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Neuer Apple-Werbeclip: Wilde “Find My”-Verfolgungsjagd zur Rückeroberung eines MacBooks

In einem siebenminütigen Streifen „The Underdogs: Swiped Mac“ bringt das kalifornische Unternehmen wieder das zu Zeiten der Pandemie bekannt gewordene Team „Underdogs“ auf die Bildschirme. Während sie zuvor für Erheiterung zum Thema Homeoffice sorgten, befinden sie sich jetzt auf dem Weg zu einer wichtigen Präsentation. Doch ein Diebespaar macht ihnen hierbei das Leben schwer. Der amüsante Spot aus Cupertino versucht den Sicherheitsfunktionen praxisorientiert gerecht zu werden.


Vielfältige „Find My“-Funktionalitäten
Das auf leichtsinnige Weise außer Acht gelassene MacBook gelangt in einer frequentierten Fußgängerpassage in die Hände zweier Gestalten, die sich im Verlauf des Spots ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckern. Sie versuchen in verschiedenen Pfandhäusern das Diebesgut in Bargeld umzuwandeln. Doch die Ladenbesitzer wollen sie den Beweis antreten lassen, dass das MacBook auch tatsächlich deren Besitz darstellt. Schlussendlich scheitern sie am Kennwortschutz. Währenddessen bleibt ihnen das Team auf der Spur, da das Gerät aus dem Hause Cupertino mit der „Find My“-Funktion ausgestattet ist. Doch nach absehbarer Zeit droht die IT-Abteilung der Underdogs mit der Löschung des MacBooks aus der Ferne. Die wichtige Präsentation, die sich hierauf befindet, ginge somit – zumindest für den Moment – verloren. Hier demonstriert Apple eine weitere, indirekte „Find My“-Funktion.


Bezug zur Realität
Die Situation lässt sich jedoch nicht unmittelbar auf die Realität übertragen. Würde dieser Fall tatsächlich vorkommen, ließe sich ein durch die „Secure Enclave“ geschützter Mac nicht in Betrieb nehmen, wohl aber zerlegen und dessen Einzelteile auf etwas geschicktere Weise in Geld umwandeln. Des Weiteren empfiehlt die Polizei, in einem derartigen Fall nicht selbst die Verfolgungsjagd aufzunehmen. Bei einer Konfrontation mit den Dieben sei der Ausgang nämlich ungewiss. In der Werbekomödie versucht das kalifornische Unternehmen verschiedene Sicherheitsfunktionen auf subtile wie auch spielerische Art zu veranschaulichen, wenn auch nicht jedes Detail das echte Leben widerspiegeln dürfte.

Kommentare

milk
milk19.07.23 16:20
Warum hatte die Dame kein Backup der Präsentation in der Cloud?
+13
desko7519.07.23 16:21
milk
Warum hatte die Dame kein Backup der Präsentation in der Cloud?
Too much reality ...
+8
Kovu
Kovu19.07.23 16:38
milk
Warum hatte die Dame kein Backup der Präsentation in der Cloud?
Weil aus Gründen des Datenschutzes manchmal keine delokalisierten Backups erlaubt sind,
+3
milk
milk19.07.23 16:41
Kovu
Weil aus Gründen des Datenschutzes manchmal keine delokalisierten Backups erlaubt sind,
Aber Apples Cloud ist doch sicher verschlüsselt.
+2
eastmac
eastmac19.07.23 16:55
Ist doch ganz lustig gemacht.
+11
mrbean
mrbean19.07.23 17:47
Super!
less is more.
+2
Langer
Langer19.07.23 18:16
Meinem Sohn wurde auf einer Urlaubsreise in Bilbao ein iPhone 14 geklaut. Es wurde sofort auf "gestohlen" gesetzt sowie das iCloud Passwort geändert.

Eine zeitlang konnten wir das iPhone immer zu einer bestimmten Zeit abends für 5-10min auf der Karte verfolgen. Leider in einer Gegend mit Wohnblocks und mehrstöckigen Häusern. Die Polizei hat nur abgewunken. Wir haben dann den Status auf "Erase" gesetzt.

