TechTicker: Smartwatch mit kinetischer Energie, Yamaha Aventage AV-Receiver, Knochenschall-Kopfhörer, Details zur EOS R3 und mehr

SEQUENT ELEKTRON: SMARTE UND SELBSTLADENDE UHR AUS TITAN
Der Schweizer Hersteller Sequent mit Sitz in Basel und Niederlassungen in Taipeh, London und Prag. Sequent will nach eigenen Angaben "die erste smarte und selbstladende Uhr aus Titan" auf den Markt bringen. Die Betonung liegt dabei auf "Titan", für die eine Kickstarter-Kampagne läuft die schon überfinanziert ist. In anderen Materialien existiert die Uhr bereits und liegt preislich zwischen 364 und 409 Euro (Shop des Herstellers). Die Titan-Version mit neuer App soll voraussichtlich November verfügbar sein.


Herzstück der mit mechanischen Zeigern ausgestatteten Uhr ist die "SuperCharger 2.2- Bewegungstechnologie", die Körperbewegungen durch einen Rotor wie in Automatikuhrwerken in elektrische Energie umwandelt. Das erinnert stark an Seikos "Kinetic"-Technologie, die es für Quarzuhren schon seit den Achtziger Jahren gibt. Die Elektron soll aber die erste smarte Uhr sein, die einen solchen Generator einsetzt. Die Elektron genannte Uhr bietet dabei folgende Features:

  • selbstaufladender Mechanismus
  • Aktivitätsüberwachung
  • Distanz-Messung
  • Herzfrequenz-Überwachung
  • Sportverfolgung mit verbundenem e-GPS (erfordert Telefon)
  • Kompatibität mit iOS und Android


Eigenschaften:
  • Die Uhr besteht aus nur 9 Teilen, keinen Zahnrädern und keinen Schrauben.
  • keine mechanische Wartung erforderlich
  • Das angeblich erste Automatikwerk, das kinetische Energie in elektrische Energie umwandelt, um die Uhr mit einer praktisch unendlichen Gangreserve zu versorgen. (Siehe Hinweis auf Seiko oben)
  • Standby-Zeit von mehr als 2 Jahren
  • ultrapräzise mit einer Abweichung von nur ±0,3 Sekunden pro Tag.
  • Oxygen-App zum Speichern aller Aktivitäten.
  • Öffnung in der Mitte für den neuesten Herzfrequenzsensor, während die Optik des offenen Gehäusebodens erhalten bleibt.

Sequent betont seine Verantwortung der Umwelt gegenüber. Das Unternehmen ist von myclimate.org zertifiziert, um seinen CO2-Fußabdruck für die Herstellung seiner Produkte auszugleichen. Darüber hinaus überkompensiert das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen CO2-Fußabdruck zehnfach, indem upgecycelte Materialien aus Meeresabfällen und der Zuckerrohrproduktion verwendet werden.


Schick ist die Uhr auf jeden Fall. Wer nach einer "analogen" Alternative zu regulären Smartwatches sucht, mag vielleicht mal einen Blick darauf werfen.


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KEF CONNECT APP VERSION 1.7 VERFÜGBAR
Kurzer Nachtrag zum Testbericht der KEF LS50 Wireless II letzte Woche: Die zugehörige Connect App ist jetzt in Version 1.7 für iOS und Android in deutscher Sprache verfügbar. Weitere Sprachen sind in Vorbereitung und werden in zukünftigen App-Updates bereitgestellt.



Neben Verbesserungen in der HDMI-eARC Kompatibilität ist laut KEF jetzt erstmals Geräte- und Betriebssystem übergreifend die Weitergabe von individuellen Soundprofilen über die Cloud innerhalb des KEF Connect Anwenderkontos möglich. Dadurch ist es besonders einfach bereits erstellte Soundprofile von einem Gerät auf ein weiteres Gerät zu übertragen.


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YAMAHA ERWEITERT SEINE SERIE DER AVENTAGE SURROUND-RECEIVER
Nach dem bereits seit einiger Zeit erhältlichen Einsteigermodell der Yamaha Aventage-Serie, dem RX-A2A, stellen die Japaner nun drei weitere, höher positionierte Modellvarianten vor.


