Nachdem Apple Ende vergangener Woche mit dem Versand der Apple Watch Edition begonnen hat, treffen diese nun bei ersten Kunden ein. Dementsprechend gibt es mittlerweile auch einige Unboxing-Videos, in denen der Lieferumfang der mindestens 11.000 Euro teuren Apple Watch mit Goldgehäuse vorgestellt wird. Dieser unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von den regulären Modellen. So ist bereits eine Induktionsschatulle mit magnetisch schließendem Deckel enthalten, in welche die Uhr gelegt und per Induktion aufgeladen werden kann. Farblich passend dazu gibt es auch ein entsprechendes Poliertuch.


Weiterhin findet sich in der Verpackung ein Ersatzarmband, das ebenfalls Goldelemente aufweist und damit nicht regulär im Handel erhältlich ist. Darüber hinaus legt Apple auch ein hochwertiges Buch mit Seriennummer bei, das die Fertigung der Apple Watch Edition erklärt. Zusammen mit der persönlich registrierten Seriennummer ist übrigens auch eine spezielle Service-Telefonnummer sowie Vor-Ort-Service in ausgesuchten Apple Stores verbunden. Zu guter Letzt unterscheidet sich die Apple Watch Edition auch beim Einschalten von den regulären Modellen und zeigt zusammen mit einem Mandala technische Rahmendaten der Uhr.

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Wie aus verschiedenen Berichten hervorgeht, plant Microsoft eine Cloud-basierte Zwischenablage für nahezu alle Plattformen. Die zugehörige App OneClip wird demnach für iOS, Android sowie Windows einschließlich Windows Phone erscheinen und das synchronisierte Kopieren von Text und Bildern zwischen mehreren Geräten erlauben. Ob Microsoft auch eine spätere Unterstützung von OS X und Linux in Erwägung zieht, ist nicht bekannt. Momentan befindet sich OneClip in einer geschlossenen Beta-Phase, ist im Windows App Store aber bereits sichtbar. Den Bewertungen zufolge dauert die Beta-Phase bereits mehr als ein Jahr.


Bislang gibt es keine Hinweise zum möglichen Veröffentlichungszeitpunkt. Ein passender Zeitpunkt könnte der Verkaufsstart des kommenden Windows 10 sein. Neu ist eine Cloud-basierte Zwischenablage grundsätzlich nicht. Das Besondere im Fall von OneClip wäre die plattformübergreifende Unterstützung. Außerdem lässt sich der Verlauf der Zwischenablage abrufen, um ältere Elemente wiederzuverwenden.

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Sonntag, 24. Mai 2015


Während zur bevorstehenden Entwicklerkonferenz WWDC im Juni die Apple-Gerüchte ins Kraut schießen und die High End Messe in München reichlich Stoff aus der Audio-Welt lieferte, ist die Ausbeute an sonstigen Produktneuheiten in dieser Woche recht mager. Immerhin gibt es zwei interessante neue Kameras zu vermelden.

Für Besitzer oder Interessenten an der Apple Watch hören sich die möglicherweise bevorstehenden Neuerungen an der Software (MTN-Meldung) besonders vielversprechend an. Bereits am vergangenen Dienstag erschien ein Software-Update für die Watch, mit dem Leistungsverbesserungen vorgenommen, Fehlerbehebungen durchgeführt und Sicherheitslücken geschlossen wurden. Für künftige Updates werden zudem weitere Usability-Verbesserungen erwartet. So geht das Gerücht um, mit dem nächsten Watch OS soll eine Funktion "Finde meine Uhr" hinzukommen, die ähnlich wie bei anderen iOS-Devices und Macs das Aufspüren und auch das Löschen der Uhr aus der Ferne ermöglichen soll. In umgekehrter Richtung soll eine Funktion namens "Smart Leashing" hinzukommen, mit der die Watch ihren Träger warnt, falls man sein iPhone irgendwo liegen gelassen hat. Zudem sollen neue Möglichkeiten hinzukommen, um direkt in der Uhren-Ansicht Nachrichten und Informationen für Dritthersteller-Apps anzuzeigen und es sollen native Apps erlaubt werden, die direkt auf der Watch laufen und kein iPhone benötigen.


