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Programme löschen mit Appcleaner?
Programme löschen mit Appcleaner?
Holger1111
08.03.26
08:53
Hallo allerseits,
Ich möchte auf meinem iMac M1, macOS 26.3.1, einige Programme komplett löschen. ChatGPT empfiehlt mir dazu das Programm „Appcleaner“. Ist das ok oder hat die KI sich was ausgedacht?
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Kommentare
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pentaxian
08.03.26
08:57
Moin,
völlig o.k., benutze ich seit Jahren.
„mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)“
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+12
Holger1111
08.03.26
10:58
Alles klar, danke für die Info.
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0
macgaragist
08.03.26
11:06
Sehr nützliches Programm, findet die meisten Anhängigkeiten, gelegentlich muss man noch händisch nachschauen, gerade Altlasten von älteren Adobe Installationen müssen separat entsorgt werden. - Es ist schon bemerkenswert, dass es Apple bis dato nicht hinbekommen hat, im System eine Deinstallationsroutine einzubauen, wie man es von Windows kennt.
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+3
dam_j
08.03.26
11:10
macgaragist
Sehr nützliches Programm, findet die meisten Anhängigkeiten, gelegentlich muss man noch händisch nachschauen, gerade Altlasten von älteren Adobe Installationen müssen separat entsorgt werden. - Es ist schon bemerkenswert, dass es Apple bis dato nicht hinbekommen hat, im System eine Deinstallationsroutine einzubauen, wie man es von Windows kennt.
Weil Windows ja immer alles ohne Rückstände deinstalliert und es für Windows keine Extra Programme wie Appcleaner gibt!
- IRONIE -
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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+14
fronk
08.03.26
11:20
Warum immer gleich ätzen? Er hat doch Recht. Und Sie könnten es gern besser machen als Microsoft, damit man keine extra App benötigt.
„„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley“
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+10
Windwusel
08.03.26
11:31
Den kostenlosen App Cleaner nutze ich gerne wenn keine Installation erfolgen soll oder bei Fremdsystemen von bspw. Freunden.
Im allgemeinen nutze ich aber den mächtigeren App Cleaner & Uninstaller von Nektony. Der macht das selbe aber ist genauer bei den Ergebnissen. Außerdem kann er noch Agents oder alte Überreste entfernen. Einfach alles noch umfangreicher. Kostet aber auch etwas im Gegensatz zum einfachen App Cleaner. Eventuell eine Empfehlung für die Zukunft wenn so etwas häufiger gebraucht wird.
„Meine Devices: MacBook Air (13,3-inch, 2025), iPhone 16 Pro, AirPods Pro (2. Gen, USB-C), Apple TV 4K (2022), HomePod mini (1. Gen)“
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+4
pogo3
08.03.26
11:34
Das wurde hier schon zigfach, umfangreich und immer wieder besprochen. Soweit ich mich noch erinnern kann reicht für das löschen einer App der Papierkorb.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
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-2
Marcel Bresink
08.03.26
11:36
fronk
Sie könnten es gern besser machen als Microsoft, damit man keine extra App benötigt.
Sie machen es besser. Das Problem ist doch, dass es bei Windows überhaupt "Installationen" gibt.
Apple schreibt vor, dass eine Installation im echten technischen Sinne (d.h. wo verschiedene Dateien an unterschiedliche Orte des Systems kopiert werden müssen oder wo sogar Inhalte von bereits bestehenden Dateien angepasst werden müssen), wann immer es geht vermieden werden soll. Echte Installationen sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Ein normales Programm muss nur zugreifbar sein und kann an jeder beliebigen Stelle liegen, so dass eine echte Installation unnötig ist.
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation. Man zieht das Programm in den Papierkorb und das war alles. Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen. Auch das ist sinnvoll, wenn man das Programm später doch wiederverwendet oder wenn sich mehrere Programme des gleichen Herstellers zusammengehörende Daten teilen.
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+14
MLOS
08.03.26
11:40
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben? Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
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+3
rmayergfx
08.03.26
11:49
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben? Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
Das ist doch gar nicht die Aufgabe von Apple, sondern vom Hersteller der App. Wenn es einen Installer gibt und nicht nur die App von einem Image in das Programmverzeichnis verschoben werden soll, so sollte es auch einen Deinstaller geben, der entsprechend die nicht mehr benötigten Daten auf Nachfrage löscht. Das gibt es bei einigen Programmen von unterschiedlichen Herstellern. Sonst bleiben im Normalfall nur die entsprechenden Settings der App erhalten. Diese belegen ein paar KB, schaden aber auch nicht, das kein anderes Programm diese nutzt.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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+3
dan@mac
08.03.26
11:54
Marcel Bresink
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation.
Es fallen trotzdem System- und Programmdaten an, die durch ein einfaches Löschen der App nicht mit gelöscht werden. Bei sandboxed Apps liegt das meiste unter
~/Library/Containers/
. Die Daten da liegen zu lassen sollte normalerweise kein Problem sein. Wenn der Speicherplatz knapp wird, kann es trotzdem hilfreich sein sie zu löschen. (Die Ausführbarkeit der App, unabhängig vom Speicherort, hat damit aber gar nichts zu tun.)
rmayergfx
Sonst bleiben im Normalfall nur die entsprechenden Settings der App erhalten. Diese belegen ein paar KB, schaden aber auch nicht, das kein anderes Programm diese nutzt.
