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Apple entfernt Pages, Keynote, Numbers (alt) für macOS – Ende der App-Verwirrung

In den letzten zwei Monaten tauchte die Frage "Warum habe ich zweimal Pages, Numbers und Keynote in meinem Programmordner?" häufig auf. Der Grund dahinter: Zusammen mit der Vorstellung des Creator Studios hatte Apple Updates der iWork-Apps veröffentlicht – und zwar nicht als Update, sondern tatsächlich als neue Programme. Auf iPhone und iPad gab es ganz reguläre Aktualisierungen, auf dem Mac jedoch nicht. Wer die früheren Varianten startete, erhielt daher beim Aufruf die Meldung, es sei eine neue Version erhältlich, welche man im Mac App Store laden könne.


Apple entfernt alte Versionen aus dem App Store
Das Nebeneinander aus "Pages" und "Pages: Erstelle Dokumente", "Numbers" und "Numbers: Erstelle Tabellen" sowie "Keynote" und "Keynote: Geschichten erzählen" ist jetzt allerdings zumindest im App Store Geschichte, denn Apple entfernte die alten Versionen. Sieht man sich im Store um, so tragen die neuen Programme bereits das "Erneut herunterladen"-Icon. Beim Wiederherstellen des App-Bestands landen also automatisch diese Ausgaben auf dem Mac. Sollen es jedoch partout wieder die früheren Versionen sein, gibt es weiterhin den Weg über die Download-Historie (links unten auf den Account klicken). Für neue Nutzer stehen jedoch ausschließlich die seit Februar erhältlichen Apps zur Verfügung.

iWork wandert in das Creator Studio – als Freemium-Apps
Noch immer verwenden viele "iWork" als Überbegriff, um Pages, Numbers und Keynote zu beschreiben. Im offiziellen Duktus ist das allerdings nicht mehr der Fall, denn mit der Überarbeitung und Eingliederung in das Creative Studio gab Apple die mehr als 20 Jahre alte iWork-Marke auf. Nichts geändert hat sich an der Tatsache, dass die Programme kostenlos genutzt werden können. Allerdings handelt es sich inzwischen um Freemium-Apps, die für weitergehende Funktionen ein Abo benötigen. Damit sind der "Content Hub" für Fotos, Grafiken und Vorlagen sowie KI-Funktionen gemeint. Der Preis liegt bei 12,99 Euro pro Monat bzw. 129 Euro pro Jahr, enthalten sind dann sämtliche Kreativ-Apps des Unternehmens – also auch Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage.

Kommentare

Sokrates ll14.04.26 10:34
Ich versteh nicht warum ich alle Programme im Abo nehmen muss - ich würde es viel Sinnvoller finden ich könnte nur die Office Programme in einen "Pro-Version" zu einem vernünftigen Preis haben. die anderen Programme brauche ich schlicht nicht und sehe nicht in dafür zu zahlen ....
+18
Crypsis8614.04.26 10:49
solange sie nicht das problem fixen, dass man größere pages dokumente über icloud syncen kann und dann spotlight amok läuft, trotz ausnahmen und "indexverbot" für icloud drive, pages allgemein etc., gibt es auch keinen cent für das creator studio
+1
LoMacs
LoMacs14.04.26 12:05
Ich vermute, dass durch die Cloud-Dienste und Apple Intelligence dauerhaft nicht unwesentliche Kosten entstehen.
-1
Spacely14.04.26 12:08
Sokrates ll
Ich versteh nicht warum ich alle Programme im Abo nehmen muss - ich würde es viel Sinnvoller finden ich könnte nur die Office Programme in einen "Pro-Version" zu einem vernünftigen Preis haben. die anderen Programme brauche ich schlicht nicht und sehe nicht in dafür zu zahlen ....

Das verstehen auch die meisten anderen Menschen nicht.
Apple scheint da eine Vision zu haben die wir noch nicht ansatzweise erahnen können.

