In kleinen Schritten kann Apple den Marktanteil der beiden Plattformen iOS und OS X weiter ausbauen, sodass 41,56 Prozent des Internet-Verkehrs bei Smartphones und Tablets sowie 7,66 Prozent bei Computern durch Apple-Nutzer hervorgerufen werden. Dominiert wird das Internet aber von Android- und Windows-Nutzern mit 51,07 Prozent bzw. 90,66 Prozent.

Betrachtet man die verwendeten Web-Browser im Desktop-Bereich, liegt der Internet Explorer mit einem Marktanteil 53,47 Prozent zwar weiterhin vorn, muss aber immer mehr Marktanteile an Chrome abgeben, welcher nun auf 27,66 Prozent kommt. Firefox und Safari stagnieren hingegen und bewegen sich seit Monaten um den Bereich von 12 bzw. 5 Prozent.

Im mobilen Bereich spielen Web-Browser aufgrund spezialisierter Apps zwar keine so große Bedeutung, doch sind hier stärkere Marktbewegungen zu verzeichnen. Während der Internet Explorer nie eine große Bedeutung gespielt hat und aktuell 2,47 Prozent erreicht, verlieren der mitgelieferte Android-Browser sowie Opera mini zunehmen an Bedeutung. Mit 12,86 Prozent und 5,48 Prozent nähern sich beide Browser dem Internet Explorer immer mehr an. Gewinner sind hier ganz klar Safari mit 42,44 Prozent sowie Chrome mit 33,24 Prozent.

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Bis August des Jahres 2005 zählte eine Sache bei Apple als unumstößliche Wahrheit: Mehrtastenmäuse von Apple sind nicht vorstellbar, gerade Steve Jobs galt immer als Verfechter des Konzepts, dass es nur die eine Haupttaste auf einer Maus zu geben habe. Zwar ließ sich natürlich eine Drittanbieter-Maus an den Mac anschließen, denn das System unterstützte den Rechts-Klick, Apples mitgelieferte Mäuse hingegen konnten dies aber nicht. Viele Nutzer aus dem Windows-Lager machten sich daher oft über Apple-Nutzer lustig, denn an jedem PC hing selbstverständlich eine Maus mit zwei Tasten - oder mehr.

Weiterlesen: Die Hölle friert zu - wieder einmal
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Das unzureichende Sicherheitskonzept moderner Hardware ermöglicht ein weiteres Angriffsszenario, wie Sicherheitsforscher anhand eines Mac-Wurms demonstrieren. Dabei nutzen die Forscher für ihren Wurm "Thunderstrike 2" einige EFI-Firmware-Hacks, die bereits bei Windows-PCs für Probleme sorgen. Macs müssen demnach bei EFI-Angriffen grundsätzlich als genauso unsicher eingestuft werden wie PCs. Das Perfide bei EFI-Modifikationen ist bekanntlich deren Beständigkeit gegen Neuinstallation und Festplattentausch. Darüber hinaus kann ein EFI-Schädling auch die Aktualisierung der Firmware verhindern.

Im vorliegenden Fall greifen die Forscher die Firmware über manipulierte Software an, die der Nutzer aus dem Internet lädt. Damit sich der Wurm anschließend auch ohne direkte Verbindung zwischen zwei Macs verbreiten kann, greifen die Forscher auf eine EFI-Schwachstelle bei Thunderbolt-Zubehör zurück. Ein einfacher Thunderbolt-Adapter von Apple reicht dem Schädling bereits aus, sich beim nächsten angeschlossen Mac in die Firmware einnistet. Schuld ist das Option ROM von Thunderbolt, welches von EFI automatisch nachgeladen wird und sich nicht überprüfen lässt. Die Modifikation der Firmware ist für den Wurm dann kein Problem mehr.

Weiterlesen: Video, Verkauf manipulierter Hardware, Praxis
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Apples Pläne für einen Apple Campus in San Jose, einer Nachbarstadt Cupertinos, werden konkreter. Nachdem Apple bereits rund 20.000 Quadratmeter Bürofläche in San Jose mietete, soll auf der anderen Straßenseite ein weiteres großes Areal hinzukommen. Apple erwarb ein Grundstück von 175.000 Quadratmetern Fläche innerhalb eines Technologieparks und entrichtete dafür 138 Millionen Dollar. Den Planungen zufolge könnten dort Büroflächen von bis zu 200.000 Quadratmetern entstehen - dies wäre ungefähr so viel wie der Apple Campus 2 zu Cupertino zur Verfügung stellt.

