
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
-1
dan@mac
dan@mac11.03.2615:08
Weia
dan@mac
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
Nö, da könntest Du mir ja gleich vor Ort Dein MacBook geben.

Im Ernst: Wie unterhalte ich mich denn mit Dir? Du stellst eine flapsige, nicht ernst gemeinte Frage, ich gebe eine flapsige, mit einem Smiley versehene Antwort. Und?
Das war auf die ganze Unterhaltung bezogen.
Weia
dan@mac
Übrigens: Unter iOS ist es Standard, dass auch die Programmdaten gelöscht werden, wenn die App selbst gelöscht wird.
Nö, ist es nicht. Man wird jedes Mal gefragt, ob man nur die App oder auch alle zugehörigen Daten löschen will.

Und das geht aufgrund des strikten Sandboxings und der Singele-User-Konfiguration von iOS. Willst Du das allen Ernstes auch für macOS?
Doch, genau so ist es. Man wird nicht gefragt, erst recht nicht standardmäßig und jedes mal, wie du sagst.


Und deine Begründung ist auch Humbug. Alle Apps im Mac App Store sind mittlerweile sandboxed und auch für Multi-User-Betriebssystem gibt es Lösungen die Apple implementieren könnte. Als ob es daran scheitern müsste.
+5
Roony11.03.2620:36
GENAU so meinte ich das: "hat sich gut angefühlt! " Aufgrund dieser doch sehr langen und ausführlichen Statements hier, fühle ich mich hier irgendwie auch bestätigt. Ein bisschen Aufräumen und Wegschmeißen fühlt sich gut an. Dafür werden diese ganzen Lösch-Apps doch erfunden....
Nach dem Motto: "besser wegschmeißen hat noch Niemandem geschadet"
0
pentaxian
pentaxian11.03.2621:11
Der arme threadopener, was hat er nur angerichtet?
„mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)“
+4
pogo3
pogo311.03.2621:34
Aufgrund dieser doch sehr langen und ausführlichen Statements hier, fühle ich mich hier irgendwie auch bestätigt.
Roony

Na, das ist noch nicht so klar, ich möchte dich warnen. Wann man hier drin "bestätigt" ist, das entscheiden u.U. andere, und die haben auch eine enorme Ausdauer darin, wie auch immer zu behaupten, zu bestätigen, zu bezeugen, zu verneinen dass du nicht bestätigt bist. Im Grunde ist hier drin nie jemals irgendwer "bestätigt", und manche hier haben zusätzlich unendliche Ausdauer darin das Gegenteil von bestätigt zu behaupten, um die Behauptung zu bestätigen. Alles ist schwierig. Abwarten.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+3
System 6.0.1
System 6.0.112.03.2610:52
Ich benutze Appcleaner sehr gerne. Es scheint gründlich zu sein, und hat mir schon eine Menge „Ballast“ aus dem Systemordner verschoben. Besonders, wenn man verschiedene Anbieter von einem Tool ausprobieren möchte, macht AppCleaner ordentlich klar Schiff.

Es gibt aber auch Schattenseiten.

Ich nutze seit 5 Jahren eine Kaufversion von Capture One Pro . Unter macOS 26 haben sich einige Ungereimtheiten in das UI geschlichen. So reagieren einige Schaltflächen im Import-Dialog nicht mehr. Das kann ich mit den Shortcuts umgehen, kein Problem.

Aber weil sich ein wenig Geld angesammelt hat, überlege ich gerade die aktuelle Version zu kaufen. Die Frage ist jedoch, lohnt sich das wirklich? Sind die neuen Features und die korrigierten Fehler bei den drei Schaltflächen die 369 Euro wert? (Nein, Abo kommt nicht in Frage. Nach 19 Monaten zahle ich beim Abo drauf.)

Ich habe also eine Demo von C1 geladen. Schöne, neue App, aber zu wenig ROI für das Geld. Also wieder entfernt. Der AppCleaner meldet sich automatisch und hilft mir, den Müll aus der Library mitzuentsorgen. Fertig.

Gestern startete ich meine alte Version C1 und bin überrascht. Die App sieht aus wie die neuere Version, aber ohne neue Features. Zudem sind alle meine Styles, meine Tastaturkürzel, Anpassungen an der Menüleiste und die Anordnung der Werkzeuge in den Paletten futsch.