Für den Pages Nutzer ergibt sich folgendes Szenario:
Nutzer: Schicke Pages Vorlagen! Die hätte ich gerne.
Apple: Kostet 12,99€ pro Monat.


Sorry für den Beitrag. Ich bin auch nur ein Dummer der die Vision nicht sieht.
+7
L-E14.04.26 12:10
Vielleicht erkennt man die Vision, wenn man Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren, versteht.

Deshalb gibt es in iOS Maps auch bald Werbung.
+11
Embrace14.04.26 12:57
Crypsis86
solange sie nicht das problem fixen, dass man größere pages dokumente über icloud syncen kann und dann spotlight amok läuft, trotz ausnahmen und "indexverbot" für icloud drive, pages allgemein etc., gibt es auch keinen cent für das creator studio

Ich habe das gleiche Problem. Ist echt furchtbar. Erwische mich schon dabei, die Dateien auf dem Mac gar nicht zu öffnen, sondern kleinere Änderungen am iPad zu machen.
+2
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 13:09
L-E
Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren

Ob das als „Drang“ durchgeht weiß ich nicht. Im Falle von Tim Cook handelt es sich vor allem mal um einen relevanten Teil seiner Arbeitsplatzbeschreibung.

💅
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+5
dan@mac
dan@mac14.04.26 13:13
Früher war der Deal: Teure Hardware, aber dafür gute Software kostenlos dazu. Schade.


Und was ist eigentlich mit iMovie und GarageBand? Wird das noch weiter entwickelt?
+11
pogo3
pogo314.04.26 13:54
Apple scheint da eine Vision zu haben die wir noch nicht ansatzweise erahnen können.
Warum ? Ich sehe eindeutig eine Vision: Wie alles andere an Software, also die "Pro"-Software, gehen jetzt auch Page, Numbers u. Keynote quasi so nebenbei in das Abo-Bundle. Ich sehe dies aus diesem Text zum Creator Studio (Web Page):
Keynote, Pages, Numbers und Freeform Doku­mente bleiben unverändert und kön­nen bear­beitet werden. [b][i][i]Es ist jedoch nicht mehr mög­lich, mit kosten­pflichtigen Features neue Ände­run­gen vorzu­nehmen.[[/i][/b]/i]
Apple beschreibt zwar auf der vorherigen Frage ob den Page, Numers, Keynote u. Freeform weiterhin kostenlos nutzen könne - ja. Aber: wenn ohne Abo keine nachträglichen Änderungen mehr vorzunehmen sind, was etwas verschwurbelt auch geschrieben steht, sind auch die non Pro-Apps quasi kaum noch nutzbar - ohne Abo. Es wäre krude die Standard Office Apps mit der natürlich deutlich mehrwertigen Pro Software zu Ver-bundeln, aber mir scheint das wird so sein. Die Zeit der "kostenlosen" Software, quasi als Beigabe zum OS, ist vorbei. Und Apple geht damit den Weg der sich schon lange abzeichnet: Du bezahlt für jedes Bit das du bearbeitest. Jeder Download eines Bit, und jeder Upload kostet Geld. Und mit KI wird dies in absehbarer Zeit auch für die Hardware gelten. Für externe Laufwerke, Speicher (iCloud etc.) ist das schon erfüllt, und bald auch mit der CPU. Das ist die große Vision von KI: Dein Wunsch wird erfüllt, ich verstehe jedes Bit das du erdenkst. Kostet Geld, aber wünsch dir was. Die Rechnerbatterien die damit abgebaut werden sollen, werden schon anderswo aufgebaut. Wir sind bald nicht mehr die User der Computer, sondern die KI von Unternehmen die dafür Milliarden investieren. In das Monopol der Bytes und der Gedanken. Wünsch dir was, zahl ein Abo, und alles was du von einem Computer erwartest, wird von der KI geliefert.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
0
esc
esc14.04.26 13:58
Das Creator Studio ist für Nutzer von Final Cut, Logic Pro und anderen Profi‑Anwendungen sicher attraktiv. Für Anwender wie mich, die diese Programme nicht nutzen und nur iWork sowie die neuen Funktionen nutzen wollen, lohnt sich das Angebot jedoch nicht.
+11
Dunnikin
Dunnikin14.04.26 14:02
Ich bin so'n alter Sack, der keine KI nutzt und sonst alles offline auf den Systemen vorhält. Also Musik, Foto, Dokumente, der ganze Kram, den man als Mensch heute so hat. Hübsch lokal auf dem Mac und dem iPhone, stets Zugang, ganz ohne Online-Verbindung.

