Musik in höchster Qualität: Plant Amazon einen Streamingdienst mit Hi-Def-Audio?

Konkurrenz für Tidal und Deezer? Amazon lotet offenbar zurzeit in Gesprächen mit Rechteinhabern die Möglichkeit aus, einen Streamingdienst mit Musik in Hi-Def-Audio anbieten zu können. Angepeilt wird mindestens CD-Qualität, an den Start gehen soll der neue Service bis spätestens Ende dieses Jahres.


HiFi für 15 US-Dollar im Monat?
Mindestens ein großes Label hat bereits einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Onlinehändler zugestimmt, berichtet Music Business Worldwide. Gut informierte Kreisen aus höheren Hierarchie-Ebenen der Musikindustrie gehen davon aus, dass Amazon den neuen Streamingdienst zum Preis von monatlich ungefähr 15 US-Dollar anbieten wird. Das wäre deutlich günstiger als die Konkurrenz, Tidal beispielsweise verlangt für seinen "Tidal HiFi" genannten Service knapp 20 Euro pro Monat.


Amazon Echo wird Hi-Def-Audio wohl kaum angemessen abspielen können.
Foto: Amazon

Bitraten höher als auf CD
Amazon strebt für den hauseigenen Hi-Def-Audio-Dienst dem Vernehmen nach Bitraten an, die über den auf CD eingesetzten liegen. Die Qualität der Musikstücke dürfte damit jene der von Tidal angebotenen übertreffen; der dem Rapper Jay-Z und weiteren Künstlern gehörende Dienst bietet Audiostreaming mit 44,1 kHZ/16-Bit an. Deezer offeriert - ebenfalls zum Preis von monatlich rund 20 Euro - FLAC-Streaming in 16 Bit mit 1.411 kbps. Unklar ist allerdings noch, auf welchen Geräten Amazons hochqualitativer Streamingservice verfügbar sein wird, die hauseigenen Echo-Lautsprecher sind wohl kaum in der Lage, Hi-Def-Audio-Dateien angemessen wiederzugeben.

Apple und Spotify geraten unter Druck
Mit einem Streamingdienst, der Masterqualität bietet, würde Amazon sein Angebot nach oben abrunden. Den Kunden des Onlinehändlers stünde damit eine große Auswahl an qualitativ und preislich unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verfügung - vom soeben in den USA eingeführten werbefinanzierten und damit kostenlosen Service bis hin zum Premiumprodukt. Zugleich würde das Unternehmen von Jeff Bezos damit Apple und Spotify unter Druck setzen. Beide Anbieter haben bislang keine entsprechenden Angebote im Programm, ob sie für die nahe Zukunft die Einführung von HiFi-Abonnements planen, ist nicht bekannt.

Kommentare

orion26.04.19 14:39
Hi-Def beginnt bei mir mit >= 24Bit / 88.2kHz.
16 bit / 44.1kHz ist CD-Qualität und normal...
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sonorman
sonorman26.04.19 14:52
Qobuz ist hier das Maß der Dinge.
+3
My2Cent26.04.19 15:16
Dabei sollte man sich aber in jedem Einzelfall fragen, wie dieses Hi-Def zustande kommt. Ich meine, man müsste wissen, ob die Qualität des Ausgangsmaterials überhaupt Hi-Def ist.

P.S.
Für mich persönlich stellt sich ohnehin die Frage was das da Hi-Def sein soll, nachdem die Dynamik und das Klangbild der Musik seit ca. 25 Jahren schon beim Mastering mit technischen „Helferlein“ mit voller Absicht rigoros verhunzt wird.
+3
barabas26.04.19 15:31
Tidal schickt seine Masters auch mit 24Bit/96khz MQA auf die Reise. Ob da noch so ein grosser Unterschied zu Qubuz besteht, wage ich mal leise zu bezweifeln. Zudem bin ich mir bei den Streamingdiensten im Allgemeinen nicht immer sicher ob es sich bei ihren entsprechend gekennzeichneten HighRes Daten denn tatsächlich immer um "echtes" HighRes Material handelt.

