Um es kurz zu machen: Diese Woche war es ziemlich ruhig an der Neuheitenfront. Inzwischen sind aber gleich mehrere Testgeräte in der Redaktion eingetroffen, so dass für die nächsten Wochen auch wieder ausführliche Praxistests anstehen. Kleine Vorschau: Nächste Woche finden Sie in der REWIND einen Bericht zur neuen LaCie Rugged RAID Mobilfestplatte mit Thunderbolt und USB 3.0. Weiterhin in der Vorbereitung ist ein Bericht zum brandneuen Panasonic Bluetooth-Kopfhörer BTD5 und der Test einer äußerst edlen und technisch leckeren DAC/Vorstufe plus Endstufe von Lindemann Audio namens musicbook.

In dieser Ausgabe möchte ich Ihr besonderes Augenmerk auf den neuen Kopfhörer PM-3 von Oppo lenken, der technisch mit seinem magnetostatischen Antriebsprinzip deutlich aus der Masse der Angebote hervorsticht.


Die Produkthighlights der Woche:

  • reflecta DigiMicroscope WiFi: Für den Forscher in Dir
  • Sony: Ein Sack voller Bluetooth-Lautsprecher
  • Nissin: Kostengünstiges Drahtlos-Blitzsystem (Shop: )
  • Metz: Gutes Licht für Selfies (Shop: )
  • Oppo: Magnetostatischer Kopfhörer für daheim und unterwegs

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Freitag, 27. März 2015

Synium Software, unter anderem Betreiber von MacTechNews.de, hat CleanApp 5 in der finalen Fassung veröffentlicht. In Version 5 geht es um eine Frage, die sich viele Nutzer stellen: "Warum wird meine Festplatte immer voller und wie kann ich Platz schaffen?“. Über das Startfenster kann CleanApp daher eine Erstdiagnose stellen und sofort zu löschende Dateien vorschlagen. CleanApp 5 entfernt zudem Programme samt aller verbundener Dateien, um Installationen restlos von der Festplatte zu befördern.

Auch nach Daten bereits gelöschter Programme, alten iOS-Backups, iOS-Apps, schon lange nicht mehr verwendeten Dateien, Plugins, Treibern, identischen Dateien sowie Programmdaten von Sandboxing-Apps sucht CleanApp und kann diese mit einem Klick entfernen. Weiterhin bietet CleanApp 5 die Möglichkeit, direkt Benutzerrechte und das Dateisystem zu überprüfen und zu reparieren.


Neu in CleanApp 5 ist die im Vergleich zur letzten Version enorm gestiegene Geschwindigkeit des Programms – sowohl bei der Suche nach Daten als auch bei der Bedienung. Ebenfalls neu ist die Startansicht; entweder entscheidet sich der Nutzer für einen sofortigen Scan nach möglicherweise unbenötigten Daten oder greift direkt auf die Programmliste, Systempflege oder weitere Funktionen zu.

Für alle Nutzer von CleanApp 4 und CleanApp 5 Beta ist die neue Version kostenlos zu laden, die alten Seriennummern funktionieren weiterhin. Updates von einer älteren Version kosten nur 3,99 Euro, für Neukunden fallen 14,99 Euro an. Speziell für Leser von MacTechNews gibt es 20 Prozent Rabatt; dazu muss bei der Bestellung einfach der Gutscheincode MTNCLEANAPP eingegeben werden. Der Rabatt betrifft sowohl Update als auch Vollversion. CleanApp 5 setzt mindestens OS X 10.8 (Mountain Lion) voraus.
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Niemand möchte gerne darüber nachdenken – aber im Schadensfall ist es immer gut zu wissen, welcher Smartphone-Hersteller einen guten Reparaturservice anbietet. Diesbezüglich hat Stiftung Warentest jetzt sechs namhafte Anbieter getestet: Apple, LG, Samsung, HTC, Sony und Huawei. Die Tester schickten jeweils drei baugleiche Smartphones mit beschädigtem Display und defekter Kopfhörerbuchse an jeden Hersteller. Bewertet wurden unter anderem Dauer und Qualität der Reparatur.

