Test: Apple Magic Trackpad 2 – Wisch oder weg?

Selbstversuch: Vom langjährigen Mausnutzer zum Trackpad-Fan?

Kompakt
Marke Apple
Bezeichnung Magic Trackpad 2
Art Trackpad
Empf. Preis (€) 149
Verfügbarkeit sofort
Eine der wichtigsten Revolutionen in der Bedienung von Computern war ganz klar die Erfindung der Maus als Zeige- und Eingabegerät. Ihre Geschichte ist gut dokumentiert für jedermann im Netz zu finden, weshalb ich sie hier nicht nochmal runterbeten muss. Klar ist, dass die Maus fast schon ein Relikt aus der Heim- und Personal-Computersteinzeit ist.


Ich oute mich jetzt mal als alten Knochen und gebe zu, dass ich bereits in den frühen Achtzigerjahren, mit dem Erscheinen des Apple Lisa, erste Erfahrungen mit den Tischnagern gemacht habe, als ich nach der Schule immer wieder in ein Kaufhaus gegangen bin und dort in der Computerabteilung mit diesem irre modernen Teil rumgespielt habe. – Leisten konnte ich mir Lisa natürlich nicht. – Seitdem ist die Maus für mich aber neben der Tastatur das wichtigste Eingabegerät überhaupt.

Die bislang einzig ernstzunehmende Konkurrenz für die Maus entstand aus der Notwendigkeit heraus, für Mobilcomputer eine weniger platzraubende Alternative zu finden. Der sogenannte Trackpoint von IBM, manchmal auch etwas anzüglich Brustwarze genannt, war so ein Versuch, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen. Stattdessen hat sich das berührungsempfindliche Track- oder Touchpad zur bis dato besten Alternative gemausert (Wortspielalarm!), konnte die Maus aber auch nicht von Thron stoßen.

Kombinierte Aktionen, wie gleichzeitiges Klicken und Ziehen, sind mit der Maus komfortabler zu bewerkstelligen. Bei Pads wie dem Magic Trackpad 2 muss man für diese simple Sache unterscheiden zwischen einem Klick-und-Ziehen, wobei das Objekt sofort losgelassen wird, sobald man den Finger einmal abhebt um nachzugreifen, oder einem Doppel-Tap-und-Ziehen, wobei man kurz Zeit hat, um nachzufassen und den Mauszeiger weiter zu bewegen. Die Unterscheidung ist bei einer Maus schlicht nicht notwendig. Man kann, wenn nötig, die Maus anheben und die Taste dabei gedrückt halten.


Zudem bieten normale Trackpads in der Regel nicht mehr als zwei Klickfunktionen (Linksklick und Rechtsklick), was ihre Vielseitigkeit gegenüber Mehrtastenmäusen einschränkt. Nicht selten sieht man deswegen Nutzer von Laptops, wie sie ihr Touchpad beidhändig bedienen: Eine Hand zum Klicken, die andere zum Positionieren.

Natürlich sieht das mit moderneren Trackpads wie dem hier besprochenen Magic Trackpad 2 schon deutlich besser aus, aber die Lernkurve ist steiler und der Komfort erreicht nicht in allen Punkten den einer guten Maus.

Mit dem Siegeszug Touch- und Multitouch-fähiger iDevices wie dem iPhone und iPad hat sich inzwischen eine große Masse an Usern an die Bedienung mit berührungsempfindlicher Eingabefläche gewöhnt. Wobei es hier aber den riesigen Unterschied gibt, dass bei iDevices kein Mauszeiger positioniert werden muss. Dennoch hat Apple im Jahr 2010 mit seinem ersten Magic Trackpad damit begonnen, Multitouch-Funktionen auch in OS X zu etablieren. Durch die Nutzung mehrerer Finger gleichzeitig und kombiniert mit Gesten, wie man sie von iDevices kennt, lassen sich seitdem auch am Notebook oder Desktop bestimmte Funktionen analog zu den iDevices ausführen. Dazu gehört unter anderem das Zoomen durch das sogenannte Pinching (Spreizen zweier Finger) oder diverse Wischgesten mit mehr als einem Finger, wodurch sich beispielsweise Tabs im Browser wechseln lassen oder die Mitteilungszentrale eingeblendet wird.


