Die erfolgreiche Zeit des iPods ist längst abgelaufen und sowohl Apple als auch die Nutzer verlieren mehr und mehr das Interesse am einst so erfolgreichen Produkt. Ob nun die Verkaufszahlen zurückgehen, weil Apple kaum noch Neuerungen im iPod-Bereich vorstellt - oder ob Apple keine Neuerungen mehr vorstellt, weil die Verkaufszahlen so zurückgehen - Fakt ist jedoch, dass der iPod keine große Zukunft mehr hat. Vor wenigen Jahren hieß es, dass einzig der iPod touch zufriedenstellende Verkaufszahlen aufweise, wohingegen kaum noch jemand klassische iPods kaufen wolle. Der enorm lange Produktzyklus des iPod touch weist allerdings darauf hin, dass auch das "iPhone ohne Telefon" nicht mehr häufig nachgefragt wird.

Einem Bericht zufolge plant Apple aber in diesem Jahr noch einmal eine Neuauflage des iPod touch - die erste Modellüberarbeitung seit 2012. Wenn Apple der bisherigen Produktpolitik treu bleibt, so erhält der kommende iPod touch die Hardware eines älteren iPhone-Modells. Vermutlich entscheidet sich Apple daher entweder für einen A6- oder den 64-Bit-fähigen A7-Prozessor. Auch bei der Speicherkapazität könnte sich etwas tun; derzeit gibt es den iPod touch mit bis zu 64 GB Speicher, iPhone und iPad bringen hingegen bis zu 128 GB mit. Auch mit verbesserten Kameras ist zu rechen, so die Angaben. Bis auf aktuellere Hardware sind aber wohl keine weitreichenden Neuerungen mehr zu erwarten. Angeblich bleibt Apple sogar beim 4"-Display und stellt nicht auf die größeren Displays von iPhone 6 oder iPhone 6 Plus um.


Die sonstigen iPod-Modelle
Nicht nur der iPod touch, auch die anderen iPod-Modelle wurden schon lange nicht mehr verbessert. Den iPod classic hatte Apple im vergangenen September aus dem Sortiment genommen, den iPod nano gibt es seit September 2012 in unveränderter Form, der iPod shuffle wurde letztmalig im September 2010 grundlegend überarbeitet. Es gab bislang noch keine Informationen, ob Apple den anderen Baureihen noch ein Update spendiert oder sie irgendwann einschlafenlässt. Zuletzt noch etwas Statistik: Im Weihnachtsgeschäft 2014 verkaufte Apple nur noch rund 2,5 Millionen iPods, fünf Jahre zuvor waren es noch mehr als 22 Millionen Exemplare.
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Tim Cooks Aussage vor einigen Wochen, er trage seine Apple Watch auch beim Duschen, war bereits eine kleine Sensation - galt es zuvor noch als ziemlich sicher, dass man die Apple Watch allenfalls Spritzwasser, nicht jedoch einem Wasserstrahl aussetzen darf. Apple selbst bezeichnet die Uhr als wasserabweisend gemäß Klassifizierung „IPX7“. Diese Stufe ist so definiert, dass man das Gerät theoretisch bis zu 30 Minuten mit einer Wassersäule von bis zu einem Meter belasten kann. Allerdings fügt Apple gleich hinzu, dass es sich dabei um Spritzwasserschutz und nicht um Wasserfestigkeit handelt - immerhin übt ein Strahl mitunter sehr viel mehr Druck aus als besagte Wassersäule.

Ein Team aus Australien wollte es genauer wissen und brachte die Apple Watch mit jeder Menge Wasser in Kontakt. Erwartungsgemäß gab es unter der Dusche keinerlei Probleme, selbst wenn sich die Uhr direkt unter dem Wasserstrahl befand. Anschließend wurde die Apple Watch fünf Minuten lang in einen Wassereimer gelegt - wieder ohne jegliche Beschädigung. Die nächste Stufe: 15 Minuten lang musste die Apple Watch im Pool verweilen. Unter Wasser funktionierte zwar die Bedienung des kapazitiven Displays natürlich nicht, per Digital Crown ließ sich das Gerät aber weiterhin steuern.

Wie viele andere Hersteller auch äußerte sich Apple damit sehr vorsichtig zur Dichtigkeit - sehr häufig halten technische Geräte höhere Belastungen aus, als der Hersteller ihnen offiziell zubilligt. Anbieter wollen dadurch auf der sicheren Seite sein, unter anderem auch aufgrund zu befürchtender rechtlicher Auseinandersetzungen falls die Angaben im Prospekt dann im alltäglichen Gebrauch doch nicht zutreffen.