Apple erhielt als einziger Smartphone-Anbieter die Note „gut“. Der iPhone-Hersteller beseitige sämtliche Schäden einwandfrei und tauschte ein defektes Gerät direkt gegen ein gleichwertiges neues oder generalüberholtes aus. Mit drei Werktagen Bearbeitungszeit war das Unternehmen aus Cupertino zudem das schnellste aller sechs getesteten Hersteller. Außer Apple behob nur noch Huawei alle Schäden einwandfrei – der chinesische Hersteller ließ sich mit 16 Werktagen allerdings deutlich mehr Zeit.


LG, Samsung und Sony rangieren im Mittelfeld, da nicht alle Schäden repariert wurden. Am schlechtesten schnitt HTC ab („mangelhaft“). Die Taiwaner lehnten eine Reparatur von zwei der drei eingesandten Smartphones (HTC One X) mit der Begründung ab, dass angeblich keine Ersatzteile mehr vorhanden seien – und das nur sechs Monate nach Ablauf der Gewährleistung.

Obendrein dauerte die Reparatur des dritten HTC One X, für das es seltsamerweise Ersatzteile gab, ziemlich lange (25 Werktage). Auch die happigen Reparaturgebühren von 469 EUR fielen negativ auf – im Internet gibt es das Gerät neu schon für 229 EUR! HTC hat bereits Konsequenzen aus dem Testergebnis gezogen und den zuständigen Servicepartner gewechselt.

Stiftung Warentest prüfte aber nicht nur Smartphone-Hersteller, sondern auch unabhängige Online-Reparaturshops – wobei kein Shop die Noten „sehr gut“ oder „gut“ erhielt. Am besten war Handyreparatur123 („befriedigend“). Gelobt wurde die schnelle Bearbeitung, Kritik gab es für die teils hohen Preise und mittelmäßigen Reparaturergebnisse. Stiftung Warentest weist zudem darauf hin, dass die getesteten Online-Dienstleister nicht immer Originalteile der Smartphone-Anbieter verbauen. Weiterhin seien Reparaturkosten oft so hoch, dass es sich eher lohne, ein Neugerät zu kaufen.
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In Großbritannien kommt eine Klage von Safari-Anwendern gegen Google nun doch vor Gericht. Die Nutzer hatten vor zwei Jahren Klage gegen Google eingereicht, nachdem im Jahr 2012 aufgedeckt wurde, dass der Internet-Riese eine Safari-Lücke für das Tracking von Nutzern missbraucht hatte. Dabei wurde das Surfverhalten unabhängig von den in Safari vorgenommenen Datenschutz-Einstellungen analysiert. In den USA musste Google deswegen bereits Strafzahlungen in Höhe von insgesamt 39,5 Millionen US-Dollar leisten, wohingegen in Großbritannien die Praxis von Behörden nicht weiter untersucht wurde.

Das Gericht sieht es nach dem zweijährigen Prüfverfahren als elementar an, in einem Gerichtsprozess die Rechtmäßigkeit dieser Praxis in Hinblick auf den britischen Datenschutz zu klären. Nach Ansicht von Google hätte das Tracking der Safari-Nutzer keinen finanziellen Schaden verursacht. Außerdem habe Google eigenen Angaben zufolge die Sicherheitslücke nicht absichtlich ausgenutzt.

Dieser Ansicht wollte das Gericht nicht folgen und hat daher der von Google geforderten Abweisung der Klage nicht stattgegeben. Im weiteren Rechtsstreit soll nun geklärt werden, welcher nichtmaterielle Schaden durch das Tracking entstanden ist. Unter anderem will man der Frage nachgehen, inwieweit Browser-generierte Informationen (BGI) in Großbritannien unter den Datenschutz fallen.
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Auch als Entschädigung für das beginnende Aprilwetter bieten wir heute eine neue Übersicht diverser Sonderangebote im App Store. Zahlreiche Apps sind dieses mal nicht nur im Preis gesenkt, sondern gleich gratis erhältlich. Hierzu zählen beispielsweise Folder Designer für OS X und WidgeTunes für iOS 8. In anderen Fällen können einige Euro gespart werden, beispielsweise bei Fantastical für iPhone und iPad, das um 40 Prozent reduziert ist. Nachfolgend alle Sonderangebote im Überblick:

