Wer sich eine neue Apple Watch bestellt, erhält zwar im Apple Store weiterhin eine sehr pessimistische Lieferprognose - zahlreiche Benutzer berichten allerdings, dass Apple schneller als erwartet liefern kann. Apple korrigierte bei vielen Kunden den Lieferungszeitraum nach vorne, teilweise sogar um mehrere Wochen. Hatte Apple zum Zeitpunkt der Bestellung von "Auslieferung im Juli" oder "5-7 Wochen" gesprochen, so treffen viele dieser Bestellungen jetzt bereits Anfang nächster Woche bzw. bis Mitte Juni ein.

Im Online Store liegen die Lieferprognosen des 42mm-Modells zwischen vier und sechs Wochen, je nach Armband ist die Apple Watch 38mm schon nach etwas mehr als einer Woche beim Kunden. Gerüchten zufolge hatten Probleme beim Vibrationsmotor dafür gesorgt, dass Apple eine komplette Charge nicht in den Verkauf geben konnte und nachproduzieren lassen musste. Defekte Geräte seien zwar nicht in den Verkauf gelang, allerdings habe dies zu erheblichen Verzögerungen geführt.
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Mittwoch, 27. Mai 2015

Viele Nutzer sind momentan von den Dritthersteller-Apps auf der Apple Watch enttäuscht: Erstens sind diese meist in der Funktionalität deutlich beschränkt, zweitens sind diese deutlich langsamer als die vorinstallierten Programme von Apple. Beides liegt daran, dass die eigentliche Software auf dem iPhone läuft und die Ergebnisse auf der Uhr angezeigt werden - dies sorgt für eine deutliche Verzögerung bei Programmstart und bei dem Ausführen von Funktionen. Außerdem sind Entwickler derzeitig beschränkt, auf welche Funktionalitäten der Uhr man zurückgreifen kann - ein Auslesen der Digitalen Krone oder der Orientierungs-Sensoren ist nicht möglich.

Jeff Williams, Apples Senior Vice President of Operations, gab anlässlich eines Interviews auf der Code Conference überraschenderweise bekannt, dass Apple zur World Wide Developers Conference am 8. Juni Entwickler-Werkzeuge für native Apps auf der Apple Watch bereitstellen wird. Endkunden werden diese dann auf der Apple Watch im Herbst nutzen können - wahrscheinlich erscheint die neue Apple-Watch-Software gemeinsam mit iOS 9.

Mit nativen Apps, die dann direkt auf der Apple Watch ausgeführt werden, ist es möglich, die meisten Hardware-Funktionen der Apple Watch direkt zu nutzen und die Apps auf der Watch interaktiver zu gestalten - beispielsweise sind dann ein simples Malprogramm oder Spiele auf der Uhr umsetzbar.

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Gestern wurde bekannt, dass Apple die Design-Abteilung(en) umstrukturiert und daher Jony Ive vom "Senior Vice president of Design" zum "Chief Design Officer" befördert. Ive soll künftig jegliche Designprojekte bei Apple leiten, zieht sich dafür aber aus dem normalen Tagesgeschäft zurück (siehe ). Aus diesem Grund sind seit gestern zwei Namen im Gespräch, mit denen die meisten bislang noch recht wenig verbinden. Alan Dye ist Apples neuer Vice President of User Interface Design, für die Entwicklung des Designs neuer Apple-Hardware wird ab Juni Richard Howarth verantwortlich sein. Wir werfen einen Blick auf den Mann, der in Zukunft jene Abteilung leitet, die lange Jahre Jony Ives Bereich war.

Beruflicher Werdegang
Geboren wurde Richard Paul Howarth in Lusaka, einer Stadt im Süden Sambias. Seinen Abschluss machte er 1993 am Ravensbourne College of Design and Communication. Anschließend trat Howarth eine Lehre bei Sony in Japan an und arbeitete dort am Prototyp eines Minidisk-Walkmans mit Bezeichnung Telephatik Fish. Die nächste Station seines beruflichen Werdegangs war die Designfirma IDEO in San Francisco. Von IDEO hin zu Apple abgeworben wurde Howarth von Jony Ive persönlich, der ihn als "unglaublich, beinahe absurd talentiert" bezeichnete. Mitte bis Ende der 90er gewann Apple eine ganze Reihe fähiger Entwickler, die zunächst am iMac, später dann an iPod und iPhone arbeiteten - Howarth war einer von ihnen.


