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TechTicker: B&W Zeppelin fliegt wieder, Q Acoustics neue Concept-Speaker, Advance Paris Röhren-Streamer und Sony A7 IV

B&W ZEPPELIN: DIE LEGENDE LEBT
Es ist so weit: Nach sechs Jahren hat der britische Lautsprecherhersteller B&W eine neue Generation seines ikonischen One-Box-Lautsprechers Zeppelin vorgestellt. Und der heißt … Zeppelin. Nichts weiter. Kein Zusatz mehr. Es handelt sich dabei inzwischen um die nunmehr vierte Inkarnation des Luftschiff-artigen Speakers (die Lightning-Modifikation im Jahr 2013 nicht mitgerechnet).


Auch der Zeppelin anno 2021 macht beim Design keine gewagten Experimente. Die Grundform bleibt im Wesentlichen unverändert. Die einzig hervorstechende optische Änderung betrifft den neuen Standfuß, der Ähnlichkeiten mit Apples "Entenfuß" aufweist und den Lautsprecher ein paar Zentimeter anhebt. Zur Betonung dieses Merkmals sitzt im neuen Standfuß eine Ambientebeleuchtung.


Darüber hinaus kommen im neuen Zeppelin B&Ws sehr hochwertige Chassis zum Einsatz, darunter zwei Kalotten aus der 600 Serie Anniversary Edition, zwei „Fixed Suspension Transducer“ (FST) für die Mitten und ein 15 cm Subwoofer in der Mitte. Angetrieben werden diese von eigenen Endstufen, die zusammen eine Systemleistung von 240 W liefern.


Natürlich wurde der Zeppelin um alle heute wichtigen Streamingfunktionen ergänzt, die per LAN oder WLAN genutzt werden können. Für die Direktverbindung ist Bluetooth 5.0 mit aptX Adaptive und AAC an Bord. Außerdem wird AirPlay 2 unterstützt. Der neue Zeppelin versteht sich mit den wichtigsten Streamingdiensten wie Spotify (Connect), Qobuz, Tidal und Deezer, sowie Internetradio via Last.fm.


Per Software-Update soll der Zeppelin im kommenden Frühjahr mit anderen neuen Zeppelin Lautsprechern als auch mit kabellosen Hi-Res-Lautsprechern der Bowers & Wilkins Formation Serie zu einem Multiroom-System verbunden werden können.

Erhältlich ist der neue B&W Zeppelin ab diesem Monat zum UVP von 799 Euro in den Farben Pearl Grey (helle Ausführung) und Midnight Grey (dunkle Ausführung) bei autorisierten Fachhändlern sowie auf der Bowers & Wilkins Website.


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WHARFEDALE ELYSIAN 1 UND ELYSIAN CENTER VORGESTELLT
Noch mehr HiFi von der Insel: Wharfedale hat ergänzend zu seinen mächtigen Standlautsprechern der Elysian-Serie ein kompakteres aber immer noch voluminöses Zwei-Wege-Modell und einen passenden Center vorgestellt.


Die Elysian-Serie besticht durch ihr extrem aufwendiges Holzgehäuse mit edlem Finish, wie sonst selten in dieser Preisklasse zu finden. Mit dem von Wharfedale selbst gefertigten Air Motion Transformer, dem proprietären SLPP Bassreflex-System sowie besagten Klavierlack-Finishes sind beide Neuheiten die ideale Ergänzung für die Elysian 2 und Elysian 4 Lautsprecher. Für optimale Entkopplung vom Boden bietet der Hersteller jeweils passgenaue Ständer an.


Die unverbindlichen Preisempfehlungen betragen jeweils:

ELYSIAN 1: 3.690 Euro (Paarpreis)
ELYSIAN Center: 3.990 Euro (Stückpreis)
Lautsprecherständer für ELYSIAN 1: 590 Euro (Paarpreis)
Lautsprecherständer für ELYSIAN Center: 690 Euro (Stückpreis)


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Q ACOUSTICS: DREI NEUE LAUTSPRECHER IN DER CONCEPT-SERIE
Mit dem Regallautsprecher Concept 30, der Standbox Concept 50 und dem Centerspeaker Concept 90 erweitert Q Acoustics sein Angebot an Passivlautsprechern in der vielgerühmten Concept-Serie.


