Messebericht Norddeutsche HiFi-Tage 2018 – Ein bisschen mehr geht immer

Deutschland ist ein Messeland. In der Bundesrepublik treffen sich unterschiedlichste Anbieter von Waren und Dienstleistungen aus aller Welt zur Leistungsschau und um ein möglichst großes Publikum unmittelbar mit ihren Angeboten vertraut zu machen. Neben riesigen Veranstaltungen wie der IT-Messe CeBit in Hannover, der Messe für Verbraucherelektronik IFA in Berlin oder der Internationalen Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt gibt es landesweit und das ganze Jahr über auch viele kleinere Veranstaltungen für "Special Interest Groups", die sich gezielter mit einem ganz bestimmten Interessengebiet befassen. Wie zum Beispiel HiFi-Technik.



Neben der international ausgerichteten "High End" in München (im Mai) sprießen derzeit viele regionale HiFi-Messen wie Pilze aus dem Boden. Zu den renommiertesten gehören die Norddeutschen HiFi-Tage in Hamburg, wo sich das interessierte Publikum an zwei Wochenendtagen im Februar kostenlos über die neuesten Trends und Produkte informieren kann. Vom Kofferradio über Plattenspieler, Verstärker, Kopfhörer, Lautsprecher bis hin zu vollvernetzten Audiosystemen ist dort so gut wie alles zu erleben, womit sich Musik in allen Lebenslagen und Qualitätsstufen genießen lässt.

Proppenvoll auf allen Etagen.

In diesem Jahr sind die Norddeutschen HiFi-Tage um ein weiteres Stockwerk Ausstellungsfläche im Hamburger Holiday Inn Hotel erweitert worden, womit ein neuer Ausstellerrekord erzielt werden konnte. Circa 400 Marken gaben sich ein Stelldichein. Und auch der Besucherandrang in den teilweise etwas engen Hotelfluren zeigt, welchen Bekanntheitsgrad und welche Bedeutung die Messe inzwischen erreicht hat. Kaum ein Hersteller oder Vertrieb möchte diese Gelegenheit verpassen. Gut für die Besucher, denn so umfangreich kann man sich sonst nirgendwo im ganzen nordeuropäischen Raum über sein Hobby informieren.

Vom kleinsten Hotelzimmer über die Freiflächen bis hin zu den großen Konferenzräumen mit Ausstellern wie Bowers & Wilkins oder Burmester waren alle Ausstellungen und Vorführungen fast durchgängig bis zum letzten Stuhl ausgelastet. Dazu kamen diverse Workshops, in denen Fachleute das Publikum über Themen wie die richtige Tonabnehmerjustage, klangliche Unterschiede von Röhren oder Vergleiche zwischen Analog und Digital informierten.

Begleiten Sie mich auf den folgenden Seiten bei meinem fast schon traditionellen REWIND-Messerundgang.


Kommentare

Konqi
Konqi10.02.18 09:20
"Klang von Netzwerkkabeln"

Danke für den Bericht!
+4
Mac-Tom10.02.18 09:33
Sehr schöner Bildbericht! Herzlichen Dank!

Interessant, dass Plattenspieler und Tonbänder wieder so hoch im Kurs stehen. Leider habe ich vor 25 Jahren alle Platten entsorgt!!
+1
nane
nane10.02.18 09:58
Schönes Spektrum, der "klein aber fein" Audio-Welt. Guter Bericht, vielen Dank! +1
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
0
barabas10.02.18 10:21
Ja Nostalgie pur, wenn man das Nakamichi Tape Deck und die Revox Bandmaschine so sieht.....
+3
didimac10.02.18 10:46
Auch auf dieser Messe wieder viele ältere Herren mit Bauchansatz Habe den Eindruck, HiFi und "High End" werden zunehmend zu einem Seniorenthema. Die Kids hingegen scheinen mit Smartphonegequäke, Bluetooth-Dosen oder Overears zufrieden zu sein.
+7
macmuckel
macmuckel10.02.18 11:37
Ach, die Veranstaltung für Audio-Voodoo. Für professionelle Tontechnik empfehle ich eher den Besuch der prolight+sound in Frankfurt.
+2
Sahneschnitte10.02.18 11:47
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon? Oder den RX505 mit dem Autoreverse, bei dem die Kassette mechanisch gewendet wurde? Hier wurde die Kassette in eine Art Schlitten gesteckt. Am Ende des Bandes fuhr dieser Schlitten mit der Kassette nach vorn aus dem Gehäuse, dabei wurde die Kassette gedreht und der Schlitten fuhr wieder ein. Optisch ging da kaum mehr. Micro Seiki mit den bombastischen Plattenspieler. Mcintosh mit den Röhrenverstärker. Ach das waren Zeiten.
Oder den Philipps CD101, den ich mir von meinem mühsam gesparten Lehrlingslohn gekauft hatte und viele Jahre später verschenkt habe (ich Idiot).
Irgendwie war HiFi seinerzeit interessanter und vielfältiger.
+5
barabas10.02.18 11:49
didimac
Auch auf dieser Messe wieder viele ältere Herren mit Bauchansatz Habe den Eindruck, HiFi und "High End" werden zunehmend zu einem Seniorenthema. Die Kids hingegen scheinen mit Smartphonegequäke, Bluetooth-Dosen oder Overears zufrieden zu sein.