Die Modelle RX-A4A und RX-A6A bieten sieben HDMI-Eingänge neuester Generation. Nach einem Firmware-Update sollen diese dann Auflösungen von bis zu 4k/120Hz und 8k/60 Hz unterstützen. Die Basis bildet ein 64 Bit Qualcomm QCS407 Prozessor, der Formate wie Dolby Atmos und DTS:X unterstützt. Gleichzeitig soll Yamahas Surround:AI zusammen mit der YPAO 3D Einmessung an jedem Einsatzort optimalen Klang liefern. Per Firmware-Update (voraussichtlich Herbst 2021) soll der neue RX-A6A auch Auro 3D unterstützen. Beide neuen AVENTAGE Receiver werden durch ein kommendes Update auch zu Gaming-Technologien wie ALLM, VRR, QMS und QFT kompatibel, verspricht Yamaha. Der Audioteil der neuen Referenz-Receiver wurde von Grund auf neu entwickelt. Im Zusammenspiel mit dem auf Resonanzarmut optimierten Gehäusen soll die Schaltung eine maßgeblich verbesserte Klangqualität liefern. Die AV-Receiver unterstützen sieben bis elf Kanälen und dank sind dank MusicCast-Integration auch voll Streaming- und Multiroom-tauglich.


Das Topmodell der neuen Serie ist der RX-A8A bietet natürlich alle Features der kleineren Modelle und besitzt darüber hinaus gehende Eigenschaften. Die analoge Audiotechnik wurde den Referenzgeräten der HiFi-Serie von Yamaha entliehen. Die Leistungsverstärker wurden dabei gegenüber dem Vorgängermodell genauso verbessert wie das YPAO 3D Einmessystem und Suround:AI. Natürlich wird auch der RX-A8A künftig (nach dem versprochenen Firmware-Update) Auro 3D unterstützen. Für die D/A-Wandlung kommen ES9026PRO DAC-Chips zum Einsatz. Gaming-Features wie ALLM, QMS und QFT sowie Fernsteuerbarkeit über MusicCast, Alexa oder Google Assistant machen den AVENTAGE RX-A8A zu einem Universaltalent.

Die Preise (UVP):
Yamaha RX-A4A: 1.599 Euro
Yamaha RX-A6A: 2.599 Euro
Yamaha RX-A8A: 3.599 Euro


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AFTERSHOKZ BONE-CONDUCTION-KOPFHÖRER FÜR SPORT UND HOMEOFFICE
Wer an Kopfhörer denkt, assoziiert damit meist Over-Ear oder In-Ear-Modelle, deren Schallwandler den Ton mehr oder weniger direkt durch den Hörkanal ans Trommelfell leiten. Weniger bekannt sind sogenannte Bone-Cunduction-Kopfhörer. Das Konzept ist nicht ganz neu. Ich erinnere mich an erste Prototypen etwa Mitte der Neunziger Jahre. Die Firma AfterShokz (Amazon) bietet heute eine ganze Serie solcher "Knochenschall-Kopfhörer" für unterschiedliche Ansprüche und Anwendungszwecke an, vom diversen Sportarten (einschließlich Schwimmen) bis hin zu Arbeitskopfhörern. Die Preise liegen zwischen rund 90 und 170 Euro.


Die Schallübertragung erfolgt indirekt mittels zweier Bone Conduction Transducer. Diese leiten minimale Vibrationen durch die Wangenknochen zum Innenohr. Das ist, so ein Beispiel des Herstellers, das selbe wie die Geräuschübertragung beim Kekse essen, wobei man ein lautes Knuspern wahrnimmt. Ein ganz simples Prinzip. Der größte Vorteil dabei – zumindest für diejenigen, die nicht zu der Abschottungsfraktion gehören – ist, dass die Ohren komplett frei bleiben und Umgebungsgeräusche damit in keiner Weise beeinträchtigt werden, weil die Transducer (zu Deutsch: Übertrager) nicht auf den Ohren, sondern auf den Wangenknochen davor aufliegen.