Den einzigen denen ich hier nahezu vorbehaltlos traue ist den Mannen von HighResAudio die hier diese Qualität auch garantieren. Mir fällt schon des öfteren auf das zb. entsprechend beworbene Angebote von Qubuz bei HighResAudio wiederum gänzlich fehlen was das Angebot bei letzteren an diesem (echten) Material aber auch deutlich überschaubarer macht. Hier gehe ich mit der Meinung von My2Cent durchaus konform und und sehe dies in letztere Konsequenz bei Amazon ähnlich mit derselben Fragestellung, - aber gut der angestrebte Preis könnte hier so manches wiederum "erträglich" machen
+1
sonorman
sonorman26.04.19 15:48
Barabas
MQA erfordert aber einen kompatiblen Decoder, den nur die allerwenigsten haben. Ohne das gibt es von Tidal auch kein 24/96. Bei Qobuz wird das Material „nativ“ mit bis zu 192 kHz gestreamt.

Ob die Unterschiede noch hörbar sind, ist ein andere Sache. Fakt ist, dass Qobuz derzeit der einzige Anbieter ist, der Musik sozusagen im Studio-Original ohne Kompression und ohne MQA-Codierung anbietet. (Dass manche Files keine echten Hi-Res-Files sondern nur upgesampelte Dateien sind, ist ein anderes Problem, dass aber nicht an Qobuz liegt und unabhängig von MQA existiert.) Highresaudio.com ist toll, aber mit ihrem derzeitigen sehr kleinen Katalog leider keine ernsthafte Alternative.
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RyanTedder
RyanTedder26.04.19 17:26
Ich hab eher das Gefühl das es nach wie vor am Ausgabegerät hapert und nicht an der Audiodatei. Ein Lied in AAC Qualität, hört sich auf einem guten Kopfhörer oder Lautsprecher schon bombastisch an. Meistens nutzt man jedoch günstigere Abspielgeräte und bemerkt den Unterschied zur MP3 sowieso nicht. Ich auch Wave Dateien am PC abgespielt, aber auch hier hört sich alles gleich an. Daher frage ich mich ob die Nische überhaupt groß genug ist, die hiermit versorgt werden soll 🤷‍♂️
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Retrax26.04.19 17:40
Korrigiert mich, aber AirPlay kann doch maximal nur CD-Qualität (bzw. maximal AIFF bzw. ALAC) streamen, oder?

Daher ist es doch überflüssig ein Studio-Master-Streaming-Angebot zu abonnieren, oder?
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sonorman
sonorman26.04.19 17:58
Retrax
Korrigiert mich, aber AirPlay kann doch maximal nur CD-Qualität (bzw. maximal AIFF bzw. ALAC) streamen, oder?

Daher ist es doch überflüssig ein Studio-Master-Streaming-Angebot zu abonnieren, oder?
Wenn Du ausschließlich AirPlay nutzt, dann ja. Aber es gibt ja mehr als nur Home Pods auf der Welt.
+1
steve.it26.04.19 18:30
24/192 Music Downloads ...and why they make no sense
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Motti
Motti26.04.19 19:30
steve.it
24/192 Music Downloads ...and why they make no sense

So ein Quark.. natürlich hört man den Unterschied.. sogar im Auto. Einfach mal die Mucke lauter drehen und schon kommt der Unterschied zustande. Auch bei den AirPods eindeutig zu hören.. aber nur, wenn man weiß, auf was man Achten muss. Oberflächliche Hörer hören eher selten ein Unterschied.

Apple Lossless wäre mir bereits ausreichend. Aber dieses AAC Gerümpel nervt..
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Sascha77
Sascha7726.04.19 20:25
Sicher doch, aber mit dem Starten des Motor ist der Unterschied leider dahin.

Ernsthaft, ich halte das für einen kleinen Nischenmarkt, bei dem sicher nicht jeder Anbieter mitmischen muss.
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Orbital
Orbital26.04.19 20:25
Motti
Oberflächliche Hörer hören eher selten ein Unterschied.

