Überblick: Die neue Apple-Hardware der Ankündigungswoche – Vorbestellungen möglich


Drei ereignisreiche Tage veranstaltete Apple – anstatt auf ein einzelnes Event mit vielen Ankündigungen zu setzen. Das Unternehmen bündelte zahlreiche größere und kleinere Aktualisierungen, die sich allesamt um Hardware drehten. Außerdem präsentierte man eine komplett neue Notebook-Baureihe, nämlich das MacBook Neo. Alle neuen Produkte lassen sich ab heute
vorbestellen, ausliefern will Apple ab Mittwoch kommender Woche (11. März).
Nicht mit von der Partie waren übrigens ein Mac mini M5, der Mac Studio mit M5 Ultra und ein iMac M5 – welche aber angeblich ebenfalls vor Aktualisierungen stehen und in den kommenden Wochen erscheinen sollen. Wir fassen in diesem Artikel noch einmal zusammen, was sich am Montag, Dienstag und heutigem Mittwoch so alles tat.
iPhone 17e (
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Der direkte Nachfolger des iPhone 16e hatte am Montagnachmittag den Anfang gemacht. Erwartungsgemäß stellte Apple auf einen A19-Chip (mit einem fehlenden GPU-Kern) um, etwas überraschend kam hingegen die Verdopplung des Basisspeichers von 128 auf 256 GB ohne Aufpreis. Als weitere Neuerung ist MagSafe nun mit an Bord.
iPad Air M4 (
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Das iPad Air erhielt ebenfalls eine neue Chip-Generation und setzt fortan auf einen M4 – bei dem allerdings ein GPU- und ein CPU-Kern weniger als beim bisherigen M4 aktiviert sind. Der Arbeitsspeicher stieg auf 12 GB, die Speicherbandbreite auf 120 GB/s. Weitere größere Änderungen gab es hingegen nicht.
MacBook Pro M5 Pro/Max (
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Mit viel Spannung wurde erwartet, was die Pro- und Max-Ausbaustufen des M5 leisten. 20 Prozent mehr Grafikleistung sind in der Top-Konfiguration das Ergebnis, die CPUs können bis zu 30 Prozent mehr stemmen. Kunden erhalten mindestens 1 TB SSD-Speicher, bei den vorherigen Modellen waren es nur 512 GB.
MacBook Air M5 (
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Im Falle des MacBook Air erfolgt ebenfalls der Übergang vom M4 auf den M5, eine Pro- oder gar Max-Variante im passiv gekühlten Notebook gibt es weiterhin nicht. Das MacBook Air M5 zählt ebenfalls zu den Geräten, die doppelt so viel Speicher mitbringen, aus 256 GB werden nun immer mindestens 512 GB – hierzulande ohne gestiegene Preise.
Studio Display (XDR) (
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Das Pro Display XDR mit 32" gibt es nicht mehr, dafür aber das neue Studio Display XDR mit 27", 5K-Auflösungen und je nach Mac 120 Hz Bildwiederholrate. Wer definitiv keine 3499 Euro für einen solchen High-End-Bildschirm ausgeben möchte, hat allerdings auch das einfacher gestaltete, 1699 teure Studio Display zur Auswahl – ebenfalls mit 27" und 5K-Auflösung, aber ohne die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2300 Dimming-Zonen, 2.000 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten und 120 Hz.
MacBook Neo (
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Es handelt sich um eine wirklich neue Baureihe, nicht nur um eine Aktualisierung – und der Namenszusatz "Neo" symbolisiert auch genau das. Nur 699 Euro kostet das mit 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ausgestattete Gerät – 799, wenn man 512 GB und Touch ID haben möchte.