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MacBook Pro mit OLED-Display: Apple-Zulieferer erreicht Zwischenziel

OLED-Displays finden sich bei Apple-Geräten bis dato lediglich in iPhones und iPads – die MacBooks und der iMac verfügen „nur“ über LC-Bildschirme. Diese sind zwar sehr hochwertig, was sich unter anderem bei Helligkeit und Auflösung zeigt. Dennoch warten nicht wenige Mac-Nutzer sehnsüchtig auf den Tag, an dem Apple den ersten hauseigenen Laptop mit einem selbstleuchtenden Panel präsentiert. Berichten zufolge könnte es Ende 2026 oder zu Beginn des Jahres 2027 so weit sein, davon gehen zumindest der Journalist Mark Gurman sowie der eine oder andere Leaker aus.


Samsung erreicht Zwischenziel bei OLED-Panels
Dieser Zeitplan steht und fällt natürlich mit den Fähigkeiten von Apples Zulieferern, termingerecht entsprechende OLED-Displays fertigen und ausliefern zu können. Samsung ist es dem Vernehmen nach jetzt gelungen, ein für die Massenproduktion von High-End-Panels äußerst wichtiges Zwischenziel zu erreichen: Die Ausbeute an verwendbaren Panels, von Herstellern als „Yield“ bezeichnet, beträgt nämlich bei der aktuell modernsten Generation 8.6 derzeit mehr als 90 Prozent.

Ausbeute an OLED-Panels erlaubt Serienfertigung
Damit erreicht Samsung Display einen Wert, welcher eine stabile Serienfertigung großer Stückzahlen erlaubt. In einigen Fällen sei sogar eine Ausbeute von 95 Prozent erreicht worden, berichtet The Elec. Einen Monat zuvor habe der Yield lediglich bei 80 Prozent gelegen und sich somit in nur vier Wochen um mehr als zehn Prozentpunkte verbessert, schreibt das koreanische Tech-Portal. Das sei ein äußerst bemerkenswerter Fortschritt.

Auslieferung soll schon im Juni beginnen
Samsung Display unternimmt derzeit die letzten Schritte für den Start der Massenproduktion. Mit der Auslieferung der Panels an Kunden, darunter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Apple, will das Unternehmen im Juni dieses Jahres beginnen. Zum Einsatz kommen dürften die OLED-Displays in einer kommenden Generation des MacBook Pro, und zwar sowohl in den Modellen mit 14-Zoll- als auch 16-Zoll-Display. Berichten zufolge sollen die High-End-Geräte zudem über ein Touch-Display verfügen (siehe hier).

Kommentare

System 6.0.1
System 6.0.121.05.26 12:30
Ich hielt das Falt-iPhone schon für einen Irrtum, warum sollte ich da weiter an Laptops mit Touch-Oberfläche zweifeln?

Die Vision Pro zeigt ja, wie Experimentierfreudig Apple gerade ist …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-4
h.ml21.05.26 13:59
Ich bin mir nicht sicher ob für mich eine Touchfunktion in dem MacBooks sinnvoll wäre, was für ein System soll darauf laufen? Das normale Mac OS müsste dann wohl deutlich umgebaut oder erweitert werden um diese Funktionalität zu bieten und wie verhält es sich dann im vergleich zum iOS und dem iPads, werden letztere nicht dadurch kanabalisiert?
0
reproid21.05.26 14:29
Touch fände ich dann spannend, wenn man den Monitor abnehmen und als iPad-Ersatz verwenden könnte. Ansonsten reicht mir für den Augenblick weiterhin ein Trackpad. Oder kommt da vielleicht noch das „One more thing“ …?

Aber ich kann entspannt zuschauen, bin ich doch mit recht aktueller Hardware ausgestattet.
-1
net_zwerg
net_zwerg21.05.26 16:58
Ich bräuchte keine 'Touch'-ability auf meinem Macbook - dafür hab ich ein iPad mit einem gänzlich anderen Nutzungsprofil.
Ich habe eher Bedenken, dass ein entsprechend umgebautes MacOS wieder unzählige neue Macken mit sich bringt - und dabei hätte ich doch viel lieber einen soliden, optimierten Tahoe-Nachfolger...
+1
Apple@Wien
Apple@Wien21.05.26 17:04
Vielleicht wird das Trackpad zum interaktiven Touchdisplay.

