Früher Prototyp der Apple Watch aufgetaucht (mit Bildern)

Bereits Jahre vor der Ankündigung im Herbst 2014 kursierten viele Gerüchte, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet. Die ersten stichhaltigen, konkreten Berichte tauchten im Februar 2013 in der New York Times auf – und im selben Monat meldete auch Bloomberg, dass Apples Smartwatch das experimentelle Stadium verlassen habe und man sich auf einen Verkaufsstart im Winter 2014 einstelle. Für Winter 2014 hat es bekanntermaßen nicht gereicht – im April 2015 wurde die allererste Uhren-Generation an Kunden ausgeliefert.


Apple experimentiert intern an vielen Geräten, welche größtenteils nie als fertiges Produkt erscheinen. Manchmal gelangen Prototypen dieser Testgeräte an die Öffentlichkeit – und nun ist ein besonders interessantes Modell dem Twitter-Nutzer "AppleDemoYT" in die Hände gefallen. Es handelt sich anscheinend um einen frühes Testgerät der Apple Watch, welches aus einem Sicherheitsgehäuse, zwei Knöpfen und einen Bildschirm besteht:


Überall Lisa
Die Größe des Bildschirms scheint in etwa dem ersten Watch-Modell mit 42 mm zu entsprechen – inklusive der abgerundeten Ecken. An diversen Stellen ist an der Nutzeroberfläche "Lisa Tester" zu lesen – bei Lisa handelt es sich um den Vorläufer des Macintoshs. Ein App-Icon auf dem Watch-Prototyp zeigt dann Lisa Simpson – hier verbirgt sich ein Test-Programm des App-Auswahl-Bildschirms mit bunten Kreisen statt App-Icons.

Auch sichert sich Apple rechtlich ab: In den Nutzungsbedingungen ist zu lesen, dass dieses Gerät nicht durch die FCC (Federal Communications Commission) freigegeben ist und somit nicht verkauft und vermietet werden darf. Wie jedoch das Gerät den Weg zu "AppleDemoYT" fand, bleibt unklar.

Zwei Knöpfe statt Digitale Krone
Am Gerät finden sich an der linken Seite zwei Knöpfe – aber keine Digitale Krone. Dies könnte darauf schließen lassen, dass der Prototyp zu einer Zeit entstanden ist, als die Digitale Krone noch nicht entwickelt oder beschlossen war. Eine andere Alternative ist, dass Apple bei Testgeräten auf die komplexe Digitale Krone verzichtete, da sich die allermeisten Funktionen auch ohne diese bedienen lassen.

Kommentare

Lifeflow29.12.20 08:53
Andere Alternative?

Oder doch lieber weißer Schimmel. 😂
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Singdudeldei29.12.20 09:52
Lifeflow
Andere Alternative?

Oder doch lieber weißer Schimmel. 😂


Kommt im deutschen Journalismus scheinbar öfter vor...
+1
CaliforniaSun29.12.20 10:32
Wow ... gar nicht mal so hübsch. Echt jetzt? Das Ding ist ja riesig, das Verhältnis Display/Gerät ja das hässlichste was ich je bei einer Smartwatch gesehen habe (auch damals). Sah eher aus wie ein geschrumpftes iPhone mit Home-Bottom in der Mitte unten 😂😂😂 Wenn das so rausgekommen wäre, wären keine 100.000 Exemplare verkauft worden
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Eventus
Eventus29.12.20 12:10
CaliforniaSun
Wenn das so rausgekommen wäre, wären keine 100.000 Exemplare verkauft worden
War ja ein zweckmässiges Schutz- und Testgehäuse, nicht als Endprodukt gedacht.
Live long and prosper! 🖖
+5
westmeier
westmeier29.12.20 13:37
CaliforniaSun
Wow ... gar nicht mal so hübsch. Echt jetzt? Das Ding ist ja riesig, das Verhältnis Display/Gerät ja das hässlichste was ich je bei einer Smartwatch gesehen habe (auch damals). Sah eher aus wie ein geschrumpftes iPhone mit Home-Bottom in der Mitte unten 😂😂😂 Wenn das so rausgekommen wäre, wären keine 100.000 Exemplare verkauft worden

Du solltest nicht vergessen, dass bei Testgeräten oft angestrebt wird das finale Design zu verbergen. Stichwort „Erlkönig“...
+5
Unwindprotect30.12.20 17:35
CaliforniaSun
Wow ... gar nicht mal so hübsch. Echt jetzt? Das Ding ist ja riesig, das Verhältnis Display/Gerät ja das hässlichste was ich je bei einer Smartwatch gesehen habe (auch damals).

Das ist ein Testgerät zur Softwareentwicklung. Nicht viel mehr als eine Testplatine in ein Gehäuse mit ein paar Bedienelementen.
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