Freitag, 22. März 2013

Derzeit kursieren einige Gerüchte, wonach die Telekom angeblich auch im DSL-Bereich mit begrenztem Inklusivvolumen arbeiten und keine reinen Flatrates mehr anbieten will. Wie die Deutsche Telekom in einer Stellungnahme darauf erklärt, gibt es im Konzern theoretische Überlegungen, eine grundsätzliche DSL-Drosselung bei Überschreitung eines bestimmten Volumens einzuführen, wie dies schon bei Datendiensten im Mobilfunknetz gehandhabt wird. Nach Aussage der Telekom dürfte eine Drosselung die Mehrheit der Kunden nicht betreffen. In der Erklärung hat die Telekom keine Details zu den möglichen Tarifbedingungen genannt, sondern nur auf die grundsätzlichen Überlegungen hingewiesen.

Als Einführungstermin werde laut Gerüchten der Mai gehandelt; die Telekom bestätigt dies aber nicht und weist nur darauf hin, derlei Tarife gebe es nicht, wenn sich daran etwas ändere, werde man darüber informieren. Für DSL-Kunden mit hohem Datenvolumen würde die Einführung einer DSL-Drosselung bedeuten, dass sie unter Umständen für die gleiche Leistung durch Zusatzvolumen mehr bezahlen müssen. Die Telekom argumentiert in ihrem Blog, dass sie mit der Umstellung auf Drosselung den Netzausbau finanzieren kann und eine Quersubventionierung zwischen Wenig- und Vielnutzern verhindert.

Zitat Telekom:
Die Netze müssen also massiv ausgebaut werden und das kostet Milliarden. Auf der anderen Seite kennen die Telekommunikationspreise seit Jahren nur eine Richtung: abwärts und das rasant. Eine Lösung wäre tatsächlich, das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen zu begrenzen. Der Vorteil ist, dass nur die Kunden mehr zahlen müssten, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren. Um es noch einmal klarzustellen: Bisher gibt es keine neuen Tarife. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir darüber informieren.
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