Exklusiv: Mit macOS 10.15 und 10.14.4 deutet Apple den großen Plattformwechsel an

Schon im April konnte MacTechNews aus sehr sicheren Quellen in Erfahrung bringen, dass Apple ungewohnt früh mit intensiven Tests von macOS 10.15 begonnen hat – also ein halbes Jahr bevor überhaupt erst 10.14 Mojave auf den Markt kommt. Dies ist höchst ungewöhnlich. Zwar arbeitet Apple intern natürlich schon an Systemen, die erst im Folgejahr angekündigt werden, allerdings komplett im Verborgenen. Noch nie zuvor geschah es hingegen, eineinhalb Jahre vor Marktreife in die Phase der Praxiserprobung einzutreten.

Jetzt hat Apple die Tests noch einmal stark intensiviert und erprobt macOS 10.15 intern bereits fast ähnlich intensiv wie macOS 10.14. Ein derartiges Vorgehen wäre normalerweise unnötig, denn die Energie ist besser in das kommende System investiert. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, erfolgen derzeit keine normalen Testzyklen einer frühen Entwicklungsphase, stattdessen führt Apple die komplette Praxiserprobung unter realistischen Verhältnissen durch. Wie MacTechNews schon im April schrieb (): Dies kann nur der eindeutige Hinweis auf massive Umstellungen sein – also Umstellungen von der Tragweite eines Architekturwechsels.

Fast noch ungewöhnlicher als 10.15: Die Systemversion 10.14.4
Apple nahm noch zwei weitere Systeme in das halb-öffentliche Testverfahren mit auf. Erwartungsgemäß hat natürlich schon die Arbeit an 10.14.1 begonnen, dem ersten Bugfix-Update für Mojave. Wie in den letzten Jahren auch erscheint nach Marktreife eines "Major Releases" schnell das erste Update mit Fehlerbehebungen, die Apple verschoben hat. Sehr viel interessanter und ebenfalls starker Hinweis auf große Veränderungen ist aber der weitere Fund: Seit einer Woche macht sich macOS 10.14.4 stark bemerkbar und wird ebenso wie macOS 10.15 in Alltags-Szenarien erprobt. Builds von 10.14.2 und 10.14.3 hat Apple hingegen noch nicht in den internen Umlauf gebracht. Stattdessen konzentriert sich Apple seit etwa einer Woche mit Nachdruck auf 10.14.4.

In der Vergangenheit gab es bereits zwei Fälle, bei denen die Arbeit an einem "über-über-übernächsten" Update Priorität genoss. Vor 15 Jahren leitete Mac OS X 10.2.7 den 64-Bit-Umstieg ein, denn Apple hatte gerade den Power Mac G5 vorgestellt, vor 13 Jahren war es ein Tiger-Update mit offizieller statt nur labor-interner Intel-Unterstützung. 10.14.4 dürfte aus ähnlichen Gründen so vorangetrieben werden: Unterstützung eines Entwickler-Kits bzw. erste Version, die offiziell mit einer neuen Architektur klarkommen soll.

10.14.4 zur WWDC 2019 – oder für einen ganz neuen Mac?
Folgt Apple dem üblichen Zeitplan, so wäre 10.14.4 irgendwann im Frühsommer fertig – und spätestens hier sollte man hellhörig werden, handelt es sich doch um den Zeitraum der alljährlichen WWDC. 10.14.4 könnte damit die erste Version von macOS sein, die gezielt für den komplett neuen modularen Mac Pro entwickelt ist. Apple machte bereits deutlich, dass man einen anderen Weg gehen wolle, als nur leistungsfähige Komponenten in einem Tower-Gehäuse zu vereinen. Mit ziemlicher Sicherheit setzt Apple auf eine maßgeblich andere Architektur, die sich stark von aktuellen Computern unterscheidet. Das Szenario "10.14.4 im Sommer 2019, 10.15 im Herbst 2019" passt genau in eine solche Produktplanung.