Wie gut das klingt kann ich aus eigener Erfahrung mit aktuellen Modellen derzeit nicht sagen. Die Bone-Conduction-Technologie der siebten Generation wurde nach Herstellerangaben für den neuen AfterShokz OpenComm (Amazon) speziell angepasst, um Stimmen noch deutlicher zu übertragen. Der besondere Clou: In einer lauten Werkshalle soll man ihn zusammen mit dem vorgeschriebenen Gehörschutz tragen können und so sein Gegenüber trotzdem laut und deutlich verstehen können.



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CANON GIBT WEITERE DETAILS ZUR EOS R3 BEKANNT
Das ist wohl die neue Taktik im ewigen Kampf um Leaks zu neuen Technikprodukten: Einfach die interessierte Fangemeinde selbst informieren! Das heißt natürlich nicht, dass die Geheimhaltung aufgegeben wurde. Im Gegenteil. Canon scheint diese eher noch verstärkt zu haben, denn abseits der vom Unternehmen selbst freigegebenen Informationshäppchen ist bislang so gut wie nichts zur kommenden High-End-Kamera EOS R3 durchgesickert.

Die Rückseite der Kamera offenbart ein Klappdisplay, sowie einen sehr großen Sucher, was vermutlich auf technische Gründe für den Eye Control AF zurückzuführen ist.

In einer neuen Pressemitteilung verrät Canon nun ein paar wenige zusätzliche Einzelheiten zu der hier erstmals vorgestellten Kamera mit Eye Control Autofokus. Kurz zusammengefasst sind das folgende Appetithäppchen:

  • Die Kamera wird einen brandneuen Back-illuminated Stacked CMOS-Sensor haben, der mit Canons DIGIC X Bildprozessor zusammenarbeitet. Damit sollen sich RAW-Dateien mit 30 Bildern pro Sekunde (und vermindertem Rolling Shutter Effekt bei Video) bei voller AF/AE-Nachführung aufnehmen lassen.
  • Der AF soll bei Dunkelheit bis zu unglaublichen -7EV funktionieren. (Mutmaßlich jedoch bezogen auf f/1,2-Objektive.)
  • Sensor-Stabi mit bis zu 8EV Wackelausgleich (in Kombination mit Lens-IS)
  • Die Blitzsynchronisation ist nun auch bei Verwendung von externen Speedlites in Kombination mit elektronischem Verschluss möglich.
  • Die Kamera zeichnet 4K-Videos mit Oversampling auf. Alternativ kann auch in RAW intern aufgezeichnet werden.
  • Canon Log 3 für größeren Dynamikumfang
  • Entscheidend bei Video soll sein, dass die Motiverkennung bei der Aufnahme von Fotos und Filmen identisch ist.
  • Gehäuse aus Magnesiumlegierung
  • Zwei Kartensteckplätze, SD- oder CFexpress-Speicherkarten
  • Integriertes LAN und WLAN (5GHz)
  • Bedienung per Multi-Controller (Joystick) als auch per Smart-Controller; drei konfigurierbare Wahlräder


Last but not least: Dies wird die erste Canon Fotokamera in einem Pro-Body (mit fest integriertem Portraitgriff) sein, die über ein Klapp- und schwenkbares Display verfügt. Über Preise und Verfügbarkeit hat Canon hingegen noch nichts verlautbaren lassen. Vermutlich wird es zwischenzeitlich noch (mindestens) eine weitere Vorab-Meldung zur EOS R3 geben.


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NIKON STELLT ZWEI NEUE MAKRO-OBJEKTIVE FÜR Z-SERIE VOR
Noch eine Kamera-News: Auch Nikon Z-Serie-Nutzer kommen jetzt in den genuss "echter" Makro-Objektive. Also solche, die einen Abbildungsmaßstab von mindestens 1:1 erreichen – was bei diesen Neuheiten exakt der Fall ist.

