MMD bringt neuen 34" UltraWide Curved Monitor in weiß mit extra schmalem Rahmen

Vielleicht sollte ich eine neue Rubrik "Monitorneuheit der Woche" einführen, denn momentan werden mit schöner Regelmäßigkeit neue Bildschirme für Computeranwender vorgestellt. Wie beispielsweise erst letzte Woche die drei neuen UltraWide-Modelle von LG. Passend dazu hier nun eine Neuheit von MMD/Philips.

Der Monitor mit der eingängigen Modellbezeichnung 349X7FJEW ähnelt in seinen technischen Daten tatsächlich weitgehend der LG-Neuvorstellung von letzter Woche, nur dass MMD sein Angebot nur als Curved-Display anbietet und nicht auch in einer flachen Version.


Kompakt
Marke MMD/Philips
Bezeichnung Philips 349X7FJEW
Art 34" UltraWide Monitor
Empf. Preis (€) 899
Verfügbarkeit April 2017
Etwas detaillierter: Der 349X7FJEW hat eine Diagonale von 34 Zoll mit einem Krümmungsradius von 1,8 Metern und einem Seitenverhältnis von 21:9. Die Auflösung beträgt, wie bei den besagten LG-Modellen, QuadHD, was 3.440 x 1.440 Pixeln und einer Pixeldichte von 109,7 ppi entspricht. (Zum Vergleich: das berühmte 30" Apple Cinema Display hatte eine Pixeldichte von 100,6 ppi bei 16:10.) Entgegen der Meinung mancher Kommentare zu früheren Monitorvorstellungen ist die "QuadHD" oder einfach "QHD" genannte Auflösung übrigens nicht veraltet, sondern derzeit noch Mainstream. UltraWide Displays mit höherer Auflösung (sprich: 4K) gibt es zwar auch schon, sind bei Bildschirmen dieser Bauart (curved) und Diagonale (34") aber noch die Ausnahme.


Der Philips 349X7FJEW arbeitet mit einem VA-LCD-Panel und W-LED Hintergrundbeleuchtung. Der Betrachtungswinkel soll 178° h/v betragen. Die Helligkeit gibt der Hersteller mit 300 cd/m² an. Auch funktional hat dieses MMD-Display viele Ähnlichkeiten mit den LGs von letzter Woche. So gibt es auch hier eine MultiView-Funktion, die zur Darstellung mehrerer Quellen gleichzeitig gedacht ist, FlickerFree-Technologie und einen "LowBlue-Modus" zur Darstellung mit reduziertem Blauanteil, was dem Wohlbefinden des Betrachters zugute kommen soll.

Kommen wir lieber zu den Unterscheidungsmerkmalen gegenüber LGs Angebot. Der Philips 349X7FJEW bietet eine etwas größere Farbraumabdeckung von 117,3 % (CIE1931) sRGB (LG: 99%). Der Hersteller hebt außerdem die besonders schmalen seitlichen Rahmenteile hervor, was im Marketing-Sprech „Edge-to-Edge"-Bildschirm genannt wird. Was der Philips hingegen nicht bietet, sind Thunderbolt-Ports. Dafür hat man sich bei diesem Modell etwas mehr Mühe mit dem Design gegeben. Der Monitor kommt in einem weißen Hochglanzgehäuse mit chromfarbenen Zierelementen und einem silbernen Standfuß. Höhe und Neigung sind einstellbar.


Anschlüsse:
  • DisplayPort 1.2, HDMI 1.4 x 1, HDMI 2.0 x 1
  • USB: USB 3.0 x 4 (1 mit Schnellladefunktion)
  • Sync-Eingang: Separate Synchronisation, Sync auf Grün
  • Audio (Ein-/Ausgang): PC-Audio-In, Kopfhörerausgang

Das neue X-Line-Display Philips 349X7FJEW wird noch im April 2017 erhältlich sein. Die UVP liegt bei 899 EUR / 979 CHF.

Kommentare

Cupertimo16.04.17 14:49
Werde diesen Curved-Kram wohl nie verstehen
+2
Lefteous16.04.17 14:52
So ein curved interessant mich nicht so sehr, aber es gibt die Teile ja auch in flach.

