Apples Aktie hat den Kurs von 120 Dollar erreicht und somit einen erneuten Höchststand erklommen. Im Herbst 2012 lag das Wertpapier zwar schon einmal bei 700 Dollar, Apple führte aber einen Split im Verhältnis 7:1 durch. Warum die Aktie innerhalb weniger Tage um zehn Dollar an Wert zulegte, ist recht einfach zu erklären. Die am Dienstag verkündeten Quartalsergebnisse übertrafen sämtliche Prognosen und unter Marktbeobachtern herrscht weitgehend Einigkeit, dass kein Ende der Erfolgswelle in Sicht ist.

Die Kursziele wurden daher erheblich nach oben korrigiert und liegen zwischen 130 und 150 Dollar. Investor Carl Icahn ist sogar der Meinung, dass Kurse von mehr als 200 Dollar pro Aktie eintreten können. Große Hoffnungen der Börse sind - neben weiterhin hohen Verkaufszahlen des iPhones - auch mit der bevorstehenden Markteinführung der Apple Watch verbunden. Die intelligente Uhr soll ab April in den Verkauf gehen und für Apple ein weiteres wichtiges Standbein werden.
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Nachdem Disney im vergangenen November das Open-World-Spiel Infinity in Version 2.0 für aktuelle Spielekonsolen veröffentlicht hat, steht nun die Portierung für iPhone und iPad zum Download bereit (Store: ). Um Grafik in Konsolen-Qualität bieten zu können, greift die Disney-App auf die Metal-Engine von iOS 8 zurück. Auf älteren Systemen und auf Geräten ohne 64-Bit-Prozessor, wie beispielsweise dem iPhone 5, muss man sich hingegen mit einfacherer 3D-Grafik zufriedengeben.


Wie bei anderen Open-World-Spielen stehen auch bei Infinity fast unendlich viele Möglichkeiten zur Auswahl, um die Disney- und Marvel-Welt einschließlich ihrer Figuren zu verändern. Beispielsweise lassen sich Gebäude errichten und zerstören oder auch Blumen anpflanzen. Die Welt lässt sich auf unterschiedliche Weise erkunden - laufend, fliegend oder schwimmend. Ein vorgegebenes Spielziel gibt es nicht.


Eine wesentliche Neuerung von Version 2.0 ist der Online-Modus, mit dem mehrere Spieler gemeinsam zusammen in einer Welt spielen können. Eine Besonderheit: Dies ist plattformübergreifend möglich, sodass sich auch iPhone und Spielekonsole für den Mehrspieler-Modus kombinieren lassen. Darüber hinaus lassen sich auch interaktive Toybox-Spiele erstellen und mit anderen teilen.


Zu beachten gilt aber, dass ein Teil der Inhalte kostenpflichtig per In-App-Kauf erworben werden muss. In der Basis-Ausstattung ist Disney Infinity 2.0 aber kostenlos. Die drei zur Auswahl stehenden Charaktere ändern sich Disney zufolge regelmäßig. Einzelne Charaktere lassen sich zum Preis von jeweils 2,99 Euro aktivieren. Pakete mit Zusatzinhalten sind für je 4,99 Euro verfügbar.

Mindestvoraussetzung sind iOS 7.0 sowie 3,8 GB freier Speicherplatz.
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TUAW
Die Gerüchte bewahrheiten sich: AOL wird die Newsseite TUAW (The Unofficial Apple Weblog) schließen. AOL ist seit längerer Zeit schon nicht mehr als Provider aktiv, sondern investiert unter anderem in diverse Newsseiten. Eine groß angelegte Umstrukturierung soll das Betätigungsfeld lukrativer machen, TUAW ist eines der Opfer jener Maßnahmen. Laut The Verge schließt TUAW schon in den kommenden Tagen die Pforten.