Die zweite heiß diskutierte Nachricht ist die mögliche Ankündigung eines Apple-TV-Nachfolgers (MTN-Meldung). Mit einem "TVKit" soll demnach endlich die Möglichkeit für Drittanbieter-Apps eröffnet werden, womit dann sicherlich auch ein App Store für Apples Fernseher-Blackbox einhergeht. Ein längst überfälliger Schritt, der dem "Hobbyprojekt" Apple TV neuen Schwung verleihen könnte.

Für einen Aufschrei der Empörung sorgten in dieser Woche Apples Preisanpassungen aufgrund des schwachen Euros. Seit Anfang 2014 hat die Euro-Währung gegenüber dem Dollar rund 18% an Wert verloren. Etwa um diesen Wert wurden einige der Apple-Produkte nun verteuert. Besonders auffällig ist das bei Produkten wie dem Mac Pro, der – je nach Konfiguration – bis zu ca. 700 Euro teurer wurde. Doch nicht nur im Euro-Raum hat Apple die Preise angezogen. Auch die nördlichen US-Nachbarn müssen ab sofort deutlich mehr kanadische Dollars für bestimmte Apple-Hardware hinblättern. Microsoft hat ebenfalls einige Preise erhöht. So kostet beispielsweise das Surface Pro 3 jetzt je nach Modellvariante 50 bis 250 Euro mehr. Eine bittere Pille, aber dieser Schritt war nach der anhaltenden Kursschwäche abzusehen.

Nun aber zu den Neuheiten außerhalb der Apple-Welt.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Panasonic Lumix G70: Allround-CSC mit 4K Video- und Fotofunktionen
  • Fujifilm X-T10: Flaggschiff-Downsizing
  • ViewSonic: 28" 4K-Monitor für unter 600 Euro
  • Samsung: Nicht 4K, dafür gebogen und günstig
  • Update zum Maustest Logitech MX Master

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Samstag, 23. Mai 2015

Einleitung: Die Show der Superlative für Audiofans

Jedes Jahr im Mai findet in München unweit der Bayern-Arena eine für deutsche Verhältnisse vergleichsweise kleine Messe statt. Und doch ist die "High End" genannte Veranstaltung die wahrscheinlich größte und bedeutendste ihrer Art weltweit. Hier dreht sich alles um hochwertige Musikwiedergabe und alles, was damit zu tun haben kann. Die Bezeichnung "High End" steht für das obere Ende der Leistungspyramide und soll klarmachen, dass es bei dieser Veranstaltung weniger um übliche Verbraucherelektronik geht, sondern um Produkte, die nichts geringeres zum Ziel haben, als das Beste ihrer Klasse zu bieten.

Bedingt durch diesen namentlichen Anspruch hat die High End lange Zeit den Ruf gehabt, eine Art Esoterikmesse für gutbetuchte Spinner zu sein. Doch das ist längst vorbei. Heute gilt die High End als Leitmesse für HiFi-Hersteller aus aller Welt, wobei sie – im Gegensatz zur IFA oder CES – komplett auf andere Elektronikprodukte wie Weiße Ware (Waschmaschinen, Kühlschränke etc.) oder Fernseher verzichtet (mit ganz wenigen Ausnahmen; siehe weiter hinten).


Vom 20 Euro In-Ear-Kopfhörer bis zum 200.000 Euro Superlautsprecher ist hier alles zu finden, was Musik-Genießern das Herz höher schlagen lässt. Wie viel Geld man für dieses Hobby auszugeben bereit ist, bleibt jedem selbst überlassen. Zwar wundert man sich als Otto-Normalverdiener immer wieder, wie viele ungeheuer kostspielige Dinge es für die (scheinbar) simple Aufgabe der Musikwiedergabe gibt und wer das alles kaufen soll, aber das ist in anderen Branchen eigentlich auch nicht anders. Auch wenn man sich selbst solche Dinge nicht leisten kann, spricht doch nichts dagegen, sich davon zumindest faszinieren oder inspirieren zu lassen. Die Hersteller nutzen solche Extrem-Produkte nicht selten als Technologieträger. Damit gewonnene Erkenntnisse lassen sie oft in künftige, deutlich preisgünstigere Produkte einfließen. Auch das kennt man aus anderen Branchen.

