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MacBook Air 2022: Alles, was bisher bekannt ist

Diese Woche stellte Apple die neuen MacBook-Pro-Modelle mit 14"- und 16"-Bildschirm vor – und es handelt sich um die zweite Baureihe mit Apple-eigenen Chips, welche der Konzern komplett neu gestaltete. Im Winter 2020 stattete Apple die ersten Macs mit dem brandneuen M1-Prozessor aus: Während das Innenleben komplett umgekrempelt wurde, blieb das Design, die meisten Anschlüsse und auch der integrierte Bildschirm gleich. Erst mit dem im Frühjahr 2021 vorgestellten iMac 24" präsentierte Apple einen Mac, welcher speziell für den M1 gestaltet wurde.


Erst Mitte 2022
Über die Geschwindigkeit des 2020er MacBook Air mit M1-Chip dürften sich die wenigsten Nutzer beklagen – Apple hat in diesem Segment dank des M1-Prozessors die Nase deutlich vorne. Diverse Quellen gingen im Frühjahr noch davon aus, dass Apple in diesem Winter ein überarbeitetes MacBook Air präsentiert – doch bei dem "Unleashed"-Event wird es sich wahrscheinlich um die letzte Apple-Präsentation in diesem Jahr handeln. Momentan ist aus diversen vertrauenswürdigen Quellen zu hören, dass Apple wohl erst im Sommer 2022 den Nachfolger des MacBook Air M1 präsentiert – dafür aber mit einigen Besonderheiten.

Das erste Gerät mit M2-Chip
Der M1 konnte besonders in Laptops seinen größten Vorteil ausspielen: Die exzellente Energieeffizienz. Dank des M1 überflügelte das MacBook Air die allermeisten Konfigurationen des Intel-basierten MacBook Pro 16" – und blieb trotzdem angenehm kühl bei gleichzeitig ausgezeichneter Batterielaufzeit. Voraussichtlich wird Apple den M2-Prozessor im kommenden Jahr vorstellen – und das MacBook Air 2022 wird möglicherweise das erste Modell mit dem neuen Chip. Während der M1 Pro und M1 Max kaum veränderte Prozessorkerne mitbringt, könnte der M2 die Kern-Architektur des Apple A16 verwenden, welchen Apple Ende 2022 mit der kommenden iPhone-Generation einführt. Mehr Kerne sind aber nicht zu erwarten: Wahrscheinlich setzt Apple auch beim M2 auf vier Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne sowie 8 GPU-Cores.

Notch, Micro-LED, ProMotion
Bisher setzte Apple Bildschirme mit Micro-LED-Hintergrundbeleuchtung nur beim Apple ProDisplay XDR und beim iPad Pro ein. Das MacBook Pro 14" und 16" mit M1 Pro und M1 Max sind die ersten Macs, welche ein integriertes Display mit Micro-LED-Hintergrundbeleuchtung mitbringen. Es ist davon auszugehen, dass Apple wahrscheinlich auch beim MacBook Air auf diese Hintergrundbeleuchtung setzen wird – sollten Bildschirme in ausreichenden Stückzahlen zur Verfügung stehen und nicht das angepeilte Budget sprengen.

Einer der wenigen Kritikpunkte beim neu vorgestellten 2021er MacBook Pro findet sich am oberen Rand des Displays: Die "Notch". Es ist zu erwarten, dass Apple auch beim MacBook Air die "Trauerränder" um den Bildschirm verkleinert und mit abgerundeten Ecken arbeitet – daher wird die kommende MacBook-Air-Generation wohl ebenfalls eine Einkerbung mitbringen, um die FaceTime-Kamera unterzubringen. Aber eine weitere Sache erbt das MacBook Air möglicherweise auch vom MacBook Pro: ProMotion. Die neuen Pro-Modelle sind bisher die einzigen Macs, welche Inhalte mit mehr als 60 Hz darstellen können – und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Display des kommenden Air ebenfalls mit bis zu 120 Hz werkeln.

