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Bericht zum iPhone Fold: iPad-artige Bedienung und Layout

Mehreren Quellen zufolge wird sich das bevorstehende iPhone Fold wie ein Buch aufschlagen lassen – und nicht wie Klapphandys aus der Zeit vor der Smartphone-Ära nach oben hin. Gerade erst hatten wir über die Angaben eines Leakers berichtet, wonach Apple-intern umstritten war, für welchen Formfaktor man sich entscheiden solle. Bloomberg hat sich nun mit weiteren Informationen zu Wort gemeldet und geht im Artikel auf die Systemoberfläche und Art der Bedienung ein.


Wie ein iPad – aber dennoch kein Tablet
Apples erstes faltbares iPhone rückt laut Bloomberg softwareseitig stärker in Richtung iPad, ohne dabei zu einem echten iPad-Ersatz zu werden. Demnach plant Apple für das iPhone Fold eine Oberfläche, die im aufgeklappten Zustand zwei Apps nebeneinander darstellen kann. Zudem sollen viele Anwendungen auf der größeren Innenfläche mit links angeordneten Seitenleisten arbeiten, wie man sie vom iPad kennt. Entwickler werden entsprechende Werkzeuge erhalten, um ihre bisherigen iPhone-Apps an die neue Darstellung anzupassen.

iOS, nicht iPadOS
Trotz der iPad-artigen Oberfläche sei das Gerät aber weiterhin mit iOS und eben nicht mit iPadOS ausgestattet. Bloomberg betont, das Foldable biete nicht den vollen Umfang der iPad-Multitasking-Funktionen und führe auch keine bestehenden reinen iPad-Apps direkt aus. Apple scheint also eher eine Zwischenlösung zu planen: ein iPhone mit vergrößerter Arbeitsfläche und einigen vom iPad her bekannten Nutzungsweisen, das aber ohne Verschmelzung der Plattformen.

Lochkamera, kein Face ID, Dual-Kameras
Das Außendisplay verhalte sich indes wie ein klassisches iPhone, inklusive der Anordnung und Nutzung von Apps. Für Selfies setze Apple offenbar auf eine Lochkamera. Eine in früheren Iterationen zunächst unter dem Innendisplay untergebrachte Kamera habe laut Bloomberg keine ausreichend gute Bildqualität geliefert, weshalb Apple sich am Ende für eine sichtbare Kameraöffnung entschieden habe. Face ID sei nicht vorgesehen, stattdessen soll ein Fingerabdrucksensor im Power-Button die Authentifizierung übernehmen. Rückseitig wird mit einem Dual-Kamera-System gerechnet, für drei Kameras stehe nicht ausreichend Platz zur Verfügung.

Kommentare

Krypton12.03.26 13:55
Bin gespannt, ob die Gerüchteküche hier brauchbare Voraussagen trifft. Einerseits habe ich aktuell keinen Bedarf an einem Fold, aber für manche Einsatzbereiche wäre das sicher gut, wenn es in einen anderen Preisrahmen kommt. Gut eignen würde sich ein so aufgeklapptes iPhone beispielsweise als kleiner eBook Reader, als Navi am Fahrrad/Motorrad mit größerer Karte, zum anschauen von Filmen/Bildern, für ältere Menschen mit schlechter Sicht oder unsicheren Fingern zum schreiben von Nachrichten, lesen von Mails. Das hätte schon seinen Charme.
+3
esc
esc12.03.26 14:18
Krypton
Bin gespannt, ob die Gerüchteküche hier brauchbare Voraussagen trifft. Einerseits habe ich aktuell keinen Bedarf an einem Fold, aber für manche Einsatzbereiche wäre das sicher gut, wenn es in einen anderen Preisrahmen kommt. Gut eignen würde sich ein so aufgeklapptes iPhone beispielsweise als kleiner eBook Reader, als Navi am Fahrrad/Motorrad mit größerer Karte, zum anschauen von Filmen/Bildern, für ältere Menschen mit schlechter Sicht oder unsicheren Fingern zum schreiben von Nachrichten, lesen von Mails. Das hätte schon seinen Charme.