Projekte
Auch wenn oft Jony Ive die Leistung zugesprochen wurde: Der leitende Designer des ersten iPods, des PowerBook G4 Titanium, Apples erstem Kunststoff-MacBook sowie dem iPhone der ersten Generation war Richard Howarth. Howarth zeichnete beispielsweise auch die gesamte Linienführung des ursprünglichen iPhone-Prototyps - das Konzept wurde allerdings verworfen, da man das Gerät aus technischen Gründen nicht so flach wie gewünscht hätte fertigen können. Erst mit iPhone 4 und iPhone 4s wurde es möglich, Howarths ursprüngliche Idee in die Tat umzusetzen.

Ein erster iPhone-Entwurf

Insgesamt 806 Design-Patent von Apple tragen seinen Namen. Das ist zwar erheblich weniger als jene 5000 Patente, in denen Jony Ive aufgeführt ist, zeigt aber dennoch wie einflussreich Howarths Tätigkeit in den letzten knapp 20 Jahren bei Apple war. Als großer Freund öffentlicher Auftritte gilt er übrigens nie. In seinem Linkedin-Profil ist auch eher bescheiden davon die Rede, er arbeite als "Designer bei Apple".

Man darf gespannt sein, ob auf zukünftigen Keynotes weiterhin Ive als Leiter sämtlicher Design-Projekte über neue Hardware spricht (zumindest in Videos) - oder ob man auch von Richard Howarth sehr viel mehr sehen wird. Fakt ist zumindest, dass keine wesentlichen Änderungen beim Hardware-Design zu erwarten sind - zum einen ist noch immer Ive für das Gesamtergebnis verantwortlich, zum anderen trug Howarth auch vorher schon erhebliche Verantwortung.
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In der Rubrik „Themenwoche“ in der MTN-Galerie kommt ab heute Bewegung auf - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Begriff setzte sich in der vergangenen Woche in der Themenabstimmung gegen vier Alternativvorschläge als Überschrift der heute beginnenden Themenwoche durch. Bis zum 8. Juni haben nun alle Interessenten die Möglichkeit, bewegliche, bewegte oder bewegende Bilder in unserer Galerie hochzuladen, zu diskutieren und zu bewerten.

Die Themenwoche ist eine seit vielen Jahren stattfindende Aktion in unserer Galerie, bei der interessante Bilder zu ausgewählten Themen veröffentlicht werden können. Wer sich auf MacTechNews.de registriert hat, kann sich mit seinen Bildern an der aktuellen Themenwoche beteiligen.
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Nur ein Jahr konnte Google bei der Brandz-Studie Apple vom ersten Platz als weltweit wertvollste Marke verdrängen. In diesem Jahr landet nun wieder der iPhone-Hersteller auf dem Spitzenplatz. Der geschätzte Markenwert von Apple beläuft sich auf 247 Milliarden US-Dollar und stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um stolze 67 Prozent dar.

Zu verdanken hat dies Apple nicht nur dem äußerst erfolgreichen iPhone 6, sondern auch dem mobilen Zahlungssystem Apple Pay und der Apple Watch. Darüber hinaus wird auch die Kooperation mit IBM bei Unternehmenslösungen positiv hervorgehoben. Um den Markenwert von Unternehmen zu bestimmen, greifen die Marktforscher von Millward Brown auf Daten zur finanziellen Entwicklung sowie auf Umfragewerte zur Wirkung auf Kunden und deren Loyalität zurück.

Zwar konnte sich auch Google beim Markenwert um 9 Prozent auf nunmehr 174 Milliarden US-Dollar steigern, für den ersten Platz war das aber nicht mehr ausreichend. Auf dem dritten Platz landet in diesem Jahr Microsoft mit geschätzten 115 Milliarden US-Dollar und konnte damit IBM auf den vierten Platz verdrängen. Dies liegt aber nicht nur an Microsofts gesteigertem Ansehen. Als Marke verlor IBM deutlich an Wert und fiel um 13 Prozent auf 94 Milliarden US-Dollar. Fünfter wurde der Kreditkarten-Anbieter Visa. McDonald's ist somit in diesem Jahr nicht mehr in den Top 5 anzutreffen.

