Die iPhone-Version des Messengers Skype hat von Microsoft ein Update spendiert bekommen, durch das nun auch die Apple Watch unterstützt wird. (Zur App: ) Mit der Aktualisierung auf Version 5.12.2 können Nutzer einige Basis-Funktionen von Skype auf der Uhr nutzen. So lassen sich neue Nachrichten mittels Diktierfunktionen, Vorlagen oder Emoticons beantworten. Parallel dazu lässt sich aber auch eine Skype-Verbindung mit den favorisierten Kontakten starten.

Die Telefonie-Funktion von Skype steht auf der Apple Watch nicht zur Verfügung. Hier müssen Nutzer auf die reguläre Telefon-App der Apple Watch zurückgreifen, womit eine Verbindung über den Mobilfunk-Anbieter des gekoppelten iPhones aufgebaut wird.


Neben Unterstützung der Apple Watch soll das Skype-Update auch allgemeine Verbesserungen beinhalten. Skype setzt mindestens iOS 7.0 voraus und ist 82 MB groß. Für die Nutzung ist ein kostenloses Skype-Konto erforderlich. Zusatzfunktionen wie Internet-Telefonie in das Fest- und Mobilfunknetz sind kostenpflichtig und erfordern ein Abonnement.

Für Microsoft ist Skype nach OneDrive, OneNote und PowerPoint übrigens schon die vierte App mit Apple-Watch-Anbindung.
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Zunächst waren nur Benchmarks vom kleinen und mittleren Modell des neuen MacBook 12" mit Retina-Displays bekannt. Mittlerweile hat Apple aber auch das Spitzenmodell mit 1,3 GHz ausgeliefert, das nur im Apple Store als zusätzliche Upgrade-Option erhältlich ist. Im Vergleich zu den anderen Modellen ist die größte Ausstattungsvariante mit maximal 5596 Punkten im Benchmark bis zu 22 Prozent schneller, wobei sich dies auf den regulären 64-Bit-Modus bezieht.

Für ältere Apps im 32-Bit-Modus gibt es momentan nicht genügend Werte, um eine ernsthafte Aussage über den Durchschnitt treffen zu können. Daher konzentriert sich die nachfolgende Übersicht nur auf die 64-Bit-Ergebnisse von Geekbench 3:

MacBook Single-Core Multi-Core
1,1 GHz 2428 4592
1,2 GHz 2579 5185
1,3 GHz 2816 5596
iMac 21,5" 1,4 GHz 2802 5401
MacBook Air 1,4 GHz 2734 5364

Mit den 64-Bit-Werten liegt das Spitzenmodell des MacBook 12" fast auf dem Niveau des kleinen iMac 21,5" mit 1,4 GHz (64 Bit 5400/2800) und muss sich auch vor dem MacBook Air nicht verstecken. Für ein lüfterloses Notebook ist das ein beeindruckendes Ergebnis - das allerdings mit 1.700 Euro seinen Preis hat.
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Noch ohne Erwähnung in der offiziellen Liste aller verfügbarer Orte hat Apple weitere deutsche Städte als 3D-Flyover in den Apple Maps freigegeben. Neu vorhanden sind Karlsruhe und Kiel, außerhalb Deutschlands kam Straßburg hinzu. Die 3D-Flyover in den Apple-Karten unter iOS sowie OS X Mavericks und Yosemite ermöglichen es, einen virtuellen Stadtrundflug zu unternehmen. Inzwischen gibt es rund 200 Städte und interessante Orte, die Apple mit 3D-Ansichten abdeckt. Auf den Produktseiten zu iOS 8 führt Apple ein Aufstellung, wo sich die 3D-Flyover nutzen lassen:

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Nachdem verheerenden Erdbeben in Nepal, hat Apple für die Überlebenden eine Spendenaktion im iTunes Store gestartet. Momentan nur auf der US-amerikanischen Seite zu sehen, sammelt Apple Geldspenden für die Nepal-Hilfe des Amerikanischen Roten Kreuzes. iTunes-Nutzern können Beträge zwischen 5 und 200 US-Dollar wählen, die dann über ihre hinterlegten Zahlungsinformationen abgerechnet werden.