Gab es aber auch schon bei diversen Windows Kisten und war nix.🙃
0
System 6.0.1
System 6.0.121.05.26 17:33
Touch fände ich dann spannend, wenn man den Monitor abnehmen und als iPad-Ersatz verwenden könnte.

Dann müssten im Display auch Prozessor, RAM, Speicher und Batterie verbaut sein. Und mindestens eine USB-C-Buchse und die drahtlose Konnektivität. Und Lautsprecher und Kamera.

Kaufe ein iPad mit einer Tastatur und Trackpad in einer Hülle, dann ist Dein Wunsch erfüllt.

Jetzt merkst Du es auch …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+3
reproid21.05.26 18:38
System 6.0.1
Dann müssten im Display auch Prozessor, RAM, Speicher und Batterie verbaut sein. Und mindestens eine USB-C-Buchse und die drahtlose Konnektivität. Und Lautsprecher und Kamera.

Kaufe ein iPad mit einer Tastatur und Trackpad in einer Hülle, dann ist Dein Wunsch erfüllt.

Jetzt merkst Du es auch …
Das ist mir bewusst. Deswegen bin ich auch eher im Konjunktiv geblieben. Ich bin gar nicht scharf darauf, ein iPad per „Fernsteuerung“ zu bedienen. Mit passendem MacBook und iPad bin ich ausgestattet – und zufrieden –, weshalb ich ja eben entspannt zuschauen kann.
+1
CJuser22.05.26 08:34
Ich würde mir ja wünschen, wenn mit dem Wechsel auf OLED gleichzeitig die Displays (leicht) wachsen würden. Bspw. 14,5 und 17 Zoll.
h.ml
Ich bin mir nicht sicher ob für mich eine Touchfunktion in dem MacBooks sinnvoll wäre, was für ein System soll darauf laufen? Das normale Mac OS müsste dann wohl deutlich umgebaut oder erweitert werden um diese Funktionalität zu bieten und wie verhält es sich dann im vergleich zum iOS und dem iPads, werden letztere nicht dadurch kanabalisiert?
Mal bei der anstehenden WWDC drauf achten, welche Änderungen am Design von macOS vielleicht darauf hindeuten könnten. Ehrlich gesagt dürften die Button vom Fenstermanagement (oben links) sowieso etwas größer sein.
reproid
Touch fände ich dann spannend, wenn man den Monitor abnehmen und als iPad-Ersatz verwenden könnte. Ansonsten reicht mir für den Augenblick weiterhin ein Trackpad. Oder kommt da vielleicht noch das „One more thing“ …?

Aber ich kann entspannt zuschauen, bin ich doch mit recht aktueller Hardware ausgestattet.
Das Konzept kam leider schon bei Microsoft (= Surface Book) nicht an. Dort war dann in der Tastatur sogar ein zusätzlicher Akku und optional eine stärkere Grafikeinheit verbaut. Grundsätzlich finde ich das Konzept aber durchaus interessant.
+1
MacNu9222.05.26 19:10
Ich verstehe eure Posts nicht ganz. Im Artikel ist von OLED die Rede. Das hat doch mit Touch nichts zu tun, oder?
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System 6.0.1
System 6.0.122.05.26 21:57
MacNu92
Ich verstehe eure Posts nicht ganz. Im Artikel ist von OLED die Rede. Das hat doch mit Touch nichts zu tun, oder?

Letzter Satz des Artikels:
Berichten zufolge sollen die High-End-Geräte zudem über ein Touch-Display verfügen
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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MacNu9223.05.26 09:02
System 6.0.1

Letzter Satz des Artikels:
Berichten zufolge sollen die High-End-Geräte zudem über ein Touch-Display verfügen

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Sorry, das hatte ich übersehen.
+1
Dieter Pete24.05.26 21:44
Dann müssten im Display auch Prozessor, RAM, Speicher und Batterie verbaut sein. Und mindestens eine USB-C-Buchse und die drahtlose Konnektivität. Und Lautsprecher und Kamera.
Also Modular könnte ich es mir vorstellen.
Quasi ein iPad Pro als Display, was nur „Anzeigt“, wenn im „MacMode“, keinen eigenen Strom verbraucht, daher ein kleinerer Akku und den effizietesten M-Chip. Zack: platz gespart für den Tablet-Teil.
Im Body: Vollausstattung wie es sich gehört.
Herausforderungen: Preis (man bezahlt einem vollausstattungs-Mac und ein iPad Pro)
Software muss den UX Mode Cange mitmachen und den benötigten Datenstand blitzschnell „anpassen“.
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