Die Demo-Version von C1 hat ganz offensichtlich die vorhandenen Benutzerdefinitionen übernommen, um mir ein angenehmes Testerlebnis zu bescheren. Fein. Der AppCleaner hat die, nun mit der neuen (Demo-) Version von C1 verknüpften Benutzerdaten in der Library brav aufgelistet, und ich habe gesagt: Weg mit dem Müll.

Dumm gelaufen.

Natürlich habe ich mehrere Backups meiner Installation. Die kann ich leicht wiederherstellen. Aber sowas passiert halt auch zuweilen.

AppCleaner möchte ich nicht mehr missen. Eine saubere Sache. Wie sauber genau, da muss ich dann selber ein Auge drauf haben … 😉
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+2
Marcel Bresink12.03.2611:14
System 6.0.1
Die Demo-Version von C1 hat ganz offensichtlich die vorhandenen Benutzerdefinitionen übernommen, um mir ein angenehmes Testerlebnis zu bescheren.

Das macht eigentlich jedes Programm. Bei einem simplen Update erwartet doch kein Benutzer, dass man sämtliche Daten und Einstellungen neu einrichten muss.
System 6.0.1
Der AppCleaner hat die, nun mit der neuen (Demo-) Version von C1 verknüpften Benutzerdaten in der Library brav aufgelistet,

So arbeiten solche Cleaner nicht. Ein Cleaner versucht, anhand der von Apple vorgegebenen Namens- und Ablageregeln zu erraten, welche Daten zu einem Programm gehören könnten. "Verknüpfungen" im technischen Sinne gibt es nicht. Und (außer in seltenen Ausnahmefällen) gibt es auch nie Daten, die zu einer bestimmten Programmversion gehören würden. Wenn du die zugehörigen Daten zu Programm X löschst, können alle Daten aller Versionen von X verloren gehen.

Und wenn die Daten gemeinsam mit anderen Programmen aus einer Suite geteilt werden oder noch an Systemdienste geknüpft waren, sind die Schäden noch viel größer. Es kann z.B. sein, dass macOS aktiv alle 10 Sekunden nach den verloreren Daten sucht, was einige Performance-Probleme verursacht.
+4
Weia
Weia12.03.2622:45
deus-ex
Mich beschleicht immer mehr das Gefühl das du 0 Plan hast
Ich habe ja gerade erst geschrieben, dass Gefühl ein schlechter Ratgeber ist.
aber immer selbstsicher Unwahrheiten von dir gibst.
Was habe ich denn bitte Unwahres gesagt? Ich habe vermutlich eine andere Einschätzung als Du, was ein „durchschnittlicher Nutzer“ tun sollte (nämlich, eine hinreichend große SSD kaufen und ~/Library in Ruhe lassen), das ist aber eine normative und keine deskriptive Aussage und kann daher naturgemäß nicht wahr oder unwahr sein.

Nicht jeder, der anderer Auffassung ist als Du, ist das aus Unwissen.
Fakt ist es gibt genug Apps welche im Library Order einen Großteil ihrer Daten ablegen.
Dann nenn doch mal eine und wir können das am konkreten Beispiel durchgehen. Im luftleeren Raum ergibt diese Diskussion keinen Sinn.
Und der normale Anwender weiß nichts von Library/Container oder Library/Application Support. Also der AppCleaner hat schon seine Existenzberechtigung.
Wer von diesen Ordnern nichts weiß, sollte tunlichst die Finger von Programmen wie AppCleaner lassen. Ich spreche aus vielfacher Erfahrung mit von mir betreuten Nutzern.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
deus-ex
deus-ex12.03.2622:59

Nur mal so die kleinen Highlight aus meinem Application Support Ordner.

Ich muss sogar mal einen Symbolischen Link für den einen Ordner des Spiel Star Wars The Old Republic erstellen weil man in diesem Installer keine Zielort angeben kann. So konnte ich den Ordner "com.broadsword.swtor" auf ein Externen Laufwerk legen und hab in Application Support nur einen Symbolischen Link dort hin gemacht.

Langer Reder kurzer Sinn. Wenn man jetzt das Spiel z.B. loswerden will und man einfach nur die App aus dem App Folder löscht, dann hat man da nur knapp 300 MB gelöscht. Der Großteil liegt mit 70 GB im Application Support
+1
Weia
Weia12.03.2623:29
dan@mac
Weia
dan@mac
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
Nö, da könntest Du mir ja gleich vor Ort Dein MacBook geben.

