Unter anderem CNN, Bloomberg sowie die Associated Press hatten gefordert, dass eine Aufzeichnung der Zeugenaussage von Steve Jobs anlässlich des iPod-Prozesses veröffentlicht werden müsse. Es handelt sich um eine zweistündige Videoaufnahme des durch seine Krebserkrankung schon sehr geschwächten Steve Jobs wenige Monate vor seinem Tod im Jahr 2011. Apple hingegen wehrte sich gegen die Veröffentlichung.

Apples Begründung lautete: Der Nutzen, ihn nochmal zu sehen – in seinem schwarzen Rollkragenpulli und schon sehr krank – ist gering. Was sie (die Medien) wollen, ist ein toter Mann, und sie wollen ihn dem Rest der Welt vorführen.“ Apple argumentierte zudem, dass man Zeugenaussagen schützen müsse und nicht beliebig verbreiten dürfe.

Das Gericht urteilte jetzt, Apples Antrag nachzukommen und die Aufnahmen nicht zu veröffentlichen. Die aufgezeichneten Aussagen gingen nicht als Beweis in die Urteilsfindung ein. Wäre dies der Fall gewesen - oder hätte Apple einer Freigabe nicht aktiv widersprochen - dann hätte man möglicherweise anders entschieden, so Richter Gonzales Rogers. In der Begründung heißt es, die Aufzeichnung sei zu bewerten wie eine mündliche Aussage. Ein Recht auf Veröffentlichung bestehe nicht.
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Apple möchte auf längere Sicht hin den neuen Bezahldienst Apple Pay nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern anbieten. In einer Stellenausschreibung sucht Apple nach Personal, um Apple Pay nach Europa, den Nahen Osten, Indien und Afrika zu bringen. Das künftig in London arbeitende Team soll mit internen und externen Partnern zusammenarbeiten, um das Netzwerk außerhalb der USA zu etablieren.

Es bestand zwar kaum Zweifel daran, dass Apple Pay irgendwann auch international angeboten werden soll, jetzt äußerte sich Apple aber erstmals konkret zu den Plänen. Anhand der Ausschreibung lässt sich allerdings nicht ablesen, wann auch hierzulande über Apples Bezahldienst Transaktionen laufen können. Wenn Apple erst jetzt mit dem Aufbau des Teams beginnt, dauert es sicherlich noch längere Zeit und mit einem baldigen Marktstart ist nicht zu rechnen.

Anfang der Woche hatte sich Apple zum Erfolg von Apple Pay in den USA geäußert. Demnach habe man Dutzende weitere Banken und Anbieter vom neuen Dienst überzeugen können (Meldung: ), 90 Prozent aller Kreditkarten in den USA werden laut Apple inzwischen unterstützt. Insgesamt ist die Verbreitung aber dennoch recht niedrig, denn zur Nutzung in Geschäften ist ein iPhone 6 erforderlich.
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Tim Cook hat sich auch in diesem Jahr per Rundschreiben an alle Mitarbeiter gewandt und ein Resümee zum abgelaufenen Jahr 2014 gezogen. Seiner Meinung nach habe Apple in diesem Jahr das innovativste Sortiment aller Zeiten ins Angebot aufgenommen. Dazu zählen das im September vorgestellte iPhone 6, das iPad Air 2 sowie der iMac 27" mit 5k-Display. Auch Apple Pay, iOS 8 sowie OS X Yosemite hebt Cook in der Aufstellung hervor.

Anfang des Jahres konnte man den 30. Geburtstag des Macs feiern, der seit seiner Markteinführung immer ein Symbol für revolutionäre Technologie war, so Cook. Der Marktanteil liege so hoch wie schon seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Jahr für Jahr werde der Mac besser und man könne nicht aufhören darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten es noch zur weiteren Verbesserung gebe. 2014 seien wegweisende Entscheidungen getroffen worden, beispielsweise die Übernahme von Beats sowie die Kooperation mit IBM, um Mobilgeräte noch stärker im Unternehmensmarkt zu etablieren. Für Apple biete diese Schritte große Chancen und werden die Zukunft auf lange Sicht hin beeinflussen.

