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Programme löschen mit Appcleaner?

Holger111108.03.2608:53
Hallo allerseits,
Ich möchte auf meinem iMac M1, macOS 26.3.1, einige Programme komplett löschen. ChatGPT empfiehlt mir dazu das Programm „Appcleaner“. Ist das ok oder hat die KI sich was ausgedacht?
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Kommentare

Weia
Weia13.03.2619:36
xcomma
Weia
Wie schon erwähnt, zu Spielen sage ich nichts. Mir geht es um den Computer als seriöses Werkzeug, nicht als Spielhölle.
Die Differenzierung ob es sich um ein Game oder eine sonstige (Produktiv-)Software handelt ist aber doch irrelevant.
Nicht ganz.

Zum einen kann ich dazu eben nicht viel sagen, weil ich damit (aufgrund meiner Ablehnung von Computerspielen) so gut wie keine Erfahrung habe.

Zum anderen sagt mir meine wenige Erfahrung, dass kaum eine andere Software so miserabel an macOS angepasst ist wie Spielesoftware.
Ich möchte etwas entfernen, dann bitte auch "ordentlich". Egal um was es sich handelt.
Dafür zu sorgen wäre aber eben Aufgabe einer ordentlich programmierten Software.
Im übrigen wird in der Computerspieleindustrie ganz seriös viel Geld gemacht - mehr als die Film- und Musikindustrie zusammen.
Ich habe auch nicht von der ökonomischen Seriosität gesprochen, sondern von der sozialen. Computerspiele zu verkaufen ist in etwa so seriös, wie in den USA Waffen an Privatpersonen zu verkaufen. Aber das ist ein eigenes Reizthema, da will ich jetzt nicht auch noch einsteigen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-7
Weia
Weia13.03.2620:10
sudoRinger
Weia
deus-ex
Fakt ist es gibt genug Apps welche im Library Order einen Großteil ihrer Daten ablegen.
Dann nenn doch mal eine und wir können das am konkreten Beispiel durchgehen. Im luftleeren Raum ergibt diese Diskussion keinen Sinn.
deus-ex hat mit einem Screenshot die Frage beantwortet
Nur ansatzweise, denn jetzt ginge es ja mit der Analyse erst richtig los, man müsste sehen, welche Daten da liegen und warum, um beurteilen zu können, wer dafür verantwortlich wäre.

Ich selbst haben von all den dort versammelten Namen bis auf microsoft bestenfalls mal vage gehört. Das meiste scheinen Spiele oder Cross-Platform-Software zu sein, womit die Probleme schon losgehen.
Dafür gibt es etliche andere Beispiele. Ich habe oben Evernote, MacWhisper und Zen genannnt.
MacWhisper wäre vielleicht ein gutes Beispiel, denn der Name suggeriert, dass es ein Mac-only-Programm ist. Was für Art von Daten legt MacWhisper wo ab? Sprachmodelle in einem Format, das nur MacWhisper lesen kann? Werden die fakultativ installiert, aber MacWhisper bietet keine Funktion zum Entfernen an?
Devonthink und etliche weitere gehören dazu.
Devonthink habe ich zu meinem Leidwesen ja nun auch installiert. Das legt bei mir zwei große Datenposten in ~/Library/Application Support ab, die Inbox und die Abbyy OCR. Letztere ist dort am falschen Ort, die gehört eigentlich in das App Bundle oder bestenfalls nach /Library/Application Support, erstere enthält Nutzerdaten in offenen Formaten, die ja nicht einfach gelöscht werden dürfen, bloß weil das Programm, das sie erstellt hat, gelöscht wird. Das wäre ja, als würdest Du Pixelmator löschen und erwarten, dass auch alle Bilddateien, die Du mit Pixelmator erstellt hattest, gelöscht würden.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Weia
Weia13.03.2620:26
Another MacUser
Früher war nicht nur alles besser, da gab es auch eine »Nettikette«, an die alle sich gehalten haben…

Und genau aus diesen Gründen bin ich absolut dafür, dass der eigene Name angegeben werden muss.
Die Netiquette wurde aber doch nicht wegen der Klarnamen eingehalten (oder auch nicht)?
Aber generell wäre es etwas anderes, wenn Alfredo von oben sich mit seinem Namen äußern müsste. Der Ton und die Wahl der Worte wären sicherlich zurückhaltender.
Das ist nur eine Mutmaßung. Sicher wäre aber, dass, sobald sich jemand nicht nur zu einem einzigen Themenkomplex im Internet äußert, sich von dieser Person ein multidimensionales Personenprofil erstellen ließe, wie es bislang noch nie in der Geschichte möglich gewesen ist. Das, kombiniert mit der Tatsache, dass das Internet nichts vergisst, könnte zu Konsequenzen in überhaupt noch nicht voraussehbaren Dimensionen führen, die mit einer freiheitlichen Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit unvereinbar wären.

Und das alles, damit in Foren die Netiquette gewahrt bleibt? Das wäre vollkommen unverhältnismäßig. Dann sollen sich die entsprechenden Leute lieber weiter danebenbenehmen.
Ach mein Gott – und weia, Du müsstest Dich wahrscheinlich auch kürzer fassen
Ganz im Gegenteil – dort, wo ich öffentlich in Erscheinung trete, rede bzw. schreibe ich meist deutlich länger. Du siehst also, Deine Idee geht schon im Ansatz nicht auf.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
sudoRinger
sudoRinger14.03.2600:29
Weia
MacWhisper wäre vielleicht ein gutes Beispiel, denn der Name suggeriert, dass es ein Mac-only-Programm ist. Was für Art von Daten legt MacWhisper wo ab? Sprachmodelle in einem Format, das nur MacWhisper lesen kann? Werden die fakultativ installiert, aber MacWhisper bietet keine Funktion zum Entfernen an?
...
Devonthink habe ich zu meinem Leidwesen ja nun auch installiert. Das legt bei mir zwei große Datenposten in ~/Library/Application Support ab, die Inbox und die Abbyy OCR. ...
Die Inbox von Devonthink in ~/Library/Application Support ist im Normalbetrieb leer und enthält nur kurzzeitig Daten, die sofort in den globalen Eingang überführt werden. Die eigentlichen Nutzerdaten liegen in den .dtBase2-Datenbanken, am vom Nutzer selbst gewählten Orten. Was in ~/Library verbleibt, sind Konfigurationsdaten, Cache und Spotlight-Index. Kann also alles gelöscht werden.

Bei MacWhisper liegen bei mir derzeit 3 GB, davon 2,9 GB KI-Modelle zur Transkription von Sprachdateien und noch eine 60 MB-Datenbank, von der ich nicht weiß, was die macht. Die Audiodateien- und Transkriptionen würde man auch hier in eigenen Verzeichnissen speichern.

Spitzenreiter ist übrigens derzeit Orbstack (ein Docker-Ersatz) mit 8,8 TB. Ich habe nur eine 1TB-SSD. Des Rätsels Lösung: das ist ein Sparsebundle.

Ich habe zuletzt ziemlich aufgeräumt und die Zahl meiner GUI-Programme von 250 auf 180 reduziert (am Macbook von 250 auf 80). Ich musste hier manuell eingreifen und habe da gigabyteweise Daten entfernt. Wer sich das nicht zutraut, bleibt auf den Daten sitzen.
+5
FlyingSloth
FlyingSloth14.03.2606:06


Weia, abgehobener und arroganter geht es kaum. Du behauptest also ernsthaft, dass du aufgrund deiner Mac "Beratertätigkeit" unter Freunden und Verwandten darüber stehst und beurteilen kannst, ob es solche Probleme mit Dateileichen gibt oder nicht gibt und jeder der darauf hinweist, solche Probleme schon erlebt zu haben, diese herbei fantasiert? I mean what the actual $%&#!

