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"MacBook Pro für Linux" – Framework Laptop 13 Pro erschienen

Framework ist ein recht junger Notebook-Hersteller, welcher eine ganz klare Zielrichtung verfolgte: Nutzer können jederzeit einzelne Komponenten austauschen. Das gilt vom USB-Port bis zum RAM, vom Display über den Akku bis zum Mainboard. Das nun vorgestellte Framework 13 Pro hält sich daran – und hebt viele Komponenten auf ein höheres Niveau.


Die erste erkennbare Veränderung betrifft das Gehäuse: Erstmals kommt ein CNC-gefrästes Aluminium-Chassis zum Einsatz. Das ist nicht die einzige Ähnlichkeit, welche das Pro-Modell dem Apple-Vorbild ähneln lässt: Das Touchpad ist haptisch, gibt also spürbare Rückmeldungen beim Klicken. Der integrierte Akku hat eine deutlich höhere Energiedichte; die daraus resultierenden 74 Wh Kapazität sollen genügen, um 20 Stunden normaler Nutzung abzudecken. Der Bildschirm beherrscht eine variable Bildwiederholrate von 30 bis 120 fps.

Abstriche bei Farbe und Helligkeit
Auch wenn der Bildschirm mit 2.880 x 1920 Pixeln Auflösung eine deutliche Verbesserung zum vor fünf Jahren vorgestellten Standardmodell darstellt, kann es doch nicht mit Apple mithalten: Der Farbraum ist auf 8 Bit beschränkt (sRGB), während in MacBook Pro und Air der P3-Bereich (10 Bit) Standard ist. Die maximale Helligkeit eines Framework-Bildschirms liegt bei 700 cd/m². Damit ist es heller als ein MacBook Air (500 cd/m²), aber längst nicht auf MacBook-Pro-Niveau (1.000 cd/m²).

Dafür Touchscreen
Stattdessen setzt das Framework 13 Pro auf eine Fähigkeit, welche bei Apples Laptops noch gar nicht existiert: Der Bildschirm ist berührungsempfindlich. Bei der Konfiguration eines Laptops haben Kunden viele Möglichkeiten, das Gerät auf die eigenen Wünsche zu optimieren. Die „DIY Edition“ kommt ohne RAM, SSD, Port-Adapter und Windows und kostet 1349 € mit der Standard-CPU (Intel Core Ultra 5 325). Fertig zusammengebaut bekommt man ein Framework 13 Pro ab 2369 Euro. Wer jetzt vorbestellt, bekommt sein Gerät im Juli – die ersten sechs Chargen sind bereits ausverkauft.


Tauschen und kombinieren
Fast alle Komponenten sind abwärtskompatibel zum weiterhin erhältlichen Framework 13. Eine Ausnahme stellt (neben dem vergrößerten Akku) der RAM dar: Die neuen Intel-Mainboards setzen auf eine neuartige Bauform, bei der die Riegel nicht in einen Sockel gesteckt, sondern auf eine Kontaktfläche gepresst werden. Ein schöner Nebeneffekt der Modularität: Wer sich dazu entscheidet, das Mainboard im Framework-Laptop zu ersetzen, kann das alte als Mini-Rechner weiterverwenden – ähnlich wie beim Platinenrechner Raspberry Pi gibt es Gehäuse für eine Anschlussnutzung als Wohnzimmer-PC oder Bastelanleitungen für Cyberdecks.

Kommentare

Don Gomez
Don Gomez23.04.26 16:16
Der integrierte Akku hat eine deutlich höhere Energiedichte; 74 Wh sollen genügen, um 20 Stunden normaler Nutzung abzudecken.

Ist an der Stelle nicht die Kapazität gemeint?
... darauf einen Dujardin!
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immo_j
immo_j23.04.26 16:22
Don Gomez
Der integrierte Akku hat eine deutlich höhere Energiedichte; 74 Wh sollen genügen, um 20 Stunden normaler Nutzung abzudecken.

Ist an der Stelle nicht die Kapazität gemeint?
Was 74 Wh angeht: ja. Ich habe den Satz noch etwas erweitert, um das klarer zu machen.
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