Phil Schiller preist Adobe, das iPad Pro – und Apples Vision

Apples Marketingchef Phil Schiller nahm Adobes MAX-Konferenz sowie die Ankündigung von Photoshop CC für iPad zum Anlass, um über das große Potenzial des Tablets zu sprechen. Seiner Ansicht nach habe Adobe genau verstanden, was mit dem iPad Pro möglich sei – und an beeindruckender Technologie gearbeitet. Die Vorstellung von Photoshop CC sowie der neuen Zeichen-App sei nur der Anfang dessen, was Apple und Adobe gemeinsam auf den Weg bringen können. Dass es die professionelle Grafiksoftware überhaupt für das iPad Pro gibt, sei ein Ergebnis der jahrelangen Arbeit am iPad Pro – mit Technologien wie den A-Chips samt höchstmöglicher Rechen- und Grafikleistung.


Apples Vision bleibt unverändert, so Schiller
In all den Jahren habe sich nichts an Apples Ziel verändert, kreativen Menschen neue Chancen zu ermöglichen. Seit den ersten Macs verfolge man diese Absicht und wolle den Anwendern weiterhin Werkzeuge in die Hand geben, um neuartige Dinge zu erschaffen. Aus diesem Grund mache man sich auch intensiv Gedanken darüber, wie beispielsweise Adobe und all die Nutzer genau dabei unterstützt werden können. Zwar verändere sich Technologie ständig, nicht aber die Grundüberzeugung. Nie hätte man vorhersehen können, dass eines Tages Photoshop auf einem Tablet zu benutzen sei, ungeachtet wo man sich gerade aufhalte. Was die vielen brillanten Leute damit aber wohl anfangen werden, sei überwältigend – und entspreche Apples Vision.

Photoshop für iPad kommt 2019, weitere Programme folgen
Photoshop CC für iPad soll im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt kommen, zunächst aber noch in funktionsreduzierter Form. Adobe betonte während der Vorstellung, fehlende Features nachliefern, zunächst aber schnellstmöglich mit der ersten Version antreten zu wollen. Einen näheren Blick auf die Software wirft dieser Artikel. Adobe sprach zudem über Premiere Rush CC – das Editing-Tool soll ebenfalls für die iOS-Plattform erscheinen. Die langfristige Strategie lautet, das iPad zu einem weiteren Gerät für die CC-Welt zu machen und es möglichst gleichberechtigt zu bedienen.

Kommentare

Tekl
Tekl16.10.18 13:20
Ich wäre da vorsichtig, hat man sich an die App gewöhnt, schmeißt Adobe sie vermutlich wieder aus dem App Store. Ist schon zigfach passiert.
(hier könnte eine hippe, attributreiche Selbstdarstellung stehen)
+3
tk69
tk6916.10.18 14:07
Affinity und ProCreate haben es gezeigt, wie man es macht: Ohne Abo.
+1
DTP16.10.18 15:22
Selbst Quark (seit 2012!!!):
https://itunes.apple.com/app/quark-designpad/id551786067?mt= 8
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