Noch unbekannt ist, was Apple mit den Grundstücken vorhat. Schon seit vielen Jahren betreibt Apple in San Jose Produktentwicklung - möglicherweise handelt es sich bei der neuen Anlage daher um ein riesiges Entwicklungszentrum. Die folgenden beiden Bilder zeigen ein Rendering der Anlage (noch bevor Apple als Käufer bekannt wurde) sowie einen Plan des von Apple erworbenen Grundstücks.

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Im Vergleich zu OS X Yosemite fallen in OS X El Capitan auf den ersten Blick nur wenige Änderungen auf. Das Design behielt Apple weitgehend bei und nahm nur einige gezielte Anpassungen vor. Dazu zählt die neue Systemschrift San Francisco sowie teils überarbeitete Icons. Da sich sichtbar wenig ändert, fallen die Neuerungen der einzelnen Betaversionen dementsprechend noch geringer aus. In Beta 6 ließen sich bislang nur zwei kleinere Anpassungen finden. So modifizierte Apple in den Systemeinstellungen das Icon von "Allgemein" (vorher war dort das Yosemite-Wallpaper angedeutet). Außerdem fügte Apple dem System ein neues Hintergrundbild hinzu, das einen der beiden markantesten Felsen des Yosemite-Nationalparks zeigt.


Zwischen fünfter und sechster Betaversion liegt gerade einmal eine Woche - schon bei der vorherigen Entwicklerversion hatte Apple gerade einmal sieben Tage verstreichen lassen und nicht den üblichen Zweiwochenrhythmus gewählt. Bis zur Veröffentlichung von OS X El Capitan vergehen aller Wahrscheinlichkeit noch zweieinhalb bis drei Monate - es wird allgemein damit gerechnet, dass El Capitan Mitte bis Ende Oktober für alle Nutzer zur Verfügung steht. Yosemite wurde am 16. Oktober 2014 und Mavericks am 22. Oktober 2013 freigeben - El Capitan ist vermutlich ziemlich genau ein Jahr nach Yosemite an der Reihe.
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Montag, 3. August 2015

Manch langjähriger Newsleser wird bei dieser Überschrift sicherlich ein Déjà-vu haben. Dass Apple angeblich Ambitionen hat, ein eigenes Mobilfunknetz zu errichten, geistert mit steter Regelmäßigkeit durch die Gerüchteküche. Ohne Grundlage waren die bisherigen Berichte nicht. Vor vier Jahren wurde beispielsweise bekannt, dass Steve Jobs an einer Lösung arbeitete, um das iPhone auch ohne Mobilfunkanbieter bereitstellen zu können.

Die Vision von Steve Jobs
Seiner Idee nach hätten sich ungenutzte WLAN-Frequenzbänder dazu nutzen lassen, ein Apple-eigenes Netzwerk aufzubauen. Zwischen 2005 und 2007 investierte Jobs viel Zeit in diese Idee, kam dann jedoch zur Überzeugung, sich lieber auf traditionelle Geschäftsmodelle einzulassen und Mobilfunkunternehmen einzubeziehen. Die Errichtung einer kompletten Infrastruktur mit hoher Netzabdeckung, dies auch noch international und nicht nur in den USA, stellte eine zu große Herausforderung dar. Ohne Partner wäre ein solcher Plan nicht umzusetzen, zudem hätte die Markteinführung des iPhones mit Sicherheit nicht so schnell stattfinden können.

Weiterlesen: Kommt das Apple-Netz? Mögliche Umsetzung, Argumente dagegen und Tim Cooks Aussage
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Apple wirbt schon seit der Einführung von OS X Mavericks damit, dass System und Programme auf Energieeffizienz hin getrimmt werden - allen voran Safari. In einem Test von BatteryBox sollte in Erfahrung gebracht werden, wie sich dies in der Praxis auswirkt. Dazu wurde jeder Browser auf einem MacBook 13" Retina vor dieselben Herausforderungen gestellt: Videos auf YouTube ansehen, Reddit durchstöbern, Netflix-Streaming, E-Mails via Gmail und Hotmail verfassen sowie Suchanfragen über Google, Bing und DuckDuckGo auszuführen.