Im Ernst: Wie unterhalte ich mich denn mit Dir? Du stellst eine flapsige, nicht ernst gemeinte Frage, ich gebe eine flapsige, mit einem Smiley versehene Antwort. Und?
Das war auf die ganze Unterhaltung bezogen.
Sorry, da habe ich falsch gelesen – mit mir statt mit uns. Jetzt verstehe ich die Frage aber erst recht nicht, in dieser Allgemeinheit habe ich keine Ahnung, worauf sich Dein so bezieht. Warum und inwiefern sollte ich anders reden, wenn wir an einem Tisch säßen?
Weia
dan@mac
Übrigens: Unter iOS ist es Standard, dass auch die Programmdaten gelöscht werden, wenn die App selbst gelöscht wird.
Nö, ist es nicht. Man wird jedes Mal gefragt, ob man nur die App oder auch alle zugehörigen Daten löschen will.

Und das geht aufgrund des strikten Sandboxings und der Singele-User-Konfiguration von iOS. Willst Du das allen Ernstes auch für macOS?
Doch, genau so ist es. Man wird nicht gefragt, erst recht nicht standardmäßig und jedes mal, wie du sagst.
Doch, wird man:

Du scheinst „blind“ vom Homescreen aus zu löschen, wo man überhaupt nicht sehen kann, wieviel Speicherplatz eine App verbraucht
Und deine Begründung ist auch Humbug. Alle Apps im Mac App Store sind mittlerweile sandboxed
Unter macOS laufen aber nicht nur Apps aus dem App Store.
und auch für Multi-User-Betriebssystem gibt es Lösungen die Apple implementieren könnte. Als ob es daran scheitern müsste.
Apple hält dieses Vorgehen bei macOS halt für falsch, genauso wie ich, aber anders als Du.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-4
Weia
Weia13.03.2600:01
deus-ex
Nur mal so die kleinen Highlight aus meinem Application Support Ordner.
Ist das in /Library oder ~/Library?
Wenn man jetzt das Spiel z.B. loswerden will und man einfach nur die App aus dem App Folder löscht, dann hat man da nur knapp 300 MB gelöscht. Der Großteil liegt mit 70 GB im Application Support
Zu Spielen kann ich nichts sagen, aber die sind ja wohl besonders gerne besonders stark an macOS vorbeiprogrammiert.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
deus-ex
deus-ex13.03.2608:26
Weia
deus-ex
Nur mal so die kleinen Highlight aus meinem Application Support Ordner.
Ist das in /Library oder ~/Library?
Wenn man jetzt das Spiel z.B. loswerden will und man einfach nur die App aus dem App Folder löscht, dann hat man da nur knapp 300 MB gelöscht. Der Großteil liegt mit 70 GB im Application Support
Zu Spielen kann ich nichts sagen, aber die sind ja wohl besonders gerne besonders stark an macOS vorbeiprogrammiert.
der Library Ordner des Users. Nicht der vom System.

Dreht dir das alles so zurecht wie du es brauchst. Fakt ist, der normale User hat keine Schreibrechte auf den Application Folder. Wenn jetzt die App zusätzliche Daten nachladen will (gerade MMO Spiele machen das, weil das Live Services sind) das müssen die das in einen Ordner tun auf den der normale User Schreibrechte hat und das ist nur mal NICHT der Application Folder.

Auch Kreativ Software (Logic und co.) und Entwicklertools müssen Dinge dynamisch nachladen können.

Fakt ist und kannst drehen wie du es willst, aber einfach Apps auf dem App Folder Löschen und gut ist, bleibt Bullshit. Und mit der Vehemenz mit der du das hier verteidigst Zeigt einfach das du KEINE AHNUNG hast.

Was es noch schlimmer macht ist das du dich hier als Oberinformatiker ausgibst. Mit tun die Leute leid für dessen Systeme du verantwortlich bist.
-1
Marcel Bresink13.03.2608:47
deus-ex
Ich muss sogar mal einen Symbolischen Link für den einen Ordner des Spiel Star Wars The Old Republic erstellen weil man in diesem Installer keine Zielort angeben kann.

