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Apple entfernt Pages, Keynote, Numbers (alt) für macOS – Ende der App-Verwirrung

In den letzten zwei Monaten tauchte die Frage "Warum habe ich zweimal Pages, Numbers und Keynote in meinem Programmordner?" häufig auf. Der Grund dahinter: Zusammen mit der Vorstellung des Creator Studios hatte Apple Updates der iWork-Apps veröffentlicht – und zwar nicht als Update, sondern tatsächlich als neue Programme. Auf iPhone und iPad gab es ganz reguläre Aktualisierungen, auf dem Mac jedoch nicht. Wer die früheren Varianten startete, erhielt daher beim Aufruf die Meldung, es sei eine neue Version erhältlich, welche man im Mac App Store laden könne.


Apple entfernt alte Versionen aus dem App Store
Das Nebeneinander aus "Pages" und "Pages: Erstelle Dokumente", "Numbers" und "Numbers: Erstelle Tabellen" sowie "Keynote" und "Keynote: Geschichten erzählen" ist jetzt allerdings zumindest im App Store Geschichte, denn Apple entfernte die alten Versionen. Sieht man sich im Store um, so tragen die neuen Programme bereits das "Erneut herunterladen"-Icon. Beim Wiederherstellen des App-Bestands landen also automatisch diese Ausgaben auf dem Mac. Sollen es jedoch partout wieder die früheren Versionen sein, gibt es weiterhin den Weg über die Download-Historie (links unten auf den Account klicken). Für neue Nutzer stehen jedoch ausschließlich die seit Februar erhältlichen Apps zur Verfügung.

iWork wandert in das Creator Studio – als Freemium-Apps
Noch immer verwenden viele "iWork" als Überbegriff, um Pages, Numbers und Keynote zu beschreiben. Im offiziellen Duktus ist das allerdings nicht mehr der Fall, denn mit der Überarbeitung und Eingliederung in das Creative Studio gab Apple die mehr als 20 Jahre alte iWork-Marke auf. Nichts geändert hat sich an der Tatsache, dass die Programme kostenlos genutzt werden können. Allerdings handelt es sich inzwischen um Freemium-Apps, die für weitergehende Funktionen ein Abo benötigen. Damit sind der "Content Hub" für Fotos, Grafiken und Vorlagen sowie KI-Funktionen gemeint. Der Preis liegt bei 12,99 Euro pro Monat bzw. 129 Euro pro Jahr, enthalten sind dann sämtliche Kreativ-Apps des Unternehmens – also auch Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage.

Kommentare

Sokrates ll14.04.26 10:34
Ich versteh nicht warum ich alle Programme im Abo nehmen muss - ich würde es viel Sinnvoller finden ich könnte nur die Office Programme in einen "Pro-Version" zu einem vernünftigen Preis haben. die anderen Programme brauche ich schlicht nicht und sehe nicht in dafür zu zahlen ....
+9
Crypsis8614.04.26 10:49
solange sie nicht das problem fixen, dass man größere pages dokumente über icloud syncen kann und dann spotlight amok läuft, trotz ausnahmen und "indexverbot" für icloud drive, pages allgemein etc., gibt es auch keinen cent für das creator studio
-2
LoMacs
LoMacs14.04.26 12:05
Ich vermute, dass durch die Cloud-Dienste und Apple Intelligence dauerhaft nicht unwesentliche Kosten entstehen.
0
Spacely14.04.26 12:08
Sokrates ll
Ich versteh nicht warum ich alle Programme im Abo nehmen muss - ich würde es viel Sinnvoller finden ich könnte nur die Office Programme in einen "Pro-Version" zu einem vernünftigen Preis haben. die anderen Programme brauche ich schlicht nicht und sehe nicht in dafür zu zahlen ....

Das verstehen auch die meisten anderen Menschen nicht.
Apple scheint da eine Vision zu haben die wir noch nicht ansatzweise erahnen können.

Für den Pages Nutzer ergibt sich folgendes Szenario:
Nutzer: Schicke Pages Vorlagen! Die hätte ich gerne.
Apple: Kostet 12,99€ pro Monat.


Sorry für den Beitrag. Ich bin auch nur ein Dummer der die Vision nicht sieht.
+6
L-E14.04.26 12:10
Vielleicht erkennt man die Vision, wenn man Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren, versteht.

Deshalb gibt es in iOS Maps auch bald Werbung.
+2
Embrace14.04.26 12:57
Crypsis86
solange sie nicht das problem fixen, dass man größere pages dokumente über icloud syncen kann und dann spotlight amok läuft, trotz ausnahmen und "indexverbot" für icloud drive, pages allgemein etc., gibt es auch keinen cent für das creator studio

Ich habe das gleiche Problem. Ist echt furchtbar. Erwische mich schon dabei, die Dateien auf dem Mac gar nicht zu öffnen, sondern kleinere Änderungen am iPad zu machen.
0
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 13:09
L-E
Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren

Ob das als „Drang“ durchgeht weiß ich nicht. Im Falle von Tim Cook handelt es sich vor allem mal um einen relevanten Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung.