Mit dem kürzlich vorgestellten Magic Trackpad 2 sind nun zwei weitere Besonderheiten hinzugekommen, welche die Computerbedienung per Trackpad vereinfachen bzw. komfortabler machen sollen: Erstens wurde die berührungsempfindliche Oberfläche gegenüber dem Vorgänger um 29% vergrößert, was die Notwendigkeit des Nachfassens beim Positionieren des Mauszeigers verringert und Mehr-Finger-Gesten erleichtert, und zweitens ist Force Touch hinzugekommen, welches Eingabebefehle mit verschiedenen Druckstufen ermöglicht. – Ein Feature, das bislang keine Maus vorzuweisen hat.

Rein funktional hat das Trackpad damit zu Mäusen mit multiplen Tasten und Rädchen aufgeschlossen und sollte – zumindest theoretisch – ebenso vielseitig und komfortabel sein. Nur eben auf gänzlich andere Weise. Technisch gesehen hat das Trackpad gegenüber Mäusen zudem einige nicht unwesentliche Vorteile. Beispielsweise besitzt es (fast) keine beweglichen und dem Verschleiß ausgesetzten Teile wie Räder oder die Gleitflächen. Zudem ist es nicht von der Art des Untergrunds abhängig.


Die Frage ist nur, ob ein langjähriger Mausnutzer wie ich sich mit dieser komplett anderen Art des Zeigens und Klickens auf Dauer für die stationäre Nutzung anfreunden kann. Lassen sich damit zum Beispiel Freistellungen in Photoshop genauso gut und präzise vornehmen? Kann das Apple Magic Trackpad 2 mich vielleicht sogar komplett von meiner Abhängigkeit von den Tischnagern befreien? Oder wird es letztenendes irgendwo in einer Ecke oder Schublade versauern. – Hier mein erster Erfahrungsbericht nach einigen Tagen mit dem Magic Trackpad 2 ohne abschließendes Urteil. Zu einem späteren Zeitpunkt ziehe ich dann noch mal kurz Bilanz.


Kommentare

Moneying24.10.15 08:57
Danke für den Testbericht. Er ist sehr interessant und hilfreich beim Kaufentscheid.
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Mikemunic24.10.15 09:02
Toller Artikel - gut geschrieben - Danke hierfür!
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fuffzichMark24.10.15 09:03
Ich nutze das Trackpad1 seit langem. Und das sehr gern und intensiv! Was Force Touch bringt, muss man abwarten. Das Trackpad2 wird mit meinem nächsten Mac mitbestellt. Mit einer Maus kann ich gar nicht mehr arbeiten! Das ist schon verdammt 80'er
Schon die Geräuschkulisse der schabenden Maus über den Tisch, macht mich irre...
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Tumbler
Tumbler24.10.15 09:08


Nicht im Tromeltrockner trocknen.
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MikeMuc24.10.15 09:53
Gibt es schon Erfahrungen ob das Trackpad auch mit irgendwelchen Stiften zu bedienen ist? Das könnte zumindest die Haltung der Hand verbessern.
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zonk24.10.15 09:55
Ich nutze seit 2008 nur noch ausschliesslich das Trackpad. Es ist der Maus weitaus überlegen. Bevor ich ein Smartphone hatte, hatte mein Handy auch einen Joystick. Das Trackpad ist weitaus präziser und die Gesten, jetzt neu noch Force Touch, helfen sehr bei der Bedienung.