Apple habe sich intensiv für Umweltschutz und nachhaltige Energieversorgung eingesetzt. Alle Rechenzentren werden zu 100% aus regenerativen Energien gespeist. Apple kämpfe außerdem dafür, Menschenrechte, Vielfalt und Gleichberechtigung zu Leitbildern zu machen - beginnend bei den Produktionsstätten bis hin zum Arbeitsalltag in den Büros. Cook geht zudem auf die Spendenaktion zugunsten (PRODUCT) RED ein (Siehe vorherige Meldung: ).

Im September ermöglichte Apple einen ersten Blick auf die Apple Watch - in sämtlichen Apple-Publikationen stets als "our most personal device ever" deklariert. Viele Kunden wissen nicht, wie hart die Teams bei Apple an Produkten arbeiten und wie viel Sorgfalt in der Entwicklung stecke. "Die Menschen lieben Apples Produkte - also lieben sie die Arbeit, die ihr verrichtet", so Cook. Tim Cook schließt den Brief mit Weihnachtsgrüßen sowie dem Ausblick, wie viele spannende Neuheiten das nächste Jahr wieder bereithalten werde.
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Seit Jahren nimmt Apple am Wohltätigkeitsprogramm (PRODUCT) RED teil - eines der wenigen Angebote, das auch von Steve Jobs unterstützt wurde, der ansonsten recht wenig von Unternehmensspenden an wohltätige Einrichtungen hielt. In einem Rundschreiben an die Mitarbeiter verkündete Tim Cook, allein in diesem Quartal mehr als 20 Millionen Dollar für (PRODUCT) RED und somit für den Kampf gegen AIDS gespendet zu haben. Insgesamt flossen damit in den Jahren 100 Apple-Millionen an die Einrichtung.

Im November hatte Apple eine große Promo angekündigt. Zuerst erschienen die "Apps for (RED)" im App Store, deren Verkaufserlöse zum Teil in den Spendentopf flossen. Am Black Friday sowie am Cyber Monday führte Apple zudem einen nicht näher genannten Prozentsatz der Verkaufsumsätze im Apple Store (Online und Retail) an (PRODUCT) RED ab.
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Ab Januar muss Apple Änderungen bei der Berechnung der Mehrwertsteuer im App Store vornehmen. Wurde bislang ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz für alle europäischen Länder veranschlagt, so ist dieser fortan vom Land des Kunden abhängig. Rechnungen des iTunes Stores stammen aus Luxembourg, die Umsatzsteuer liegt dort bei 15 Prozent - europaweit der niedrigste Wert. In anderen Ländern hingegen werden zwischen 18 und 27 Prozent Mehrwertsteuer fällig.

Für die "Einkünfte der Entwickler" ändert sich laut Apple nichts. Der Anteil von 70% soll auch weiterhin nach Abzug der Mehrwertsteuer ausgezahlt werden. Allerdings impliziert diese Aussage auch, dass die Preise für Apps dann steigen, da Kunden mit einem höheren Steuersatz zur Kasse gebeten werden - sei es, weil die Preise je nach Land unterschiedlich werden oder weil sich die Marge für Entwickler verschlechtert und daher Preiserhöhungen anstehen. Nicht bekannt ist, ob diese Regelung fortan für alle Dienstleistungen in den verschiedenen iTunes Stores gelten.
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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Apple hat sich zum Ziel gesetzt, mit OS X Yosemite und iOS 8 beide Betriebsysteme enger zu verzahnen und eine übergangslose Nutzung von Macs und iDevices zu ermöglichen (Zum Artikel: Continuity/Handoff - Fragen und Antworten ). Der Haken jedoch ist, dass Continuity viele ältere Geräte nicht unterstützt. Ende Oktober erschien das "Continuity Activation Tool", mit dem sich Handoff und Instant Hotspot auch auf Geräten nutzen lassen, die von Apple nicht bedacht wurden. Bei Macs ohne Bluetooth 4.0 gestaltete sich die Sache aber insofern schwieriger, als dass neue interne Hardware benötigt wurde.