Steuerurlaub für Auslandsvermögen
Apple verfügt über mehr als 180 Milliarden Dollar Barvermögen, der Großteil liegt allerdings nicht in den USA. Würde Apple das gesamte Vermögen zurück ins Heimatland holen, fielen noch einmal Steuern von fast 50 Milliarden Dollar an. Erneut wird in den USA diskutiert, ob man Unternehmen nicht für einen bestimmten Zeitraum "Steuer-Urlaub" einräumen solle, in dem der Steuersatz für Kapitalrückführung gesenkt wird. Im vergangenen Sommer tauchte das Thema schon einmal auf, allerdings ergebnislos. Eine Zusammenfassung zur Thematik hatten wir im Juni angefertigt:

Apple Store mit Glas-Zylinder
Viele Apple Stores zeichnen sich durch auffälliges Design aus, so zum Beispiel jene Stores, die in historischen Gebäuden untergebracht sind oder auf üppigen Einsatz von Glas setzen. In China eröffnet Apple in Kürze einen weiteren sehr markanten Apple Store. Der Eingangsbereich ist kein Glaswürfel wie beim New Yorker Store, stattdessen setzt Apple in Chongqing auf eine große Glasröhre. Direkt in der Mitte befindet sich die Glastreppe ins Innere.

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Die Dreharbeiten für den Jobs-Spielfilm von Universal Pictures sind bekanntlich angelaufen. Wer momentan am Flint Center in San Francisco vorbeiläuft, fühlt sich daher 31 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Während der Präsentation der Apple Watch, diese fand ebenfalls im Flint Center statt, wurde oft die Bedeutung des Ortes für Apple betont. Am 24. Januar 1984 hatte Apple dort nämlich den ersten Macintosh präsentiert und damit den Grundstein für die weitere Zukunft des Unternehmens gelegt.


Der Spielfilm behandelt als eine von drei erzählten Stationen in Steve Jobs' Leben auch jenen 24. Januar. Aus diesem Grund wurde das Flint Center so wie vor 31 Jahren dekoriert und trägt Plakate mit dem alten, farbenfrohen Logo. Der Name Apples lautete 1984 auch noch "Apple Computer Inc." und nicht wie heutzutage nur noch "Apple Inc". Das folgende Video ist sicherlich jedem Apple-Fan wohlvertraut, die Präsentation des Macintosh 128k. Man darf gespannt sein, wie die Umsetzung später im Spielfilm aussieht.

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Kann man einen professionellen Film nur mit iPhones aufnehmen? Regisseur Sean Baker beantwortete diese Frage auf dem Sundance Film Festival mit einem eindeutigen „Ja!“. Dort sorgt Bakers Transsexuellen-Drama „Tangerine“ für Aufsehen, weil der Film nicht mit konventionellen Kameras gedreht wurde, sondern lediglich drei iPhone 5s zum Einsatz kamen. In der Low-Budget-Produktion „Tangerine“ geht es um die gerade aus dem Gefängnis entlassene transsexuelle Prostituierte Sin-Dee, welche in einem Rotlichtbezirk von Los Angeles nach ihrem untreuen Verlobten sucht, der zugleich ihr Zuhälter ist.

Der Regisseur betonte, dass die Verwendung von iPhones statt Kameras kein Marketing-Gag sei, sondern beim Dreh an Originalschauplätzen in Los Angeles sehr geholfen habe. Neben dem Aspekt der geringen Kosten war es wichtig, an öffentlichen Orten oder etwa in Bussen aufnehmen zu können, ohne dass sich Leute direkt belästigt gefühlt haben oder für jede Szene erst Dreh-Genehmigungen eingeholt werden mussten. Zudem konnte die Filmcrew sehr klein gehalten und Drehorte schnell und flexibel gewechselt werden.

In einigen Szenen setzte Regisseur Baker auf eine Steadycam. Weitere Hilfsmittel waren anamorphe Linsen von Moondog Labs und die iOS-App FilMic Pro (7,99 EUR im App Store), um einen glaubwürdigeren Filmlook zu erzielen. Bakers Fazit zum Filmreh fiel positiv aus: „Man kann einen schönen Film mit einem Minibudget drehen. Es war überraschend einfach.“ Aktuell läuft „Tangerine“ auf dem Sundance Film Festival in Park City (Utah, USA); wann der Film in die deutschen Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.

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Nur eine Woche nach der Ankündigung des Rundenstrategie-Spiels "Sid Meier's Starships" für OS X und iOS ist ein erstes Demo-Video zum Spiel erschienen. Auf der PAX South 2015 hat Sid Meier höchstpersönlich zur Maus gegriffen und einige grundlegende Spielelemente vorgestellt. Dabei wird deutlich, dass Starships nicht nur die Geschichte von "Civilization: Beyond Earth" aufgreift und weitererzählt, sondern auch Teile der Spielmechanik übernimmt, sodass ein Umstieg leichtfällt.


