Dienstag, 30. Oktober 2012

Apple hatte im September mit iTunes 11 eine runderneuerte Version der Medienverwaltung vorgestellt. Hierbei wurde die Programmoberfläche überarbeitet, welche sich nun stärker an der iPad-Version von iTunes orientiert. Der neue Mini-Player wurde ausgebaut und verfügt nun auf kompaktem Raum auch über eine Suche. Auch an der iCloud-Implementierung arbeitete Apple. Alle Käufe sind direkt in einer Übersicht zusammengefasst, unabhängig davon, ob sich diese auf dem lokalen Gerät oder in der iCloud befinden. Der iTunes Store erscheint mit iTunes 11 ebenfalls in neuem Gewande; deutlich zu sehen ist die Anlehnung an die iPad-Variante des Dienstes.

Im September hieß es, iTunes 11 werde im Oktober erscheinen. Nun ließ Apple aber durch einen Sprecher verkünden, man könne an diesem Zeitplan nicht mehr festhalten. Da man die Absicht habe, alles auf die Reihe zu bekommen und eine funktionierende Lösung anzubieten, müsse man die Veröffentlichung auf November verschieben. Die Arbeit an iTunes 11 gestaltete sich aufwändiger als man erst dachte, aus diesem Grund benötige Apple mehr Zeit. Angesichts der Erfahrungen mit Apples neuer Kartenlösung aus iOS 6 ist man jetzt wohl noch vorsichtiger; bei einer für Apple so wichtigen Applikation wie iTunes wäre im Falle einer zu frühen Freigabe mit ähnlich viel oder noch mehr verärgerten Nutzern zu rechnen.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,4%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,2%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,0%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,6%
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