Mac App Store


Folder Designer — gratis statt 1,99 €
Dank dieser App lassen sich mit wenigen Klicks Ordner-Icons mit neuen Farben und Symbolen versehen. Alternativ können sogar Fotos in Ordner-Form umgewandelt und als Icon verwendet werden. (OS X 10.8+)


MuteMyMic — gratis statt 0,99 €
Über die Funktionstasten der Tastatur ist normalerweise nur die Lautstärke der Audio-Ausgabe regulierbar. Mithilfe von MuteMyMic ist dies aber auch für die Audio-Aufnahme möglich. Als Tastenkürzel kommen F5 und F6 zum Einsatz. (OS X 10.6+)


SoundMate — gratis statt 4,99 €
Einen direkten Zugriff auf SoundCloud bietet diese App, die damit als eine Art Musik-Player für SoundCloud dient. Dank zusätzlichem Symbol in der Menüleiste von OS X lässt sich die Wiedergabe von SoundMate auch im Hintergrund steuern. (OS X 10.8+)


USBMate — 0,99 € statt 4,99 €
Diese App prüft angeschlossene USB-Speicher auf AutoRun-Viren und entfernt außerdem enthaltene Meta-Dateien wie .DS_Store, .Trashes und .Spotlight-V100. Direkt im Anschluss wird der USB-Speicher entkoppelt und lässt sich vom Mac entfernen. (OS X 10.6+)

Weiterlesen: Alle App-Angebote für iPhone und iPad
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Steve Jobs zeigte sich einmal mehr begeistert. Als der Apple-Mitbegründer das erste iPad im Januar 2010 präsentierte, schwärmte er davon, dass das Tablet endlich die Produkt-Lücke zwischen iPhone und Mac fülle. Trotz anfänglicher Kritik seitens der Presse verkaufte sich das iPad glänzend und wurde zu einem wichtigen Umsatzbringer für das Unternehmen aus Cupertino.

Seit dem letzten Jahr nimmt das Kundeninteresse am iPad allerdings merklich ab. 2014 gingen die Verkaufszahlen deutlich zurück, wobei der Abwärtstrend auch in diesem Jahr anhält. 9to5mac hat sich mit den Ursachen dafür beschäftigt und nennt folgende 10 Gründe für das Straucheln des einstigen Apple-Hoffnungsträgers:

1. iPhone 6 Plus: Das Phablet lässt viele Kunden daran zweifeln, ob sie wirklich noch die Kombination aus iPhone und iPad benötigen; es ist verführerisch, nur noch ein Gerät zu haben, das wegen des großen 5,5-Zoll-Displays ein kleines Tablet ersetzen kann. Insbesondere die geringer werdenden Verkaufszahlen des iPad mini werden auf das iPhone 6 Plus zurückgeführt.

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In den kommenden Jahren könnte die Speicherkapazität von Flash-Speicher stark ansteigen und iPhones mit 500 GB sowie MacBooks mit 3 TB Speicherkapazität erlauben. Intel hat nämlich gemeinsam mit Micron neue 3D-Flash-Chips vorgestellt, die pro Chip-Baustein eine Kapazität von 48 GB bieten. Dies entspricht der dreifachen Kapazität bisheriger Chip-Bausteine von Samsung, Sandisk und Toshiba.

Die NAND-Chips sind in 16 Nanometer gefertigt und bestehen aus 32 Schichten, in denen sich die Speicherzellen befinden. Es handelt sich um Triple-Level-Cells, die drei Bits je Zelle aufnehmen können. In den kommenden Monaten wollen Intel und Micron erste Samples an Computer- und Smartphone-Hersteller ausliefern. Mit der Serienfertigung kann frühestens im Oktober gerechnet werden, sodass Produkte mit entsprechend hohen Kapazitäten voraussichtlich erst im kommenden Jahr erscheinen werden.