Im Spiel legt man die grundlegende Richtung der eigenen Strategie schon mit der Wahl der Fraktion und des Anführers fest. Je nach Wahl erhält man bei Spielbeginn hilfreiche Extras, um das Spiel leichter gewinnen zu können. Zunächst gilt es aber, kleinere Missionen zu erfüllen, Verbündete zu gewinnen sowie Ressourcen für die notwendige Expansion zu sichern. Als Ressourcen treten Energie, Essen, Metall und Technologie in Erscheinung, die von den Planeten produziert werden. Einige Planeten enthalten darüber hinaus bestimmte Boni, um beispielsweise Kosten für Produktion oder Forschung zu reduzieren.


Neben Militär, Forschung und Wirtschaft sollte später auch Diplomatie nicht außer acht gelassen werden, um die Galaxie zu dominieren. Bereits in diesem Frühjahr soll "Sid Meier's Starships" für OS X, iOS und Windows erscheinen. Zu den Systemanforderungen und dem Preis ist noch nichts bekannt. Im Fall von iOS wird aber betont, dass es auf ausgewählten iOS-Geräten lauffähig ist.
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Tim Cook verkündete auf der Quartalskonferenz am Dienstag nicht nur Umsatz- und Gewinnrekorde. Dem Apple-CEO war es ebenso wichtig hervorzuheben, dass wegen der neuen größeren iPhones so viele Nutzer von Android zu iOS gewechselt seien wie seit drei Jahren nicht mehr. Eine neue Statistik widerlegt den Apple-CEO zwar nicht grundlegend, relativiert jedoch die Aussagekraft der Android-Switcher-Zahlen.

In Apples Heimatmarkt, den USA, bleibt laut Marktforscher Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) die Zahl der Nutzer, die von Android zu iOS wechselten, gegenüber den Vorjahren nahezu unverändert. Nach der Vorstellung neuer iPhones in den letzten Jahren gab es im jeweiligen Folgequartal immer einen Wert zwischen 16 und 26 Prozent von Nutzern, die ihr Android-Smartphone durch ein iPhone ersetzten – im vierten Quartal 2014 waren es 19 Prozent. Das ist ein ähnlicher Wert wie zum Start des iPhone 5 im Herbst 2012.

Die große Masse der US-Käufer von iPhone 6 und 6 Plus setzte zuvor ebenfalls auf ein iPhone. Die meisten Switcher von Android gab es dagegen auf nicht näher spezifizierten internationalen Märkten, wo der Smartphone-Bereich noch nicht so gesättigt ist wie in den USA. CIRP befragt vierteljährlich am Ende des jeweiligen Quartals 500 Apple-Kunden in den USA zu deren Kaufverhalten bezüglich iPhone, iPad oder Mac.

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Nun ist es offiziell: In einer Sonderaktion hat Apple zusammen mit Entwicklern zahlreiche bekannte Produktivitäts-Apps deutlich im Preis gesenkt. Der eingeräumte Rabatt beträgt meist 50 Prozent und mehr und führt vor allem im Mac App Store zu erheblichen Einsparungen. Nachfolgend zunächst die im Preis gesenkten iOS-Apps aus dem App Store mit dem jeweils eingeräumten Rabatt:



Awesome Calendar — 2,99 € statt 7,99 € – Kalender, Aufgaben, Termine, Wetter, Notizen, Fotos
Calendars 5 — 2,99 € statt 6,99 € — Kalender, Aufgaben, Termine, Google-Sync
Clear — 1,99 € statt 3,99 € — Aufgaben, Listen
Daily Notes — 2,99 € statt 4,99 € — Aufgaben, Notizen
Daily Routine — 0,99 € statt 1,99 € — Termine, Zeitoptimierung
Duet Display — 7,99 € statt 14,99 € — Display-Mirror
Fantastical 2 für iPad — 4,99 € statt 9,99 € — Kalender, Aufgaben, Termine
Fantastical 2 für iPhone — 1,99 € statt 4,99 € — Kalender, Aufgaben, Termine
GoodNotes 4 — 2,99 € statt 6,99 € — Notizen, PDF-Editor, Skizzen
GoodTask — 1,99 € statt 3,99 € — Kalender, Aufgaben, Listen
iAnnotate PDF — 4,99 € statt 9,99 € — Notizen, PDF-Editor, DOC-Editor, PPT-Editor, Skizzen
ListBook — 0,99 € statt 1,99 € — Aufgaben, Listen
MagicalPad — 4,99 € statt 9,99 € — Aufgaben, Ideen, Notizen, Projekte
miCal — 0,99 € statt 1,99 € — Kalender, Aufgaben, Termine
Notebooks 7 — 5,99 € statt 11,99 € — Notizen, Aufgaben, Listen
Notes Plus — 4,99 € statt 9,99 € — Notizen, PDF-Editor, Skizzen
Notizblock+ — 4,99 € statt 9,99 € — Skizzen
Procraster — 1,99 € statt 3,99 € — Aufgaben, Projekte, Timer
Recordium — 3,99 € statt 7,99 € — Audio-Notizen
Workflow — 1,99 € statt 3,99 € — Aktions-Editor, Script-Editor
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Ende Januar ist für zahlreiche Unternehmen die Zeit, den wirtschaftlichen Erfolg nicht nur des letzten Quartals, sondern des gesamten letzten Jahres zu kommunizieren. Nach Apple, Facebook, Microsoft und Samsung taten dies nun drei weitere Riesen der IT-Branche: Amazon, Google und Yahoo.

Amazon präsentierte gestern Abend schriftlich einen Quartalsgewinn von 214 Millionen US-Dollar, gut 10 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Aufs ganze Jahr gerechnet ergibt sich ein Verlust von 241 Millionen Dollar; 2013 stand am Ende noch ein Nettogewinn von 274 Millionen Dollar. Trotzdem reagierte der Aktienmarkt kurzfristig mit Kursgewinnen von etwa acht Prozent; die Zahlen sind besser als erwartet. Insbesondere ein 50-prozentiger Anstieg der Mitglieder von Amazon Prime ließ die Verkaufserlöse um 20 Prozent auf fast 90 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2014 steigen. Dem standen allerdings fast gleichhohe operative Kosten gegenüber, die zusammen mit Zinsaufwendungen zum Gesamtjahresverlust führten. Amazon zahlte laut Quartalsbericht auch etwa 26 Millionen Dollar mehr an Steuern.

Spiegelbildlich sieht die Situation bei Google aus: Die Umsätze stiegen sowohl im Quartals- als auch im Gesamtjahresvergleich um mehr als 15 Prozent. Der Nettogewinn betrug im vierten Quartal 2014 4,757 Milliarden Dollar (gegenüber 3,376 Milliarden im Vorjahresquartal) und im Gesamtjahr 2014 14,444 Milliarden Dollar (gegenüber 12,920 Milliarden im Jahr 2013). Da das Unternehmen allerdings die Schätzungen des Aktienmarktes nicht erreichte, brach der Aktienkurs zeitweise um 3,5 Prozent ein, um sich dann aber schnell wieder zu erholen.

Suchmaschinenkonkurrent Yahoo verkündete auf seiner Quartalskonferenz die Auslagerung seiner Alibaba-Aktien auf ein separates Unternehmen, wodurch die gewinnträchtigen Aktien steuerfrei an die Aktionäre weitergegeben werden können. Durch die 15-prozentige Beteiligung an dem aufstrebenden chinesischen Online-Händler konnte Yahoo seinen Nettogewinn 2014 auf 7,522 Milliarden Euro gegenüber 2013 verfünffachen. Die eigenen Umsätze dagegen stagnierten.
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iTunes Connect ist die zentrale Schnittstelle für Apple-Entwickler, die Apps über Mac App Store oder iOS App Store verkaufen. Über das Portal läuft beispielsweise die Verwaltung der eigenen Apps - in der vergangenen Nacht durch einen Fehler allerdings noch viel mehr als das. So berichteten zahlreiche Entwickler, dass sie nun Apps sahen, die ganz anderen Accounts zugeordnet sind. Auf Twitter dokumentierte ein Entwickler per Screenshot, plötzlich auf BlackBerrys Account und nicht mehr auf den eigenen zuzugreifen.