Wie schon in anderen Fällen wird die Spendenaktion hierzulande mit leichter Verzögerung im iTunes Store zu sehen sein. Wer nicht so lange warten will, hat auch die Möglichkeit, direkt an das Deutsche Rote Kreuz zu spenden. (Zur Spendenseite: ) Dies ist auch online per Abbuchung, Kreditkarte, PayPal oder Überweisung möglich. Zusätzlich besteht in diesem Fall die Wahl zwischen einer Krisen-bezogenen oder allgemeinen Spende.

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Bei Gegnern der Apple Watch zählt vor allem die recht kurze Akkulaufzeit von nur einem Tag zu den wesentlichen Kritikpunkten. Apples offiziellen Angaben zufolge muss die Watch bei "durchschnittlicher Nutzung" sogar schon nach rund 18 Stunden aufgeladen werden - dazu zählen 30 Minuten Musik-Wiedergabe, 90x Anzeige der Uhrzeit, 90 Benachrichtigungen und 45 Minuten App-Nutzung. Nutzt man den Stromsparmodus, so sind bis zu 72 Stunden am Stück möglich - die Smartwatch verliert damit aber auch fast die komplette Funktionalität und ist nur noch eine Uhr mit Display.

Mit besonderer Spannung wurde erwartet, wie sich die Apple Watch im Alltag schlägt und welche Laufzeiten tatsächlich möglich sind. In den zahlreichen Foren gibt es dazu inzwischen zahlreiche Erfahrungswerte. Es zeigt sich dabei, dass Apple die offiziellen Angaben eher vorsichtig kalkuliert hat und nicht Laborwerte verspricht, die nur theoretisch erreicht werden können. Da viele Nutzer die neue Uhr am Anfang besonders intensiv testen und alle Funktionen ausprobieren, sind die Werte natürlich noch ein bisschen verzerrt.

Erste Erfahrungswerte
Die meisten Nutzer berichten, dass der Akku einer komplett aufgeladenen Apple Watch am Abend bei rund 25 Prozent angelangt ist - dies aber, obwohl die Watch intensiver als in Apples Beispieldaten genutzt wurde. Die von Apple genannten 18 Stunden wurden von fast allen Anwendern deutlich überschritten. Liegt die Apple Watch tagsüber oder über Nacht untätig herum, so sinkt der Ladestand um 20 bis 30 Prozent. Ein Nutzer in den Apple Discussions schaffte es, die Uhr am Freitag in Betrieb zu nehmen und erst am Sonntagabend erneut laden zu müssen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Besitzern gelang es ihm aber auch, dem Verlangen zu widerstehen, die Uhr intensiv zu nutzen. Die Watch erneut aufzuladen dauert ungefähr so lange wie ein Ladezyklus beim iPhone.

Lebensdauer des Akkus
Apple hat am Wochenende übrigens noch weitere Details zur Lebensdauer des Akkus veröffentlicht. Nach 1000 kompletten Ladezyklen soll der Akku immer noch über 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität verfügen. Verglichen mit dem iPhone-Akku ist das ein sehr guter Wert, denn dieser ist bereits nach 500x Aufladen bei 80 Prozent angekommen. Noch empfindlicher ist der iPod-Akku, diese halten nur rund 400 Zyklen bis zum Erreichen der Marke von 80 Prozent. Muss man den Watch-Akku tauschen lassen, so kostet dies 99 Euro - sofern man sich außerhalb der Garantiezeit befindet und nicht Apple Care für die Watch abgeschlossen hat.
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Heute Abend verkündet Apple die Ergebnisse des abgelaufenen Finanzquartals. Apple bezeichnet den Zeitraum von Januar bis März als "2. Quartal 2015", da Apples Finanzjahr bereits im Oktober beginnt. Marktbeobachter sind sich weitgehend einig, dass Apple erneut Rekordwerte verkünden kann. Zwar liegen die Verkaufszahlen unter den Werten des Weihnachtsquartals, für den traditionell eher schwächeren Dreimonatszeitraum allerdings auf vergleichsweise sehr hohem Niveau.