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Nachdem der Monat April und damit der Verkaufsstart der Apple Watch immer näher rücken, sind mittlerweile die ersten Apps im App Store erhältlich, die bereits über eine Apple-Watch-Unterstützung verfügen. Wie die Auswahl der Apps auf dem iPhone fällt auch deren Funktionalität auf der Apple Watch höchst unterschiedlich aus. Dies reicht von einfachen Informationen und Statistiken bis hin zu Spielen und Timern.


Citymapper
Navigation im Nahverkehr mit Bus und Bahn



Evernote
Notizen aufrufen, diktieren oder suchen



Expedia
Buchungs- und Reiseinformationen



Green Kitchen
Vegetarische Rezepte mit Anleitung und Zubereitungs-Timer

Weiterlesen: Weitere Apps zur Apple Watch im Überblick
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Apple hat offiziell angekündigt, zum Vorverkaufsstart der Apple Watch am 10. April neue Verkaufsbereiche in London, Paris und Tokyo zu eröffnen. Zu diesem Zweck mietete Apple schon vor einiger Zeit eigene Verkaufs- und Präsentationsflächen in den auch für Designermode bekannten Kaufhäusern Selfridges (London), Galeries Lafayette (Paris) und Isetan Shinjuku (Tokyo).

Apple wird dort ausschließlich die Apple Watch und dazugehörige Armbänder anbieten – wohl auch die goldene Apple Watch Edition, die ansonsten nur in ausgewählten Apple Stores ausgestellt wird. Ab dem 10. April können Kunden die Apple Watch in den drei besagten Kaufhäusern besichtigen, anprobieren und vorbestellen. Der Verkaufsstart ist der 24. April.

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Donnerstag, 26. März 2015

Apple-CEO Tim Cook ist heute eine besondere Ehre zuteil geworden. Das renommierte Wirtschaftsmagazin Fortune kürte den Apple-CEO zur besten Führungskraft der Welt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass Cook Apple nach dem Tod von Steve Jobs sogar zu noch mehr finanziellem Erfolg führen konnte. Zudem habe Cook Apples Unternehmenskultur verändert und inzwischen auch seine öffentliche Stimme als Führungspersönlichkeit eines Weltkonzerns gefunden.

Im dazugehörigen Artikel äußert sich der Apple-CEO über die harte Anfangszeit nach Jobs’ Tod und die mittlerweile über dreieinhalb Jahre als Apple-Chef. Der Übergang nach dem Rücktritt von Apple-Mitbegründer Steve Jobs im August 2011 sei alles andere als einfach gewesen. Erst in dieser Zeit habe Cook wirklich zu schätzen gelernt, wie sehr Steve Jobs die restliche Apple-Führungsriege immer vor öffentlicher Kritik schützte: „Jobs steckte jeden Speer ein, der geschmissen wurde.“ Da war es nur natürlich, dass der Apple-Mitbegründer auch das meiste Lob einheimste. Lob und Kritik seien intensiver gewesen als alles, was er erwartet hatte.

Apples Internet-Chef Eddy Cue betont, dass Cook nie versucht habe, Jobs’ Führungsstil zu interpretieren. Stattdessen sei Cook immer seinen eigenen Weg gegangen und darauf aus gewesen, Entscheidungen zu treffen, die langfristig die besten Ergebnisse liefern; der Apple-CEO lasse sich daher auch nicht von Investoren beeinflussen, die nur das schnelle Geld mit Apple-Aktien im Sinn haben.


Neben der Leistung als Unternehmens-Chef wird auch Cooks soziales Engagement hervorgehoben. Der Apple-CEO spendet regelmäßig für wohltätige Organisationen und animiert Apple-Angestellte, das gleiche zu tun. Zudem empfing er schon mehrere Male bekannte US-Bürgerrechtler in Cupertino. Auch Cooks Bekenntnis zur Homosexualität kam aus einem Gefühl der sozialen Verantwortung heraus: „Ich hätte das nicht gemacht, wenn ich nicht davon überzeugt gewesen wäre, dass es anderen Menschen hilft."

