Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Spotify und Deezer: „Apple missbraucht die eigene Marktmacht“

Spotify und Deezer haben sich bei Jean-Claude Juncker, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, über Apples App-Store-Praxis hinsichtlich der Erhebung von Gebühren beschwert. Apple missbrauche die eigene Marktmacht und verschaffe sich damit einen unfairen Vorteil gegenüber Konkurrenzdiensten, so der Vorwurf der Streaminganbieter.


70/30-Regel steht am Pranger
Apple verlangt seit jeher von Anbietern im App Store eine Umsatzbeteiligung. Die Rechnung ist relativ einfach. 70 Prozent der App-Einnahmen bekommt der Entwickler, 30 Prozent erhält Apple. Das Gebührenmodell gilt nicht nur für Käufe, sondern auch für Abo-Angebote. Schließt ein Kunde zum Beispiel bei Spotify ein monatliches Abo für 9,99 Euro über den App Store ab, stehen Apple davon jeden Monat 30 Prozent zu. Wenn das Abonnement länger als ein Jahr läuft, verschiebt sich die Einnahmenverteilung zugunsten des Drittanbieters. Ab dann gilt eine Aufteilung der über den jeweiligen Dienst generierten Einnahmen von 85 Prozent (Anbieter) und 15 Prozent (Apple).

Der schwedische Streaming-Anbieter sieht in dem Gebührenmodell eine irreguläre Wettbewerbseinschränkung, da Apple mit dem Streamingangebot Apple Music einen Spotify-Konkurrenzdienst für für einen Endkundenpreis für ebenfalls 9,99 pro Monat betreibt. Während der Konzern jedoch die kompletten Einnahmen verbuchen könne, seien die über den App Store vertretenen Drittanbieter durch die Umsatzeinbußen von 30 respektive 15 Prozent entscheidend im Nachteil, so Spotify und Deezer.

Auch eine Reihe anderer europäischer App-Entwickler beschweren sich über die betroffenen App-Store-Regeln. Zudem gewähre Apple nur einen eingeschränkten Zugriff auf die jeweiligen Nutzerdaten, was ebenfalls zu Einschränken für den Geschäftsbetrieb von Drittanbietern führen kann.

Die Europäische Kommission erarbeitet momentan ein Regelwerk, das festlegt, was Technologiekonzerne von App-Entwicklern beziehungsweise -Verkäufern verlangen dürfen, wenn diese ihre Anwendungen und Dienste über die Verkaufsplattform des jeweiligen Konzerns vertreiben. Es geht darum, klarere Vorgaben zu schaffen. Auch die Möglichkeit für etwaige Entschädigungen für den Fall, dass Konzerne Apps ohne Erklärung entfernen oder in Rankings abstufen, ist im Gespräch.

Kommentare

jensche14.12.17 13:57
Warum... Auch Bei Apple Music wird ja das gleiche angewendet: 70% an Apple und 30% an Apple.

Aber ist schon krass wo sich Staat überall in die Privatwirtschaft einmischen will.
In Brüssel sitzen wirklich überbezahlte Berufspolitiker die irgendwelche Wege suchen Ihren eigenen Sitz rechtfertigen zu können.
-11
Richard
Richard14.12.17 14:03
@jensche
Du weißt gar nicht was die Industrie mit Dir machen würde, wenn sich diese überbezahlten Berufspolitiker nicht für solche Dinge einsetzen würden.

In dem Fall sehe ich aber auch kein Problem. Müssen Ihren Dienst ja nicht für iOS anbieten.
iMac 27 :: MacBookPro Retina :: OS X 10.13
+6
Alex.S
Alex.S14.12.17 14:04
geschmierte Politiker halt...
Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón >:-]
-7
jensche14.12.17 14:07
Richard
@jensche
Du weißt gar nicht was die Industrie mit Dir machen würde, wenn sich diese überbezahlten Berufspolitiker nicht für solche Dinge einsetzen würden.

In dem Fall sehe ich aber auch kein Problem. Müssen Ihren Dienst ja nicht für iOS anbieten.

Das nennt sich Privatwirtschaft.