Sobald ein Programm im technischen Sinne "installiert" werden muss, ist es kein vollständig konformes macOS-Programm mehr. Für den Fall ist vorgeschrieben, dass der Anbieter ein Deinstallationsprogramm zur Verfügung stellen muss. Damit erübrigt sich dieses "Beispiel" für diese Diskussion.
+3
deus-ex
deus-ex13.03.2608:57
Das ist doch egal. Apple kann vorschreiben was sie wollen. macOS ist nun mal eben (noch) nicht so reglementiert wir iOS. Deswegen muss man für Sonderfälle (und so wenige sind das nicht) eben Lösungen finden wenn den den knapp bemessenen SSD Speicher nicht sinnlos verschenken will. Und damit hat Appcleaner seine Daseinsberechtigung. Ende Gelände. Es ging nie um Ewas anders. Nicht darum was es für Sonderfälle gibt und ob das alles konform ist oder nicht. Appcleaner hat seine Daseinberechtigung. Wer was anderes behauptet hat keine Ahnung und verschenk sinnlos Speicherplatz.
Logic Pro, Final Cut und Co. müssen technisch gesehen auch installiert werden (Plugin, Sounds und Co liegen nicht im App Folder) wenn bleiben auch zurück und belegen Gigabyte an Daten.
+1
Marcel Bresink13.03.2609:30
deus-ex
Apple kann vorschreiben was sie wollen.

Das geht an der Realität vorbei. Ohne diese Vorschriften gäbe es keine App-Cleaner, denn sie würden nichts finden und damit nicht funktionieren.
deus-ex
Und damit hat Appcleaner seine Daseinsberechtigung. [...] Nicht darum was es für Sonderfälle gibt und ob das alles konform ist oder nicht.

Dann solltest Du keine Anekdoten über Sonderfälle erzählen, bei denen man einen App-Cleaner normalerweise nicht braucht, bzw. wo er gar nicht arbeiten kann.

  • Logic Pro hält sich aus historischen Kompatibilitätsgründen nicht an die Regeln, da es ursprünglich nicht von Apple stammt.
  • Moderne Versionen von Final Cut Pro bereinigen sich meines Wissens inzwischen vollautomatisch. Apple verwendet für bestimmte Programme Hintergrunddienste, die bei Beobachtung einer App-Löschung auch eine vollständige Deinstallation auslösen.
  • Für Garageband bietet Apple eine Deinstallation der optionalen Zusatzdaten über "Allgemein > Speicher > Musikerstellung" an.
+3
deus-ex
deus-ex13.03.2609:51
Es tut mir wirklich leid und ich versuch eigentlich immer so sachlich wie möglich zu bleiben. Aber was @Marcel Bresink und @Weia für eine gequirlte Scheisse labern und es immer so drehen wie sie es brauchen um im "Recht" zu bleiben passt auf keine Kuhhaut.

- Thread Steller fragt ob Appcleaner Sinn macht.
- Ihr 2 Deppen behauptet "nein", was vollkommen falsch ist.
- Dann werden Fälle gezeigt wo Appcleaner nun mal Sinn macht wenn man keinen Platz verschwenden will
- Dann wird das so gedreht dass das Sonderfälle sind und die nichts unter macOS zu suchen haben.
- Für genau solche Sonderfälle, die unter macOS nun mal gar nicht SO sonderbar sind, ist Appcleaner gemacht.
- Wenn es nur mal ein paar KB an Einstellungsdateien wären die zurückbleiben wäre das kein Problem. Aber unter macOS bleibt da nun mal abhängig von der Anwendung GB an Daten zurück
- Dafür ist Appcleaner gedacht.
- Den kategorisch abzulehnen ist entweder dumm oder man hat zu viel Geld weil einem SSD Kapazität nicht jucken.

Ende der Geschichte.

Wenn Appcleaner dann Dinge "zuviel" löscht dann ist das eben das Risiko was man eingeht was aber sehr sehr gering ist weil Appcleaner nur im User Verzeichnis Dinge lösche. Das System kann du dir damit eigentlich nicht zerschießen.
-12
Weia
Weia13.03.2609:59
deus-ex
Dreht dir das alles so zurecht wie du es brauchst. Fakt ist, der normale User hat keine Schreibrechte auf den Application Folder. Wenn jetzt die App zusätzliche Daten ]nachladen will (gerade MMO Spiele machen das, weil das Live Services sind) das müssen die das in einen Ordner tun auf den der normale User Schreibrechte hat und das ist nur mal NICHT der Application Folder.
Wie schon erwähnt, zu Spielen sage ich nichts. Mir geht es um den Computer als seriöses Werkzeug, nicht als Spielhölle.