Mit mindestens 10% mehr Ausstellern (über 500 an der Zahl) und noch mehr Ausstellungsfläche ist die High End in diesem Jahr am Start gewesen. Und die Hallen waren an allen Tagen bestens besucht. Neben Geräten der Superlative gab es natürlich auch wieder zahlreiche Neuheiten, Innovationen und echte Schmankerl zu entdecken. Auf den folgenden Seiten habe ich meine Eindrücke reich bebildert für Sie zusammengefasst.

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Freitag, 22. Mai 2015

Für den Mac gab es das letzte große "Aufräum-Update" vor sechs Jahren. Nachdem spätestens mit Mac OS X 10.5 Leopard immer deutlicher Performance- und Qualitätsmängel auftraten, entschloss sich Apple zur Entwicklung von Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Das Motto lautete, alles schneller und zuverlässiger zu machen, dafür auf neue Funktionen zu verzichten. Für iPhone und iPad gab es hingegen noch kein Update unter dieser Devise.

Mit iOS 9 soll sich dies aber ändern, wie bereits seit Monaten immer wieder berichtet wird. Statt vieler neuer Features bringe iOS 9 drei wesentliche Verbesserungen mit: Mehr Geschwindigkeit, höhere Stabilität und Fehlerbehebungen. Doch nicht nur iOS 9, auch für OS X 10.11 verfolge Apple den Plan, in erster Linie auf Qualität zu achten und funktionelle Neuerungen hinten anzustellen.

Von Apple-internen Quellen sei zu hören, dass Apple mit OS X 10.11 zwar keine komplette Feature-Pause einlege, geplante Funktionen aber verschiebe. Immer mehr Nutzer hatten sich darüber beschwert, wie fehlerbehaftet vor allem die letzten beiden großen Updates ausfielen. Apples Entwicklerteams übten deswegen Druck auf das Management aus, mehr Zeit zur Fehlerbehebung zu erhalten und an einem Update im Stile von Snow Leopard arbeiten zu dürfen.

Sicherheit steht vorne
Apple gehe bei iOS 9 und OS X 10.11 nicht nur die Themen Stabilität und Geschwindigkeit an, auch Sicherheit stehe ganz weit vorne. Unter anderem soll ein Sicherheitssystem namens "Rootless" Einzug halten, das jeglichen administrativen Zugriff auf bestimmte Dateien verhindert. Dadurch bietet sich unter anderem ein sehr viel besserer Schutz vor Malware - fraglich bleibt, ob unter iOS 9 dann noch Jailbreaks möglich sind. In OS X lasse sich "Rootless" angeblich deaktivieren, unter iOS 9 nicht.

Weiterlesen: iCloud, Ältere Geräte, Oberfläche und Swift
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Wer eine Smartwatch möchte, hat bald eine weitere Alternative zur Apple Watch. Die über Kickstarter finanzierte Pebble Time ist ab nächster Woche erstmals lieferbar. Die erste Fuhre von Pebble-Time-Modellen werde ab dem 27. Mai versandt; bis spätestens Mitte Juni sollen alle Kunden, die über Kickstarter bestellt haben, beliefert werden.

Pebbles Kickstarter-Kampagne ist die erfolgreichste der Geschichte dieser Plattform. 78.471 Unterstützer spendeten insgesamt über 20 Millionen Dollar – ursprünglich rief Pebble als Spendenziel lediglich 500.000 Dollar aus und erreichte diese Marke schon eine halbe Stunde nach Kampagnen-Beginn.

