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Mac-Tipp: Was nach einem fehlgeschlagenen Update zu tun ist

Wer seinen Mac auf dem aktuellen Stand hält (und angesichts der Systemvoraussetzungen halten kann), hat aktuell macOS 13.4.1 auf seinem Rechner installiert. Das nächste Update steht bereits in den Startlöchern: Aller Voraussicht nach erfolgt der Release von macOS 13.5 noch im Juli. Aktualisierungen des Betriebssystems erscheinen in mehrfacher Hinsicht sinnvoll, fügen sie doch praktische neue Funktionen hinzu. Ferner schließen sie Sicherheitslücken, sodass die zeitnahe Installation oftmals geboten ist. In manchen Fällen endet ein Update allerdings im Chaos und der Mac quittiert seinen Dienst. Howard Oakley nennt in einem Blog-Beitrag für The Eclectic Light Company mögliche Lösungsansätze im Falle eines gescheiterten Aktualisierungsprozesses.


Erster Schritt: Start im abgesicherten Modus
Hin und wieder kommt nach einem Update zu einem Phänomen, das Nutzer oft ratlos zurücklässt: Der Rechner schließt den Start nicht ab, stattdessen löst eine Bootschleife die andere ab. In diesen Fällen reicht es oftmals aus, den Ein-/Ausschalter so lange zu drücken, bis der Mac heruntergefahren wird. Schafft ein regulärer Neustart keine Abhilfe, können Sie auf den abgesicherten Modus ausweichen: Auf Macs mit M-Chip muss zunächst der Wiederherstellungsmodus durch ein langes Drücken der Einschalttaste aufgerufen werden. Anschließend halten Sie die Umschalttaste gedrückt und entscheiden sich für die gewünschte Partition. Klicken Sie dann auf „Im gesicherten Modus fortfahren“.

Bei Intel-Macs reicht es aus, die Umschalttaste beim Hochfahren gedrückt zu halten und sich danach anzumelden. Eines der Anmeldefenster bietet die Option „Sicherer Systemstart“ an. Oakley empfiehlt, den Rechner einige Minuten lang im abgesicherten Modus zu belassen, ehe ein normaler Neustart erfolgt. Tritt das Problem erneut auf, gilt es Detektivarbeit zu leisten und den Übeltäter ausfindig zu machen. Meist handelt es sich um Drittanbieter-Software, welche einer Aktualisierung oder der Entfernung bedarf.

Neuinstallation oder zurück zur alten Version?
In einem weiteren Schritt rät Oakley Nutzern dazu, sich über das weitere Vorgehen Klarheit zu verschaffen: Möchten Sie weiterhin versuchen, das System zu aktualisieren oder zum vorherigen Stand zurück? Die erneute Installation der jeweils aktuellen Version von macOS wird über den Wiederherstellungsmodus initiiert (siehe oben) – idealerweise liegt ein umfassendes Backup vor. Die Rückkehr zu einer früheren Version von macOS gestaltet sich bei Macs mit Apple Silicon einfacher als bei ihren Intel-Pendants, indem die Reparatur der Firmware über den DFU-Modus stattfindet. Hilft keine der genannten Empfehlungen, bleibt nur noch der Kundenservice von Apple: Dieser sei in der Lage, schwerwiegende Probleme zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Kommentare

LordAbel29.06.23 22:45
Also so wie früher unter Windows ?
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rmayergfx
rmayergfx30.06.23 13:39
LordAbel
Also so wie früher unter Windows ?
Windows hatte noch nie solche eine umfangreiche Möglichkeit wie Apple um sein System schnell und einfach wiederherzustellen. Abgesicherter Modus in Windows funktioniert nur wenn sich Windows überhaupt starten lässt. Recovery lässt sich auch bei MS nur dann starten wenn die entsprechende Recovery Partition vorhanden ist.

Von Internet Recovery wollen wir erst mal gar nicht reden. Wenn man von MS überhaupt mal eine ISO oder Bootstick erstellen kann, dann ist das Image meist total veraltet und nach der Installation geht die Patcherei und Update Orgie los. Bei macOS lädt man die aktuelle Version und ist auch aktuell. Gerade erst wieder erfolgreich getestet. Einfach nur angenehm und einte tolle Arbeitserleichterung was Apple hier macht. Zusätzlich zu den versiegelten Systempartitionen. Das Beste was einem Endanwender eigentlich passieren kann.

Bei Windows hilft oft nur noch ein Format C:\ und Backup zurückspielen.
Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !
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jens
jens03.07.23 10:10
"Die Rückkehr zu einer früheren Version von macOS gestaltet sich bei Macs mit Apple Silicon einfacher als bei ihren Intel-Pendants, indem die Reparatur der Firmware über den DFU-Modus stattfindet."

Also, was am DFU-Modus jetzt einfacher sein sollte, erschließt sich mir nicht. Man braucht einen zweiten, geeigneten Mac (2016 oder später), ein geeignetes Kabel und Geduld, da das Aktivieren des DFU-Modus nicht ganz einfach ist.
Ich habe das schon einige Male gemacht, auch durchaus erfolgreich.
Einfacher ist es meiner Meinung nach nicht.
+2

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