WM 2018: Warum Apple zu den Gewinnern des Turniers zählt

Apple gehört schon vor dem Ende der Fußballweltmeisterschaft 2018 zu den Siegern des Turniers – und das, obwohl das Unternehmen nicht zu den offiziellen Sponsoren gehört. Viele Fußballer erscheinen zu Presseterminen oder vor den Spielen im Stadien mit AirPods oder Beats-Kopfhörern und bescheren Apple so eine geballte Werbepräsenz vor Ort. Die Markenlogos auf den Beats-Kopfhörern sind aus guten Grund aber immer abgeklebt.

Milliardenschwerer Werbeerlös bei der WM 2018
Die FIFA wird bei der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft Hochrechnungen zufolge rund 1,6 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen generieren. Entsprechend streng achtet der Verband darauf, dass nur Produkte der Turnier-Sponsoren eine prominente Rolle rund um die Stadien und andere offizielle WM-Bereiche spielen. Sogenanntes Trittbrettfahrer-Marketing ist untersagt. Dabei handelt es sich um Hersteller oder Anbieter, die mit gezielten Werbemaßnahmen von einem Event profitieren möchten, ohne selbst Sponsor zu sein. Bei der WM können das zum Beispiel Spieler sein, die Kopfhörer mit gut sichtbarem Markenlogo tragen – wie es zum Beispiel die zu Apple gehörenden Beats-Produkte zur Schau stellen.

Abgeklebte Beats-Logos
Quartz hat eine Reihe von Bildern gesammelt, die Stars des Turniers wie Neymar, Romelu Lukaku oder Julian Draxler mit deutlich erkennbaren Apple-Produkten zeigen. Apple wirbt in Russland nicht auf Banden für die eigenen Produkte, sondern vertraut auf den Marketingeffekt der Spieler, die Kopfhörer oder Smartphones des Unternehmens öffentlich nutzen. Während die Beats-Logos abgeklebt werden müssen, können Spieler die AirPods mangels Apple-Symbol ohne Vorsichtsmaßnahmen verwenden. Wegen des unverwechselbaren Designs der kabellosen Bluetooth-Geräte sind die AirPods aber trotzdem direkt als Apple-Produkt erkennbar, was dem Unternehmen einen positiven Werbeeffekt beschert. Beats-Artikel sind zudem selbst mit verborgenem Logo schnell als ebensolche zu erkennen.

Es ist nicht bekannt, mit welchen Spielern Apple Verträge abgeschlossen hat und wer die Kopfhörer einfach nur deswegen nutzt, weil sie ihm gefallen. In der Vergangenheit erschienen zum Beispiel Beats-Werbespots mit Neymar und anderen namhaften Athleten.

Kommentare

jlattke11.07.18 15:32
Keine Ahnung ob Neymar nach seinen Auftritten immer noch als positiv besetzte Werbefigur herhalten kann …
+13
sambuca2311.07.18 15:35
Apple wirbt in Russland nicht auf Banden für die eigenen Produkte, sondern vertraut auf den Marketingeffekt der Spieler, die Kopfhörer oder Smartphones des Unternehmens öffentlich nutzen.

Hat sich das der Redakteur ausgedacht???
+4
Stereotype
Stereotype11.07.18 15:51
sambuca23
Hat sich das der Redakteur ausgedacht???

In dem Artikel versucht der Blogger nur eine konstruierte Verbindungen von Apple und der derzeitigen Weltmeisterschaft herzustellen.
+1
aMacUser
aMacUser11.07.18 17:16
Stereotype
sambuca23
Hat sich das der Redakteur ausgedacht???

In dem Artikel versucht der Blogger nur eine konstruierte Verbindungen von Apple und der derzeitigen Weltmeisterschaft herzustellen.
Da muss man nichts "versuchen" oder "sich ausdenken". Das ist die einfachste Form von Marketing. Umgangssprachlich nennt sich sowas auch "Mund-zu-Mund-Propaganda", einer erzählt dem anderen, wie toll etwas ist und der andere kauft es dann auch. Hier wird zwar gezeigt und nicht erzählt, aber das Prinzip ist das selbe. Basiswissen Marketing
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TFMail1000
TFMail100011.07.18 18:14
Dazu habe ich heute folgendes im Postilion gelesen:
https://www.der-postillon.com/2018/07/trottel-werbung.html?m =1
May the force be with you
0
sambuca2311.07.18 18:16
Wenn Apple auf "Mund-zu-Mund-Propaganda" vertrauen würde, gäbe es nicht unzählige Digitale und Out-Of-Home-Kampagnen von Apple. Ich denke es gibt genug andere Gründe warum Apple nicht in der WM in Russland publik war. Genauso wie viele andere Weltkonzerne, die bei den vorherigen Veranstaltungen sehr wohl Kampagnen geschaltet haben. Sony, Nike, Coca Cola - mal als große Beispiele.

Das was der Schreiberling hier getippt hat, würden sich noch nicht mal unsere Praktikanten (arbeite bei einem Publisher im Marketing/Sales) trauen. Liest das überhaupt irgendjemand bei Mactechnews gegen?

Zudem wäre das was die Fußballer dort in Bezug auf die Kopfhöhrer oder Smartpohones treiben, keine "Mund-zu-Mund-Propaganda" sondern eher Product Placement, wenn sie denn Geld dafür bekämen würden.

Sicherlich hat Apple kein Interesse daran, dass Logos von ihren Produkten abgeklebt werden.
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Kovu
Kovu11.07.18 18:22
Der Artikel ist wie immer von 9to5mac abgeguckt. Das ist hier wohl genug journalistische Sorgfalt.
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sambuca2311.07.18 18:27
Kovu

aaah
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aMacUser
aMacUser11.07.18 18:31
Immer wieder schön, wenn ein Post mit Fakten aus der Wirtschaft gedisliked werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich selbst mit meinem einfachen Wirtschaftsinformatikstudium ein vielfaches mehr Ahnung von Marktwirtschaft habe, als viele andere Menschen hier. Sorry, aber Fakten zu disliken, weil man es nicht versteht, ist einfach traurig. (Und ich warte schon auf die Dislikes)
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sambuca2311.07.18 18:57
aMacUser

Fragwürdiger finde ich, dass dir, ein erwachsener Mensch mit einem akademischen Hintergrund, Bewertungen fremder Menschen Emotionen auslösen...
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Kovu
Kovu11.07.18 19:16
Ich kenne sowas eher als virales Marketing als Mundpropaganda. Und das nur mit Bachelor of Science.
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Stollentroll
Stollentroll11.07.18 19:56
Komisch, bei mir ist viel mehr HISENSE ins Hirn eingebrannt. Ach, win-win für alle Werbenden der WM…
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aMacUser
aMacUser12.07.18 08:22
sambuca23
aMacUserFragwürdiger finde ich, dass dir, ein erwachsener Mensch mit einem akademischen Hintergrund, Bewertungen fremder Menschen Emotionen auslösen...
Ich bin eben auch nur ein Mensch. Ein Mensch, den bestimmte Sachen ziemlich nerven. Das zeigt Menschlichkeit.
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