Lieber Mac als PC: 71 Prozent der Studenten bevorzugen Apple-Rechner

Macs sind bei Studenten besonders beliebt, so eine Studie. 40 Prozent aller Studienteilnehmer nutzen demnach bereits einen Apple-Rechner. Weitere 31 Prozent verwenden zwar aktuell noch einen Windows-PC, bevorzugen aber dennoch einen Mac. Nur 29 Prozent haben einen PC im Einsatz und ziehen diesen einem Mac vor. Das größte Hindernis für den Kauf eines Apple-Geräts sei der vergleichsweise hohe Marktpreis. 51 Prozent der PC-Nutzer gaben den günstigeren Kaufpreis als maßgeblichen Grund dafür an, warum sie noch nicht auf einen Mac umgestiegen sind.


Gründe für den Mac
Das sich auf das Management von Apple-Geräten spezialisierte Unternehmen Jamf führte die Studie durch. Es gibt verschiedene Gründe, warum die deutliche Mehrheit der Teilnehmer einen Mac gegenüber einem PC bevorzugt. Der wichtigste Aspekt ist die Zuneigung zur Marke „Apple“ (64 Prozent). Das Hardwaredesign der Apple-Rechner ist ebenfalls sehr bedeutsam (60 Prozent). Auf dem dritten Platz der meistgenannten Pro-Apple-Argumente liegt die Benutzerfreundlichkeit (59 Prozent). Dahinter folgt mit 57 Prozent „Zuverlässigkeit“. 49 Prozent finden die Synchronisation mit anderen Apple-Geräten hervorhebenswert. Immerhin noch 37 Prozent bevorzugen Mac-Apps gegenüber Windows-Software.

Mac-Nutzer möchten auch am Arbeitsplatz Apple-Geräte einsetzen
83 Prozent der Studenten, die jetzt bereits einen Mac verwenden, möchten auch später bei ihrem jeweiligen Arbeitgeber einen Rechner aus dem Hause Apple einsetzen. Da sich Jamf im Enterprise-Sektor um das Management von Apple-Geräten kümmert, ist das Studienfazit wenig überraschend: „Die nächste Generation der Jobsuchenden möchte an ihrem Arbeitsplatz Technik einsetzen, die einfach funktioniert.“ Entsprechend sei für Firmen der vermehrte Einsatz von Macs für ihre Mitarbeiter empfehlenswert. Jamf befragte 2.244 Studierende in insgesamt fünf Ländern.

Kommentare

Bitsurfer23.05.19 18:48
Das größte Hindernis für den Kauf eines Apple-Geräts sei der vergleichsweise hohe Marktpreis. 51 Prozent der PC-Nutzer gaben den günstigeren Kaufpreis als maßgeblichen Grund dafür an, warum sie noch nicht auf einen Mac umgestiegen sind.