Nein. Hab gerade mal beispielhaft bei mir geschaut: Slack und Pixelmator Pro nutzen zum Beispiel fast 1 GB. Die bleiben einfach liegen wenn ich die Apps lösche.
Entwickler können beim Löschen der App optional ein Script ausführen das dann auch andere Daten löscht, das macht Apple zum Beispiel bei Final Cut. Das liegt aber in der Aufgabe der Entwickler und für die meisten scheint das keine Priorität zu haben. Apple könnte hier also tatsächlich nachbessern. Das Bereinigen über die Systemeinstellungen löscht nämlich auch nur die App selbst.
Apple nimmt den Entwicklern generell viel Arbeit ab unter macOS (insbesondere im Vergleich zu Windows). Ich finde es deshalb völlig legitim zu fordern oder sich zu wünschen, dass auch eine rückstandslose Deinstallation Teil des Betriebsystems wird.
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+9
Marcel Bresink
08.03.26
12:01
dan@mac
Es fallen trotzdem System- und Programmdaten an, die durch ein einfaches Löschen der App nicht mutgelöscht werden.
Genau das habe ich oben geschrieben. Diese Dateien sollten in fast allen Fällen liegen bleiben.
rmayergfx
Das ist doch gar nicht die Aufgabe von Apple, sondern vom Hersteller der App.
Nein, denn die meisten dieser Daten werden vollautomatisch von macOS angelegt und wo sie sich befinden, "weiß" das Programm nicht. Deren Lage kann sich je nach Betriebssystemversion ändern.
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+3
dan@mac
08.03.26
12:15
Marcel Bresink
dan@mac
Es fallen trotzdem System- und Programmdaten an, die durch ein einfaches Löschen der App nicht mutgelöscht werden.
Genau das habe ich oben geschrieben. Diese Dateien sollten in fast allen Fällen liegen bleiben.
Huch, hast du deinen Beitrag noch mal bearbeitet? Das muss ich übersehen haben, sorry.
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0
sudoRinger
08.03.26
12:35
Ich habe den Editor ZED ausprobiert und wieder gelöscht. Ich sehe nicht, dass es sinnvoll ist ~/Library/Application Support/Zed mit 1 GB aufzuheben.
In der Theorie mag es plausibel sein, dass nur das Programm gelöscht werden sollte, in der Praxis habe ich solche Fälle immer wieder.
Evernote habe ich vor 5 Jahren gelöscht und händisch 2 GB entfernt. Hätte ich die Daten bis heute aufheben sollen?
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+10
Peter Eckel
08.03.26
13:25
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben? Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
Nicht einmal wenn alles immer über den Apple-Installer liefe, könnte Apple das wissen.
Letztlich kann jedes Programm alle möglichen Dateien, Preferences etc. anlegen, ohne daß Apple das je mitbekommt. Und um die wegzuräumen hilft nur ein eigener Uninstaller des Herstellers des Programms, selbst AppCleaner dürfte da hilflos sein. Wenn überhaupt, ist es also die Verantwortung des Herstellers.
Was natürlich auch hülfe ist ein strengerer, mehr oder weniger goldener Käfig. Aber will man das?
„Ceterum censeo librum facierum esse delendum.“
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+2
fronk
08.03.26
15:06
Aber Linux protokolliert jeden Furz. Was kann daran so schwierig sein, die Informationen über Dateien zu sammeln, welche von einer App generiert wurden und in die Library geschrieben wurden, um sie später für deren Beseitigung wieder zu nutzen?
„„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley“
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+3
Floki
08.03.26
15:53
sudoRinger
....
In der Theorie mag es plausibel sein, dass nur das Programm gelöscht werden sollte, in der Praxis habe ich solche Fälle immer wieder.
Sehe ich genau so!
Hier mal als Beispiel von PL€X wenn ich nur die App löschen würde:
Da bleiben dann ca. 1,2 GB an Daten übrig und 11.502 Dateien
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+7
Wellenbrett
08.03.26
16:19
Peter Eckel
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben? Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
Nicht einmal wenn alles immer über den Apple-Installer liefe, könnte Apple das wissen.
Letztlich kann jedes Programm alle möglichen Dateien, Preferences etc. anlegen, ohne daß Apple das je mitbekommt. Und um die wegzuräumen hilft nur ein eigener Uninstaller des Herstellers des Programms, selbst AppCleaner dürfte da hilflos sein. Wenn überhaupt, ist es also die Verantwortung des Herstellers.
Was natürlich auch hülfe ist ein strengerer, mehr oder weniger goldener Käfig. Aber will man das?
Nicht Apple bekommt es mit, aber das Betriebssystem! Ich kann nicht für alle möglichen Betriebssysteme sprechen, aber unixartige Betriebssysteme und auch z.B. Windows erlauben einer Anwendung überhaupt nicht, direkt auf die Hardware (z.B. den Permanentspeicher) zuzugreifen. Die Anwendungen "bitten" den Kernel vielmehr, Dateien speichern zu dürfen, und der Kernel weiß dann exakt welcher Prozess zu welcher Zeit wohin schreiben wollte bzw. schreibt, falls der Kernel es zuläßt.