Jein, in jungen Jahren hatten die Menschen heute wie damals meist weder die Mittel noch wußten sie bereits was mit guten Hifi oder HighEnd möglich ist. Das braucht dann schon so einige Jahre bis sich hier etwas Entwickelt. Wir rannten damals zunächst auch "nur" mit Walkman durchs Gelände und Zuhause stand HiFi von der Stange.
+2
Sahneschnitte10.02.18 11:52
didimac
Auch auf dieser Messe wieder viele ältere Herren mit Bauchansatz Habe den Eindruck, HiFi und "High End" werden zunehmend zu einem Seniorenthema. Die Kids hingegen scheinen mit Smartphonegequäke, Bluetooth-Dosen oder Overears zufrieden zu sein.

Die Kids entdecken gerade den Plattenspieler für sich. Wahrscheinlich auch, weil Musik auch anders klingen kann.
0
barabas10.02.18 11:57
Sahneschnitte
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon?

Ja, an dieses Teil habe ich heute noch Süß-Sauere Erinnerungen. Zum einem ein klasse Deck aber der Bandtransport war hier hochempfindlich. Regelmässig zog er in meine Bänder einen leichten "Längsknick", was zur Folge hatte das beim Reverse Betrieb im "Rückwärtslauf" der Hochton weg war. Der Service konnte im diese Flausen nicht austreiben und auch das Austauschgerät war hier nicht gänzlich frei von dieser Eigenart, wenngleich dies dann zumeist auf die Bänder einiger bestimmter Hersteller beschränkt blieb.
Mein "Lieblings Nakamichi" war seinerzeit das 680 ZX.
+2
Orbital
Orbital10.02.18 12:03
Vielen Dank für die Bilder, es sind ein paar ganz hübsche Geräte dabei.

Block Audio ist jedoch nicht "Made in Germany" aber das stand ja auch in Anführungsstrichen
0
Sahneschnitte10.02.18 12:08
barabas
Sahneschnitte
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon?
Der Service konnte im diese Flausen nicht austreiben und auch das Austauschgerät war hier nicht gänzlich frei von dieser Eigenart, wenngleich dies dann zumeist auf die Bänder einiger bestimmter Hersteller beschränkt blieb.
Mein "Lieblings Nakamichi" war seinerzeit das 680 ZX.

Bei mir war es der Nakamichi RX-303.
Ja mit den Kassetten mußte man wirklich experimentieren bis man die richtige hatte.
Ich hatte seinerzeit den Vorteil, dass der Service in Düsseldorf angesiedelt war. Er lag praktisch vor der Haustüre. Bei den Kassenttendecks lag nämlich noch ein Gutschein für eine Inspektion dabei. Hier konnte man sein Tapedeck dann auf eine bestimmte Kassette einmessen lassen. Ich glaube, dass es in meinem Fall eine von TDK war.
0
barabas10.02.18 12:17
Sahneschnitte
barabas
Sahneschnitte
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon?
Der Service konnte im diese Flausen nicht austreiben und auch das Austauschgerät war hier nicht gänzlich frei von dieser Eigenart, wenngleich dies dann zumeist auf die Bänder einiger bestimmter Hersteller beschränkt blieb.
Mein "Lieblings Nakamichi" war seinerzeit das 680 ZX.

Bei mir war es der Nakamichi RX-303.
Ja mit den Kassetten mußte man wirklich experimentieren bis man das richtige hatte.
Ich hatte seinerzeit den Vorteil, dass der Service in Düsseldorf angesiedelt war. Bei den Kassenttendecks lag nähmlich noch ein Gutschein für eine Inspektion dabei. Hier konnte man sein Tapedeck dann auf eine bestimmte Kassette einmessen lassen. Ich glaube in meinem Fall war es eine von TDK.