Bei der täglichen Büroarbeit ist mir die Ergonomie wichtig. Früher hatte man ein langes Keyboard mit Keypad und dann rechts davon noch eine Maus. Der linke Arm war gerade, während der rechte ganz rechts aussen bewegte. Bei ~8 Stunden am Tag bekommt man davon Nackenschmerzen und Haltungsstörungen. Viele schaffen es nicht, diese in Verbindung mit ihrer unproportionaler Haltung in Verbindung zu bringen. Abhilfe schafft ein schmales Keyboard ohne Numpad mit anschliessendem Trackpad, sodass linker und rechter Arm gleich weit ausgestreckt sind, eine natürliche Position
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Peter Eckel24.10.15 09:57
Ich habe 2010 (ist das wirklich schon so lange her?) beim Erscheinen des MTP meine letzte Maus in Rente geschickt. Jahrelanges Arbeiten mit Notebooks hat mir die Funktionsvielfalt und Eleganz des Trackpad so in Fleisch und Blut übergehen lassen, daß ich keine Sekunde überlegen mußte. Diese Herumschieberei auf dem Schreibtisch fand ich immer schon extrem unergonomisch.

Die knapp 20 Jahre Mausschubsen vorher waren kurz danach so vergessen, daß ich immer vollkommen irritiert bin, wenn ich mal wieder so ein Ding in die Finger bekomme. Der IBM-Gummiknubbel ging allerdings noch viel weniger ... gruselige Ergonomie.

Ich arbeite täglich ca. 6-12 Stunden am Rechner und kann keine Probleme mit schwitzigen Handen am MTP1 vermelden. Kann natürlich sein, daß das neue da anders ist.

Was Deine Beobachtungen zur Genauigkeit bei der Bildbearbeitung angeht, so kann ich diese gut nachvollziehen, dazu taugt ein Trackpad nicht so viel - eine Maus meiner Erfahrung nach allerdings auch nicht viel mehr, höchstens für kleinere Arbeiten. Wenn es umfangreicher oder diffiziler wird, hole ich das Wacom aus der Schublade, dazwischen liegen Welten.

Ich bin mal gespannt auf Deine Langzeiterfahrung. Momentan tendiere ich dazu, mir noch ein neues MTP1 in die Schublade zu legen.
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Legoman
Legoman24.10.15 09:57
Ich benutze das Trackpad seit nem halben Jahr und bin sehr begeistert.
Ich nutze aber auch tippen statt klicken (auch beim MacBook). Geht noch besser und schneller.

Zum Ziehen irgendwelcher Objekte über längere Strecken (passiert bei mehreren Monitoren sehr häufig) halte ich mit dem Daumen das Pad gedrückt und kann so oft mit dem Zeigefinger nachfassen, wie ich möchte.
Doppelkicken und einrasten kann mitunter sehr verwirrend sein!
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dreyfus24.10.15 10:11
Auch hier seit erscheinen des ersten Magic Trackpad keine Maus mehr. Und auch noch kein einziges Mal vermisst. Muss allerdings dazu sagen, dass ich irgendwelche Sondertasten auf Mäusen nie benutzt und angepasst habe. Warum? Weil ich im Büro, am Laptop und zu Hause immer verschiedene Mäuse hatte und mir die ständige Umstellung mehr geschadet als genutzt hätte.