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Die Kindle-App für iDevices hat mit Version 4.9 einige interessante neue Features erhalten. Das Lesen werde durch das Update noch besser und angenehmer, so Amazon. Bei der neuen Version stand die Arbeit an der Textdarstellung im Vordergrund. Gleichmäßigere Wortabstände und verbesserte Zeichensetzung sollen Garant für schnelleres und augenschonenderes Lesen sein.

Amazon hat zudem das Seitenlayout aufgewertet, um auf allen Mobilgeräten ein optimales Leseerlebnis zu bieten. Initialen, Text, Bilder und Ränder passen sich jetzt noch effizienter an die jeweilige Display- und Schriftgröße an. Ebenso wurde die Darstellung von größeren Schriftarten optimiert.

Es bleibt aber nicht nur bei Verbesserungen des Bestehenden. Mit „Bookerly" führt Amazon eine exklusiv für Kindle entwickelte neue Schrift ein, die speziell für das Lesen auf Displays unterschiedlichster Größe optimiert sein soll. Die „warme und moderne Ausstrahlung“ (Amazon) sei den besten Schriftarten moderner Bücher nachempfunden worden. Bookerly ist noch nicht für alle Kindle-eBooks verfügbar – die meisten Werke unterstützen aber bereits die neue Schrift.

Die neuen Features sind laut Amazon aktuell für hunderttausende Bücher verfügbar; die Unterstützung für alle Kindle-Bücher werde in Kürze nachgereicht. Kindle 4.9 für iPhone, iPad und iPod touch setzt mindestens iOS 7 voraus und ist kostenlos im App Store erhältlich.

Die neue Schrift Bookerly (links) im Vergleich mit Georgia (rechts)
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Die Präsentation des neuen Musik-Streamingdienstes Apple Music sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen – es wird erwartet, dass Apple den Spotify-Konkurrenten auf der WWDC-Keynote am 8. Juni vorstellt. Das Unternehmen aus Cupertino scheint aber nicht nur am Streamingangebot zu arbeiten, sondern auch iTunes insgesamt verbessern und einige neue Features integrieren zu wollen.

Eine Jobausschreibung von Apple richtet sich explizit an Experten für die Suche-Funktion im iTunes Store. Der gesuchte Mitarbeiter soll dabei „helfen, die nächste Generation von Suchfunktionen zu entwickeln und darauf vorbereitet sein, die neuesten Ideen zu den Features Suche und Finden in großem Maßstab umzusetzen“.

Fünf weitere Apple-Jobanzeigen sind ebenfalls an kommende iTunes-Entwickler gerichtet. Apple sucht zwei Entwickler für die Music Discovery Services (MDS), um Features rund um den iTunes Store zu verbessern. Das MDS-Team arbeitet unter anderem an iTunes Genius, iTunes Match, iTunes Radio und Empfehlungen.


Aufhorchen lässt die Anzeige für einen Software-Entwickler in leitender Funktion für das Team iTunes Media Services; dieser werde zuständig sein für „Produkte der nächsten Generation, welche die Art verändern, wie Nutzer Videos konsumieren“. Denkbar ist in diesem Zusammenhang ein Abodienst für Filme, Serien oder ganze TV-Sender. Die anderen iTunes-Stellenangebote verlangen nach Experten für „Big Data“, Medienaufnahme und Encoding sowie Analyse des Verhaltens von Apps.

Was Apple konkret für iTunes plant, verraten die Jobbeschreibungen zwar nicht – iTunes wird aber stetig verbessert, soviel steht fest. Zudem soll es für Nutzer in Zukunft einfacher werden, interessante Musik (und andere Medien) aufzustöbern und zu erwerben. Das Buhlen um Fachkräfte zeigt, dass Apple mit iTunes noch einiges vorhat.
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In den letzten Tagen kamen erneut Meldungen auf, Apple werde in der hauseigenen Kartenlösung endlich auch öffentlichen Nahverkehr einbinden. Was eigentlich schon für vergangenes Jahr geplant war, habe sich erheblich verzögert, sei nun aber bis Herbst marktreif - so ein erst kürzlich erschienener Bericht. Jetzt sind weitere Informationen zur ÖPNV-Einbindung aufgetaucht. Wie erwartet steht der Dienst am Anfang nur für wenige, ausgesuchte Städte zur Verfügung - inklusive einer Stadt in Deutschland.

