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Apples Softwarechef gibt Einblicke: Wie junge Entwickler zu Unternehmen wie Apple kommen

Apples Führungsriege ist bekannt dafür, dass sie immer mal wieder persönlich auf Nutzerfragen antwortet. Außer CEO Tim Cook schicken auch Marketingchef Phill Schiller oder Apples Software-Verantwortlicher Craig Federighi Anwendern hin und wieder Antwortschreiben, falls die Anfrage direkt an ihre individuelle Mail-Adresse gesandt wurde. Im jüngsten Fall reagierte Federighi auf die E-Mail eines Softwareentwicklers, der nach Möglichkeiten fragte, in Unternehmen wie Apple als Softwareentwickler Fuß zu fassen.


Studienzeit nutzen und Horizont erweitern
Die E-Mail an Apples Ressortchef stammt von Reddit-Nutzer Aedengeo, der zudem einen Screenshot von Federighi über die Online-Plattform geteilt hat. Auf die Frage, ob er Ratschläge für einen jungen, aufstrebenden Softwareentwickler habe, nennt Federighi die wichtigsten Punkte, die ihm persönlich bei seiner beruflichen Karriere halfen. Zunächst sei es von großer Bedeutung, sich in der Studienzeit voll und ganz auf die Lerninhalte zu konzentrieren. In Universitäten sei so viel Wissen gebündelt, was eine besondere Möglichkeit für die eigene geistige Weiterentwicklung darstelle – auch außerhalb des jeweiligen Fachbereichs.

Zudem empfindet Federighi es als wichtig, den eigenen Horizont zu erweitern – sowohl fachlich als auch menschlich. Entwickler müssen selbstverständlich Experten in ihren jeweiligen Spezialdisziplinen sein, jedoch sei noch mehr vonnöten. Inspiration ergebe sich oft über die Beschäftigung mit anderen Fachbereichen. Zudem sieht Apples Software-Verantwortlicher Entwicklung und Design als Team-Disziplinen. Entsprechend bedeutsam sei es für aufstrebende Entwickler, den persönlichen oder schriftlichen Austausch mit anderen Menschen zu suchen.

„Mit großartigen Menschen zusammenarbeiten“
Anknüpfend an den letztgenannten Punkt empfiehlt Federighi, möglichst immer mit „großartigen Menschen“ zusammenzuarbeiten. Am meisten habe er gelernt, wenn er mit Leuten zusammenarbeitete, deren Arbeitsweise und Ergebnisse er bewunderte.

Schlussendlich gehe es auf dem Karrierepfad auch darum, auf sein Gefühl zu hören. Diverse Male stand Federighi laut eigener Aussage an Scheidewegen, bei denen er die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten hatte. Während manche davon auf dem Papier gut aussahen, fühlten sich andere schlicht richtig an. Am besten sei Apples Softwarechef immer dann gefahren, wenn er auf sein Gefühl hörte.

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