Und genau letzteres ist einer der großen Vorteile des Trackpads (neben Gestenunterstützung, weniger RSI-Gefahr, keinem ständigen Reinigen etc.): Zwischen MacBook, Computer und sogar teilweise iOS Geräten gibt es keine echte Umstellung mehr, es funktioniert alles weitestgehend identisch. In OS X verpasst man ohne Trackpad mittlerweile sowieso einen Großteil der neueren GUI Funktionen (bspw. Mission Control macht mit dem Trackpad kompletten Sinn, mit der Maus ist es ein Grauen). Und mit Force Touch wird es in ein paar Jahren wohl genau so sein. Die Genauigkeit des Trackpads ist für Text- oder Zellenauswahl völlig ausreichend, keinerlei Probleme damit. Und für Bildbearbeitung etc. habe ich eh ein Intuos Tablett – da kommt keine Maus auch nur annähernd ran.
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macster10024.10.15 10:13
Allein die Multitouch-Gesten sorgen dafür, dass ich nie wieder zur Maus zurück will. Ich habe auch seit einigen Tagen das MT2 und kann die Aussagen zur "Klebrigkeit" der Oberfläche überhaupt nicht nachvollziehen. Hat vielleicht aber auch was mit der individuellen Körperchemie zu tun. Perfektes Teil.
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Peter Eckel24.10.15 10:19
dreyfus
Auch hier seit erscheinen des ersten Magic Trackpad keine Maus mehr. Und auch noch kein einziges Mal vermisst. Muss allerdings dazu sagen, dass ich irgendwelche Sondertasten auf Mäusen nie benutzt und angepasst habe. Warum? Weil ich im Büro, am Laptop und zu Hause immer verschiedene Mäuse hatte und mir die ständige Umstellung mehr geschadet als genutzt hätte.
Das ist bei mir ganz ähnlich, und aus dem gleichen Grund. Ich arbeite auch ziemlich viel auf fremden Systemen, da gelten die gleichen Restriktionen wie bei der Maus auf der Shell - irgendwelche Shortcuts, installierte Tools zur Arbeitsvereinfachung etc. sind toll, aber sobald sie dann auf den Kundensystemen fehlen, kosten sie mehr Eleganz im Arbeitsfluß als sie bringen.

dreyfus
Und genau letzteres ist einer der großen Vorteile des Trackpads (neben Gestenunterstützung, weniger RSI-Gefahr, keinem ständigen Reinigen etc.): Zwischen MacBook, Computer und sogar teilweise iOS Geräten gibt es keine echte Umstellung mehr, es funktioniert alles weitestgehend identisch. In OS X verpasst man ohne Trackpad mittlerweile sowieso einen Großteil der neueren GUI Funktionen (bspw. Mission Control macht mit dem Trackpad kompletten Sinn, mit der Maus ist es ein Grauen). Und mit Force Touch wird es in ein paar Jahren wohl genau so sein. Die Genauigkeit des Trackpads ist für Text- oder Zellenauswahl völlig ausreichend, keinerlei Probleme damit. Und für Bildbearbeitung etc. habe ich eh ein Intuos Tablett – da kommt keine Maus auch nur annähernd ran.
100% d'accord.
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adiga24.10.15 10:50
Ich bin auch noch ein Dinosaurier, ein (Maus-)Relikt aus den 80er Jahren. Vor ein paar Jahren habe ich beim iMac auf das Trackpad gewechselt, seit Erscheinen des TP2 vor knapp 2 Wochen, bin ich ein Besitzer desselben. Geschäftlich muss ich leider immer noch eine Maus rumschieben. Und wenn ich ehrlich bin, ist das Arbeiten für mich als Dinosaurier besser mit dem TP als mit der Maus. Obwohl ich von letzter ganz exquisite Modelle in Betrieb hatte. Ich kann vieles mit dem TP machen, was ich mit der Maus nie konnte. Ich würde nie mehr zurück wechseln.
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maculi
maculi24.10.15 10:51
Ich benutze je nach Rechner mal die Magic Maus (Büro) und mal das Trackpad (Wohnzimmer). Beide haben ihre Qualitäten. Vor dem Fernseher finde ich das Trackpad unschlagbar praktisch. Hinsetzen, Beine hochlegen Trackpad auf den Oberschenkel, und mein Mini läßt sich hervorragend bedienen. Natürlich liegt zur Ergänzung noch einen BT-Tastatur rum, manchmal braucht es die einfach, aber der größte Teil dessen, was ich im Wohnzimmer mache (Surfen, email lesen, Musik hören, Filme kucken) läßt sich ausgesprochen komfortabel erledigen. Im Vergleich dazu wäre jede Maus einfach nur grausig.