iCloud sorgt lediglich dafür, daß die Fotos vom iPhone automatisch am Mac erscheinen, natürlich wird monatlich zusätzlich ein Backup gemacht. Und daß die Lesezeichen synchron gehalten werden. Das war's mit der Cloud.

Von mir aus kann außenherum die Welt in KI und Abos versinken, ich werde es nicht nutzen. Die Basis von Pages und Numbers sind für meinen Alltagskram ausreichend, Texte und Tabellen, selbst wenn es umfangreicher wird, bekomme ich ohne KI wohl schneller hin.

Erst vor kurzem was bei eBay verkauft. Oh, man kann sich den Text per KI erstellen lassen. Probiert, gelacht (was für ein Gefasel), gelöscht, selbst den Text geschrieben.
+11
pogo3
pogo314.04.26 14:22
Vielleicht erkennt man die Vision, wenn man Herrn Cooks Drang, immer mehr Kohle zu generieren, versteht.
Herr Cook führt nur fort was Herr Jobs schon sehr erfolgreich begonnen hat. Bestes u. erfolgreiches Beispiel: iTunes. Der konsequente u. technische Abbau von Markthindernissen um Musikkonsum zu organisieren u. zu konsumieren. Musik mittels Technik jeder Zeit an jedem Ort verfügbar, reproduzierbar und konsumierbar zu machen. Diese Idee war Milliarden wert, und hat die Welt definitiv verändert. Dazu verwendete er Technik die er gar nicht erfunden hatte: mpg 3 Format. Seither wird permanent erforscht wie man alles in die Spähren der online digitalen Welt bekommen kann, weil siehe oben. Die online Administration von Technik führt natürlich zu kolossalen Abhängigkeiten, in die der Konsument sich gerne hinein begibt, der Drang nach schneller und leichter, und den Emittenten der Dienste sensationelle Optionen schenkt.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
+1
pogo3
pogo314.04.26 14:31
Dunnikin

Du, so´n alter Sack ? Vielleicht einfach nur sehr klug. Abwarten, das wird die Zukunft zeigen.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
+7
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 15:45
Leute, ich kann euch nicht folgen.

Es handelt sich doch hier bloß um eine Zusammenfassung der alten „iWork“-Blase in ein Paket, das um KI und weitere Pro-Apps kostenpflichtig erweitert werden kann!, aber nicht muss.

Das erinnert mich ein Stück weit an Serifs Anwendungen Photo, Designer und Publisher, die nun als „Affinity“ den Funktionsumfang der drei Serif-Apps in eine kostenlose App zusammenfasst, und mit einem Abo-Modell um zusätzliche Gimmicks erweitert.

Der „Preis“ für die Nutzer des kostenlosen Funktionsumfangs in beiden Modellen ist: Ein neues Dateiformat! Tada! Abo ist optional.

Meine Optionen sind also:
1. Ich nutze weiter die alten „iWork“-Apps (🙁 keine Updates)

2. Ich nutze die „iWork“-Apps in der Apple-Creator-Studio-Version ohne Abo (🙁 alte Dokumente werden in das neue Format konvertiert, 😃 weiter Updates (möglicherweise sogar Upgrades 🥳))

3. Ich nutze Apple Creator Studio im Abo (🙁 siehe Punkt 2, 😃 siehe Punkt 2, zusätzlich mehr Features in den „iWork“-Apps, 🥳 Zugang zu allen Pro-Apps!)

