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Apple kündigt Dividende und Rückkauf von Aktien an

Steve Jobs hatte sich immer hartnäckig gegen die Ausschüttung einer Dividende geweigert, Tim Cook sieht dies offensichtlich ganz anders. Apple gab soeben bekannt, dass man innerhalb der nächsten drei Jahre 45 Milliarden Dollar dafür aufbringen werde, eine Dividende an Anleger auszugeben sowie Aktien zurückzukaufen. Die Ausschüttung soll ab Apples viertem Finanzquartal 2012 stattfinden, also im dritten Kalenderquartal des laufenden Jahres. Pro Aktie ist eine Dividende von 2,65 Dollar pro Quartal vorgesehen. Insgesamt werden Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar zurückgekauft, beginnend am 30. September 2012. Der Rückkauf läuft also im ersten Finanzquartal 2013 an. In Kürze beginnt Apples Pressekonferenz, auf der sich CEO Tim Cook und FInanzchef Peter Oppenheimer zum gerade bekannt gegebenen Schritt äußern und weitere Erklärungen abgeben werden.

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Kommentare

Touni
Touni19.03.12 13:56
Soooo sau dumm!!!!!!!! Dividenden bringen nichts bei solchen Unternehmenswerten wie Apple.
"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)
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Kaji19.03.12 13:57
Ich freue mich

Ist auch eine gemäßigte und vernünftige Dividende.
Bislang hat Tim Cooks Arbeit Apple in vielen Bereichen sehr gut getan.

@Touni: Apple hat diesen Unternehmenswert nur, weil die Anleger dem Konzern so vertrauen und dafür und damit das auch so bleibt werden sie mit einer kleinen Ausschüttung belohnt. Tim Cook wird das wohl mindestens so gut beurteilen können wie wir
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Dirk!19.03.12 13:59
Langweilig und ich hatte gehofft, sie kaufen die gesamte Unterhaltungsbranche
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lambda19.03.12 14:01
jaaa sehr gut - wobei 2% n bissi wenig sind, hät ruhig mehr sein dürfen. Aber Apple Aktien waren meine beste Investition ever
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Plebejer
Plebejer19.03.12 14:01
Glaubst du das wirklich? Was hat er den so tolles getan? Die letzten Rekordverkäufe von Apple-Produkten sind auf den größten Werbefeldzug in der Geschichte Apples zurückzuführen - dem Tod von Steve Jobs. Cook ist der falsche Mann!
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iSteve
iSteve19.03.12 14:03
Hackt doch alle nicht auf Cook rum. Es ist verdammt schwer genau so gut zu sein wie Steve Jobs. Er ist einfach legendär.
Das, was der Mensch nicht weiß, macht ihm Angst.
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macbia
macbia19.03.12 14:05
Und vor allem kann er nicht wie Jobs sein, er muss sein eigenes Ding Durchziehen und nicht Jemanden nachmachen der er nicht ist.

Was aber der Blödsinn mit der Dividende soll, erschliesst sich mir nicht ganz.
i heart my 997
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Thaddäus19.03.12 14:09
Ich hätte ja eher einen Split erwartet...
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Raziel119.03.12 14:09
Als würde auch nur einer von euch wissen wie gut Jobs war oder was er an den täglichen Arbeiten getan hat. Die Leistungen wurden von den hart arbeitenden Angestellten erbracht und da wird Cook nicht schlechter sein.
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Dayzd19.03.12 14:10
Was die Dividende soll, frage ich mich auch. 2,65$ bei einem Aktienwert von fast 600$ ist ja schon ein wenig lächerlich. Wer also fast 60.000$ Apple Aktien besitzt, kriegt von Apple ein nettes Abendessen mit seiner Frau spendiert. Woooow! Wie würden die Amerikaner da glatt sagen: It's amazing!
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HR19.03.12 14:10
Kaum ist Steve unter der Erde und schon machen sich alle über das Geld her.