Ob etwas nach /Library oder ~/Library gehört, hat nichts mit Schreibrechten zu tun, sondern damit, ob die zusätzlichen Daten nutzerspezifisch sind oder allen Nutzern des Macs zur Verfügung stehen sollen; in letzterem Falle gehören sie nach /Library, sonst müssten sie ja mehrfach geladen werden, was gerade bei großen Dateien, um die es Dir ja geht, unsinnig wäre. Wenn es von der Sache her sinnvoll ist und das Programm macOS-konform programmiert, kann es das auch Standard-Nutzern nach Eingabe ihres Passworts ermöglichen.
Auch Kreativ Software (Logic und co.) und Entwicklertools müssen Dinge dynamisch nachladen können.
Logic Pro ist das beste Beispiel für das, was ich gerade schrieb, denn es lädt nach /Library nach.
Und mit der Vehemenz mit der du das hier verteidigst Zeigt einfach das du KEINE AHNUNG hast.

Was es noch schlimmer macht ist das du dich hier als Oberinformatiker ausgibst. Mit tun die Leute leid für dessen Systeme du verantwortlich bist.
Gut, jetzt sind wir wieder bei ad-hominem-Argumenten und persönlichen Beleidigungen angekommen. Auf diesen Umgangston habe ich keine Lust und werde Dir nicht weiter antworten.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
lillylissy
lillylissy13.03.2610:05
Vielleicht kennt hier jemand neben dem AppCleaner auch TinkerTool System.

Unter Programme Deinstallationsassistent (»Assistenz bei der vollständigen Entfernung von Software, die "per Ziehen und Ablegen" installiert wurde«) - in 4 Löschungsstärken.
Marcel Bresink
Dann solltest Du keine Anekdoten über Sonderfälle erzählen, bei denen man einen App-Cleaner normalerweise nicht braucht, bzw. wo er gar nicht arbeiten kann.
Und für welche "Sonderfälle" ist der o.g. Deinstallationsassistent vorgesehen?
"Ziehen und Ablegen" ist Standard.
+2
Marcel Bresink13.03.2610:15
deus-ex
- Ihr 2 Deppen behauptet "nein", was vollkommen falsch ist.

Das ist eine Beleidigung und eine dreiste Lüge. Ich hatte im Laufe des Threads mehrfach klargestellt, dass Cleaner sinnvoll sein können, aber dass es nicht sinnvoll ist, wenn Apple solche Technik innerhalb von macOS als Automatismus bereitstellt, weil der Schaden größer wäre als der Nutzen.

Wenn man nicht mehr über Fakten sprechen kann, sondern hier immer wieder Leute wie Hassprediger Dinge erfinden, die angeblich gesagt wurden, nur um widersprechen zu können, macht die Diskussion keinen Sinn mehr.
lillylissy
Und für welche "Sonderfälle" ist der o.g. Deinstallationsassistent vorgesehen?

Für gar keine. Genau darum geht es.
lillylissy
"Ziehen und Ablegen" ist Standard.

So ist es.
+4
Dunnikin
Dunnikin13.03.2610:16
deus-ex

Man kann kritisieren, auch hart in der Sache einen Diskurs führen, aber Leute mit Deppen titulieren ist halt komplett daneben. Oder einfach die Diskussion beenden, weil Weia-Diskussionen sowieso endlos sind und nie zu einem Konsens führen.

In der Sache teile ich deine Meinung.
+11
deus-ex
deus-ex13.03.2610:17
Thema beendet. Und ich werde mich an Diskussion in denen diese 2 Arschgeigen irgend welche dumme Scheisse posten nicht mehr beteiligen.
-14
sudoRinger
sudoRinger13.03.2610:23
Weia
deus-ex
Fakt ist es gibt genug Apps welche im Library Order einen Großteil ihrer Daten ablegen.
Dann nenn doch mal eine und wir können das am konkreten Beispiel durchgehen. Im luftleeren Raum ergibt diese Diskussion keinen Sinn.
deus-ex hat mit einem Screenshot die Frage beantwortet und Beispiele genannt, bei den Programm Daten in ~/Library/Application Support ablegen.

Dafür gibt es etliche andere Beispiele. Ich habe oben Evernote, MacWhisper und Zen genannnt. Devonthink und etliche weitere gehören dazu. Bei allen werden mehr als 1 GB an Daten dort abgelegt. Das ist der Normalfall und nicht die Ausnahme. Oftmals können diese Daten gefahrlos gelöscht werden, aber sie bleiben erhalten. Evernote hat eine Cloud und dennoch verbleibt die Datenbank in Application Support. Devonthink hat ein Upgrade von v3 auf v4 durchgeführt und hat, um den Nutzern die Rückkehr zu v3 zu ermöglichen, den alten Ordner erhalten.

Damit hat deus-ex lediglich festgestellt, dass es diese Daten dort gibt. Das ist üblich und daran gibt es nicht zu deuten.

