Nur ein Jahr konnte Google bei der Brandz-Studie Apple vom ersten Platz als weltweit wertvollste Marke verdrängen. In diesem Jahr landet nun wieder der iPhone-Hersteller auf dem Spitzenplatz. Der geschätzte Markenwert von Apple beläuft sich auf 247 Milliarden US-Dollar und stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um stolze 67 Prozent dar.

Zu verdanken hat dies Apple nicht nur dem äußerst erfolgreichen iPhone 6, sondern auch dem mobilen Zahlungssystem Apple Pay und der Apple Watch. Darüber hinaus wird auch die Kooperation mit IBM bei Unternehmenslösungen positiv hervorgehoben. Um den Markenwert von Unternehmen zu bestimmen, greifen die Marktforscher von Millward Brown auf Daten zur finanziellen Entwicklung sowie auf Umfragewerte zur Wirkung auf Kunden und deren Loyalität zurück.

Zwar konnte sich auch Google beim Markenwert um 9 Prozent auf nunmehr 174 Milliarden US-Dollar steigern, für den ersten Platz war das aber nicht mehr ausreichend. Auf dem dritten Platz landet in diesem Jahr Microsoft mit geschätzten 115 Milliarden US-Dollar und konnte damit IBM auf den vierten Platz verdrängen. Dies liegt aber nicht nur an Microsofts gesteigertem Ansehen. Als Marke verlor IBM deutlich an Wert und fiel um 13 Prozent auf 94 Milliarden US-Dollar. Fünfter wurde der Kreditkarten-Anbieter Visa. McDonald's ist somit in diesem Jahr nicht mehr in den Top 5 anzutreffen.

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Die Kindle-App für iDevices hat mit Version 4.9 einige interessante neue Features erhalten. Das Lesen werde durch das Update noch besser und angenehmer, so Amazon. Bei der neuen Version stand die Arbeit an der Textdarstellung im Vordergrund. Gleichmäßigere Wortabstände und verbesserte Zeichensetzung sollen Garant für schnelleres und augenschonenderes Lesen sein.

Amazon hat zudem das Seitenlayout aufgewertet, um auf allen Mobilgeräten ein optimales Leseerlebnis zu bieten. Initialen, Text, Bilder und Ränder passen sich jetzt noch effizienter an die jeweilige Display- und Schriftgröße an. Ebenso wurde die Darstellung von größeren Schriftarten optimiert.

Es bleibt aber nicht nur bei Verbesserungen des Bestehenden. Mit „Bookerly" führt Amazon eine exklusiv für Kindle entwickelte neue Schrift ein, die speziell für das Lesen auf Displays unterschiedlichster Größe optimiert sein soll. Die „warme und moderne Ausstrahlung“ (Amazon) sei den besten Schriftarten moderner Bücher nachempfunden worden. Bookerly ist noch nicht für alle Kindle-eBooks verfügbar – die meisten Werke unterstützen aber bereits die neue Schrift.

Die neuen Features sind laut Amazon aktuell für hunderttausende Bücher verfügbar; die Unterstützung für alle Kindle-Bücher werde in Kürze nachgereicht. Kindle 4.9 für iPhone, iPad und iPod touch setzt mindestens iOS 7 voraus und ist kostenlos im App Store erhältlich.

Die neue Schrift Bookerly (links) im Vergleich mit Georgia (rechts)
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Die Präsentation des neuen Musik-Streamingdienstes Apple Music sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen – es wird erwartet, dass Apple den Spotify-Konkurrenten auf der WWDC-Keynote am 8. Juni vorstellt. Das Unternehmen aus Cupertino scheint aber nicht nur am Streamingangebot zu arbeiten, sondern auch iTunes insgesamt verbessern und einige neue Features integrieren zu wollen.

Eine Jobausschreibung von Apple richtet sich explizit an Experten für die Suche-Funktion im iTunes Store. Der gesuchte Mitarbeiter soll dabei „helfen, die nächste Generation von Suchfunktionen zu entwickeln und darauf vorbereitet sein, die neuesten Ideen zu den Features Suche und Finden in großem Maßstab umzusetzen“.