Allerdings steckt der aufstrebende Smartwatch-Anbieter im Moment trotzdem in finanziellen Schwierigkeiten. Pebble bekomme das schnelle Unternehmenswachstum nicht in den Griff und habe Probleme damit, dringend benötigtes zusätzliches Kapital aufzutreiben – so eine aktuelle Meldung. Eine Bank lehnte bereits Pebbles Wunsch nach einem Kredit in Millionenhöhe ab.



Die Pebble Time hat zwar statt eines Touch-Displays „nur“ ein E-Paper-Farbdisplay, kann dafür aber mit einer langen Akkulaufzeit von über einer Woche und einem gegenüber der Apple Watch niedrigeren Preis von 199 Dollar punkten. Außer der Pebble Time bietet der Hersteller auch die Edelstahlvariante Pebble Time Steel an – diese ist 100 Dollar teurer als das Standardmodell.

Pebble-CEO Eric Migicovsky zeigte sich im März erfreut darüber, dass der Medien-Hype rund um die Apple Watch auch dem eigenen Unternehmen zugute kam: "Wenn das größte Unternehmen der Welt deinen Markt betritt, ist das eine Bestätigung, von der man eigentlich nur träumen kann." Migicovsky sieht 2015 als ein "außergewöhnlich aufregendes Jahr" für Smartwatches.

Trotz der hervorragenden Kickstarter-Zahlen liegen die voraussichtlichen Verkaufszahlen der Pebble Time allerdings weit unter denen der Apple Watch – während Pebble in den ersten Wochen wohl bestenfalls einige hunderttausend Kunden gewinnen kann, sehen Marktbeobachter die Apple Watch im gleichen Zeitraum bei vier bis sechs Millionen verkauften Exemplaren. Die erste Smartwatch von Pebble (Pebble Watch) verkaufte sich bis Ende 2014 über eine Million Mal.
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In dieser Woche finden Nutzer im Mac App Store verschiedene preisreduzierte RSS-Reader vor, sodass auf diesem Gebiet für jeden etwas dabei sein sollte. Bei den Sonderangeboten für iPhone und iPad sind angesichts des schönen Wetters vor allem Apps zum Thema Foto- und Bildbearbeitung stark vertreten. Doch auch für Freunde der Textverarbeitung lässt sich in Form von Textkraft Pocket in dieser Woche ein Schnäppchen machen. Nachfolgend alle Apps im Überblick:

Mac App Store


1Password — 34,99 € statt 49,99 €
Diese App merkt und verwaltet alle anfallenden Kennwörter und sichert diese durch ein Hauptkennwort - das einzige, das man sich merken muss. Darüber hinaus werden auch Kreditkartendaten sowie Notizen unterstützt. Die optionale Synchronisation ist über WiFi, iCloud und Dropbox möglich. (OS X 10.10+)


Horus News Reader — gratis statt 7,99 €
Im ungewöhnlichen Design einer Medienverwaltung präsentiert sich dieser RSS-Reader und eignet sich daher vor allem für Bilder-lastige RSS-Feeds. Einzelne Einträge sind in Kanälen zu sehen und lassen sich im integrierten Browser betrachten. (OS X 10.6+)


Leaf — 3,99 € statt 7,99 €
Eher klassisch präsentiert sich dieser von Apple ausgezeichnete RSS-Reader, der in seinem Aufbau an die Mail-App erinnert. Neben RSS werden auch Sammeldienste wie Feedly, NewsBlur, Feedbin und Feed Wrangler unterstützt. Einträge lassen sich unter anderem nach Evernote, Facebook, Pocket und Twitter exportieren. (OS X 10.9+)


NewsBar — 3,99 € statt 4,99 €
Einen wiederum anderen Ansatz verfolgt dieser RSS-Reader, der sich als transparente Leiste auf den Desktop-Hintergrund legt. Dank detailliertem Filter mit Alarmton und Anbindung an die Mitteilungszentrale verpassen Nutzer dennoch keine wichtigen Meldungen. (OS X 10.6+)


