Betriebssystem als Waffe – Wie der Android-Bann gegen Huawei die Smartphone-Welt verändern könnte

Nichts geringeres als Spionage wirft die US-Regierung dem chinesischen Elektronikriesen Huawei vor. Das Ganze kam spätestens nach einem Bericht von Bloomberg ins Rollen, in dem über angebliche Spionage-Chips auf chinesischer Hardware berichtet wurde (siehe beispielsweise diese Meldung). Mehrere US-Firmen, darunter Apple und Amazon, konnten nach eingehender Suche allerdings keine derartige Hardware identifizieren und widersprachen damit dem Bloomberg-Bericht.



Nichtsdestotrotz sah die US-Administration unter Trump in der Angelegenheit offenbar einen Ansatz, im Handelsstreit zwischen den USA und China Druck aus einer anderen Richtung aufzubauen. Huawei gelangte auf eine „Schwarze Liste“ von chinesischen Anbietern, die es US-Unternehmen verbietet, ohne ausdrückliche Erlaubnis der Regierung Geschäfte mit Huawei zu machen. Als bislang einschneidendste Konsequenz daraus kündigte Google an, künftig keine Hard- und Software mehr an Huwaei zu liefern – auch wenn der "Bann" kurzfristig noch mal verschoben wurde.

Das hat weitreichende Folgen. Da Huawei als inzwischen zweitgrößter Smartphone-Hersteller der Welt auf Android als Betriebssystem setzt, können künftige Smartphones des Herstellers nicht mehr mit der neuesten Android-Version ausgestattet werden und nicht mehr auf die Dienste von Google (z. B. Maps oder den Google Play Store) zugreifen. Auch wenn sich für bereits existierende Huawei-Smartphones voraussichtlich erst mal nichts ändert, dürfte ein länger anhaltender Bann Huawei durchaus unter Druck setzen und zu Gegenmaßnahmen zwingen. Und wie können die aussehen? Mehrere Szenarien sind vorstellbar – und deuten sich teilweise schon konkret an.


Szenario 1
Es liegt auf der Hand, dass die Chinesen nun verstärkt an einem eigenen Betriebssystem arbeiten werden, um sich unabhängig von Google zu machen. Selbst wenn dieses auf der kostenlosen AOSP-Version von Android aufbauen würde. Ein eigenes chinesisches OS wäre sicherlich auch ganz im Sinne der chinesischen Regierung, weil sie damit noch mehr Kontrolle über ihre Bürger erlangen könnte.

Trotzdem wäre es ein riesiges Unterfangen, denn man schafft nicht mal eben im Handstreich eine ernstzunehmende Konkurrenz für das weltweit dominierende Android-OS und die damit verknüpften Dienste. Zwar spielt Apples iOS durch dessen Bindung an Apple Hardware keine direkte Rolle in diesem Kampf, aber nach Android ist iOS ein weiteres Betriebssystem für Smart-Devices mit sehr großer Nutzerbasis und damit eine Konkurrenz, die es zu auszustechen gilt.

Sollten die Chinesen tatsächlich eine komplett eigenständige und von den US-Unternehmen unabhängige Smart-Plattform schaffen, dürfte diese zunächst nur auf dem chinesischen Markt eine Rolle zu spielen. Für die weltweite Vermarktung würde es insofern schwierig werden, weil das Misstrauen gegen rein chinesische Software zumindest in den meisten westlichen Nationen auf noch größere Skepsis stoßen dürfte. Wenn überhaupt, führt ein solcher Schritt nur zu einer größeren Zersplitterung des gesamten Marktes für Smart-Devices, mit einer Teilung in „westlich“ und „östlich“ geprägte Systeme, was einer globalen Verbreitung eher im Wege steht. Zudem gibt es Bestrebungen einiger Staaten (beispielsweise Russland), sich vom westlich „verwalteten“ Internet unabhängig zu machen und nationale Netze aufzubauen. Die Implikationen aus einer Betriebssystem-Diaspora und Abschottungen in regionale Internet-Splitter sind kaum zu überschauen und bieten fast nur düstere Prognosen für die globale Zusammenarbeit der Staaten.