Was sind denn "oberflächliche Hörer"?
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Geegah26.04.19 21:34
sonorman
Wenn Du ausschließlich AirPlay nutzt, dann ja. Aber es gibt ja mehr als nur Home Pods auf der Welt.
ich höre seit Jahren meine Musik via AirPlay auf verschiedenen Denon-Receivern (natives AirPlay) oder Airport Express Stationen bzw. Apple TVs angeschlossen an einen HiFi/AV-Verstärker.
Ein HomePod ist doch wohl bei weitem nicht das einzige AirPlay-Ziel - und einen HomePod würde ich mir nie kaufen!
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steve.it26.04.19 22:00
Motti
steve.it
24/192 Music Downloads ...and why they make no sense

So ein Quark.. natürlich hört man den Unterschied.. sogar im Auto. Einfach mal die Mucke lauter drehen und schon kommt der Unterschied zustande. Auch bei den AirPods eindeutig zu hören.. aber nur, wenn man weiß, auf was man Achten muss. Oberflächliche Hörer hören eher selten ein Unterschied.

Apple Lossless wäre mir bereits ausreichend. Aber dieses AAC Gerümpel nervt..

- Du hast wirklich die gleichen Aufnahmen etc. verglichen? Also genau die gleiche High Res.-Aufnahme in etwas anderes konvertiert? (=> um auszuschließen, dass mögliche Klangunterschiede nicht von anderen Effekten herkommen, wie z.B unterschiedliche Masterings etc.?)

- Hast du denn schon einen ABX-Blindtest durchgeführt? Dies geht z.B. mittels Foobar2000 und dem ABX-Plugin. Ich hatte damit mal bei einem Bekannten auf seiner extrem teueren High End Anlage angefangen und das war mehr als interessant ihn dabei zu beobachten, obwohl ich den Test nicht beendigen konnte

- Zu so ein Quark: Der Autor ist kein geringer als der Entwickler von Ogg Vorbis (Monty bzw. Chris Montgomery). Der hat daher schon ein "wenig" Wissen. Unfehlbar ist niemand aber das ist eben nicht irgendeine Quelle.
+1
sonorman
sonorman26.04.19 22:12
Geegah

Ein HomePod ist doch wohl bei weitem nicht das einzige AirPlay-Ziel - …
Natürlich nicht.
Aber gerade Moderne A/V-Verstärker beherrschen über andere Eingänge wie USB oder S/PDIF in der Regel auch höhere Auflösungen. AirPlay wird von vielen nur aus Bequemlichkeit genutzt, oder um Kabel einzusparen.

Aber wenn wir hier von dem Nutzen von Hi-Res reden, betrifft das in erster Linie nicht „Otto Normalverbraucher“ mit dem Japan-Surroundreceiver. Das ist nicht abwertend gemeint, aber für diese Zielgruppe ist es in der Tat ziemlich egal, ob das nun verlustbehaftet komprimiertes AAC, CD-Qualität oder höher ist. Wer meint, es nicht zu hören, der kauft oder abonniert es nicht. So einfach ist das. Auch Qobuz kann man übrigens in Standardqualität mit 320 kbps MP3 buchen.
-2
steve.it26.04.19 22:16
Nachtrag
steve.it
- Du hast wirklich die gleichen Aufnahmen etc. verglichen? Also genau die gleiche High Res.-Aufnahme in etwas anderes konvertiert? (=> um auszuschließen, dass mögliche Klangunterschiede nicht von anderen Effekten herkommen, wie z.B unterschiedliche Masterings etc.?)

Dazu steht übrigens auch etwas im link.

"Der BAS Test , den ich zuvor verlinkt habe, erwähnt nebenbei, dass die SACD-Version einer Aufnahme wesentlich besser klingen kann als die CD-Version. Es liegt nicht an der erhöhten Abtastrate oder Tiefe, sondern daran, dass die SACD einen höherwertigen Master verwendet hat. Wenn die SACD-Version auf eine CD-R aufgelegt wird, klingt sie immer noch so gut wie die Original-SACD und besser als die CD-Version, da die Original-Audio, die zur Herstellung der SACD verwendet wurde, besser war. Gute Produktion und Mastering tragen offensichtlich zur Endqualität der Musik bei[24]."