Die spannende Frage des Tests war, wie viele Stunden lang der Testzyklus in Chrome, Firefox und Safari mit einer Akkuladung laufen konnte. Unter Chrome macht der Akku schon nach fünf Stunden und acht Minuten schlapp, unter Firefox musste das MacBook Pro nach fünfeinhalb Stunden wieder ans Netz. Am längsten hielt Safari durch: Erst nach 6:21 Stunden schaltete sich das Gerät ab.


Apple bezeichnet die Technologie zum Stromsparen in Safari als "Safari Power Saver". Wesentlich zu mehr Energieeffizienz trägt bei, dass überlappte oder bei der aktuellen Scrollposition nicht sichtbare Animationen gar nicht erst ausgeführt werden. Besonders energiefressende Animationen hält Safari zudem automatisch an. Als besonders energiehungrig und damit prädestiniert für einen Zwangsstopp durch Safari gilt dabei das Flash-Plugin.
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Jemandem auf den Anrufbeantworter sprechen zu können, wenn dieser das Telefonat nicht entgegennimmt, ist keine neue Entwicklung. Schon seit den 50er Jahren gibt es hierzulande derlei Geräte. Für Mobilfunkkunden ist die Mailbox ebenfalls seit langem Standard. Manche Anbieter im Festnetz können zudem analysieren, was der Anrufer auf den Anrufbeantworter gesprochen hat und dies dann in Textform per E-Mail verschicken. Genau an dieser Möglichkeit arbeitet Apple auch für Siri, wie ein neuer Bericht erwähnt.

Demnach wolle Apple die Voicemail-Funktionalität insofern aufbohren, als dass Sprachnachrichten beim Empfänger in Textform ankommen. Unter der Bezeichnung "iCloud Voicemail" nimmt Siri den Anruf entgegen, gibt Informationen, warum der Angerufene nicht zu erreichen ist und zeichnet die Sprachnachricht auf. Anstatt die Mailbox abhören zu müssen, lässt sich der Inhalt der Nachricht dank Siri-Texterkennung schnell nachlesen, anstatt sich die komplette Audionachricht anhören zu müssen.

Laut Business Insider werde die neue Funktion aber nicht mehr für iOS 9 fertig, Apple plane die Markteinführung erst für kommendes Jahr. Demnach kommt "iCloud Voicemail" zusammen mit iOS 10 - vermutlich also im Herbst 2016. iCloud Voicemail sei Teil der längerfristigen Strategie, Siri intelligenter und vielseitiger zu machen, sodass sich der virtuelle Assistent zum zentralen Anlaufpunkt der Steuerung von iOS entwickelt.
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Nach einer Ankündigung im Januar bietet Avid mit Pro Tools First nun eine kostenlose Version der professionellen Musiksoftware an. Die Cloud-gestützt Lösung für junge Musiker bietet zwar nicht das gesamte Funktionsspektrum des regulären Pro Tools, dürfte aber mit 16 Spuren und 21 Effekten genügen Spielraum für Kreativität bieten. Grundsätzlich ist auch mit Pro Tools First die Aufnahme und Bearbeitung von Gesang, Gitarre und MIDI möglich.

Über die integrierte Cloud-Anbindung werden Projekte in der Avid Cloud gespeichert. Dort lassen sich bis zu drei freie Song-Projekte gleichzeitig kostenlos speichern, die allerdings jeweils maximal ein Gigabyte Speicherplatz einnehmen dürfen. Zusammen mit den Vertragsbedingungen gewährt man Avid allerdings dadurch nicht nur das erforderliche Nutzungsrecht an den Songs für Pro Tools First, sondern auch für andere und zukünftige Avid-Dienste und autorisierte Drittparteien.