Szenario 2
Erste Reaktionen in Form von Boykottaufrufen gegen amerikanische Firmen (speziell Apple) hat es in China bereits gegeben. Doch was ist, wenn die chinesische Regierung im Streit das genaue Gegenteil von dem macht, was die Amerikaner (und auch die EU) eigentlich erreichen wollen, nämlich fairen Wettbewerb und eine Gleichbehandlung ausländischer Unternehmen in China und die Sicherheit, nicht ausspioniert zu werden? Das Land der Mitte könnte sich bei einer weiteren Eskalation des Streits dazu veranlasst sehen, in China produzierende US-Unternehmen wie Apple starken Repressalien auszusetzen, oder sie gar zu blockieren. Natürlich würden derart drastische Schritte nicht nur amerikanischen Unternehmen und ihren Kunden weltweit schaden, auch Chinas eigene Wirtschaft würde darunter massiv leiden. Leider werden Konflikte, egal welcher Art, nur selten rational ausgetragen. Keiner kann es sich leisten nachzugeben, um nicht als "schwach" und „erpressbar“ dazustehen. Eskalation ist daher eine mindestens ebenso wahrscheinliche Option, wie Einigung.

Die Konsequenzen würden, wie im Szenario 1, letztlich nur negative Folgen für die Weltwirtschaft haben. – Wenn nicht noch schlimmeres.


Das chinesische Großunternehmen hat sich allerdings auch mit anderen Dingen nicht gerade Freunde im Westen gemacht. Plagiatsvorwürfe im Smartphone-Design und in anderen Bereichen sind sicherlich nicht ganz aus der Luft gegriffen. Selbst die Webseite für Huawei Smartphones mit der Dauerscroll-Präsentation und anderen Details ist ein ziemlich dreister Abklatsch von Apples aktuellem Webdesign.

Die Frage ist, inwieweit Apple von der jüngsten Entwicklung im Handelsstreit betroffen sein wird. Kurzfristig könnte es dem Apfelkonzern sogar steigende Verkaufszahlen in China bescheren, da die Verunsicherung über die Zukunft von Huawei-Smartphones ihnen neue Käufer in die Arme treiben könnte. Mittel- bis langfristig sind aber eher negative Folgen wahrscheinlich, da Apple (und andere US-Produkte) mehr und mehr aus dem Riesenmarkt China heraus gedrängt werden. Vielleicht muss Apple auch seine Bemühungen beschleunigen, größere Teile seiner Fertigung in andere Länder wie Indien zu verlagern, um noch zu konkurrenzfähigen Preisen Produkte anbieten zu können – und dabei die Marge nicht sinken zu lassen. Auch die Fertigung von 5G-fähigen Mobilfunk-Chips für künftige iPhones und andere iDevices steht immer mehr in den Sternen. Denn wie es scheint, haben die Chinesen genau auf diesem Gebiet einen riesengroßen Vorsprung.

Inzwischen wurde bekannt, dass auch der britisch-japanische Hersteller ARM (deren Chip-Entwicklung zu großen Teilen in den USA erfolgt) sämtliche Geschäfte mit Huawei eingestellt haben soll. Das bringt vor allem das Huawei Tochterunternehmen Hisilicon in Bedrängnis, welches u.a. Smartphone-Chips mit ARM-Architektur entwickelt. Das könnte die Smartphone-Entwicklung der Chinesen um Jahre zurück werfen.

Derzeit ist alles reine Spekulation, wie sich der Handelskrieg zwischen den USA und China noch entwickeln wird. Mit der derzeitigen Führung auf beiden Seiten ist an gütliche Einigung leider kaum zu denken. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Kommentare

motiongroup25.05.19 17:03
ist es nicht wurst ob android oder schinadroid ... selbst ios bin ich mir da nicht mehr sicher wie wir die letze zeit erfahren durften odr..

die schwimu hat das alte 20er und hatte damals schon verdammt nach iphone ausgesehen.. billig und gut für jemanden der von alledem keine Ahnung hat der bessere kauf...
wer nen roten Daumen über hat.. darüber plaudern ist nicht so euer Ding gell
-27
Konqi
Konqi25.05.19 19:34
Da Wettbewerb und Kundeninteressen bei dem Prozess auf der Strecke bleiben kann doch nur allgemeine Kaufzurückhaltung die Folge sein (wenigstens solange das aktuelle Smartphone gut funktioniert).
-2
Eventus
Eventus25.05.19 19:54
motiongroup
Hmmm, ob die Chinesen ein eigenes OS sorgfältiger schreiben werden als du deine Kommentare? 🤔
Live long and prosper! 🖖
+14
Ely
Ely25.05.19 20:05
Ich denke, daß auf dem Markt kein Platz für ein weiteres mobiles OS ist. Neben iOS und Android gab es ja schon mehrere Anläufe und keines hat sich gehalten. Sei es zuletzt Windows (mobile) oder Firefox OS. Davor hat webOS auch schon die Grätsche gemacht.