Bin daher auch auf die ersten Berichte zum neuen Apple TV gespannt, denn die Touch-Bedienung könnte gerade im Wohnzimmer ein richtig großer Schritt nach vorne sein.
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Jordon
Jordon24.10.15 10:56
Nachdem ich einige Tage ausschließlich am Macbook gearbeitet habe, bin ich immer wieder erstaunt was für eine Wohltat nach mehrtägiger Abstinenz doch eine Maus sein kann
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A-Ha24.10.15 11:46
Die meisten Mäuse sind ergonomisch eine Katastrophe. Diese mutet jedoch bescheiden an im Vergleich mit Trackpads irgendwelcher Art – diejenigen von Apple mit eingeschlossen.
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Macsign
Macsign24.10.15 11:56
@dreyfus, Peter Eckel:

+1

Nie wieder eine Maus! (Ich finde es auch lächerlich, wenn Windows-Nutzer als erstes eine Maus anschließen, wenn sie ihren Laptop herausholen).
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g-kar24.10.15 12:05
Kombinierte Aktionen, wie gleichzeitiges Klicken und Ziehen, sind mit der Maus komfortabler zu bewerkstelligen. Bei Pads wie dem Magic Trackpad 2 muss man für diese simple Sache unterscheiden zwischen einem Klick-und-Ziehen, wobei das Objekt sofort losgelassen wird, sobald man den Finger einmal abhebt um nachzugreifen, oder einem Doppel-Tab-Und-Ziehen, wobei man kurz Zeit hat, um nachzufassen und den Mauszeiger weiter zu bewegen.

Wenn es nur diese beiden „Krücken“ gäbe, wären Trackpads in der Tat lästig. Aber Drag&Drop ist auch auf Trackpads sehr einfach und mit Absetzen des Zeigefingers möglich. Alte „Single-Touch“-Trackpads hatten dazu Daumentasten: Mit dem Daumen drücken und halten, per Zeigefinger (mit beliebig oft Absetzen) zum Drop-Punkt ziehen und dann den Daumen wieder loslassen. Auch die Multi-Touch-Trackpads unterstützen dies, wobei der Daumen bei den alten weiterhin eher am unteren Rand drücken musste, wegen des Kippmechanismus. Bei den neuen Force-Touch-Trackpads sollte die Position des Daumens eigentlich keine Rolle mehr spielen. (Manche Nutzer nehmen auch eine zweite Hand dafür zu Hilfe (mit links klicken und halten, mit rechts zeigen), zumindest auf einem Notebook, aber ich finde das zu unhandlich.
Das Double-Tap-And-Drag habe ich grundsätzlich nicht aktiviert: Es ist nicht nur lästig, dass man dann zum Ziehen wenig Raum hat, weil man nicht absetzen kann, sondern ich habe es auch leicht mal versehentlich aktiviert: wollte eigentlich nur den Mauszeiger bewegen und habe vorher das Trackpad doppelt berührt und schon irgendetwas aus Versehen verschoben.

Zum Grundsätzlichen: Ich nutze auch am Mac fast ausschließlich das Trackpad. Die Maus ist aber immer noch da und wird für z.B. für Bildbearbeitung eingesetzt (da das Zeigen mit der Maus doch etwas präziser ist) oder für sehr Drag-and-drop-intensive Anwendungen wie Diagramme-Zeichnen, wenn viele Verbindungslinien zu ziehen sind – das ist auf die Dauer mit der Maus ergonomischer. Beim Trackpad gefällt mir besser als bei der Maus, dass ich die rechte Hand von der Tastatur nur eben nach rechts bewegen muss und sie weiterhin praktisch genauso halte/bewege wie über der Tastatur, ohne irgendetwas greifen oder die Hand ablegen zu müssen. Auch habe ich dort die schönen Multitouch-Gesten zur Verfügung.