Nicht möglich war allerdings, die Programme zu verändern, also beispielsweise die App aus dem Verkauf zu nehmen oder ein Update einzureichen. Ein solcher Versuch wurde mit der Fehlermeldung "unable to process request" quittiert. Auch konnte man nicht auf Einstellungen und private Informationen zugreifen.

Apple deaktivierte iTunes Connect sowie TestFlight nach Bekanntwerden des Fehlers, um das Problem zu untersuchen. Rund zwei Stunden später ging iTunes Connect wieder ans Netz - seitdem gibt es keine Berichte mehr, fremde Entwickleraccounts zu sehen. Es handelte sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art; schon vor einigen Monaten zeigte die Mobilversion von Connect sporadisch Statistiken fremder Apps an.
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Apple hat iTunes 12 ein Update spendiert. Version 12.1 enthält jetzt ein Widget für die Mitteilungszentrale von OS X Yosemite, um Musikwiedergabe zu steuern, aktuelle Titel anzuzeigen oder Titel direkt zu kaufen, die in iTunes Radio laufen - da iTunes Radio aber weiterhin nicht international verfügbar ist, handelt es sich für die meisten Nutzer nur um eine theoretische Verbesserung. Als weiteren Punkt führt Apple in der Updatebeschreibung auf, dass die Leistung beim Synchronisieren mit iPhone, iPad oder iPod touch verbessert wurde. Das Update steht wie immer über die Software-Aktualisierung des Mac App Stores zur Verfügung. Auch für Windows-Nutzer ist die neue Version erhältlich.
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Donnerstag, 29. Januar 2015

Vor wenigen Tagen kamen Gerüchte auf, Apple werde einen Eingabestift für die kommende iPad-Generation anbieten - genauer gesagt für das gemunkelte iPad mit größerem Display. Damit wolle Apple das iPad interessanter für Grafiker machen und zudem Handschrifterkennung anbieten. Ein weiterer Patentantrag zeigt jetzt, wie ein solcher Eingabestift funktionieren könnte. Apple nennt als Grundproblem bisheriger Eingabestifte, dass diese nur den Finger nachahmen und daher meist wenig Präzision bieten.


Im Patent namens "Superheterodyne Pen Stimulus Signal Receiver" schildert Apple eine andere Herangehensweise. Der Stylus arbeitet mit einer bestimmten Frequenz, sodass die berührungsempfindliche Oberfläche erkennen kann, ob sie es gerade mit einem menschlichen Finger, oder eben mit einem digitalen Stift zu tun hat. Je nach Eingabeart würde die Verarbeitung der Signale dann unterschiedlich ablaufen, sodass man näher an das Verhalten von "Stift und Papier" komme, wie es im Antrag heißt.

Der Bericht von letzter Woche hatte betont, dass es sich bei einem Apple-Stylus um optionales Zubehör handle - die Bedienung des iPads erfolge auch weiterhin bevorzugt via Multitouch. Die Funktionalität werde zudem sehr einfach ausfallen, ein integrierter Beschleunigungssensor oder ein Gyroskop seien nicht enthalten. Der Stift lasse sich nur direkt auf dem Display nutzen - anders als manche Drittanbieterlösungen, die ihre Position übertragen und somit auf jeglicher Oberfläche einsetzbar sind.
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Der App Store ist eine Erfolgsgeschichte - die sonstigen Bereiche des iTunes Stores konnten jedoch schon seit längerer Zeit nicht mehr mit Erfolgsmeldungen aufwarten. In fast allen Geschäftsfeldern läuft es für Apple blendend und die Wachstumsraten erstaunen viele Beobachter, bei Musik, Filmen und TV-Sendungen sieht es hingegen anders aus. Von 2012 auf 2013 ging der Umsatz um 5,7 Prozent zurück, von 2013 auf 2014 sogar um 13 Prozent. Im vierten Jahresquartal 2014 lag das Minus bei 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen gehen aus Apples Bericht an die US-Börsenaufsicht hervor.