Huawai wird sich wohl auf andere Geschäftsfelder konzentrieren (müssen).
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
-4
Birdy2725.05.19 20:49
Klar das Huawei ein Risikofaktor ist da es teilweise dem Chinesischen Staat gehört. Und während wir mit Spionage der NSA leben müssen ist das aus China inakzeptabel.
Aber der Grund ist das nicht. 5G bestimmt die Zukunft (es löst uns von Kabeln und erlaubt Raum für neue Technologien und mit IPv6 bedeutet es grenzenlose Freiheit, insbesondere für Smart Home und Co) und wer den standard bestimmt, bestimmt die Zukunft von 5G. Aktuell hat Huawei die Nase technologisch unendlich weit vorne, d.h. Wer jetzt ein besonderes Netz und Handy schaffen will sollte sich nach Huawei richten, das will Trump verhindern. Wenn Qualcomm das 5G Rennen nicht gewinnt entgehen der USA nicht nur viele Jobs sondern auch ein aktuell geschätzter Gewinn von $500.000.000

Trumps Methoden können sich als effizient herausstellen, kurzfristig, können aber auch zum Krieg führen. China war ein Raubkopierer versucht sich einen Wandel zu unterziehen der es der Westlichen Welt gefälliger macht. Jetzt haben sie einen Technologie selber geschaffen und bekommen das Gegenteil des erhofften.
Die Hoffnungslosigkeit in so einer Situation halte ich für fatal. Hoffnungslosigkeit hat dem 1. Weltkrieg den 2. folgen lassen und könnte diesem „Trade“War einen echten 3. folgen lassen, vermutlich in 10-15 Jahren.
0
ocrho25.05.19 20:50
Die Schlagzeile ist falsch gewählt: Wenn Huawei keine ARM-Prozessoren mehr benutzen darf (weil keine Lizenz mehr), dann ist das viel schwerwiegender als das Android-Betriebssystem zu den es bereits heute schon viele Alternativen gibt. Zum ARM-Prozessor gibt es gar keine einzige Alternative ad hoc auf dem Markt.
+4
leonsio25.05.19 20:57
Wenn die Chinesen ein eigenes OS rausbringen und es bei sich zum Standard machen. Also sagen, dass nur Smartphones mit dem OS verkauft werden dürfen. Dann kommen westliche Hersteller da nicht weiter. Ein Riesen Markt wäre verschlossen. Darunter würde Apple & co leiden.

Dieses Szenario ist nicht so abwegig. So hat Russland durchgesetzt dass das eigene Satelliten System von allen Herstellern unterstützt wird, ohne dürfen die Geräte nicht verkauft werden. So ähnlich kann die chinesische Regierung vorgehen und alle Anbieter zwingen die eigenen Dienste zu nutzen.
+4
don.redhorse25.05.19 21:11
WebOS war zur falschen Zeit und nicht genug Luft(Geld) zum durchhalten.
Auf Windows hat nicht wirklich jeder Bock, nach dem Vista Desaster und dem seltsamen Win 8 war einfach kein Interesse vorhanden.
Firefox OS wurde von keinen Anbieter angeboten. Im Prinzip war Firefox OS sehr gut, aber gleiche Prob wie webOS. Übrigens webOS treibt jetzt LG TVs an, Firefox OS läuft auf Panasonic Geräten.
Bleibt noch Ubuntu Touch, leider kein Interesse bei den Geräteherstellern. Problem bei dem Thema ist ja auch, sind die Bootloader der Smartphones offen? Gibt es Treiber, werden Costumchips verwendet. Es ist also sehr schwer eigene Systeme auf Linuxbasis auf aktuellen Smartphones zu portieren. Apple gibt natürlich gar keine Treiber raus, geschweige denn das deren Bootloader offen ist. Wenn im Herbst die iPhones 6 wirklich aus dem Support fliegt wäre ein Linux echt toll um die Hardware noch weiter zu verwenden und wenn’s nur als Interface fürs Smarthome ist. IOS mag zwar sicher sein, aber auch nur solange es supportet wird. Jedes Jahr gibt es wenigstens eine große Lücke (die natürlich gefixed werden), ergo können wir davon ausgehen das im Laufe des nächsten Jahres, nicht mehr von iOS 13 supportete Geräte, ein Risiko werden. Das gleiche trifft natürlich auf einen Großteil der jetzigen Android Geräte zu.