Einschätzungen zufolge verkaufte Apple 58 Millionen iPhones, 10 Millionen iPads und 4,5 Millionen Macs. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 43,7 Millionen iPhones, 16,3 Millionen iPads sowie 4,13 Millionen Macs. Die Nachfrage nach dem iPhone 6 fiel damit sehr hoch aus, sodass Apple innerhalb eines Jahres stark zulegen konnte. Für das iPad gibt es allerdings erneut keine guten Nachrichten, wie erwartet gehen die Zahlen wohl erneut deutlich zurück. Stimmen die Vorhersagen, so setzt sich auch der Erfolgszug der Macs fort und es ist bei Apple weiterhin wenig davon zu spüren, dass die Zeit der klassischen Computer abgelaufen sein soll.

Die offizielle Pressekonferenz zum Quartalsergebnis beginnt um 23 Uhr unserer Zeit. Erfahrungsgemäß werden die Zahlen aber schon eine halbe Stunde früher bekannt, da Apple die Pressemitteilung meist gegen 22:30 Uhr verschickt. MacTechNews wird wie üblich über alle wichtigen Ereignisse des Abends berichten.
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Sonntag, 26. April 2015

Viele Nutzer konnten ihre Apple Watch inzwischen in Betrieb nehmen und Apples neues Produkt ausführlich testen. Während insgesamt Begeisterung vorherrscht und sich die meisten Anwender sehr zufrieden zeigen, wird ein Problem jedoch ebenfalls deutlich: Das Edelstahl-Gehäuse ist recht kratzempfindlich und zeigt oft schon nach wenigen Stunden erste Gebrauchsspuren. Apple verwendet für das Gehäuse rostfreien Stahl des Typs "316L" - dieser ist etwas kratzempfindlicher als 904L-Stahl, den beispielsweise Rolex einsetzt. Allerdings ist auch letzterer trotz höherer Kosten nicht komplett gegen Kratzer immun, wenn es sich um ein Gehäuse aus poliertem und damit glänzendem Stahl handelt. In Uhrenforen gibt es zudem einen Glaubenskrieg, ob 904L gegenüber 316L ("Surgical Steel") in der Praxis tatsächlich Vorteile bietet oder ob es sich nicht nur um eine Marketing-Entscheidung handelt.


Einige Nutzer der Apple Watch fühlen sich stark an die Rückseite einiger iPod-Modelle erinnert, die ebenfalls sprichwörtlich vom Anschauen bereits Kratzer aufwiesen. Ganz so ausgeprägt sind die Gebrauchsspuren des Watch-Gehäuses natürlich nicht, dennoch wird man kleine Kratzer wohl nicht vermeiden können. Die Apple Watch Sport ist etwas besser gegen Kratzer geschützt, da das eingesetzte Aluminium etwas härter und widerstandsfähiger als Edelstahl ausfällt. Außerdem fallen Kratzer auf der matten Oberfläche sehr viel weniger auf. Noch keine Stimmen gibt es, wie sich das Gold-Gehäuse verhält.

Ein Lösungsvorschlag gegen die Kratzer auf dem Edelstahl-Gehäuse kursiert bereits: Wer das Gehäuse der Apple Watch vorsichtig mit etwas Metallpolitur bearbeitet, erhält anschließend wieder eine komplett glänzende und kratzerfreie Oberfläche. Tägliches Polieren ist allerdings keine Option, da irgendwann auch das Material an sich in Mitleidenschaft gezogen wird. 9to5mac hat dazu zwei Bilder veröffentlicht, wie das Gehäuse vor und nach der Behandlung aussieht.