💅
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-2
dan@mac
dan@mac14.04.26 13:13
Früher war der Deal: Teure Hardware, aber dafür gute Software kostenlos dazu. Schade.


Und was ist eigentlich mit iMovie und GarageBand? Wird das noch weiter entwickelt?
+6
pogo3
pogo314.04.26 13:54
Apple scheint da eine Vision zu haben die wir noch nicht ansatzweise erahnen können.
Warum ? Ich sehe eindeutig eine Vision: Wie alles andere an Software, also die "Pro"-Software, gehen jetzt auch Page, Numbers u. Keynote quasi so nebenbei in das Abo-Bundle. Ich sehe dies aus diesem Text zum Creator Studio (Web Page):
Keynote, Pages, Numbers und Freeform Doku­mente bleiben unverändert und kön­nen bear­beitet werden. [b][i][i]Es ist jedoch nicht mehr mög­lich, mit kosten­pflichtigen Features neue Ände­run­gen vorzu­nehmen.[[/i][/b]/i]
Apple beschreibt zwar auf der vorherigen Frage ob den Page, Numers, Keynote u. Freeform weiterhin kostenlos nutzen könne - ja. Aber: wenn ohne Abo keine nachträglichen Änderungen mehr vorzunehmen sind, was etwas verschwurbelt auch geschrieben steht, sind auch die non Pro-Apps quasi kaum noch nutzbar - ohne Abo. Es wäre krude die Standard Office Apps mit der natürlich deutlich mehrwertigen Pro Software zu Ver-bundeln, aber mir scheint das wird so sein. Die Zeit der "kostenlosen" Software, quasi als Beigabe zum OS, ist vorbei. Und Apple geht damit den Weg der sich schon lange abzeichnet: Du bezahlt für jedes Bit das du bearbeitest. Jeder Download eines Bit, und jeder Upload kostet Geld. Und mit KI wird dies in absehbarer Zeit auch für die Hardware gelten. Für externe Laufwerke, Speicher (iCloud etc.) ist das schon erfüllt, und bald auch mit der CPU. Das ist die große Vision von KI: Dein Wunsch wird erfüllt, ich verstehe jedes Bit das du erdenkst. Kostet Geld, aber wünsch dir was. Die Rechnerbatterien die damit abgebaut werden sollen, werden schon anderswo aufgebaut. Wir sind bald nicht mehr die User der Computer, sondern die KI von Unternehmen die dafür Milliarden investieren. In das Monopol der Bytes und der Gedanken. Wünsch dir was, zahl ein Abo, und alles was du von einem Computer erwartest, wird von der KI geliefert.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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esc
esc14.04.26 13:58
Das Creator Studio ist für Nutzer von Final Cut, Logic Pro und anderen Profi‑Anwendungen sicher attraktiv. Für Anwender wie mich, die diese Programme nicht nutzen und nur iWork sowie die neuen Funktionen nutzen wollen, lohnt sich das Angebot jedoch nicht.
+1
Dunnikin
Dunnikin14.04.26 14:02
Ich bin so'n alter Sack, der keine KI nutzt und sonst alles offline auf den Systemen vorhält. Also Musik, Foto, Dokumente, der ganze Kram, den man als Mensch heute so hat. Hübsch lokal auf dem Mac und dem iPhone, stets Zugang, ganz ohne Online-Verbindung.

iCloud sorgt lediglich dafür, daß die Fotos vom iPhone automatisch am Mac erscheinen, natürlich wird monatlich zusätzlich ein Backup gemacht. Und daß die Lesezeichen synchron gehalten werden. Das war's mit der Cloud.

Von mir aus kann außenherum die Welt in KI und Abos versinken, ich werde es nicht nutzen. Die Basis von Pages und Numbers sind für meinen Alltagskram ausreichend, Texte und Tabellen, selbst wenn es umfangreicher wird, bekomme ich ohne KI wohl schneller hin.

Erst vor kurzem was bei eBay verkauft. Oh, man kann sich den Text per KI erstellen lassen. Probiert, gelacht (was für ein Gefasel), gelöscht, selbst den Text geschrieben.
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pogo3
pogo314.04.26 14:22
Vielleicht erkennt man die Vision, wenn man Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren, versteht.
Herr Cook führt nur fort was Herr Jobs schon sehr erfolgreich begonnen hat. Bestes u. erfolgreiches Beispiel: iTunes. Der konsequente u. technische Abbau von Markthindernissen um Musikkonsum zu organisieren u. zu konsumieren. Musik mittels Technik jeder Zeit an jedem Ort verfügbar, reproduzierbar und konsumierbar zu machen. Diese Idee war Milliarden wert, und hat die Welt definitiv verändert. Dazu verwendete er Technik die er gar nicht erfunden hatte: mpg 3 Format. Seither wird permanent erforscht wie man alles in die Spähren der online digitalen Welt bekommen kann, weil siehe oben. Die online Administration von Technik führt natürlich zu kolossalen Abhängigkeiten, in die der Konsument sich gerne hinein begibt, der Drang nach schneller und leichter, und den Emittenten der Dienste sensationelle Optionen schenkt.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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