Aus diesen Gründen würde ich ein weiteres SmartBS es toll finden, aber Huawai wird uns da auch nicht weiter bringen.
+1
My2Cent25.05.19 21:13
Ely
Ich denke, daß auf dem Markt kein Platz für ein weiteres mobiles OS ist. Neben iOS und Android gab es ja schon mehrere Anläufe und keines hat sich gehalten.

Angenommen die chinesische Regierung appellierte auch - wie das in den USA grade angesagt ist - an den Patriotismus.
Die Volksrepublik China hat knapp 1,4 Mrd. Einwohner.
Wenn nur jeder 100ste Chinese ein Smartphone mit „Cinandroid“ kauft, dann bringt das immerhin einen Umsatz von 14 Millionen Geräten.
0
MäcFlei
MäcFlei25.05.19 21:43
Sollte es wahr sein, dass es starke Probleme mit 5G gibt, weil die Frequenzen das zentrale Nervensystem zerstören, dann ist das eh nicht die baldige Zukunft.

Es soll Vögel vom Himmel holen und in Australien ein Naturschutzgebiet komplett leblos gemacht haben. Sogar die oberen Erdschichten sollen keine lebenden Bakterien mehr enthalten.
-15
motiongroup25.05.19 21:57
Eventus Mac-Geniesser seit 1999
motiongroup
Hmmm, ob die Chinesen ein eigenes OS sorgfältiger schreiben werden als du deine Kommentare? 🤔

na dann klär mich doch mal auf eventus was du genau damit meinst...
immer her mit den daumen...
wer nen roten Daumen über hat.. darüber plaudern ist nicht so euer Ding gell
-14
don.redhorse25.05.19 23:13
MäcFlei,

das tun Radarsysteme auch, nur senden die im MW Bereich. Das ist totaler Unsinn, Mikrowellen, also die Wellenlänge die in Microwellenöfen verwendet werden und das Wasser in unserer Nahrung zum schwingen bringen und dadurch erwärmen, die liegen im gleichen Frequenzbereich wie z.B. WLAN (2,4 GHz, einige LTE Bänder, Kurzfunk von einigen Geräten (z.B. Kamarasysteme) etc. Auch Radarsysteme laufen teilweise in diesem Frequenzbereich. Die Sache ist aber, deine Mikrowelle ballert mit 0,3 bis 1 KW auf deinen Fertigbrei, dein Smartphone hat aber eine um Faktoren geringere Sendeleistung. Andere Frequenzen (3,6 -3,8 GHz) die jetzt im Gespräch sind für 5G haben natürlich auch Auswirkungen, aber bei der verwendeten Sendeleistung ist das alles bei weitem nicht so heiß wie es teilweise besprochen wird.

Wenn ein Vogelschwarm direkt im Radarfeld eines Zerstörers der mit dem Aegis System reinfliegt, während es gerade im "Kampfmodus" eingesetzt wird, der wird bei zu geringer Entfernung in der Luft gegrillt, ebenso ist es bei landgestützten Radarsystemen. Wenn du in der Nähe eines Fernsehturms eine Leuchtstoffröhre mit einer passenden Antenne ausstattest und richtig in die Luft hältst, dann fängt die Leuchtschicht darin auch an zu leuchten. Leistung haben wir also immer in der Luft aber damit kann mein keine Landstriche abtöten, wäre erstens die perfekte Waffe, zweitens ne üble Sache, aber schon seit jetzt 80 Jahre...
+5
Stefan S.
Stefan S.25.05.19 23:49
Birdy27
Klar das Huawei ein Risikofaktor ist da es teilweise dem Chinesischen Staat gehört.
Falsch! Der Konzern hat rund 180.000 Mitarbeiter[2] und ist im Besitz der Mitarbeiter[5].