...oder ist es der komplette Plattformwechsel?
Noch eine andere Erklärung ist aber nicht von der Hand zu weisen. Für die gleichzeitige Praxiserprobung eines Sommer- und eines Herbst-Updates für das Jahr 2019 könnte nicht nur nur ein einzelnes Produkt, sondern ein kompletter Architekturwechsel stehen. Mehrere Berichte sprachen bereits davon, Apple wolle sich von Intel verabschieden und stattdessen auf eigene Prozessoren setzen. Hinweise darauf gibt es inzwischen zuhauf. Neben der langen Entwicklungszeit für den Mac Pro (2-3 Jahre!) weisen auch Software-Entscheidungen den Weg. Apple verabschiedet sich plötzlich von OpenGL und OpenCL, was zunächst unnötig erscheint. Bedenkt man aber, dass die Grafikeinheit der A-Chips, basierend auf der PowerVR-Architektur, jene Frameworks nicht vollständig unterstützen kann und ein ARM-Mac daher nur unter starken Kompromissen OpenGL-Support bieten würde, dann ergibt der Schritt Sinn.

Gleiches gilt für das schnelle Ende von 32 Bit auf dem Mac. 11 Jahre nach vollständiger 64-Bit-Unterstützung fällt Apple nun so plötzlich ein, dass 32 Bit verbannt werden muss? Der Grund dafür ist wohl eher ein anderer, nämlich der fehlende 32-Bit-Modus in Apples aktueller ARM-Architektur. Der Befehlssatz von 32-Bit x86-Prozessoren ist patentrechtlich durch Intel geschützt. Dies zu emulieren wäre daher fast unmöglich – im Gegensatz zu 64 Bit. Dort greift nämlich AMDs offene 64-Bit-Implementierung, weswegen Hardware-Translation oder Software-Emulation ohne immense rechtliche Hürden umzusetzen sind.

Kluges Marketing: Erst der Machbarkeits-Hammer, dann alle Baureihen
Ärger über mehrere verschobene Intel-Plattformen sowie Apples generelle Überzeugung, äußerst ungern von anderen Herstellern abhängig zu sein, stellen weitere starke Argumente dar. Mit dem Mac Pro der nächsten Generation zu demonstrieren, wo der "ARM-Hammer hängen kann" und welche Leistung mit der Architektur möglich ist, wäre marketingtechnisch eine außerordentlich kluge Entscheidung. Apple hat bei einem solchen Konzept die Chance, mit nur wenigen Drittanbieter-bedingten Kompromissen ein vollständig auf die einzelnen Komponenten abgestimmtes Gesamtsystem zu entwerfen. Als erster Schritt hin zu einer Mac-Architektur aus Apples (und nicht aus Intels) Hand passte ein modularer Mac Pro sehr gut – und sei es nur als beeindruckende Tech-Demo, was mit der Plattform machbar ist. Nach einem Flaggschiff ARM-basierter Computer würde die Technologie dann nach und nach in die anderen Baureihen wandern. Angesichts der jüngsten Funde sind wir uns zumindest in einer Sache sicher: Im Sommer 2019 gibt es weitreichende Neuerungen in der Apple-Welt.

Kommentare

Tomboman15.08.18 11:24
Sehr schöner Artikel. Super geschrieben, und die Szenarien klingen sehr realistisch.
+32
iG3eVeRlasting
iG3eVeRlasting15.08.18 11:26
...dann bin ich mal gespannt!
+1
verstaerker
verstaerker15.08.18 11:26
danke für den interessanten Artikel!
Da kommt echt Vorfreude und Spannung auf!
+8
macbeutling15.08.18 11:28
Ui, toller Artikel, danke dafür.

Das Apple so etwas plant, schwebt ja schon lange durch die Apple-Welt....das allerdings schon MacOS-Versionen dahingehend in Umlauf sind, war mir total unbekannt.