Ja, die Prozedur des Einmessens war beim Dragon besser geregelt, hier gab es entsprechende Regler an der Front, so das man nicht nur auf einen bestimmten Bandtyp eines Herstellers beschränkt war.
Beim 680 ZX legte ich hier selber Hand an, Deckel runter und mittel Schraubenzieher an den Potis solange gedreht bis Vor- und Hinterband identisch rüberkamen. Damals konnte ich dies mit meinem Gehör noch machen. Sogar an das bevorzugte "Reineisen Band" kann ich mich noch erinnern, es war das Maxell MX und bei Chrom Bändern das TDK SA. Letzteres verlor aber im Laufe der Jahre allmählich die hohen Frequenzen.
0
PeKaEm
PeKaEm10.02.18 12:22
didimac

Oder sie haben nicht das nötige Kleingeld.
+1
barabas10.02.18 12:28
PeKaEm
didimacOder sie haben nicht das nötige Kleingeld.

Vielleicht noch ergänzend, - es ist ja auch klar das sich nicht bei jedem HiFi später zu einem Hobby entwickelt.
0
Bitsurfer10.02.18 12:49
barabas
Sahneschnitte
barabas
Sahneschnitte
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon?
Der Service konnte im diese Flausen nicht austreiben und auch das Austauschgerät war hier nicht gänzlich frei von dieser Eigenart, wenngleich dies dann zumeist auf die Bänder einiger bestimmter Hersteller beschränkt blieb.
Mein "Lieblings Nakamichi" war seinerzeit das 680 ZX.

Bei mir war es der Nakamichi RX-303.
Ja mit den Kassetten mußte man wirklich experimentieren bis man das richtige hatte.
Ich hatte seinerzeit den Vorteil, dass der Service in Düsseldorf angesiedelt war. Bei den Kassenttendecks lag nähmlich noch ein Gutschein für eine Inspektion dabei. Hier konnte man sein Tapedeck dann auf eine bestimmte Kassette einmessen lassen. Ich glaube in meinem Fall war es eine von TDK.

Ja, die Prozedur des Einmessens war beim Dragon besser geregelt, hier gab es entsprechende Regler an der Front, so das man nicht nur auf einen bestimmten Bandtyp eines Herstellers beschränkt war.
Beim 680 ZX legte ich hier selber Hand an, Deckel runter und mittel Schraubenzieher an den Potis solange gedreht bis Vor- und Hinterband identisch rüberkamen. Damals konnte ich dies mit meinem Gehör noch machen. Sogar an das bevorzugte "Reineisen Band" kann ich mich noch erinnern, es war das Maxell MX und bei Chrom Bändern das TDK SA. Letzteres verlor aber im Laufe der Jahre allmählich die hohen Frequenzen.


Ich hatte seinerzeit auch erst ein Nakamichi 700, dann ein 680 zuhause zum testen als Nachfolger des Pioneer CTF1250. Schlussendlich ist es das legendäre Akai 570DII geworden. Das wer vom Klang einfach lebendiger als die nüchternen Nakamichis. Das 570 steht hier immer noch rum. Und an die Kasetten erinnere ich mich auch noch. Ich habe letzthin gesucht, aber die TDK MA-R Kasetten mit dem transparenten Gehäuse und dem Alu-Rahmen sind leider keine mehr erhalten geblieben.
+1
Sahneschnitte10.02.18 12:51
PeKaEm
didimacOder sie haben nicht das nötige Kleingeld.

Hier sollte man zwischen „Hi-Fi“ und „High-End“ aber unterscheiden.
Seinerzeit, als das Geld knapp und ich noch voll und ganz dabei war, konnte man sich auch nicht alles leisten. Irgendwann hörte es dann auch auf, dass man Unterschiede ab einer gewissen Preisklasse wahr nahm. Zumindest bei mir. Und dann fing es ja eigentlich auch an. Was ist preislich möglich und womit holt man das maximal mögliche raus? Klar war MicroSeiki für mich unerreicht. Ich habe mir einen Thorens gekauft. Bei Nakamichi nicht das teuerste Modell. Meinen Verstärker von Cybernet habe ich im Abverkauf erstanden. Lautsprecher waren von Canton. Eine Cabasse Albatros war für mich preislich nicht erreichbar. Ebenfalls die Röhrenverstärker von Mcintosh die nach dem Einschalten leuchteten wie eine Bordelltür. Ein Klang zum dahin schmelzen.
Es kommt immer auf die persönlichen Interessen an.
Schade ist auf jeden Fall, dass die Kids von Heute mit dieser toten komprimierten Technik versaut wurden. Die Musik lebt einfach nicht. Im Grunde fing es da schon seinerzeit mit der CD an. Hier empfehle ich immer einen Vergleich mit Platte. Wer da als Musikliebhaber nicht angefixt wird, dem ist fast schon nicht mehr zu helfen.
Aber wenn es einem packt und man sich einarbeitet wie reinhört, wird auch klangliche Unterschiede über die Preisklassen feststellen. Und dann wird Musik zum Genuss, ähnlich wie guter Kaffee oder Essen, wo Qualität dann ruhig mehr kosten darf. Wobei man sich da auch nicht verschulden muß. Macs können da viel teurer werden.