Version 2 des Tools schafft auch diesen Nachteil aus der Welt, da sich jetzt USB-Adapter nutzen lassen. Instant Hotspot funktioniert bislang noch nicht zuverlässig und laut Entwickler gibt es auch keinen Workaround, zumindest die Nachrüstung von Handoff gestaltet sich damit aber sehr viel einfacher und vor allem günstiger. Das MacBook Air und der Mac mini des Modelljahres 2011 verfügten ohnehin über Bluetooth 4 und sind daher nach Installation des Tools Continuity-fähig, für andere nicht offiziell unterstützte Baureihen vor 2012 gibt es fortan per USB-Stick und Continuity Activation Tool v2 inoffizielle Unterstützung. Wichtig: Die USB-Sticks sollten auf dem Broadcom-Chip "BCM20702" basieren, der folgende Dongle wird als kompatibl aufgeführt:

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Zunächst prüft das Tool, ob das jeweilige System überhaupt kompatibel ist und erstellt dann ein Backup der zu ändernden Kext-Dateien (Treiber in OS X). Im nächsten Schritt entfernt das Activation Tool die Continuity-Blacklist für nicht unterstützte Mac-Modelle aus der Bluetooth-Kext, um die Sperre für ältere Macs aufzuheben. Danach schreibt es die jeweilige Board-ID des Macs auf die Whitelist der Wifi-Kext, wodurch die neuen Funktionen schließlich zur Verfügung stehen. Die Nutzung ist allerdings auf eigene Gefahr, da die Anwendung nicht von Apple stammt und tief in das System eingreift – vorher sollte daher auf jeden Fall ein Backup angelegt werden.
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In diesem Jahr wird wahrscheinlich keine große Neuerung mehr im Apple-Bereich erscheinen. Aus diesem Grund lässt sich jetzt bereits das Fazit ziehen, welche Artikel des abgelaufenen Jahres für das meiste Interesse bzw. die meisten Aufrufe sorgen. Im Folgenden eine Aufstellung der meistgelesenen Artikel (normale Newsmeldungen nicht mit einbezogen):

Streaming nach der Abmahnwelle - was darf man überhaupt noch? (Ende 2013 erschienen, im Mai 2014 überarbeitet)
Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem iPhone 6
Versteckte Funktionen in OS X Yosemite

iOS 8 im Detail, App-Updates und Darstellung
Ist Ihr Mac fit für Yosemite?
Wie das iPhone zum Langläufer wird – Tipps gegen schwächelnde Akkus

Yosemite, die Funktionen im Detail
Wie hat sich Apple unter Tim Cook entwickelt? Cook im Portrait
SSD-Übersicht für das MacBook Pro

Praxistest: Mac Pro 2013 - Eintopf für nicht jeden Geschmack
Von iPhone OS zu iOS 8 – Apples Mobilsystem im Wandel der Zeit
Aktion stylischer Schreibtisch

iTunes – Vom kleinen Musikplayer zum Medienimperium
30 Jahre Macintosh
Die Ahnen des iPads – fast 50 Jahre Tablet-Geschichte

Ich bin stolz, schwul zu sein - Offener Brief des Apple-CEO
Datenschutz auf dem Mac – Fünf Möglichkeiten, seine Daten zu verschlüsseln
Vom Aqua-Look bis zu Jony Ives Redesign - (Mac) OS X im Laufe der Zeit