Da sieht man es wieder.
Am günstigen Preis freut man sich nur einmal.
+4
gegy
gegy23.05.19 19:46
Einmal Mac, immer Mac. Leider geht das in meinem Job nicht, da unsere Software nur für Windows geschrieben ist.
-3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex23.05.19 19:59
Fällt unter den Punkt "Zuneigung" auch das Phänomen: Damit steigt man Ansehen bei allen, die mich umgeben?
-2
kleinanzeige23.05.19 20:47
ich musste letztens jemanden bei einer Installation helfen (ihr wisst schon: diese drei symbole: app, pfeil, application-folder). und bevor jetzt Reflexe kommen: der will Ingenieur werden. sprich: da würde ich nicht viel drum geben. viele halten das für nen iPhone in groß und wollen posen. und ich sehe jeden tag ne hochschule von innen
+5
FlyingSloth23.05.19 20:58
Ich finde die Diskussion müßig. Jede Platform hat seine Stärken. Mac alleine reicht mir nicht. Ich nutze eine Linux Workstation, ein MacBook Pro und eine Windows Laptop. Auf keines dieser Geräte kann ich in meinem Alltag verzichten, aus verschiedenen Gründen.
+7
massi
massi23.05.19 20:58
Damit steigt man Ansehen bei allen, die mich umgeben?
Das ist inzwischen doch vorbei, seit der Apfel nicht mehr leuchtet.
+4
Caliguvara
Caliguvara23.05.19 21:33
Ich muss immer dran denken, wie ein Professor bei meinem ersten Studienjahr 2012 mitten im Satz innehielt und nur sagte: "das Bild müsste man jetzt eigentlich an Apple senden. Ihr seht es nicht, aber der Anstieg von Apple Rechner in 2 Jahren ist beeindruckend!".
Don't Panic.
+4
MacSquint
MacSquint23.05.19 22:08
Man stelle sich mal vor, was für eine installierte Basis an macOS Rechnern Apple wohl im Jahre 2019 erzielen könnte, wenn es noch einen ernstgemeinten Einstiegsdesktop und ein bezahlbares Konsumer Laptop gäbe...🤭
Ich halte nach wie vor das Festhalten an der hohen Marge als primäres Ziel für falsch, erst recht in Kontext der zunehmenden Bedeutung an Services, die Apple verkaufen will.
Da wäre eine Steigerung des prozentualen Anteils an der installierten Basis absolut wünschenswert. Für viele Leute kommt nun mal der Kauf eines Laptop für 1500€ und mehr nicht in Frage.
Das 128GB Model bei den Laptops, was darunter bleibt, ist ja nur eine Augenwischerei, weil die SSD schon nach Installation einiger professionellen Apps schon nahezu voll ist.
Das ist ja nur was für Leute, die fast nix auf einem Laptop machen...
Was waren das noch für Zeiten, als man das weiße und schwarze MacBook für um die 1000€ bekommen konnte und selbst ein 13“ MBP mit praktikabler Grundausstattung für 1200€ erhältlich war, ohne dass man dann auch noch für 150€ Adapter oder Docks kaufen mußte...
+12
nightsurfer24.05.19 05:02
Ich glaube, Du liegst falsch. Es geht nicht um den Marktanteil, es geht um Geld verdienen.
0
saggurai24.05.19 06:13
Und wieder eine lustige Umfrage, die man nicht selbst gefälscht hat...
+1
becreart
becreart24.05.19 07:02
nightsurfer
Ich glaube, Du liegst falsch. Es geht nicht um den Marktanteil, es geht um Geld verdienen.

sehe ich auch so.

mit mehr Marktanteil schwindet wohl auch das ansehen. darum verdienen sie so wohl am besten.
0
macfori24.05.19 07:12
MacSquint
Da wäre eine Steigerung des prozentualen Anteils an der installierten Basis absolut wünschenswert. Für viele Leute kommt nun mal der Kauf eines Laptop für 1500€ und mehr nicht in Frage.
Das 128GB Model bei den Laptops, was darunter bleibt, ist ja nur eine Augenwischerei, weil die SSD schon nach Installation einiger professionellen Apps schon nahezu voll ist.
Das ist ja nur was für Leute, die fast nix auf einem Laptop machen...
Ein großer Schritt wäre für mich, die Anpassung der Aufpreise für größere SSDs auf ein Niveau zu senken, das dem Medium angemessen ist.
+4
ssb
ssb24.05.19 07:56
Der größte Vorteil, den ein Mac für mich hat: mit Virtualisierern ist es das einzige System, auf dem ich macOS, Windows und Linux nutzen kann und darf. Auch wenn die meisten Kunden Windows nutzen, so werden weite Teile unserer Produkte für alle 3 Platformen entwickelt.

Das größte Problem bei der Nutzung von Macs in Firmen ist die IT-Abteilung. Der Selbsterhaltungstrieb von Administratoren begünstigt den Einsatz von Windows deutlich. Unsere Admins können macOS nicht, was auch immer das bedeutet. Es wird einfach nicht unterstützt. Ich bekomme kein VPN für macOS, obwohl sie nur die Firewall konfigurieren müssten. Alles was ich mit meinem Mac machen kann misste ich selbst herausfinden. Ich bin aber auch der einzige Kollege, der einen 5 Jahre alten Rechner nutzt. Das liegt oft daran, dass die Dell-Kisten nicht so lange halten, wobei sie zu den teuersten Windows-Rechnern gehören.