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Auch wenn dieser Eindruck aufgrund der Produktvorstellungen in dieser REWIND-Ausgabe vielleicht entstehen könnte: Nein, es fand in dieser Woche keine größere Fotomesse von internationaler Bedeutung statt. Es haben sich lediglich in den letzten zwei Wochen ein paar Neuheiten angesammelt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Auch in Sachen Computermonitore geht es derzeit munter weiter. In dieser Woche präsentierten Samsung und EIZO erwähnenswerte Ergänzungen ihres Display-Lineups. Dabei spricht der EIZO mit einem Preisschild nahe der 5.000-Euro-Marke vermutlich überwiegend professionelle Anwender an, Samsung geht hingegen weiter mit dem Curved-Trend auf Kundenfang.


An der Apple-Front dreht sich unterdessen alles weiter um die Markteinführung der Apple-Watch, aber auch des 12" MacBook, das trotz gewisser technischer Beschränkungen (nur ein USB-C-Port) offenbar trotzdem einen sehr positiven Verkaufsstart hatte. Von der Apple Watch gar nicht zu reden. Offizielle Zahlen gibt es natürlich noch nicht, aber Marktbeobachter wollen ausgerechnet haben (MTN-Meldung), dass Apple in den ersten zwei Wochen mit über 3 Millionen verkauften Exemplaren bereits 2 Mrd. Dollar Umsatz mit dem High-Tech-Accessoire gemacht haben könnte. – Bei über 3 Millionen verkauften Exemplaren. Puhhh! Das bedeutet natürlich nicht gleich den Untergang der traditionellen Uhrenindustrie, aber ein bisschen Hosenflattern vor der Konkurrenz aus Cupertino wird da sicherlich im Spiel sein.

Erste Schatten wirft auch die Mitte Mai in München stattfindende Messe „High End 2015“, welche als das Mekka der HiFi-Freaks rund um den Globus zählt. Tatsächlich bieten sich nicht viele Gelegenheiten, um sich derart ausführlich über die Möglichkeiten rund um hochwertige Musikwiedergabe zu informieren. Und keine Angst: Es gibt dort auch ganz normales und bezahlbares HiFi-Equipment zu bestaunen. Selbst wenn man sich die natürlich ebenfalls ausgestellten super-exklusiven Produkte nicht leisten kann, macht es doch sehr viel Spaß, sich einmal die besten HiFi-Boliden der Welt anhören zu können. Die Messe läuft vom 14. bis zum 17. Mai, wobei der 14. (Himmelfahrt) Fachbesuchern vorbehalten ist. Ein Tages-Ticket kostet 12 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Nun aber zurück zu den Technik-Vorstellungen dieser Woche:

Die Produkthighlights der Woche:

  • Corning: Optische USB-Kabel für lange Wege
  • Canon: Auch kleine Fotodrucke können begeistern
  • Samsung: Curved Widescreen-Monitor jetzt auch in 29 Zoll
  • EIZO: Selbstkalibrierender 4K-Monitor mit 31" Diagonale
  • Lyravox: All-in-one-Lautsprecher für Extremophile
  • Ricoh/Pentax: Spiegelreflex mit Pixel-Shift
  • Cullmann stellt neue Photo-Slingbag vor

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Samstag, 25. April 2015

Einleitung: Drahtlos-Sound mit Endlos-Ausdauer

Kompakt
Marke Panasonic
Bezeichnung BTD5
Art BT-Bügelkopfhörer
Empf. Preis (€) 90 (online ab ca. 60)
Verfügbarkeit sofort
Kopfhörer gibt es heutzutage fast wie Sand am Meer und in den unterschiedlichsten Konstruktionsvarianten. Immer beliebter werden dabei Kopfhörer mit drahtloser Verbindung zur Audioquelle. Mit der massenhaften Verbreitung kostengünstiger Bluetooth-Chips ist das inzwischen auch in Kopfhörern der Einsteigerklasse für unter 100 Euro kein Problem mehr und dank des aptX Audio Codecs stellt Bluetooth dabei auch keinen klanglichen Flaschenhals mehr dar, wie noch vor ein paar Jahren. Doch selbst wenn eines der Audiogeräte kein aptX unterstützt (wie nach wie vor bei den iOS-Devices der Fall), kann über modernes Bluetooth eine für die meisten Zwecke ausreichend hohe Klangqualität übertragen werden.