Apple biete mit den Apple Maps aus iOS 9 vorerst nur Daten zum öffentlichen Nahverkehr aus San Francisco und New York (beide Städte sind bekannt für ein sehr gut ausgebautes öffentliches Wegenetz), Toronto, London, Paris - und auch in der deutschen Hauptstadt Berlin. Eine Stadt in China ist möglicherweise ebenfalls mit von der Partie. Die Daten für Nordamerika und Europa habe Apple auf eigene Faust zusammengetragen, in China arbeitet Apple mit dem langjährigen Partner AutoNavi zusammen. Schon zuvor steuerte AutoNavi Navigationsdaten für chinesische Benutzer der Apple-Karten bei.


iOS 9 erscheint im Herbst und beinhaltet dann eine runderneuerte Karten-App. Auch wenn die Navigationsfunktion zunächst nur den Nahverkehr weniger Städte beherrscht, arbeite Apple jetzt bereits an der Ausweitung. So soll recht bald auch Boston hinzukommen, weitere Städte auf der Liste sind Tokyo sowie mit niedrigerer Priorität Los Angeles.

Ein Software-Update der Karten-App sei nicht erforderlich, um den öffentlichen Nahverkehr in zusätzlichen Städten einzubinden. So wie bei neuen 3D-Städten erfolge die Aktualisierung serverseitig. Apple wolle Nutzer abhängig von ihrem geografischen Standort per Push-Mitteilung darüber informieren, sobald Bus&Bahn auch in ihrer Stadt in den Apple Maps auftauchen. Die Vorstellung der neuen Karten-Funktion erfolgt wahrscheinlich am 8. Juni - dann eröffnet Apple die diesjährige WWDC mit der traditionellen Keynote.
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Nutzer haben in iOS einen Fehler entdeckt, durch den die Nachrichten-App unbrauchbar gemacht werden kann und sich das Gerät sogar zu einem Neustart zwingen lässt. Auslöser ist eine bestimmte Reihenfolge von Zeichen, welche offenbar zu einem unlösbaren Verarbeitungsfehler führen. Soll die entsprechende Nachricht auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, lässt sich sogar das gesamte System in den Abgrund reißen. Solange es sich um die neueste Nachricht handelt, kann die Nachrichten-App anschließend nicht mehr verwendet werden.

Damit kann der Fehler unter Umständen ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellen und Nachrichten unbrauchbar machen. Lösen kann man das Startproblem von iMessage, indem eine weitere Nachricht an das Gerät gesendet wird oder der Nutzer sich über der Teilen-Knopf, in Fotos beispielsweise, eine eigene Nachricht zusendet. Wie bei ähnlichen Problemen zuvor wird Apple voraussichtlich auch bei diesem Fehler zeitnah ein Update veröffentlichen. Bis dahin sollten Nutzer sich aber nicht wundern, wenn iMessage oder iOS plötzlich mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen hat.

Aktualisierung:
Nach verschiedenen Experimenten in der Redaktion zeigt sich, dass der Workaround nicht in jedem Fall funktioniert. Wichtig ist grundsätzlich, eine Nachricht an den Kontakt zu senden, der die problematische Zeichenfolge zugesandt hat. Dies geht entweder über Siri oder die Teilen-Funktion in einer beliebigen App wie Safari oder Fotos. Wenn der Kontakt nicht bekannt ist, dann muss Siri mit "Lies mir die letzte ungelesene Nachricht vor" zu Hilfe gezogen werden.
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"OS X und Netzwerkstabilität" (vor allem WLAN) waren in den letzten Jahren eine Trauergeschichte in mehreren Akten. Mit OS X 10.7 Lion kursierten erstmals weit verbreitete Nutzerbeschwerden, dass keine stabilen WLAN-Verbindungen mehr möglich seien - oder sich der Mac ganz weigert, kabellosen Netzwerken beizutreten. Fortan tauchten die WLAN-Probleme mit jedem größeren Update von OS X auf und mussten per Software-Update geschlossen werden. Eine ganz neue Dimension erhielten die Netzwerk-Probleme mit OS X Yosemite. Nun war fast flächendeckend zu beobachten, dass Netzwerkverbindungen regelmäßig abbrachen, manche Seiten nicht richtig geladen werden konnten, Netzwerke doppelt oder gar nicht erschienen und manche Router einfach nicht mehr zusammen mit OS X funktionierten.