Eine Taucheruhr ist die Apple Watch damit zwar in keinem Fall - allerdings erheblich besser gegen Wasser geschützt, als manch einer dachte und damit auch noch ein gutes Stück alltagstauglicher als nach der ersten Vorstellung befürchtet. Ob es allerdings eine gute Idee ist, die Apple Watch auch im Schwimmbad nie abzulegen, sei einmal dahingestellt. Einen dauerhaften Unterwasser-Einsatz wird die Uhr wohl sicherlich nicht mit besonders langer Lebensdauer quittieren.

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Nicht alles steht heute im Zeichen der Apple Watch, denn auch abseits der Uhr gibt es noch Interessantes zu berichten. Zu den preisreduzierten Apps zählen in dieser Woche unter anderem der PDF-Editor PDFGenius für den Mac sowie das preisgekrönte Adventure "Leo's Fortune" für iOS. Nachfolgend alle Sonderangebote des App Store im Überblick:

Mac App Store


Circle — gratis statt 4,99 €
Diese App ist ein virtueller Winkelmesser, der auf dem Display die visuelle Bestimmung von Winkeln erlaubt. Die Steuerung ist mittels Maus oder Tastatur möglich, einschließlich Zusatzoptionen für Größe, Position, Rotation und Transparenz. (OS X 10.9+)


PDFGenius — 4,99 € statt 14,99 €
Wer komplexe PDF-Dokumente plant, kann mithilfe von PDFGenius komfortabel und schnell eine größere Anzahl von PDFs zu neuen Dokumenten kombinieren, bearbeiten und per Kennwort sichern. Die Auswahlfunktion kann zwischen geraden und ungeraden Seiten sowie anderen Einteilungen unterscheiden. (OS X 10.8+)


Speaking — gratis statt 4,99 €
Seit vier Jahren ist in OS X die Sprachausgabe auch auf Deutsch enthalten. Speaking stellt das System zur Verfügung, um beliebigen Text per Sprache über die Lautsprecher auszugeben oder als Audio-Datei für die Weiterverwendung zu exportieren. Mehrere Regler erlauben die Stimmanpassung. (OS X 10.9+)


iOS App Store


Coinverter — gratis statt 0,99 €
Mehr als 160 Währung lassen sich in dieser App umrechnen. Um den Überblick über gängigste Währungen zu behalten, lässt sich zum Glück eine Vorauswahl treffen und die Basiswährung für Umrechnungen definieren. (iOS 7.0+)


deej — 5,99 € statt 7,99 €
Diese minimalistische DJ-Software bietet die gängigsten Funktionen professioneller Mischpulte. Geboten wird unter anderem BPM-Erkennung, Autosync, Crossfader, Effects, Equalizer, Scratch sowie Unterstützung von Dropbox und SoundCloud. (iOS 7.0+)


Leo's Fortune – 0,99 € statt 4,99 €
In diesem mit einem Apple Design Award ausgezeichneten Spiel begibt man sich durch handgezeichnete Welten und Animationen auf die Suche nach den geheimnisvollen Dieb des Goldes. (iOS 7.0+)


Prompt 2 — 4,99 statt 14,99 €
Der Name ist Programm, denn hier dreht sich alles um die Kommandozeile per SSH. Neben synchronisierten Server-Einstellungen gibt es eine Zwischenablage für häufige Befehle sowie Schlüsselverwaltung und TouchID-Schutz. (iOS 7.1+)
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Während sich die ersten Kunden darüber freuen, endlich ihre Apple Watch in Empfang nehmen zu können, herrscht bei iFixIt Begeisterung, die Apple Watch endlich zerlegen zu dürfen. Der wie üblich reichlich bebilderte Zerlege-Bericht gibt einen guten Überblick, wie das Innenleben der Apple Watch beschaffen ist und aus welchen Komponenten der kleine Computer am Handgelenk besteht.


Auch wenn man beim Zerlegen einiges an Fingerspitzengefühl mitbringen muss, so erhält die Apple Watch dennoch einen recht guten "Repairability Score". iFixIt vergibt fünf von zehn Punkten - in der Begründung heißt es, der Akku sei schnell und einfach auszuwechseln, man müsse nur schwachen Klebstoff lösen. Der eigentliche Computer in der Watch besteht aus einem kombinierten, verlöteten Board - gibt der Prozessor auf, so muss ziemlich viel ausgetauscht werden.


