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Wenn das MacBook Neo repariert werden muss: die offiziellen Preise für AppleCare+

Das MacBook Neo kommt ab dem morgigen Mittwoch in den Handel und stellt den günstigsten Einstieg in Apples Notebook-Welt dar. Mit 699 Euro in der Basiskonfiguration kostet es genauso viel wie ein Mac mini – der mit seinem M4-Chip allerdings mehr Performance mitbringt. Apple hat zwar noch nicht die allgemeinen Reparaturpreise für den Tausch bestimmter Komponenten dokumentiert, wohl aber die Bedingungen der Hardware-Versicherung AppleCare+. Direkt beim Bestellvorgang lässt sich diese Option für 54,99 Euro pro Jahr oder 149 Euro für drei Jahre hinzufügen. Nur der Mac mini ist hier günstiger, dort sind es 44,99 Euro jährlich oder 119 Euro für drei Jahre.


AppleCare+: Selbstbehalte bei Defekten
Kommt es zu einem Schaden, dann hat man allerdings deutlich weniger Selbstbehalt als bei allen anderen Notebooks. Akkus, die während der Laufzeit der Versicherung bei unter 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität angelangt sind, werden ohnehin kostenlos getauscht – das ist auch bei den sonstigen Geräten so. Display, Gehäuse und andere "unabsichtliche Beschädigungen" gestalten sich folgendermaßen:

Defektes Display: 59 Euro (statt 99 Euro bei MacBook Pro/Air)
Defektes Gehäuse: 59 Euro (statt 99 Euro bei MacBook Pro/Air)
Sonstige Defekte: 179 Euro (statt 259 Euro bei MacBook Pro/Air)

In den USA liegt die Eigenbeteiligung übrigens bei 49 bzw. 149 Dollar – die "sonstigen Defekte" sind hierzulande daher deutlich teurer.

Auch beim Service also eine eigene Produktkategorie
Insgesamt erkennt man an der Preisgestaltung deutlich, dass die Komponenten für Apple wohl erheblich günstiger im Einkauf sind. Das Display gilt, neben dem verwendeten iPhone-Prozessor, als wesentliche Stellschraube, um das MacBook Neo schon ab 699 Euro anbieten zu können. Gleichzeitig muss Apple natürlich darauf achten, die möglicherweise anfallenden Zusatzkosten für Reparaturen unterhalb der Konditionen für andere Notebooks zu halten – andernfalls würde ein Teil des Preisvorteils beim Kauf rasch wieder relativiert. Apple behandelt das MacBook Neo also auch bei Service-Angeboten konsequent als eigene Produktkategorie.

Kommentare

dam_j
dam_j10.03.26 12:18
Klingt erstmal fair und Zielgruppenorientiert.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+3
holk10010.03.26 12:24
Stimme grundsätzlich zu. Aber für sonstige Defekte wären meiner Meinung nach höchstens 99.- EUR angemessen. 179,- (plus den Care+ Kosten von 149,-) ist nehr die Hälfte des Listenneupreises für Schüler und Studenten.
+4
mazun
mazun10.03.26 12:53
Ich hoffe doch sehr, dass da nur selbstverschuldete Defekte gemeint sind, wobei man dann eigentlich von Beschädigungen reden müsste. Oder muss man die o.g. Preise etwa auch zahlen, wenn das Display oder was am Gehäuse einfach so kaputt geht?
Wo zahlt man denn eine Versicherung, um am Ende nochmals dafür zu bezahlen, wenn das Gerät sich als fehlerhaft herausstellt? Dann würde man ja 3fach zahlen, für das Gerät, die Versicherung und für den Schaden?
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desko7510.03.26 13:28
@mazun
Selbstbeteiligung ist im Versicherungsbiz gang und gäbe.
Die Selbstbeteiligung soll dabei die monatliche Police drücken.
Und im (seltenen) Schadensfall zahlt man halt einen Eigenanteil, der meist gedeckelt ist.

Beispiel Kasko-Versicherung für PKW:
Schaden 2000€, Eigenbeteiligung 500€.
Schaden 4000€, Eigenbeteiligung 500€.
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