Obendrein verwässerst und zerstreust Du Deine Argumentation und versucht nun Deine obige Unterstellung von 'herbei fantasierten Problemen" zu relativieren, in dem Du nun auf eine komplett andere Nutzergruppe verweist, als wie wir sie hier im Forum finden und welche sich hier im Thread zur Thematik geäußert hat. Was macht das für einen Unterschied, welche Programme zu diesen Problemen führen? 



Dann siehst Du offensichtlich nicht richtig.
Ich habe dir 6 Programme genannt, die nachweislich zu Problemen mit Dateileichen führen. Drei dieser Programme sind alles andere als high-end oder gar seltene Anwendungen und werden global auf unzähligen Systemen installiert und sind dort täglich im Einsatz. Palo Altos Global Protect ist eine der weltweit verbreitetsten Business VPNs, um sich via P2P in Firmen Netzwerke einzuloggen. Seit Covid millionenfach auf Macs installiert. APM Planner und QGroundControl ebenfalls weltweite Standardsoftware zur Programmierung von Drohnen jeglicher Art. Aufgrund momentaner Weltgeschehnisse sind auch diese 2 Programme auf MACs weltweit im Einsatz und nicht irgendein Stück Software, das kaum verbreitet ist.


Und wenn ich mit meinem Nutzerprofil von Nuke, Katana und Mari tatsächlich die Ausnahme wäre, wie Du so unwissend behauptest, wieso bewirbt dann Apple ausgiebigst genau mit diesen Drei Applikationen das neue M5 Macbook Pro in deren neuestem Werbespot?







Wohl nicht nur weil ein Paar User im Schattendasein diese Programme verwenden! Diese drei Programme sind ebenfalls Industrie Standard und 1000fach auf Macs installiert. All diese Programme bereiten Probleme, wenn vor der Installation einer neuen Version die alte Version nicht rückstandsfrei vom System entfernt wird. Und fuer diese cross platform Applikationen gibt es nunmal keinen Ersatz, der ausschliesslich unter Cocoa programmiert ist. Das ist nun mal so, und wird sich auch nicht so schnell ändern. Man muss damit leben und eben lernen damit zu arbeiten. Auch wenn das bedeutet, dass man sein System manuell oder semiautomatisch von Dateileichen alter Versionen befreit. Eine weitere Applikation, die extrem unter nicht gelöschten Dateileichen leidet, ist im übrigen WACOM. Seit jeher mit dem Mac verbunden, wie Pommes mit Mayo und Ketchup und seit jeher anfällig fuer Konflikte mit alten Dateien und Treibern von Vorversionen. Bitte erzähl mir jetzt nicht, dass ich mir dann eben eine Alternative suchen soll, die nicht cross platform und nur in Cocoa programmiert ist. Für Wacom Tablets gibt es leider keine Alternative und das geht Millionen Anwendern so. Ein Grossteil dieser Wacom User sind eher im kreativen Feld angesiedelt und technisch nicht unbedingt bewandert. Für sie ist das Wacom einfach ein Tool und es kümmert sie in der Regel nicht, was auf dem Mac im Hintergrund passiert. Genau der Anwender, den Du beschreibst. Was soll der jetzt Deiner Ansicht nach machen, wenn weder MacOS noch der Hersteller der Software dafür sorgen, dass Programme rückstandslos deinstalliert werden? Mit der Maus malen? Mit diesem Problem sind ganze Foren gefüllt. Für all diese Nutzer sind Dateileichen nach der unvollständigen Deinstallation von genannten Programmen ein echtes Problem. Wir sind hier nicht die von Dir beschriebenen  'normalen Mac User', sondern wir sind hier allesamt Technik affine Macianer, die sich mit der Materie auskennen oder sich zumindest dafür interessieren. Und genau auf diese User hier im Forum war Deine beleidigende von oben herablassende Bemerkung "Dieses herbei fantasierte Problem" gerichtet. Nicht an den Otto Normal Mac-Nutzer draußen, der einfach einen Rechner will, der funktioniert, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Uli, die Problematik, dass Dateileichen deinstallierter Programme faktisch Probleme bereiten können als "herbei fantasierte Probleme' abzustempeln, nur weil diese Probleme in Deinem Dunstkreis nicht auftreten, ist und bleibt eine brutal herablassende Unverschämtheit und eine borderline arrogante Herangehensweise an die Thematik. Zumal ist sie alles andere als hilfreich.



Weia, das gilt offensichtlich nur in Hinsicht von Dir auf andere, wie man in Diskussionen mit Dir wieder und wieder erlebt. Dass Du mal kommentarlos eine andere Meinung im Raum stehen lassen kannst, gibt es praktisch nicht. Selbst wenn die andere Meinung konkret formuliert, korrekt und fundiert ist.



Alles Applikationen, welche in Users/xxxx/Library/ApplicationSupport Verzeichnisse anlegen und diese zum grossen Teil beim Löschen der eigentlichen Applikation dort liegen lassen. In diesen sind streckenweise GB an Daten versteckt, die nichts mit Dokumenten zu tun haben, welche vom User erstellt worden sind. Es handelt sich um Dateileichen, welche zum Programm gehören und die nach der Deinstallation des Programms nutzlos sind. Darunter finden sich auch Verzeichnisse von Programmen die streng nach Cocoa Richtlinien programmiert worden sind. z.B. Neofinder. Auch als Cocoa Programm schlechthin bleibt das zugehörige Verzeichnis in Application Support nach der Deinstallation des Programms erhalten.







Du kannst zwar wenig zu Spielen sagen, gibst aber dennoch Deinen Senf dazu und behauptest einfach mal diese seien an macOS vorbei programmiert. Cross checkst Du Deine Aussagen auch hin und wieder, wenn Du mit gefährlichem Halbwissen um Dich wirfst? OpenEmu, Quake3Arnea, Oni, American McGee’sAlice, Heavy Metal F.A.K.K. 2, um nur einige zu nennen. Alles bekannte Titel geschrieben in Cocoa. Mit Cocoa Quest gibt es ausserdem einen Cocoa Game Programming Workshop, um Spiele unter MacOS so nahe wie möglich an MacOS zu programmieren. Auch viele Indie Games sind unter Verwendung von Cocos2d-x und Native SpriteKit programmiert, um im Cocoa Framework zu bleiben und sowohl 100% Apple Appstore als auch Apple Game Center kompatibel zu sein.



Ach so, jetzt sind Computer Spiele auch noch unseriös und keine ernsthafte Anwendung fuer einen Computer. Mensch Weia, manchmal muss man sich wirklich fragen, welche Maßstäbe Du bei gewissen Themen ansetzt. Was bitte ist an Computerspielen unseriös und was macht einen Computer zu einem seriösen Werkzeug? Und wer bitte bist Du, um dir anzumassen es beurteilen oder bewerten zu können, was eine seriöse oder eine unseriöse Anwendung an einem Computer ist. Das ist wieder genau so eine absichtlich despektierliche, äussert provokante und gleichzeitig abwertende Aussage von Dir und mit einer der Gründe dafür, warum so viele User hier Deine Art als extrem von oben herablassend, unglaublich unangenehm und oberlehrerhaft empfinden.