Kein größerer Bildschirm
Seit geraumer Zeit gab es Gerüchte, dass Apple das MacBook Air nicht nur mit einem 13,3"-Display anbieten wird, sondern optional auch mit 15"-Bildschirm. Doch der gewöhnlich sehr gut informierte Mark Gurman von Bloomberg berichtet, dass Apple diesen Plan leider verworfen hat und kein günstigeres Laptop mit größerem Bildschirm ins Programm aufnimmt.

Keine Keilform, dafür farbenfroh
Seit dem ersten MacBook Air kommt das Gerät in einer Keilform daher: Der hintere Teil des Gehäuses ist dicker als der vordere. Einigen Quellen nach wird Apple bei der kommenden Air-Generation hierauf verzichten – das 2022er MacBook Air soll an allen Stellen gleich dick sein. Dies könnte Apple erlauben, einen größeren Akku zu verbauen um so die Akkulaufzeit nochmals zu verlängern oder die Performance zu erhöhen.

Während das 2021er MacBook Pro nur in den Farben "Silber" und "Space Gray" zu haben ist, wird sich das MacBook Air aller Wahrscheinlichkeit nach ein Beispiel am iMac 24" nehmen und in vielen verschiedenen Farben daherkommen.

Kommentare

ddoerflinger21.10.21 08:39
Nein, die asymmetrische Keilform gibt es erst seit dem zweiten Air. Das erste war symmetrisch, die Mitte war dicker und am Rand wurde es überall dünner.
-8
athlonet21.10.21 08:40
Wie bitte? Nur noch 12 Zoll?
Das wäre ein absolutes K.O. Kriterium.
Entweder 2 Größen, oder es muss bei 13,3 Zoll bleiben.
+4
athlonet21.10.21 08:44
ddoerflinger
Nein, die asymmetrische Keilform gibt es erst seit dem zweiten Air. Das erste war symmetrisch, die Mitte war dicker und am Rand wurde es überall dünner.

Stimmt nicht. Schon das erste Air, das Steve Jobs 2008 aus dem Umschlag gezogen hat, war keilförmig.
+17
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck21.10.21 08:46
athlonet
Vertippt. 13,3" ist richtig.
+4
alf_bo21.10.21 08:48
athlonet
Stimmt nicht. Schon das erste Air, das Steve Jobs aus dem Umschlag gezogen hat, war keilförmig.
Durch die abgerundete Bauweise fiel das aber nicht so auf.
-4
athlonet21.10.21 08:49
Mendel Kucharzeck
athlonet
Vertippt. 13,3" ist richtig.
Gott sei dank...
Nächstes Jahr steht ein 2014er MacBook Pro 13 Zoll zum Austausch an. Der M1 / M2 des Air reicht von der Performance her dicke.
+2
aibe
aibe21.10.21 08:52
Ich könnte mir eher vorstellen das sie XDR Display und 120Hz den Pro Modellen vorbehalten.
+5
bernddasbrot
bernddasbrot21.10.21 09:06
Ehrlicherweise müsste es heißen:

MacBook Air 2022: Alles, was bisher bekannt ist

Nichts, aber wir könnten uns dieses oder jenes vorstellen ...
+5
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck21.10.21 09:08
bernddasbrot
Die Leaks zum MacBook Pro 14" und 16" waren im Vorfeld sehr akkurat (die Leaks zur AW 7 hingegen nicht)...
+1
Deichkind21.10.21 09:44
Wenn die Ränder schmaler werden, die Bildschirmdiagonale aber gleich, dann wird ja die Grundfläche des MacBook Air insgesamt schrumpfen.
+1
Scrembol
Scrembol21.10.21 10:12
Es ist schon heftig zu sehen, dass Apple nun statt irgendwie 2 Prozessoren (iPhone und iPad) plötzlich superviele Prozessoren gleichzeitig in Entwicklung haben muss.. Allein den M1 gibt es jetzt 3-fach und das wiederum in sich nochmal mit diversen Varianten.. M1 zweimal, M1 Pro dreimal und M1 Max nochmal zweimal. Also allein 7 verschiedene M1, dazu weiterhin iPhone und iPad und dann kommen ja irgendwann noch die MacPro M Prozessoren und dann zeitgleich auch noch M2?