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0
Wellenbrett
08.03.26
16:35
App Cleaner habe ich seit Jahren im Einsatz. Ist nach meiner Erfahrung absolut seriös und zuverlässig, obwohl die Werbung (auf die der Entwickler keinen direkten Einfluss hat) auf der Downloadseite manchmal keinen sehr seriösen Eindruck vermittelt. Die Anwendung findet nicht alles, aber Standardorte schon. Wenn man mehrere Versionen einer zu löschenden Anwendung installiert hat, sollte man ein Auge darauf haben, von welcher Version genau App Cleaner z.B. Voreinstellungsdateien (Preferences) löschen will. Die korrekte Downloadseite ist: https://freemacsoft.net/appcleaner/
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+1
penumbra
08.03.26
16:42
Ich habe im Hintergrund AppTrap
laufen, funktioniert gut für mich
„enjoy life in full trains“
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0
Dunnikin
08.03.26
17:19
Marcel Bresink
fronk
Sie könnten es gern besser machen als Microsoft, damit man keine extra App benötigt.
Sie machen es besser. Das Problem ist doch, dass es bei Windows überhaupt "Installationen" gibt.
Apple schreibt vor, dass eine Installation im echten technischen Sinne (d.h. wo verschiedene Dateien an unterschiedliche Orte des Systems kopiert werden müssen oder wo sogar Inhalte von bereits bestehenden Dateien angepasst werden müssen), wann immer es geht vermieden werden soll. Echte Installationen sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Ein normales Programm muss nur zugreifbar sein und kann an jeder beliebigen Stelle liegen, so dass eine echte Installation unnötig ist.
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation. Man zieht das Programm in den Papierkorb und das war alles. Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen. Auch das ist sinnvoll, wenn man das Programm später doch wiederverwendet oder wenn sich mehrere Programme des gleichen Herstellers zusammengehörende Daten teilen.
Theoretisch. Praktisch sieht es aber ganz anders aus. Da braucht man nur mal Adobe oder Logitech nennen.
Addobe ist kaum noch ohne Hilfe von Tools wegzubekommen. Und Logitech, die 2 GB dafür brauchen, nur um zwei zusätzliche Tasten an einer Maus zu belegen, ist ohne Hilfsmittel auch nicht mehr wirklich zu entfernen.
Da hat der App Cleaner & Uninstaller aber ordentlich ausgemistet. Zusammen (Adobe und Logitech) gepflegte 5,5 GB, die zurückgeblieben wären. Und das waren nur zwei Beispiele, ich möchte lieber nicht wissen, was im Laufe von fünf Jahren Nutzung, wo man halt Apps probiert, an Schrott zurückbleibt, der die SSD zumüllt.
Es ist ein generelles Problem heutzutage. Mehr SSD, stärkere CPU/GPU, mehr RAM, also werden Programme (und Websites) eher mal aufgeblasen und hingeschludert als effizient gestrickt. Ist ja wurscht, alles dicke und ausreichend da. Da kommt dann solcher Quatsch wie ein Maustreiber mit 2 GB daher. Und das war nur der Download, frag nicht, wie viel Platz der Kernschrott auf der SSD gefressen hat. bei sowas kann man sich glatt den aufrechten Gang abgewöhnen.
Also sollte man auch unter macOS zu solchen Tools greifen. Leider.
Allgemein - sonst keine "Optimierungs-Wuntertüten" verwenden. Also die Finger von z. B. Clean my Mac lassen, weil das Zeug ziemlich im System herumpfuscht und der Rechner instabil wird oder komplett ausfallen kann.
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+3
Weia
08.03.26
18:17
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben?
Dann bleiben sie halt liegen. Wo ist das Problem?
Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
Warum ist Dir denn derart wichtig, dass alles restlos gelöscht wird?
Dunnikin
Quatsch […] Kernschrott […[ den aufrechten Gang abgewöhnen
Woher kommt denn diese Emotionalität bei so einem unspektakulären Thema? Ein paar Gigabyte sind bei den heutigen Kapazitäten doch wirklich nicht so viel Energie, geschweige denn Lebenszeit wert – lass sie einfach liegen. Oder reinigst Du Deine Wohnung täglich von oben bis unten mit Sagrotan?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
-17
dan@mac
08.03.26
20:20
Weia
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben?
Dann bleiben sie halt liegen. Wo ist das Problem?
Das wurde doch jetzt schon gefühlt 10 mal erklärt 😅
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+9
FlyingSloth
08.03.26
22:11
Zugemuellter Speicherplatz. Nur um ein Problem beim Namen zu nennen! Und Kleinvieh macht auch Mist. Ausserdem wird der ganze unnoetige Datenmuell ja auch mit gesichert via Time Machine. Also nochmal unnoetiger Muell an anderer Stelle gespeichert. Ist eben eine Mentalitaetsfrage. Wenn Dir Chaos auf dem Rechner egal ist, dann ist das je O.K.. Viele andere User wuenschen sich Ordnung auf dem Mac. Zu denen zaehle ich mich auch. Ich hasse es wenn Datenleichen auf dem Rechner rumliegen.
weia
Dann bleiben sie halt liegen. Wo ist das Problem?