Fünf weitere Apple-Jobanzeigen sind ebenfalls an kommende iTunes-Entwickler gerichtet. Apple sucht zwei Entwickler für die Music Discovery Services (MDS), um Features rund um den iTunes Store zu verbessern. Das MDS-Team arbeitet unter anderem an iTunes Genius, iTunes Match, iTunes Radio und Empfehlungen.


Aufhorchen lässt die Anzeige für einen Software-Entwickler in leitender Funktion für das Team iTunes Media Services; dieser werde zuständig sein für „Produkte der nächsten Generation, welche die Art verändern, wie Nutzer Videos konsumieren“. Denkbar ist in diesem Zusammenhang ein Abodienst für Filme, Serien oder ganze TV-Sender. Die anderen iTunes-Stellenangebote verlangen nach Experten für „Big Data“, Medienaufnahme und Encoding sowie Analyse des Verhaltens von Apps.

Was Apple konkret für iTunes plant, verraten die Jobbeschreibungen zwar nicht – iTunes wird aber stetig verbessert, soviel steht fest. Zudem soll es für Nutzer in Zukunft einfacher werden, interessante Musik (und andere Medien) aufzustöbern und zu erwerben. Das Buhlen um Fachkräfte zeigt, dass Apple mit iTunes noch einiges vorhat.
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In den letzten Tagen kamen erneut Meldungen auf, Apple werde in der hauseigenen Kartenlösung endlich auch öffentlichen Nahverkehr einbinden. Was eigentlich schon für vergangenes Jahr geplant war, habe sich erheblich verzögert, sei nun aber bis Herbst marktreif - so ein erst kürzlich erschienener Bericht. Jetzt sind weitere Informationen zur ÖPNV-Einbindung aufgetaucht. Wie erwartet steht der Dienst am Anfang nur für wenige, ausgesuchte Städte zur Verfügung - inklusive einer Stadt in Deutschland.

Apple biete mit den Apple Maps aus iOS 9 vorerst nur Daten zum öffentlichen Nahverkehr aus San Francisco und New York (beide Städte sind bekannt für ein sehr gut ausgebautes öffentliches Wegenetz), Toronto, London, Paris - und auch in der deutschen Hauptstadt Berlin. Eine Stadt in China ist möglicherweise ebenfalls mit von der Partie. Die Daten für Nordamerika und Europa habe Apple auf eigene Faust zusammengetragen, in China arbeitet Apple mit dem langjährigen Partner AutoNavi zusammen. Schon zuvor steuerte AutoNavi Navigationsdaten für chinesische Benutzer der Apple-Karten bei.


iOS 9 erscheint im Herbst und beinhaltet dann eine runderneuerte Karten-App. Auch wenn die Navigationsfunktion zunächst nur den Nahverkehr weniger Städte beherrscht, arbeite Apple jetzt bereits an der Ausweitung. So soll recht bald auch Boston hinzukommen, weitere Städte auf der Liste sind Tokyo sowie mit niedrigerer Priorität Los Angeles.

Ein Software-Update der Karten-App sei nicht erforderlich, um den öffentlichen Nahverkehr in zusätzlichen Städten einzubinden. So wie bei neuen 3D-Städten erfolge die Aktualisierung serverseitig. Apple wolle Nutzer abhängig von ihrem geografischen Standort per Push-Mitteilung darüber informieren, sobald Bus&Bahn auch in ihrer Stadt in den Apple Maps auftauchen. Die Vorstellung der neuen Karten-Funktion erfolgt wahrscheinlich am 8. Juni - dann eröffnet Apple die diesjährige WWDC mit der traditionellen Keynote.
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Nutzer haben in iOS einen Fehler entdeckt, durch den die Nachrichten-App unbrauchbar gemacht werden kann und sich das Gerät sogar zu einem Neustart zwingen lässt. Auslöser ist eine bestimmte Reihenfolge von Zeichen, welche offenbar zu einem unlösbaren Verarbeitungsfehler führen. Soll die entsprechende Nachricht auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, lässt sich sogar das gesamte System in den Abgrund reißen. Solange es sich um die neueste Nachricht handelt, kann die Nachrichten-App anschließend nicht mehr verwendet werden.