Makro Nummer eins ist das NIKKOR Z MC 105 mm 1:2,8 VR S. Mit seinem mittleren Telewinkel ist dieses Objektiv neben seinen Makro-Eigenschaften laut Nikon aber auch für detailreiche Porträtaufnahmen prädestiniert und verspricht einzigartige Schärfe und Kontrast sowie feines Bokeh.


Makro Nummer zwei, das NIKKOR Z MC 50 mm 1:2,8, bietet ebenfalls einen 1:1-Abbildungsmaßstab, hat aber mit 50 mm eine deutlich kürzere Brennweite. Nikon erklärt: Der Fotograf kann von verführerischer Food-Fotografie bis hin zu Aufnahmen von Blumen aus nächster Nähe superscharfe Makrodarstellungen in Lebensgröße (1:1) und beeindruckende Nahaufnahmen kleiner Motive und Details schaffen. Die Fokussierung arbeitet schnell und zuverlässig noch bei einem Abstand des Makroobjektivs zum Motiv von nur 5,6 cm! Benutzer können die klassische Brennweite von 50 mm mit ihrer natürlichen Perspektive und hoher Lichtstärke zudem nutzen, um Motive von Porträts bis zur Streetfotografie einzufangen. Auch auf einer Nikon Z-Systemkamera mit DX Sensor ist das 50 mm MC-Objektiv eine kompakte Lösung für den Nahbereich. Der Bildausschnitt entspricht dann jenem eines 75mm Objektives auf einer Nikon FX-Kamera.


Das NIKKOR Z MC 105 mm 1:2,8 VR S ist voraussichtlich ab Mitte Juni 2021 für 1.099 Euro und das NIKKOR Z MC 50 mm 1:2,8 für 729 Euro erhältlich.


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AUDIOLAB DC BLOCK: NETZFILTER GEGEN BRUMMENDE TRAFOS
Erst kürzlich hatte ich im Kurztest den ifi Audio DC Blocker vorgestellt. Der kleine Zwischenstecker kann sich im Falle brummender Netztrafos an Audiogeräten als echter Problemlöser erweisen. Nachteil: Seine maximale Stromleistung ist relativ begrenzt. Der britische Hersteller Audiolab hat jetzt ebenfalls einen DC-Blocker vorgestellt. Mit einer Belastbarkeit von bis zu 600 VA ist der "DC Block" genannte Helfer auch für viele Verstärker und Endstufen geeignet oder lässt sich vor eine Stromverteilerleiste anschließen – sofern die maximale Leistung aller angeschlossenen Geräte die des DC Block nicht übersteigt. Er ist allerdings erheblich voluminöser als die Zwischenstecklösung von iFi Audio.


Was bedeutet DC-Offset?
Das europäische Stromnetz ist als Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz definiert. Diese Netzfrequenz ist für die Arbeit der Transformatoren in Audiogeräten essentiell. Nichtlineare Lasten von Verbrauchern unterschiedlichster Art können einen sogenannten Gleichspannungsversatz hervorrufen, der die Null-Linie der Sinuswelle verschiebt. Auch wenn diese Gleichspannungsanteile mit in der Regel weniger als 500 mV sehr gering ausfallen, können sie Netzteile in Audiogeräten maßgeblich beeinträchtigen: Da eine Halbwelle größer wird als ihr Gegenpol kommen Transformatoren schneller an ihre Leistungsgrenze. Zudem führt der unregelmäßige Sinus zu mechanischen und elektrischen Brumm-Einstreuungen.


Der DC Block von Audiolab ist ab sofort im Fachhandel zum UVP von 119 Euro erhältlich. Der deutsche Vertrieb für Audiolab ist die IAD GmbH.


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POWERBANK EXTREM: BLUETTI STELLT MOBILAKKU MIT 2000WH/540AH UND SOLARGENERATOR VOR
Ok, das ist jetzt sicher nicht für den urbanen Berufspendler, der im Bus oder Zug sein leer gedaddeltes iPhone nachtanken muss. Der Hersteller Bluetti, in Europa auch als Power Oak bekannt, wendet sich mit seiner Powerstation AC200P (Amazon) eher an Camper und Outdoor-Profis, die über einen längeren Zeitraum abseits des Stromnetzes unterwegs sind.