Extra-Gesten außer den von Apple vordefinierten habe ich nie vermisst. Das Beispiel „Verstecken einer App“ (Fenster kann man nur minimieren (Cmd-M), Apps verstecken (Cmd-H)) erledige ich „mit Links“ (im Wortsinne). Die linke Hand liegt doch eh praktisch immer dort auf der Tastatur, und Cmd-W ist ohne Verrenkungen schnell zu greifen (anders als z.B. Alt-F4 unter Windows).

Dass ich die Finger nicht auf dem Trackpad ablegen kann, stellt für mich gar kein Problem dar, da ich sie auf der Tastatur ablege. Zum Trackpad greife ich nur dann kurz rüber, wenn ich es wirklich brauche, ansonsten liegen beide Hände auf den Tasten.
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uni.solo24.10.15 12:06
@ Macsign

die Trackpads auf den üblichen (Windows) Laptops sind im vergleich zu Apple Trackpads unbrauchbar und absolute Computersteinzeit. Ich arbeite da lieber auch mit der Maus. Erst seit ich zum Macbook wechselte bin ich bekennender Trackpad Nutzer und liebe es.

Für bestimmte Arbeiten (bei mir z.B. Fotobearbeitung) nehme ich immer noch gern die Maus. Ich kann damit irgendwie präziser arbeiten. Das "Gedrückthalten + Ziehen" geht meiner Meinung nach mit einer Maus viel besser als mit dem Trackpad.
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uni.solo24.10.15 12:08
@g-kar

+1

ich sehe gerade Du warst schneller
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Hot Mac
Hot Mac24.10.15 12:34
Irgendwie ist die Maus ja schon ein antiquiertes Eingabegerät.
Am Desktop Mac verwende ich sie dennoch lieber als das Trackpad.

Ich hab noch die alte Magic Mouse.
Ich komme damit sehr gut zurecht; scheint wohl für mich gemacht zu sein.

Das neue Trackpad ist bei mir seit ein paar Tagen im Einsatz.
Mal sehen ...
Vielleicht gewöhne ich mich ja dran – bei dem Preis kann ich's ja schlecht verstauben lassen.
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piik
piik24.10.15 12:56
Jordon
Nachdem ich einige Tage ausschließlich am Macbook gearbeitet habe, bin ich immer wieder erstaunt was für eine Wohltat nach mehrtägiger Abstinenz doch eine Maus sein kann
Das geht mir immer so. Ich maqg auch die Haptik des Trackpads nicht. Ich finde die Bedienung nicht intuitiv genug. Und wenn man keine trockenen Finger hat, dann kleben echt die Finger gelegentlich. Im Sommer ist das übler als im Winter. Für mich ist die (Nicht-Apple-)Maus immer noch das beste unter all den unergonomischen Eingabegeräten.
Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
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tk69
tk6924.10.15 12:58
Bin ein Mausfetischist. Schon zu Book-Zeiten habe ich immer noch ne Maus angeschlossen, weil mich das fingerverzerrende Geschmiere genervt hat. Die TouchMaus ist daher ideal für meine tägliche Arbeit.

PS wie wäre es mal mit einer Umfrage?
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iMäck
iMäck24.10.15 13:53
Habe auch die Trackpads verteufelt am Laptop bis ich am MacBook anfing es zu benutzen:
einfach genial!

Zur Maus:
Das Problem ist doch auch das dort Software technisch nachgebessert wird.