Damit kann der Fehler unter Umständen ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellen und Nachrichten unbrauchbar machen. Lösen kann man das Startproblem von iMessage, indem eine weitere Nachricht an das Gerät gesendet wird oder der Nutzer sich über der Teilen-Knopf, in Fotos beispielsweise, eine eigene Nachricht zusendet. Wie bei ähnlichen Problemen zuvor wird Apple voraussichtlich auch bei diesem Fehler zeitnah ein Update veröffentlichen. Bis dahin sollten Nutzer sich aber nicht wundern, wenn iMessage oder iOS plötzlich mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen hat.

Aktualisierung:
Nach verschiedenen Experimenten in der Redaktion zeigt sich, dass der Workaround nicht in jedem Fall funktioniert. Wichtig ist grundsätzlich, eine Nachricht an den Kontakt zu senden, der die problematische Zeichenfolge zugesandt hat. Dies geht entweder über Siri oder die Teilen-Funktion in einer beliebigen App wie Safari oder Fotos. Wenn der Kontakt nicht bekannt ist, dann muss Siri mit "Lies mir die letzte ungelesene Nachricht vor" zu Hilfe gezogen werden.
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"OS X und Netzwerkstabilität" (vor allem WLAN) waren in den letzten Jahren eine Trauergeschichte in mehreren Akten. Mit OS X 10.7 Lion kursierten erstmals weit verbreitete Nutzerbeschwerden, dass keine stabilen WLAN-Verbindungen mehr möglich seien - oder sich der Mac ganz weigert, kabellosen Netzwerken beizutreten. Fortan tauchten die WLAN-Probleme mit jedem größeren Update von OS X auf und mussten per Software-Update geschlossen werden. Eine ganz neue Dimension erhielten die Netzwerk-Probleme mit OS X Yosemite. Nun war fast flächendeckend zu beobachten, dass Netzwerkverbindungen regelmäßig abbrachen, manche Seiten nicht richtig geladen werden konnten, Netzwerke doppelt oder gar nicht erschienen und manche Router einfach nicht mehr zusammen mit OS X funktionierten.

Anfang des Jahres dokumentierte eine Analyse, dass die meisten Probleme direkt durch eine neue Systemkomponente namens "discoveryd" entstehen. Bis heute unbekannt ist, warum Apple das zuvor verwendete "mDNSResponder" unter OS X Yosemite durch "discoveryd" ersetzte. Beide Lösungen spielen aber eine zentrale Rolle, wenn es um das Ermitteln der IP-Adressen zu einer Internet-Domain wie "www.mactechnews.de" geht, beim Aufspüren von Bonjour-Freigaben im lokalen Netzwerk oder beim Aufbau von Verbindungen über den Internet-Router. Gerade die permanente Suche nach Geräten im Netzwerk galt als eine der unzuverlässigen Funktionen von discoveryd.

In der gestern erschienenen Betaversion von OS X 10.10.4 fiel eine wichtige Änderung auf: discoveryd ist nicht mehr Bestandteil des Systems, stattdessen stellte Apple wieder auf den mDNSResponder um - wie es aussieht also auf exakt dasselbe System wie unter OS X 10.9 Mavericks. Offensichtlich war die einzige Lösung zur Behebung der Netzwerkprobleme, die neue Lösung durch den alten Dienst zu ersetzen. Ausbessern von Fehlern in discoveryd hätte vermutlich zu lange gedauert - oder Apple sah möglicherweise sogar grundsätzlichere Probleme. Wie wir schon bei mehreren anderen Meldungen zu Yosemite-Updates schrieben: Es bleibt zu hoffen, dass Apple mit diesem Schritt endlich nicht mehr die außerordentlich lästigen und ziemlich peinlichen Netzwerk-Probleme mit sich herumschleppt.
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Dienstag, 26. Mai 2015

Alle Teilnehmer des Betaprogramms haben ab sofort die Möglichkeit, eine neue Betaversion von OS X 10.10.4 zu laden. Laut Updatebeschreibung zu OS X 10.10.4 Yosemite bittet Apple erneut darum, besonders intensiv in den Bereichen Fotos, Migrations-Assistent sowie Unterstützung für Arabisch und Hebräisch zu testen.