ReadKit — 4,99 € statt 9,99 €
Der RSS-Reader kann nicht nur Feeds direkt abonnieren, sondern unterstützt auch Dienste wie Delicious, Feedbin, Feedly, Fever, Instapaper, NewsBlur, Pinboard, Pocket und Readability. Dank Anbindung an die Mitteilungszentrale bleiben Nutzer selbst dann informiert, wenn die Seite kein Web-Push anbietet. (OS X 10.8+)


Softmatic QR Perfect — gratis statt 9,99 €
Ob auf Tickets, Plakaten oder Verpackungen - QR-Codes sind vielseitig verwendbar. Mit dieser App lassen sich eigene QR-Codes generieren, um E-Mail-Adressen, Standorte, Termine, Visitenkarten oder Web-Adressen elektronisch lesbar auszudrucken. (OS X 10.7+)


view — gratis statt 3,99 €
Diese App erlaubt Videos als Desktop-Hintergrund. Voraussetzung ist lediglich die Kompatibilität zu QuickTime. Alternativ lässt sich auch die iSight oder eine angeschlossene Kamera als Hintergrundbild definieren. (OS X 10.7+)
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Einen Computer zu entwerfen, den man schon wenige Stunden nach dem Kauf in Betrieb nehmen kann - so lautete vor fast vier Jahrzehnten die Idee von Steve Jobs und Steve Wozniak. In einem jetzt wieder aufgetauchten Video der 80er Jahre mit vielen interessanten Fotos wird ein Blick auf das damals noch sehr junge Unternehmen geworfen. Zu Wort kommen unter anderem die Apple-Gründer selbst und schildern, was so großartig an ihrer Vision war, was Apples Produkte ausmachen und wie es überhaupt zur Entwicklung des Computers kam.


Die Stimme am Anfang des Videos stammt übrigens von Paul Terrell, dem Gründer des legendären Byte Shops. Es handelte sich dabei um eines der weltweit ersten Computergeschäfte - und zudem um jenen Store, in dem Apple die ersten Computer verkaufen konnte. Paul Terrell hatte Steve Jobs im Jahr 1976 versprochen, dass er gleich 50 Exemplare des Apple I abnehmen würde, gelänge es Jobs und Wozniak, diese bereits als fertige Geräte und nicht nur als Baukasten anzubieten. Der Preis eines solchen Apple I lag im Verkauf bei 666,66 Dollar, Terrell bezahlte im Einkauf 500 Dollar pro Stück.


Aufmerksamen Betrachtern des Videos fiel übrigens ein interessantes kleines Detail auf. Wer einen genauen Blick auf die eingeblendeten Bilder von Steve Jobs wirft, wird feststellen, dass sein damaliger Uhrengeschmack auch heute noch aktuell ist. Man könnte fast glauben, Jobs trug vor mehr als 30 Jahren bereits eine Apple Watch mit Gliederarmband:

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Apple könnte iPads bald um zwei vielgeforderte Features erweitern. Das Unternehmen aus Cupertino plane für die nächste iOS-Version sowohl Multi-User-Support als auch eine Dual-View-Ansicht für Apps, so eine aktuelle Meldung. Die Dual-View- beziehungsweise Splitscreen-Ansicht stellt mehrere App-Fenster nebeneinander dar und ermöglicht zum Beispiel die Arbeit an zwei Pages-Dokumenten gleichzeitig.

Der Nutzer soll die Wahl haben, ob Apps die Hälfte, ein Drittel oder zwei Drittel des Displays füllen. Zudem kann der User entscheiden, ob mehrere Fenster einer App angezeigt werden oder verschiedene Apps nebeneinander. Ursprünglich habe Apple Dual-View schon für iOS 8 geplant, die Entwicklung zugunsten von System-Optimierungen für iPhone 6, 6 Plus und Apple Watch jedoch zunächst einmal zurückgestellt.

Das zweite größere iOS-9-Feature für iPads werde die von vielen Usern schon seit Jahren gewünschte Mehrbenutzer-Unterstützung. Wie vom Mac bekannt sei es Nutzern darüber möglich, mehrere Accounts auf einem iPad anzulegen; einzelne User hätten so ausschließlich Zugriff auf ihre eignen Apps, Videos und sonstigen Daten.