Und wieder führst du an, dass Du dich mit der Materie Computer Spiele nicht auskennst, gibst aber dennoch eine negative Wertung und Einschätzung mit felsenfester Überzeugung ab.



In einer perfekten Welt vielleicht! Und was machst Du, wenn sich weder Programmhersteller noch OS Hersteller angesprochen fühlen, diese Problematik zu lösen. Eine Alternative Software suchen ist sicherlich ein Lösungsansatz, aber in der Praxis oft nicht umsetzbar. Also ist es doch mehr als legitim, bei auftretenden Problemen aufgrund nicht deinstallierter Programm Altlasten, das System von diesen Dateileichen zu befreien. Mir ist es ein absolutes Rätsel, warum Du hier so verbohrt reagierst und solche Probleme als “herbei fantasiert’ abtust. Und das gegenüber von Mac Usern in einem Tech Forum, die technisch bewandert sind.



Mit mehr Polemik und einer beschränkteren Sichtweise kann man der Thematik wohl kaum begegnen. WOW! Das ist eigentlich mehr als untypisch, dass Du dich so undifferenziert und platt zu einem Thema auslässt.
Apple Arcade ist dann nach Deiner steilen These also auch ein unseriöser Geschäftszweig seitens Apple? C’mon!



In einer perfekten Märchenwelt vielleicht!? In der Praxis kaum umzusetzen, wenn man auf gewisse Programme angewiesen ist, fuer die es aus welchem Grund auch immer keine Cocoa Alternativen gibt. Und in diesem Boot werden sich wohl die meisten User befinden.

Schönes Wochenende noch!
„Fly it like you stole it...“
+18
Weia
Weia14.03.2607:18
sudoRinger
Weia
MacWhisper wäre vielleicht ein gutes Beispiel, denn der Name suggeriert, dass es ein Mac-only-Programm ist. Was für Art von Daten legt MacWhisper wo ab? Sprachmodelle in einem Format, das nur MacWhisper lesen kann? Werden die fakultativ installiert, aber MacWhisper bietet keine Funktion zum Entfernen an?
...
Devonthink habe ich zu meinem Leidwesen ja nun auch installiert. Das legt bei mir zwei große Datenposten in ~/Library/Application Support ab, die Inbox und die Abbyy OCR. ...
Die Inbox von Devonthink in ~/Library/Application Support ist im Normalbetrieb leer und enthält nur kurzzeitig Daten, die sofort in den globalen Eingang überführt werden.
Bei mir ist die Inbox mehrere GB groß, aber das liegt vielleicht daran, dass ich mit DEVONthink ja bekanntlich nie warm geworden bin und es nicht wie vorgesehen benutze. Wenn sie das nicht ist, ist es doch umso besser. Abbyy/DTOCRhelper.app liegt bei Dir auch nicht da?
Was in ~/Library verbleibt, sind Konfigurationsdaten, Cache und Spotlight-Index. Kann also alles gelöscht werden.
Dürfte aber auch nicht sonderlich groß sein, wenn es nicht gelöscht wird?
Bei MacWhisper liegen bei mir derzeit 3 GB, davon 2,9 GB KI-Modelle zur Transkription von Sprachdateien und noch eine 60 MB-Datenbank, von der ich nicht weiß, was die macht. Die Audiodateien- und Transkriptionen würde man auch hier in eigenen Verzeichnissen speichern.
Werden diese KI-Modelle denn fakultativ geladen? Denn wären sie fixer Bestandteil von MacWhisper, würden sie ins App-Bundle gehören. Ansonsten in die systemweite Library, denn es wäre ja völlig widersinnig, die für jeden Nutzer erneut zu laden – und dann sollte es in der App auch einen Menüpunkt zum Entfernen geben.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-5
Weia
Weia14.03.2608:54
FlyingSloth
Weia, abgehobener und arroganter geht es kaum. Du behauptest also ernsthaft, dass du aufgrund deiner Mac "Beratertätigkeit" unter Freunden und Verwandten darüber stehst und beurteilen kannst, ob es solche Probleme mit Dateileichen gibt oder nicht gibt und jeder der darauf hinweist, solche Probleme schon erlebt zu haben, diese herbei fantasiert? I mean what the actual $%&#!

Obendrein verwässerst und zerstreust Du Deine Argumentation und versucht nun Deine obige Unterstellung von 'herbei fantasierten Problemen" zu relativieren, in dem Du nun auf eine komplett andere Nutzergruppe verweist, als wie wir sie hier im Forum finden und welche sich hier im Thread zur Thematik geäußert hat. Was macht das für einen Unterschied, welche Programme zu diesen Problemen führen?
Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum dieses eher dröge-technische Thema derartige Emotionen hervorruft.

Du scheinst den Kontext meines von Dir zitierten Beitrags zu übersehen. Der war eine Antwort auf Wauzeschnuff und ausschließlich auf den von ihm angeführten „durchschnittlichen Nutzer“ bezogen, nicht auf den typischen MacTechNews-Forumsteilnehmer. Das habe ich nicht im Nachhinein „verwässert“, das war von Beginn mein expliziter Bezugspunkt in meiner Antwort auf diesen Beitrag. Und ein „durchschnittlicher Nutzer“ – jedenfalls einer ohne vertiefte IT-Kenntnisse, was ich als meinen Bezugspunkt explizit gemacht habe – weiß nicht, was „VPN“ ist, nutzt kein Zeichentablett und hat von den Programmen, die Du als problematisch erwähnst, bis auf Microsoft noch nie gehört.

Wenn Du mit Deinen weit tieferen Bedürfnissen und Kenntnissen mit Programmen kämpfen musst, die derart miserabel programmiert sind, ist das bedauerlich, aber fällt in die Verantwortung der entsprechenden Programmautoren und nicht die von Apple; es ging im Hintergrund ja um die Frage, warum Apple kein generisches Deinstallationsprogramm in macOS bereitstellt.

