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Google testet Gemini-App für den Mac +++ GTIG dokumentiert weitere Angriffskette auf älteren iPhones

Bislang mussten Mac-Nutzer Gemini im Browser verwenden, während ChatGPT und Claude bereits eigene macOS-Apps anbieten. Laut Bloomberg testet Google die Mac-Version inzwischen mit externen Beta-Nutzern. Inhaltlich soll die App sich optisch an den bestehenden Gemini-Versionen für iPhone und iPad orientieren. Zu den bereits vorhandenen Funktionen gehören laut Bericht Websuche, die Analyse hochgeladener Dokumente sowie ein Gesprächsverlauf.

Google bittet die Tester außerdem, Funktionen zur Generierung von Bildern, Tabellen, Diagrammen, Videos und Musik auszuprobieren und auch Rückmeldungen zu mathematischen Fragen sowie zur Informationsauswertung zu geben. Das deutet darauf hin, dass Google die Mac-App nicht nur als einfachen Chat-Client versteht, sondern als breitere Oberfläche für verschiedene Gemini-Werkzeuge. Interessant ist der Hinweis auf eine Funktion namens "Desktop Intelligence", welche angeblich auf andere Mac-Apps beziehungsweise auf den Bildschirminhalt zugreifen kann. Einen Starttermin kennt Google laut Bericht noch nicht, bis zur Veröffentlichung gebe es einiges zu tun.



Google dokumentiert: Zu "Coruna" kommt noch "DarkSword" als Exploitkette
Nachdem Google vor wenigen Wochen mehrere Details zur Exploitkette "Coruna" dokumentiert hatte, veröffentlichte Apple Sicherheitsupdates für ältere Systeme (iOS 16.7.15 und iOS 15.8.7). Damit sollten insbesondere Kernel- und WebKit-Schwachstellen geschlossen werden, die bei Coruna ausgenutzt wurden. Jetzt rückt eine weitere, ähnliche Angriffskette in den Fokus, welche laut Googles Threat Intelligence Group unter dem Namen "DarkSword" läuft. Der Ablauf ähnelt Coruna stark, zum Einsatz kam der Exploit in erster Linie bei Zielpersonen in Saudi-Arabien, der Türkei, Malaysia, und der Ukraine.

Nach den bisher veröffentlichten Details spricht vieles dafür, dass die konkret dokumentierte DarkSword-Kette für die bekannten betroffenen Versionen ebenfalls geschlossen ist. Apple weist indes mit besonderer Deutlichkeit darauf hin, die jüngst vorgestellten Sicherheitsupdates dringend zu installieren, sollte man noch alte Systemversionen einsetzen. Hierzu schaltete man ein eigenes Supportdokument.

Kommentare

Jannemann20.03.26 12:55
Wie kommt es, dass es in den letzten Wochen immer wieder Sicherheitsupdates für iPadOS 15 und 16 gegeben hat, aber keine für iPadOS 17?
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