Sichtbare Neuerungen fielen weiterhin nicht auf - schon in den letzten Builds suchte man neue Funktionen vergebens, Apple konzentrierte sich in erster Linie auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen. OS X 10.10.4 14E26a lässt sich wie üblich via Mac Developer Center oder über den Mac App Store installieren. Es handelt sich um die inzwischen vierte Vorabversion, einen ersten Build hatte Apple Mitte April verteilt.
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In knapp zwei Wochen zeigt Apple erstmals iOS 9 und gibt dann einen Ausblick auf die nächste große Version des mobiles Betriebssystems. Wie üblich kursieren im Vorfeld wieder zahlreiche Gerüchte rund um die neuen Funktionen. So soll Apple den Schwerpunkt auf Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit gelegt haben, dafür nur wenige neue Funktionen einführen. Der Gerüchteküche zufolge enthält iOS 9 eine neue Systemschrift und bringt zudem eine deutlich verbesserte Karten-App inklusive Einbindung des öffentlichen Nahverkehrs mit. Angeblich unterstützt iOS 9 auch die Anzeige von zwei Apps nebeneinander - zumindest wenn iOS 9 auf dem ebenfalls noch nicht präsentierten iPad Pro mit größerem Display ausgeführt wird.

Force Touch
Ein neuer Bericht unterstützt jetzt Meldungen, dass iOS 9 auf die Bedienung via Force Touch ausgelegt ist. Die Einführung von Force Touch bei der nächsten iPhone-Generation gilt als sehr wahrscheinlich - naheliegend also, dass iOS 9 dieses Thema aufgreift. Apple verspreche sich dadurch, manche Bereiche der Systemoberfläche aufräumen zu können, indem für bestimmte Steuerbefehle kein eigener Button mehr erforderlich ist. Allerdings sei Force Touch eher auf den Poweruser ausgerichtet. Auch Nutzer, die Force Touch nicht nutzen wollen, sollen alle Funktionen normal bedienen können. 9to5mac zufolge geht Apple auf der WWDC noch nicht auf Force Touch unter iOS 9 ein, da momentan noch kein iOS-Gerät mit entsprechenden Displays ausgestattet ist und erst im Herbst neue iPhone-Modelle erscheinen. Das iPhone 6S werde das erste Gerät dieser Art sein.

iMessage & Game Center
Kleinere Verbesserungen werde Apple auch bei iMessage umsetzen. Nutzer erhalten dann die Möglichkeit, Lesebestätigungen auf Kontaktbasis zu definieren. Nur bei bestimmten Kontakten sollen dann Lesebestätigungen angezeigt werden (beispielsweise bei Freunden und Familie), während Kollegen oder Geschäftskontakte auf Wunsch keine Anzeige erhalten, ob die Nachricht bereits abgerufen ist. Auch bei Gruppenchats wolle Apple eine optionale Lesebestätigung einführen.

Die Zukunft der GameCenter-App ist dem Bericht zufolge noch unsicher. In den internen Builds von iOS 9 sei die App nicht mehr vorhanden. Schon im letzten Jahr gab es Gerüchte, Apple wolle die App nicht mehr pflegen und ausschließlich auf Einbindung des Frameworks setzen. Die Funktionalität steht dann nicht mehr in einer gesonderten App, sondern nur noch in Spielen mit Anbindung an das Game Center zur Verfügung.