„Fly it like you stole it...“
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+16
Deichkind
08.03.26
22:52
FlyingSloth
Ausserdem wird der ganze unnoetige Datenmuell ja auch mit gesichert via Time Machine.
Jedoch nicht jedesmal aufs Neue. Und wenn man eine Datei gelöscht hat, verschwindet sie erst dann auch vom Backup-Volume, wenn dort kein Snapshot mehr existiert, der sie erfasst.
Hilfreich?
0
FlyingSloth
08.03.26
22:59
Das versteht sich ohnehin von selbst.
Deichkind
FlyingSloth
Ausserdem wird der ganze unnoetige Datenmuell ja auch mit gesichert via Time Machine.
Jedoch nicht jedesmal aufs Neue. Und wenn man eine Datei gelöscht hat, verschwindet sie erst dann auch vom Backup-Volume, wenn dort kein Snapshot mehr existiert, der sie erfasst.
„Fly it like you stole it...“
Hilfreich?
+1
Weia
09.03.26
00:02
FlyingSloth
Zugemuellter Speicherplatz.
Aber warum stört Dich das?
Selbst bei Apples SSD-Preisen kostet 1 TB etwa 500€, 1 GB also 50 ¢. Eine externe Time-Machine-SSD ist billiger, aber lass es nochmal 50 ¢ sein, dann hast Du 1 €/GB. Selbst wenn Du im Laufe eines Mac-Lebens 10 Horror-Programme löscht, die jedes 2 GB Daten zurücklassen (sowas gibt es nur sehr selten), kostet Dich das 20 €. Und darüber zergrübelst Du dir den Kopf, probierst Deinstallationsprogramme aus, oder versuchst gar manuell, die Dateien aufzuspüren? So wenig ist Dir Deine Lebenszeit wert? Das entspräche ja einem Stundensatz im kleinen einstelligen Euro-Bereich, wenn überhaupt. Und immer mit dem Risiko verbunden, etwas Falsches zu löschen, was dann weitere Zeit verschlingt.
Und Kleinvieh macht auch Mist.
Nur unerheblichen.
Ist eben eine Mentalitaetsfrage. Wenn Dir Chaos auf dem Rechner egal ist, dann ist das je O.K.. Viele andere User wuenschen sich Ordnung auf dem Mac. Zu denen zaehle ich mich auch. Ich hasse es wenn Datenleichen auf dem Rechner rumliegen.
Ist das nicht eine charmante Umschreibung für rigide Prinzipienreiterei ohne jeden praktischen Nutzeffekt? Oder der Versuch, sich Kontrolle über ein hochkomplexes System vorzugaukeln, über das man keine vollständige Kontrolle haben kann, ohne das zu seiner Lebensaufgabe zu machen?
Die vermeintliche „Unordnung“ findet sich doch ohnehin nur in Ordnern, die gar nicht für den Nutzerzugriff gedacht sind und die man bei normalem Gebrauch überhaupt nicht zu Gesicht bekommt. Wenn Dich Unordnung in
~/Dokumente
stören würde, das könnte ich ja sofort nachvollziehen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
-4
dan@mac
09.03.26
00:18
Weia, darf ich dir mein MacBook schicken, damit du mir da für 20 € 20 GB mehr einbaust?
Hilfreich?
+6
Weia
09.03.26
00:37
dan@mac
Weia, darf ich dir mein MacBook schicken, damit du mir da für 20 € 20 GB mehr einbaust?
Nur zu!
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+3
FlyingSloth
09.03.26
01:15
Du gehst einfach von Deinen Gewohnheiten und Programmen aus und schliesst aufgrund deren auf das Nutzerverhalten anderer. Ich arbeite mit Programmen, die nach der Installation aller Module gerne mal 100-200GB auf der SSD einehmen (temporaere Proxies und Cache Dateien noch nichtmal eingeschlossen).
Diese Programme haben alle 2-4 Jahre grosse Updates, die es erfordern die alte Version zu deinstallieren, bevor die neue Version ohne Lizenzprobleme laeuft. Von daher bin ich es seit jeher gewohnt, das System sauber zu halten und Programme restlos zu deinstallieren. Das hat nichts mit Prinzipienreiterei zu tun oder damit Lebesnzeit zu vergeuden, sondern diese Angewohnheit macht es mir und anderen langfristig einfacher, Systeme problemlos am laufen zu halten. Wenn bei Dir sowas nicht noetig ist, ist das doch super und du musst Dir auch keine Gedanken darueber machen. Aber Use-Cases sind nun mal unterschiedlich.
weia
Aber warum stört Dich das?