Resümee:
  • Seine gestohlenen Ware auf einer Karte zu sehen, erzeugt für eine Weile positive Emotionen und Hoffnung.
  • Zu verstehen, das die Sichtbarkeit nutzlos ist, ernüchtert.
  • Die Fernlöschfunktion scheint funktioniert zu haben, seine Daten wurden (bisher) nicht korrumpiert. Das ist aus meiner Sicht der größte Benefit.
+13
breaker
breaker19.07.23 19:10
@Langer
Nun, wenn der Location Point auf einem MFH liegt, bekommst du zu recht keinen Durchsuchungsbefehl - da stinkt ein geklautes iPhone nun mal ab gegenüber der Durchsuchung von mehreren Wohnungen. Bei EFH geht die Polizei durchaus auch in die Objekte rein.
+4
Tbskttnr
Tbskttnr19.07.23 19:31
Sehr witziger Film!
+3
evanbetter
evanbetter20.07.23 00:01
Gibt es diese "Ich fernblockier' den Mac mit 6stelliger Zahlensicherung" wirklich? Hab ich noch nie gesehen....
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
0
Califa20.07.23 02:11
breaker
@Langer
Nun, wenn der Location Point auf einem MFH liegt, bekommst du zu recht keinen Durchsuchungsbefehl - da stinkt ein geklautes iPhone nun mal ab gegenüber der Durchsuchung von mehreren Wohnungen. Bei EFH geht die Polizei durchaus auch in die Objekte rein.
Wäre super, wenn du kurz erwähnen würdest, was MFH und EFH bedeuten. Ansonsten: Ich denke, du hast keine Erfahrung mit der spanischen Polizei
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Bodo_von_Greif20.07.23 07:05
Das steht anscheinend für Einfamilienhaus bzw Mehrfamilienhaus
[x] nail here for new monitor
+2
t.stark20.07.23 09:07
Wie in einem anderem Thread neulich schon mal geschildert ist die entscheidende Schwäche die Leistung der Nahfeldortung bzw. die Ungenauigkeit der normalen Ortung. Die normale Ortung reicht nur aus, um zu sagen, dass es ungefähr in einem bestimmten Haus ist. Bei einer Häuserreihe kann man da auch schon mal damit daneben liegen. Die Nahfeldortung hat nicht genug "Bumms". Wir waren mit der Polizei im Treppenhaus eines MFHs und in einem Stockwerk war das ortende Gerät der Ansicht, dass sich das gesuchte Objekt in unmittelbarer Entfernung befindet, aber es war eben nicht möglich die Nahfeldortung zu starten, weil zuweht weg etc.
In Bezug auf den Werbeclip kann ich nur sagen, dass so eine Stadtralley absolut möglich ist mit der normalen Ortung... Schwierig wird es aber, wenn man an einem Ort mit vielen Leuten kommt und alle ein wenig schief anschaut.
+2
JeffBezier
JeffBezier20.07.23 09:50
Toller Spot und sehr detailreich produziert!

Daumen hoch wessen innerer Monk auch noch empfindlich gestört war dass die Polizei gegen Ende zwar involviert war, jedoch keine Rolle mehr gespielt hat 😂
(Stichwort Tschechows Gewehr 🤓)
+1
Nebula
Nebula20.07.23 14:21
Cineastisch gut umgesetzt. Allerdings dürfte Apple bewusst Gelegenheitsdiebe gewählt haben und nicht etwa Profis. Die dürften einen Weg haben, die Maßnahmen zu umgehen oder sonst irgendwie Nutzen aus der Hardware zu schlagen. Warum sollte Apple gerade bei den Features keine Bugs und Lücken drin haben, wenn sie nicht mal einen Messenger sicher hinbekommen – und deswegen den Lockdown-Modus anbieten.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
-1
MacBlack
MacBlack25.07.23 09:48
Bodo_von_Greif
Das steht anscheinend für Einfamilienhaus bzw Mehrfamilienhaus
Ja, wahrscheinlich. Musste ich auch erst erraten...
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MacBlack
MacBlack25.07.23 09:52
milk
Kovu
Weil aus Gründen des Datenschutzes manchmal keine delokalisierten Backups erlaubt sind,
Aber Apples Cloud ist doch sicher verschlüsselt.
Soweit ich weiß nach außen ja, aber intern für Apple nicht. Was die Gefahr mit sich bringt, die Daten auf deren Zuruf an US-amerikanische Sicherheitsbehörden zu verlieren.
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Nebula
Nebula25.07.23 11:00
MacBlack
Soweit ich weiß nach außen ja, aber intern für Apple nicht. Was die Gefahr mit sich bringt, die Daten auf deren Zuruf an US-amerikanische Sicherheitsbehörden zu verlieren.
Wenn man ADP einschaltet, sind ein Großteil der Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt und Apple könnte nur noch einige Metadaten sowie Mails, Kontakte und Kalender einsehen.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
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MacBlack
MacBlack25.07.23 12:39
Nebula
MacBlack
Soweit ich weiß nach außen ja, aber intern für Apple nicht. Was die Gefahr mit sich bringt, die Daten auf deren Zuruf an US-amerikanische Sicherheitsbehörden zu verlieren.
Wenn man ADP einschaltet, sind ein Großteil der Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt und Apple könnte nur noch einige Metadaten sowie Mails, Kontakte und Kalender einsehen.
Danke, das scheint ja genau das richtige Dokument zu dem Thema zu sein! Werde es mir mal in Ruhe durchlesen.
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