Musik-Player im Vergleich – Vier Alternativen zu iTunes
Cloud-Anbieter im Test: Öffentliche Clouds
Die Zukunft des iPhone-Displays: Gorilla oder Saphir?
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Die beliebte Software zur Bearbeitung von Bildern Pixelmator liegt in einer neuen Version vor (). Zu den Verbesserungen zählen Unterstützung der Zoom-Geste, außerdem lassen sich Paletten vergrößern, verkleinern und scrollen. Die Entwickler behoben zudem einige kleinere Fehler. Für bestehende Kunden ist das Update auf Version 3.3.1 kostenlos, Neukunden bezahlen 26,99 Euro. Pixelmator wird exklusiv über den Mac App Store vertrieben. Ebenfalls aktualisiert wurde die iOS-Version von Pixelmator, diese macht Rotieren von Objekten einfacher und bringt einen neuen Slider für Deckkraft und Pinselgröße mit:

Nicht alle Teile der Welt lassen sich via Google StreetView bereisen. Für einige Orte stehen aber zumindest die so genannten Photo Spheres zur Verfügung, 360°-Panoramaaufnahmen, die beispielsweise mit der gleichnamigen App angefertigt werden können. Natürlich lässt sich die App auch nutzen, wenn man die Aufnahmen nicht zu Google Maps hochladen möchte. In der neuen Version der iOS-App verbesserte Google die Auflösung und nahm Anpassungen für das iPhone 6 vor. Auch ein Modus für schlechter beleuchtete Umgebungen ist enthalten. Google Photo Sphere steht kostenlos im App Store bereit und setzt iOS 7 oder neuer voraus:

Eine der am häufigstem im App Store geladenen Apps erhielt ebenfalls ein Update. Instagram 6.4 bringt fünf neue Fotofilter namens Slumber, Crema, Aden, Ludwig und Perpetua mit. Außerdem lassen sich Filter sortieren, um häufiger benutzte Filter prominenter platzieren zu können. Die 13,4 MB große App steht weiterhin kostenlos zur Verfügung und setzt iOS 6 oder neuer voraus.
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In Apples Supportforen mehren sich die Stimmen, dass nach Installation des Mitte November erschienenen "Thunderbolt Display Firmware Updates 1.2" ein Totalausfall des externen Thunderbolt-Displays zu beklagen ist. Während die Aktualisierung bei den meisten Nutzern ohne Probleme erfolgt, lässt sich das Display bei anderen gar nicht mehr in Betrieb nehmen und ist komplett unbrauchbar.

Mehrere betroffene Anwender berichten, von Apple nach Reklamation komplett neue Displays erhalten zu haben. Etwas schwieriger wird es natürlich, wenn die Garantie abgelaufen ist. Allerdings finden sich auch dazu Stimmen, wonach Apple für die Reparatur des Hardware-Defekts aufkam, ohne diese in Rechnung zu stellen. Ein Kunde hatte die Garantie um mehr als ein Jahr überschritten und dennoch ein Austauschgerät erhalten.

Zwar bestätigte Apple den Fehler bislang nicht offiziell, intern weiß man aber offensichtlich um die Probleme und kann daher schnell reagieren. Wer ebenfalls nach dem Update kein Lebenszeichen mehr beim Thunderbolt Display ausmachen kann, sollte sich direkt an Apples Support wenden und versuchen, ein Austauschgerät zu erhalten. Die Nennung des verlinkten Threads und der Hinweis auf die Erfahrung anderer Kunden kann dabei hilfreich sein.
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Googles Cloud-Speicher Drive unterstützt seit der neuesten Version den Download von anderen Quellen wie iCloud und Dropbox – allerdings nur unter iOS 8. Nutzer können im Menü über „Dateien hochladen“ den gewünschten Cloud-Dienst auswählen. Markiert man beispielsweise Dropbox, lassen sich alle darin befindlichen Dateien auch auf Google Drive übertragen. Zudem gibt es allgemeine Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen.

Google Drive 3.4.0 setzt mindestens iOS 7 voraus und ist kostenlos im App Store erhältlich. Wer mehr Speicher als die 15-GB-Standardausstattung benötigt, muss für 100 GB 1,99 US-Dollar/Monat zahlen. 1 TB kosten 9,99 US-Dollar/Monat.

