FaceTime-Kamera des MacBook Air: Qualitätsunterschiede feststellbar, aber nicht dramatisch

Im Oktober 2018 stellte Apple eine neue Generation des MacBook Air vor und wertete das Gerät durch ein komplett neues Gehäuse, Retina-Display und Thunderbolt-3-Konnektivität (samt eGPU-Unterstützung) deutlich auf. Eine Komponente des neuen Modells fiel allerdings nach kurzer Zeit negativ auf: Diverse Kunden beklagten, dass die FaceTime-Kamera am oberen Rand des Bildschirms im Vergleich zu den Vorgängermodellen und anderen Macs ein deutliches Bildrauschen wie auch ein schlechtes Kontrastverhältnis aufweist.


MacRumors.com hat einen Testbericht veröffentlicht und die FaceTime-Kamera des MacBook Air 2018 mit Aufnahmen von diversen anderen Mac-Modellen verglichen. MacRumors konnte Qualitätsunterschiede ausmachen, aber die Resultate waren weniger dramatisch als einige Kommentare von betroffenen Kunden suggerierten.

Im Test schnitt das MacBook Air 2018 etwas schlechter ab als das MacBook Pro 2018 – welches aber ebenfalls mit wahrnehmbarem Bildrauschen zu kämpfen hat. Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem MacBook Air 2015, produzierte die 2018er-Variante ein sichtbar dunkleres und verrauschteres Bild. Die besten Video-Chats lassen sich aber mit dem iMac Pro führen: Die Bildqualität des Desktop-Macs ist allen anderen getesteten Modellen deutlich überlegen.

Kommentare

Axel704.01.19 09:47
Vielleicht solltet ihr mal selber einen Test machen. Ihr müsst nur den MBA 2015 mit dem MBA 2018 vergleichen.

Als Beleuchtungsquelle am Abend dann bitte warmes Licht einsetzen.

Ihr werdet sehen wie eklatant die Unterschiede sind.

Bei hellem Tageslicht oder bei hellem, kaltem Kunstlicht sind die Unterschiede tatsächlich nicht so gravierend. Dennoch ist die Qualität auch in diesen Umgebungen sichtbar schlechter als beim Vorgängermodell.
+8
demanufatured
demanufatured04.01.19 09:52
wow, ich finde die Unterschiede schon beträchtlich, und das sind gewiss sorgfältig ausgewählte Situationen, in denen die Person entweder in einem beleuchteten Raum sitzt oder das Gesicht von einer Lichtquelle beschienen wird.

Anscheinend haben die auch beim 2018er Macbook Pro gespart, zumindest wenn ich die gezeigten Bilder mit denen vom Air 2015 vergleiche. Ein Vergleich zwischen alten und neuen Pro Modellen wäre auch mal einen Artikel wert.

Wie kann es eigentlich überhaupt sein, dass sich eine Kamera bei einem drei Jahre neueren Modell -verschlechtert- ? Bei einem Premiumprodukt, für das man 1349 € bis zu 3089 € (maximal Konfiguration) hinlegt? Haben die den Schuss nicht gehört?
+9
gegy
gegy04.01.19 10:11
Ich hab selbst ein 2018er Air hier und die Qualli ist schon echt mies! Ich hatte vorher ein MacBook Pro Late 2009 und selbst das hatte bessere Qualität.
+4
piik
piik04.01.19 10:26
"nicht dramatisch"?

Du meine Güte, das ist ein Witz, oder?
MacRumors sollte sich auf Gerüchte beschränken statt solche Statements loszuwerden, oder haben sie eine kleine Spende vom Apfelkonzern erhalten, für so eine absurde Behauptung und so einen geschönten Vergleich?

Die Kamera ist unterirdisch. Da gibt es nichts dran zu rütteln.
Ich kann Vergleichsbilder machen, die weit größere Unterschiede zeigen.
Die Webcam ist schlicht unbrauchbar.
Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
+5
Axel704.01.19 10:45
Der Artikel und die von euch gewählte Überschrift verzerren doch sehr stark was unter macrumors.com zu lesen ist.

Es ist kein Testbericht. Die Zeitschrift bittet die Leser in dem Artikel um weitere Bilder, da man selbst nur über wenige Beispiele verfügt.

Grundsätzlich wird dort die allgemein schlechte Qualität der aktuellen Apple Notebook Kameras bemängelt.
0
Alexhibition04.01.19 10:59
Das apple Jahr fängt schonmal gut an. Bravo!
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misc04.01.19 11:37
Ich finde von den hier gezeigten Bildern die des 2015er MBA am besten. Der Qualitätsverlust liegt vermutlich am dünner gewordenen Displaydeckel.
0
Stefan-s04.01.19 19:32
Ich finde das ja her gut, wenn eine Spionagekamera eine schlechte Qualität liefert.
-1
piik
piik05.01.19 11:19
Stefan-s
Ich finde das ja her gut, wenn eine Spionagekamera eine schlechte Qualität liefert.
Wow, was für eine Logik!
Nach der Strategie müsstest Du es gut finden, erst gar keinen Computer zu haben, in der Steinzeit zu leben oder garnicht erst geboren zu sein. Kopfschüttel...
Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
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Stefan-s05.01.19 12:40
piik
Stefan-s
Ich finde das ja her gut, wenn eine Spionagekamera eine schlechte Qualität liefert.
Wow, was für eine Logik!
Nach der Strategie müsstest Du es gut finden, erst gar keinen Computer zu haben, in der Steinzeit zu leben oder garnicht erst geboren zu sein. Kopfschüttel...

Aha!
Deshalb kleben also das FBI und andere amerikanische Regierungseinrichtungen, wie der damalige FBI Direktor James Comey schon 2016 auf einer Konferenz erklärte, die Dinger ab.
Sie wollen gar keine Computer haben, lieber in der Steinzeit leben oder hadern damit, daß Sie geboren wurden.
Bei Hern Zuckerzwerg, der das ausweislich von Fotos von 2016 auch so macht, fände ich das ja gut, wenn dem so wäre.
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