Ein kleines simples Beispiel:
Wenn ich für ein Bleistift 200 Mio. verlangen will und mir dann nach 2 verkauften Bleistiften das als Lohn bezahlen möchte. Dann muss mir kein Staat kommen und mir ein Maximallohn vorschreiben.
-6
Skaffen-Amtiskaw
Skaffen-Amtiskaw14.12.17 14:13
Spotify müsste nur die Möglichkeit streichen, innerhalb der App ein Abo abzuschliessen. Problem gelöst. Macht Amazon mit der Kindle-App ja genauso. Selber schuld.
+10
iGod14.12.17 14:17
Skaffen-Amtiskaw
Spotify müsste nur die Möglichkeit streichen, innerhalb der App ein Abo abzuschliessen. Problem gelöst. Macht Amazon mit der Kindle-App ja genauso. Selber schuld.

Aber worüber soll man sich dann beschweren?
-3
Frankieboy14.12.17 14:20
Apple Music – what a poor performance!
-4
jensche14.12.17 14:23
Auch wenn ich Lovine von Apple nicht mag. Aber da hat er Recht:
Jimmy Iovine
The streaming services have a bad situation, there’s no margins, they’re not making any money,” he said. “Amazon sells Prime; Apple sells telephones and iPads; Spotify, they’re going to have to figure out a way to get that audience to buy something else.



Spotify schwimmen langsam die Felle weg.
0
dark-hawk14.12.17 14:34
jensche
Spotify schwimmen langsam die Felle weg.

mit 60 Mio zahlenden Subscribern wohl voererst nicht.

Generell seh ichs aber ähnlich. Niemand zwingt spotify ihre Apps in den Stores anzubieten. wollen sie diese platformen nutzen, müssen sies halt bezahlen oder eigene platformen aufbauen bzw auf web only setzen.
0
Skaffen-Amtiskaw
Skaffen-Amtiskaw14.12.17 14:40
Hier verstehen einige nicht. Spotify kann die App weiterhin gratis im App Store unter die Leute bringen. Apple will erst Geld sehen, wenn über diese App ein Abo abgeschlossen wird. Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus. Das Problem ist nur dasjenige von Spotify – diesen Deppen.
+5
Mecki
Mecki14.12.17 14:44
dark-hawk
jensche
Spotify schwimmen langsam die Felle weg.
mit 60 Mio zahlenden Subscribern wohl voererst nicht.
Aber mit 60 Mio zahlenden Nutzern und durchweg nur rote Zahlen (Spotify hat noch nie auch nur einen Cent Gewinn eingefahren) eben schon. Wenn du ein Produkt für 5€ das Stück verkaufst, du aber 8€ pro Stück Herstellungskosten hast, dann machst du pro Verkauf 3€ Verlust. In diesem Fall sind "mehr Verkäufe" nicht besser, sondern schlechter, denn je mehr du davon verkaufst, desto schneller gehst du in Konkurs. Mehr Verkäufe oder mehr Kunden sind nur dann gut, wenn du mit jedem weiteren Kunden auch mehr Gewinn machst. Das ist Spotify mit 60 Mio Stück bisher nicht gelungen, was natürlich die Frage aufwirft: Wie viele Mio bräuchten sie denn, um endlich mal Gewinn zu machen? Oder spielt das keine Rolle, weil sie nie Gewinn machen werden, wenn sie nicht mehr pro Kunde verdienen und das geht nur, indem man die Preise anhebt. Bzw. das geht eben auch, indem man Apple Missbrauch vorwirft und irgendwie versucht auch noch an diese 30% zu kommen, was zumindest bei Apple Kunden zu 30% mehr Einnahmen führen würde, ohne das irgend ein Kunde eine Preiserhöhung zu Gesicht bekommt.
+1
jensche14.12.17 14:44
dark-hawk
jensche
Spotify schwimmen langsam die Felle weg.
mit 60 Mio zahlenden Subscribern wohl voererst nicht.