Selbst bei Apples SSD-Preisen kostet 1 TB etwa 500€, 1 GB also 50 ¢. Eine externe Time-Machine-SSD ist billiger, aber lass es nochmal 50 ¢ sein, dann hast Du 1 €/GB. Selbst wenn Du im Laufe eines Mac-Lebens 10 Horror-Programme löscht, die jedes 2 GB Daten zurücklassen (sowas gibt es nur sehr selten), kostet Dich das 20 €. Und darüber zergrübelst Du dir den Kopf, probierst Deinstallationsprogramme aus, oder versuchst gar manuell, die Dateien aufzuspüren? So wenig ist Dir Deine Lebenszeit wert? Das entspräche ja einem Stundensatz im kleinen einstelligen Euro-Bereich, wenn überhaupt. Und immer mit dem Risiko verbunden, etwas Falsches zu löschen, was dann weitere Zeit verschlingt.
Ansichstsache
weia
Nur unerheblichen.
Nein das sehe ich nicht so. Fuer mich gehoert diese Art von Ordnung einfach zum Arbeitsalltag. Diese Methode hat sich ueber Jahre und diverse Computersyteme bewaehrt und mir oft das Leben erleichtert.
weia
Ist das nicht eine charmante Umschreibung für rigide Prinzipienreiterei ohne jeden praktischen Nutzeffekt?
„Fly it like you stole it...“
Hilfreich?
+13
Weia
09.03.26
02:07
FlyingSloth
Du gehst einfach von Deinen Gewohnheiten und Programmen aus und schliesst aufgrund deren auf das Nutzerverhalten anderer. Ich arbeite mit Programmen, die nach der Installation aller Module gerne mal 100-200GB auf der SSD einehmen (temporaere Proxies und Cache Dateien noch nichtmal eingeschlossen).
Das sind doch aber dann die Programme selbst und nicht irgendwelche verstreuten Konfigurationsdateien, Caches etc. Die Programme löscht man natürlich, aber wenn die Programme sauber für macOS gebaut sind, heißt das einfach, das
.app
-Bundle zu löschen, und wenn nicht, so sind solche Programmdateien dann in aller Regel doch zumindest versammelt in einem Ordner, dann löscht man halt den.
Software-Hersteller, die nicht mal das schaffen, meidet man am besten wie der Teufel das Weihwasser. Ja, ich weiß, Du arbeitest mit sehr speziellen Programmen, wo Du das vielleicht nicht vermeiden kannst. Aber das ist dann wahrlich nicht der Normalfall einer Mac-Nutzung und dann hilft immer noch Hersteller hauen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
-2
FlyingSloth
09.03.26
03:47
Beides.
weia
Das sind doch aber dann die Programme selbst und nicht irgendwelche verstreuten Konfigurationsdateien,
Ein Wunschgedanke, welcher sich in der Praxis leider nicht immer umsetzen laesst.
weia
Software-Hersteller, die nicht mal das schaffen, meidet man am besten wie der Teufel das Weihwasser.
„Fly it like you stole it...“
Hilfreich?
+5
gebha
09.03.26
06:17
Ich ziehe die Apps einfach auf den Papierkorb. Spätestens nach dem Löschen des Papierkorbs und nach einem Neustart sind auch Anmeldeobjekte und Erweiterungen von dieser App entfernt. Einstellungsdateien bleiben erhalten. Wenn man die App doch wieder installiert, dann sind die Programmeinstellungen wie vorher vorhanden. Dieses Verhalten hat man mit einem "App Cleaner" nicht.
Einzig Programme mit eigenem Uninstaller sollte man über diesen löschen.
Hilfreich?
0
gbkom
09.03.26
07:33
Ich habe es schon lange nicht mehr ausprobiert, aber hatten Installer nicht auch immer/oftmals eine Option zum Deinstallieren — durch Drücken von [Option] beim Starten des Installers?
Schade übrigens, dass das Thema wieder zu einer Grundsatz-Diskussion ausartet.
Hilfreich?
+1
deus-ex
09.03.26
08:11
Pauschalisieren hilft nicht. Ja. In 90% der Fälle reicht es das Programm in den Papierkorb zu ziehen. Dateien welch das Programm angelegt hat (meinst in ./Library/Container und ../Library/Application Support) sind vernachlässigbar. Aber es gibt auch Programme wie z.B. Crossover bei denen da im Worst Case GB an Daten zurückbleiben die nur sinnlos Platz verschwenden.
Hilfreich?
+4
LoCal
09.03.26
08:28
Marcel Bresink
fronk
Sie könnten es gern besser machen als Microsoft, damit man keine extra App benötigt.
Sie machen es besser. Das Problem ist doch, dass es bei Windows überhaupt "Installationen" gibt.
Apple schreibt vor, dass eine Installation im echten technischen Sinne (d.h. wo verschiedene Dateien an unterschiedliche Orte des Systems kopiert werden müssen oder wo sogar Inhalte von bereits bestehenden Dateien angepasst werden müssen), wann immer es geht vermieden werden soll. Echte Installationen sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Ein normales Programm muss nur zugreifbar sein und kann an jeder beliebigen Stelle liegen, so dass eine echte Installation unnötig ist.
Ohne Installation braucht man auch keine Deinstallation. Man zieht das Programm in den Papierkorb und das war alles. Und ja, dabei bleiben vom Programm angelegte Dateien, wie z.B. Einstellungen liegen. Auch das ist sinnvoll, wenn man das Programm später doch wiederverwendet oder wenn sich mehrere Programme des gleichen Herstellers zusammengehörende Daten teilen.
