ELAC: Gerenderter Vorgeschmack auf die neue Lautsprecherserie Adante

Soviel vorweg: Die ELAC Adante-Serie stammt nicht aus der norddeutschen Firmenzentrale des Kieler Traditionsherstellers. Vielmehr wurden die Lautsprecher in den USA vom Entwickler Andrew Jones erdacht, den ELAC für seine USA-Niederlassung engagiert hat und der auch schon die kleineren Serien Debut und Uni-Fi geschaffen hat. Zudem werden diese Lautsprecher in den USA gefertigt. Das ELAC-Sortiment ist damit, wenn man es kritisch betrachtet, ein wenig zerfasert und hat keine gänzlich einheitliche optische und technische "Markenidentität". Beispielsweise arbeiten die in den USA entwickelten Speaker nicht mit ELACs berühmten JET-Hochtöner. Nichtsdestotrotz sollen auch die ELACs aus Übersee die familiären Werte der Marke hoch halten.


Äußerlich geben sich die passiv konzipierten Adante Speaker zurückhaltend und gradlinig, ohne sichtbare Verschraubungen und mit hochglänzendem Finish. Technisch steckt eine Menge Hirnschmalz in den Konstruktionen, die alle über einen koaxialen Mittel-/Hochtöner als Herzstück verfügen. Dieser wird, je nach Modell, von einem oder mehreren Basstreibern unterstützt. Allerdings nicht so, wie man es gemeinhin erwarten würde: Die außen sichtbaren Bassmembranen sind nämlich reine Passivradiatoren, die keinen eigenen Antrieb besitzen. Die eigentlichen, etwas kleineren Basstreiber mit Magnet und Spule sitzen im Inneren des Gehäuses – je nach Modell ein bis drei Stück – und treiben die Passivmembran(en) über ein internes Bassreflexrohr an. Das akustische System ist daher geschlossen, was u.a. Strömungsgeräusche von äußeren Bassreflex-Öffnungen ausschließt. Man darf gespannt sein, welche akustischen Qualitäten diese Bauweise in den Adante-Lautsprechern zu bieten hat.


Den Bildern nach zu urteilen, wird es zunächst drei Modellvarianten geben: Einen Standlautsprecher, einen Kompaktlautsprecher mit passendem Standfuß und einen Center-Speaker, für den ebenfalls ein Stand angeboten wird.


Wie die Adante Lautsprecher im Original aussehen, wie sie klingen, was sie kosten und wann sie bei uns zu haben sein werden, werde ich auf der High End für Sie in Erfahrung bringen.

Kommentare

ckingpin13.05.17 14:15
mal vielleicht ein doofe Frage, gibt es eigentlich Lautsprecherständer, die man "versenken" kann? Also, nur dann in voller Länge ausfahren lässt, wenn sie benötigt werden, ansonsten senken sie sich optisch gen Boden... praktisch für die Lautsprecher, die man "hintern" Sofa hat...
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xplanepilot
xplanepilot13.05.17 14:51
Wenn ich das Stichwort ELAC gier lese, bin ich jedesmal für ein Moment verwirrt und frage mich warum MTN einen Artikel über den Elevator Aileron Computer bringt.

Als Erklärung:
2 FACs, 2 ELACs und 3 SECs bilden die Flugsteuerung des Airbus A320.
+1
Hot Mac
Hot Mac13.05.17 15:06
sonorman
(...) werde ich auf der High End für Sie in Erfahrung bringen.

Könntest Du, wenn es Deine Zeit auf der Messe zulässt, mal ein Auge auf Plattenspieler, die für mich infrage kommen könnten, werfen?
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sonorman
sonorman13.05.17 15:22
Hot Mac
sonorman
(...) werde ich auf der High End für Sie in Erfahrung bringen.