Zu den besonderen Merkmalen der Concept-Lautsprecherserie zählt das sehr aufwendig gemachte Gehäuse mit doppelwandigem Aufbau und einer Zwischenschickt aus "Gelcore", einem sehr dickflüssigen und zähen Material zur Resonanzdämpfung. Merkmale, die aus den bisherigen Concept-Lautsprechern für die neuen Modelle übernommen wurden:

  • Doppelwandige Gelcore Gehäuse absorbieren höherfrequente Resonanzen.
  • Interne Point-2-Point (P2P) Verstrebungen versteifen das Gehäuse, um tieffrequente Vibrationen zu minimieren.
  • Helmholtz Pressure Equalizer (HPETM) für eine Reduzierung des Drucks und stehender Wellen im Gehäuseinnern (Concept 500 und 50).
  • Die federnde Aufhängung der Isolation Base entkoppelt die Lautsprecher mechanisch vom (Regal-) Boden.


Neue Eigenschaften der Concept 30, 50 und 90:
  • Eine feste Einheit aus Aluminium-Schallwand und den daran mit vorgespannten Bolzen befestigten Chassis dämpft störende Vibrationen und minimiert die strukturelle Kopplung mit dem Hauptgehäuse.
  • Von Grund auf neue entwickelte Tiefmitteltöner und Hochtöner mit höherer Belastbarkeit.
  • Der Hochtöner ist hermetisch abgedichtet und mit einer schwimmenden Befestigung
  • mechanisch von der Schallwand isoliert, um interne Resonanzen des Tiefmitteltöners fernzuhalten.
  • Die Frequenzweichen sind auf der Isolation Base montiert, um Mikrofonie-Effekte zu minimieren und durch einen maximalen Abstand von den Chassis den Einfluss elektromagnetischer Einstreuungen gering zu halten.


Technische Daten:

Preise:
Das Q Acoustics Concept 50 5.1 Heimkinoset (bestehend aus 2 x Concept 50, 2 x Concept 30, 1 x Concept 90, 1 x QB12) kostet 5.546 Euro, der Standfuß Q FS75 für die Concept 30 459 Euro pro Paar, die Wandhalterung Q WB75 in weißer oder schwarzer Ausführung 89 Euro pro Stück.


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ADVANCE PARIS WTX- STREAMTUBES NETZWERK AUDIO PLAYER

Der neue WTX-StreamTubes von Advance Paris basiert auf dem WTX-StreamPro. Zu seinen Streamingfähigkeiten gehört die Wiedergabe von qualitativ hochwertigem Audiomaterial von Mac/PCs, Servern oder NAS im Heimnetzwerk, sowie der Zugriff auf diverse Streamingdienste wie Spotify, Qobuz und Tidal. Internetradio-Empfang ist natürlich ebenfalls möglich, sowohl TuneIn als auch vTuner stehen zur Verfügung.


Der WTX-StreamTubes kann analog via Stereo Cinch oder digital per optischem und koaxialem Ausgang mit vorhandenen HiFi-Geräten verbunden werden. Die Netzwerkeinbindung kann sowohl per Ethernetkabel als auch über WiFi (802.11 b/g/n) erfolgen. Außerdem ist das Gerät Multiroom-fähig und bietet Support für AirPlay und DLNA. Bluetooth ist nicht an Bord, kann aber optional mit den Bluetooth-Dongles X-FTB01 oder X-FTB02 von Advance Paris nachgerücstet werden.

Die große Besonderheit an diesem Gerät ist die Integration von Raytheon Miniatur-Röhren. Zusammen mit einer Class-A Schaltung realisiert der WTX- StreamTubes damit laut Hersteller den typisch warmen, weniger aggressiven, aber sehr lebendigen Röhren-Sound. Als DAC kommt ein BurrBrown PCM1796 zum Einsatz. Unterstützt werden alle relevanten Audio-Formate (WAV, FLAC, ALAC, AAC, AAC- LC, HE-ACC, etc.).


Optisch zeigt sich die Komponente zurückhaltend mit hochglanzschwarzer Front und silbernen Bedienelementen. Ein kleines Fensterchen an der Front gibt den Blick auf die Raytheon 5703 Miniatur-Röhren frei. Das heimelige Glimmen stammt aber aller Wahrscheinlichkeit nicht von den Röhren selbst. Die sind viel zu schwach für einen kräftigen Röhrenschein. Stattdessen kommen hinter der Röhre orangefarbene LEDs als Ambientelicht zum Einsatz, um das Röhrenglimmen zu simulieren. Ein Trick, den Advance Paris und andere Hersteller schon länger in solchen Geräten einsetzen, die nicht über kräftige Leistungsröhren verfügen.