Das ist ja eine Steigerung um das 4-8-fache an Prozessoren, die permanent zeitgleich in Entwicklung sein müssen. Hoffentlich verlieren sie dadurch nicht den Fokus, der den A-Chip des iPhones jedes Jahr so überragend gemacht hat.
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-1
pünktchen
pünktchen21.10.21 10:50
kein günstigeres Laptop mit größerem Bildschirm

Why oh why Apple? Was soll zB mein Schwiegervater bitte mit einer 10 Core CPU? Da läuft Word auch nicht schneller drauf.

Scrembol
Es ist schon heftig zu sehen, dass Apple nun statt irgendwie 2 Prozessoren (iPhone und iPad) plötzlich superviele Prozessoren gleichzeitig in Entwicklung haben muss.

Das täuscht doch. Die Varianten entstehen durch Defekte bei der Fertigung. Ausserdem sind die Cores bei allen M1 gleich (und bei allen Axy auch).
-1
odi141021.10.21 11:44
aibe
Ich könnte mir eher vorstellen das sie XDR Display und 120Hz den Pro Modellen vorbehalten.

Sehe ich auch so. Irgendwoher muss die ausstattungsbereinigte Preisdifferenz ja herkommen.
+2
Modnerd21.10.21 12:27
pünktchen
Das täuscht doch. Die Varianten entstehen durch Defekte bei der Fertigung. Ausserdem sind die Cores bei allen M1 gleich (und bei allen Axy auch).

Genau, das ist ein Baukastensystem. Und ich wäre mir auch nicht sicher, dass wirklich jedes Jahr alle Varianten ausentwickelt werden. Könnte ja auch sein, dass die nächsten MacBooks erst einen M3 Pro/Max sehen.
0
CJuser21.10.21 14:12
Also die bisherigen Infos zum MacBook Air 2022 hören sich schon sehr vielversprechend an. Weiterhin 13,3 Zoll Display, aber jetzt mit Mini LED Backlight, Design eher wie ein flacheres Pro, Notch, MagSafe und vielleicht sogar ProMotion.
+2
pünktchen
pünktchen21.10.21 14:23
Ich werde den Keil wohl vermissen. Er ist einfach ergonomischer als das Design der MBPs.
+5
adokai21.10.21 16:28
Ich liebe die Form auch!

Wenn Apple uns alle aber mit einer Akkulaufzeit, von der wir träumen, besticht, werden wir wohl alle nicht viel Widerstand leisten.,..
pünktchen
Ich werde den Keil wohl vermissen. Er ist einfach ergonomischer als das Design der MBPs.
+1
Nerone21.10.21 16:33
“ Bisher setzte Apple Bildschirme mit Micro-LED-Hintergrundbeleuchtung nur beim Apple ProDisplay XDR und beim iPad Pro ein. Das MacBook Pro 14" und 16" mit M1 Pro und M1 Max sind die ersten Macs, welche ein integriertes Display mit Micro-LED-Hintergrundbeleuchtung mitbringen”


Die haben doch mini-LED Displays und nicht Micro

Selten so viele “Vertipper” in einem einzigen Text gesehen (siehe obige Kommentare)
0
iBär
iBär21.10.21 20:11
athlonet
Wie bitte? Nur noch 12 Zoll?
Das wäre ein absolutes K.O. Kriterium.
Entweder 2 Größen, oder es muss bei 13,3 Zoll bleiben.
Für mich wären die 12“ DAS Kriterium was mich sofort zum kaufen bewegen würde. Ich mag mein MacBook 12“ total! Nur die Leistung der M1 macht mich sehr neidisch.
+1
TotalRecall
TotalRecall22.10.21 16:25
+ in farbig (Rot oder ggf. wieder in Silber) und Leuchtapfel. Dann sofort bestellt
CJuser
Also die bisherigen Infos zum MacBook Air 2022 hören sich schon sehr vielversprechend an. Weiterhin 13,3 Zoll Display, aber jetzt mit Mini LED Backlight, Design eher wie ein flacheres Pro, Notch, MagSafe und vielleicht sogar ProMotion.
+1

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