Weitere Meldungen zu iOS 9
OS X 10.11 und iOS 9: Qualität statt neue Funktionen
iOS 9: iPads angeblich mit Multi-User-Support und Dual-View-Ansicht
Apple Maps in iOS 9: Öffentliche Verkehrsmittel und Indoor-Navigation?
OS X 10.11 und iOS 9 mit Schriftart der Apple Watch?
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Schon vor einigen Wochen wurde vermutet, dass Microsoft den hauseigenen Sprachassistenten "Cortana" auch für iOS anbieten will. Jetzt erfolgte die offizielle Bestätigung - demnach wird man die Erweiterung in Zukunft für Windows, iOS und auch Android zur Verfügung stellen. Bis zur Veröffentlichung vergeht nicht mehr viel Zeit: Die Android-Version erscheint im kommenden Monat, die iOS-Variante soll "im Laufe des Jahres" auf den Markt kommen. Im offiziellen Windows-Blog äußert sich Microsoft zur Strategie, so viele Geräte wie möglich zu unterstützen. Da "viele Windows-Anwender auf iPhones oder Android-Smartphones setzen", wolle man dieser Tatsache Rechnung tragen und die Plattformen so gut es geht an Windows 10 anbinden. Ein wesentlicher Bestandteil ist daher, Cortana für den Einsatz auf mehreren Plattformen auszulegen.


Cortana und Siri sind sich insgesamt recht ähnlich, Cortana kann jedoch teilweise noch komplexere Spracheingaben verarbeiten. Intelligente Sprachassistenten wie Siri oder Cortana haben den Vorteil, dass die Sprachsteuerung den Kontext erfasst und der Nutzer zudem keine bestimmten Sprachbefehle auswendig lernen muss. Um sich nach dem Wetter zu erkundigen, kann beispielsweise sowohl "Wetter morgen Mainz", "Gib mir den Wetterbericht für Mainz" oder "brauche ich morgen in Mainz einen Regenschirm?" gefragt werden. Auch die weitere Frage "und wie ist es morgen?" wird vom System verstanden. Im vergangenen Jahr hatte Microsoft in mehreren Werbeclips demonstriert, was Cortana von Siri unterscheidet:




Microsoft kündigt im Blog an, dass Cortana für das iPhone fast alle Funktionen der Windows-Version mitbringen soll. Manche Systemfunktionen unter iOS seien aber leider nicht erreichbar, so zum Beispiel Ändern von Einstellungen oder Bedienung von Apps via Spracheingabe. Zwar heißt es in der Beschreibung, diese Funktionen stehen "zu Anfang" nicht zur Verfügung - unter iOS ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass Apple die erforderlichen Schnittstellen freilegt.
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Was käme heraus, wenn die Vorzüge von Multitouch-Eingaben und herkömmlicher Tastatur in einem Gerät vereint werden? Apple scheint genau auf diese Frage eine spannende Antwort gefunden zu haben. Das US-Patent No. 9,041,652 wurde Apple heute gewährt und beschreibt eine Fusion-Tastatur, die auf den Tasten zusätzlich Touch-Eingabefelder bietet.

Während der Nutzer also beispielsweise mit einer Hand einen Text schreibt, sind mit der anderen Hand Trackpad-Gesten wie Scrollen, Wischen und Zoomen möglich. Das gleichzeitige Tippen und Ausführen von Touch-Gesten sei kein Problem.


Ein anderes Feature erinnert an Force Touch: Je nach Druckstärke werden über eine Taste unterschiedliche Aktionen ausgelöst. Ein leichter Tipp könnte beispielsweise die normale Texteingabe bewirken, während ein festerer Druck einen Mausklick auslöst – der Fantasie sind vorerst keine Grenzen gesetzt.

Als Einsatzgebiet für eine solche Multitouch-Tastatur sind etwa noch kompaktere MacBooks denkbar, bei denen Apple das Trackpad ganz oder teilweise einspart, um mehr Platz für Tastaturelemente zu erhalten.
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Goldene Apple Watch gefällig? Aber nicht das nötige Kapitel, um eine zu kaufen? Das neue Kickstarter-Projekt von Midas Touch soll ermöglichen, die Apple Watch für lediglich 100 Dollar zu vergolden. Der Nutzer erhält ein Bastelkit, das alle benötigten Materialien enthält. Der erste Schritt ist, alle Fettrückstände mit einer Lösung zu entfernen. Anschließend müssen noch einige Flüssigkeiten aufgetragen werden. Am Ende des Vorgangs trägt der Nutzer die 24-Karat-Goldschicht auf.