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„Die Apple Watch ist zu weiblich und sieht so aus, als wäre sie von einem Studenten im ersten Trimester entworfen worden.“ So kritisierte Jean-Claude Biver, Chef des Uhrenherstellers TAG Heuer, die Apple Watch kurz nach deren Präsentation.

Der TAG-Heuer-Chef gab Smartwatches allgemein wenig Überlebenschancen auf dem hart umkämpften Uhrenmarkt: Im Gegensatz zu zeitlosen Luxusprodukten (wie konventionellen Uhren von TAG Heuer) seien intelligente Armbanduhren wie die Apple Watch schnell veraltet.

Biver glaubte aber anscheinend schon damals selbst nicht so ganz an seine eigenen Worte, da er die Entwicklung einer TAG-Heuer-Smartwatch laut einem aktuellen Interview schon vor vier Monaten in Auftrag gab – also noch vor der Vorstellung der Apple Watch im September.

Dazu habe TAG Heuer bereits Partnerschaften mit mehreren Konzernen geschlossen. Dabei soll es sich insbesondere um Google und Intel handeln, wobei Chip-Hersteller Intel den Prozessor der Smartwatch liefern könnte. Zusätzlich plane man ebenfalls einige Unternehmens-Übernahmen. TAG Heuer scheint es also ernst zu meinen mit den Smartwatch-Plänen.

Biver legt Wert darauf, dass die TAG-Heuer-Smartwatch „anders und einzigartig“ wird. Könne der Uhrenhersteller dieses Ziel nicht erreichen, gebe es auch keine smarte Armbanduhr von TAG Heuer. Wegen des hohen Entwicklungsaufwands sei es aber möglich, dass die Uhr erst in etwa einem Jahr erscheint. Der Verkauf der Apple Watch soll im Frühjahr 2015 starten.
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Apple hat die offiziellen Informationen zum Baufortschritt des Apple Campus 2 aktualisieren lassen und eine neue Luftaufnahme veröffentlicht. Auf den Stadtseiten Cupertinos ist auch Apples aktuelle Zeitplanung einzusehen. Demnach werden bis Mitte 2015 sämtliche Erdarbeiten beendet sein, mit dem Abriss bestehender Strukturen ist man seit diesem Monat fertig. Auf der Luftaufnahme lassen sich gut die später unteririschen Bereiche der Außenanlagen sehen. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese Bereiche begrünt und mit Bäumen versehen - als Teil des unternehmenseigenen Naherholungsgebiets.

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Erst seit Juni 2013 gibt es den Apple Online Store auch in Russland, nach rund eineinhalb Jahren muss dieser aber vorerst den Betrieb einstellen. Nachdem sich der Russische Rubel im freien Fall befindet und immer weiter drastisch an Wert verliert, sah sich Apple aufgrund der extremen Währungsschwankungen zu diesem Schritt gezwungen. Im November hatte Apple bereits den Verkaufspreis des iPhone 6 um 25 Prozent angehoben, jetzt wäre eine weitere enorme Erhöhung erforderlich gewesen.

In einer Stellungnahme heißt es, der Online Store Russland stehe nicht zur Verfügung, bis man die Preissituation genau untersucht habe. Forrester Research hält Apples Entscheidung für die einzig richtige Lösung und empfiehlt sämtlichen anderen Unternehmen, ebenfalls so schnell wie möglich Apples Vorbild zu folgen.

Bis November war Russland übrigens das Land mit den niedrigsten iPhone-Preisen weltweit. Im gesamten Jahr setzte Apple rund 1,6 Millionen Geräte in Russland ab und machte damit etwa eine Milliarde Dollar Umsatz. Einen Apple-eigenen Retail-Store gibt es in Russland nicht, der Vertrieb erfolgte direkt über den Apple Online Store oder über russische Mobilfunkanbieter.
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Dienstag, 16. Dezember 2014

Eine Sammelklage warf Apple vor, den iPod widerrechtlich vor anderen Plattformen abgeschottet und nur Musik von CD und aus dem iTunes Store zugelassen zu haben (Meldung: ). Dies sei wettbewerbswidriges Verhalten gewesen, Kunden mussten dies mit zu hohen Preisen bezahlen. Apple habe die Marktmacht missbraucht und wollte ein Monopol etablieren, so die Argumentation.