Fortune ehrte insgesamt 50 "außergewöhnliche Männer und Frauen“ dafür, umfassende Veränderungen in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Philanthropie und weiteren Gebieten bewirkt zu haben. Hinter dem erstplatzierten Cook folgt Mario Draghi (Präsident der Europäischen Zentralbank). Auf dem dritten Platz ist der chinesische Staatspräsident Xi Jinping.
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Der Kurznachrichtendienst Twitter hat mit Periscope eine Streaming-Lösung veröffentlicht, durch die man auf einfache Weise ein Live-Video im Twitter-Netzwerk teilen kann. (Zur App: ) Die Video-Streams können über die zugehörige iOS-App entweder öffentlich oder privat zur Verfügung gestellt werden und lassen sich nach dem Aufnahme-Ende noch 24 Stunden als Aufzeichnung anschauen - wenn diese vom Ersteller nicht gelöscht wird. In Twitter erscheint der Live-Stream als Tweet mit Link, den andere Nutzern aufrufen und betrachten können.

Um einen Video-Stream sehen oder senden zu können, muss man sich im Periscope-Netzwerk mit seinem Twitter-Konto anmelden und der App den Zugriff auf das Twitter-Konto erlauben. Anschließend besteht für Zuschauer die Möglichkeit, den Stream mittels Textnachricht für alle Zuschauer sichtbar zu kommentieren. Darüber hinaus lässt sich mittels Berührung das Videobild mit Herzchen bewerten, welche dem Konto des Stream-Erstellers gutgeschrieben werden.

Periscope setzt mindestens iOS 7.1 voraus und benötigt ein Twitter-Konto. Darüber hinaus verlangt es für die Erstellung von Live-Streams den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Geoposition. Die Geo-Position lässt sich innerhalb der App bei Bedarf unterdrücken.

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Apples Streaming-Absichten werden konkreter. Die New York Times hat sich in einem ausführlichen Artikel mit dem künftigen Abo-Dienst beschäftigt, welcher Spotify vom Musikstreaming-Thron stoßen soll. Da Apples neues Musik-Angebot auf dem in den USA schon erhältlichen "Beats Music" basieren wird, können sich Nutzer bereits darauf einstellen, dass das Unternehmen aus Cupertino diverse Beats-Charakteristika beibehält.

Der Fokus des Dienstes liegt auf einer neuen „lebhaften Nutzeroberfläche“, die sich nahtlos in Apples puristisches Design integriert. Zudem stehen von Musik-Experten zusammengestellte Playlisten im Mittelpunkt. Hauptverantwortlicher für das Redesign der Beats-App sei Nine-Inch-Nails-Frontmann und Oscar-Gewinner Trent Reznor, der schon vor der Beats-Übernahme durch Apple für den Kopfhörerhersteller in leitender Position arbeitete.

Noch wichtiger als Reznor dürfte aber Beats-Mitbegründer Jimmy Iovine für den Erfolg von Apples Streaming-Dienst sein. Der Musikproduzent führt schon seit längerem intensive Verhandlungen mit den großen Musiklabels – ihm werden hervorragende Kontakte zu Verantwortlichen und Musikern gleichermaßen nachgesagt. Da Apple anstrebt, den neuen Streaming-Dienst mit exklusiven Inhalten aufzuwerten, liegt es jetzt hauptsächlich an Iovine, entsprechende Deals unter Dach und Fach zu bringen.

Weiterlesen: Abo-Preis, keine Gratisversion, Veröffentlichung
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Mit dem Patriot Act von 2001 startete die Praxis der massenhaften Datensammlung durch amerikanische Geheimdienste, die vor zwei Jahren durch Edward Snowden enthüllt wurde. In einem offenen Brief fordern zahlreiche Institutionen, darunter IT-Firmen wie Apple genauso wie Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, ein Ende der Überwachung und eine umfassende Reform des Patriot Acts.