Im übrigen wandte sich meine Erwiderung auf Wauzeschnuff primär gegen die These, dass nicht deinstallierte Programmreste aus Datenschutzgründen problematisch wären. Diese These halte ich für falsch und habe hier auch noch kein Gegenbeispiel vernommen. Es drehte sich in der Folge aber immer nur um den Speicherplatzverbrauch und den halte ich ich eben für ein völlig triviales Problem, mit dem meine Lebenszeit zu vergeuden mir viel zu schade wäre; eine größere SSD ist da immer billiger.
Weia
deus-ex
Mich beschleicht immer mehr das Gefühl das du 0 Plan hast
[…]
Nicht jeder, der anderer Auffassung ist als Du, ist das aus Unwissen.
Weia, das gilt offensichtlich nur in Hinsicht von Dir auf andere, wie man in Diskussionen mit Dir wieder und wieder erlebt.
Ich habe ganz sicher noch nie jemandem in einer Diskussion unterstellt, dass er „0 Plan“ hätte, weil er meiner Auffassung widerspricht; ich nenne immer die Argumente, die nach meinem Verständnis dagegen sprechen.
Dass Du mal kommentarlos eine andere Meinung im Raum stehen lassen kannst, gibt es praktisch nicht. Selbst wenn die andere Meinung konkret formuliert, korrekt und fundiert ist.
Warum sollte ich eine „Meinung“ kommentarlos im Raum stehen lassen, wenn sie meiner Auffassung nach falsch ist? Wir sind alles erwachsene Menschen und ich nenne wie gesagt stets die Argumente, die gegen die andere Auffassung sprechen, so kann sich jeder Leser entscheiden, welche Auffassung er für richtig hält.
Weia
deus-ex
Wenn man jetzt das Spiel z.B. loswerden will und man einfach nur die App aus dem App Folder löscht, dann hat man da nur knapp 300 MB gelöscht. Der Großteil liegt mit 70 GB im Application Support
Zu Spielen kann ich nichts sagen, aber die sind ja wohl besonders gerne besonders stark an macOS vorbeiprogrammiert.
Du kannst zwar wenig zu Spielen sagen, gibst aber dennoch Deinen Senf dazu und behauptest einfach mal diese seien an macOS vorbei programmiert.
„wohl besonders gerne“ relativiert das doch, und zwar genau auf das Beispiel, das deus-ex genannt hat? Was erwartest Du denn mehr, als dass ich meine mangelnde Kenntnis explizit mache und mich also nur auf das von meinem Vorredner genannte Beispiel beziehen kann? Ein Programm, das 70 GB zurücklässt, ist an macOS vorbeiprogrammiert.
Weia
Ich habe auch nicht von der ökonomischen Seriosität gesprochen, sondern von der sozialen. Computerspiele zu verkaufen ist in etwa so seriös, wie in den USA Waffen an Privatpersonen zu verkaufen. Aber das ist ein eigenes Reizthema, da will ich jetzt nicht auch noch einsteigen.
Mit mehr Polemik und einer beschränkteren Sichtweise kann man der Thematik wohl kaum begegnen. WOW! Das ist eigentlich mehr als untypisch, dass Du dich so undifferenziert und platt zu einem Thema auslässt.
Ich habe doch wohlweislich explizit geschrieben, dass ich mich nicht auch noch zu diesem Reizthema äußern will? Natürlich könnte ich mich differenziert zu diesem Thema äußern, aber das gehört nicht hierher.
Apple Arcade ist dann nach Deiner steilen These also auch ein unseriöser Geschäftszweig seitens Apple?
Ja.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-6
silversurfer2214.03.2609:00
boah ... ES NERVT EINFACH NUR NOCH, das Themen so komplett zerschossen werden ! :'(
+25
Weia
Weia14.03.2609:10
silversurfer22
boah ... ES NERVT EINFACH NUR NOCH, das Themen so komplett zerschossen werden ! :'(
Ja, Du hast Recht, ich versteh die Emotionalität ja selber nicht. Diese Antwort ist mein letzter Beitrag in diesem Thread, versprochen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
Old Man
Old Man14.03.2610:49
„Ich finde es sehr schade und traurig, dass Diskussionen immer wieder in persönlichen Beleidigungen enden, anstatt sachlich zu bleiben. Ich würde mir wünschen, dass wir respektvoll miteinander sprechen können.“
+17
System 6.0.1
System 6.0.114.03.2611:51
Kurze Frage an die Admins: Kann man als Leser den Profilen anderer irgendwie ein, äh … Profil zuweisen. Ich stelle mir das in etwa so vor.

Nutzer:
  • Hervorheben
  • Anzeigen (Standard)
  • Aufklappen zum Lesen
  • Beitrag wird Ausgeblendet

Die Bewertung könnte direkt am Beitrag erfolgen, bei dem dem Leser die Hutschnur geplatzt ist, und gilt ab dann für alle Beiträge des Kommentators.

Bewertungen kleiner als „Standard“ sind für einen festgelegten Zeitraum gültig (1 Woche?) und werden dann automatisch zurückgesetzt. (Kommentatoren dauerhaft sperren sollten nur die Admins dürfen).

Die Admins können die Einstufungen sehen, und dann selber entscheiden, ob das reicht. Auch der Bewertete kann sehen, was die anderen von seinen Beiträgen halten. Alle anderen nicht. Die Bewertung soll persönlich bleiben.

Auf diese Weise könnte dieser Thread hier für mich locker von 100+ auf ungefähr 30 Beiträge eingestampft werden, und ich muss mich neben Trump nicht auch noch über Leute aufregen, die Ihre Kinderstube schon mit 12 Jahren angezündet haben.

Robust diskutieren ist IMHO gut und wertvoll. Scharfe Formulierungen ebenso. Selbst emotionale Ausrutscher sind kein Problem. Aber stramme Beleidigungen gezielt zu platzieren, da fällt mir nichts mehr ein.

Na ja, außer eine persönliche Bewertungsskala natürlich.

PS: Nein, ich möchte keine Umfrage zu dem Thema erstellen. Das ist eine Entscheidung der Admins alleine.
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+7
sudoRinger
sudoRinger14.03.2612:21
Die Empörung finde ich überzogen. Die Reaktion von deus-ex ist durchaus menschlich verständlich, zumal seine Argumente mehrfach verdreht wurden (nein, nicht nur von einem).
-2
Old Man
Old Man14.03.2615:14
Warum ist es manchen Leuten so schwer, einfach eine andere Meinung zu akzeptieren und zu respektieren? Warum reagieren sie manchmal mit Beleidigungen? Es reicht doch, wenn man sagt: "Ich sehe das anders," und dann ist doch alles gut.🥹
+8
roger27
roger2714.03.2615:19
Ich benutze seit Jahren den "richtigen" Appcleaner, seit kurzem, inspiriert von diesem Forum auch parallel Pearlcleaner. Welcher "besser" ist, kann ich noch nicht sagen....
+2
Old Man
Old Man14.03.2615:41
„Ob jemand für seinen Mac ein Deinstallationsprogramm benötigt, kann jeder selbst entscheiden. AppCleaner ist eine solide Wahl; ob die Nutzung sinnvoll ist oder Probleme verursacht, wird sich im laufenden Betrieb zeigen.“
Ich persönlich benutze:“TinkerTool“, schon über mehrere Jahre und hat mich bisher nie enttäuscht.
0
Old Man
Old Man14.03.2615:43
Ich meinte natürlich Tinker Tool System… 🙂‍↔️
+1
pentaxian
pentaxian14.03.2616:01
Wenn wir schon dabei sind, gibt auch noch Onyx (kostenlos), das leistet auch gute Dienste, neben Programmspuren beseitigen (eher in die Richtung Tinker Tool Systems, vielleicht nicht ganz so umfangreich).
Ab hier bin ich dann aber auch raus aus der Diskussion.
„mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)“
+3
xcomma14.03.2618:02
roger27
[..] Pearlcleaner
Kannte den Cleaner noch nicht.
Aber eine der ersten Suchergebnisse brachte mich auf diesen 4 Monate alten Reddit Beitrag in dem ein User alle installierten Programme verlor (Pearlcleaner hat mehr als es sollte gelöscht). Der Entwickler hat sich dann auch in dem Thread gemeldet. Hab mir aber nicht alles durchgelesen.