Ob der insbesondere an Geschäfts- und Bildungskunden gerichtete Multi-User-Support tatsächlich schon auf der WWDC präsentiert wird, ist aber noch ungewiss. Apple könnte das Feature auch erst mit dem iPad Pro vorstellen, welches das Unternehmen aus Cupertino wohl Ende des Jahres oder Anfang 2016 veröffentlicht.

Das iPad Pro geistert schon länger durch die Gerüchteküche und soll ein 12-Zoll-Display, längere Akkulaufzeiten und optionale Stiftbedienung bieten. Zusammen mit Multi-User-Support und Split-Screen-Ansicht könnte Apple das XXL-iPad als ultimatives Arbeitstier vermarkten und so vor allem den Pro-Sektor ansprechen. Außerdem würde Apple dadurch zu den in Unternehmen immer populäreren Surface-Modellen von Microsoft aufschließen, was den Funktionsumfang angeht.
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Adobe hat bei der Entwicklung mobiler Apps einen Strategiewechsel angekündigt, dem Photoshop Touch für iPhone und iPad zum Opfer fallen wird. Demnach soll die Anfang 2012 erschienene App zugunsten kleinerer Spezial-Apps nicht mehr weiterentwickelt werden und schon am 28. Mai aus dem App Store verschwinden. Photoshop Express wird von dieser Maßnahme nicht betroffen sein.

Anders als bei der Mac-Version soll die gesamte Palette an Bearbeitungsfunktionen zukünftigen auf mehrere Mobil-Apps aufgeteilt werden, die sich bestimmten Kreativprozessen widmen. Adobe möchte so innovativere Möglichkeiten zur Bildbearbeitung bereitstellen, als es mit einer Photoshop-Variante für Multitouch-Geräte der Fall wäre.

Die neuen Apps sollen die Mac-Version von Photoshop ergänzen, wobei die Creative Cloud eine zentrale Rolle für alle Kreativprojekte übernimmt. Nutzer können so zwischen den verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten wechseln und Projekte über Geräte hinweg synchronisieren.

Wie sich Adobe dies vorstellt, kann man bereits an den Apps Photoshop Mix zur Kombination meherer Fotos, Photoshop Sketch für Stift- und Finger-Zeichnungen sowie Adobe Brush CC (Pinselverwaltung), Comp CC (Layoutvorlagen) und Shape CC (Cliparts) sehen. Diese können Grafikelemente über die Creative Cloud austauschen und mithilfe des Adobe Ink-Stifts teilweise im Funktionsumfang erweitert werden.


Den nächsten Schritt will Adobe mit Projekt "Rigel" vollziehen. Dabei handelt es sich um eine Retusche-App, mit der sich hochauflösende Bilder von 50 Megapixeln flexibel überarbeiten lassen. Während der gesamten Bearbeitungsphase kann der Nutzer auf das Ausgangsbild zurückgreifen. In einem Video demonstriert Adobe bereits einige Möglichkeiten der App. "Rigel" wird voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen. Im Zuge dessen verspricht Adobe auch Anroid-Apps mit ähnlichem Funktionsumfang, nennt hierfür aber keinen Zeitrahmen.
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In der Vorstellung des Anfang der Woche aktualisierten MacBook Pro (Store: ) schreibt Apple lapidar, dass auch der Flash-Speicher schneller wurde - ohne dies mit konkreten Daten zu untermauern oder in Superlativen zu schwelgen. Erste Benchmarktests zeigen allerdings, dass Apple alles Recht dazu gehabt hätte: Noch nie hatte eine Mac-SSD auch nur annähernd so beeindruckende Leistungswerte. QuickBench misst Lesegeschwindigkeiten von bis zu 2,05 GB pro Sekunde, beschrieben werden kann der Speicher mit bis zu 1,25 GB pro Sekunde. Das ist rund 2,5 mal mehr als bei der Vorgängerversion - und auch fast doppelt so schnell wie der Flash-Speicher im Mac Pro.