Panasonic hat nun mit dem Modell BTD5 einen ohraufliegenden Bügelkopfhörer für 90 Euro (Onlinepreis bereits ab unter 60 Euro!) vorgestellt, der mit einem der letzten Nachteile drahtlos betriebener Kopfhörer aufräumen soll: dass der unverzichtbare Akku nicht lange genug durchhält. Während die meisten Bluetooth-Kopfhörer heute eine Ausdauer von ca. 10-15 Stunden haben, soll der BTD5 ganze 40 Stunden durchhalten – was bei einem täglichen Musikgenuss von zwei Stunden also rund 20 Tage ohne Nachladen bedeuten würde. – Genug für einen ganzen Urlaub.

Wie sich Panasonics Dauerläufer in der Praxis schlägt und ob er auch klanglich überzeugen kann, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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Freitag, 24. April 2015

Die erfolgreiche Zeit des iPods ist längst abgelaufen und sowohl Apple als auch die Nutzer verlieren mehr und mehr das Interesse am einst so erfolgreichen Produkt. Ob nun die Verkaufszahlen zurückgehen, weil Apple kaum noch Neuerungen im iPod-Bereich vorstellt - oder ob Apple keine Neuerungen mehr vorstellt, weil die Verkaufszahlen so zurückgehen - Fakt ist jedoch, dass der iPod keine große Zukunft mehr hat. Vor wenigen Jahren hieß es, dass einzig der iPod touch zufriedenstellende Verkaufszahlen aufweise, wohingegen kaum noch jemand klassische iPods kaufen wolle. Der enorm lange Produktzyklus des iPod touch weist allerdings darauf hin, dass auch das "iPhone ohne Telefon" nicht mehr häufig nachgefragt wird.

Einem Bericht zufolge plant Apple aber in diesem Jahr noch einmal eine Neuauflage des iPod touch - die erste Modellüberarbeitung seit 2012. Wenn Apple der bisherigen Produktpolitik treu bleibt, so erhält der kommende iPod touch die Hardware eines älteren iPhone-Modells. Vermutlich entscheidet sich Apple daher entweder für einen A6- oder den 64-Bit-fähigen A7-Prozessor. Auch bei der Speicherkapazität könnte sich etwas tun; derzeit gibt es den iPod touch mit bis zu 64 GB Speicher, iPhone und iPad bringen hingegen bis zu 128 GB mit. Auch mit verbesserten Kameras ist zu rechen, so die Angaben. Bis auf aktuellere Hardware sind aber wohl keine weitreichenden Neuerungen mehr zu erwarten. Angeblich bleibt Apple sogar beim 4"-Display und stellt nicht auf die größeren Displays von iPhone 6 oder iPhone 6 Plus um.


Die sonstigen iPod-Modelle
Nicht nur der iPod touch, auch die anderen iPod-Modelle wurden schon lange nicht mehr verbessert. Den iPod classic hatte Apple im vergangenen September aus dem Sortiment genommen, den iPod nano gibt es seit September 2012 in unveränderter Form, der iPod shuffle wurde letztmalig im September 2010 grundlegend überarbeitet. Es gab bislang noch keine Informationen, ob Apple den anderen Baureihen noch ein Update spendiert oder sie irgendwann einschlafenlässt. Zuletzt noch etwas Statistik: Im Weihnachtsgeschäft 2014 verkaufte Apple nur noch rund 2,5 Millionen iPods, fünf Jahre zuvor waren es noch mehr als 22 Millionen Exemplare.
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Tim Cooks Aussage vor einigen Wochen, er trage seine Apple Watch auch beim Duschen, war bereits eine kleine Sensation - galt es zuvor noch als ziemlich sicher, dass man die Apple Watch allenfalls Spritzwasser, nicht jedoch einem Wasserstrahl aussetzen darf. Apple selbst bezeichnet die Uhr als wasserabweisend gemäß Klassifizierung „IPX7“. Diese Stufe ist so definiert, dass man das Gerät theoretisch bis zu 30 Minuten mit einer Wassersäule von bis zu einem Meter belasten kann. Allerdings fügt Apple gleich hinzu, dass es sich dabei um Spritzwasserschutz und nicht um Wasserfestigkeit handelt - immerhin übt ein Strahl mitunter sehr viel mehr Druck aus als besagte Wassersäule.

