Neue Stellenausschreibung wirft Frage nach Live-Angeboten in Fitness+ auf


Apple weitet sein Dienste-Portfolio seit Jahren stetig aus und dringt immer weiter in den Abo-Bereich vor. Doch nicht alle dieser Angebote sind gleichermaßen erfolgreich. Bereits letztes Jahr war bekannt geworden, dass Fitness+ zur
Prüfung stehe und ein Umbau intern Thema sei. Spekuliert wird auch, ob oder welchen Einfluss eine mögliche
smarte Brille auf das Fitness-Angebot haben könnte. Eine aktuelle
Job-Ausschreibung von Apple für eine Stelle als "Studio Producer - Fitness+" liefert jetzt für die Zukunft des Abos neue Ideen.
Live-Kurse à la Peloton?Innerhalb von Fitness+ gibt es zahlreiche Video-Kurse, allerdings nicht im Live-Format. Das gesamte Angebot ist vorproduziert und abrufbar. Die Stellenausschreibung betont deutlich den Live-Charakter, woraus sich die Frage ableitet, ob Apple eine Ausweitung auf Echtzeitkurse plant, ähnlich wie sie Peloton im Programm hat. Die Job-Ausschreibung unterstreicht daneben auch die Bedeutung von Experimentierfreude. Insgesamt liest sie sich mehr wie die Suche nach jemandem, der neue Impulse und Ideen in die Fitness+-Sparte bringen kann, als wie ein Katalog harter Kriterien für eine genau vordefinierte Position. Denkbar wäre daher ebenfalls eine ergebnisoffene Evaluierung, ob und wie Live-Elemente als zusätzliche Bestandteile hinzukommen könnten.
Fitness+ bisher eher mit NischendaseinVerfügbar ist das Fitness-Angebot aus Cupertino im Moment auf iPhones, iPads und Apple TV. Die Apple Watch und die AirPods Pro 3 können genutzt werden, um persönliche Gesundheitsdaten während der Workouts zu erfassen. Die Kosten liegen gegenwärtig bei 9,99 Euro im Monat oder 79,99 Euro im Jahr. Anders als zum Beispiel Apple Music oder Arcade ist Fitness+ nicht im normalen Bundle von Apple One enthalten – eine extra Buchung ist dafür erforderlich. Alternativ ist Apple One Premium notwendig. Sollte die Stellenausschreibung tatsächlich darauf hinauslaufen, Live-Kurse einzuführen, würde der Dienst deutlich aufgewertet.