Wenig überraschend kommt die Feststellung, dass sich das Innenleben von Apple Watch und Apple Watch Sport nicht unterscheidet. Die Packungen sind jedoch sehr unterschiedlich gehalten - auch deswegen, da einigte Armbänder der Apple Watch ohne Namenszusatz nicht so flexibel wie die Varianten für die Apple Watch Sport sind.
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Täglich verkünden die Software-Schmieden neue Umsetzungen für die Apple Watch, jetzt ist auch der Watch App Store mit 3.000 Apps online. Diesen erreicht man direkt im iPhone ab iOS 8.2 über die Apple Watch App. Die untere Menüleiste enthält die Punkte "Empfohlen" und "Suchen". Über den ersten Befehl gelangen die Watch-Besitzer zu den üblichen Kategorien wie "Bildung", "Produktivität" oder "Spiele" und können darüber in den zugehörigen Apps stöbern. Alternativ tippt man auf "Suchen" und gibt einen Namen ein. Dann listet die App alle passenden Programm für die Uhr auf.

Wir haben uns im vornherein schon einmal die wichtigsten Vertreter herausgepickt und stellen sie in Kurzform vor. Ein Klick auf den Preis bringt Interessenten direkt zum App Store, um mehr über den Kandidaten zu erfahren beziehungsweise ihn direkt zu laden.


Finanzen und Office

Auf der App "Meine Bank" finden Kunden der Deutschen Bank alle ihre Konten, Depots und Karten. Per VoiceOver kann man sich die Einträge vorlesen lassen.
Meine Bank — gratis

Sumptus verwaltet die Ausgaben und Einnahmen des Nutzers auch per Watch-App.
Sumptus — 3,99 €

PowerPoint für iOS lässt sich nun über die Watch fernsteuern. Man kann die Präsentation starten und von Folie zu Folie hüpfen. Die App blendet deren Anzahl und die vergangene Zeit ein.
PowerPoint Remote — gratis

Über die Watch-App Keynote Remote können Nutzer ihre Präsentationen fernsteuern.
Keynote Remote — gratis

Die Textverarbeitung Quip unterstützt die Apple Watch und stellt zudem Tabellen und To-Do-LIsten dar.
Quip — gratis

Mit dem Taschenrechner tizi Calc rechnet es sich auf der Uhr schöner: Verschiedene Designs und samt Animationen bietet Entwickler Equinux als In-App-Kauf an.
tizi Calc — gratis


Produktivität

Die Watch kann die zuletzt aufgenommenen Bilder in der One-Drive-App anzeigen und löschen. Zudem ist eine kategorien-basierte Suche möglich.
Microsoft OneDrive — gratis

OmniFocus informiert über anstehende Aufgaben auch mit einer Tagesansicht. Alarme gibt die App auf die Watch aus, alternativ können Nutzer Aufgaben eingeben oder diktieren.
OmniFocus 2 — 39,99 Euro

Die Wunderlist zeigt fällige Aufgaben auf dem Watchdisplay an, sie kann man von dort aus auch abhaken und umgruppieren
Wunderlist — gratis

Auch der To-Do-Manager Things unterstützt die Watch. Dabei steht die Tagesansicht im Vordergrund.
Things — 9,99 Euro

Ab Watch-Release zeigt die To-Do-Listen-App Clear Aufgaben und -Listen an. Per Wisch navigiert man zwischen ihnen.
Clear — gratis

Der Notizen-Alleskönner Evernote zeigt Einträge und kann Erinnerungen und Diktate aufnehmen.
Evernote — gratis

Invoice2go trackt die Arbeitszeit, erinnert an Stundenzettel und erlaubt automatische Rechnungserstellung.
Invoice2go — gratis

Slack ist die App zur gleichnamigen Social-Media-Plattform für Kollegen. Man kann damit chatten und andere Inhalte austauschen.
Slack — gratis

An Geschäftsleute wendet sich die Wirtschaftsanalysen-App Salesforce und bringt ihre wichtigsten Businessdaten auf dem Arm.
Salesforce — gratis

Seine Angestellten kann man mit BetterWork über die Arbeitsfortschritte auf dem Laufenden halten, auch per Apple Watch.
BetterWork — gratis