Das tragbare AC200P verfügt über eine Batteriekapazität von 2000Wh/540Ah und verfügt über LiFePO4-Akkus, die mit einer Batterielebensdauer von bis zu 3500 Ladezyklen spezifiziert sind. Am Gerät sind 13 AC/DC/RV/USB-Ausgänge vorhanden. Mit seiner hohen Kapazität und einer Nennausgangsleistung von bis zu 2000 W (4800 W Spitzenlast) können verschiedene Geräte gleichzeitig mit Energie versorgt und betrieben werden. Dank des Multi-Outputs können bis zu 13 Geräte gleichzeitig geladen werden. Das System eignet sich damit auch als Notstromaggregat für Haushalte, sagt Bluetti.

Als Eingangsregler ist ein MPPT Solarladeregler verbaut. Mit optionalen Solarmodulen kann der Akku mit maximal 700 W / 150 V innerhalb von 4 Stunden vollständig aufgeladen werden. Wenn der Aufladevorgang beschleunigt werden soll, kann der AC200P auch synchron mit Solar und Strom aus der Steckdose über das Netzteil in zwei bis drei Stunden aufgeladen werden. Die Selbstentladung beziffert der Hersteller mit <3% pro Monat, sodass die Power Station auch über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden kann. Die Maße betragen 42 x 28 x 38,5 cm, das Gewicht liegt bei 23,5 kg.

Erhältlich ist der AC200P unter anderem via Amazon zum UVP von 1.999 Euro. Passende Solarmodule, wie das SP120, kosten um die 250 Euro.

Kommentare

Deneb
Deneb06.06.21 08:57
Ich habe meinen Aventage RX-A4A schon vor 2 Wochen bestellt. Ausgeliefert wird er aber frühestens im Juli oder August. Ich bin schon sehr gespannt.
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X-Jo06.06.21 10:24
MTN
[…]
Da eine Halbwelle größer wird als ihr Gegenpol kommen Transformatoren schneller an ihre Leistungsgrenze
[…]
Dann hat ein 500 W Trafo bei 0,5 V Gleichspannungsanteil nur noch ~ 499 W!
+1
jeti
jeti06.06.21 12:08
YAMAHA => was machst Du nur.

Hatte überlegt dieses Jahr eventuell meinen guten alten Yamaha-Verstärker
durch ein aktuelles Modell auszutauschen => aber so wird das nix.

  • Nicht in silber bzw. titan erhältlich
  • kein Front-HDMI
  • offenliegende Anschlüsse an der Front

In der Familie existiert bereits ein neuer A2, oh man das seitliche Display
ist ein deutlicher Rückschritt, die Menüführung ist ebenfalls nicht mehr
so gut wie vorher. Die iPhone-/iPad-App ist auch nicht das gelbe vom Ei.

Denke ich werde mich, wenn die Lage so bleibt, nach einem anderen Hersteller umsehen. Obwohl ich in den vergangenen dreißig Jahren die Yamaha-Fahne immer hochgehalten haben habe und die Geräte guten Gewissens empfehlen konnte.

Schade!
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adiga
adiga06.06.21 13:26
Die R3 wäre meine Kamera. Allerdings graut es mich schon jetzt vor dem noch nicht bekannten Preis. Wird angesichts R5 (und der noch nicht angekündigten R1) wohl Richtung 6 - 7'000 gehen... (egal welche Währung ). Zumindest sind dies die aktuellen Vermutungen. Da auch die R5 noch nicht in den von mir gewünschten Preisregionen angekommen ist, werde ich mich wohl noch eine Zeitlang mit den 5D Bodies begnügen "müssen"