Das lässt ja so einiges erwarten.
#200€?...nurnocheinefragevontagen....
+6
nane
nane15.08.18 11:29
whow... da fällt einem ja fast der Löffel in die Suppe. Sehr spannend! Toller Artikel!
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+4
ThorsProvoni
ThorsProvoni15.08.18 11:29
Interessanter Artikel. Ich hätte gewettet, dass Apple zuerst das Low-Cost Segment mit ARM-CPUs ausstattet. Das hier skizzierte Szenario klingt aber auch einleuchtend.
+11
MacTaipan15.08.18 11:37
Hm. Die ARM-Prozessoren tun sich schon seit Jahren durch ihren geringen Stromverbrauch hervor, nicht durch absolute Leistung. Würde mich wundern, wenn Apple hier mit dem Mac Pro startet. Ich befürchte auch, dass Apple sich wundern wird, wie viele keinen Mac mehr kaufen, wenn nicht auch Windows darauf läuft.
+11
thomas b.
thomas b.15.08.18 11:41
Da man sich manchmal schon fragt, was Apples ganze Macht in Forschung und Entwicklung angesichts der eher weniger spektakulären Neuerscheinungen in der letzten Zeit eigentlich so im Verborgenen macht, wäre das eine durchaus logische Schussfolgerung.
0
Felensis
Felensis15.08.18 11:53
Toller Artikel, danke dafür. Äußerst spannend, das alles! Wegen der Mac Pro-Theorie: Wer weiß, vielleicht hat Apple längst eine Art Highend-/High Performance ARM CPU in Entwicklung. Mit der Architektur lässt sich sicher so einiges anstellen, wenn sie nicht von den physikalischen Gegebenheiten der Mobilgeräte limitiert wird.
Gamer. Geek. Minimalist.
+3
Labtop15.08.18 11:54
Sehr schöner Artikel. Finde es unglaublich toll wenn Apple dadurch unabhängiger wird.

Heil Apple.
-35
Jeronimo
Jeronimo15.08.18 11:57
Auch von mir großes Kompliment für diesen Artikel. Das ist das, was Ihr immer schon gut konntet, was in den letzten Jahren aber leider etwas gelitten hat.

Ich würde mir mehr davon wünschen: weniger Wiederkäuen, mehr eigene Stimme.
+3
Philantrop
Philantrop15.08.18 12:04
MacTaipan
Hm. Die ARM-Prozessoren tun sich schon seit Jahren durch ihren geringen Stromverbrauch hervor, nicht durch absolute Leistung. Würde mich wundern, wenn Apple hier mit dem Mac Pro startet. Ich befürchte auch, dass Apple sich wundern wird, wie viele keinen Mac mehr kaufen, wenn nicht auch Windows darauf läuft.

Die Interpreter-Schicht bei Windows-ARM zur Ausführung von x86-Code funktioniert wohl bei Win10 sehr gut. Ein ähnliches Konzept sollte auch Apple fahren.
Was du nicht willst, dass man dir tut zzz
+1
Mac-Tom15.08.18 12:05
Ja vielen Dank, wäre nur zu unterstützen! Intel hat sich in der Tat alles andere als mit Ruhm bekleckert die letzten Jahre! Da wäre es naheliegend, dass Apple die Sache selber in die Hand nimmt..

Ja wollte nächstes Jahr den iMac ersetzen, da werde ich jetzt warten bis einer kommt mit der neuen Generation!!

Das ist genau das Problem, wenn es so früh durchsickert, nutzt man ältere Geräte eben 1-2 Jahre länger als gewohnt!
-2
DogsChief
DogsChief15.08.18 12:06
MacTaipan
Hm. Die ARM-Prozessoren tun sich schon seit Jahren durch ihren geringen Stromverbrauch hervor, nicht durch absolute Leistung. Würde mich wundern, wenn Apple hier mit dem Mac Pro startet. Ich befürchte auch, dass Apple sich wundern wird, wie viele keinen Mac mehr kaufen, wenn nicht auch Windows darauf läuft.

Diese Frage habe ich mir auch gestellt und bin durch Gespräche mit Leuten, die davon was verstehen - ich habe von der Prozessortechnik soviel Ahnung wie eine Kuh vom Flugzeug fliegen - darauf hingewiesen worden, dass, wenn man mehr Strom in die ARM Prozessoren führen würde, die Leistung natürlich signifikant steigen könnte. Durch die aktive Kühlung in einem Tower- oder Urnengehäuse wäre die entstehende Abwärme kein Problem. Ob und wieviel Strom so ein ARM-Chip vertragen kann, ob Apple spezielle ARM-CHips für Desktoprechner entwickelt, das ist natürlich alles nur Spekulation. Aber zumindest scheint es nicht völlig abwegig, einen Mac Pro auf ARM-Basis auch leistungsmäßig ansprechend zu kreieren.