Schon die 100-Dollar-Variante bietet genug Goldsubstanz, um nach dem Vergolden einzelne Abriebe und Macken effektiv beheben zu können. Wer allerdings nicht nur das Stahlgehäuse der Apple Watch behandeln möchte, sondern auch das Stahlarmband, muss mit 150 Dollar rechnen – die Zusatzmenge der Goldschicht zur Armbandvergoldung kostet 50 Dollar Aufpreis zur Standardausführung.


Das Gold-Kit von Midas Touch soll ab August ausgeliefert werden. Interessierte können noch bis 10. Juni auf Kickstarter dabei mithelfen, das Projekt zu finanzieren. Das Finanzierungsziel von 1.500 Dollar wurde bereits jetzt weit übertroffen – zwei Wochen vor dem Kampagnenende stehen bereits 11.180 Dollar zu Buche.

Midas Touch unterstützt zwar die Aluminiumvariante der Watch nicht, jedoch hat der Hersteller bereits eine entsprechende Lösung für die Zukunft in Aussicht gestellt. Wer sich nicht zutraut, die Apple Watch selbstständig zu vergolden, kann sich die Arbeit für 399 Dollar auch von WatchPlate abnehmen lassen. In dem Fall gilt es aber zu beachten, dass, anders als beim Midas-Touch-Kit, Abriebe im Nachhinein vom Nutzer nicht ausgebessert werden können.

Wer nur auf das Gold-Design wert legt, hat also zwei interessante Alternativen zur Apple Watch Edition. Für die originale Apple Watch in Gold werden mindestens 11.000 EUR fällig. Das Spitzenmodell aus Roségold und mit modernem Lederarmband kostet 18.000 EUR.
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Bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Prozessoren verfolgt Intel die bewährte Tick-Tock-Strategie. Jährlich wird abwechselnd entweder die Architektur und somit Aufbau der Chips oder aber das Produktionsverfahren und damit die Strukturbreite der Schaltkreise verbessert. Nach der Haswell-Architektur hat mit Broadwell aktuell eine Verkleinerung der Strukturbreite von 22 Nanometer auf 14 Nanometer begonnen. Vor allem im mobilen Bereich kann die Leistungsaufnahme und Abwärme damit spürbar gesenkt werden, und ermöglich beispielsweise das neue lüfterlose MacBook.

Im Workstation- und Server-Bereich hängt die Entwicklung mit den Xeon-Prozessoren etwas hinterher. Erst im vergangenen Herbst hat Intel mit der Auslieferung von Xeon-EP/EX-Prozessoren auf Basis der Haswell-Architektur begonnen. Für Apple sind diese Prozessoren aber nicht von Interesse, da man aufgrund der kompakten Bauweise des neuen Mac Pro auf Broadwell-Xeons mit geringerer Abwärme warten muss. Mit deren Markteinführung und einer darauf aufbauenden Aktualisierung des Mac Pro, der noch auf Ivy Bridge setzt, ist also erst im Herbst zu rechnen.


Gleichzeitig wird Intel im Herbst auch die Skylake-Architektur vorstellen. In verkleinerter Form (Cannonlake) wird diese für den Mac Pro aber voraussichtlich erst 2017 interessant sein. Mit Skylake verbessert Intel die Bus-Bandbreite zwischen Prozessor, RAM und Anschlüssen von aktuell 20 Gbit/s auf 32 Gbit/s (bei 8 GT, Gigatransfer pro Sekunde). Dementsprechend kommt auch schnelleres DDR4-RAM zum Zuge, das mit bis zu 3,2 GHz getaktet sein kann. Für Mac-Nutzer wichtig ist das unterstützte Thunderbolt 3.0 mit einer Bandbreite von 40 Gbit/s für bis zu zwei 4K-Displays oder ein 5K-Display.