Das hat mich zumindest dahingehend sensibilisiert, dass Cleaner Software einen wider Erwarten in ganz schön verzwickte Situationen bringen kann.
+6
SYS64738
SYS6473814.03.2619:04
… könnte es sein, daß Pearlcleaner ein böser Verwandter vom PearCleaner ist oder ist das ein Schreib-/ Ersetzungsfehler?

davon ab: 109 Statements für einen De-Installer…
0
roger27
roger2714.03.2622:16
Old Man
Ich meinte natürlich Tinker Tool System… 🙂‍↔️

Benutze ich auch, ist sehr gut und umfangreich. Kostet halt ein paar Euro, ist aber absolut erträglich für das gebotene!
+1
deus-ex
deus-ex15.03.2610:02
Sobald Weia in Diskussionen einsteigt wird es komplett Geisteskrank und jede Diskussion läuft nach dem Motto er hat recht, andere nicht und wenn ihm nachgewiesen wird das er unrecht hat wird es gedreht. Der Typ ist für mich leider komplett Geistesgestört und zerstört jeden sachliche Diskussion durch Arroganz, Lügen, BULLSHIT. Damit ist diese Thread hier ein Kandidat für die Müllhalde.
-15
dam_j
dam_j15.03.2610:23
Weia = „Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.“
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
-13
massi
massi15.03.2611:19
Weia ist halt der "Schwarze Ritter" des Forums.
-12
System 6.0.1
System 6.0.115.03.2611:25
deus-ex
… wird es komplett Geisteskrank und jede Diskussion läuft nach dem Motto er hat recht, andere nicht und wenn ihm nachgewiesen wird das er Unrecht hat, wird es gedreht.

Ich kenne das Gefühl. Und ich rede hier alle Beteiligten dieses Threads an. Ich kenne die Ohnmacht, dass „die andere Seite“ der Diskussion vollkommen „beratungsresistent“ ist, und sich absolut nicht dem Diktat des „besseren Arguments“ unterordnet.

Dieses Gefühl hatte bei mir Folgen. Erst wurde ich wütend, weil meine Ansicht ja die nachweislich richtige war. Also kämpfte ich für „die gute Sache“, oder besser „für die Wahrheit“. Aber es hörte nicht auf.

Dann wurde ich verbittert. „Alles Idioten“ war meine Schlussfolgerung, und ich konnte das ja sogar beweisen, denn ich hatte ja recht und hatte Belege dafür.

Trotz des „Recht-haben“ ging es mir aber nicht besser. Ich wusste, was richtig ist, aber „diese Idioten da draußen machten alles kaputt.“ Und Gegenargumente halfen offensichtlich nicht.

Ich mache es kurz: Mir ging es immer schlechter, und den „Idioten“ machte das alles offensichtlich gar nichts aus. Ich hatte alles richtig gemacht und werde trotzdem widerlegt? Ich bekomme sogar Likes für meine Klarstellung, und das Gegenüber hört trotzdem nicht auf? Ich wusste die Wahrheit, aber die wollte keiner hören?

Was dann passierte hat mir wirklich geholfen. Ich erinnerte mich an dieses großartige Foto:



Dieses Bild schafft es den Wahnsinn der Situation deutlich darzustellen. Was nützt es, wenn ich die Wahrheit habe, aber es interessiert das Gegenüber nicht. Was, wenn wir beide Recht haben? Was, wenn ich der bin, der „wrong on the internet“ ist? Und was, wenn wir tatsächlich aneinander vorbeireden?

Meine Erkenntnis für mich ist also:

  • Ich rede nur über Dinge, von denen ich weiß, dass sie wahr sind.
  • Andere Ansichten sind exakt das: Ansichten.
  • Wenn eine andere Ansicht wahr ist, ändere ich meine Ansicht.
  • Wenn das Gegenüber auf einer nachweislich falschen Ansicht besteht, versuche ich andere Worte oder Bilder zu verwenden. Vielleicht habe ich mich ja unglücklich ausgedrückt.
  • Wenn mein Gegenüber auf seiner Ansicht besteht, muss ich das respektieren. Vielleicht irre ich mich ja, und erkenne es in diesem Moment nur nicht.
  • Mein Gegenüber ist ein Mensch, das bedeutet: subtiler Sarkasmus geht, Beleidigung nicht.
  • Versucht mich jemand nachdrücklich von einer nachweislich falschen Ansicht zu überzeugen, beende ich den Austausch betont freundlich. Geht auch das nicht, schweige ich zu diesem Gedanken und reagiere auch nicht auf weitere Beiträge oder Provokationen.

Klar, das kann jeder halten, wie er will. Aber am Ende geht es mir um meine mentale Gesundheit. Für die bin ich verantwortlich.

Und wenn jemand einfach nicht aufhört, dann mache ich es wie eine frühere Kollegin, die geschlagene 20 Minuten an einem Stück in einer Pause von einem beinharten Coronaleugner und -Schwurbler zugetextet wurde. Dann blickte er sie erwartungsvoll an.

Sie schwieg, dann sagte sie „So würde ich nicht leben wollen.“

Tja nun, so isses doch. Oder?


Bildquelle:
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+18
silversurfer2215.03.2612:37
liebe Leute der letzten Posts hier ... lasst das Persönliche doch eifach heraus & versucht auf der Sachebene zu schreiben, alles Andere bringt weder hier, noch in anderen Threads etwas

Wenn jemand auf die Persönlichkeitsebene abdriftet, muss sich ja niemand auf eine solche Diskussion einlassen, sondern den Kommentar der Person "einfach" links liegen lassen und nicht drauf eingehen. Wenn dann noch weitere, sachbezogene Antworten kommen, wird die unsachliche Aussage von jedem Leser als falsch / uninteressant o.ä. eingestuft. Sobald ihr immer wieder und länger auf die persönlichen Angriffe eingeht, je mehr Angriffspunkte für eine fürchterlich lange Diskussion gebt ihr demjenigen.

Davon ab ... es gibt auch genügend tolle Infos von Weia

also ... please back to the tread
+9
Another MacUser15.03.2614:46
Weia
Another MacUser
Früher war nicht nur alles besser, da gab es auch eine »Nettikette«, an die alle sich gehalten haben…

Und genau aus diesen Gründen bin ich absolut dafür, dass der eigene Name angegeben werden muss.
Die Netiquette wurde aber doch nicht wegen der Klarnamen eingehalten (oder auch nicht)?
U.a. doch. Weil man sich nicht hinter einem Fantasienamen verstecken konnte, sondern immer eher damit rechnen musste, dass die unter eigenem Namen geschriebenen Dinge ein schlechtes Licht aus einen selbst warfen. Du konntest zwar lästern, beschimpfen, beleidigen – denn es war ja klar, von wem es kam –, hast es aber meist eher gelassen, sondern Dich sachlicher geäußert, mit mehr Respekt.
Ergo: Eigener Name = »vorsichtiger« formuliert.

Weia
Another MacUser
Aber generell wäre es etwas anderes, wenn Alfredo von oben sich mit seinem Namen äußern müsste. Der Ton und die Wahl der Worte wären sicherlich zurückhaltender.
Das ist nur eine Mutmaßung.
Ja, aber eine die m.M.n. sehr zutreffend ist ( s.o. ).

Weia
Sicher wäre aber, dass, sobald sich jemand nicht nur zu einem einzigen Themenkomplex im Internet äußert, sich von dieser Person ein multidimensionales Personenprofil erstellen ließe, wie es bislang noch nie in der Geschichte möglich gewesen ist. Das, kombiniert mit der Tatsache, dass das Internet nichts vergisst, könnte zu Konsequenzen in überhaupt noch nicht voraussehbaren Dimensionen führen, die mit einer freiheitlichen Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit unvereinbar wären.
Ja, genau. Und genau deshalb wären viele Beiträge einfach sachlicher !!
Und ja, wie ich schon sagte habe ich noch keine Idee/ Lösung, wie man bspw. Whistler Blower schützen könnte.
Dessen ungeachtet kannst man ( mit genügend Rechenkapazität und (halb-)krimineller Energie ) auch so herausbekommen, wer weia oder Another MacUser oder oder sind, Namen, Wohnort und und und.