Es gibt bei einer Linux distru die Funktion,
Mit Maus Objekte markieren = Objekte kopiert (man brauch nix anderes machen!),
Dann im Ordner/Ort nur mittlere Maus Taste klicken und es wird eingefügt.
Clevere Funktion.
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nahtanoj9624.10.15 14:30
Also ich bewege Sachen standardmäßig weder per Doppel-Tab oder "Daumen drückt, Zeigefinger schiebt" sondern mit 3 Fingern. (Seit El Capitan ist die Funktion irgendwo in die Bedienungshilfen gerutscht)
Und selbstverständlich Klick durch Tippen. Immer das erste, was ich an MacBooks im Store mache, bevor ich darüber nachdenke, die auszuprobieren. Dieses runterpressen der Trackpads nervt ja zu Tode... (Bei ForceTouch weniger, aber immer noch)
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someone24.10.15 14:36
Ich schwoere auf ein hochwertiges Keyboard mit mechanischen Switches und ohne Numpad, damit eine flinke kleine (kabelgebundene!) Logitech G-Series Maus daneben ideal Platz hat.
Funktioniert ausgezeichnet fuer Gaming, CAD, Desktop oder was auch immer - sogar mit nassen Haenden...
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stanley
stanley24.10.15 14:43
Ich habe die Maus seit Jahren an meinen beiden iMacs schon verbannt und arbeite mit dem Magic Trackpad I seit Anfang an und will gar nichts anderes mehr. Das nutze ich sowohl zuhause wie auch im Büro. Nun habe ich mir fürs Büro ein Magic Trackpad II gekauft und nutze es seit gut einer Woche. Ich muss sagen im Vergleich dem Tackpad I ist es deutlich angenehmer. Die Oberfläche ist noch "glatter" als die vom Trackpad I und die neue Größe ist auch sehr positiv. Forcetouch nutze ich immer öfter und muss feststellen, dass ich automatisch versuche auch das am Trackpad I zu nutzen. Ich bin sehr zufrieden damit und wollte es nicht mehr missen.
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Sindbad24.10.15 16:55
Ich nutze beides:
Links vom Keyboard liegt die Maus und rechts das Trackpad 1.
(Obwohl ich Rechtshänder bin, habe ich mir vor Jahren mal angewöhnt, die Maus mit der linken Hand zu benutzen. Linke Hand-Bedienung geht bei der Apple Magic Maus sehr gut)

So kann ich die Vorteile beider Systeme gleichzeitig nutzen.
Für die normale Büroarbeit tendiere ich mehr zur Maus, weil am Trackpad die ständige leichte Anspannung etwas stört, um irgendwelche Finger hochzuhalten.
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daz
daz24.10.15 20:39
Frage zur MX Master: Schaltest du die Maus eigentlich ab wenn du sie länger nicht benutzt? Ich hab seit kurzem eine Performance MX und frage mich ob es da sowas wie einen energiesparend(er)en Standby-Modus gibt.
Wealth is of the Hearth and Mind, not the Pocket.
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sonorman
sonorman24.10.15 20:54
daz
Frage zur MX Master: Schaltest du die Maus eigentlich ab wenn du sie länger nicht benutzt? Ich hab seit kurzem eine Performance MX und frage mich ob es da sowas wie einen energiesparend(er)en Standby-Modus gibt.

Ich schalte sie jeden Abend aus. Aber weniger zum Energie sparen, sondern weil sie sonst bei der kleinsten unbeabsichtigten Bewegung den Mac aus dem Ruhezustand aufweckt.

Interessanterweise kann man den Mac auch mit dem via Bluetooth verbundenen Magic Trackpad 2 aufwecken.
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eiq
eiq24.10.15 21:54
sonorman
Interessanterweise kann man den Mac auch mit dem via Bluetooth verbundenen Magic Trackpad 2 aufwecken.
Kann man bei Bedarf (wenn z.B. ständig Katzen über das Trackpad latschen) in den Bluetooth-Systemeinstellungen unter "Weitere Optionen …" deaktivieren.

g-kar
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Außer, dass ich mich immer frage, wie man solche "ergonomischen" Mäuse wie die MX Master bedienen soll. Wenn ich eine Maus nutze, berühren alle meine Fingerspitzen die Maus, wobei ich sie mit Daumen und kleinem Finger bewege, während das Handgelenk auf dem Tisch ruht. So, wie es im Bericht beschrieben wird, klingt es so, als müsste man seine Hand drauf legen und dann aus der Schulter die Maus bewegen?! Das würde zumindest auch die seltsamen Formen erklären, die Mäuse in den letzten Jahren angenommen haben.
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