Übrigens:
Im März 2014 wurde durch Medienberichte bekannt, dass der US-amerikanische Geheimdienst NSA den Konzern ausspioniert habe.
(ebenda.)

Jetzt wisst ihr warum es den völlig unbelegten Bloomberg-Bericht gegeben hat und sich auch Apple nicht getraut hat vor Gericht zu ziehen:
Das war der strategische Fake-News-Beginn, wie bei vielen US-Kriegen!

Und jetzt fallen die Dominosteine reihenweise um, und jeder Dominostein sagt, tja da kann ich leider nix machen, ich bin ja nur ein kleiner Dominostein.

Und es wird noch härter, jetzt wird es nuklear:
Huawei darf keine Geräte für SD-Karten mehr bauen, nicht mehr an RAM-Standards mitarbeiten und könnte die WLAN-Zertifizierung verlieren.


OpenSource + OpenStandards!
Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.
+4
Stefan S.
Stefan S.25.05.19 23:54
Meine Vermutung: Apple ist in China jetzt so gut wie tot!
Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.
+2
LoMacs
LoMacs25.05.19 23:55
motiongroup
ist es nicht wurst ob android oder schinadroid ...
Motiongroup, ich verstehe weder inhaltlich noch formal, was du uns eigentlich mitteilen willst. Rotz mit deinen Beiträgen doch bitte andere Foren zu, mir ist die Zeit zum Entziffern deiner Beiträge echt zu schade.
+4
Warp
Warp26.05.19 00:27
Stefan S.
Meine Vermutung: Apple ist in China jetzt so gut wie tot!
Nur Apple? Ich glaube/befürchte da kommt noch ein richtiger Hammer in/aus/von China. Die brauchen nur zu schauen wer dieses Spiel mitspielt und denen den Hahn zu, um auf dem Elektroniksektor zu bleiben, zu den seltenen Erden zuzudrehen. Dann ist das Öpfel mit der Herstellung von elektronischen Bauteilen.
+2
Eventus
Eventus26.05.19 00:37
Apple sollte iOS an Huawei lizensieren!

Das käme vermutlich durch, weil Huawei etwas zahlen würde, die USA also davon mitprofitierten. 🤑 Es gäbe dann erschwingliche iOS-Smartphones und -Tablets für die riesigen BRICS-Märkte – und die echten iPhones und iPads könnten hochpreisig bleiben.

Ja, ich weiss, mit den Mac-Klonen hats nicht funktioniert, aber mit einem exklusiven, mächtigen Partner wie Huawei könnte eine Win-Win-Situation entstehen. Und Apple würde einen sehr grossen Nutzerkreis von Android wegbekommen, wovon später gewiss viele vom Huawei-iOS zum echten iOS mitsamt echten iPhones wechseln würden.
Live long and prosper! 🖖
-5
MacTaipan26.05.19 03:03
Mal ne blöde Frage: Wäre das in Deutschland auch möglich? Kann der Staat den Handel mit einzelnen Firmen verbieten?
Diese Narrenfreiheit, die der US-Präsident genießt, ist echt beängstigend. Gegen alles, was einem nicht passt, Veto einlegen, und alles, was man durchsetzen will, per Notstandsgesetz durchdrücken...
+5
motiongroup26.05.19 05:18
LoMacs
motiongroup
ist es nicht wurst ob android oder schinadroid ...
Motiongroup, ich verstehe weder inhaltlich noch formal, was du uns eigentlich mitteilen willst. Rotz mit deinen Beiträgen doch bitte andere Foren zu, mir ist die Zeit zum Entziffern deiner Beiträge echt zu schade.
schreibt der Rotzer über Rotz oder wie.. mal ehrlich mann muss schon verstehen können wollen auch und Landsleute die aus ihrer Natur heraus zu Chinesen Schinesen sagen und das auch noch per Printmedien like Bildzeitung in den Äther blasen, sollten generell etwas kürzer treten..

Aber für dich du Aufzeiger nochmals etwas deutlicher..