Weia
Und das alles, damit in Foren die Netiquette gewahrt bleibt? Das wäre vollkommen unverhältnismäßig. Dann sollen sich die entsprechenden Leute lieber weiter danebenbenehmen.
Das ist DEINE Meinung !! Gäbe es eine sicher Möglichkeit für Anonymität bei wichtigen Dingen, könne man sich in allen anderen Bereichen mit »seinem guten Namen« äußern.

Another MacUser
Ach mein Gott – und weia, Du müsstest Dich wahrscheinlich auch kürzer fassen
Weia
Ganz im Gegenteil – dort, wo ich öffentlich in Erscheinung trete, rede bzw. schreibe ich meist deutlich länger. Du siehst also, Deine Idee geht schon im Ansatz nicht auf.
OOHH NEIN
Bei Dir nicht. Aber Höflichkeit in und Dauer einer Rede sind ja nicht wirklich vergleichbar.

In diesem Sinn, Sonny Sunday, C.
+4
TMS
TMS15.03.2616:33
Wir sind alle Menschen. Also nicht immer edel, hilfreich und gut. Wir haben auch so unsere Schattenseiten und Schrullen. Wir alle - ähem - natürlich ich nicht

Tatsächlich ist es so, dass bei reiner Textform die nichtdigitale Form der Kommunikation, also die nonverbale wie Prosodie, Mimik und Gestik fehlt. Das führt viel leichter zu Missverständnissen, da der Frame oft nicht sicher ist und man viel leichter eine nicht so nette Attitüde unterstellt, als sie wohl vorhanden ist.

Dazu kommen attributionstheoretische Effekte wie z.B. der, dass man gefragt nach den eigenen Gründen für ein bestimmtes Verhalten vor allem auf externe Faktoren und Zwänge rekurriert und das eigene Verhalten als logisch und den externen Faktoren angepasst erlebt. Wird man aber gefragt, warum eine andere Person so und so handelt, wird eher auf den Charakter abgestellt, wodurch gerade bei negativen Interpretationen moralische Wertungen fast zwingend sind, denn der andere kann dann quasi Charakter kaum anders oder macht das sogar vorsätzlich.
Das macht die Kommunikation in Foren manchmal echt zur Herausforderung, und so erlebt man sich vielleicht öfter anders, als einem lieb ist.

Drittens gibt es "Wahrheit" eigentlich nur in der Mathematik bzw. in der Logik, denn da ist der Begriff eindeutig definiert. In der Welt außerhalb der Logik wendet man zwar auch Logik an, aber immer in einem gewissen Sinn willkürlich. Um es mit Schopenhauer zu sagen: Die Menschen machen im allgemeinen wenig Fehler beim logischen Schließen, und deshalb kommt ihnen die eigene Sicht geradezu zwangsläufig und logisch richtig vor (was sie ja gemessen an den gewählten Prämissen auch ist), allerdings wird dabei übersehen, dass die Wahl der Prämissen - von denen aus man logisch ableitet - ziemlich willkürlich ist. Die Prämissen sind normalerweise zumindest ein Stück fragwürdig oder bedürfen der Hinterfragung, aber diese Fragwürdigkeit bleibt tendenziell unsichtbar. Auch das macht es nicht einfacher.

Luhmann meinte, dass gelungene Kommunikation eher erklärungsbedürftig sei, als scheiternde, weil das Gelungene unwahrscheinlicher sei.
Klassische Kommunikationstheorien übersehen nämlich oft, dass sich Menschen zwar bezüglich ihrer kognitiven Kompetenz zwar gar nicht so unähnlich sind, dass aber die Inhalte des Denkorgans, die Code-Basis für das Kodieren und Dekodieren von Bedeutung aus Sprache sehr wohl ziemlich Unterschiede aufweisen kann. Dann benutzen zwei Leute die gleichen Begriffe, aber ihre assoziativen Bedeutungen unterscheiden sich unter Umständen beträchtlich. Sie reden dann aneinander vorbei.
Einzige Möglichkeit zur Klärung des Gemeinten ist die reiterative Klärung des Gemeinten, indem man dem Anderen sagt, wie man ihn verstanden hat, damit er korrigierende eingreifen kann. Und das in möglicherweise mehreren Schleifen. Sehr umständlich, aber die Welt ist eben komplex.
+9
Logomat15.03.2620:15
Weia
Wauzeschnuff
1. Derartige Daten sind ein gefundenes Fressen für bösartige Akteure mit Zugang zum System.
Hast Du für dieses numinose Geraune irgendein konkretes Beispiel?
2. Es widerspricht der Erwartung des durchschnittlichen Nutzers. Für diesen bedeutet eine De-Installation die rückstandsfreie Entfernung sämtlicher Programmbestandteile.
Ein „durchschnittlicher Nutzer“ macht sich über Rückstände keinerlei Gedanken, er kommt nicht mal auf die Idee, dass es die geben könnte, und den Begriff De-Installation hat er vermutlich noch nie gehört.
Diese Daten können Probleme verursachen, wenn eine spätere Version des Programmes installiert wird und dieses dann versucht diese zu interpretieren.
Dieses herbeifantasierte „Problem“ ist mir in 30 Jahren intensiver Computernutzung unter Verwendung ungezählter Programme noch nie untergekommen.
Wer hingegen diese Daten erhalten will, kann problemlos auf ein Backup derselben zurückgreifen, in dem sie ja zu finden sind.
Problemlos? Dazu müsste der Nutzer erst mal wissen, um welche Daten es sich überhaupt handelt, und um sie zu finden, müsste er in Ordner gehen, die bei Spotlight-Suchen normalerweise nicht mal berücksichtigt werden und wo „durchschnittliche Nutzer“ nichts verloren haben.
Die Praxis derartige Daten aufzubewahren stammt aus dem letzten Jahrhundert (wo das u.a. aus den von Dir aufgeführten Gründen sinnvoll war) und ist heute völlig veraltet.
Letztes Jahrhundert, völlig veraltet? Geht’s auch ’ne Nummer kleiner? Du schwadronierst von Problemen, wo keine sind, und erklärst Operationen für problemlos, von denen „durchschnittliche Nutzer“ völlig überfordert wären. Das erfordert schon einen sehr eigenwilligen Blick auf das Thema.
Wow…das doch recht triviale Thema scheint Dich echt zu belasten. Wie schon mehrfach erwähnt, teilen Deine Sichtweise zu dem Thema nicht alle. Ist das konkret genug für Dich? Versuche Dich doch weiterzuentwickeln und Sichtweisen anderer mal neutraler und wesentlich entspannter, und vor allem auf der Sachebene zu begegnen. Es ist dann für beide Seiten deutlich weniger unerfreulich
0
deus-ex
deus-ex16.03.2607:52
Können wir bitte diesen Thread dicht machen. Das Thema ist abgehakt. Jetzt gehts es nur noch um Bullshit.
-9
KLL17.03.2614:27
Mir geht es jetzt wie dem kleinen Jungen in Tucholskys Satire "Wo kommen denn die Löcher im Käse her?" Ich bin genau so ratlos.
-3
deus-ex
deus-ex17.03.2614:50
KLL
Mir geht es jetzt wie dem kleinen Jungen in Tucholskys Satire "Wo kommen denn die Löcher im Käse her?" Ich bin genau so ratlos.
Wer den Appcleaver verwendet kann das gerne tun, spart unter umständen eine Menge Speicherplatz ein und kann so gut wie nichts kaputt machen. Nahteil ist das er auch Einstellungen der Anwendungen löscht so das man unter umständen nach einer erneuten Installation der Anwendung kein vorhandenen Einstellungen verwenden kann. Ist das schlimm? In meinen Augen nicht.
+4
ssb
ssb18.03.2611:54
Ich bin dazu über "mole" gestolpert. Open Source, kostenfrei und per homebrew installierbar. Man muss dafür aber das Terminal bemühen - aber besser als AddWare etc.