Der WTX StreamTubes wird ab Ende Oktober zum Preis von 399 Euro verfügbar sein. (Advance Paris bei Amazon)


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Bei aller Liebe zum Streaming: Die gute alte CD hat noch nicht ausgedient. Wer über die Jahre Massen an Silberscheiben angehäuft und dafür viel Geld ausgegeben hat und diese nicht rippen möchte, wird sich über einen hochwertigen und bezahlbaren CD-Player sicherlich freuen.


Mit dem CD-S303 hat Yamaha einen solchen neuen CD-Player vorgestellt, der sich jedoch nicht allein mit der Wiedergabe traditioneller Audio-Silberlinge begnügt, sondern über die frontseitige USB-Schnittstelle auch Musikdateien im MP3-, WMA-, LPCM-, AAC- oder FLAC-Format abspielen kann. Der Player unterstützt sowohl hochauflösende Audiodateien mit bis zu 96 kHz / 24 Bit als auch komprimierte Formate bis 320 kbps. Das Gerät würde laut Yamaha konsequent auf Klang optimiert. Der schlichte aber formschöne Player ist als CD-S303RK zudem wahlweise mit 19-Zoll-Rackohren erhältlich.


Erhältlich ist der CD-Player CD-S303 von Yamaha ab sofort in Schwarz oder Silber zum UVP von 349 Euro. Das Modell CD-S303RK kostet 379 Euro.


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ALPHA 7 IV VON SONY MIT 33-MP-VOLLFORMATSENSOR VORGESTELLT
Kurz vor Redaktionsschluss stellte Sony den lang erwarteten Nachfolger der Vollformat-DSLM A7 III vor. Außerdem wurde das Foto-Sortiment um die beiden Blitzgeräte HVL-F60RM2 und HVL-F46RM erweitert.


Die Alpha 7 IV liegt mit einem UVP von 2.799 Euro etwas über dem Listenpreis der Canon EOS R6 und auch funktional orientiert sich die neue Sony offenbar an diesem Konkurrenten. Mit 33 MP bietet die A7 IV eine höhere Bildauflösung als die R6, ist dafür langsamer in der Serienbildgeschwindigkeit.

Die kompletten technischen Daten der Sony Alpha 7 IV finden Sie auf der Produktwebseite oder in folgendem Video:

Kommentare

Tomboman24.10.21 09:40
Schade, dass es kein Aux In mehr gibt, das war für kleine Konzerte super mit nem Keyboard.
0
Hot Mac
Hot Mac24.10.21 10:35
O-Ton meines Sohnes: »CDs, sind das diese Silberlinge, mit denen man Tauben vom Balkon verscheucht?«
Diese Blagen haben einfach keinen Schimmer ...

Den Zeppelin finde ich nach wie vor geil.
Müsste man mal mit Naims Mu-so 2 vergleichen.
Würde mich interessieren, ob die Dinger in unterschiedlichen Ligen spielen.
+2
alephnull
alephnull24.10.21 11:35
Hot Mac
O-Ton meines Sohnes: »CDs, sind das diese Silberlinge, mit denen man Tauben vom Balkon verscheucht?«
Diese Blagen haben einfach keinen Schimmer ...

Die Tauben oder die Söhne?
+4
Hot Mac
Hot Mac24.10.21 11:51
Natürlich die Söhne.
Die Tauben kennen sich aus, drum ist es ihnen auch scheißegal, wenn eine CD auf dem Balkon das Sonnenlicht reflektiert.
+3
TorstenW24.10.21 16:33
Tomboman
Schade, dass es kein Aux In mehr gibt,

Bin auch froh, dass mein Zeppelin noch einen hat.
Generell bin ich immer noch kein Freund von kabellosem Audio oder sonstigen kabellosen Verbindungen.
Kabel funktioniert einfach immer problemloser.