Danke Fen für den tollen Bericht
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
+3
Ferdn15.08.18 12:08
Müsste der Endpreis der Geräte durch den Umstieg auf ARM-Prozessoren nicht erschwinglicher werden?
Na gut, beim Schreiben dieses Kommentars musste ich selbst schmunzeln.
+15
Perlensucher
Perlensucher15.08.18 12:10
Nicht unbedingt. Wenn man 64 Kerne einbaut
+2
macbeutling15.08.18 12:16
MacTaipan
Hm. Die ARM-Prozessoren tun sich schon seit Jahren durch ihren geringen Stromverbrauch hervor, nicht durch absolute Leistung. Würde mich wundern, wenn Apple hier mit dem Mac Pro startet. Ich befürchte auch, dass Apple sich wundern wird, wie viele keinen Mac mehr kaufen, wenn nicht auch Windows darauf läuft.

Die Chips von Intel haben ja auch unterschiedliche Einsatzgebiete, von High-End bis Tablet, momentan entwickelt Apple offiziell nur für die iOS-Plattform, warum nicht auch welche für Desktops entwicklen, die noch nirgendwo aufgetaucht sind?
#200€?...nurnocheinefragevontagen....
+3
pünktchen
pünktchen15.08.18 12:17
Es gibt ja bereits ARM-Server Prozessoren die durchaus mit den Angeboten von Intel und AMD mithalten können. Ich sehe nicht wieso das nicht auch für PCs drin sein soll. Allerdings müssten sie schon deutlich besser sein um den Verzicht auf x64-Kompatibilität zu rechtfertigen und das halte ich für nicht so realistisch.

Realistischer wäre es dass Apple da ordentlich Geld spart aber angesichts ihrer Preise sollte das allein nicht entscheidend sein.

Interessanter fände ich wenn Apple es hinbekommen würde macOS auch mit NUMA Architekturen klarkommen würde oder die benutze Prozessorarchitektur völlig abstrahieren würde oder sonst irgendein Fortschritt von der alten PC-Architektur in Richtung mehr Flexibilität stattfinden würde. Aber andererseits hat es auch seine Gründe dass man das eher bei Servern findet. Jedenfalls ist ein Wechsel der CPU-Architektur nicht die einzige grundlegende Änderung die denkbar wäre und längst nicht die radikalste.
+1
cfkane15.08.18 12:19
Mac-Tom
Ja vielen Dank, wäre nur zu unterstützen! Intel hat sich in der Tat alles andere als mit Ruhm bekleckert die letzten Jahre! Da wäre es naheliegend, dass Apple die Sache selber in die Hand nimmt..

Echt, da freust du dich drauf ?
Ich vermute eher, es wird so ablaufen:
Noch mehr Freiheit für Apple noch weniger Freiheit für den Anwender.
Letztlich wird der Mac sich endgültig von der Idee des Computers als offener, universeller Plattform verabschieden und eine Art großes iPhone werden.
+14
pünktchen
pünktchen15.08.18 12:20
Der Mac war nie eine offene Plattform. Du verwechselst den Mac und den Apple II.

Und apropos iPhone: könnte man 20 davon (bzw ihre Mainboards) als Rechenmodule zusammenstecken und diese so problemlos nutzen wie herkömmliche PC dann könnten letztere einpacken. Wäre doch super. So einen modularen Mac hätte ich gerne.

-5
LoMacs
LoMacs15.08.18 12:39
Labtop
Heil Apple.
Blödmann.
+15
athlonet15.08.18 12:53
Langsam deutet wirklich einiges auf den Wechsel zur ARM Architektur hin.
Von der Performance her muss das kein Nachteil sein. Im Gegenteil.
Genauso wie die Intel Core Architektur von 4,5 Watt beim Core m3 bis zu 165 Watt beim Core i9 skaliert, lässt sich sicher auch die ARM Architektur entsprechend skalieren.
Und wenn man sieht welchen Leistungs-Vorsprung ARM Prozessoren bei den niedrigen Leistungsaufnahmen haben (A11 vs. Core m3), lässt sich mit entsprechender elektrischer Leistung da sicher einiges heraus holen.