Ich bin es am probieren (hatte noch keine Gelegenheit bisher).
+3
MLOS28.03.2616:01
Ich habe jetzt noch nicht alles geschafft durchzulesen, aber hier gerade folgendes Szenario:
Ich habe eine App aus dem App Store installiert und sie im Finder über den Programme Ordner in den Papierkorb verschoben und dann den Papierkorb entleert. Nun ist die App auch angeblich weg, aber korrekt deinstalliert scheint sie nicht zu sein.
Sie pusht nämlich weiterhin fröhlich Mitteilungen.
Warum Apple da nicht eingreifen kann oder sollte, ist mir ein Rätsel. Intuitiv finde ich das gar nicht, und "mac like" ebenso wenig. Keine Ahnung, wie ich jetzt diese Push-Mitteilungen wegbekomme. Wahrscheinlich die App nochmal herunterladen, pushes deaktivieren und dann löschen...
Das ist doch Murks!
+8
pentaxian
pentaxian28.03.2617:52
MLOS
Keine Ahnung, wie ich jetzt diese Push-Mitteilungen wegbekomme. Wahrscheinlich die App nochmal herunterladen, pushes deaktivieren und dann löschen...
Das ist doch Murks!

Wenn Du das sauber machen willst, wäre das wohl der praktikabelste Weg und dann schauen ob die App von sich aus eine Deinstallationsroutine mitbringt oder aber über einen Cleaner runter schmeißen.
Alternativ, wenn Dich die Programmreste nicht stören und Du nur die Push-Mitteilungen weg haben willst, diese in der Mitteilungszentrale deaktivieren.
„mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)“
+1
albrox29.03.2604:50
Oh weia.
-2
xcomma31.03.2611:19
Wie wunderbar das mit dem vorbildlichen Löschen selbst von Apple-hauseigener Software klappt sieht man hier:
"Wie werde ich die Command Line Tools für Xcode wieder los?"
+3
deus-ex
deus-ex31.03.2614:21
MLOS
Ich habe jetzt noch nicht alles geschafft durchzulesen, aber hier gerade folgendes Szenario:
Ich habe eine App aus dem App Store installiert und sie im Finder über den Programme Ordner in den Papierkorb verschoben und dann den Papierkorb entleert. Nun ist die App auch angeblich weg, aber korrekt deinstalliert scheint sie nicht zu sein.
Sie pusht nämlich weiterhin fröhlich Mitteilungen.
Warum Apple da nicht eingreifen kann oder sollte, ist mir ein Rätsel. Intuitiv finde ich das gar nicht, und "mac like" ebenso wenig. Keine Ahnung, wie ich jetzt diese Push-Mitteilungen wegbekomme. Wahrscheinlich die App nochmal herunterladen, pushes deaktivieren und dann löschen...
Das ist doch Murks!
Ohne Scheiss. Ich bin Befürworter vom AppCleaner, aber wenn ma eine App über den AppStore lädt und diese vom App Ordner einfach in Löscht werden in der Regel die Einstellungen für Notifcations gelöscht. Da läuft eigentlich in Prozess der erkennt wenn eine Application gelöscht wird und entfernt diese aus den Notifications Einstellungen. Hast du den Papierkorb auch geleert? Die App kann ja nur Mitteilungen schicken, wenn sie noch existiert. Es sei denn sie hat einen Deamon angelegt.
Schau mal hier nach ob da die app einen angelegt hat:

/System/Library/LaunchDaemons
→ Apple-eigene Systemdienste (geschützt, solltest du nicht ändern)
/Library/LaunchDaemons
→ Drittanbieter-Daemons (laufen im Hintergrund ohne Benutzeranmeldung)
/System/Library/LaunchAgents
→ Apple-eigene Agents (laufen mit Benutzeranmeldung)
/Library/LaunchAgents
→ Drittanbieter-Agents (für alle Benutzer verfügbar)
~/Library/LaunchAgents
→ Dienste, die nur für deinen Benutzer laufen
+5
Roony31.03.2617:23
Im übrigen wird in der Computerspieleindustrie ganz seriös viel Geld gemacht - mehr als die Film- und Musikindustrie zusammen.
Wo steht denn sowas ?
-2
Heinekentom
Heinekentom31.03.2617:35
ssb
Ich bin dazu über "mole" gestolpert. Open Source, kostenfrei und per homebrew installierbar. Man muss dafür aber das Terminal bemühen - aber besser als AddWare etc.

Danke für den Tip. Macht einen guten Eindruck.
+1
gebha01.04.2605:55
MLOS
Ich habe eine App aus dem App Store installiert und sie im Finder über den Programme Ordner in den Papierkorb verschoben und dann den Papierkorb entleert. Nun ist die App auch angeblich weg, aber korrekt deinstalliert scheint sie nicht zu sein.
Sie pusht nämlich weiterhin fröhlich Mitteilungen.

Mach mal einen Neustart. Ich hatte das auch bei einer App nach dem Löschen über den Papierkorb. Es können noch Prozesse im Hintergrund laufen. Außerdem stellte ich fest, dass einige zugehörige Dateien erst nach einem Neustart zusätzlich entfernt werden.
+2
System 6.0.1
System 6.0.101.04.2609:59
Roony
Im übrigen wird in der Computerspieleindustrie ganz seriös viel Geld gemacht - mehr als die Film- und Musikindustrie zusammen.
Wo steht denn sowas ?

Claude sagt:
🎮 Games vs. 🎬 Film – Umsatz & Gewinn im Vergleich (2024/2025)
Umsatz: Games deutlich größer
Games:
Der globale Spielemarkt erreichte Ende 2024 rund 178 Mrd. USD , wobei verschiedene Quellen je nach Einbeziehung von Hardware leicht unterschiedliche Zahlen nennen. Inklusive Software, Hardware und Abos wird der Markt 2025 auf rund 237 Mrd. USD geschätzt.
Film:
Der globale Filmproduktionsmarkt wurde 2024 auf rund 89 Mrd. USD bewertet , wobei der gesamte Film- und Entertainment-Markt inkl. Streaming auf ca. 106 Mrd. USD kommt. Der reine Kinoumsatz (Box Office) ist deutlich kleiner: Weltweit lagen die Ticketeinnahmen 2024 bei rund 31,5 Mrd. USD.
Fazit: Der Videospielmarkt übertrifft die kombinierten Umsätze von Film- und Musikindustrie.

Jetzt aber mal im Ernst, das kann doch inzwischen jeder ganz einfach selber rausfinden. Wir sind doch nicht mehr in 1995, wo man tagelang durch Archive lavieren muss, um eine Frage wie diese beantwortet zu bekommen.

Ein aggressives „Wo steht den sowas?“ oder „Wer soll das denn gesagt haben“ zeugt inzwischen von einer speziellen Form der Dummheit, die was damit zu tun hat, das man einfach mal passiv aggressiv etwas in Frage stellt. An der Antwort ist der oder die Fragendende offensichtlich nicht interessiert. Es geht dabei nur um Konfrontation.