Mit dem Seitenverhältnis wird man bei Filmen nicht viel mehr sehen als auf einem iPhone max, die schwarzen Balken oben und unten werden dafür viel grösser.
+2
Metty
Metty12.03.26 14:43
Ich kann mir bis jetzt kein einziges Nutzungsszenario vorstellen, das bei mir einen Kaufreflex für ein iPhone Fold auslösen würde. Bei einen Preis von weit über 2.000 € kann man sich doch ein iPhone und ein iPad mit einem richtigen iPadOS leisten. Und wenn man wirklich portabel arbeiten will, dann macht die Kombination iPhone und MacBook Neo Sinn. Alles kann ich für unter 2.000 € haben. Man munkelt ja schon einen Preis von 2.900 € für ein maximal ausgestattetes iPhone Fold.
Irgendwie sieht das für mich aus als bringe mal das Teil nur raus, weil die Android Fraktion auch so etwas hat. Ich gehe hier von einem vergleichbaren Erfolg wie bei der Vision Pro aus. Tolle Teile ... aber Preis-Leistung in keinem sinnvollen Verhältnis.
+5
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff12.03.26 14:52
Metty
Bei einen Preis von weit über 2.000 € kann man sich doch ein iPhone und ein iPad mit einem richtigen iPadOS leisten. Und wenn man wirklich portabel arbeiten will, dann macht die Kombination iPhone und MacBook Neo Sinn.

Vor allem hat man bei zwei Geräten auch 2 Akkus => doppelte Laufzeit. Und wenn ein Gerät verloren geht oder kaputt ist verliert man nicht gleich den Zugang zu allen Daten. So ein Fold hat aus meiner Sicht wirklich nur Nachteile:
* teuer
* single point of failure
* weniger Akkulaufzeit (verglichen mit zwei Geräten)
* Kompromiss, der kein Nutzungsszenario wirklich gut abbildet.

Diese Folds sind nun schon einige Jahre in der Diskussion und im Android-Bereich ja auch verfügbar. Aber weder sehe ich irgendeine Nische noch einen große Nachfrage nach diesen Geräten.

Was mir tatsächlich gefallen würde: TouchID statt FaceID. Ich bin von FaceID so gar nicht begeistert und wünschte mir TouchID sowohl im iPhone als auch auf dem iPad Pro zurück. FaceID ist bei mir einfach viel zu unzuverlässig.
-5
Termi
Termi12.03.26 14:59
Wir haben deshalb ein Smartphone, weil Handy, PDA und GPS Maus nicht sonderlich bequem waren (habe ich alles genutzt). Jetzt kommt eine Kombination aus iPhone und iPad heraus. Das hat schon seinen Charme. Die größeren Geräte (Max/Plus) sehe ich in meinem Bekanntenkreis häufig bei älteren Nutzern, denen bei die kleineren Geräte einfach zu klein für ihre Augen sind. Das Fold wäre ein neues cooles Gerät, das dies ebenfalls ermöglicht und nach dem Aufklappen sogar eine noch größere Anzeige hätte.
So wie es weiterhin Leute gben wird, die iPhonen und iPad kaufen, wird es Leute geben, die beides durch ein iPhoen Ultra ersetzen. Ich warte ab, was kommt und entscheide dann. Könnte mir durchaus ein Ultra vorstellen. Vermutlich entscheidet aber auch der Preis. Eine Vison Pro zum Preis einer Meta Quest 3 hätte ich auch gekauft.
+1
Krypton12.03.26 15:32
esc
Krypton
… Gut eignen würde sich ein so aufgeklapptes iPhone beispielsweise als kleiner eBook Reader, als Navi am Fahrrad/Motorrad mit größerer Karte, zum anschauen von Filmen/Bildern, für ältere Menschen mit schlechter Sicht oder unsicheren Fingern zum schreiben von Nachrichten, lesen von Mails. Das hätte schon seinen Charme.