Ich brauche mein altes Logic Pro und Final Cut Pro seit Jahren nicht mehr, nutze aber dann und wann das iWork-Trio gerne, und mache es nun, wie ich es bei Affinity gemacht habe:

Ich lasse meine alten Apps auf dem Gerät, alle neuen Dokumente werden in den neuen Apps angelegt.

Was ist also euer Problem? Dass es ein neues Dateiformat gibt? Und dass ihr das mit den alten Apps, die nicht weiter gepflegt werden, nicht öffnen könnt? Warum?

Wenn das so ist, dann gute Nacht Marie. Das nenne ich mal Sturheit aus Prinzip.

Aber egal, kann man machen, keine Frage. Will ich auch nicht kritisieren, kein Problem. Aber meine Meinung darüber darf ich mir dann doch bilden, oder?

(Irgendwie hoffe ich dann doch, ich habe was übersehen, und die ganze Diskussion hier hat einen wertvollen Kern, der an mir völlig vorbeigegangen ist.)
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
0
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 16:02
pogo3
Die online Administration von Technik führt natürlich zu kolossalen Abhängigkeiten, in die der Konsument sich gerne hinein begibt, der Drang nach schneller und leichter, und den Emittenten der Dienste sensationelle Optionen schenkt.

Gutes Beispiel. Man kann sich in die Abonnements von Spotify, Apple Music, Netflix etc. begeben, muss es aber nicht. Es bleibt jedem selber überlassen.

Was (legal) nicht geht ist: Alle Vorteile bekommen, ohne zu bezahlen.

Meine Tochter hat mir gerade eben ein TikTok-Video von einer jungen Frau gezeigt, die ENTSETZT! feststellen musste, das Apple Pay echtes Geld ist!

Sie gibt an, sie dachte, es handle sich um einen Button, den man drückt, um an eine digitale Sache heranzukommen, ähnlich dem „Cookies akzeptieren“. Man drückt einfach drauf, und dann bekommt man was man wollte. In ihrem Fall den Song.

Ich habe mir das Video mehrmals angesehen. Das ist echt! Keine Schauspielerei, keine KI. Diese Frau hat einen Kontoauszug per Post bekommen und ist nun kurz vor einem totalen Zusammenbruch.

Diese Frau darf den Präsidenten der USA wählen!
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+4
RAMses3005
RAMses300514.04.26 17:47
System 6.0.1
Ich habe mir das Video mehrmals angesehen. Das ist echt! Keine Schauspielerei, keine KI. Diese Frau hat einen Kontoauszug per Post bekommen und ist nun kurz vor einem totalen Zusammenbruch.

Diese Frau darf den Präsidenten der USA wählen!

Das ist doch die gleiche Frau wegen der auf jedem Pappbecher draufstehen muss: "Kaffee kann heiß sein"
+3
ErSitztDavor14.04.26 18:27
System 6.0.1
Meine Tochter hat mir gerade eben ein TikTok-Video von einer jungen Frau gezeigt, die ENTSETZT! feststellen musste, das Apple Pay echtes Geld ist!

Hier:
0
xcomma14.04.26 20:06
System 6.0.1
Ich habe mir das Video mehrmals angesehen. Das ist echt! Keine Schauspielerei, keine KI.
War ein Sketch:


aber: es gab ja schon einige sehr cringe Vorfälle aus der Gen Z, so dass so was hier auch hätte echt sein können
+2
DunklesZischt14.04.26 20:35
Hä? Die iWork-Suite ist doch immer noch kostenlos. Wo ist hier das Problem?
+1
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 21:43
xcomma
System 6.0.1
Ich habe mir das Video mehrmals angesehen. Das ist echt! Keine Schauspielerei, keine KI.
War ein Sketch:


aber: es gab ja schon einige sehr cringe Vorfälle aus der Gen Z, so dass so was hier auch hätte echt sein können

Pest und Hölle! So bin ich schon sehr, sehr lange nicht mehr reingelegt worden … Danke, für die Info. Ich gehe jetzt in Scham-Ecke …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+2
thomasx15.04.26 08:41
Das finde ich ehrlich gesagt einen guten Schritt, dass nun nur noch jeweils ein Programm vorhanden ist – das fühlte sich extrem seltsam an vorher.