Man muss eben wirklich Äpfel mit Äpfel vergleichen...
... wenn HighRes-Kram besser als der "normale" Kram klingt, dann muss das nicht an HighRes liegen, sondern einfach daran, dass dort ein besseres Master verwendet wurde, das vielleicht nicht mit loudness war kaputte gemastert wurde (und ähnliches)...
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steve.it26.04.19 22:28
BAS test

"Sowohl veröffentlichte als auch anekdotische Behauptungen werden regelmäßig für eine hörbar bessere Klangqualität von Zweikanal-Audio erhoben, das mit längeren Wortlängen und/oder bei höheren Abtastraten als der 16-Bit/44,1-kHz-CD-Standard kodiert wird. Die Autoren berichten über eine Reihe von Doppelblindtests, bei denen die analoge Ausgabe von hochauflösenden Playern, die hochauflösende Aufnahmen abspielen, mit dem gleichen Signal verglichen wird, das durch einen 16-Bit/44,1-kHz "Flaschenhals" geleitet wird. Die Tests wurden über ein Jahr lang mit verschiedenen Systemen und einer Vielzahl von Probanden durchgeführt. Zu den Systemen gehörten teure professionelle Monitore und ein High-End-System mit elektrostatischen Lautsprechern sowie teuren Komponenten und Kabeln. Die Fächer umfassten professionelle Toningenieure, Studenten eines universitären Aufnahmeprogramms und engagierte Audiophile. Die Testergebnisse zeigen, dass die A/D/A-Schleife in CD-Qualität bei normalen bis lauten Hörpegeln von keinem der Personen auf einem der Wiedergabesysteme erkannt werden konnte. Das Rauschen der CD-Qualitätsschleife war nur bei sehr hohen Pegeln hörbar."
http://www.aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=14195
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Orbital
Orbital26.04.19 22:29
sonorman
ber wenn wir hier von dem Nutzen von Hi-Res reden, betrifft das in erster Linie nicht „Otto Normalverbraucher“ mit dem Japan-Surroundreceiver. Das ist nicht abwertend gemeint, aber für diese Zielgruppe ist es in der Tat ziemlich egal, ob das nun verlustbehaftet komprimiertes AAC, CD-Qualität oder höher ist.

Das ist sogar sehr abwertend gemeint. Bei mir hat so ein Japan-Surroundreceiver mit probatem Einmeßsystem die sauteure, puristische Verstärkertechnik komplett disqualifiziert.
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Tirabo26.04.19 22:34
@steve.it

Ach Gottchen, es ist immer schon einfach gewesen schnell zu behaupten, man kann dies und das besser hören als andere es können, wie es Motti tat.

Diese Behauptung ist nämlich - auf die Schnelle - weder beweisbar noch widerlegbar, sie ist dazu noch selbstimmunisierend. Denn jeder der kritisiert, dass das nicht stimmen könne, bekommt einfach das Argument vorgeworfen, schlechter zu hören.

Ein alter Hut.

Es gäbe ja genug Möglichkeiten, sein Gehör mit gleichen Bedingungen unter Beweis zu stellen, davor fürchten sich aber viele wie Teufel das Weihwasser fürchten.
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steve.it26.04.19 22:45
Orbital
sonorman
ber wenn wir hier von dem Nutzen von Hi-Res reden, betrifft das in erster Linie nicht „Otto Normalverbraucher“ mit dem Japan-Surroundreceiver. Das ist nicht abwertend gemeint, aber für diese Zielgruppe ist es in der Tat ziemlich egal, ob das nun verlustbehaftet komprimiertes AAC, CD-Qualität oder höher ist.

Das ist sogar sehr abwertend gemeint. Bei mir hat so ein Japan-Surroundreceiver mit probatem Einmeßsystem die sauteure, puristische Verstärkertechnik komplett disqualifiziert.