Dieser enorme Geschwindigkeitsgewinn dürfte auch darüber hinwegtrösten, dass Apple beim MacBook Pro 15" weiterhin Intels ältere Haswell-Architektur verbaut und nicht auf die neue Broadwell-Plattform umstieg. Zwar wurde ein solcher Wechsel im Vorfeld als sicher angesehen, blieb dann allerdings aus und Apple entschied sich lediglich für etwas schnellere Haswell-Chips. Im MacBook Pro 13" befindet sich damit eine neuere Intel-Plattform, als im Top-Modell. Auch das MacBook Air sowie das 12"-MacBook setzen im Gegensatz zum MacBook Pro auf Broadwell und nicht auf Haswell.

Der Grund dafür ist relativ simpel: Während Intel Broadwell-Prozessoren mit zwei Kernen liefern kann, sind die Versionen mit vier Kernen weiterhin nicht verfügbar. Auch beim iMac schied daher eine Umstellung auf die aktuelle Plattform aus. Es ist davon auszugehen, dass Apple Broadwell bei QuadCore-Macs komplett auslässt und erst mit der nächsten Architektur namens "Skylake" weitreichendere Änderungen am Innenleben vornimmt. Intel rechnet damit, erste Skylake-CPUs in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt bringen zu können. Für Apples Produktplanung bedeutet dies, ab Herbst mit einem neuen Mac Pro und wahrscheinlich Anfang 2016 mit neuen Modellen des MacBook Pro aufwarten zu können.
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Donnerstag, 21. Mai 2015

Die Einführung der Apple-eigenen Kartenlösung vor zweieinhalb Jahren war ein Debakel für Apple. Grobe Fehler beim Kartenmaterial sowie bei Routen und Darstellungen brachten Apple verheerendes Presseecho ein und sorgten für viel Spott. Auch wenn Apple den Dienst kontinuierlich verbesserte und die meisten Fehler seitdem ausbesserte, blieben bis auf Einführung von 3D-Darstellung sowie einer Mac-Version große Verbesserungen aus.

Vor wenigen Monaten tauchte ein Bericht auf, der von Organisationschaos in den verschiedenen Dienste-Teams sprach - darunter auch der Maps-Abteilung. Die Entwicklung verlaufe daher außerordentlich zäh und geplante Neuerungen müssen weit nach hinten verschoben werden. Angeblich sollten die Apple-Karten schon mit iOS 8 endlich auch Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln beinhalten und diese in die Routenplanung aufnehmen. Angesichts interner Probleme und dem Weggang wichtiger Mitarbeiter war das Update aber nicht umzusetzen - so TechCrunch im vergangenen Jahr.

Einem neuen Bericht zufolge werde nun aber Karten aus iOS 9 auch öffentliche Verkehrsmittel enthalten. Ohne Bus- oder Bahnfahrpläne studieren zu müssen, könnte sich der Anwender einfach über Apples Karten-App im Nahverkehr zurechtfinden. Apple hatte deswegen in den vergangenen Jahren mehrere Spezialisten für Nahverkehr-Navigation übernommen. Unbekannt bleibt natürlich, ob vorerst nur Daten von Städten in den USA eingebunden werden oder ob auch hierzulande Informationen zur Verfügung stehen. Sicherlich wären dies zu Anfang nur wenige, große Städte.