Unschön finde ich, dass dieses Abo dann nicht in der Familienfreigabe geteilt werden kann. Das hätte ich anders erwartet, wenn ich eine über Jaaaahre kostenlose App wie zB Pages jetzt plötzlich mit ca. 10 Euro im Monat zu zahlen hätte, wenn ich das Jahresabo wähle (wenn ich die anderen Apps nicht wirklich bräuchte). Und dass ggf. mehrfach innerhalb der Familie.
0
GeoM15.04.26 11:32
@ Redaktion:
könntet ihr bitte einen "Kompatibilitätstest" als Vergleich machen?
z.B. aktuelles Numbers eine/ mehrere Datei(en) erstellen und diese im alten Numbers öffnen. Gibt es unterschiede, und geht es überhaupt… (Binärkompatibel?)
dies auch für Pages und der Vollständigkeit halber auch Keynote.

Ich habe dies für mich probiert und festgestellt, das es unter Numbers und Pages 14.5 und 15.1 in beide Richtungen ging.
(ob 15.2 auch noch klappt steht offen, da nicht getestet)

Ich glaube ein Artikel dazu könnte nicht nur für mich von Interesse sein.
0
pogo3
pogo315.04.26 14:38
1. Ich nutze weiter die alten „iWork“-Apps (🙁 keine Updates)

2. Ich nutze die „iWork“-Apps in der Apple-Creator-Studio-Version ohne Abo (🙁 alte Dokumente werden in das neue Format konvertiert, 😃 weiter Updates (möglicherweise sogar Upgrades 🥳))

3. Ich nutze Apple Creator Studio im Abo (🙁 siehe Punkt 2, 😃 siehe Punkt 2, zusätzlich mehr Features in den „iWork“-Apps, 🥳 Zugang zu allen Pro-Apps!)
Stimmt, natürlich. Ich hab mir die Sache nochmals angesehen. Aber trotzdem: Die "iWork" Apps passen halt doch nicht so ganz zu den übrigen Pro-Apps. Warum sind die aber mit hinein gebastelt im Creator Bundle? Ich könnte mir jetzt das Apple Creator besorgen, und hätte zudem auch all deine Optionen. Die Sache ist, sollte Apple in, sagen wir mal 12 Monaten, die "iWork" Suite als Stand-Alone still und nebenbei kappen, dann war´s das mit "kostenlos". Natürlich wären die alten "iWork" Dateien dann noch zu bearbeiten, aber nur unter Bezahlung. Still und leise wäre die "iWork" - Suite dann gebührenpflichtig. Dies macht der App Store möglich, weil letzte Option der Distribution, wie wir wissen. Wer hat noch eine "iWork Suite"- CD ? Na ? Pixelmator im App Store 59,99 € . 12,99 € im Creator Bundel bereits nach 12 Monaten mit 155,88 € deutlich überbezahlt. Na, wird man meinen, aber all die anderen Programme ? Na, wenn ich die nicht brauche, und die anderen Optionen sukzessive abgebaut werden ? Apple verdient am meisten mit den: "Services" - also: mit den Abo´s, dem App Store etc. Klar.

Ich bin ohnehin der Meinung wir werden auch noch das Ende des Abos sehen. An statt dessen wird nach Bit abgerechnet. Ich sehe was du designed hast, wieviel Bit du verwendet hast, wieviele Datenbit du verschickst, hörst, beauftragt hast, macht Summe X . Auch das Abo lässt sich noch weiter in kleinere Einheiten aufspalten. Also, wenn ich Marketingchef wäre, da würde ich auf alle Fälle umsetzen wollen. Jedes Bit Datenverarbeitung abrechnen. Quasi ein Daten - Prepaid für die Benutzung. Die Hardware gibt's beigestellt. Na am iPhone ist das ja quasi schon Realität.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
0
pogo3
pogo315.04.26 14:50
Alle Pro­jekte und Inhalte, die du mit einem aktiven Apple Creator Studio Abonne­ment erstellst, einschließ­lich aller Bilder, die du gene­rierst oder aus dem Content Hub hinzu­fügst, bleiben im Kontext deiner ursprüng­lichen Arbeit lizenziert.