Aktuell würde ich Onkyo R-N855 + C755 CDPlayer + Kef Lautsprecher + Thorens Plattenspieler für den Einstieg empfehlen.
0
Bitsurfer10.02.18 13:04
Ich habe im Keller auch noch so Schätze aus dem letzte Jahrhundert stehen.

Technics SL 1015
Pioneer Exclusice C3
Pioneer Exclusive M3
Akai 570D
Luxman T50
0
barabas10.02.18 13:14
Bitsurfer
Ich habe letzthin gesucht, aber die TDK MA-R Kasetten mit dem transparenten Gehäuse und dem Alu-Rahmen sind leider keine mehr erhalten geblieben.

Die hatte ich auch mal für kurze Zeit, - Sauschwer, Schweineteuer und zumindest zu Beginn auch Rostanfällig. Hatte mindest zwei Exemplare mit entsprechenden Drop-Outs und an diesen Stellen braunen Flecken auf dem Band.
Reineisenbänder gibt es auch heute noch so einige, aber meist zu horrenden Preisen. Das von mir einst bevorzugte MX von Maxell findet man u.a. auf eBay.
0
Hot Mac
Hot Mac10.02.18 13:18
Ich liebe meinen Plattenspieler (Dank an Frank)!

In den Achtzigern – ich meine die Neunzehnhundertachtziger 😉 – hatte ich mir einen Nakamichi Dragon gekauft.
Für das Teil habe ich eine gefühlte Ewigkeit aufm Münchner Nordfriedhof geschuftet.
Damals war ich noch nicht volljährig, also musste ich mich der Urkundenfälschung schuldig machen, um als Aushilfs-Totengräber arbeiten zu können.
So was würde heutzutage nicht mehr funktionieren.

Boah, bin ich schon alt.
Wenn ich heute am Nordfriedhof vorbeifahre, binden sich die Würmer Servietten um. 😉
+6
barabas10.02.18 13:21
Bitsurfer
Ich habe im Keller auch noch so Schätze aus dem letzte Jahrhundert stehen.

Technics SL 1015
Pioneer Exclusice C3
Pioneer Exclusive M3
Akai 570D
Luxman T50

Jepp, eine Historie habe ich mir auch vor einige Jahren mal angelegt, diese ist gut 4 Seiten lang und reicht bis zum aktuellen Stand. Eigene Bilder hab ich leider hier kaum, sehr wohl bin ich hier zum grossen Teil aber im internet noch fündig geworden was meine ehemaligen alten Schätze betrifft.
0
barabas10.02.18 13:23
Hot Mac

Boah, bin ich schon alt.
Wenn ich heute am Nordfriedhof vorbeifahre, binden sich die Würmer Servietten um. 😉



...würden wir beide vorbeifahren würden sie wohl gleich für ein Bankett decken
+1
Hot Mac
Hot Mac10.02.18 13:24
Ich hab alles verschenkt. So bin ich halt.
Meinen treuen 1210er hat wahrscheinlich irgendjemand aus meinem Keller gestohlen.
0
iJocko
iJocko10.02.18 13:30
barabas
Sahneschnitte
Wer erinnert sich nicht an den legendären Nakamichi Dragon?