Weiß jemand, ob 3440x1440 von einem MBP 2009 unterstützt werden?
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MacRudi16.04.17 15:23
Und ich werde nie verstehen, so ein Display zu kaufen, wenn es ein 4k mit mehr Pixel in der Höhe für weniger Geld gibt. Ok, wenn man Curved haben möchte, dann schon. 4k curved ist dann die bessere Alternative. Gibt es solche Monitore schon?
0
G4cube16.04.17 16:34
(Zum Vergleich: das berühmte 30" Apple Cinema Display hatte eine Pixeldichte von 100,6 ppi bei 16:9.)

Das 30" hat ein Verhältnis von 16:10 😉
+2
sonorman
sonorman16.04.17 16:38
G4cube
Ja, stimmt. Korrigiert.
+1
G4cube16.04.17 17:00
sonorman
G4cube
Ja, stimmt. Korrigiert.

Gerne... ich bin übrigens froh über die zusätzlichen 160 Pixel an Höhe im Vergleich zu den ganzen 1440er Monitoren. Hab selber damals einen iMac 27" durch das 30"Cinema Display ersetzt und es noch keinen Tag bereut- ein spitzen Teil
+1
Giskard
Giskard16.04.17 19:14
Im Atelier und zu Hause steht bei mir je ein 30" Cinema Display. Die sind einfach immer noch der Hammer! Sehr Farbstabil und kein einziger Totpixel.
+2
jlattke16.04.17 20:34
Yup. Kann ich nur bestätigen: das 30er ist eine echte Wucht. Mittlerweile stört mich nur das es nicht Retina ist.
+2
Nordschleife
Nordschleife16.04.17 21:28
Verstehe diesen Curved Trend auch nicht wirklich. Wenn man damit kreativ arbeiten möchte, kannste Curved eh haken.
Stay hungry, stay foolish.
+2
sffan17.04.17 08:57
MacRudi
4k curved ist dann die bessere Alternative. Gibt es solche Monitore schon?
Soweit mir bekannt, nur bei UHD-TV. Und auch dort ists eher auf dem Rückzug. Eigentlich pflegt m.E. nur noch samsung diese Nische.
Es gibt ja immer wieder Einzelne, die solche Geräte auch als Monitor einsetzen.. Vielleicht auch curved, wer das unbedingt haben will.
Ich kann mit curved auch nichts anfangen. Wo der wirkliche Vorteil für den Nutzer liegt, erschliesst sich mir auch nicht. Habs aber, zugegeben, selbst in Real noch nicht gesehen.
Zu dem Teil hier: ich finde den Fuss ziemlich sperrig/plump. So ist noch nicht einmal ein Platzvorteil gegeben. Ob damit eine bessere Standfestigkeit erreicht wird..?
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noah68
noah6817.04.17 11:48
ich hatte 2 curved (LG 34CU97) da empfohlen in der digitalproduction ... zum glück ging einer hops, da war ich "gezwungen" zu wechseln ... an die minimale arbeitsfläche konnte ich mich nie gewöhnen ... hatte alle paletten links/rechts verteilt, aber es fühlte sich an wie halt 4 19" in reihe ... einzig zum zocken (fliegen) wars cool
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MacRudi17.04.17 15:45
sffan
Soweit mir bekannt, nur bei UHD-TV (Samsung).
Danke für die Antwort
sffan
Fuss ziemlich sperrig
Bei den Füßen ist Philips recht kreativ. Leider hatten sie nur eine Stelle für den Designer vorgesehen, keine für die Prüfung der Benutzbarkeit.

noah68: Ja, als ich einen 34er mal in echt vor mir sah, dachte ich auch: wie winzig im Unterschied zu 4k! (40").
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jensche17.04.17 16:47
Cupertimo
Werde diesen Curved-Kram wohl nie verstehen

Cuved = Schlechtes Panel
Der Screen wird gecurved weil die Panel so schlechte Werte bei Blickwinkel haben
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MacRudi17.04.17 18:01
Bei gekrümmt besteht nicht die Notwendigkeit eines breiten Betrachtungswinkels und deshalb kann die Leuchtstärke auf einen kleineren Winkel abgegeben werden, was zu einer größeren Helligkeit führt. Also kein Nachteil, sondern ein Vorteil Oder willst Du gekrümmte Monitore von der Seite anschauen?
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sonorman
sonorman17.04.17 18:29
Der Betrachtungswinkel beträgt bei diesem Panel, wie im Text erwähnt, 178 Grad horizontal und vertikal. Damit ist es nicht schlechter, als das der meisten flachen Displays.
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jensche17.04.17 18:42
MacRudi
Bei gekrümmt besteht nicht die Notwendigkeit eines breiten Betrachtungswinkels und deshalb kann die Leuchtstärke auf einen kleineren Winkel abgegeben werden, was zu einer größeren Helligkeit führt. Also kein Nachteil, sondern ein Vorteil Oder willst Du gekrümmte Monitore von der Seite anschauen?