Pro­jekte in Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro bleiben auf allen deinen Geräten. Du kannst sie kopieren oder mit anderen Geräten teilen. Um ein Projekt zu öffnen oder zu bear­beiten, musst du ein aktives Abo haben. Keynote, Pages, Numbers und Freeform Doku­mente bleiben unverändert und kön­nen bear­beitet werden. Es ist jedoch nicht mehr mög­lich, mit kosten­pflichtigen Features neue Ände­run­gen vorzu­nehmen.
Übrigens, noch mal genauer lesen. Ohne aktives Abo, kein Zugriff zu den Pro - Projekten. Und: bleiben im Kontext deiner ursprüng­lichen Arbeit lizenziert. Was heisst das eigentlich?

Dumm, wenn man das Abo dann doch mal beenden möchte. Auch die Nutzung von Keynote, Pages, Numbers und Freeform Doku­menten ist scheinbar limitiert: Es ist jedoch nicht mehr mög­lich, mit kosten­pflichtigen Features neue Ände­run­gen vorzu­nehmen. Was das auch immer bedeutet. 🤷🏻‍♂️ Müsste doch eigentlich heißen: mit kosten­losen Features neue Ände­run­gen vorzu­nehmen. Den mit Abo, also kostenpflichtig, sollte es doch auf alle Fälle möglich sein. Aber wer weiß 🤷🏻‍♂️.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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System 6.0.1
System 6.0.115.04.26 16:14
pogo3
Die Sache ist, sollte Apple in, sagen wir mal 12 Monaten, die "iWork" Suite als Stand-Alone still und nebenbei kappen, dann war´s das mit "kostenlos".

Die alte „iWork“-Suite ist bereits gekappt. Es gibt keine Updates mehr. Nutze sie, bis die Hardware stirbt, oder ein OS-Upgrade es killt. Kostenlos oder nicht, diesen Zustand hätte Apple schon vor Jahren ändern können.

Die aktuellen Versionen in der „iWork“-Suite sind Teil des Abo-Models, werden aber in der Grundversion kostenlos zur Verfügung gestellt.
pogo3
Warum sind die aber mit hinein gebastelt im Creator Bundle?

Das habe ich mich auch gefragt. In meinem Affinity-Vergleich wurden die drei Apps Photo, Designer und Publisher in eine App „Affinity“ zu einer Funktionseinheit zusammengefasst. Wird ein bezahltes Abo dafür aktiviert, ergänzt sich Affinity um weitere Funktionen.

Das ist im Apple Creator Studio anders. Die Apps bleiben einzeln, und können einzeln genutzt werden. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie eine Abo-Funktion an Bord haben.

Ein paar der Apps funktionieren ausschließlich im Abo-Modell:

  • Final Cut Pro
  • Logic Pro
  • Pixelmator Pro
  • Motion
  • Compressor
  • Mainstage

Andere Apps im Apple Creator Studio funktionieren in gewohnter Form ohne Abo:

  • Keynote
  • Numbers
  • Pages

… können aber mit dem Abo weiteren Content und Funktionen bekommen.

Mir fallen nun folgende Interpretationen dieser Änderung ein:

1. Alle aufgeführten Apps haben nun eine Bezahlfunktion, die auf einem Abo-Modell beruht, und nicht mehr auf dem Einmal-Kauf-Verfahren.

2. Viele der Apps sind nur im Abo funktionstüchtig, andere (das „iWork“-Trio) werden mit dem Abo ergänzt, funktionieren aber in der bekannten Grundversion wie bisher auch ohne Abo.