Wenn ich ehrlich bin, faszinieren mich die neuen Bodies, resp. die neue R-Linie. Allerdings benötigen, das tue ich sie nicht. Bin ja nur Hobbyist und da sind die 5D mehr als gut genug.
+3
ssb
ssb06.06.21 13:40
X-Jo
MTN
[…]
Da eine Halbwelle größer wird als ihr Gegenpol kommen Transformatoren schneller an ihre Leistungsgrenze
[…]
Dann hat ein 500 W Trafo bei 0,5 V Gleichspannungsanteil nur noch ~ 499 W!
Ich würde da auch eher vermuten, dass die - wenn auch geringe - Asymmetrie einen Einfluß auf den Klang haben kann. Eine Halbwelle ist dann länger als die andere. Ich kann mir vorstellen, dass man das hören könnte, wenn man entweder sehr geringe Pegel hat oder den Verstärker sehr weit aufdreht. Extremfall könnte sein: Verstärkung auf Maximum ohne anliegendes Signal.
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Frost06.06.21 14:57
ssb
Ich würde da auch eher vermuten, dass die - wenn auch geringe - Asymmetrie einen Einfluß auf den Klang haben kann. Eine Halbwelle ist dann länger als die andere.

Wie soll das bitte funktionieren? Die Endstufen arbeiten intern mit Gleichspannung, zwar mit positiven und negativen Spannungspegeln aber bei der Ausgangsspannug handelt es sich um Gleichspannung!
Nicht umsonst findet man in den Endstufen eine ganze Armada von Siebungskondensatoren verbaut.

Wenn das Design der Spannungsversorgung nach den aktuellen Regeln der Kunst ausgefuehrt wurde, dann darf die Eingangsspannung ueberhaupt keine Auswirkungen auf den Ausgang zeigen.
Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist das entsprechende Teil (egal um was es sich dabei Handelt was mit Spannung versorgt wird, Vorstufe, Endstufe, D/A Wandler) einfach nur schlecht engineered und eigentlich ein Fall fuer die Tonne.
+5
Ely06.06.21 15:33
Zu dem Bluetti/Power Oak-Teil sei erwähnt, daß das umetikettierte chinesische Batterien sind. Guckt man sich deren Portfolio an, dann findet man die Dinger unter verschiedenen Marken bei Alibaba. Zu teils deutlich geringeren Preisen. Pappt man einen Namen drauf, wird aus $ einfach $$.

Und deren Service ist quasi nicht vorhanden, die Geräte machen aber gern mal Probleme. Ganz schlechtes Karma.

Wer sich für solche Dinger interessiert, sollte zu Goal Zero oder Jackery greifen. Oder selbst bauen, wenn‘s technische Verständnis da ist.

Ich habe sowas selbst gebaut (2 x 3 kWh) und nutze auch die Teile von GZ schon sehr lang, seit kurzem auch eine Jackery. Teuer, aber sehr zuverlässig, GZ läuft bei mir seit vielen Jahren täglich.
+3
X-Jo06.06.21 16:57
ssb
[…]
Ich würde da auch eher vermuten, dass die - wenn auch geringe - Asymmetrie einen Einfluß auf den Klang haben kann. Eine Halbwelle ist dann länger als die andere. […]
Von der Asymmetrie bleibt aber nach der Brückengleichrichtung (100 Hz) und Siebung mit dicken Elkos nichts mehr übrig.
Ausserdem haben Endstufentrafos fast immer zwei Sekundärwicklungen (sonst müssten die Endstufen Ausgangselkos haben). Diese haben (wie alles technische) Toleranzen. Auch diese Toleranzen generieren asymmetrische Wechselspannungen, die aber ebenso durch die Brückengleichrichtung eliminiert werden.

Ein Einfluss auf den Klang ist deshalb technisch ausgeschlossen, ausser man glaubt daran.
+1
eyespy3906.06.21 16:59
Frost

Wenn das Design der Spannungsversorgung nach den aktuellen Regeln der Kunst ausgefuehrt wurde, dann darf die Eingangsspannung ueberhaupt keine Auswirkungen auf den Ausgang zeigen.
Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist das entsprechende Teil (egal um was es sich dabei Handelt was mit Spannung versorgt wird, Vorstufe, Endstufe, D/A Wandler) einfach nur schlecht engineered und eigentlich ein Fall fuer die Tonne.

