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Apples Marktanteil unter US-Studenten steigt weiter an

Eine Studie von Student Monitor hat ergeben, dass Apples Marktanteil unter US-Studenten erneut gestiegen ist. Mittlerweile besitzen ungefähr 25 Prozent der Studenten einen Mac, wobei fast ausnahmslos MacBooks im Einsatz sind. Dieser Anteil könnte noch weiter steigen, denn rund 6 Prozent der befragten US-Student wollen sich in den kommenden 12 Monaten ein MacBook kaufen. Apple ist hier in der Gunst der Studenten klar gestiegen. Während vor fünf Jahren lediglich 14 Prozent der US-Studenten mit Kaufabsicht zu Apple gegriffen hätten, sind es in diesem Jahr bereits 47 Prozent. Besonders das Interesse für Dell-Computer ging deutlich zurück. Während vor fünf Jahren noch 47 Prozent der Studenten den Kauf eines Dell-Computers planten, sind es aktuell nur noch 12 Prozent. Ein ähnliches Bild zeichnen auch die Analysten von Global Equities Research. Sie haben herausgefunden, dass bereits 70 Prozent der Studienanfänger einen Mac besitzen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 10 bis 15 Prozent entspricht. Im Zuge dessen haben die Analysten auch die Microsoft-Aktie herabgestuft, da sich Unternehmen langfristig wohl vermehrt für den Einsatz von Macs entscheiden werden.

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Kommentare

PeteramMeter10.08.10 10:21
Student Monitor vs Chowdhry...
Die Zahlen liegen schon enorm weit auseinander....

Mein Tipp: Macht euch über Chowdhry schlau, wie sie auf ihre Zahlen gekommen sind. Und über Student Monitor. Die Ergebnisse der NPD Group liegen auch im Bereich von Student Monitor..
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blubblub10.08.10 10:41
Jo die bekommen ja auch alle was von Apple geschenkt da drüben.
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PeteramMeter10.08.10 11:20
@blubblub
Einige Universtitäten ködern Studenten mit einen Macbook als Geschenk. Aber bei Studiengebühren von 15´000 bis 20´000 Dollar... nun ja..

Die "Studie" von GER dürfte wohl in die Kategorie Aufmerksamkeitserzeugung gehören. Eigenwerbung.

Die Studie von GER wurde lediglich an 5 Unis durchgeführt. Wie viele Studenten befragt wurden, dazu wird geschwiegen. Ebenfalls an welchen Unis, und wie befragt wurde. GER ist ein kleines ResearchUnternehmen, die finanziellen Mittel für Analysen ohne Kundenauftrag dürften sich in Grenzen halten. Man muß auch bedenken, dass sich die Zahl auf lediglich 20% der eingeschriebenen Studenten an 5 Unis beziehen.

Student Monitor:
100 Unis, je Uni 1200 Studenten, je Student 55min Interviews
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o.wunder
o.wunder10.08.10 13:17
Ein schöner Trend.

Vielleicht werden dann bei uns die 800€ Windows Laptops mal durch weit über 1000€ kostende macBooks ersetzt? Ich glaube kaum.
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maxibon10.08.10 19:23
@PeteramMeter
Was anderes an Kommentar fällt Ihnen wohl nicht ein? 70% der Studenten... Die werden in ca. 10 Jahren das Vorgehen in den Unternehmen prägen. Und wenn nur die Hälfte davon Einfluss gewinnt...
Das ist es, was die Börsen-Glaskugel-Gucker wohl auch sehen - in diesem Falle zu Recht!
Und @o.wunder:
Was bitte schön sind 200 € Investition pro Arbeitsplatz mehr? Sie haben keine Ahnung, wie man ein Unternehmen von der IT-Seite richtig führt. Die Folgekosten sind das Entscheidende! Mac-User sind vorgebildet. Windows-User schreien nach Support von der IT-Abteilung. Das ist in jedem Unternehmen das Gleiche!
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PeteramMeter11.08.10 09:10
@maxibon
Also nochmals: es gibt mehrere Studien. Einige sehr große. Und eine kleine. Die kleine Studie, durchgeführt an lediglich 5! Unis, kommt zu sehr, sehr viel höheren Zahlen.
Wem soll man da eher glauben. Der Studie mit 100 Unis und 120´000 befragten Studenten. Oder der der Studie mit 5 Unis.. Und da wären noch die Studien von Garnter und NPD, welche ebenfalls NICHT mit der 70% Zahl übereinstimmen. Die 70% liegt doppelt so hoch wie jede andere ermittelte Zahl.