Gut beschrieben. keine Notwendigkeit eines breites betrachtungswinkels, Leuchtstärke kann schlechter sein, da man mit der Krümmung das wieder kompensiert.

Was Blickwinkel und gleichmässige Helligkeit betrifft sind die Apple Thunderbolt Display 27" immer noch ungeschlagen. Sogar die erste Generation der 27er Screens sind besser ausgeleuchtet und im Blickwinkel besser als Teure Eizos und 4K Monitore von heute...

Ergo en schlechtes Panel welches mit der Krümmung die Mankos kompensiert.

Wobei ich immer noch denke das Gecurvte Screens nur Marketing sind und keine Vorteile bringen.
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MacRudi17.04.17 20:33
Ich habe einen 40er Philips 4k. Da ist der Weg zu den Ecken betrachtungsmäßig schon weit im Vergleich zum Zentrum, wenn man nicht 1,50m vom Display ab sitzt. Ein gekrümmtes Display hätte da Vorteile, weil man nicht
so schräg raufschaut (rechteckige Pixel oben, unten rechts und links, kleinere Pixel in den Ecken), sondern mehr senkrecht. Bei einem Krümmungsradius von 70cm könnte man sogar überall senkrecht drauf schauen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Auge nicht neu fokussieren müsste, weil gleich weit weg.

Will man sein Werk allerdings aus etwas größerer Entfernung flach sehen, geht das natürlich nicht.

Das Gekrümmte ist natürlich besonders bei recht breiten Seitenverhältnissen gut, weil man nur waagerecht krümmt. Da die Höhe relativ klein ist, ist es in dieser Dimension nicht nötig zu krümmen.

Bei einem quadratischen Display müsste man einen Teil einer Kugeloberfläche machen, damit alle Pixel gleich groß erscheinen.
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jensche17.04.17 20:39
Das stimmt. ich habe meinen 4K Philips verkauft. da nicht gut genug ausgeleuchtet.

Aus meiner Erfahrung wäre ein Bildschirm mit 16:9 oder 16:10 mit einer Grösse von 32-36 Zoll Ideal.
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mucke17.04.17 20:46
Arbeite viel mit After Effects auf zwei Cinema Displays, aber gegen diesen hier würde ich die sofort tauschen https://www.amazon.de/LG-38UC99-W-86-Zoll-Monitor/dp/B01LSRC Q14
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MacRudi17.04.17 23:34
Wenn man diese breiten Displays sieht, dann denkt man erstmal "boah", ist das viel Platz in der Breite und Paletten hat man geistig dann schon an den linken und rechten Rand platziert. Dieser genannte 37,5-Zöller hat aber nur 1600 Pixel in der Höhe. Das heißt, du verzichtest auf weitere 560 Pixel eines 4k-Monitors. Das ist 74% gegenüber 100%. Je nachdem, was Du am Rechner machst, kann mehr Höhe sinnvoll sein. Die Paletten oder was auch immer links und rechts außen zu platzieren heißt auch lange Wege mit der Maus zurückzulegen, weil dadrüber oder dadrunter geht eher weniger. Und der Monitor ist teurer als ein 4k. Ok, Apple verkauft auch weniger für mehr Geld, dies ist uns also nicht so fremd. Aber bei -Hardware hat man auch nicht die Wahl
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jensche17.04.17 23:45
MacRudi
Die Paletten oder was auch immer links und rechts außen zu platzieren heißt auch lange Wege mit der Maus zurückzulegen, weil dadrüber oder dadrunter geht eher weniger.

Mit einem Grafiktablet spielt die Grösse des Screens keine Rolle. Man muss immer den gleichen direkten Weg zurücklegen. Nämlich durch direktes antippen.
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MacRudi18.04.17 07:47
Bei kleinen ja, wenn die Finger lang genug sind, aber ab einem iPad mit 9,7" würde ich vermuten, bewegst Du zumindest den Unterarm und da lobe ich mir die Maus!

Bei intensiver Arbeit hatte ich schon durch Mausbenutzung ein Karpaltunnelsyndrom gehabt. Ich möchte nicht wissen, was ich bei einem Tablett gehabt hätte
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