Ja, an dieses Teil habe ich heute noch Süß-Sauere Erinnerungen. Zum einem ein klasse Deck aber der Bandtransport war hier hochempfindlich. Regelmässig zog er in meine Bänder einen leichten "Längsknick", was zur Folge hatte das beim Reverse Betrieb im "Rückwärtslauf" der Hochton weg war. Der Service konnte im diese Flausen nicht austreiben und auch das Austauschgerät war hier nicht gänzlich frei von dieser Eigenart, wenngleich dies dann zumeist auf die Bänder einiger bestimmter Hersteller beschränkt blieb.
Mein "Lieblings Nakamichi" war seinerzeit das 680 ZX.
bei mir steht noch ein funktionierender 680 ZX spielbereit mit High Com II, dazu noch ein Elektrostat von Stax mit Endstufe und leider keine Revox Maschine sondern ein Braun TG 1000
und wo ich es hier lese: ein paar 5er Kartons mit den TDK Aluramen Cas. (noch Orginal verp.)
ein Yamaha Y PD-8 Plattenspieler könnte sofort auf ein paar analoge Schätze unter anderem in Half Speed Master zuspielen

leider bin ich meist so bequem das ich Musik von Spotify auf die Anlage streme
0
barabas10.02.18 13:33
@ Hot Mac

Alles Verkauft, verschenkt oder in Zahlung gegeben.

Plattenspieler hatte ich eigentlich nur zwei in einem Zeitraum von gut 10 Jahren.

Der erste war ein Phillips Modell, der zweite ein Thorens TD 126 MK III.

Das Ende der analogen Datenträger Zeit kam bereits Anfang der 90iger, von da an wars es dann nur noch Digital
0
barabas10.02.18 13:45
iJocko
bei mir steht noch ein funktionierender 680 ZX spielbereit mit High Com II, dazu noch ein Elektrostat von Stax mit Endstufe und leider keine Revox Maschine sondern ein Braun TG 1000
und wo ich es hier lese: ein paar 5er Kartons mit den TDK Aluramen Cas. (noch Orginal verp.)

Super, der 680 ZX ist einer der wenigen Geräte denen ich auch heute noch hinterher Trauer. HighCom war zwar ein Super System, konnte sich aber leider nicht geben das etablierte und weit verbreitete Dolby in der Masse durchsetzen, die dann ihrerseits mit mit Dolby C konterten.
Hmm, bei so doch schon recht alten Bändern, selbst wenn sie noch OVP sind, bin ich mir nicht sicher wie es mit der Qualität aussieht. Die leidige Erfahrung mit zb. Chrombändern zeigte mir schon damals, das sich deren Substanz vom Trägerband im laufe der Zeit abzulösen begann. Die Folge, neben schwarz verschmierten Tonköpfen war, wie weiter oben schon erwähnt, das die hohen Frequenzen nach und nach flöten gingen. Möglicherweise sind Reineisenbänder hier aber haltbarer.
0
Hot Mac
Hot Mac10.02.18 13:46
barabas
@ Hot Mac

(...) Plattenspieler hatte ich eigentlich nur zwei in einem Zeitraum von gut 10 Jahren.
Ich hab mir im vergangenen Jahr ein wahres Schmuckstück von Plattenspieler gegönnt.

Ich hatte mich schon komplett aus der analogen Welt verabschiedet.
Dann verstarb meine Mutter, die mir eine riesige Sammlung von Vinyl-Schätzen hinterlassen hat.
Da, wie vorerwähnt, irgendein Arschloch meinen 1210er gestohlen hatte, musste etwas Neues her.
0
barabas10.02.18 13:55
Vor einigen Jahren hatte ich auch mal in einem Anflug von Nostalgie einen alten Marantz Receiver mit wunderschönen blauen analogen Anzeigen gekauft und diesen in einem Nebenraum aufgestellt. Daran hing dann noch ein Pärchen HGP Nightingale Lautsprecher, alles natürlich gebraucht.
Der Anfall ging aber sehr schnell wieder vorüber, so das zu keinen weiteren Ausflügen in die Vergangenheit kam. Der Aufwand wäre auch zu gross und kostspielig geworden, da ich damals sämtliche Tonträger bereits mit dem Thorens verkauft hatte.
Das Geld investierte ich danach lieber wieder in meine Hauptanlage.
0
herwighenseler
herwighenseler10.02.18 13:57
Konqi
"Klang von Netzwerkkabeln"

Demnächst dann Produkte zur "Raumluftoptimierung", damit Musik über WLAN besser klingt.


Noch lacht ihr darüber ...

Herwig
Life is a heuristic guided depth-first search without backtracking
+5
Hot Mac
Hot Mac10.02.18 13:58
barabas
(...) Das Geld investierte ich danach lieber wieder in meine Hauptanlage.
Mein Plattenspieler hängt an meiner Anlage.
Ich hab das Beste aus zwei Welten miteinander vereint.
0
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen