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M5 Pro und M5 Max: Apple aktualisiert das MacBook Pro – doppelte Basis-SSD-Ausstattung, dafür kein Netzteil

Den M5-Chip gibt es seit Oktober im Mac – und außerdem im iPad Pro sowie der Vision Pro. Nachdem zunächst nur das MacBook Pro 14" einen M5 erhalten hatte, legt Apple jetzt erwartungsgemäß nach. Die beiden leistungsfähigeren Ausbaustufen, nämlich der M5 Pro sowie der M5 Max, stehen nun ebenfalls zur Verfügung – für die 14"- und 16"-Varianten des Notebooks. Konnte Intel gerade noch die guten Performancewerte des derzeit leistungsfähigsten Mobilchips im Sortiment feiern, stellt Apple wieder erheblichen Abstand her.


Die Chips
Die Chipversionen M5 Pro und M5 Max basieren, genau wie der Basis-M5, auf einer weiterentwickelten 3-nm-Generation (N3P) von TSMC. Wie üblich bestehen die großen Unterschiede zwischen den Ausführungen in der Anzahl der Kerne. Berichten zufolge trifft das auf die neue Chip-Generation stärker als zuvor zu, denn M5 Pro und Max sind der gleiche Chip und nicht mehr zwei verschiedene Layouts.

Der M5 Pro bringt entweder 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne mit – oder gegen einen Aufpreis von 200 Euro 18 CPU-Kerne und 20 GPU-Kerne. Der M5 Max kommt immer mit 18 CPU-Kernen daher, aber wahlweise mit 32 oder 40 GPU-Cores. Von der CPU-Geschwindigkeit unterscheidet sich also die größte Ausbaustufe des M5 Pro nicht vom M5 Max.

Ferner gibt Apple bekannt, dass man mit dem M5 Pro und M5 Max auf eine neue Fusion-Architektur setzt, bei welcher stets zwei getrennte 3-nm-Chips zu einem Prozessor verbunden werden. Dies dürfte den Ausschuss wie auch die Kosten senken.


Supercores?
Apple schreibt in der Pressemitteilung zum M5 Pro und M5 Max, dass diese nun mit 6 "Super-Cores" und 12 Performance-Kernen daherkommen – zuvor unterschied Apple hier stets zwischen Performance- und Effizienz-Kernen. Nun scheint sich Apple von reinen Effizienzkernen zu verabschieden – oder nur die Bezeichnung angepasst zu haben. Details hierzu sind noch nicht bekannt. Der Konzern will aber durch die Anpassungen eine Geschwindigkeitssteigerung von bis zu 30 Prozent bei "Pro-Workloads" im Vergleich zu den Vorgängerchips erreicht haben.

GPU mit Neural Accelerators
Apple passte mit dem M5 Pro und M5 Max die GPU-Kerne an – und baute in jeden einen sogenannten Neural Accelerator ein. Mit diesem soll es möglich sein, große KI-Aufgaben schneller zu verarbeiten. Apple spricht dank der Neural Accelerators von einer Steigerung um den Faktor 4 bei KI-Aufgaben im Vergleich zum M4 Pro und M4 Max. Bild-Erzeugung mittels KI soll um den Faktor 3,8 im Vergleich zum M4 Max beschleunigt sein.

Die generelle GPU-Performance des M5 Max soll 20 Prozent über dem M4 Max liegen – und verglichen mit dem M1 Max, welchen Apple Ende 2021 präsentierte, um den Faktor 2,2 höher. Raytracing-Aufgaben, welche auf der GPU ausgeführt werden, will Apple um 30 Prozent verglichen mit dem M4 Max beschleunigt haben. In Spielen, konkret in Cyberpunk 2077, hat Apple beim M5 Pro eine um den Faktor 1,6 höhere Bildrate im Vergleich zum M4 Pro ermittelt.

RAM
Der M5 Pro kann nun mit bis zu 64 GB Arbeitsspeicher geordert werden – beim M4 Pro waren nur 48 GB möglich. Die Bandbreite soll nun bei 307 GB/s liegen. Beim M5 Max stehen wie auch beim Vorgänger maximal 128 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung – doch die Bandbreite steigt auf 614 GB/s.

Die SSD
In der Pressemitteilung wirbt Apple damit, dass die SSD im MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max doppelt so schnell ist im Vergleich zur Vorgängergeneration. Es sollen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14,5 GB pro Sekunde möglich sein. Ob dies bei allen SSD-Größen der Fall ist, ist bislang noch unklar.

Zugleich gibt Apple bekannt, dass das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max fortan mit mindestens 1 TB SSD-Kapazität daherkommt. Beim Vorgängermodell waren dies 512 GB.

N1 mit an Bord
Im MacBook Pro mit M5 Pro und M5 verbaut Apple auch den N1-Chip, welcher ab sofort die Konnektivität zu WLAN-Netzwerken und Bluetooth-Geräten übernimmt. Unterstützt werden WiFi 7 wie auch Bluetooth 6.

Das Design
Am Design des MacBook Pro hat sich nichts geändert, angeblich erfolgen größere Umstellungen erst mit der nächsten Generation, welche Ende 2026 erscheinen soll.