Vorerst nichts. Aber die haben 1 Riesen Klumpenrisiko. Ein Service der 100% ausmacht.
0
rene204
rene20414.12.17 14:50
Ich stelle mir gerade vor.. Woolworth oder C&A verkaufen ihre Hausmarke, bekommen vom Umsatz damit 100%, Sie verkaufen aber auch Levis-Jeans... diese zum Einkaufspreis, wenn Spotify und Deezer mit Ihrer Klage durchkommen. An Levis verdienen sie dann gar nichts mehr, da der Umsatz 1.1 weitergeleitet wird.
was passiert Levis fliegt aus dem Sortiment.

Schon blöd für Spotify und Deezer z.B. so ein großes Verkaufsportal zu verlieren.
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
0
GerMuc14.12.17 14:52
jensche
Richard
@jensche
Du weißt gar nicht was die Industrie mit Dir machen würde, wenn sich diese überbezahlten Berufspolitiker nicht für solche Dinge einsetzen würden.

In dem Fall sehe ich aber auch kein Problem. Müssen Ihren Dienst ja nicht für iOS anbieten.

Das nennt sich Privatwirtschaft.

Ein kleines simples Beispiel:
Wenn ich für ein Bleistift 200 Mio. verlangen will und mir dann nach 2 verkauften Bleistiften das als Lohn bezahlen möchte. Dann muss mir kein Staat kommen und mir ein Maximallohn vorschreiben.

Ein simples Beispiel: wenn sich diese dummen Politiker in Brüssel nicht kümmern würden dürften die Mobilfunkunternehmen immer noch Roaminggebühren verlangen wenn du ein paar Meter über die Grenze gehst.
Ich hätte jetzt noch ein paar Dutzend einfachere und ein paar hundert kompliziertere Beispiele auf Lager wo die EU im Sinne der Verbraucher Meilensteine gesetzt hat. Gewährleistung und Schadstoffbelastung wären nur zwei andere Beispiele. Bleistifte nicht.
+5
Mecki
Mecki14.12.17 15:00
Skaffen-Amtiskaw
Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus.
Nur darf eine App nicht auf eine App den Nutzer nicht auf eine Webseite leiten, um dort ein Abo abzuschließen, das verstößt gegen die App Store Richtlinien und führt dazu, dass man sofort aus selbigen geworfen wird.

3.1 Payments
3.1.1 In-App Purchase:
If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase.
Quelle:

Vergleiche auch den Newsbeitrag auf heise . Zitat:

Hinzu kommt, dass Apps generell untersagt ist, Nutzer zum Abschluss eines Abonnements auf externe Angebote wie etwa die eigene Webseite zu verweisen – ein Passus, an dem sich andere Unternehmen seit langem stören.
+3
iGod14.12.17 15:12
Mecki
Skaffen-Amtiskaw
Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus.
Nur darf eine App nicht auf eine App den Nutzer nicht auf eine Webseite leiten, um dort ein Abo abzuschließen, das verstößt gegen die App Store Richtlinien und führt dazu, dass man sofort aus selbigen geworfen wird.

3.1 Payments
3.1.1 In-App Purchase:
If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase.
Quelle:

Vergleiche auch den Newsbeitrag auf heise . Zitat:

Hinzu kommt, dass Apps generell untersagt ist, Nutzer zum Abschluss eines Abonnements auf externe Angebote wie etwa die eigene Webseite zu verweisen – ein Passus, an dem sich andere Unternehmen seit langem stören.

Dann nimmt man die App aus dem Store. Die Kunden werden Apple dann schon sagen, was sie wollen.
-8
SpaceBoy
SpaceBoy14.12.17 15:16
Mecki
Skaffen-Amtiskaw
Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus.
Nur darf eine App nicht auf eine App den Nutzer nicht auf eine Webseite leiten, um dort ein Abo abzuschließen, das verstößt gegen die App Store Richtlinien und führt dazu, dass man sofort aus selbigen geworfen wird.

3.1 Payments
3.1.1 In-App Purchase:
If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase.
Quelle:

Vergleiche auch den Newsbeitrag auf heise . Zitat:

Hinzu kommt, dass Apps generell untersagt ist, Nutzer zum Abschluss eines Abonnements auf externe Angebote wie etwa die eigene Webseite zu verweisen – ein Passus, an dem sich andere Unternehmen seit langem stören.