Ich habe seit Jahren die Idee mal bei meinem Bekannten an dessen Boxen einen normalen Verstärker dranzuhängen. Also bis auf die Boxen den ganzen anderen sauteueren High-End-Kram (vermutlich für mehrere 10 Tausend Euros) weg, inkl. Stromaufbereitungszeug und was das nicht sonst noch alles ist.

Meine Spekulation: Da passiert dann am Klang so gut wie nichts bzw. nur minimal.
Das Thema "Verstärker" ist nämlich eigentlich schon ewig ausgereizt. Und ein guter Verstärker muss keine Unsummen kosten (umgekehrt muss extrem teuerer Kram nicht zwangsweise immer top sein).
Die Lautsprecher sind natürlich wichtig + Raumakkustik.

Dieses Experiment ließe sich aber nicht so leicht und eindeutig bewerten, wie ein ABX-Blindtest mit z.B. Foobar 2000 (da schaltet es ja direkt ohne Verzögerung um - bei gleicher Lautstärke).

Tirabo
Es gäbe ja genug Möglichkeiten, sein Gehör mit gleichen Bedingungen unter Beweis zu stellen, davor fürchten sich aber viele wie Teufel das Weihwasser fürchten.
Ja, z.B. solchen ABX-Blindtests gehen vielen aus dem Weg... und mit Foobar kann man wirklich sehr leicht mal Codecs überprüfen.
Mein Bekannter war damals auch verwirrt, da er nicht wusste, was die AIFF ist und was die AAC. Dabei muss bzw. soll er das ja auch gar nicht wissen, da das sonst wieder Beeinflussung ist ("ah das ist das, also muss das besser sein").

Zum Thema "Goldene Ohren" steht hier auch etwas: https://people.xiph.org/~xiphmont/demo/neil-young.html

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Frost26.04.19 23:56
Sascha77
Sicher doch, aber mit dem Starten des Motor ist der Unterschied leider dahin.
Du sollt die Musik ja auch hinten im Maybach abspielen
und nicht vorn beim Fahrer und hinten herscht totenstille.
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CJuser27.04.19 02:17
Ich halte es definitiv für einen Nischenmarkt, den sich die Anbieter fürstlich bezahlen lassen.
Die Idee von unkomprimierter Musik fand ich früher auch ganz cool, jedoch frage ich mich inzwischen eher, ob es wirklich notwendig ist. Ein Großteil der Nutzer wäre wahrscheinlich schon happy, wenn aktuelle iTunes Inhalte mit einer verdoppelten Bitrate (also 512 kbps bei 44,1kHz/16Bit Inhalten) und ggf. einer Verbesserung auf 48kHz/24Bit (bei Kinofilmen soweit ich weiß Standart) daherkommen würden. Noch höhere Frequenzen hören sich in der Theorie zwar reizvoll an, man muss aber auch die Hardware haben dieses voll darstellen und dann auch noch raushören zu können.
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My2Cent27.04.19 08:30
Motti
steve.it
24/192 Music Downloads ...and why they make no sense

So ein Quark.. natürlich hört man den Unterschied.. sogar im Auto. Einfach mal die Mucke lauter drehen und schon kommt der Unterschied zustande. Auch bei den AirPods eindeutig zu hören.. aber nur, wenn man weiß, auf was man Achten muss. Oberflächliche Hörer hören eher selten ein Unterschied.

Apple Lossless wäre mir bereits ausreichend. Aber dieses AAC Gerümpel nervt..

Ja, „so ein Quark.“
Den „man“ der das hört den gibt es nicht.
Vielmehr darf jeder „man“ für sich selbst prüfen, ob er da einen Unterschied hört.

Wenn dann aber ausgerechnet das Auto als Beispiel zur Wahrnehmung high-endiger Klangunterschiede genannt wird, dann habe ich da doch grundsätzliche Zweifel.