Weiterlesen: Einstieg, Systemanforderungen, Video, Vertragsbedingungen im Detail
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Fast zwei Jahre ist es inzwischen her, dass Apple den iMac 21,5" aktualisierte. Die letzte Überarbeitung erfolgte im September 2013, seitdem tat sich mit Ausnahme eines neuen aber leistungsschwächeren Einsteigermodells nichts. Im Juni 2014 hatte Apple nämlich eine Variante mit 1,4 GHz Core i5 eingeführt, die anderen Modelle aber unverändert gelassen. Der iMac 27" erhielt im vergangenen Herbst ein hochauflösendes 5K-Display, im Mai kam eine etwas günstigere Variante mit langsamerem Prozessor und herkömmlicher Festplatte statt Fusion Drive hinzu. Einem Bericht zufolge ist die nächste Modellüberholung allerdings nicht mehr weit entfernt.

Weiterlesen: iMac 21,5" Retina, aktualisierter iMac 5K
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Zum Monatswechsel hat Apple die Zahl der Städte mit 3D-Ansicht einmal mehr ausgebaut. Neu hinzugekommen sind demnach folgende acht Städte: Nassau auf den Bahamas; Reimes in Frankreich; Kingston upon Hull in Großbritannien; Cork in Irland; Chichen Itza Ruin in Mexiko; Braga in Portugal sowie New Orleans und San Juan in den USA.

Besonders interessant ist für Apple-Fans natürlich Cork, denn dort befindet sich Apples Zentrale für den internationalen Markt außerhalb der USA. So wichtig wie unspektakulär erscheint allerdings das Hauptgebäude auf der Karte und ist im Vergleich zum Apple Campus an der Infinite Loop und dem geplanten Apple Campus 2 keine optische Augenweide.

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Der Bieterwettstreit ist zu Ende: Für 2,8 Milliarden Euro geht Nokias Kartendienst HERE an ein Bündnis aus Audi, BMW und Daimler. Die drei Autohersteller wollen den Kartendienst als offene und unabhängige Plattform fortführen. HERE soll auch für andere Autohersteller sowie für andere Branchen verfügbar sein. Daher sind Audi, BMW und Daimler auch zu gleichen Teilen am dann eigenständigen Dienst beteiligt. Ein weiterer Grund könnte aber auch die Prüfung europäischer Wettbewerbshüter sein, welche der Transaktion erst noch zustimmen müssen. Sofern es hier nicht zu Verzögerungen kommt, soll die Übernahme im ersten Quartal 2016 abgeschlossen sein.

Neben der Cloud-gestützten Navigation für Autofahrer soll HERE laut Pressemitteilung auch für autonome Fahrsysteme genutzt werden. Da hierfür aber jeder Hersteller selbst die Rohdaten weiterverarbeitet, sollen dennoch unterschiedliche Lösungen entstehen, die sich im Wettbewerb befinden. Die durch Sensoren erfassten Mobilitätsdaten sollen aber auch wieder zurück in HERE fließen und damit für eine ständige Verbesserung des Kartenmaterials sorgen.


Unter dem Stichwort Schwarmintelligenz soll dies auch Gefahrenwarnungen in Echtzeit wie zum Beispiel Glatteis oder Stau umfassen, die sich aus Daten der Bremsen und des ABS (Antiblockiersystems) ermitteln lassen. Ebenso will man kritische Kurven ermitteln und den Fahrer entsprechend warnen, sodass HERE am Ende einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet.

Was die Übernahme für die iOS-App HERE und den Online-Dienst für Web-Browser bedeutet, geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor. Da das Angebot in der aufgeführten Strategie keine Rolle spielt, könnte die Weiterentwicklung für Endkunden eingestellt werden. Es ist aber auch möglich, dass von den Wettbewerbshütern aufgestellte Auflagen genau dies am Ende verhindern.
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Es war offenbar nur eine Frage der Zeit, bis nach Fotos der iPhone-6s-Front auch Bilder zum Display auftauchen. Dem Bericht nach ist jedoch möglicherweise nicht nur ein einfaches Display zu sehen, sondern eines mit Force-Touch-Technologie, wie sie in der Apple Watch und den neuen MacBook-Trackpads zum Einsatz kommt. Mithilfe von Force Touch kann das System verschiedene Druckstärken unterscheiden und bei starkem Druck auf ein Element ein anderes Verhalten an den Tag legen als bei leichtem Druck.

