Bericht: Apple "HomePad" ab Oktober – in mehreren Varianten


Nicht selten wird Apple vorgeworfen, den Smart-Home-Bereich zu vernachlässigen. Das momentane Portfolio in diesem Segment besteht aus dem HomePod, HomePod mini und dem Apple TV. Immer wieder gab es Spekulationen, Apple könne mit neuen Geräten frischen Schwung ins smarte Zuhause bringen. Hartnäckig hält sich dabei das Gerücht einer Steuerzentrale, die wie ein HomePod mit Tablet beschrieben wird. Als Name kursiert "HomePad". Der Marktstart wurde angeblich wegen der Verzögerungen mit der neuen Siri-Version
verschoben, zwischen Oktober und Anfang 2027 soll es nun aber endlich so weit sein – wenn man Mark Gurmans Bericht bei
Bloomberg Glauben schenken mag. Darin liefert er neben dem angeblichen Erscheinungstermin auch ein paar interessante Hinweise zur geplanten Ausstattung.
Hinweise zum DesignDass das neue Hub aus Lautsprecher und Display besteht, gilt inzwischen als offenes Geheimnis und wird vom neuen Bericht bestätigt. Die Bildschirmgröße soll 7 Zoll betragen. Auch die bereits vermutete magnetische
Wandmontage scheint sich zu bewahrheiten, allerdings nicht als einzige Variante. Für Tische sei eine eigene Version des HomePad geplant. Diese stehe auf einem halbkreisförmigen Podest. Eine weitere Version mit beweglichem Arm und 9 Zoll großem Display sei angeblich in Planung, komme aber wahrscheinlich etwas später. Der Arm diene dazu, Personen bei Bewegungen folgen zu können.
Siri wichtiger Bestandteil des HubsDass Siri eine zentrale Rolle für die Bedienung spielen wird, galt als nahezu gesichert. Verzögerungen bei Siri-AI sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Grund dafür, dass Apple das neue Hub bislang nicht auf den Markt gebracht hat. Aufschlussreich sind die Informationen zur Software. Das Betriebssystem sei eine eigenständige Version. Das ist insofern interessant, als sich die HomePods und das Apple TV lange Zeit fast das dasselbe OS teilten. In Abhängigkeit von der Person und ihrer Entfernung, verändere sich der Displayinhalt samt Größe der angezeigten Elemente. Dazu soll unter anderem Gesichtserkennung genutzt werden, was vor kurzem bereits
vermutet wurde.
Was wird das Gerät kosten?Die Frage nach dem Preis thematisiert Gurman nicht direkt, Hinweise gibt es trotzdem. Apple gehe laut Bloomberg davon aus, dass Kunden mehrere Geräte in ihrem Zuhause aufstellen. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass das Gerät preislich in der Nähe von Apple TV und HomePod liegt. Außerdem sei eine eigene Überwachungskamera geplant, die extra gekauft werden müsse. Ein modulares System bietet die Möglichkeit, Preise stärker zu differenzieren. Zusätzlich benötigt ein Hub keine größeren Speicherkapazitäten und wird von den derzeit sehr hohen Speicherpreisen daher weniger hart getroffen.