Ist es nicht egal ob die die sich nicht um Sicherheit kümmern GooglesAndroid oder einen Huawei Androidenklone benutzen?

ich hoffe es wurde dir damit geholfen als zwischen den Zeilen Rotzversteher...
wer nen roten Daumen über hat.. darüber plaudern ist nicht so euer Ding gell
-13
MäcFlei
MäcFlei26.05.19 06:49
Bei 5G werden wesentlich geringere Leistungen benutzt, das ist wahr, aber damit im Handy ein Signal ankommt, werden die Antennen nicht als Rundstrahler, sondern als Antennenarray ausgeführt mit gesteuerter Phase und Brennpunkt bei dem Handy. Eine 60 Watt Glühbirne als Rundumstrahler ist völlig problemlos, ein 1mW Laser mit Gleichphasigkeit aber nicht!

Übertragungsraten:
3G UMTS:        0,39 MBit/s
3G HSPA:        7,2 MBit/s
3G HSPA+:      42 Mbit/s
4G LTE:       150 MBit/s
4G LTE Adv.: 1 GBit/s
5G:     bis 10 GBit/s

Wofür braucht Privatmensch 10 GBit? Der Toaster wird kein Fernsehen wollen.

Extrem interessant:
-1
MäcFlei
MäcFlei26.05.19 07:16
don.redhorse
... Leistung haben wir also immer in der Luft aber damit kann mein keine Landstriche abtöten, wäre erstens die perfekte Waffe, zweitens ne üble Sache, aber schon seit jetzt 80 Jahre...
Dazu habe ich ein Youtube-Video anzubieten, das ich mal raussuche, von jemandem, der sich seit den 60er Jahren zeitlebens damit beschäftigt hat.

Seine Aussage: in drei Generationen haben wir so viel genetischen Schaden, dass nur noch eins von 8 Kindern lebensfähig ist. Von ihm stammt auch die Aussage mit dem Naturschutzgebiet. Vielleicht haben wir ja nicht nur Neuseeländer unter uns, sondern auch Australier, die das bestätigen können.



Zu den Negativ-Votern von weiter oben: Intelligenz hat was mit Verstehen zu tun. Ein bloßer Vergleich "habe ich das schon selbst in meiner Nachbarschaft gesehen" ist etwas anderes!
-5
Jörg H.26.05.19 07:34
Mal ne blöde Frage: Wäre das in Deutschland auch möglich?

Nein, das ist eigentlich in den USA auch nicht so einfach möglich. Was Trump ja bei einer Vielzahl seiner Projekte macht ist, dass er den demokratischen Prozess vorübergehend aushebelt über einen Notstand bzw. über Dekrete.

In beiden Fällen, also Notstand bzw. Dekret, findet die politische und juristische Auseinandersetzung hinterher statt, aber bis dahin kann Trump schön Fakten schaffen und Porzellan zerschlagen.
+2
becreart
becreart26.05.19 09:08
MäcFlei

Hier ist 5G 1-2 Monaten aktiv, bisher gab es keine negative Meldungen, dass 5G auf Natur, Tiere oder Mensch eine Auswirkung hat.

Einige Kantone wollten den 5G Ausbau vorerst verhindern, der Bund hat dem aber nicht statt gegen.
MäcFlei
Wofür braucht Privatmensch 10 GBit? Der Toaster wird kein Fernsehen wollen.

Das frage ich dich in 5 Jahren nochmal.

Wie war die Argumentation beim iPhone noch? 3G? wer braucht denn unterwegs 3G EDGE ist doch völlig ausreichend!
0
sierkb26.05.19 09:57
Weil leider Thema hier, dieser dezente Hinweis:

<OT>

Venture Beat (13.05.2019): NYT: Russia is attacking 5G with health disinformation campaigns

The New York Times (12.05.2019): Your 5G Phone Won’t Hurt You. But Russia Wants You to Think Otherwise.
RT America, a network known for sowing disinformation, has a new alarm: the coming ‘5G Apocalypse.’

Zeit.de (24.05.2019): Desinformation: "Es geht darum, Verwirrung und Chaos zu stiften"
Misinformation sei gefährlicher geworden, sagt der Psychologe Stephan Lewandowsky. Die Welt nähere sich einer Post-Wahrheits-Ära. Das Gute: Wir können uns rüsten.

Lasst euch nicht zum Opfer von Falsch- und Misinformationen und Verschwörungstheorien machen! Und grad' u.a. auch Youtube ist [i]das[/] Medium, worüber sowas gerne verbreitet wird und für sowas anfällige und leicht zu verunsichernde Menschen in ihrer eh schon vorhandenen Unsicherheit weiter bestärkt und verblödet werden.