Wenn „man“ keinen Unterschied hört, dann ist das für denjenigen überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, dann kann er ggf. Geld sparen.
Ja ich weiß, es gibt Menschen die behaupten, dass sie sogar den Sauerstoffgehalt im Kupfer der Lautsprecherkabel hören.
Andere konnten schon früher scheinbar eine Klangverbesserung wahrnehmen, wenn die Ränder von CDs grün angemalt wurden.
Andere wiederum hören angeblich das Gras wachsen.

Man sollte nie vergessen, dass Menschen stark von Emotionen beeinflussbar sind - u.a. beim Sehen, beim Schmecken und beim Hören.
+1
Hot Mac
Hot Mac27.04.19 08:54
Für mich ist qobuz derzeit das Nonplusultra.
Ich höre den Unterschied tatsächlich.
Und nein, da mach ich mir auch selbst nichts vor.
0
MacSquint
MacSquint27.04.19 10:47
Motti
steve.it
24/192 Music Downloads ...and why they make no sense

So ein Quark.. natürlich hört man den Unterschied.. sogar im Auto. Einfach mal die Mucke lauter drehen und schon kommt der Unterschied zustande. Auch bei den AirPods eindeutig zu hören.. aber nur, wenn man weiß, auf was man Achten muss. Oberflächliche Hörer hören eher selten ein Unterschied.

Apple Lossless wäre mir bereits ausreichend. Aber dieses AAC Gerümpel nervt..

Du hörst also klassische Musik oder Musik mit akustischen Instrumenten?
Bei dem gängigen computerproduziertemPop/Techno/Rock/HipHop Kram der letzten 20 Jahre ist nicht mehr viel mit Dynamik, Ausnutzung von technischen Möglichkeiten.
Das Zeug ist Mastering mäßig an die Wand gefahren.
Da hört man nicht wirklich einen großen Unterschied zwischen 256 AAC und 24bit/96kHz.
Und im Ernst, im Auto?
Das Auto ist ein guter Testraum, um Mixing Fehler zu hören, um die Klanggüte zu beurteilen aber eher weniger...
+1
steve.it27.04.19 13:02
MacSquint
Bei dem gängigen computerproduziertemPop/Techno/Rock/HipHop Kram der letzten 20 Jahre ist nicht mehr viel mit Dynamik, Ausnutzung von technischen Möglichkeiten.
Das Zeug ist Mastering mäßig an die Wand gefahren.
Das kann auch alte Alben betreffen, die "neu" gemacht wurden oder von denen unterschiedliche Masterings existieren.
Irgendwo gibt es im Netz eine Datenbank, in der Leute solche Erkenntnisse einpflegen. Da ich mich eigentlich mit solchen Themen schon seit Jahren nicht mehr beschäftigt habe, weiß ich den Link auf Anhieb nicht.

Hot Mac
Für mich ist qobuz derzeit das Nonplusultra.
Ich höre den Unterschied tatsächlich.
Und nein, da mach ich mir auch selbst nichts vor.
Sorry, ohne seriösen ABX-Blindtest nehme ich Dir das erstmal nicht einfach so ab.
Die Gefahr ist einfach zu hoch, dass du nicht wirklich gleiche Aufnahmen/Masterings vergleichst und daher die Unterschiede kommen und/oder die Psychologie dir einen Streich spielt ("Selbstbetrug"). Daher sollte man auch beim Vergleich nicht wissen, was man gerade hört.
Wenn die Bedingungen stimmen und der ABX-Blindtest die obige Aussage tendenziell bestätigt, dann nehme ich dir das ab.
+2
Hot Mac
Hot Mac27.04.19 13:43
steve.it
Hot Mac
Für mich ist qobuz derzeit das Nonplusultra.
Ich höre den Unterschied tatsächlich.
Und nein, da mach ich mir auch selbst nichts vor.
Sorry, ohne seriösen ABX-Blindtest nehme ich Dir das erstmal nicht einfach so ab.
Dann passt es ja.

Meinst Du wirklich, dass ich hier einen vom Pferd erzähle?!
Was hätte ich denn davon?