Ja… das ist die Theorie, die Realität sieht auf meinem MacBook Air aber so aus:
Containers und Application Support werden von Programmen gefüllt.
In Containers sind sieben Programme in den Top 10 von Apple und die Top 3 (Podcasts, Safari, Messages) belegen alleine 20 GB.
In Application Support legen viele Programme ihre Daten ab. Zwift z.B. hat in Applications nur knapp 40MB, aber im Applications Support eben 4,9 GB
Und da ist eben das Problem, wenn ich Zwift aus dem Applications-Ordner lösche, dann ist eben nur ein Bruchteil des Plattenplatzes, das eigentlich von dem Programm verbraucht wird, wieder verfügbar, der Großteil ist eben für den normalen User nicht sichtbar.
Und ich sehe für Zwift auch keine andere Möglichkeit die Daten an einem anderen Ort zu speichern, da die teils mehrmals im Monat Updates veröffentlichen.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
Hilfreich?
+5
LoCal
09.03.26
08:35
Weia
MLOS
Was aber, wenn man ein Programm nicht mehr verwenden möchte und die Dateien trotzdem liegen bleiben?
Dann bleiben sie halt liegen. Wo ist das Problem?
Da sich Apple nicht nur RAM sondern auch SSD-Platz vergolden lässt, sehe ich es als völlig legitim an, bemüht zu sein, den teuren Speicherplatz so sauber wie möglich zu halten!
Weia
Apple kennt doch bestimmt die Orte, wo diese Einstellungen üblicherweise hinkopiert werden. Warum gibt es keine Option (oder sie ist mir nicht kekann), um alles so gut wie möglich restlos zu löschen?
Warum ist Dir denn derart wichtig, dass alles restlos gelöscht wird?
Siehe oben und etwas mehr Empathie bitte. Nur weil es Dir nicht auf ein paar 100GB mehr oder weniger auf deiner SSD ankommt, bedeutet das nicht, das das für andere nicht doch relevant ist.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
Hilfreich?
+13
penumbra
09.03.26
09:01
gibt es eigentlich ein Programm, das Reste von früher mal deinstallierten Apps löschen kann?
Die diskutierten Helfer löschen ja nur die Daten von aktuell zu entfernenden Apps.
„enjoy life in full trains“
Hilfreich?
+4
Wauzeschnuff
09.03.26
09:14
Marcel Bresink
dan@mac
Es fallen trotzdem System- und Programmdaten an, die durch ein einfaches Löschen der App nicht mitgelöscht werden.
Genau das habe ich oben geschrieben. Diese Dateien sollten in fast allen Fällen liegen bleiben.
Dem möchte ich dezent widersprechen. Diese Daten sollten bei einer De-Installation des zugehörigen Programmes in praktisch allen Fällen gelöscht werden:
1. Derartige Daten sind ein gefundenes Fressen für bösartige Akteure mit Zugang zum System.
2. Es widerspricht der Erwartung des durchschnittlichen Nutzers. Für diesen bedeutet eine De-Installation die rückstandsfreie Entfernung sämtlicher Programmbestandteile.
3. Diese Daten können Probleme verursachen, wenn eine spätere Version des Programmes installiert wird und dieses dann versucht diese zu interpretieren. Der Nutzer hingegen hat womöglich längst vergessen, dass mal eine frühere Version installiert war oder bringt die Neuinstallation gar nicht in Verbindung mit der älteren, z.B. weil sich der Name oder Besitzer der Applikation geändert hat.
Wer hingegen diese Daten erhalten will, kann problemlos auf ein Backup derselben zurückgreifen, in dem sie ja zu finden sind. Die Praxis derartige Daten aufzubewahren stammt aus dem letzten Jahrhundert (wo das u.a. aus den von Dir aufgeführten Gründen sinnvoll war) und ist heute völlig veraltet.
Hilfreich?
+4
sudoRinger
09.03.26
09:21
penumbra
gibt es eigentlich ein Programm, das Reste von früher mal deinstallierten Apps löschen kann?
Die diskutierten Helfer löschen ja nur die Daten von aktuell zu entfernenden Apps.
Das oben kritisierte CleanMyMac findet auch übrig gebliebene Reste von bereits entfernten Apps.
An der Stelle muss ich dann wohl mal eine Lanze brechen für diese Software, die oft in einen Topf mit MacKeeper geworfen wird. Als ich vor 10 Jahren noch neu in der Mac-Welt war, habe ich viel Software ausprobiert und gelöscht. Das Löschen mit CleanMyMac hat nie einen Fehler verursacht. Die Software ist leider erheblich teurer geworden (aber im Setapp-Abo enthalten) und wurde mit Ergänzungen wie RAM-Überwachung verhunzt (deaktivierbar). CleanMyMac ließe sich aber kostenlos nutzen, nur um zu schauen, was CMM löschen würde, wenn man es denn abonnieren würde ...