Top Kommentar von Mecki zu der wirklichen Problematik, die die Fanboys hier komplett vergessen und dass das alles andere als freier Wettbewerb ist.

Da nutzt Apple seine Monopol-Appstore-Marktmacht aus und verlangt unverhältnismäßig viel von den Anbietern. Das war auch lange Zeit das Problem mit der Amazon Prime App und dem von Apple geforderten In-App-Abo, aber da hat man sich letztens erst einigen können! Aber diese Marktmacht haben eben nur die ganz großen Unternehmen, alle anderen brauchen die Politik!
-2
Maniacintosh
Maniacintosh14.12.17 15:19
Das einzige Problem, dass ich sehe ist: Der App Store ist halt der einzige Weg Apps auf iOS-Devices zu bringen. Ich kann halt keinen eigenen Store mit eigenem Billing aufziehen, selbst wenn ich möchte! In-App-Käufe müssen sogar hemäß Richtlinien über Apples Plattform laufen.

Was für kleine Anbieter, die all dies nicht haben vielleicht sogar total praktisch ist, ist für die großen Anbietern mit eigenen Serverfarmen und Abrechnungsplattformen natürlich unbequem. Man könnte ja selbst. Dies ist in meinem Augen ein großes Wettbewerbshindernis, da iOS eben die zweitgrößte mobile Plattform ist und gerade hier eine höhere Zahlungsbereitschaft für Apps herrscht. Sowohl Entwickler als auch Nutzer haben keine Wahl, wenn sie iOS nutzen wollen...

Nächstes Problem sind Apples Richtlinien: Was Apple selbst im System macht, kann nicht so einfach in den Store, was Apples Moralvorstellungen verletzt darf nicht in den Store.
+3
rdiga
rdiga14.12.17 15:33
Junge shesh ey, I love Apple aber ganz ehrlich - Apple Music zu pushen in dem
man es der Konkurrenz schwer macht ist nicht 🆒, 🆗?

Is vllt so, weil WhatsApp in USA ja nichso berbreitet z.b. in Deutschland - kenne nur Leute die Spotify benutzen...
Das legendäre Ur-Gestein der deutschen Macszene | Arbeitslos, Hartz 4
-6
BigLebowski
BigLebowski14.12.17 15:51
Mecki
Skaffen-Amtiskaw
Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus.
Nur darf eine App nicht auf eine App den Nutzer nicht auf eine Webseite leiten, um dort ein Abo abzuschließen, das verstößt gegen die App Store Richtlinien und führt dazu, dass man sofort aus selbigen geworfen wird.

3.1 Payments
3.1.1 In-App Purchase:
If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase.
Quelle:

Vergleiche auch den Newsbeitrag auf heise . Zitat:

Hinzu kommt, dass Apps generell untersagt ist, Nutzer zum Abschluss eines Abonnements auf externe Angebote wie etwa die eigene Webseite zu verweisen – ein Passus, an dem sich andere Unternehmen seit langem stören.

+ 100

Das wollen viele nicht sehen

Aber egal: fanboys verteidigen immer.

Siehe Apple und seine Steuertricks,
Und die News wie Apple Kanzlei erarbeiten ließ das man 0 % bezahlt

Das sind schon Microsoftsche Züge
-1
clemotion14.12.17 15:57
jensche
Der Staat/EU sind für uns Verbraucher und Nutzer diejenigen, die uns gegen die Auswüchse der Privatwirtschaft schützen. Da sollte eher mehr geregelt werden, als weniger. Sogar über Maximal»Löhne« muss diskutiert werden dürfen.
+4
deus-ex14.12.17 16:09
Was man für die 30% bekommt wir irgendwie immer irgend wie vergessen.

- Kostenlose mächtige IDE (Xcode)
- Kostenloses Freigabe- und Lieferverfahren
- Kein Kreditkarten-, Paypal- oder sonst was Abrechnungssystem.
- Support von Apple
- Präsentation.
- Kein Content Management und Mietkosten für Update Lieferverfahren.