Das Organisations-Tool Trello eignet sich für ticketbasierte, verteilte Arbeit und arbeitet mit Karten und Kommentaren.
Trello — gratis

Ein schnellen Blick auf die Lieblings-Webseiten bietet Glimpse und aktualisiert dabei automatisch den gewünschten Seitenausschnitt in einem festgelegten Intervall.
Glimpse — 2,99 Euro

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Apple hat neben dem Benutzerhandbuch auch die ersten Support-Dokumente zur Apple Watch veröffentlicht. (Zur Übersicht: ) Hier geht es hauptsächlich um Themen, die bei Problemen mit der Smartwatch wichtig werden. Beispielsweise wird erklärt, wie sich eine Apple Watch wieder vom iPhone entkoppeln lässt, oder was zu tun ist, wenn der Code für die Apple Watch vergessen wurde. Ebenfalls anzutreffen sind Details zur Datensicherung sowie zur Hautverträglichkeit und Pflege von Armband und Gehäuse.

So weist Apple beispielsweise darauf hin, dass die Apple Watch und die Apple Watch Sport in Spacegrau und die Edelstahlkomponenten einiger Apple Watch-Armbänder Nickel enthalten. Da der Nickelanteil aber in allen Produkten der EU-Verordnung REACH entspricht, sollte dies in der Regel kein Problem darstellen.

Wer den Support in Anspruch nehmen muss, findet die dafür benötigte Seriennummer der Apple Watch übrigens auf der Rückseite, im Apple-Watch-Menü unter "Einstellungen" > "Allgemein" > "Info" oder in der Watch-App auf dem iPhone unter "Meine Uhr" > "Allgemein" > "Info".

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Nach der Lotterie unter App-Entwicklern hat Apple nun die Gewinner darüber informiert, dass diese bis Montag ihre Bestellung der größeren Apple Watch Sport mit blauem Armband aufgeben können, um die Smartwatch noch in der selben Woche zu erhalten. Die vom Apple Online Store angezeigten Lieferzeiten von bis zu 6 Wochen sollen Entwickler ignorieren, da sie nicht für das spezielle Express-Programm gelten.

Entwickler, welche keine Express-Lieferung gewonnen haben, wurden von Apple ebenfalls per E-Mail informiert. Hier besteht nur der reguläre Bestellweg mit einer voraussichtlichen Lieferung im Juni. Ob Entwickler damit eine Apple Watch noch rechtzeitig zur WWDC erhalten werden, ist angesichts der allgemein sehr hohen Nachfrage mehr als fraglich. In diesem Fall bleibt für die Watch-Entwicklung erst einmal nur der Simulator in Xcode.
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Parallel zur Markteinführung der Apple Watch hat man in Cupertino mit TestFlight und iMovie auch noch zwei Apps aktualisiert. In der neuen Version unterstützt die TestFlight-App für iOS selbstverständlich die Apple Watch bzw. das Apple WatchKit und bietet darüber hinaus kleinere Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen. TestFlight ist vor allem für App-Entwickler und -Tester interessant, welche einen größer angelegten Betatest durchführen.

Die aktualisierte Mac-Version von iMovie punktet prinzipbedingt nicht mit Unterstützung der Apple Watch. Wer aber die "Auspackzeremonie" der eigenen Apple Watch auf Video dokumentieren will, kann sich in der neuen Version 10.0.8 über eine verbesserte Bereitstellung auf YouTube freuen. Darüber hinaus hat Apple ein Problem behoben, dass den korrekten Start von iMovie verhinderte.
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Passend zur Markteinführung der Apple Watch ist im iBooks Store seit heute auch das offizielle Benutzerhandbuch erhältlich. (Zum Buch: ) Auf 85 Seiten bietet Apple neben einer Schnelleinführung für Ungeduldige auch ausführlichere Informationen zum grundlegenden Umgang mit der Apple Watch sowie zu den zahlreichen Funktionen. Im Vergleich zu den Einführungsvideos ist das Handbuch etwas weiter gefasst. Zu den Themen zählen: Aktien, Apple Pay und Passbook, Bedienungshilfen, Checks (Glances), Digital Touch, Fernsteuerung, Fotos, Gesundheit und Fitness, Kalender und Erinnerungen, Kamerafernsteuerung, Karten und Routen, Mail, Mitteilungen, Musik, Nachrichten, Passbook, Telefongespräche, Wetter, Zeitmessung, Zifferblätter.