3. Das Abo schaltet alle Apps gleichzeitig frei, bzw. ergänzt das kostenlose Standard-„iWork“-Trio um zusätzliche Funktionen.

4. Es besteht jetzt die Freiheit für Apple, das „iWork“-Trio zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls ausschließlich über das Abo kostenpflichtig zugänglich zu machen. (Ich halte diese Option für kurz- und mittelfristig für sehr unwahrscheinlich.)

5. Es besteht jetzt ebenfalls die Freiheit für Apple, das Abo später aufzuteilen, und aus der einzelnen Gruppe „Apple Creator Studio“ mehrere Gruppen zu formen, oder einzelne Apps bzw. Funktionserweiterungen separat bzw. unterschiedlich zu berechnen. Auch für Apps, die diese Möglichkeit bisher nicht hat, beispielsweise Logic Pro. (Diese Option halte ich aus Apples Sicht für zwingend)

Lang der Rede kurzer Sinn: Das „iWork“-Trio ist nur darum in diesem Abomodell, um 1. weitere Funktionen wie KI sich bezahlen lassen zu können, und 2. um sich die in Punkt 4 aufgeführte Option offen zu halten.

Ersteres ist im Angesicht des bald zusammenbrechenden KI-Wahnsinns absolut zwingend, während ich das Zweite für sehr, sehr unwahrscheinlich halte. Pages, Numbers und Keynote sind immer noch starke KAufargumente für Leute, die zu Apple wechseln wollen. Das kann sich vielleicht mal ändern, aber dann ist Apple vorbereitet.

Oder kurz: Die KI- und Vorlagen-Erweiterungen zu Pages, Numbers und Keynote sind nur in dem Paket enthalten, weil es so einfacher ist. Und verlockender für die Anwender von Logic oder Final Cut.

Die können wahrscheinlich ihr Glück kaum fassen. Echt mal, wer ernsthaft Musik macht, und 3 Monate an einem Album schraubt, das er dann veröffentlicht und den Rest der Zeit tourt oder chillt, der hat für 36 Euro ordentlich was von Apple bekommen. Inkl. einer großartigen App für seine Promo-Videos.

Und wer das ganze Jahr über seine Dienste als Cutter etc. anbietet, der wird mit 129 Euro/Jahr für Final Cut Pro auch nicht gerade zu Tode gemolken.

Ein Problem sehen nur die, die das Paket von unten, also aus der iWork-Sicht betrachten. Warum eigentlich?

„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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Dunnikin
Dunnikin15.04.26 16:34
System 6.0.1
.

Ein paar der Apps funktionieren ausschließlich im Abo-Modell:

  • Final Cut Pro
  • Logic Pro
  • Pixelmator Pro
  • Motion
  • Compressor
  • Mainstage

Ich habe seit langer Zeit Pixelmator Pro und kann es weiterhin nutzen und vor einigen Tagen bekam es ein Update, das auch Funktionen hinzufügte. Ohne Creator-Abo.
+1
Performant8415.04.26 20:18
Sokrates ll
Ich versteh nicht warum ich alle Programme im Abo nehmen muss - ich würde es viel Sinnvoller finden ich könnte nur die Office Programme in einen "Pro-Version" zu einem vernünftigen Preis haben. die anderen Programme brauche ich schlicht nicht und sehe nicht in dafür zu zahlen
Es geht ja nicht darum, dir ein passendes, gar massgeschneidertes Angebot zu machen, dass du nach deinem Bedarf bestellst und nutzt.

Es geht darum, User für Abos anzufixen und ihnen „Bundles“ aufzudrücken, die völliger Overkill für deine Bedürfnisse sein mögen - aber sich als preiswert öffentlich darstellen lassen. Und vielleicht nutzt du ja irgendwann doch eines oder einige der anderen Programme und begibst dich in neue (Dateiformat-/Datenbank-/Workflow-) Abhängigkeiten, die dich an Apple binden.
0
pogo3
pogo316.04.26 12:01
Ich habe seit langer Zeit Pixelmator Pro und kann es weiterhin nutzen und vor einigen Tagen bekam es ein Update, das auch Funktionen hinzufügte. Ohne Creator-Abo.
Abwarten und Tee trinken. Mal sehen was da noch kommt.