Klar. Große Unternehmen brauchen das nicht. Bei Kleinen dürfte das schon ins Gewicht fallen.
Ob das jetzt 30% wert ist weiß ich nicht. Kosten tut das in der Regel aber schon etwas.

Das Apple an den Abos andere mitverdienen will finde ich auch fragwürdig. Aber es sollten im App Store schon alle gleichbehandelt werden. Sonst heißt es wieder von Indie Entwicklern "die Großen werden bevorzugt"
+4
deus-ex14.12.17 16:15
BigLebowski
Mecki
Skaffen-Amtiskaw
Wird das Abo über die Website von Spotify abgeschlossen, geht Apple leer aus.
Nur darf eine App nicht auf eine App den Nutzer nicht auf eine Webseite leiten, um dort ein Abo abzuschließen, das verstößt gegen die App Store Richtlinien und führt dazu, dass man sofort aus selbigen geworfen wird.

3.1 Payments
3.1.1 In-App Purchase:
If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase.
Quelle:

Vergleiche auch den Newsbeitrag auf heise . Zitat:

Hinzu kommt, dass Apps generell untersagt ist, Nutzer zum Abschluss eines Abonnements auf externe Angebote wie etwa die eigene Webseite zu verweisen – ein Passus, an dem sich andere Unternehmen seit langem stören.

+ 100

Das wollen viele nicht sehen

Aber egal: fanboys verteidigen immer.

Siehe Apple und seine Steuertricks,
Und die News wie Apple Kanzlei erarbeiten ließ das man 0 % bezahlt

Das sind schon Microsoftsche Züge

Das ist lange bekannt. Anwendungen mit Abo sind ja in der Regel kostenlos. Wenn die Abrechnung dann extern erfolgt geht Apple, klar, erst mal leer aus. Sollte das Schule machen und eine Weiterleitung innerhalb der App wäre erlaubt, würde viele ihre Apps das kostenlos anbieten und über Links auf Eingene Abo Verfahren verweisen. Und schon hat Apple für das Bereitstellen der App nur noch kosten. Was viele vergessen. Das für den Traffic den App Store, iTunes und Co. verursachen Apple zur Kasse gebeten wird. Jetzt von App Anbieter nur weil er ein Abo Anbietet gar kein Geld mehr zu nehmen wäre Wirtschaftlich ja total dumm. Ich weiß auch nicht was die beste Lösung ist aber einfach Umleitungen zu erlauben und dann immer leer auszugehen kann's auch irgendwie nicht sein.
+3
BigLebowski
BigLebowski14.12.17 16:18
@deus ex

Niemand sagt das Apple es kostenlos anbieten soll!

SONDERFALL:
wenn Apple als Konkurrent Auftritt, wie bei musikstreaming,
dann muss man Apple gesetzlich zu 2 Dinge „zwingen“:

A) die 30% runterzuschrauben

B) Weiterleitung aus der App heraus auf die Homepage erlauben


Dann wäre alles kein Problem.

Und diese Sprüche über kosten erinnern mich an die Banken wie die versuchen die automatengebühren für fremdinstitute extrem hoch an zu setzen.

Einfach mal googeln wie hoch die tatsächliche Kosten pro abhebung sind
-4
Mecki
Mecki14.12.17 16:25
iGod
Dann nimmt man die App aus dem Store.
Woraufhin man keine neuen iOS Kunden mehr bekommen kann.
Die Kunden werden Apple dann schon sagen, was sie wollen.
Welche? Die, die die App schon haben, und dann auch weiterhin haben werden, also gar nichts davon merken oder die, die gar nicht wissen, dass es so eine App gibt, weil es sie ja jetzt nicht mehr gibt?
0
deus-ex14.12.17 16:34
Maniacintosh
Das einzige Problem, dass ich sehe ist: Der App Store ist halt der einzige Weg Apps auf iOS-Devices zu bringen. Ich kann halt keinen eigenen Store mit eigenem Billing aufziehen, selbst wenn ich möchte! In-App-Käufe müssen sogar hemäß Richtlinien über Apples Plattform laufen.