Die Studien zeigen übrigens auch schön, wie schnell die Leute umschwenken. Vor einigen Jahren lag Dell ganz klar vorne. Deiner Theorie nach müßte Dell demnächst extremen zuwachs kriegen, da ja die "Dell" Studenten nun ja in die Führungsetagen springen.

Und wir reden hier nicht von lediglich 200.- je Arbeitsplatz mehr. Der Durchschnittliche PC kostet unter 700.-, bei Apple sinds 1400.- Für 500.- kriegst du in der WinWelt gut ausgestattete Rechner, welche bei Apple eher gegen 1000 Euro kosten. Hinzu kommt der problematische Service bei Apple. Da liegen Dell, Lenovo und HP viel mehr auf der Unternehmensschiene. Und du vergisst die massiven Umsteigekosten. Die Hardwarepreise sind gering im Vergleich zu diesen. Software muß teilweise komplett neu gekauft werden, manchmal sogar mangels OSX Alternativen umgeschrieben, Inhalte umkompiert usw usw. Viele Unternehmen eigenen mit einer eigenen SW.

Und was du auch vergisst: Es gibt sehr, sehr viele Leute mit zwei linken Computerhänden. Die würden dann zu OSX wechseln und dort genau so Probleme machen. So zu tun als ob dann alle MacUser vorgebildet sind ist extrem kurzsichtig und ziemlich arrogant.

Übrigens... schon seit JAHREN wird von sehr stark ansteigenen Marktanteilen bei OSX gesprochen, dass dies kommen soll. ABER: wenn man auf die Zahlen blickt fällt ist diese ausgeblieben. Gegen deine Theorie spricht auch, dass in den Anfangszeiten Macs ja genau unter Entscheidungsträgern und Studenten wesentlich beliebter und verbreiteter waren als Winkisten. Aber was hat sich durchgesetzt? Win.

Schau dich doch auch einfach mal um, welche Software nicht unter OSX läuft.. Gibt schon ein Grund, wieso auf sehr vielen Macs Win mit installiert ist.
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Frankenfan11.08.10 13:13
Studenten mögen ja die Entscheider der Zukunft sein. Aber wesentlich ist jedoch, ob sie dann als Entscheider wirklich einen Wechsel der Plattform auf OSX entscheiden werden. Für einen Plattformwechsel müsste es bei nämlich wirkliche Softwarealternativen auf OSX für Unternehmen geben. Damit meine ich nicht den Kreativbereich oder Musiker sondern solch langweilige Software für die Lagerhaltung, Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Prozesssteuerung, Logistik usw. usw., eben alles was ein Industriebetrieb oder ein Handelunternehmen an Computersoftware benötigt, um produktiv arbeiten zu können. Ich war z.B. selbst schon mal in der Entscheidungsfindung eines Unternehmens bezüglich des OS eingebunden und damals ist die Entscheidung gegen Apple im wesentlichen auf mein Votum als einzigen wirklichen Apple Fan im Unternehmen zurückzuführen, da es für meinen Verantwortungsbereich (Bausoftware, Personalwirtschaft, Rewe) keine ernsthafte Alternative zu WIN gab. Apple kümmert sich nicht im geringsten darum diesen Zustand zu ändern. Das bedeutet, dass die zukünften Entscheidungträger weiterhin zwischen WIN Software wählen müssen um die Arbeitsprozesse in einem Unternehmen zu gewährleisten. In der Werbeabteilung, bei den Kreativen, darf dann weiterhin ein vereinzelter Mac sein tristes Dasein fristen. OSX als einzige Plattform dürfte es vielleicht höchstens bei Werbeagenturen geben. Selbst bei Medienunternehmen dürften im gesamten Unternehmen mehr WIN PC's rumstehen. Apple hat inzwischen soviel Barvermögen, dass es für das Unternehmen ein leichtes wäre, dieses Geschäftsfeld durch den Aufkauf oder die Förderung von Softwareunternehmen für den Unternehmensbereich anzukurbeln. Die Strategie geht aber eindeutig richtig Unterhaltungselektronik. Im Computerbereich hat Apple mit den Mondpreisen für den aktuellen Mac Mini ja eindeutig gezeigt, dass Marktanteile unwichtig sind und die Marge vorgeht.
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