Für den Mac Pro bieten die darauf aufbauenden Xeon-EP-Prozessoren dann zunächst bis zu 24 und später 28 Prozessorkerne - allerdings ohne Berücksichtigung der thermalen Anforderungen des runden Gehäuses. Praktisch könnten damit aber 18 oder gar 20 Prozessorkerne im Mac Pro möglich werden. Sicher ist dies allerdings noch nicht, da Intel relativ kurzfristig das Wärmeprofil der einzelnen Prozessormodelle bestimmt.

Weiterlesen: Roadmap der einzelnen Mac-Modelle
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Mit der Apple Watch veröffentlichte das Unternehmen aus Cupertino nicht nur eine neue Produktkategorie, sondern stellte zugleich die neue Systemschrift „San Francisco“ vor. Da Apple sowohl auf iDevices als auch in OS X Yosemite auf "Helvetica Neue“ setzt, kam schnell die Frage auf, warum Apple auf der Armbanduhr abermals eine andere Schriftart einsetzt. Daher beleuchtet die Schriftexpertin Wenting Zhang jetzt in einer Grafik die Vorzüge von „San Francisco“.

Hauptvorteil ist die gute Lesbarkeit auf kleinen Displays. Die Kleinbuchstaben haben 75 Prozent der Höhe von Großbuchstaben, was ungewöhnlich groß ist – dadurch sind auch Kleinbuchstaben auf dem kompakten User Interface der Apple Watch stets gut zu erkennen. Außerdem ist der Freiraum zwischen dem oberen und unteren Teil der Buchstaben „a" und „e" extra groß gehalten, um diese auf dem kleinen Display besser lesbar zu machen.


„San Francisco“ erinnert durch die moderne Eleganz an Schriftarten wie Arial und Open Sans. Gerüchten zufolge will Apple die Schrift zukünftig nicht nur auf der Apple Watch einsetzen, sondern auch in iOS und OS X „San Francisco“ als Standardschrift verwenden. Die WWDC-Keynote am 8. Juni wird Aufschluss darüber geben, ob Apple „San Francisco“ bald auf allen Apple-Systemen einsetzt.
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Ziemlich überraschend kündigte Tim Cook in einem unternehmensinternen Schreiben an, dass große Änderungen im Designbereich anstehen. Was auf den ersten Blick lediglich nach einem neuen Titel aussieht, ist aber viel weitreichender. Der bisherige "Senior Vice president of Design" Jonathan ist fortan Apples "Chief Design Officer" - eine Position, die es bislang nicht gab und die extra für Jony Ive geschaffen wurde.

Tim Cook führt im Schreiben aus, dass Ive einer der talentiertesten und verdientesten Designer überhaupt ist. Mehr als 5000 Design-Patente tragen seinen Namen, Ives Einflussbereich bei Apple vergrößerte sich in den letzten Jahren erheblich. Sein Verantwortungsbereich wuchs von Hardware-Design über Oberflächen-Design von OS X, iOS sowie Systemprogrammen hin zum Aussehen der Retail Stores, des neuen Apple Campus und Verpackungen. Die neue Position trage dieser Entwicklung Rechnung und spiegle Ives Verantwortung besser wieder.


Hardware- und Software-Design wieder getrennt
Design sei für Apple immer ganz besonders wichtig gewesen und das Design der Produkte unterscheide Apple ganz erheblich von der Konkurrenz. Als Chief Design Officer werde Ive für sämtliches Design im Unternehmen verantwortlich sein und sich komplett auf die Leitung aktueller und kommender Design-Projekte konzentrieren. Das normale Tagesgeschäft hingegen übernehmen andere Mitarbeiter.

Als neuen "Vice President of User Interface Design" setzt Apple ab 1. Juni Richard Howarth ein, Alan Dye übernimmt die Position des "Vice President of Industrial Design". Die personelle Neuordnung ist insofern überraschend, da Apple Hardware- und Software-Design nun doch wieder getrennte Bereiche sind. Vor rund drei Jahren hatte Apple erst die Entscheidung getroffen, dass alles aus einer Hand stammen sollte - nämlich explizit aus der Hand von Jony Ive.