Zu oben: Natürlich. Das Preisniveau der Solo-App ist aber auch - naja, nett: 59,99 €. Nicht vergessen, viele haben schon die Alternative Affinity an Board. Aber, Pixelmator ist doch jetzt native in Fotos integriert, und wird somit quasi zu einem Aperture Pro 3, oder ähnlich. Das ist gut gelungen, weil zusätzlicher Ansporn dann doch das Abo zu nehmen. Ich bearbeite gerne mal über Fotos auf Affinity Photo, Korrekturen z.Bsp., und zurück. Dafür hätte ich jetzt eine Alternative, über die ich tatsächlich nachdenke. Apple macht das schon sehr geschickt. Pimpt über die Apple Pro Software, die ja auch schon etwas mässig gepflegt wurde und in die Jahre gekommen ist, im Bundle allerlei Funktion auf die für die meisten eh zu mächtig ist, baut noch die kostenlosen Büro-Apps mit dazu, etwas Affinity Konkurrenz, und bepreist nun allerlei zweifelhaft Performance im Abo. Die Einen haben Software auf der Platte die sie nicht brauchen, die Anderen auch. Und alle unterliegen dem Abo-Zwang.

Ja, das kann man Abzocke nennen. Die, die gleiche Software schon bezahlt und/oder auf der Platte haben, wurden entweder a. getäuscht, oder werden b. zum Abo "verpflichtet", wenn man jetzt z.Bsp. nur mal die "iWork" Suite Alone sterben lässt. Man baut Abhängigkeiten auf und Optionen ab.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
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System 6.0.1
System 6.0.116.04.26 13:42
pogo3
Die Einen haben Software auf der Platte die sie nicht brauchen, die Anderen auch. Und alle unterliegen dem Abo-Zwang.

Verstehe ich nicht. Ich habe die aktuellen Versionen von Pages, Numbers und Keynote geladen. Ich musste kein Abo abschließen und habe auch nicht die anderen Apps geladen bekommen.

Was habe ich falsch gemacht? 🥸
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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System 6.0.1
System 6.0.116.04.26 14:10
die Apple Pro Software, die ja auch schon etwas mässig gepflegt wurde und in die Jahre gekommen ist,

Mein Logic Pro habe ich, mal überlegen … vor 10 oder 12 Jahren für 199 Euro gekauft, und bekam seit dem regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) Updates und Upgrades dafür. Hallo?

Das ist — seien wir mal ehrlich — wirtschaftlicher Wahnsinn. Apple konnte das nur durchziehen, weil sie ihre Margen an anderer Stelle einsammeln. Aber auch das hat ja inzwischen seine Grenzen.

Cubase kostet knapp 500 glänzende Steine alle 18 Monate, oder 70 Euro im Abo! Ok, 69,99 Euro/Monat, wir wollen ja genau bleiben …

Ableton Live kostet in der Vollversion 599 Euro oder 24,96 Euro im Abo.

Und dann haben wir Garageband noch gar nicht mit in der Berechnung. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich mit Garageband anstellen kann, und vor allem: Was andere Leute mit Garageband so alles anstellen. Kostenpunkt? Nix.

Wie es mit Final Cut weitergeht, das bleibt mir ein Rätsel.

DaVincis Resolve ist immer noch kostenlos und wirklich, wirklich mächtig.

Blackmagic macht sein Geld offensichtlich alleine mit Hardware. Denn selbst deren „Pro“-Produkt DaVinci Resolve Studio kostet gerade mal 305 Euro. Dafür bieten Sie einige wenige, aber für den Pro-Alltag offensichtlich sehr wertvolle Zusatzfunktionen →

Ich empfinde die Wertung „mäßig gepflegt“ in diesem Sinne für unangemessen.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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