Noch ein weiteres Thema hat Apple angeblich in Angriff genommen: Navigation in Gebäuden. Auch in öffentlichen Gebäuden oder in Büros wäre die Navigationslösung dann zu verwenden. Zum Kartografieren setzt Apple kleine Roboter ein, die via iBeacon-Sensoren genau ihre Umgebung erfassen. 9to5mac zufolge arbeiten die Roboter momentan nur in Apples eigenen Büros in Cupertino - man kann sich also ziemlich sicher sein, dass eine internationale Einführung noch ziemlich weit entfernt ist.
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Seit den Morgenstunden kam es zu weitreichenden Ausfällen verschiedener Apple-Dienste. Insgesamt elf Dienste funktionierten nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt. Laut Apples Status-Seite waren rund 40 Prozent der Nutzer davon betroffen und konnten etwa acht Stunden lang Dokumente in der Cloud, Fotos, iCloud Drive, iCloud‑Account und Anmeldung, iCloud‑Backup, iCloud‑Mail, iCloud‑Schlüsselbund, iMovie Theater, iWork für iCloud Beta, Mein iPhone, iPad, iPod touch und meinen Mac suchen sowie Zurück zu meinem Mac nicht mehr richtig nutzen.

Seit 15:30 meldet Apple, dass die Probleme nun behoben sind. Alle Apple-Dienste sollten demnach ab sofort oder zumindest in Kürze wieder ordnungsgemäß ihre Arbeit aufnehmen. Momentan noch immer deaktiviert ist allerdings die Verkehrsanzeige in den Apple Maps - diese steht schon seit gestern nicht mehr zur Verfügung. Warum es zu den weitreichenden Problemen kam, bleibt unbekannt. Als im März schon einmal weltweit fast den ganzen Tag lang kein Zugriff auch zahlreiche iCloud-Dienste möglich war, machte Apple interne DNS-Fehler dafür verantwortlich.
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In den Apple Discussion mehren sich die Meldungen über eine unzuverlässige Pulsmessung der Apple Watch seit Installation des System-Updates. Demnach funktioniert die Messung der Herzfrequenz nur noch sporadisch und zwar hauptsächlich beim Öffnen der entsprechenden Apps. Im Hintergrund hingegen erfolgt die normalerweise alle zehn Minuten stattfindende Messung nicht mehr - oder mit etwas Glück zumindest kurzzeitig für wenige Stunden.

Dies hat zur Folge, dass mit Apple Watch OS 1.0.1 kein Profil des Herzfrequenz mehr angelegt werden kann, das sich dann beispielsweise für Diagnosen oder Forschungszwecke weiterverwenden lässt. Sofern Nutzer auf die regelmäßige Messung des Puls angewiesen sind, sollte von einer Aktualisierung der Apple Watch System-Software vorerst Abstand genommen werden.

Aktualisierung:
Offenbar funktioniert auch das Stummschalten eines Anrufs nicht mehr zuverlässig. Bei einem eigehenden Anruf kann man durch Handauflegen auf das Display der Apple Watch den Anruf stumm schalten, sodass die Uhr nicht mehr vibriert. Dies funktioniert zwar teilweise noch, aber anschließend kann es vorkommen, dass für mehrere Sekunden das Apple-Logo erscheint - ein Hinweis, dass die zugehörige App oder eine Systemkomponente abgestürzt ist.
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Nachdem Apple überraschend ein neues Dock für iPhones mit Lightning-Anschluss vorgestellt hat, folgen nun Spekulationen über eine der Produktabbildungen. (Zur Abbildung: ) Zu sehen ist das Dock, auf dem ein schwarzes 4-Zoll-iPhone mit Touch ID und farbigem Rahmen steckt. Während einige hier nun ein iPhone 6c sehen wollen, rechnen andere eher mit einem Photoshop-Fehler beim Home-Button. Für einen Photoshop-Fehler spricht auch die graue Ecke am Gehäuse, die bei höchster Auflösung wahrgenommen werden kann.

Es könnte also sein, dass hier der Touch-ID-Sensor nur aus Versehen auf einem iPhone 5c gelandet ist. Eine dritte Erklärung wäre darüber hinaus noch die Darstellung eines iPhone 5s mit Schutzhülle, doch dies wäre für Apple untypisch, da Dritthersteller-Schutzhüllen auf Produktfotos von Apple nie zu sehen sind.


Aktualisierung:
Die Produktabbildung wurde von Apple korrigiert. Es handelt sich demnach um ein iPhone 5c.
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Weitere Schlagzeilen

Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,4%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,5%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,0%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,2%
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