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Kurz: Asahi Linux bald für M3-Chips +++ Tim Cook im Weißen Haus: Filmpremiere von "Melania"

Das Asahi-Linux-Projekt feiert in diesem Monat den fünften Geburtstag – einen Monat nach Verkaufsstart begann die Arbeit an einem Linux-basierten Betriebssystem für Macs mit Apple Silicon. Bisher beschränkte sich das Projekt auf die ersten beiden Modellreihen, deren Rechen- und GPU-Kerne. In einer Veröffentlichung auf Reddit präsentiert ein Mitentwickler erstmalig ein Foto von einem MacBook Air mit M3-Chip, auf dem die Fedora-Distribution nebst KDE-Destop läuft.


Aktuell besteht noch keine Möglichkeit für Anwender, Asahi Linux auf den eigenen M3-Mac zu installieren. Viel bleibe noch zu tun, so laufe die Grafikdarstellung im Emulationsmodus, die GPU-Kerne habe das Team bisher nicht ansprechen können. Eigentlich funktionieren derzeit nur SSD, Bildschirm, Tastatur sowie Trackpad. Auch wenn das Bild den Standard-M3 zeige, werde parallel mit M3 Pro sowie M3 Max getestet. Eine Installation für Nicht-Entwickler empfiehlt das Team aktuell weiterhin nur für M1- und M2-Macs – dabei werden fast alle Hardware-Komponenten unterstützt. Die verbleibenden Lücken: Touch ID, USB4 sowie DisplayPort via USB-C.

"Melania" – Apple-CEO bei der Premiere im Weißen Haus
Dass der US-Präsident die Nähe und Unterstützung der Silicon-Valley-Firmenchefs sucht, ist bekannt – und auch deren Bereitwilligkeit, Donald Trump durch Geldspenden und öffentliche Auftritte zu unterstützen. Am vergangenen Wochenende versammelten sich hohe Firmenvertreter erneut in Washington, dieses Mal, um eine Dokumentation über Melania Trump zu betrachten. Insgesamt 70 Personen waren geladen, neben Tim Cook noch die CEOs von AMD (Lisa Su) und Zoom (Eric Yuan). Dazu gesellten sich Königin Rania von Jordanien, Ex-Boxer Mike Tyson und der Motivations-Coach Tony Robbins.

40-Mio.-Budget, finanziert von Amazon
Der Film dokumentiert das Leben von Melania Trump in den letzten zwanzig Tagen vor Beginn der zweiten Amtszeit ihres Gatten. Finanziert wurde das Werk von Amazon; am 30. Januar startet der Film in US-amerikanischen sowie internationalen Kinos. Trotz des gerüchteweise 35 Millionen Dollar umfassenden Marketing-Budgets laufen die Vorverkäufe nur schleppend an: Laut The Guardian gingen in London bis Montagabend lediglich zwölf Vorbestellungen für den Premierentag ein.

Kommentare

deus-ex
deus-ex28.01.26 09:46
40 Mio. für ne Doku über 20 Tagen die Bumse des bescheuertesten Präsidenten aller Zeiten. Amazon aka. Bezos ist sich für nichts mehr zu schade.
+10
sudoRinger
sudoRinger28.01.26 09:52
Amazon hat nur für die Rechte an dem Film 40 Mio. bezahlt. Wie das Wall Street Journal schrieb, soll die First Lady selbst 70 Prozent dieser Summe bekommen. Das ist auf Deutsch gesagt nichts anderes als Schmiergeld für den Präsidenten.
Die Produktionskosten (1 Mio.?) und das Marketingbudget (35 Mio.) kommen als Kosten noch oben drauf.
+8
L-E28.01.26 10:18
deus-ex
40 Mio. für ne Doku über 20 Tagen die Bumse des bescheuertesten Präsidenten aller Zeiten. Amazon aka. Bezos ist sich für nichts mehr zu schade.
Arschkriecher halt. Und zu denen zähle ich inzwischen auch Herrn Cook.
+7
DarthMac7728.01.26 10:22
Solange man nicht gezwungen sein wird, dieses Machwerk sich anzusehen, können die doch drehen was auch immer sie wollen.
Ein überwältigendes Interesse an dem Film scheint es nicht zu geben, 12 Vorbestellungen sprechen da für sich.
Da ist der Film "Socken stricken in den Anden" häufiger gefragt.