Interessant wird allerdings wie es mit der Windows Kompatibilität aussieht. Aktuell habe ich Windows in VMWare Fusion auf meinem Mac laufen. Ob das dann noch performant möglich ist (Emulation)?
Plan B wäre wohl ein Intel NUC (ggf. headless) auf den per Remote Desktop zugegriffen wird.
+2
Flolle
Flolle15.08.18 12:55
Toller Artikel! Ohne mich mit der Materie auszukennen (eher ein Gedankenspiel) – vllt. wird es auch eine Hybrid-Plattform mit zwei Prozessoren (ARM + INTEL), wobei das System hauptsächlich auf den ARM-Chip zurückgreift?!
+4
dzj15.08.18 13:02
Solange Apple die Performance für den File-Transfer von einem File-Server per SMB nicht auf das von AFP gewohnte Niveau bringt, gehen mir Apples OS Updates am AXXXX vorbei.
-10
Jabada15.08.18 13:04
Ich frage mich, wie lange Intel-Macs dann noch die großen Updates bekommen werden.
+5
atlantide15.08.18 13:21
DIe Beweislage ist ja etwas dünn, mehr als ein bisschen herumspekulieren kann man da nicht. Vielleicht reicht Apple mit Mojave einfach nur etwas Stabilität und aktuelle Hardware nach und konzentriert sich mit dem folgenden macOS wieder auf neue Features. Das macOS ist insgesamt nicht so hardwareabhängig, dass man es nicht auch unabhängig von Eurer Beweiskette portieren könnte. In jedem Fall aber ein lesenswerter Artikel.
+1
Boney15.08.18 13:29
Dann kann Apple mit den Macs noch mehr Geld verdienen, weil auf die teuren Intel-Prozessoren verzichtet werden kann. Das ist ganz im Sinne von Tim C k.

Für den Nutzer könnte es Vorteile haben. Längere Akkulaufzeit, bei gleichbleibender oder höhrerer Leistung.
-3
Esprit15.08.18 13:38
Ev. wird ja das "modular" von Apple beim neuen Mac Pro auch ganz anders sein, als sich das manche vorstellen. Viele wünschen sich ja steckbare SSDs und RAM, aber vielleicht wird es ja auch "steckbare" Prozessoren - oder noch wahrscheinlicher Grafikprozessoren - geben.

Man kann ja jetzt schon über Thunderbolt 3 zb. an ein 13" Mackbook Pro bis zu 4 Grafikkarten (zb. die WX 9100 Pro von AMD, die ist "ähnlich" wie die Vega 64) anstecken und vereinzelt in Anwendungen (zb. DaVinci Resolve Studio) verwenden. Dagegen sieht dann auch jeder iMac Pro auch ziemlich alt aus, was die (Video-) Rechenleistung betrifft.

Oder sie wechseln beim Mac Pro zu AMD Threadripper - who knows
+3
Nordschleife
Nordschleife15.08.18 13:42
Esprit
Ev. wird ja das "modular" von Apple beim neuen Mac Pro auch ganz anders sein, als sich das manche vorstellen. Viele wünschen sich ja steckbare SSDs und RAM, aber vielleicht wird es ja auch "steckbare" Prozessoren - oder noch wahrscheinlicher Grafikprozessoren - geben.

Man kann ja jetzt schon über Thunderbolt 3 zb. an ein 13" Mackbook Pro bis zu 4 Grafikkarten (zb. die WX 9100 Pro von AMD, die ist "ähnlich" wie die Vega 64) anstecken und vereinzelt in Anwendungen (zb. DaVinci Resolve Studio) verwenden. Dagegen sieht dann auch jeder iMac Pro auch ziemlich alt aus, was die (Video-) Rechenleistung betrifft.

Oder sie wechseln beim Mac Pro zu AMD Threadripper - who knows

Da wäre ich sofort dabei!
Stay hungry, stay foolish.
+1
tk69
tk6915.08.18 13:44
Der komplette Wechsel zB alles auf ARM würde bedeuten:
Mein iMac muss noch lange halten oder ich kaufe für mein einziges Windows-Programm für berufliche Zwecke einen billigen Windows-Rechner.
+1
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