Selbstverständlich habe ich mich, mit anderen, die auch das Gras wachsen hören, entsprechenden Tests unterzogen.
Ich lag ausnahmslos richtig, was aber auch auf zwei oder drei andere der zehn Testkandidaten zutraf.
Das kannst Du jetzt glauben oder nicht.

Im biblischen Alter von 47 Jahren höre ich besser als mein siebzehnjähriger Sohn, der sein Gehör täglich ein wenig mehr zerstört.
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steve.it27.04.19 14:22
Hot Mac
steve.it
Hot Mac
Für mich ist qobuz derzeit das Nonplusultra.
Ich höre den Unterschied tatsächlich.
Und nein, da mach ich mir auch selbst nichts vor.
Sorry, ohne seriösen ABX-Blindtest nehme ich Dir das erstmal nicht einfach so ab.
Dann passt es ja.

Meinst Du wirklich, dass ich hier einen vom Pferd erzähle?!
Was hätte ich denn davon?

Selbstverständlich habe ich mich, mit anderen, die auch das Gras wachsen hören, entsprechenden Tests unterzogen.
Ich lag ausnahmslos richtig, was aber auch auf zwei oder drei andere der zehn Testkandidaten zutraf.
Das kannst Du jetzt glauben oder nicht.

Im biblischen Alter von 47 Jahren höre ich besser als mein siebzehnjähriger Sohn, der sein Gehör täglich ein wenig mehr zerstört.


Wie war der Testaufbau und Ablauf?
Du hast die High Res-Aufnahme auf "CD-Qualität" runterkonvertiert und dabei keine Fehler gemacht? Ansonsten hast du da schon eine erste mögliche Fehlerquelle und vergleichst möglicherweise Äpfel mit Birnen. Du hast sichergestellt, dass die Lautstärke gleich war etc.?

Hier kannst man SACD durch High Res austauschen:
"Der BAS Test , den ich zuvor verlinkt habe, erwähnt nebenbei, dass die SACD-Version einer Aufnahme wesentlich besser klingen kann als die CD-Version. Es liegt nicht an der erhöhten Abtastrate oder Tiefe, sondern daran, dass die SACD einen höherwertigen Master verwendet hat. Wenn die SACD-Version auf eine CD-R aufgelegt wird, klingt sie immer noch so gut wie die Original-SACD und besser als die CD-Version, da die Original-Audio, die zur Herstellung der SACD verwendet wurde, besser war. Gute Produktion und Mastering tragen offensichtlich zur Endqualität der Musik bei[24]."

Wikipedia:
"Die Testperson hat Zugang zu drei Audioquellen: A, B und X. X wird zufällig gewählt und entspricht entweder A oder B. Der Hörer muss entscheiden, ob X der Quelle A oder der Quelle B entspricht. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Hat die Testperson in allen oder fast allen Fällen richtig getippt und ist der Test oft wiederholt worden, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass geraten wurde. Man kann dann annehmen, dass die Testperson wirklich zwischen den beiden Quellen unterscheiden kann."
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Hot Mac
Hot Mac27.04.19 14:27
steve.it
Wie war der Testaufbau und Ablauf?
Du hast die High Res-Aufnahme auf "CD-Qualität" runterkonvertiert.
Ich hab gar nichts gemacht.
Ich war im Studio und hab mir die unterschiedlichen Files mehrmals angehört.
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steve.it27.04.19 14:30
Hot Mac
steve.it
Wie war der Testaufbau und Ablauf?
Du hast die High Res-Aufnahme auf "CD-Qualität" runterkonvertiert.
Ich hab gar nichts gemacht.
Ich war im Studio und hab mir die unterschiedlichen Files mehrmals angehört.
Also es sind jede Menge Fehlerquellen möglich, so wie du es gemacht haben könntest.

Wenn der Einsatz lohnend ist, wäre ich durchaus an einer Wette interessiert, dass man sich trifft, z.B. bei Dir im Studio... Infos gerne per PN. Würde bei mir zeitlich aber nicht in den nächsten Wochen funktionieren.
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