Man sollte sich nur überlegen, in wie weit man die Unternehmen, die diese kalte Übernahme des Staatsapparates aktiv unterstützen, weiterhin als Dienstleister und Einkaufsort für sich selbst sieht.

Bei dem Finanzier dieses Machwerks sehe ich es so, dass dort zumindest von meiner Seite deutlich weniger eingekauft wird.
+3
sambuca2328.01.26 10:22
deus-ex
40 Mio. für ne Doku über 20 Tagen die Bumse des bescheuertesten Präsidenten aller Zeiten. Amazon aka. Bezos ist sich für nichts mehr zu schade.

für manche dinge is ChatGPT schon hilfreich:

"1) Grundlage – Film-Zahl aus dem Wikipedia-Artikel
Der Melania-Film hat ein Produktions-/Lizenz-Budget von 40 Millionen USD laut Wikipedia.
2) Vergleichswerte für Amazon (konsolidiert, aktuellste verfügbare Jahreszahlen)
Für das Geschäftsjahr 2024 (vollständiges Jahr):
• Gesamtumsatz Amazon: ca. 638 Milliarden USD.
• Nettogewinn Amazon: ca. 59,2 Milliarden USD.
(Beides tatsächliche, veröffentlichte Konzernkennzahlen; wenn unterschiedliche Quellen geringfügig abweichende Rundungen zeigen, dann in diesem Rahmen.)
3) Anteil der 40 Mio an Amazons Gesamtumsatz 2024
Rechnung:
 40 Mio / 638 000 Mio ≈ 0,0000627
Das entspricht einem Anteil von 0,00627 % des Gesamtumsatzes.
4) Anteil der 40 Mio am Amazon-Gewinn 2024
Rechnung:
 40 Mio / 59 200 Mio ≈ 0,0006757
Das entspricht einem Anteil von 0,0676 % des Nettogewinns.
5) Einordnung
Der Betrag von 40 Millionen USD ist im Verhältnis zum Gesamtumsatz (638 Mrd) extrem klein (< 0,01 %). Selbst im Verhältnis zum Jahresgewinn (59,2 Mrd) bleibt er gering (< 0,1 %).
Schluss: 40 Millionen USD stellen einen unbedeutenden Anteil am Gesamtumsatz und Gewinn von Amazon dar."

natürlich sind die 40Mio auch steuerlich absetzbar für Amazon.
für diesen klacks bekommt Jeff weitaus mehr...
-4
MartinGrebe
MartinGrebe28.01.26 10:46


Kann man hier kaufen. Passt ja ganz gut zum Thema.
Egal was du auch tust im Leben, gib immer 100%. Außer du gehst Blut spenden.
0
Fontelster
Fontelster28.01.26 10:50
DarthMac77
Solange man nicht gezwungen sein wird, dieses Machwerk sich anzusehen, können die doch drehen was auch immer sie wollen.
Wird vermutlich ab demnächst in jeder Schule gezeigt und dann eine Inhaltsangabe abgefragt.
Ich bin sicher, diese »Dokumentation« ist überaus kritisch, was Trump angeht
+1
DarthMac7728.01.26 10:52
Fontelster
DarthMac77
Solange man nicht gezwungen sein wird, dieses Machwerk sich anzusehen, können die doch drehen was auch immer sie wollen.
Wird vermutlich ab demnächst in jeder Schule gezeigt und dann eine Inhaltsangabe abgefragt.
Ich bin sicher, diese »Dokumentation« ist überaus kritisch, was Trump angeht

Und jeder, der dort heiratet bekommt zwangsweise ein Buch des "Präsidenten" geschenkt......
0
s-cope28.01.26 11:11
In der Melania-Doku fehlt noch der letzte Akt: Die Scheidung von DJT!
+1
s-cope28.01.26 11:15
Martin Grebe:
Da fällt mir ein Zitat von Wolf Biermann ein: „Wenn Ihr den Despoten erschlagen habt, vergesst nicht den Arsch zuzunähen…“ (sinngemäß).
+3
Mad Doc
Mad Doc28.01.26 11:44
Der Bericht über Asahi-Linux war durchaus interessant,...
... der Bericht über die Filmpremiere gehört aber m.e. in die Klatschpresse.

Ich möchte hier Techniknews lesen, was die Schönen und Reichen treiben ist für mich eher irrelevant.
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