Was für kleine Anbieter, die all dies nicht haben vielleicht sogar total praktisch ist, ist für die großen Anbietern mit eigenen Serverfarmen und Abrechnungsplattformen natürlich unbequem. Man könnte ja selbst. Dies ist in meinem Augen ein großes Wettbewerbshindernis, da iOS eben die zweitgrößte mobile Plattform ist und gerade hier eine höhere Zahlungsbereitschaft für Apps herrscht. Sowohl Entwickler als auch Nutzer haben keine Wahl, wenn sie iOS nutzen wollen...

Nächstes Problem sind Apples Richtlinien: Was Apple selbst im System macht, kann nicht so einfach in den Store, was Apples Moralvorstellungen verletzt darf nicht in den Store.
Ich gebe dir recht. Allerdings sind alternative Apps Stores in Android auch nur Theorie. Deswegen hat sich auch noch kein anderer Store als der Playstore dort etabliert. Weil der vorinstalliert ist und der Kunde sich gar keine Mühe macht nach anderen zu suchen. Und so toll das auch klingen mag. Solch eine Fragmentieren bringt ja auch Nachteile. Ich brauch das wieder eigene Accounts für den Store. Was wenn es die App in verschiedenen Stores gibt. Wo kommen dann die Updates her. Was wenn die App aus Store X fliegt bekomm ich dann die Updates aus Store Y oder muss ich die neu kaufen? Ich glaub das gibt es für den Kunden mehr Probleme als Lösungen.
0
Motti
Motti14.12.17 16:36
Interessant ist auch:
"Zudem gewähre Apple nur einen eingeschränkten Zugriff auf die jeweiligen Nutzerdaten, was ebenfalls zu Einschränken für den Geschäftsbetrieb von Drittanbietern führen kann".

-----

Klasse. Besser kann man nicht den Datenverkauf am Pranger stellen liebe Spotify Firma
0
BigLebowski
BigLebowski14.12.17 16:47
Motti
Interessant ist auch:
"Zudem gewähre Apple nur einen eingeschränkten Zugriff auf die jeweiligen Nutzerdaten, was ebenfalls zu Einschränken für den Geschäftsbetrieb von Drittanbietern führen kann".

-----

Klasse. Besser kann man nicht den Datenverkauf am Pranger stellen liebe Spotify Firma

Apple könnte die Weitergabe (Verkauf) von Daten vertraglich untersagen.
Wo ist das Problem

Man tut hier so als ob die Daten von Apple nicht analysiert und benutzt werden
0
Mecki
Mecki14.12.17 18:12
BigLebowski
Apple könnte die Weitergabe (Verkauf) von Daten vertraglich untersagen. Wo ist das Problem
Das Apple es nicht überprüfen kann und bestenfalls durch einen dummen Zufall heraus kommen würde, wenn eine Firma sich hier vertragsbrüchig verhält. Wie heißt es in diesem alten Sprichwort über Vertrauen und Kontrolle und dass das eine besser als das andere ist?
Man tut hier so als ob die Daten von Apple nicht analysiert und benutzt werden
Von welchen Daten konkret sprichst du hier? Und wenn du schon Beispiele lieferst, vergiss nicht gleich zu erklären, wie genau man die analysiert und was genau so eine Anlyse bringen soll. Denn Daten einfach nur so zum Spaß analysieren macht ja niemand.
-1
iGod14.12.17 18:18
Mecki
iGod
Dann nimmt man die App aus dem Store.
Woraufhin man keine neuen iOS Kunden mehr bekommen kann.
Die Kunden werden Apple dann schon sagen, was sie wollen.
Welche? Die, die die App schon haben, und dann auch weiterhin haben werden, also gar nichts davon merken oder die, die gar nicht wissen, dass es so eine App gibt, weil es sie ja jetzt nicht mehr gibt?

Die Kunden, die die App schon haben und keine Updates mehr bekommen und die Kunden, die ein iPhone haben und Spotify hören wollen, aber überhaupt keine App mehr bekommen können und die Kunden, die kein iPhone (mehr) kaufen, weil sie Spotify hören wollen.
Wenn Apple die App raus nimmt und keine negativen Konsequenzen entstehen, dann ist das ein Zeichen für Spotify.
-1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.