Kurz: iOS 12.5.1 erschienen +++ Öffnung der "Wo ist?"-App für Drittanbieter

iOS 12 wurde zwar bereits durch zwei große iOS-Updates abgelöst, dennoch spendiert Apple dem 2018 veröffentlichten System immer noch regelmäßig Updates. Einerseits handelt es sich um Sicherheitsaktualisierungen, im Dezember kam jedoch auch eine wesentliche neue Funktion hinzu. Die Covid Exposure Notifications, welche monatelang nur für iOS 13.5 und neuer zur Verfügung standen, hielten auch in iOS 12.5 Einzug. Dies ist insofern von großer Bedeutung, als diverse ältere iPhones und iPads nicht mehr auf iOS 13 aktualisiert werden konnten – und damit auch die Grundlage für Covid-Apps wie die Corona-Warn-App fehlte. Bislang ist das ein theoretischer Vorteil, denn die App setzt weiterhin iOS 13.7 voraus. Die offizielle Aussage lautet, man müsse abwarten, das entsprechende Update sei noch in Arbeit. Das soeben erschienene iOS-Update auf iOS 12.5.1 ändert daran auch nichts, denn behoben wird lediglich ein Fehler, der zur Anzeige von Meldungen in der falschen Sprache führen konnte.



Apple öffnet die "Wo ist"-App für Drittanbieter
Eine offizielle Erklärung dieser Art gab es zwar nicht, man kann sich aber an den Fingern abzählen, warum Apple den Schritt geht: Die "Find my"-App wird für Drittanbieter geöffnet – dies wohl nicht ganz freiwillig. Wenn Apple die erwarteten AirTags irgendwann auf den Markt bringt, hätte es ansonsten erneut die Situation gegeben, dass Apple einen klaren Wettbewerbsvorteil ausspielt. Die Integration der Suchetiketten mit der vorinstallierten System-App würde Funktionen ermöglichen, die kein Drittanbieter nachahmen könnte.

Anders ausgedrückt: Wenn die Schnittstelle anderen Herstellern verwehrt bleibt, würde Apple Wettbewerbshütern ein weiteres Argument bieten, wie Konkurrenten ausgesperrt werden. Im Juni 2020 rief Apple daher das "Find My Accessory Program" ins Leben, welches in Kürze Früchte trägt. Das erste Produkt mit Unterstützung erscheint zur (virtuellen) CES, nämlich die kabellosen Ohrhörer Belkin SoundForm Pro. Deren Anzeige in der "Wo ist"-App soll genauso funktionieren, als würde es sich um AirPods oder ein anderes Apple-Produkt handeln. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dafür allerdings iOS 14.4 erforderlich, das sich derzeit in der Betaphase befindet.

Kommentare

macuser96
macuser9612.01.21 06:42
Könntet ihr bitte aufhören, diese Kurzmeldungen mit dem Wort "Kurz" einzuleiten? Ständig glaube ich, "unser" Bundeskanzler hätte irgendwas zu sagen. Tangiert euch in Deutschland natürlich weniger, aber als Österreicher reißts einen da jedesmal auf sehr unangenehme Art und Weise.
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Dirk!12.01.21 07:21
macuser96
Könntet ihr bitte aufhören, diese Kurzmeldungen mit dem Wort "Kurz" einzuleiten? Ständig glaube ich, "unser" Bundeskanzler hätte irgendwas zu sagen. Tangiert euch in Deutschland natürlich weniger, aber als Österreicher reißts einen da jedesmal auf sehr unangenehme Art und Weise.

Wählt einfach einen anderen Kanzler...
+12
becreart
becreart12.01.21 07:24
macuser96

0
macuser96
macuser9612.01.21 07:29
Dirk!
Wählt einfach einen anderen Kanzler...
An mir liegts sicher nicht.
+6
schaudi
schaudi12.01.21 08:24
macuser96
Könntet ihr bitte aufhören, diese Kurzmeldungen mit dem Wort "Kurz" einzuleiten? Ständig glaube ich, "unser" Bundeskanzler hätte irgendwas zu sagen. Tangiert euch in Deutschland natürlich weniger, aber als Österreicher reißts einen da jedesmal auf sehr unangenehme Art und Weise.

Grundsätzlich würde ich generell auch als Österreichischer Staatsbürger keine Meldung über Kanzler Kurz und Klein erwarten, wenn ich auf MTN unterwegs bin. Es mag nicht unmöglich sein, dass es hier Meldungen mit dem Zusammenhang geben könnte, aber ich würde erstmal ehr davon ausgehen, dass etwas anderes gemeint ist, statt auf irgendeine Art und Weise gerissen zu sein. Überhaupt würde ich mir Gedanken machen, wenn du gerissen wirst, wenn du seinen Namen liest - oder ist das so ein Ding wie mit Voldemort? Den Namen lieber gar nicht aussprechen?
+1
stefanbayer12.01.21 09:14
Sehr guter Schritt von Apple.
Dann können Zubehörhersteller in Zukunft wie bei HomeKit „Works with“ das Find My Symbol auf der Verpackung und der Webseite verwenden. Allerdings gibt es da dann die Inkontinenz bei der Namensgebung mit Find My und Wo ist. Da wäre es langfristig von Vorteile für beides einen einheitlichen Namen zu verwenden.
0
Jannemann12.01.21 11:08
stefanbayer
... Allerdings gibt es da dann die Inkontinenz bei der Namensgebung mit Find My und Wo ist...

Da hilft dann wohl nur eine Windel...
+3
evanbetter
evanbetter12.01.21 11:10
(Inwiefern) können andere Apps und Anbieter dann auch auf den Standort meines Geräts (und somit auch meinen) zugreifen?
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
+1
fritt12.01.21 12:21
Dirk!
Wählt einfach einen anderen Kanzler...
macuser96
An mir liegts sicher nicht.

Liegt wohl daran, dass in Österreich kein Kanzler gewählt wird sondern der Bundespräsident ihn ernennt.
+1
macuser96
macuser9612.01.21 15:06
fritt
Liegt wohl daran, dass in Österreich kein Kanzler gewählt wird sondern der Bundespräsident ihn ernennt.
Jein. Indirekt wählen wir schon den Kanzler, stehen doch die Spitzenkandidaten von vornherein fest und jeder weiß, wenn er die oder die Partei wählt, dann bekommt er den oder die KanzlerIn.
+1
schaudi
schaudi13.01.21 16:42
fritt
Liegt wohl daran, dass in Österreich kein Kanzler gewählt wird sondern der Bundespräsident ihn ernennt.
„Indirekte Wahl“ nennt sich das und ist in D so ziemlich genau wie bei euch.
+1

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