Mit dem Seitenverhältnis wird man bei Filmen nicht viel mehr sehen als auf einem iPhone max, die schwarzen Balken oben und unten werden dafür viel grösser.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die Maße in den Gerüchteküchen sehen etwa so aus:


Da das iPhone Fold zusammengeklappt viel breiter als bisherige Folds wäre, ergibt sich im aufgeklappten Zustand eher ein 3:4 Verhältnis, ähnlich wie bei den iPads und kein quadratisches Verhältnis wie etwa bei Samsung.
Richtig ist: in der Breite wäre das nahezu gleich breit wie ein iPhone 17 Pro Max. Bei einem Film im Cinemascope-Format würde das Bild auf beiden Geräten gleich groß erscheinen. Bei einem Film im viel mehr verbreiteten 16:9 Format ist es auf dem Fold aber deutlich größer.



Und das halt auch noch bei zusammengeklappt deutlich kleinerem Gerät. Nicht jeder möchte ständig einen Klotz wie das Pro Max mit sich rumschleppen.
+2
marcel15112.03.26 16:04
Für diesen Kompromiss bin ich noch nicht bereit. Gibt Ende des Jahres ein M6 iPad Pro und ein iPhone 18 Pro.
0
Paperflow
Paperflow12.03.26 16:13
Warum einmal falten und nicht gleich dreimal 😂

-3
Caliguvara
Caliguvara12.03.26 16:42
Krypton
[...]


Da das iPhone Fold zusammengeklappt viel breiter als bisherige Folds wäre, ergibt sich im aufgeklappten Zustand eher ein 3:4 Verhältnis, ähnlich wie bei den iPads und kein quadratisches Verhältnis wie etwa bei Samsung.

[...]

Passend im Jeanspotaschenvormat. Das Air wird immer interessanter 😃
Don't Panic.
0
Sitox
Sitox12.03.26 18:05
Paperflow
Warum einmal falten und nicht gleich dreimal 😂
Gibt's. Nicht nur von Samsung.
+1
Sitox
Sitox12.03.26 18:12
Krypton



Und das halt auch noch bei zusammengeklappt deutlich kleinerem Gerät. Nicht jeder möchte ständig einen Klotz wie das Pro Max mit sich rumschleppen.
Mit gefällt das Format ausgesprochen gut. Ähnlich wie das das erste Google Pixel Fold. Leider wurde das so nicht weitergeführt.
+1
Paperflow
Paperflow12.03.26 22:54
Sitox
Paperflow
Warum einmal falten und nicht gleich dreimal 😂
Gibt's. Nicht nur von Samsung.

Danke für die Info!
…hätte nicht gedacht, dass es so was schon gibt.
+1
xcomma12.03.26 23:15
Folding Modelle eröffnen ganz neue Spielerlebnisse


...kann auch gern in die Test Suite bzgl. Scharnier, Falte und Displayhaltbarkeit aufgenommen werden
0
apfelmaus13.03.26 00:24
Paperflow12.03.26 16:13
Warum einmal falten und nicht gleich dreimal 😂

Zähl noch mal nach..
+2
Tirabo13.03.26 02:04
Mein iPad 6 Mini, von dem ich glaubte, dass es mir im Unterricht neben meinem 13 Mini nützlich sein könnte, hat schon längst meine Frau.
Ich bin mit der speziellen Bedienung und Displaygröße einfach nicht klar gekommen.

Mein jetziges iPhone 17 Pro ist wirklich super mit der abehmbaren Wallet-Hülle - die Apple Watch Ultra reicht mir ganz allein beim Laufen und Radfahren, mein iPad Pro 13“ ist eh mein perfektes Arbeitsgerät im fast DIN a4 Format.

Das iPad Mini aber war mir dann doch immer zu klein und eben auch zu groß.

Ich glaube derzeit nicht, ob ein Fold was für mich wäre. Als „iPhone“ für Unterwegs im Sommer mit Wallet-Case etwas zu fett, als Arbeitsgerät mit großem Display möglicherweise wieder zu klein… mir passt es möglicherweise nicht. Bin dennoch gespannt, was Apple da vorstellen wird…
🤷‍♂️
0

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