Ein Team aus Australien wollte es genauer wissen und brachte die Apple Watch mit jeder Menge Wasser in Kontakt. Erwartungsgemäß gab es unter der Dusche keinerlei Probleme, selbst wenn sich die Uhr direkt unter dem Wasserstrahl befand. Anschließend wurde die Apple Watch fünf Minuten lang in einen Wassereimer gelegt - wieder ohne jegliche Beschädigung. Die nächste Stufe: 15 Minuten lang musste die Apple Watch im Pool verweilen. Unter Wasser funktionierte zwar die Bedienung des kapazitiven Displays natürlich nicht, per Digital Crown ließ sich das Gerät aber weiterhin steuern.

Wie viele andere Hersteller auch äußerte sich Apple damit sehr vorsichtig zur Dichtigkeit - sehr häufig halten technische Geräte höhere Belastungen aus, als der Hersteller ihnen offiziell zubilligt. Anbieter wollen dadurch auf der sicheren Seite sein, unter anderem auch aufgrund zu befürchtender rechtlicher Auseinandersetzungen falls die Angaben im Prospekt dann im alltäglichen Gebrauch doch nicht zutreffen.

Eine Taucheruhr ist die Apple Watch damit zwar in keinem Fall - allerdings erheblich besser gegen Wasser geschützt, als manch einer dachte und damit auch noch ein gutes Stück alltagstauglicher als nach der ersten Vorstellung befürchtet. Ob es allerdings eine gute Idee ist, die Apple Watch auch im Schwimmbad nie abzulegen, sei einmal dahingestellt. Einen dauerhaften Unterwasser-Einsatz wird die Uhr wohl sicherlich nicht mit besonders langer Lebensdauer quittieren.

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Nicht alles steht heute im Zeichen der Apple Watch, denn auch abseits der Uhr gibt es noch Interessantes zu berichten. Zu den preisreduzierten Apps zählen in dieser Woche unter anderem der PDF-Editor PDFGenius für den Mac sowie das preisgekrönte Adventure "Leo's Fortune" für iOS. Nachfolgend alle Sonderangebote des App Store im Überblick:

Mac App Store


Circle — gratis statt 4,99 €
Diese App ist ein virtueller Winkelmesser, der auf dem Display die visuelle Bestimmung von Winkeln erlaubt. Die Steuerung ist mittels Maus oder Tastatur möglich, einschließlich Zusatzoptionen für Größe, Position, Rotation und Transparenz. (OS X 10.9+)


PDFGenius — 4,99 € statt 14,99 €
Wer komplexe PDF-Dokumente plant, kann mithilfe von PDFGenius komfortabel und schnell eine größere Anzahl von PDFs zu neuen Dokumenten kombinieren, bearbeiten und per Kennwort sichern. Die Auswahlfunktion kann zwischen geraden und ungeraden Seiten sowie anderen Einteilungen unterscheiden. (OS X 10.8+)


Speaking — gratis statt 4,99 €
Seit vier Jahren ist in OS X die Sprachausgabe auch auf Deutsch enthalten. Speaking stellt das System zur Verfügung, um beliebigen Text per Sprache über die Lautsprecher auszugeben oder als Audio-Datei für die Weiterverwendung zu exportieren. Mehrere Regler erlauben die Stimmanpassung. (OS X 10.9+)


iOS App Store


Coinverter — gratis statt 0,99 €
Mehr als 160 Währung lassen sich in dieser App umrechnen. Um den Überblick über gängigste Währungen zu behalten, lässt sich zum Glück eine Vorauswahl treffen und die Basiswährung für Umrechnungen definieren. (iOS 7.0+)


deej — 5,99 € statt 7,99 €
Diese minimalistische DJ-Software bietet die gängigsten Funktionen professioneller Mischpulte. Geboten wird unter anderem BPM-Erkennung, Autosync, Crossfader, Effects, Equalizer, Scratch sowie Unterstützung von Dropbox und SoundCloud. (iOS 7.0+)