Besonders Sektion 215 des Gesetzes steht in der Kritik. Sie garantiert Geheimdiensten wie der NSA anlasslosen Zugriff und Speicherung digitaler Nutzerdaten. Diese Sektion läuft zum 1. Juni 2015 aus, was nach Ansicht der Autoren des offenen Briefs ein günstiger Anlass für größere Änderungen wäre. Zwei Hauptforderungen stellen sie dabei: Erstens der Schutz der Privatssphäre von Nutzern durch Entschärfung des Gesetzes. Zweitens Transparenz und Verantwortlichkeit auf Seiten der Regierung und der Privatunternehmen.

Zu den Unterzeichnern des offenen Briefes, der gestern sowohl an Präsident Obama als auch an den Kongress und zahlreiche Regierungsinstitutionen ging, gehört auch „Reform Government Surveillance“. Unter dieser Bezeichnung haben sich Apple, AOL, Dropbox, Evernote, Facebook, Google, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo zu einer Lobby zusammengeschlossen, um eine Reform der amerikanischen Überwachungsgesetze zu erreichen. Bereits Ende 2013 formulierten sie einen ähnliches Brief, in dem sie ihre Bedenken zu den Praktiken der NSA äußerten.
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Offizieller Verkaufsstart der Apple-Smartwatch ist der 24. April, Vorbestellungen sind allerdings schon ab dem 10. April möglich. Wer Interesse an dem Erwerb einer Apple Watch hat, kann von diesem Tag an online einen Termin zum Ausprobieren im nächsten Apple Store vereinbaren. Dabei wählt man laut Vertriebsmitarbeitern bei Apple bereits das favorisierte Modell, Größe und Armband aus. Diese Informationen werden mit der Apple ID verknüpft, sodass die Mitarbeiter zu dem vereinbarten Termin sofort die richtige Uhr vorlegen können.

Es folgen 15 Minuten Zeit, sich mit dem konkreten Gerät vertraut zu machen. Interessenten der Luxus-Variante Apple Watch Edition stehen sogar 30 Minuten zur Verfügung. Danach erst wird über den Kauf entschieden; das bedeutet, dass man sich die Watch theoretisch auch ohne Kaufabsicht vorführen lassen könnte. Generell sind solche Anproben auch ohne Voranmeldung möglich, allerdings werden Reservierungen aus Vorrats- und Zeitgründen empfohlen.

Unsicher ist bislang noch, ob alle Armbänder in allen Stores für solche Termine zur Verfügung stehen und ob man die goldene Apple Watch Edition in jedem Apple Store vorfinden kann. Pünktlich zum Beginn der Apple-Watch-Vorführungen soll sich das Interieur der Apple Stores durch Glasvitrinen und neue Vorschautische ändern.
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Mit iPhone 6 und 6 Plus hat Apple vor einem halben Jahr die iPhone-Ära mit größeren branchenüblichen Displays eingeläutet. Die 4-Zoll-Modelle iPhone 5S und 5C werden zwar weiterhin angeboten, allerdings ohne ein Hardware-Upgrade erhalten zu haben. Das führte bei einigen Verfechtern von kleineren Smartphone-Displays zu der Befürchtung, dass Apple früher oder später keine iPhones mehr mit einer geringeren Größe als 4,7-Zoll anbieten könnte.

Ein neuer Bericht meldet jetzt, dass Apple für den Herbst drei neue iPhone-Modelle plane – darunter auch eine aktualisierte 4-Zoll-Variante. Während die beiden größeren iPhone-6S-Modelle mit 4,7- beziehungsweise 5,5-Zoll-Display den neuen A9-Chip erhalten, biete die kleinere dritte Variante "iPhone 6C" das vom iPhone 5S bekannte 4-Zoll-Display sowie den schon in iPhone 6 und 6 Plus verwendeten A8-Chip.

Außerdem geht der Bericht davon aus, dass alle drei neuen iPhones mit dem Fingerabdruckscanner Touch ID sowie einem für Apple Pay notwendigen NFC-Chip ausgerüstet seien. Dagegen ist keine Rede von einem Saphirglas-Display – stattdessen setze Apple weiterhin auf Gorilla Glass.
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Weitere Schlagzeilen

Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,5%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,3%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,8%
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