Ich bin gespannt... wenn macOS 10.15 nicht mehr auf meinem MBP läuft, brauche ich ein neues. Mal sehen wie lange es dauert, bis mir dieser genehmigt wird...
0
iFreak777
iFreak77724.05.19 09:09
Bitsurfer
Das größte Hindernis für den Kauf eines Apple-Geräts sei der vergleichsweise hohe Marktpreis. 51 Prozent der PC-Nutzer gaben den günstigeren Kaufpreis als maßgeblichen Grund dafür an, warum sie noch nicht auf einen Mac umgestiegen sind.

Da sieht man es wieder.
Am günstigen Preis freut man sich nur einmal.
Dem kann man zumindest bei Apple den Werterhalt bzw. bei Microsoft, den Wertverlust der Geräte entgegensetzen...
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coin_op
coin_op24.05.19 10:12
Doch es gibt uns einige noch die das Leuchten hochhalten

massi
Damit steigt man Ansehen bei allen, die mich umgeben?
Das ist inzwischen doch vorbei, seit der Apfel nicht mehr leuchtet.
Ja Gips denn so was... :D
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Legoman
Legoman24.05.19 12:08
Für mich hat das Apple-System einen entscheidenden Vorteil gegenüber Windows: Time-Machine. Es gibt einfach nichts vergleichbares in der Windows-Welt.

Neuer Mac? Nichts einfach als das. Wiederherstellung aus TM, fertig. Ruckzuck sind alle Daten und Programme wieder da und alles ist so wie vorher. Bzw. geht es ja auch ohne TM. Beide Rechner nebeneinander stellen und der Rest geht quasi von allein. Selbiges für iPhone, iPad etc.

Neuer Windows-Rechner oder einfach nur der Tausch von großer HDD zu kleiner SSD? Windows installieren, tausend Updates nachladen, zig spezifische Treiber per Hand installieren (jaja, alles Plug-and-play, so sagt man - aber es gibt immer spezifische Treiber für Sonderfunktionen, die händisch installiert werden wollen), auf dem alten Rechner alle Daten auf ne externe Platte kopieren, alle Installationsmedien und Schlüsselnummern für Software zusammensuchen, jegliche Software händisch neu installieren und für jede Software alle persönlichen Bedürfnisse neu einstellen (und selbstverständlich hat man meist längst wieder vergessen, was da so war und wie das geht), alle Daten wieder zurückspielen, feststellen, dass der neue Rechner die alten Daten nicht immer mag, Tage später feststellen, dass man etliche wichtige Dateien nicht gesichert hat, weil das System sie an irgendeiner bescheuerten Stellen versteckt hat (schon mal mit nem POP-Postfach in Outlook umgezogen??? das geht einfach nicht ohne Wutanfälle!). Es gibt einfach keine komfortable Komplettlösung.
+1
Retrax24.05.19 12:12
Letztlich hängt es doch fast immer am Preis.

Die meisten würden einen Mac und / oder ein iDevice Gerät kaufen wenn sie das nötige Kleingeld dafür hätten.

Und da sieht es oftmals gerade bei Schüler / Studenten etwas mau aus.
+2
kleinanzeige24.05.19 14:58
Retrax
Die meisten würden einen Mac und / oder ein iDevice Gerät kaufen wenn sie das nötige Kleingeld dafür hätten.
Quatsch (aber gerade deshalb wollen manche das haben: die glauben, dass das so toll ist wie die neuen sneaker von snipes und dass das jeder haben wollen muss). Meine Grobstatistik bei uns ist, dass macbook-haben mit zwei Dingen korreliert: musik machen oder keine ahnung von Technik haben. es gibt wenige, die macs haben und ahnung von Technik haben. die gibt es auch und die sind dann meist direkt richtig gut
0
coin_op
coin_op24.05.19 15:14
Retrax
Letztlich hängt es doch fast immer am Preis.

