Montag, 29. Oktober 2012

Apple gab heute eine groß angelegte Neuordnung des Vorstands bekannt; und zwar in einem Ausmaße, das kaum jemand erwartet hätte. Wurde Scott Forstall als möglicher Nachfolger von Tim Cook gehandelt, da er viele Ideen und Überzeugungen von Steve Jobs teilte, so verlässt er Apple im kommenden Jahr. Bis dahin verliert er seinen bisherigen Posten als Leiter der iOS-Abteilung und dient Tim Cook nur noch als Berater.

Auch Retail-Chef John Browett nimmt nach relativ kurzer Amtszeit den Hut. Erneut muss sich Apple also auf die Suche nach einem Nachfolger begeben, was schon beim Weggang von Ron Johnson lange Zeit in Anspruch nahm. Bis ein neuer Retail-Chef gefunden wird, untersteht die Retail-Abteilung direkt Tim Cook.

Andere namhafte Mitarbeiter erhalten hingegen mehr Verantwortung. In der Pressemitteilung heißt es, Apple wolle durch die Neuordnung Zusammenarbeit zwischen Hardware-, Software- und Dienstleistung schaffen.

Chef-Designer Jony Ive ist in Zukunft auch für Oberflächendesign der Software zuständig und nicht mehr nur für Hardware-Design. Eddy Cue übernimmt die Abteilungen Siri und Maps, somit befinden sich alle Online-Dienste in seiner Hand. Zuvor war Cue Leiter der Abteilungen iTunes Store, App Store, iBookstore und iCloud.

Craig Federighi leitet sowohl die Entwicklung von iOS als auch von OS X; Ziel ist es, iOS und OS X näher zusammenzuführen und so Technologien auch besser untereinander austauschen zu können. Bob Mansfield, der eigentlich in den Ruhestand gehen wollte und daher seine Position als Hardware-Chef aufgab, führt nun die neue Abteilung "Technologies" an, in der alle Arbeitsgruppen der Bereiche drahtloser Übertragung zusammengefasst sind. Auch die Entwicklung von neuen Halbleitern ist in die neue Abteilung eingegliedert.
0
0
91

Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,2%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,4%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,3%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,9%
808 Stimmen19.03.15 - 27.03.15
0