Interessant ist dabei auch die thematische Behandlung von Apple Pay einschließlich der deutschsprachigen Benutzerführung. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Markteinführung in Deutschland für Apples mobiles Zahlungssystem doch noch in diesem Jahr erfolgt. Visa Europe hatte im März angekündigt, im April bereits die technischen Voraussetzungen für Apple Pay schaffen zu wollen.


Das Handbuch enthält auf den letzten Seiten noch weitere interessante Anmerkungen. So heißt es auf Seite 133 „Verwenden Sie nur Armbänder von Apple oder von Apple autorisierte Armbänder.“, was auf ein Zertifizierungsprogramm für Armbänder hinweist. Ein paar Seiten weiter macht Apple auch Angaben zum Feingehalt der goldenen Apple Watch Edition: „Das Uhrgehäuse der Apple Watch Edition und die goldenen Bestandteile der Bänder werden aus 18 Karat Gold gefertigt (750/1000 Feingehalt).“
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Die ersten Kunden haben ihre Apple Watch erhalten und Bilder sowie ein Video über das Auspacken der edlen Geräts ins Netz gestellt. Apples Modelle der ersten neuen Produktkategorie seit dem iPad 2010 kommen in einer fast quadratischen Box. Die Uhr liegt festgeklemmt in einer weich ausgekleideten Kunststoff-Kiste, die ungefähr Proportionen des Mac-Mini-Gehäuses hat. Alle Verpackungselemente sind komplett weiß. Unter der Watch-Box befindet sich das USB-Kabel mit dem runden Induktionsende.


Apple scheint nun mit einer liebgewonnenen Tradition zu brechen: Die Apple-Watch-Verpackung enthält keine kleinen Logo-Aufkleber mehr, im Gegensatz zu den Kisten aller anderen Hardware-Produkte des Herstellers. Die Uhr kommt mit bereits geladenem Akku, sodass der Kunde sie gleich anschalten und mit dem iPhone pairen kann. Dazu nimmt man die Apple Watch mit dem iPhone ins Visier: Die Kamera aktiviert sich und man muss die eigene Watch in ein entsprechend geformtes Fenster bringen.

Das Smartphone erkennt die Uhr, meldet den Zusammenschluss und anschließend kann der stolze Besitzer seine Apple Watch einrichten. Dazu muss er angeben, an welchem Arm er die Uhr zu tragen wünscht und einen Sicherheitscode festlegen. Es gibt bereits Nutzer, die Probleme mit dem Pairing-Code hatten: Die Uhr zeigte ihn nicht an. Allerdings löste ein Neustart das Problem in den meisten Fällen. Es gab weiterhin Watch-Besitzer, die bemerkten, dass die Synchronisation einer 1 GB-Playlist länger dauerte als erwartet.
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Randy Ubillos zählt wohl nicht zu den bekanntesten Personen der Führungsebene bei Apple, auch wenn er bei diversen Keynotes auf der Bühne stand und Programme vorführte - nämlich iMovie und iPhoto. Ubillos leitete die Entwicklung von Final Cut Pro, Final Cut Pro X sowie der Foto- und Video-Programme für Mac und iOS. Vor seiner Zeit bei Apple arbeitete Randy Ubillos im Premiere-Team von Adobe. Apple warb ihn allerdings ab, um Experten für Video-Software ins eigene Team zu holen. Auf dem folgenden Bild sieht man Ubillos auf der MacWorld 2009, er demonstriert soeben erstmals die neue Version von iMovie.


Nach mehr als 20 Jahren bei Apple kündigte er jetzt aber an, dass sein letzter Arbeitstag gekommen ist und er sich von Apple verabschiedet. In seinem Beitrag auf Twitter heißt es, er freue sich auf den Ruhestand und alle Abenteuer, die noch vor ihm liegen. Im Wortlaut: "After an amazing 20 years working on Apple products, today is my last day. I look forward to retirement and the adventures ahead. :-)"
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Donnerstag, 23. April 2015

Mit Einführung der Apple Watch geht man in Cupertino nun offenbar härter gegen Apps vor, die konkurrierende Smartwatches unterstützen. Wie mehrere Entwickler im Forum zur Pebble Smartwatch berichtet, wurden eingereichte App-Updates mit der Begründung abgelehnt, dass hierbei eine konkurrierende Mobile-Plattform erwähnt ist. Es spielt dabei offenbar keine Rolle, dass in der App-Beschreibung bereits seit mehreren Jahren die Unterstützung der Pebble Smartwatch als wichtige Funktion enthalten war.