Die meisten würden einen Mac und / oder ein iDevice Gerät kaufen wenn sie das nötige Kleingeld dafür hätten.

Und da sieht es oftmals gerade bei Schüler / Studenten etwas mau aus.

Aba doch leisten es sich viele den Einstieg in die Apple-Welt Früher war es reizvoller für Studenten sich einen Mac zu kaufen mit deutlich an Mehrwert > Apple on Campus, Back to School Angebote waren besser
Ja Gips denn so was... :D
+1
Legoman
Legoman24.05.19 19:22
In den Preis der Hardware muss man möglicherweise auch noch die Software einrechnen. Was kostet MS Office mittlerweile?
+1
iBert26.05.19 23:26
Hier mal wieder ein beliebter (unpassender?) Autovergleich:
71% aller jungen oder junggebliebenen Männer würden gerne Porsche fahren. Warum?
Sehr gute Verarbeitungsqualität, viel Leistung, gutes Image, einige nur bei Porsche erhältlichen Gimiks und hoher Wiederverkaufswert. Es gibt ihn vom 2 Türer Roadster bis hin zum 4 Türer SUV in allen erdenklichen Ausstattungen. Leider mit hohen Ersatzteilkosten, welche nur durch eine ebenfalls teuren Fachwerkstatt eingebaut oder gewartet werden können....

Bei all diesen Vorteilen, warum zum Teufel fahren nicht alle (von diesen 71%) einen Porsche?
Jetzt erzähle mir bitte keiner es habe nichts mit den hohen Anschaffungskosten zu tun.

Meiner Meinung nach ein guter Vergleich zu Apple und deren Produkten und Preisgestaltung oder findet jmd einen Fehler in meiner aufgestellten Analogie?

PS: Die Marke Porsche könnte auch mit Mercedes oder in GB durch Jaguar ausgetauscht werden. Ist eben nur ein Beispiel.
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
0
Dicone28.05.19 11:49
Also ich bin großer Apple Fan, aber die Preise werden immer höher und das Grafikkartenfiasko mit NVidia lässt mich überlegen als nächstes wieder einen Windows Rechner zu beschaffen. Bisschen schade.
+1
Caliguvara
Caliguvara28.05.19 12:05
iBert
Hier mal wieder ein beliebter (unpassender?) Autovergleich:
71% aller jungen oder junggebliebenen Männer würden gerne Porsche fahren. Warum?
Sehr gute Verarbeitungsqualität, viel Leistung, gutes Image, einige nur bei Porsche erhältlichen Gimiks und hoher Wiederverkaufswert. Es gibt ihn vom 2 Türer Roadster bis hin zum 4 Türer SUV in allen erdenklichen Ausstattungen. Leider mit hohen Ersatzteilkosten, welche nur durch eine ebenfalls teuren Fachwerkstatt eingebaut oder gewartet werden können....

Bei all diesen Vorteilen, warum zum Teufel fahren nicht alle (von diesen 71%) einen Porsche?
Jetzt erzähle mir bitte keiner es habe nichts mit den hohen Anschaffungskosten zu tun.

Meiner Meinung nach ein guter Vergleich zu Apple und deren Produkten und Preisgestaltung oder findet jmd einen Fehler in meiner aufgestellten Analogie?

PS: Die Marke Porsche könnte auch mit Mercedes oder in GB durch Jaguar ausgetauscht werden. Ist eben nur ein Beispiel.
Aua. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. 😃 Die Preisfrage ist sicher da. Wobei ich viele kenne, die sich dann irgendwann einen kleinen Mac besorgen. Die meisten von denen in meinem Umfeld (großenteils Studenten) die bei Windows bleiben, wollen einen Gaming Rechner oder haben ein "ideologisches" Problem mit Apple ("Apple Nutzer sind nur Fanboys/Lemminge", "mit nichts kompatibel", "guck Dir an was die mit den iPhone Batterien gemacht haben",…).
Don't Panic.
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