Vor Gericht sagten unter anderem Phil Schiller und Eddy Cue aus. Auch der verstorbene ehemalige CEO Steve Jobs kam per Video-Einspieler zu Wort - die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2011. Zu klären war, ob Apple per Firmware-Update tatsächlich Musik anderer Musikdienste aussperren und die Plattform weitgehend auf den iTunes Store ausrichten durfte - oder ob Apples Abschottung eben einen Schritt zu weit ging und nicht so strikt hätte erfolgen dürfen.

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Apple führte an, die Updates erfolgten unter anderem aus sicherheitstechnischen Gründen. Zum einen sei es ein Anliegen der Musikindustrie gewesen, dass Apple einen funktionierenden Kopierschutz zu implementieren habe, zum anderen wollte man die Plattform gegen Hackerangriffe schützen.

Nach Ladung aller Zeugen und eingehender Beratung kam die Jury zum Urteil: Apple verhielt sich nicht wettbewerbswidrig und hatte das Recht, iTunes sowie iPod wie erfolgt zu aktualisieren. Vor der Jury hielt die Argumentation der Kläger nicht stand, die Entscheidung ging einstimmig zugunsten Apples aus.

Dem Urteil zufolge war es nicht Apples Ziel, durch Softwareeingriffe andere Anbieter zu schwächen und damit ein Monopol zu festigen. Wäre die Jury zu einem anderen Urteil gekommen, so hätte Apple bis zu eine Milliarde Dollar an Entschädigungen leisten müssen.

Apple zeigte sich erfreut über den Ausgang des Verfahrens. Man habe iPod und iTunes geschaffen, um den Kunden die bestmögliche Art und Weise zu bieten, Musik zu hören. Jede Update der Produkte sei immer nur dem Ziel verschrieben gewesen, die Nutzererfahrung noch besser zu machen.
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Wie berichtet konnte Apple zahlreiche weitere Banken und Anbieter von Apple Pay überzeugen - 90 Prozent aller Kreditkarten in den USA werden inzwischen unterstützt. Re/code zufolge steht aber ein weiterer Konkurrent in den Startlöchern. So habe man von mehreren Quellen erfahren, dass Samsung im nächsten Jahr einen eigenen mobilen Bezahldienst starten wird. Anstatt das System komplett selber zu entwickeln, soll angeblich die Technologie von LoopPay zum Einsatz kommen.

LoopPay mit Sitz in Burlington, Massachusets beschreibt sich selbst als "the most accepted mobile wallet on the planet" und setzt zur Kommunikation nicht auf NFC, sondern auf magnetische Signale. Diese simulieren den magnetischen Streifen von Kreditkarten, womit keine spezielle Anpassung in Geschäften notwendig ist, um zu LoopPay kompatibel zu sein. Das erforderliche Signal wird beim Bezahlvorgang erzeugt und dann von herkömmlichen Kartenlesern ausgelesen.


Auch wenn Magnetstreifen auf dem Rückzug sind, wäre die Akzeptanz auf einen Schlag enorm, da man beinahe überall direkt mit dem Mobiltelefon bezahlen könnte. Einmal via Adapter eingescannt, sind die Kreditkartendaten im Gerät gespeichert und stehen fortan überall digital zur Verfügung. Momentan werden Smartphones per besonderer Schutzhülle LoopPay-kompatibel gemacht, Samsung würde die Technologie aber sicherlich direkt in das Gerät integrieren, sodass man unterwegs kein weiteres Zubehör benötigt.
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Weitere Schlagzeilen

Zwei Monate Yosemite - Ihr Urteil?

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