Freitag, 19. April 2013

Seit Anfang des Jahres geht verstärkt das Gerücht um, dass Apple nach dem Smartphone und dem Tablet eine weitere Form eines iDevice entwickelt: die Smartwatch. Eine Armbanduhr, die neben einem Display mit Sensoren und Computerfunktionalität ausgerüstet ist, mit Apps bespielt werden kann und mit den anderen Produktfamilien von Apple zusammenwirkt.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ChangeWave Research hat sich nun mit dem Konsumenteninteresse an einem solchen Produkt beschäftigt. Dabei kam heraus, dass 5% der Befragten sehr wahrscheinlich eine solche Uhr kaufen würden. Weitere 14% bezeichneten einen Kauf als einigermaßen wahrscheinlich.
Diese Zahlen werden aussagekräftiger, wenn man sie in Relation zu früheren Umfragen setzt, in denen ein Kaufinteresse an früheren Apple-Neuheiten erfragt wurde. 2010 war das Interesse an einem kommenden Apple-Tablet ebenso hoch wie 2005 an den neuen Macs mit Intel-Prozessor und wie heute an einer Smartwatch. Das iPad und der Intel Mac wurden große Erfolge.


Die 19% kaufinteressierter Befragter wurden weitergehend über die Gründe ihres Entschlusses befragt. Dabei gaben 18% den Firmennamen Apple als Begründung an, weitere 11% würden eine reibungslose Zusammenarbeit mit anderen Apple-Produkten schätzen. Somit sind fast ein Drittel der Kaufwilligen hauptsächlich wegen des Herstellers interessiert an einer Smartwatch. 14% gaben einen Coolness-Faktor als Begründung an, lediglich 16% zeigen sich interessiert an den Vorzügen einer intelligenten Armbanduhr.

Die Umfrage wurde Anfang März durchgeführt. 1713 hauptsächlich nordamerikanische Haushalte wurde befragt. Seit dem Aufkommen der Gerüchte um eine Apple-Smartwatch haben sich weiteren Gerüchten zufolge einige weitere Unternehmen an die Arbeit an diesem neuartigen Produkt gemacht, darunter gleich drei direkte Apple-Konkurrenten: Samsung, Google und Microsoft.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein12,9%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,5%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,7%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,4%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
854 Stimmen19.03.15 - 30.03.15
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