Wenn das so stimmt, dann verschwenden sie aber nur 15 Milliarden Dollar pro Jahr und das habe sie ja fast das letzte Quartal verdient.
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Kaji19.03.12 14:14
Cook hat schon zu Zeiten Jobs die Gewinnspanne auf durchschnittlich 15% gehoben (rekordverdächtig für die Branche).
Ohne ihn wäre Apple heute auch nicht das bedeutsame Unternehmen an der Börse, das es ist.
Das trifft natürlich auch für ein paar andere Genies bei Apple und ganz besonders auf Mr. Jobs zu, aber Cook ist der richtige Mann, um die Anleger auch langfristig glücklich zu machen. All seine Entscheidungen waren bisher scharf kalkuliert und gut durchdacht und Anleger vertrauen festen Zahlen.
Es mag ja sein, dass jemand anderes besser für andere Bereiche gewesen wäre, aber so sichert sich Apple langfristig einen wichtigen Unternehmensbereich.
Man müsste schon einiges falsch machen, um Apple derzeit voll an die Wand zu fahren, aber Cook hat es geschafft auch die größten Erwartungen zu übertreffen. Dank ihm hat man das Gefühl einen verlässlichen, rationalen Partner zu haben (im Gegensatz zum launischen Mr. Jobs) unter dessen Führung mit der Apple Aktie noch viel positives passieren wird.
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Hannes Gnad
Hannes Gnad19.03.12 14:16
Cook ist der falsche Mann!
Tim Cook war viele Jahre lang COO, also Chef der täglichen Abläufe. Unter ihm kam die "Maschine" Apple, die Produkte fertigt/fertigen läßt und liefert, samt niedrigen Lagernbeständen in den Kanälen, richtig ins Rollen. Mal schauen, wie er sich langfristig als CEO machen wird.
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Plebejer
Plebejer19.03.12 14:34
Apple ist eine emotionale Firma, die einen emotionalen CEO braucht. So wie es jetzt läuft, sehe ich Apple bzw. den Mac so enden wie damals der Commodore Amiga.
Damit wir uns richtig verstehen, ich hoffe, dass ich mich selbst Lügen strafen werde.
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Quickmix
Quickmix19.03.12 14:40
Tim Cook war Steve Jobs Wunschkandidat als neuer CEO.
Ansonsten wenn ich 100.000 Aktien hätte, wäre das pro Quartal doch gar nicht schlecht
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mr.-antimagnetic19.03.12 14:40
zu Tim Cook , ich denke hier werden zwei Aspekte
durcheinandergebracht - er ist sicher der "falsche" für die geniale Produktentwicklung Apples aber genauso sicher
absolut der richtige für die Organisation und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Firma . Der Witz
war ja das das Gespann Jobs / Cook gerade wegen dieser
unterschiedlichen Fähigkeiten so gut funktionierte..
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Kaji19.03.12 15:07
Ok dann sind wir uns ja einig, dass Apple einen emotionalen Mann braucht, der die Keynotes hält und es derzeit keinen passenden Ersatz für Jobs gibt.
Apple braucht aber auch den nüchternen Zahlenmeister und mir ist es sogar lieber, wenn dieser nun ein bisschen mehr Mitspracherecht hat.
Was ich an Cook besonders gut finde ist, dass er seine Schwächen kennt und nicht zwanghaft versucht Jobs zu imitieren.
Er hält sich bei den Keynotes bewusst im Hintergrund, weil er auf der großen Bühne nicht seine Stärken voll ausspielen kann.
Apple hat das Potenzial ein weiteres mal ein Genie ÄHNLICH wie Jobs anzuziehen (es wird nie genau so und das ist auch gut so)
und Cook als Chef ist der richtige Mann, um dieser Person den richtigen kreativen und medialen Spielraum bei Apple zu lassen.
Apple hat schon viele kreative Genies im Hintergrund von denen Mr. Jobs maßgeblich profitiert hat, aber es traut sich noch niemand nach vorne, da der Platz noch nicht lange genug leer ist und die Vergleiche zu Mr. Jobs eine zu große Belastung wären, aber das wird sich mit der Zeit ändern und so lange hat Apple noch viele Ideen von Jobs im Schreibtisch und genug kluge Köpfe im Hintergrund.
Insofern ist Cook für die jetzige Situation genau der Richtige - alle kreativen Nachfolger wären ohne faire Chance auf Selbstverwirklichung mit Jobs-Vergleichen zerrissen worden und das hat Jobs genau gewusst.
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musikuss
musikuss19.03.12 16:21
@ Kaji
Sehr gute Einschätzung! Könnte direkt von mir sein...
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mobileme19.03.12 16:42
Kaji

Danke, danke, danke. Endlich mal jemand hier, der mit Sinn und Verstand die Sachlage blickt.

Ich würde sagen, wir können diesen Thread nun schließen
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Retrax19.03.12 17:00
Apple hat das Potenzial ein weiteres mal ein Genie ÄHNLICH wie Jobs anzuziehen

Gibts schon, nennt sich Scott Forstall (das kleine Teufelchen) und wird die nächsten 10 Jahre zum zukünftigen CEO aufgebaut.

BTW: "Bei Apple gibts nach Steves Tod noch genug "Arschlöcher" die den Karren weiterziehen" (stammt nicht von mir sondern von einem ehemaligen hohen Apple Mitarbeiter...)
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rudolf07
rudolf0719.03.12 23:02
Plebejer
Apple ist eine emotionale Firma, die einen emotionalen CEO braucht. So wie es jetzt läuft, sehe ich Apple bzw. den Mac so enden wie damals der Commodore Amiga.
Damit wir uns richtig verstehen, ich hoffe, dass ich mich selbst Lügen strafen werde.
Längst passiert.
Plebejer am 09.02.12 23:41
Abgesehen davon wird Apple nie einen Kurs von 600 oder mehr erreichen. Der Tod von Steve ist jetzt ausgelutscht, der beste Werbefeldzug ist vorbei, der für das letzte Quartal verantwortlich war.
Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger.
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