Ansonsten musste ich mal wieder lachen, als ich das hier im Artikel gelesen hab:
Die Elysian-Serie besticht durch ihr extrem aufwendiges Holzgehäuse mit edlem Finish, wie sonst selten in dieser Preisklasse zu finden.
Das sind kleine Speaker für 1800€ das Stück.. und da findet man selten ein "edles Finish"?
Finde es immer amüsant, was für ein Bohei um ein olles Laminat mit ner Lackierung aus der Fabrikstraße gemacht wird. Als ob die das nicht auch genauso bei 400€ Speakern anbieten könnten, wenn sie wollten. Aber dann würde halt keiner mehr die teuren Dinger wegen der Optik kaufen
+6
sonorman
sonorman24.10.21 18:47
TorstenW

Das sind kleine Speaker für 1800€ das Stück.. und da findet man selten ein "edles Finish"?
Finde es immer amüsant, was für ein Bohei um ein olles Laminat mit ner Lackierung aus der Fabrikstraße gemacht wird. Als ob die das nicht auch genauso bei 400€ Speakern anbieten könnten, wenn sie wollten. …
Das ist gespiegelt aufgebrachtes Echtholzfurnier mit sechs Schichten handpoliertem Klavierlack. Keine maschinelle Folierung und Lackierung. Du kannst ja mal bei Nubert oder Teufel fragen, warum die das nicht in ihren 400-€-Boxen anbieten.

Tatsache ist, dass es selbst in der 2.000-€-Klasse sehr wenige Boxen mit derart aufwendigem Gehäuse/Finish gibt. Das geht natürlich bei Wharfedale auch nur, weil das zu billigen Löhnen in China fertigen lassen – was aber nicht schlechte Qualität bedeutet (siehe Apple). In England gefertigt wären die Boxen noch sehr viel teurer.
+2
becreart
becreart25.10.21 07:10
sonorman
Das ist gespiegelt aufgebrachtes Echtholzfurnier mit sechs Schichten handpoliertem Klavierlack.

Holzfurnier hat jedes Billigmöbel, das macht den Preis nicht aus 😉
0
Hotzenplotz2
Hotzenplotz225.10.21 09:21
becreart
sonorman
Das ist gespiegelt aufgebrachtes Echtholzfurnier mit sechs Schichten handpoliertem Klavierlack.
Holzfurnier hat jedes Billigmöbel, das macht den Preis nicht aus 😉
Bei den Billigheimern heißt das dann aber „Holzoptik“ - Plastikfolie auf Hochglanz gerubbelt. 😈
Beides nicht meine Liga …
Ganz böse mal gesagt, wenn man das Gehör noch hat um solche Boxen und Verstärker schätzen zu können, fehlts an der Knete - wenn du die dann hast, reicht eigentlich der Frequenzbereich eines Subwoofers aus.
+2
Loc
Loc25.10.21 15:30
Hotzenplotz2
... reicht eigentlich der Frequenzbereich eines Subwoofers aus.

YMMD
too old to die young
0
sonorman
sonorman25.10.21 16:23
Hotzenplotz2

Ganz böse mal gesagt, wenn man das Gehör noch hat um solche Boxen und Verstärker schätzen zu können, fehlts an der Knete - wenn du die dann hast, reicht eigentlich der Frequenzbereich eines Subwoofers aus.
Ist das die Vorstellung von Kindern oder Jugendlichen, wie uralte Menschen (ab 30) hören?
0
Hotzenplotz2
Hotzenplotz226.10.21 13:26
Mit 70 zähle ich zu der reiferen Jugend und höre bei 1,7kHz mit -70dB. Deine Bemerkung ist, um in deinem Stil zu antworten, die eines kleinen Kindes.
Ich verlange ja nicht, dass du Hörgeräte testen sollst, konzentriere dich lieber auf Macspezifische Themen und verprelle nicht ältere, aber auch alte Leser.
0
splash27.10.21 14:20
Hotzenplotz2
konzentriere dich lieber auf Macspezifische Themen und verprelle nicht ältere, aber auch alte Leser.

Ich zähle mit meinen 48 Lenzen auch eher zu der älteren Generation. Und ich bin froh um Inputs auch ausserhalb des Apple-Universums. Du gehörst offenbar nicht immer zur Zielgruppe eines Beitrages. So what. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, eine Zeitung von vorne bis hinten durchgängig gelesen zu haben, schlicht deshalb nicht, weil mich nicht alles darin interessiert. Sobald die Beiträge, die mein Interesse wegen, eine bestimmte Schwelle unterschreiten, kaufe oder abonniere ich die Zeitung nicht mehr.
+1

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