Marcel Bresink schreibt nun
Fall ist vorgeschrieben, dass der Anbieter ein Deinstallationsprogramm zur Verfügung stellen muss
Ich mache die Definition von "Installation" nicht mit. Aus Nutzerperspektive ist das eine rein technische Spitzfindigkeit ohne praktische Relevanz. Der Nutzer „installiert" ein Programm, egal ob es ein Bundle ist oder nicht. Er will es haben und benutzen, und er will es später wieder loswerden. Dass dabei Gigabytes in ~/Library landen können, ist für ihn das gleiche Problem, unabhängig davon, ob das Programm nach Bresinks Taxonomie „installiert" wurde oder nicht.

Der Anbieter stellt nun also kein Deinstallationsprogramm zur Verfügung. Sollen wir deswegen diese Daten dort lassen? Dürfen wir Anwender diese Daten trotzdem löschen? Ist ein solches Programm nicht sinnvoll, das weniger kenntnisreichen Anwendern beim Löschen dieser Daten hilft? Warum kann Apple für den Mac App Store keine Deinstallationsroutine bereitstellen, während sie von Drittentwicklern genau das verlangen?
Ich hatte im Laufe des Threads mehrfach klargestellt, dass Cleaner sinnvoll sein können
Dafür hätte ich gerne ein Beispiel. Aber das gibt es nicht.
+2
lillylissy
lillylissy13.03.2610:36
deus-ex
- Ihr 2 Deppen behauptet "nein", was vollkommen falsch ist.
deus-ex
Und ich werde mich an Diskussion in denen diese 2 Arschgeigen irgend welche dumme Scheisse posten nicht mehr beteiligen.

Wir sollten uns bei aller Hitzigkeit darauf besinnen und erinnern, warum viele von uns schon Jahrzehnte hier sind. Der Umgangston geht so nicht.
Ich nutze Software von Marcel Bresink seit über 20 Jahren. Er hat hier schon so viel Expertise gezeigt.
Beleidigungen unabhängig davon, sind immer unangemessen. Auch wenn man sich provoziert fühlt.
+18
xcomma13.03.2612:28
Weia
Wie schon erwähnt, zu Spielen sage ich nichts. Mir geht es um den Computer als seriöses Werkzeug, nicht als Spielhölle.
Die Differenzierung ob es sich um ein Game oder eine sonstige (Produktiv-)Software handelt ist aber doch irrelevant. Ich möchte etwas entfernen, dann bitte auch "ordentlich". Egal um was es sich handelt.

Im übrigen wird in der Computerspieleindustrie ganz seriös viel Geld gemacht - mehr als die Film- und Musikindustrie zusammen.
+5
pogo3
pogo313.03.2613:52
Thema beendet. Und ich werde mich an Diskussion in denen diese 2 Arschgeigen irgend welche dumme Scheisse posten nicht mehr beteiligen.
Das ist maximal beleidigend. Ich bitte die Betreiber, um ein Statement od. einer entsprechenden Handlung in Form einer Äußerung oder gar weiterreichende Konsequenzen. Soweit darf und sollte es einem Forum wie diesem niemals kommen. Man muss nicht einer Meinung sein, aber man muss immer tolerant zu unterschiedlichen Meinungen und Sachverhalten sein. Mindestens eine Entschuldigung ist angesagt.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+14
Another MacUser13.03.2618:15
Dear All !!

Früher war nicht nur alles besser, da gab es auch eine »Nettikette«, an die alle sich gehalten haben…

Und genau aus diesen Gründen bin ich absolut dafür, dass der eigene Name angegeben werden muss. Und nein, ich habe aktuell noch keine Idee wie man Whistle-Blower schützt…

Aber generell wäre es etwas anderes, wenn Alfredo von oben sich mit seinem Namen äußern müsste. Der Ton und die Wahl der Worte wären sicherlich zurückhaltender. Ach mein Gott – und weia, Du müsstest Dich wahrscheinlich auch kürzer fassen und Deine oft »von oben herab klingenden Äusserungen« abmildern DAS WAR EIN SCHERZ !!! Vielleicht ein schlechter, aber ein Scherz, obgleich ICH es manchmal so empfinde. Aber das ist MEINE Wahrnehmung, die niemand so teilen muss.

So, und nun, liebe Leute, alle mal einen Schritt zurücktreten, den Puls beruhigen und SACHLICH diskutieren.

In diesem Sinn allen ein schönes sonniges Wochenende und deinstalliert nicht so viel…

C. ( ist immerhin schon mal der richtige Anfangsbuchstabe
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.