Howarth und Dye - die neuen Vice Presidents of Design
Richard Howarth ist bereits seit zwei Jahrzehnten für Apple tätig und war die gesamte Zeit über im Design-Team eingesetzt. Alan Dye stieß vor neun Jahren zu Apple. Zusammen mit Jony Ive baute er neue Abteilungen zur Zusammenarbeit zwischen Design und Hardware-/Softwareentwicklung sowie für iOS 7, iOS 8 und Apple Watch auf. Von beiden Personen wird man wohl in Zukunft sehr viel mehr hören, nachdem die Namen bis heute nur eingefleischtesten Apple-Kennern geläufig waren. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass Apples Design nun vor einem grundlegenden Wandel steht - denn sonst hätte Apple sicher nicht alle Positionen intern besetzt.

Ive wollte angeblich 2011 Apple verlassen
Die Beförderung zum Chief Design Officer wird es Ive ermöglichen, in Zukunft etwas kürzer zu treten, da er nun nicht mehr den ganzen Tag selbst vor Ort an Design-Ideen und deren Umsetzung arbeitet. Berichten zufolge spielt Ive schon seit Jahren mit dem Gedanken, sich vermehrt in Großbritannien aufzuhalten, wo auch seine Frau sowie seine beiden Kinder leben. Ive hatte im Jahr 2011 angeblich die Entscheidung getroffen, Apple zu verlassen - nur üppige Zahlungen haben ihn dazu veranlasst, dem Unternehmen nicht ganz den Rücken zu kehren. Nun scheint wohl die Lösung gefunden, wie Ive einerseits nicht mehr so viel Zeit in Cupertino verbringen muss, er aber weiterhin in Apples Diensten steht. Da es kaum möglich ist, Hardware- und Software-Designs nur via FaceTime und E-Mail anzuleiten, gab er konsequenterweise die Verantwortung an Howarth und Dye ab.
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BlackBerry-Smartphones galten noch vor einem Jahrzehnt als Inbegriff vielseitiger Mobiltelefone für professionelle Nutzer - bis Apple mit dem iPhone antrat, die Regeln des Marktes umschrieb und die gesamte Branche grundlegend umkrempelte. BlackBerry benötige viel Zeit, um ebenfalls mit Smartphones der neuen Generation aufzuwarten - zu viel Zeit, denn Kunden hatten sich längst nach anderen Herstellern umgesehen. Inzwischen ist BlackBerry weitgehend in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, von 60 Prozent Marktanteil blieb nur noch ein kümmerliches Prozent übrig. Die neuen Riesen auf dem Markt wurden Apple und Samsung.

Nachdem Anfang des Jahres Gerüchte kursierten, Samsung sei eventuell an der Übernahme des mehr als angeschlagenen Herstellers interessiert, kommen nun neue Berichte auf. Angeblich verhandle Microsoft momentan mit dem kanadischen Hersteller und wird das Unternehmen möglicherweise aufkaufen. Für Microsoft sind in erster Linie die von BlackBerry gehaltenen Patente von Interessen. Diese würden es Microsoft ermöglichen, sich noch besser um den Unternehmensmarkt bemühen zu können. Bekanntlich ist zwar Windows in Unternehmen immer noch das mit Abstand dominante System - Windows Phone hingegen kommt nur auf mickrige Marktanteile.

Dem Bericht zufolge ist Microsoft aber nicht der einzige Interessent. Auch Huawei, Lenovo sowie Xiaomi zählen zum Kreis derer, die BlackBerry möglicherweise übernehmen könnten. Offizielle Stellungnahmen gibt es bislang noch nicht. Man kann davon ausgehen, dass keines der Unternehmen besonderes Interesse an der Marke an sich, sondern lediglich an patentrechtlich geschützten Technologien zeigt.

Heute erschien übrigens ein Buch, das sich eingehend mit dem rasanten Aufstieg und dann mit dem ebenso rasanten Abstieg von BlackBerry beschäftigt. "Losing the signal" ist allerdings momentan nur in englischer Sprache verfügbar:
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Weitere Schlagzeilen

Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,4%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,3%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,0%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,4%
842 Stimmen13.05.15 - 27.05.15
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