Apple machen vor allem Flatrate-Angebote zu schaffen, die es sowohl für Musik als auch für Filme und Serien in Hülle und Fülle gibt. Um dem schrumpfenden Einfluss auf dem Musikmarkt etwas entgegenzusetzen, übernahm Apple im vergangenen Jahr Beats und legte dafür drei Milliarden Dollar auf den Tisch. Der von Beats betriebene Streaming Dienst namens "Beats Music" soll als Grundlage für ein neues Angebot von Apple dienen - der Relaunch erfolgt angeblich in den kommenden Monaten zu monatlichen Abopreisen von 5 Dollar.

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Microsoft hat ein großes Update der OneDrive-App für iPhone und iPad veröffentlicht (Store: ). In Version 5 präsentiert sich die App des Online-Speichers in einem verbesserten Design und verfügt nun über neue Funktionen zur Organisation von Fotos. So lassen sich Fotoalben erstellen, in denen sich Fotos zentral zusammenlegen lassen, ohne diese kopieren oder verschieben zu müssen. Bisherige Strukturen und die Kapazität des Online-Speichers bleiben damit unangetastet. Weiterhin können Nutzer ihre Fotos mithilfe automatisierter Tags filtern, die aufgrund von Objekterkennung wie Gebäuden, Pflanzen oder Tieren erstellt werden.

Darüber hinaus unterstützt die OneDrive-App in der neuen Version auch Business-Konten. Dies umfasst Anmeldung, Organisation von Dateien und Dokumenten sowie deren Versand. OneDrive kann mit iOS 8 oder 7 genutzt werden und ist 54 MB groß. Zwingend erforderlich ist ein kostenfreies OneDrive-Konto, das in der Grundausstattung 15 GB Speicherkapazität bietet. Bei Bedarf lassen sich für jährlich 27,99 Euro zusätzliche 100 GB Kapazität über einen In-App-Kauf erwerben.

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Man ist es seit mehr als einem Jahrzehnt gewohnt, dass Apple von Rekordergebnis zu Rekordergebnis schreitet. So auch im vierten Jahresquartal 2014, in dem Apple mehr Gewinn als jedes andere Unternehmen zuvor schrieb. Dementsprechend begeistert fallen auch die Reaktionen der Wall Street aus. Katy Huberty von Morgan Stanley betont, wie weit Apple diesmal selbst die optimistischsten Prognosen übertroffen habe. Alle Zeichen stehen darauf, dass Apples Erfolg anhaltend sei und der Aktienkurs daher weiter steigen werde. Huberty geht von 218 Millionen verkauften iPhones im laufenden Jahr aus - rund 13 Prozent mehr als 2014.

Rob Cihra von Cihra hebt hervor, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhones 2,5x höher als der Marktdurchschnitt liege. 687 Dollar gab jeder iPhone-Kunde im Durchschnitt aus, zehn Prozent mehr als vor fünf Jahren. Steven Milunovich von UBS fasst das Ergebnis in folgende Worte: "Es sieht so aus, als wolle die ganze Welt ein iPhone". Besonders beeindruckend sei, dass Apple sogar noch mehr als 74,5 Millionen Geräte hätte verkaufen können, wäre es nicht zu Lieferengpässen gekommen. Immerhin war es erst drei Monate nach Verkaufsstart möglich, ein iPhone ohne lange Lieferzeit zu bestellen.

Amit Daryanani von RBC Capital Markets bemerkt in einer Nachricht an Anleger, dass er die Zellenbreite seiner Charts anpassen musste, derart gewaltig seien die Zahlen gewesen. Eine Ende des Wachstums sei aber weiterhin nicht in Sicht, vor allem die Markteinführung der Apple Watch könne die Ergebnisse noch weiter steigen lassen. Gene Munster Piper Jaffray warnt davor, sich zu stark auf Apples Produktzyklen zu konzentrieren. Viel entscheidender sei die hohe Loyalität der Kunden, man müsse auch bei längerer Zeit ohne neue Produkte nicht besorgt sein. Apple habe sich ein stabiles Jahreseinkommen durch Kunden geschaffen, die immer wieder zu neuen Apple-Produkten greifen und Konkurrenzlösungen nicht in Betracht ziehen.

Die Meinung der Marktbeobachter fällt diesmal sehr einheitlich aus: Der Aktienkurs werde weiter steigen, in absehbarer Zeit werden die Verkaufszahlen von Mac und iPhone weiterhin auf hohem Niveau liegen, die Apple Watch biete große Chancen und um Apples Zukunft sei es rosig bestellt.
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