Die Preise
Das MacBook Pro mit 14"-Bildschirm und M5 Pro kostet mindestens 2.499 Euro – die 16"-Variante mit M5 Pro 2.999 Euro. Will man einen M5 Max, kostet das mindestens 4.199 Euro (14") bzw. 4.499 Euro (16").

Der M5 Pro steht wahlweise mit 15 CPU-Kernen und 16 GPU-Kernen oder 18 CPU-Kernen und 20 GPU-Kernen (Aufpreis 200 Euro) zum Kauf bereit. Beim M5 Max hat der Käufer die Wahl zwischen einer 32- oder 40-Kern-GPU (Aufpreis 250 Euro).

Obwohl die Preise im Vergleich zu den Vorgängermodellen gleich oder leicht höher wurden und sich auch nicht die Preise für den Arbeitsspeicher-Ausbau verteuerten, dreht Apple an einer anderen Stellschraube: Die neuen Modelle kommen nämlich ohne Netzteil daher – dies muss man gesondert für 119 Euro erwerben, wenn keins vorhanden ist.

Die neuen Modelle lassen sich ab dem 4. März vorbestellen – die Auslieferung soll am 11. März beginnen.

Kommentare

Absalom03.03.26 15:33
1TB SSD ist endlich mal eine gute Basis.
Wenn auch nur Pro und Max m5.

Aber vor gar nicht so langer Zeit startete es glaub noch bei 256
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seekFFM03.03.26 15:43
Aufpreis 20 eur? Das ist sicher ein Tippfehler.
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MagicMac86
MagicMac8603.03.26 15:45
Ja ist es. Weiter unten steht 200€ was auch dem Apple Store entspricht.
Ich hätte mich aber auch gefreut und abgefeiert, wenn es nur 20€ wären!!!

Trotzdem ein Mega Update.
Mac(e) your day
+2
Kovu
Kovu03.03.26 15:45
Heiliger Bimbam. Bei der Leistung wünsche ich mir für morgen nur noch den aktualisierten Mac Studio, dann wäre ich wunschlos glücklich mit dem aktuellen Lineup.
+2
spheric
spheric03.03.26 15:48
Absalom
1TB SSD ist endlich mal eine gute Basis.
Wenn auch nur Pro und Max m5.

Aber vor gar nicht so langer Zeit startete es glaub noch bei 256
Seit dem M1 Pro sind alle 14” & 16” Maschinen bei 512 Minimum
Früher war auch schon früher alles besser!
+1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck03.03.26 15:51
seekFFM
Aufpreis 20 eur? Das ist sicher ein Tippfehler.

War Tippfehler, sorry. 200 Euro ist korrekt.
+1
MagicMac86
MagicMac8603.03.26 15:53
Mir würde der MacMini mit M5 (Pro) schon reichen. Aber definitiv bei dem lineup sollte er morgen kommen. Wäre soo schön 🥰😅😅
Mac(e) your day
+2
iMarc
iMarc03.03.26 15:53
Die 1TB SD ist auch die neue Mindestgröße beim MacBook Pro ohne G5 Max und Pro.
+2
Absalom03.03.26 16:04
spheric
Absalom
1TB SSD ist endlich mal eine gute Basis.
Wenn auch nur Pro und Max m5.

Aber vor gar nicht so langer Zeit startete es glaub noch bei 256
Seit dem M1 Pro sind alle 14” & 16” Maschinen bei 512 Minimum
Okay, dann hab ich es falsch in Erinnerung.
Vllt der Mini. Irgendwo hat es mich immer genervt das 256GB die Basis war.
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Tbskttnr
Tbskttnr03.03.26 16:07
Irgendwie krass, dass man die Netzteile jetzt dazu kaufen muss. Oo
+2
h.ml03.03.26 16:19
Also ein weiterer Speedbump, - anssonsten sehe ich nichts neues. Anschlüsse, Bildschirme und Gehäuse, - alles beim alten?
-1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex03.03.26 16:21
Das 16" M1 MaxBook mit Vollausstattung war damals bei 6600 Euro.
Das jetzt aktuelle M5 MaxBook mit allem was geht, liegt bei 8600 Euro.

Natürlich gibt es dafür deutlich mehr Kerne, RAM und ein mattes Display. Aber heftig ist’s schon.
+2
antipod
antipod03.03.26 16:31
also sind die Geräte leicht teurer, die ram optionen werden teuerer und das netzteil wird entfernt. Clever. So merkt man die Preissteigerung kaum. Ist denn wenigstens das Ladekabel dabei?
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yogimo03.03.26 16:40
Apple macht Werbung, dass eine KI damit x mal schneller laufen kann. Wenn ich richtig verstehe, laufen die 3 grossen auf deren eigenen Servern. Oder habe ich da was falsch verstanden?
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David_B
David_B03.03.26 16:53
Kann das dann auch Wifi 7 mit GHz?
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t.stark
t.stark03.03.26 17:07
Immer noch schade, dass es das MBP 16 nicht mit dem M5 gibt.
+1
CJuser03.03.26 17:51
Auch wenn man jetzt doppelt so viel Speicher bekommt. Mal abwarten wie hoch der Aufschlag Ende des Jahres für das neue Design und OLED sein wird.
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