Und da darf man dann durchaus auch mal die Frage stellen, was soll das? Und um das gleich auch mal klarzustellen, Provokante Fragen sind nicht gemeint. Provokante Fragen fordern auf, verknöcherte Ansichten infrage zu stellen. Konfrontation hingegen will einfach nur Stunk machen. Wer braucht sowas?
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+8
MLOS01.04.2611:54
gebha
MLOS
Ich habe eine App aus dem App Store installiert und sie im Finder über den Programme Ordner in den Papierkorb verschoben und dann den Papierkorb entleert. Nun ist die App auch angeblich weg, aber korrekt deinstalliert scheint sie nicht zu sein.
Sie pusht nämlich weiterhin fröhlich Mitteilungen.

Mach mal einen Neustart. Ich hatte das auch bei einer App nach dem Löschen über den Papierkorb. Es können noch Prozesse im Hintergrund laufen. Außerdem stellte ich fest, dass einige zugehörige Dateien erst nach einem Neustart zusätzlich entfernt werden.
Der Neustart hat‘s tatsächlich gebracht. Jetzt sind die Mitteilungen weg.
+5
Weia
Weia01.04.2614:42
System 6.0.1
Roony
Im übrigen wird in der Computerspieleindustrie ganz seriös viel Geld gemacht - mehr als die Film- und Musikindustrie zusammen.
Wo steht denn sowas ?
Claude sagt:
🎮 Games vs. 🎬 Film – Umsatz & Gewinn im Vergleich (2024/2025)
Umsatz: Games deutlich größer
[…]
Fazit: Der Videospielmarkt übertrifft die kombinierten Umsätze von Film- und Musikindustrie.
Nur ist das, was Claude „sagt“, keine Antwort auf die Frage. Denn die Frage war ja nicht, wieviel Umsatz die Computerspielindustrie macht, sondern, wieviel Umsatz sie ganz seriös macht. (Und dabei geht es nicht um die ökonomische Seriosität.) Zu moralischen Fragen kann KI aber überhaupt nichts „sagen“.
Ein aggressives „Wo steht den sowas?“ oder „Wer soll das denn gesagt haben“ zeugt inzwischen von einer speziellen Form der Dummheit,
Lese doch einfach genauer, statt anderen Forumsmitgliedern Dummheit und Aggressivität vorzuwerfen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-8
System 6.0.1
System 6.0.101.04.2615:04
Ich kann mit seriös und unseriös im Zusammenhang mit Geld keine Unterschiede feststellen. Nur mit legal und illegal. Was könnten denn legale, aber unseriöse Einnahmen sein?
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+4
Weia
Weia01.04.2615:47
System 6.0.1
Ich kann mit seriös und unseriös im Zusammenhang mit Geld keine Unterschiede feststellen. Nur mit legal und illegal. Was könnten denn legale, aber unseriöse Einnahmen sein?
Eine Spielothek zum Beispiel ist legal, aber nicht seriös. Seriosität ist eher mit Legitimität verwandt (wenn auch nicht deckungsgleich), die sich ihrerseits ja bekanntlich auch von der Legalität unterscheidet.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-7
Dunnikin
Dunnikin01.04.2617:16
Weia
System 6.0.1
Ich kann mit seriös und unseriös im Zusammenhang mit Geld keine Unterschiede feststellen. Nur mit legal und illegal. Was könnten denn legale, aber unseriöse Einnahmen sein?
Eine Spielothek zum Beispiel ist legal, aber nicht seriös. Seriosität ist eher mit Legitimität verwandt (wenn auch nicht deckungsgleich), die sich ihrerseits ja bekanntlich auch von der Legalität unterscheidet.

Warum soll eine Spielothek nicht seriös sein? Ich mag die Dinger zwar nicht, aber solange es nach dem Gesetz geht, ist alles ok. Ob man es persönlich für seriös hält, ist eine eigene Definition. Jeder weiß, was eine Spielothek ist, jeder weiß, auf was er sich dort einläßt und jeder ist sich den Geschäftspraktiken bewußt (die Spielothek gewinnt immer).

Davon abgesehen hat eine Spielothek nichts mit Videospielen zu tun.

Wenn es um Spielsucht geht - ist es seriös, in Deutschland an jeder Ecke billig Alkohol, also ein Suchtmittel, zu bekommen?
+7
Weia
Weia01.04.2618:38
Dunnikin
Warum soll eine Spielothek nicht seriös sein? Ich mag die Dinger zwar nicht, aber solange es nach dem Gesetz geht, ist alles ok. Ob man es persönlich für seriös hält, ist eine eigene Definition.
Ja, aber um die geht es mir hier. Es ist doch gerade mein Punkt, dass Seriosität etwas anderes ist als Legalität.
Davon abgesehen hat eine Spielothek nichts mit Videospielen zu tun.
Ich war ja auch nach einem anderen Beispiel als Videospielen gefragt worden, um zu verdeutlichen, dass Legalität und Seriosität nicht dasselbe sein müssen, und dachte, Spielotheken wären ein unkontroverses Beispiel dafür – da habe ich mich wohl geirrt.
Wenn es um Spielsucht geht - ist es seriös, in Deutschland an jeder Ecke billig Alkohol, also ein Suchtmittel, zu bekommen?
Nein, natürlich nicht.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-4
System 6.0.1
System 6.0.101.04.2622:16
Ich war ja auch nach einem anderen Beispiel als Videospielen gefragt worden, um zu verdeutlichen, dass Legalität und Seriosität nicht dasselbe sein müssen, und dachte, Spielotheken wären ein unkontroverses Beispiel dafür – da habe ich mich wohl geirrt.

Der Begriff „seriös“ ist halt schwierig.
Wikipedia
Ernst wird teilweise mit Seriosität (entlehnt vom mittellateinischen Wort seriositas) gleichgesetzt und stellt in solch einer Konstellation dann einen Gegensatz zu leichtsinnigem Verhalten. Tiefergehender betrachtet ist der Begriff der Seriosität jedoch umfangreicher gefasst als Zustandsbeschreibung von Ernsthaftigkeit gepaart mit gleichzeitiger Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Sachlichkeit im Sinne von einer „nicht von Gefühlen und persönlichen Interessen beeinflussten Haltung“ bzw. Objektivität sowie Fairness.

Wirtschaftliche Interessen, und um die handelt es sich in der Film- und Gaming-Branche, sind so gesehen knallhart seriös, weil mit unnachgiebigem Ernst betrieben, und gleichzeitig unseriös, weil Objektivität und vor allem Fairness dabei oft auf der Strecke bleiben.

So, und wenn ich nun die Ausgangsaussage nehme, in der Gamingbranche wird mehr Umsatz gemacht als im Film, dann sehe ich da keine sinnstiftende Verwendung für den Begriff „seriös“. Also ignoriere ich das einfach. Was dann noch übrigbleibt ist jemand, der das provokant anzweifelt, anstatt einfach mal die simple Frage in dieses Internetz zu schicken, von dem seit neuestem überall die Rede ist, wie den nun die Umsätze im letzten Jahr waren.

Und das, liebe Gemeinde, war mein Aufreger. Also, was soll das? Warum macht man das, ausser als Provokation?
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
+5
Peter Eckel02.04.2600:34
Weia
Ja, Du hast Recht, ich versteh die Emotionalität ja selber nicht. Diese Antwort ist mein letzter Beitrag in diesem Thread, versprochen.
„Ceterum censeo librum facierum esse delendum.“
+6
deus-ex
deus-ex02.04.2607:22
Die nächsten Opfer die auf Weias endlos Diskussionen hereinfallen.
-2

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