Leo's Fortune – 0,99 € statt 4,99 €
In diesem mit einem Apple Design Award ausgezeichneten Spiel begibt man sich durch handgezeichnete Welten und Animationen auf die Suche nach den geheimnisvollen Dieb des Goldes. (iOS 7.0+)


Prompt 2 — 4,99 statt 14,99 €
Der Name ist Programm, denn hier dreht sich alles um die Kommandozeile per SSH. Neben synchronisierten Server-Einstellungen gibt es eine Zwischenablage für häufige Befehle sowie Schlüsselverwaltung und TouchID-Schutz. (iOS 7.1+)
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Während sich die ersten Kunden darüber freuen, endlich ihre Apple Watch in Empfang nehmen zu können, herrscht bei iFixIt Begeisterung, die Apple Watch endlich zerlegen zu dürfen. Der wie üblich reichlich bebilderte Zerlege-Bericht gibt einen guten Überblick, wie das Innenleben der Apple Watch beschaffen ist und aus welchen Komponenten der kleine Computer am Handgelenk besteht.


Auch wenn man beim Zerlegen einiges an Fingerspitzengefühl mitbringen muss, so erhält die Apple Watch dennoch einen recht guten "Repairability Score". iFixIt vergibt fünf von zehn Punkten - in der Begründung heißt es, der Akku sei schnell und einfach auszuwechseln, man müsse nur schwachen Klebstoff lösen. Der eigentliche Computer in der Watch besteht aus einem kombinierten, verlöteten Board - gibt der Prozessor auf, so muss ziemlich viel ausgetauscht werden.


Wenig überraschend kommt die Feststellung, dass sich das Innenleben von Apple Watch und Apple Watch Sport nicht unterscheidet. Die Packungen sind jedoch sehr unterschiedlich gehalten - auch deswegen, da einigte Armbänder der Apple Watch ohne Namenszusatz nicht so flexibel wie die Varianten für die Apple Watch Sport sind.
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Täglich verkünden die Software-Schmieden neue Umsetzungen für die Apple Watch, jetzt ist auch der Watch App Store mit 3.000 Apps online. Diesen erreicht man direkt im iPhone ab iOS 8.2 über die Apple Watch App. Die untere Menüleiste enthält die Punkte "Empfohlen" und "Suchen". Über den ersten Befehl gelangen die Watch-Besitzer zu den üblichen Kategorien wie "Bildung", "Produktivität" oder "Spiele" und können darüber in den zugehörigen Apps stöbern. Alternativ tippt man auf "Suchen" und gibt einen Namen ein. Dann listet die App alle passenden Programm für die Uhr auf.

Wir haben uns im vornherein schon einmal die wichtigsten Vertreter herausgepickt und stellen sie in Kurzform vor. Ein Klick auf den Preis bringt Interessenten direkt zum App Store, um mehr über den Kandidaten zu erfahren beziehungsweise ihn direkt zu laden.