Könntest Du, wenn es Deine Zeit auf der Messe zulässt, mal ein Auge auf Plattenspieler, die für mich infrage kommen könnten, werfen?
Oha, das ist aber eine sehr weit gefasste Bitte.
Es gibt da echt unglaublich viel Auswahl in allen Preisklassen. Aber ich halte mal die Augen auf.
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struffsky
struffsky13.05.17 15:27
Vielleicht zeigt Elac ja auch den wunderschönen, neuen Luxusstreamer. Und hoffentlich bringen Sie ihn auch so
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MFG13.05.17 15:30
xplanepilot

Wikipedia:
„Die ELAC Electroacustic GmbH ist ein 1926 gegründetes Unternehmen aus Kiel.
Der Name ELAC ist die Abkürzung des ursprünglichen und eigentlichen Firmennamens „ELECTROACUSTIC GmbH“. Die Ursprünge der Firma liegen im Bereich der Unterwasserakustik, ab 1948 wurde dies durch den Bereich Tonabnehmer und Plattenspieler ergänzt. Ab 1984 folgte die Herstellung von Lautsprechern.“
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Hot Mac
Hot Mac13.05.17 15:49
sonorman
Hot Mac
sonorman
(...) werde ich auf der High End für Sie in Erfahrung bringen.

Könntest Du, wenn es Deine Zeit auf der Messe zulässt, mal ein Auge auf Plattenspieler, die für mich infrage kommen könnten, werfen?
Oha, das ist aber eine sehr weit gefasste Bitte.
Es gibt da echt unglaublich viel Auswahl in allen Preisklassen. Aber ich halte mal die Augen auf.

Ich wollte mir, passend zu meiner Anlage, etwas „Schönes“ zulegen.
Leider haben die Schotten da nichts im Sortiment.
Kennst mich ja ... muss auch schön ausschaun.
In der Preisklasse halt; mehr will ich eigentlich nicht ausgeben.
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AppleUser2013
AppleUser201313.05.17 16:38
Hi lieber Sonorman... Würdest du auf der Messe bitte bei Genelec vorbeischauen und die neuen Lautsprecher antesten... Das wäre echt super... danke...
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nane
nane13.05.17 16:39
Hot Mac
Ich wollte mir, passend zu meiner Anlage, etwas „Schönes“ zulegen.
Leider haben die Schotten da nichts im Sortiment.
Kennst mich ja ... muss auch schön ausschaun.
In der Preisklasse halt; mehr will ich eigentlich nicht ausgeben.
Zu dem Thema gibts ja mal gar keine andere Antwort ausser "Pro-Ject"!
Wir Österreicher können ein paar wenige Dinge wirklich, wirklich gut und eines davon sind boooaaaa whoooow Plattenspieler von Pro-Ject. *stolzguck*

PS: Bester sonorman könntest Du auch bei Pro Ject vorbeigehen und ein paar Fotos machen?
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
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sonorman
sonorman13.05.17 16:46
AppleUser2013
Hi lieber Sonorman... Würdest du auf der Messe bitte bei Genelec vorbeischauen und die neuen Lautsprecher antesten... Das wäre echt super... danke...
Da bin ich auf jeden Fall. Habe ich letzte Woche ja schon geschrieben.
Bin sehr gespannt auf die 8331 und 8341.
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AppleUser2013
AppleUser201313.05.17 20:20
Danke Sonorman Ich freu mich auf deine Eindrücke... Ich bin selbst total gespannt auf die neue Reihe...
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Frost13.05.17 23:00
ckingpin
mal vielleicht ein doofe Frage, gibt es eigentlich Lautsprecherständer, die man "versenken" kann? Also, nur dann in voller Länge ausfahren lässt, wenn sie benötigt werden

Fuer die Decke gibt es so etwas z.B. von KEF
Diese sind im ausgeschaltetem Zustand buendig mit der Decke
verbaut und fahren nach dem Einschalten motorisch in eine
nach vorne gerichtete Positon.

Moechte man den ganzen Lautsprecher selbst aus
dem Boden fahren lassen, dann wird man wohl um eine
Sonderanfertigung nicht umhin kommen, machbar ist
dies aber schon.

Auf der nachfolgenden Seite wird z.B. der gesamte Fernseher
unsichtbar im Fussboden versenkt und faehrt nach dem Einschalten
aus dem Boden heraus, dies koennte man natuerlich in gleicher
weise auch mit Lautsprechern machen.

Meistens weicht man aber in solch einem Fall auf In-Ceiling
und In-Wall Speaker aus, diese lassen sich dann auch unsichtbar
verbauen, bringt natuerlich, wenn es ganz unsichtbar sein soll,
etwas Einbussen beim Klang mit sich.
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