Zumindest in den vorliegenden Fällen verlang Apple, offensichtliche Verweise auf andere konkurrierende Smartwatches zu entfernen. Dies kann sowohl Text als auch Screenshots betreffen. Ob dies alle Pebble-Apps einschließlich der offiziellen App betrifft, werden die kommenden Wochen zeigen.

Sollte es tatsächlich so weit kommen, wertet Apple zukünftig Smartwatches nicht mehr als Smartphone-Zubehör mit Bluetooth-Anbindung, sondern als Bestandteil einer mobilen Plattform. Ironie in diesem Zusammenhang ist bei den betroffenen Apps "SeaNav US" und "Wohin?", dass diese gerade mit den betreffenden Updates sowohl Pebble als auch Apple Watch unterstützen.

Weiterlesen: Apples E-Mail an einen Entwickler
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Apple hat am heutigen Abend ein Grafik-Update für den iMac veröffentlicht. Die Aktualisierung richtet sich an Besitzer eines iMac Retina sowie iMac 27" und iMac 21,5" (jeweils Modell "Late 2013"). Mit dem Update will Apple einen Fehler korrigieren, über den sich einige Nutzer beschwert hatten. So konnte es vorkommen, dass der iMac beim Betrachten sehr großer JPEG-Bilder nicht mehr ansprechbar war und einfror. Das rund 700 kb kleine Update lässt sich wie üblich via Software-Aktualisierung des Mac App Stores installieren. Betroffen ist nur OS X 10.10.3 - setzt man noch auf eine ältere Version, dann wird das Update auch nicht angeboten.
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Ab morgen ist die Apple Watch offiziell verfügbar und es wird sich wohl sehr schnell zeigen, ob intelligente Uhren die nächste Revolution in der Computerwelt darstellen - oder ob es sich eher um Spielzeug am Handgelenk ohne besonderen Nutzwert handelt. Der Branchenverband Bitkom hat eine Umfrage durchgeführt, wie das generelle Interesse an Smartwatches in Deutschland ausfällt. Das Ergebnis: Immerhin 40 Prozent der befragten Teilnehmer bekundeten Interesse. Vor zwei Jahren fand eine sehr ähnliche Umfrage statt, damals zeigten sich nur 31 Prozent dem Konzept gegenüber aufgeschlossen.

Interessant sind auch die Begründungen derer, die sich nicht für intelligente Uhren interessieren. Fast die Hälfte gab an, sich mit dem Thema nicht beschäftigt zu haben. 36 Prozent der Nein-Sager begründeten ihre Ablehnung damit, nicht ihre aktuell genutzten Uhren ersetzen zu wollen. 29 Prozent halten Smartwatches für zu teuer, ebenfalls 19 Prozent haben noch kein Modell gefunden, das ihnen optisch zusagt. Geringe Akkuzeit nennen gerade einmal 11 Prozent der Umfrageteilnehmer als Grund, warum sie nicht mit dem Kauf einer Smartwatch liebäugeln. Ein Drittel antwortete übrigens, datenschutzrechtliche Bedenken zu haben - immerhin wisse man nicht genau, was mit den erfassten Daten genau geschehe.
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In einem neuen Patentantrag widmet sich Apple erweiterten Möglichkeiten des Force Touch Trackpads, das momentan im MacBook 12" und MacBook Pro 13" anzutreffen ist. Dem Dokument zufolge lassen sich unterschiedliche Materialoberflächen mithilfe von Vibration und Temperatur simulieren. Sobald sich der Finger bewegt, wird durch vertikale Schwingung die Beschaffenheit des zu simulierenden Materials vermittelt.

Das Heiz- und Kühlsystem des Trackpads könnte wiederum die unterschiedlichen Wärmeleiteigenschaften simulieren. Beispielsweise lässt sich so Holz bereits bei der ersten Berührung als relativ warme Oberfläche darstellen, während Metall zunächst kühl bleibt und erst nach längerer Berührung an Wärme gewinnt.

Das von Apple verbaute Force Touch Trackpad würde also nur noch ein Heiz- und Kühlsystem benötigen, um das vorliegende Patent umzusetzen. Apple hatte das Patent im Oktober 2013 angemeldet.

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