PearCleaner
zeigt ebenfalls Dateien an, die nicht mehr einem installierten Programm zugeordnet werden können. PearCleaner hat aber etliche False Positives. Hier muss man bewusst die Vorschläge auswählen. Bei mir wird gerne mal eine Devonthink-Notiz zum Löschen vorgeschlagen.
Ich nutze übrigens einfach nur EasyFind
und suche nach dem App-Namen bzw. der Bundle ID. Die Bundle ID sieht man mit Apparency
. Die Bundle ID enthält den Namen des Entwicklers, was eindeutiger ist als ein generischer App-Name. Meine Suche sieht dann so aus (ohne die Pfad-Spalte):
Was in ~/Library/Application Support ist oder ~/Library/Containers kann dann meist weg. Auf diese Weise kannst du auch gut die vertreuten Reste von ehemals installierten Apps finden.
Hilfreich?
+7
Dunnikin
09.03.26
09:27
penumbra
gibt es eigentlich ein Programm, das Reste von früher mal deinstallierten Apps löschen kann?
Die diskutierten Helfer löschen ja nur die Daten von aktuell zu entfernenden Apps.
App Cleaner & Uninstaller findet auch alte Reste. Und kann auch gleich zeigen, für welche nicht aus dem Store installierte App es Updates gibt.
Das Ding ist ein recht gutes Universaltool zur App-Verwaltung.
Hilfreich?
0
Weia
09.03.26
10:30
Wauzeschnuff
1. Derartige Daten sind ein gefundenes Fressen für bösartige Akteure mit Zugang zum System.
Hast Du für dieses numinose Geraune irgendein konkretes Beispiel?
2. Es widerspricht der Erwartung des durchschnittlichen Nutzers. Für diesen bedeutet eine De-Installation die rückstandsfreie Entfernung sämtlicher Programmbestandteile.
Ein „durchschnittlicher Nutzer“ macht sich über Rückstände keinerlei Gedanken, er kommt nicht mal auf die Idee, dass es die geben könnte, und den Begriff
De-Installation
hat er vermutlich noch nie gehört.
Diese Daten können Probleme verursachen, wenn eine spätere Version des Programmes installiert wird und dieses dann versucht diese zu interpretieren.
Dieses herbeifantasierte „Problem“ ist mir in 30 Jahren intensiver Computernutzung unter Verwendung ungezählter Programme noch nie untergekommen.
Wer hingegen diese Daten erhalten will, kann problemlos auf ein Backup derselben zurückgreifen, in dem sie ja zu finden sind.
Problemlos
? Dazu müsste der Nutzer erst mal wissen, um welche Daten es sich überhaupt handelt, und um sie zu finden, müsste er in Ordner gehen, die bei Spotlight-Suchen normalerweise nicht mal berücksichtigt werden und wo „durchschnittliche Nutzer“ nichts verloren haben.
Die Praxis derartige Daten aufzubewahren stammt aus dem letzten Jahrhundert (wo das u.a. aus den von Dir aufgeführten Gründen sinnvoll war) und ist heute völlig veraltet.
Letztes Jahrhundert, völlig veraltet
? Geht’s auch ’ne Nummer kleiner? Du schwadronierst von Problemen, wo keine sind, und erklärst Operationen für problemlos, von denen „durchschnittliche Nutzer“ völlig überfordert wären. Das erfordert schon einen sehr eigenwilligen Blick auf das Thema.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
-7
FlyingSloth
09.03.26
11:30
Es ist eine ziemliche Unverschämtheit deinerseits anderen Usern “herbeifantasierte Probleme” zu unterstellen, nur weil bei Deinen Arbeits-Routinen diese Probleme noch nie aufgetreten sind. Ich kann Dir aus der Hüfte 5 Programme nennen, (Nuke, Mari, Katana, Pablo Alto Global Protect VPN, QGroundControl, APM Planner) die äußerst empfindlich auf Datenleichen vorheriger Versionen reagieren und aufgrund dessen die Arbeit zum Teil ganz verweigern.
Also bitte nicht immer von Deinem Umfeld auf andere schließen. Nur weil bei Deinen Routinen etwas so ist oder nicht so ist, bedeutet das noch lange nicht, dass dies bei anderen ebenso der Fall ist.
Weia
Dieses herbeifantasierte „Problem“ ist mir in 30 Jahren intensiver Computernutzung unter Verwendung ungezählter Programme noch nie untergekommen.
„Fly it like you stole it...“
Hilfreich?
+10
Wauzeschnuff
09.03.26
11:31
Weia
Deine unterschwellig aggressive Attitüde muss man einfach lieben.
Hast Du für dieses numinose Geraune irgendein konkretes Beispiel?
Willst Du abstreiten, dass derartige lokale Daten privat sind? Abhängig von der Anwendung können sie Daten enthalten, die z.B. zum Social Engineering genutzt werden können, medizinische Daten, Daten die zum Betrug missbraucht werden können, bis hin zur Accesstoken oder sogar credentials zu Online-Diensten. Warum sollten private Daten auf einem Gerät herumliegen, die von niemandem benötigt werden? Das ist schlicht fahrlässig unter modernen Bedrohungsszenarien, in denen grundsätzlich nur absolut notwendige Daten verfügbar zu halten sind.