Auf den Fotos weist das Display auch der Rückseite einige Unterschiede zum aktuellen iPhone 6 auf. Am deutlichsten wird dies im oberen Bereich, wo eine seltsame Aussparung ohne Metallschutz zu sehen ist, die es in aktuellen Modellen nicht gibt. Ob diese im Zusammenhang mit der Force-Touch-Technologie steht, ist nicht bekannt. Für das Kameramodul befindet sich die Stelle zu weit unten. Denkbar wäre aber ein anderer Zweck, beispielsweise im Zusammenhang mit dem anliegenden Akku-Modul.


Die Wahrscheinlichkeit für den Einsatz von Force Touch ist angesichts der Fotos zumindest gestiegen. Als relativ sicher gilt außerdem, dass im iPhone 6s ein A9-Prozessor zum Einsatz kommt sowie ein schnellerer LTE-Chip mit 300 Mbps. Darüber hinaus gibt es Gerüchte über verbessertes Touch ID, das den Fingerabdruck schneller überprüfen kann.
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Ende vergangenen Jahres kam es zu einer größeren Demonstration auf dem Apple Campus. Die Dienstleistungsgewerkschaft United Service Workers hatte ihre Mitarbeiter dazu aufgerufen, den aufgestauten Unmut öffentlich zu zeigen und direkt vor Apples Hauptquartier zu protestieren. Der Vorwurf gegen Apple lautete, essenzielle Aufgaben zum Betrieb des Apple Campus an Drittanbieter abzugeben, die dann allerdings nur geringe Löhne erhalten. Dazu zählen unter anderem Sicherheitsunternehmen - und Busunternehmen, die Apples Mitarbeiter jeden Tag zum Arbeitsplatz und wieder zurück befördern. Schon im März konnte Apple bekannt geben, fortan das gesamte Sicherheitspersonal fest anzustellen und alle Zusatzleistungen zu bieten, die andere Mitarbeiter auch erhalten.

Nach einigen weiteren Wochen an Verhandlungen, geführt durch die Teamsters Union, konnten jetzt auch die Busfahrer zufrieden gestellt werden. Apple setzt zwar weiterhin auf externe Anbieter und baut keine eigene Shuttle-Flotte auf, der Hauptdienstleister namens "Compass Transportation" sagte aber zu, dass man die Löhne erhöhe. Nicht nur Apple, auch eBay, Genentech, Yahoo und Zynga lassen ihre Mitarbeiter mit diesem Anbieter zur Arbeit fahren. Laut Apple führe man zudem Gespräche mit anderen Dienstleistern, um auf verbesserte Arbeitsbedingungen zu drängen. Insgesamt wolle man sich an der Vereinbarung zwischen Facebook und Loop Transportation orientieren - für Überstunden erhalten Mitarbeiter dort neuerdings 27,50 Dollar pro Stunde. Außerdem gibt es für Fahrer im Schichtdienst zusätzliche Vergünstigungen.
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Im Mai wurde bekannt, dass IBM erstmals in der Unternehmensgeschichte Mitarbeiter entscheiden lässt, ob sie lieber an einem PC oder an einem Mac arbeiten möchten. Neben der Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Apps für den Unternehmensbereich wird die Zusammenarbeit damit noch enger. In der damaligen Ankündigung hieß es, dass in diesem Jahr wohl rund 50.000 Macs erworben werden, was IBM zu einem der größten Mac-Käufer mache.


Ein IBM-Videomemo verrät nun allerdings, dass die tatsächliche Größenordnung auf einem ganz anderen Niveau liegt. Demnach steigen bis zu 75 Prozent der Mitarbeiter auf Macs um - noch in diesem Jahr könnte Apple demnach 150.000 bis 200.000 Macs an IBM liefern. Damit trifft IBMs Aussage von Mai "Mehr Macs an einem Ort gibt es sonst kaum irgendwo" noch eindeutiger zu. IBM ist fortan nicht nur ein wichtiger Kooperationspartner, sondern gleichzeitig auch Apples größter Kunde.

Berichten zufolge erwirbt IBM übrigens weder Mac Pro noch iMacs, stattdessen entfallen sämtliche Bestellungen auf MacBook Air und MacBook Pro. Den Plänen zufolge sollen alle Mitarbeiter an Notebooks arbeiten und nicht mehr auf Desktop-Rechner angewiesen sein. Auch bei den momentan in Unterzahl geratenen PCs handelt es sich vorrangig um Notebooks.
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  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem iPhone5,5%
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