Ähnliches denke ich mir vor Allem immer, wenn jemand ein teures Netzkabel verantwortlich dafür macht, dass die Anlage besser klingt.
Die Qualität des eingebauten Netzteils ist Element der Qualität des Gesamt-Systems. Eine HighEnd-(teure)-Anlage ohne hochwertiges Netzteil ist eben dann nicht wirklich HighEnd…
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Deneb
Deneb06.06.21 17:03
Erinnert mich an den 5. Fuß der Aventage Verstärker, die den Klang auch dramatisch verbessern. It's Magic!
+4
Raziel107.06.21 08:11
adiga
Die R3 wäre meine Kamera. Allerdings graut es mich schon jetzt vor dem noch nicht bekannten Preis. Wird angesichts R5 (und der noch nicht angekündigten R1) wohl Richtung 6 - 7'000 gehen... (egal welche Währung ). Zumindest sind dies die aktuellen Vermutungen. Da auch die R5 noch nicht in den von mir gewünschten Preisregionen angekommen ist, werde ich mich wohl noch eine Zeitlang mit den 5D Bodies begnügen "müssen"

Wenn ich ehrlich bin, faszinieren mich die neuen Bodies, resp. die neue R-Linie. Allerdings benötigen, das tue ich sie nicht. Bin ja nur Hobbyist und da sind die 5D mehr als gut genug.

Kann ich absolut nachvollziehen. Die Preise sind schon nicht ohne. Andererseits ist es schon gefühlt ein großer Sprung von den bisherigen Kameras zu den neuen R System. Alleine die Linsen

Ich bin irgendwann auf die RP gewechselt, dann kamen die ersten RF Objektive. Das RF35 f1.8 war mein erstes RF und ist auch weiterhin im Einsatz. Ein wirklich tolles "All-In-One". Dann folgte bald ein RF28-70 f2. Das alleine war und ist bis heute den Wechsel wert.

Seit dem kamen noch eine R5, ein RF85 f1.2 DS und ein RF70-200 F2.8 dazu. Die alten EF wurde eingetauscht. Das RF 28-70f2 dürfte aber weiterhin mein aktueller Favorit sein. Gewicht uns Größe sind nicht ohne, aber dafür ist es das flexibelste Objektiv. Egal ob Portraits, aussen, im Studio oder natürlich Events etc. Das Ding ist extrem scharf, schnell und hat dazu noch ein tolles Bokeh.

Preislich sind die alle sehr gehoben, aber waren jeden Cent wert. Optisch hat Canon da einen richtig großen Schritt gemacht. Als Hobbyist braucht man das natürlich nicht. Aber wenn man das professionell etc macht, sind solche einmaligen Objektive wie Canon sie aktuell raushaut schon pures Gold.
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redbear07.06.21 15:33
Gut das Canon ernsthaft nachlegt ... ich arbeite grad bei den French Open ( Roland Garros ) und sehe zum ersten Mal, dass im Profilager geschätzt ungefähr 20 % auf Sony umgestiegen sind . Es tut sich was . Und so müssen die alten Platzhirsche sich anstrengen ... Konkurrenz kann nur gut für uns sein
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Raziel107.06.21 16:38
redbear
Gut das Canon ernsthaft nachlegt ... ich arbeite grad bei den French Open ( Roland Garros ) und sehe zum ersten Mal, dass im Profilager geschätzt ungefähr 20 % auf Sony umgestiegen sind . Es tut sich was . Und so müssen die alten Platzhirsche sich anstrengen ... Konkurrenz kann nur gut für uns sein


Auf jeden Fall. Die haben ordentlich nachgelegt und sich auch Zeit gelassen damit. Hat sich aber ausgezahlt. Jetzt haben sie halt wieder konkurrenzlose Objektive und seit der R5 und R6 sind die Kameras auch nun so wie die Profis das haben wollten. Die Händler die ich kenne kommen ale nicht an genug Ware damit die die Nachfrage erfüllen könnten. Obwohl das Zeug alles ja ordentlich teuer ist sind die Wartelisten trotzdem lang. Corona verstärkt das jetzt natürlich noch weil die Lieferungen auch langsamer sind
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