Ein „durchschnittlicher Nutzer“ macht sich über Rückstände keinerlei Gedanken, er kommt nicht mal auf die Idee, dass es die geben könnte,
Das ist doch genau mein Punkt. Der durchschnittliche Nutzer erwartet nicht, dass diese Daten überhaupt vorhanden sind. Und genau das erhöht das Gefährdungsrisiko (siehe Punkt 1).
Problemlos? Dazu müsste der Nutzer erst mal wissen, um welche Daten es sich überhaupt handelt, und um sie zu finden, müsste er in Ordner gehen, die bei Spotlight-Suchen normalerweise nicht mal berücksichtigt werden
Ja eben! Der Nutzer, der nicht weiß, dass diese Daten überhaupt existieren, wird auch nicht darauf zugreifen wollen. Für den Nutzer der sie vermisst gibt es hingegen keinen Unterschied, ob diese Daten lokal auf der Festplatte vergammeln, oder ob er sie sich aus einem Backup kratzen muss. Er muss so oder so herausfinden, wo sie liegen.
Dieses herbeifantasierte „Problem“ ist mir in 30 Jahren intensiver Computernutzung unter Verwendung ungezählter Programme noch nie untergekommen.
Dann darfst Du Dich glücklich schätzen. Ich habe in 35 Jahren intensiver Computernutzung völlig entgegengesetzte Erfahrungen machen dürfen.
Letztes Jahrhundert, völlig veraltet? Geht’s auch ’ne Nummer kleiner?
Ich vermisse Dein Argument. Ja, dieses Vorgehen (des Verbleibens von Daten auf der Platte) war gerechtfertigt, solange
a) die wenigsten Nutzer eine leicht verfügbare Backupmöglichkeit hatten (sei es aus Hardware oder Software bedingten Gründen),
b) die Bedrohungslage eine völlig andere war (Online-Dienste, verifizierbare Softwareverfügbarkeit, etc.), und
c) die Nutzer halbwegs professionell mit dem Rechner umgehen konnten (die Lernkurve war deutlich steiler und Nutzer kannten üblicherweise die Dateisystemstruktur ihrer Rechner).
All das ist heute nicht mehr gegeben. Die wenigsten Nutzer verstehen wie ihre Rechner funktionieren. Und genau deshalb ist es fahrlässig Datenreste auf Geräten zurückzulassen, deren Nutzer kaum sicherstellen können, dass ihr eigener Rechner tut was sie erwarten, geschweige denn dass er nicht kompromittiert wird.
Hilfreich?
+11
dam_j
09.03.26
12:20
Muss man an dieser simplen mit JA / NEIN zu beantwortbaren Frage echt wieder so vorbei schwafeln??
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
Hilfreich?
+6
dan@mac
09.03.26
14:28
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
---
Übrigens: Unter iOS ist es Standard, dass auch die Programmdaten gelöscht werden, wenn die App selbst gelöscht wird. Nur App-Daten in der iCloud und Health-App bleiben bestehen und die lassen sich über die Einstellungen-App auch einfach vom Nutzer löschen. Apple kann es also.
Hilfreich?
+12
pogo3
09.03.26
15:11
Ich mache mal die hier schon vorab:
Muss man an dieser simplen mit JA / NEIN zu beantwortbaren Frage echt wieder so vorbei schwafeln??
Ja. Das geht hier nicht anders, und jeder der eine Flag mit 5, 10, 15 oder mehr Jahren stehen hat weiß das auch. Ist nicht immer lustig, aber oftmals schon.
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
Wahrscheinlich: Ja. Es gilt oben. Man nennt das Erfahrung, oder Routine, oder Gewohnheit - oder ähnliches. 🥴🤣
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
Hilfreich?
+5
platti
09.03.26
15:41
dam_j
Muss man an dieser simplen mit JA / NEIN zu beantwortbaren Frage echt wieder so vorbei schwafeln??
Wenn man viel zu schreiben hat ...
Hilfreich?
-3
platti
09.03.26
15:44
dan@mac
Sag mal Weia, würdest du dich mit uns auch so unterhalten, wenn wir zusammen an einem Tisch säßen?
Bitte ... allemal lieber als diese unsägliche Faserschmeichlerei ...!
Und es würde dich dort gar nicht stören ... dass Gespräche im realen Leben nämlich was anders sind als das digitales Getippse ist dir schon klar?
Hilfreich?
-7
evanbetter
09.03.26
16:35
Also mich nervt es auch, wenn ich nach Löschen eines Mailprogramms noch zig Gigabytes Heruntergeladenes irgendwo herum liegen habe. Wieso? Ich will das nicht. Wenn Du einem Mieter kündigst, dann lässt der auch nicht den Kellerinhalt bei dir verrotten (naja, vielleicht schon, wenn Du dich nicht wehrst). Nee, geht gar nicht. Kein Byte.
Ich habe ein Terrabyte Platz aufm MBP und mit allen Kundenprojekten, meiner Fotolibrary und etwas Musik und Trallala jongliere ich immer wieder mit dem Platz. Wollte ich externe Festplatten per Default, hätte ich gleich einen Mini kaufen können.
„Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.“
Hilfreich?
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