Finanzen und Office

Auf der App "Meine Bank" finden Kunden der Deutschen Bank alle ihre Konten, Depots und Karten. Per VoiceOver kann man sich die Einträge vorlesen lassen.
Meine Bank — gratis

Sumptus verwaltet die Ausgaben und Einnahmen des Nutzers auch per Watch-App.
Sumptus — 3,99 €

PowerPoint für iOS lässt sich nun über die Watch fernsteuern. Man kann die Präsentation starten und von Folie zu Folie hüpfen. Die App blendet deren Anzahl und die vergangene Zeit ein.
PowerPoint Remote — gratis

Über die Watch-App Keynote Remote können Nutzer ihre Präsentationen fernsteuern.
Keynote Remote — gratis

Die Textverarbeitung Quip unterstützt die Apple Watch und stellt zudem Tabellen und To-Do-LIsten dar.
Quip — gratis

Mit dem Taschenrechner tizi Calc rechnet es sich auf der Uhr schöner: Verschiedene Designs und samt Animationen bietet Entwickler Equinux als In-App-Kauf an.
tizi Calc — gratis


Produktivität

Die Watch kann die zuletzt aufgenommenen Bilder in der One-Drive-App anzeigen und löschen. Zudem ist eine kategorien-basierte Suche möglich.
Microsoft OneDrive — gratis

OmniFocus informiert über anstehende Aufgaben auch mit einer Tagesansicht. Alarme gibt die App auf die Watch aus, alternativ können Nutzer Aufgaben eingeben oder diktieren.
OmniFocus 2 — 39,99 Euro

Die Wunderlist zeigt fällige Aufgaben auf dem Watchdisplay an, sie kann man von dort aus auch abhaken und umgruppieren
Wunderlist — gratis

Auch der To-Do-Manager Things unterstützt die Watch. Dabei steht die Tagesansicht im Vordergrund.
Things — 9,99 Euro

Ab Watch-Release zeigt die To-Do-Listen-App Clear Aufgaben und -Listen an. Per Wisch navigiert man zwischen ihnen.
Clear — gratis

Der Notizen-Alleskönner Evernote zeigt Einträge und kann Erinnerungen und Diktate aufnehmen.
Evernote — gratis

Invoice2go trackt die Arbeitszeit, erinnert an Stundenzettel und erlaubt automatische Rechnungserstellung.
Invoice2go — gratis

Slack ist die App zur gleichnamigen Social-Media-Plattform für Kollegen. Man kann damit chatten und andere Inhalte austauschen.
Slack — gratis

An Geschäftsleute wendet sich die Wirtschaftsanalysen-App Salesforce und bringt ihre wichtigsten Businessdaten auf dem Arm.
Salesforce — gratis

Seine Angestellten kann man mit BetterWork über die Arbeitsfortschritte auf dem Laufenden halten, auch per Apple Watch.
BetterWork — gratis

Das Organisations-Tool Trello eignet sich für ticketbasierte, verteilte Arbeit und arbeitet mit Karten und Kommentaren.
Trello — gratis

Ein schnellen Blick auf die Lieblings-Webseiten bietet Glimpse und aktualisiert dabei automatisch den gewünschten Seitenausschnitt in einem festgelegten Intervall.
Glimpse — 2,99 Euro

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Apple hat neben dem Benutzerhandbuch auch die ersten Support-Dokumente zur Apple Watch veröffentlicht. (Zur Übersicht: ) Hier geht es hauptsächlich um Themen, die bei Problemen mit der Smartwatch wichtig werden. Beispielsweise wird erklärt, wie sich eine Apple Watch wieder vom iPhone entkoppeln lässt, oder was zu tun ist, wenn der Code für die Apple Watch vergessen wurde. Ebenfalls anzutreffen sind Details zur Datensicherung sowie zur Hautverträglichkeit und Pflege von Armband und Gehäuse.

So weist Apple beispielsweise darauf hin, dass die Apple Watch und die Apple Watch Sport in Spacegrau und die Edelstahlkomponenten einiger Apple Watch-Armbänder Nickel enthalten. Da der Nickelanteil aber in allen Produkten der EU-Verordnung REACH entspricht, sollte dies in der Regel kein Problem darstellen.

Wer den Support in Anspruch nehmen muss, findet die dafür benötigte Seriennummer der Apple Watch übrigens auf der Rückseite, im Apple-Watch-Menü unter "Einstellungen" > "Allgemein" > "Info" oder in der Watch-App auf dem iPhone unter "Meine Uhr" > "Allgemein" > "Info".

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