</OT>
+6
Ely
Ely26.05.19 10:14
Wenn jetzt noch Chemtrails ins Spiel kommen, hole ich den Aluhut hervor
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
+3
don.redhorse26.05.19 10:36
Nunja, Auswirkungen gibt es definitiv durch Funkwellen. Wenn man ein Telefonat mit Handy am Ohr führt erwärmen sich die umgebenen Gebiete am Kopf. Das ist zwar messbar, aber bleibt ohne Auswirkungen, da erst ab 45 Grad Celsius Gewebeschäden entstehen. Das ganze ist oft genug untersucht worden und wird gerne von den Gegnern zitiert, aber eben nur auszugsweise.
Bei 5G werden im letzten Ausbau Frequenzen im über 20 GHz Band (nenne ich mal so) so hohe Frequenzen verwendet, dass sie nicht mehr genügend Reichweite haben um damit einen großen Bereich abzudecken. Um das auszugleichen werden Arrays verwendet die das Signal per Richtfunk übertragen, 5G Device für 5G Device. Nun kommt die Angst auf das diese gerichteten Signale punktuell soviel Leistung erzeugen das sie eben doch Schäden erzeugen. Dazu gibt es auch Studien, natürlich werden wieder nur Auszüge verwendet, und klar, es wird ne Menge verdreht. Das ganze ist jetzt nur ganz grob Skizziert, aber in etwa passt das so.

Aber, ganz bis zum Schluss ist es noch nicht erforscht, in ähnlichen Frequenzen arbeiten einige Radarsystem, Satellitenkommunikation etc. Aber halt nicht Häuserfluchten. Da müsste aus jeden Fall noch weiter erforscht werden, aber bis 5G in diese Stufe tritt vergehen noch einige Jahre. Jetzt ist es ja eher ein 4G+, oder eben 4,9G
+1
becreart
becreart26.05.19 10:49
don.redhorse
Da müsste aus jeden Fall noch weiter erforscht werden, aber bis 5G in diese Stufe tritt vergehen noch einige Jahre. Jetzt ist es ja eher ein 4G+, oder eben 4,9G

Wieso meinst du? Weil aktuell noch auf 2 Gbit/s begrenzt ist und erst später auf 10 GBit/s erhöht wird?
0
don.redhorse26.05.19 10:59
Weil derzeit UMTS Frequenzen umgewidmet werden, 4G Frequenzen benutzt werden. 3,5 - 3,8GHz, irgendwo in diesem Bereich ist was frei, ist derzeit nur im Testbetrieb. Die 25GHz sind noch reine Planung.

BTW: WLAN 6 kann auch im über 20 GHz Bereich arbeiten, macht da Sinn, einen AP je Raum, keine Störung mehr vom Nachbarn etc. Mesh macht es möglich.
+1
becreart
becreart26.05.19 11:14
don.redhorse

Ja ein 120MHz Band im 3.5GHz Bereich wo aktuell bis 2 GBit/s möglich sind.

Was aber live ist und für jeden zu benutzen.
0
Ely
Ely26.05.19 11:39
Zweifelsohne haben „Handynetze“ eine gewisse Wirkung auf Organismen. Zum Handynetz gehört das Endgerät dazu und das hat eine weitaus größere Wirkung als der „Handymast“.

Daher geht man in einigen Ländern her und errichtet ein solches Netz aus Mikrozellen. Das ist für Städte gedacht und bedeutet, daß der Mast und auch das Endgerät mit sehr geringer Leistung arbeiten können, die Zellen extrem klein sind und somit die Belastung sinkt. Angenehmer Nebeneffekt: sehr guter Empfang. Daher eben auch die geringe notwendige Leistung.

Wer sich das Haus mit WLAN und DECT vollballert, sollte vor dem Mobilfunk keine Bammel haben, da das das geringere Problem ist.

Ich habe einen unlimitierten Vertrag (kein Datenvolumen, echte Flatrate). Daher nutze ich nahezu kein WLAN mehr, zu Hause ist es also meist abgeschaltet. DECT ist nur aktiv, wenn telefoniert wird, die Geräte schalten das automatisch in den Eco-Modus.
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
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