Anfang des Jahres dokumentierte eine Analyse, dass die meisten Probleme direkt durch eine neue Systemkomponente namens "discoveryd" entstehen. Bis heute unbekannt ist, warum Apple das zuvor verwendete "mDNSResponder" unter OS X Yosemite durch "discoveryd" ersetzte. Beide Lösungen spielen aber eine zentrale Rolle, wenn es um das Ermitteln der IP-Adressen zu einer Internet-Domain wie "www.mactechnews.de" geht, beim Aufspüren von Bonjour-Freigaben im lokalen Netzwerk oder beim Aufbau von Verbindungen über den Internet-Router. Gerade die permanente Suche nach Geräten im Netzwerk galt als eine der unzuverlässigen Funktionen von discoveryd.

In der gestern erschienenen Betaversion von OS X 10.10.4 fiel eine wichtige Änderung auf: discoveryd ist nicht mehr Bestandteil des Systems, stattdessen stellte Apple wieder auf den mDNSResponder um - wie es aussieht also auf exakt dasselbe System wie unter OS X 10.9 Mavericks. Offensichtlich war die einzige Lösung zur Behebung der Netzwerkprobleme, die neue Lösung durch den alten Dienst zu ersetzen. Ausbessern von Fehlern in discoveryd hätte vermutlich zu lange gedauert - oder Apple sah möglicherweise sogar grundsätzlichere Probleme. Wie wir schon bei mehreren anderen Meldungen zu Yosemite-Updates schrieben: Es bleibt zu hoffen, dass Apple mit diesem Schritt endlich nicht mehr die außerordentlich lästigen und ziemlich peinlichen Netzwerk-Probleme mit sich herumschleppt.
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Dienstag, 26. Mai 2015

Alle Teilnehmer des Betaprogramms haben ab sofort die Möglichkeit, eine neue Betaversion von OS X 10.10.4 zu laden. Laut Updatebeschreibung zu OS X 10.10.4 Yosemite bittet Apple erneut darum, besonders intensiv in den Bereichen Fotos, Migrations-Assistent sowie Unterstützung für Arabisch und Hebräisch zu testen.

Sichtbare Neuerungen fielen weiterhin nicht auf - schon in den letzten Builds suchte man neue Funktionen vergebens, Apple konzentrierte sich in erster Linie auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen. OS X 10.10.4 14E26a lässt sich wie üblich via Mac Developer Center oder über den Mac App Store installieren. Es handelt sich um die inzwischen vierte Vorabversion, einen ersten Build hatte Apple Mitte April verteilt.
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In knapp zwei Wochen zeigt Apple erstmals iOS 9 und gibt dann einen Ausblick auf die nächste große Version des mobiles Betriebssystems. Wie üblich kursieren im Vorfeld wieder zahlreiche Gerüchte rund um die neuen Funktionen. So soll Apple den Schwerpunkt auf Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit gelegt haben, dafür nur wenige neue Funktionen einführen. Der Gerüchteküche zufolge enthält iOS 9 eine neue Systemschrift und bringt zudem eine deutlich verbesserte Karten-App inklusive Einbindung des öffentlichen Nahverkehrs mit. Angeblich unterstützt iOS 9 auch die Anzeige von zwei Apps nebeneinander - zumindest wenn iOS 9 auf dem ebenfalls noch nicht präsentierten iPad Pro mit größerem Display ausgeführt wird.

Force Touch
Ein neuer Bericht unterstützt jetzt Meldungen, dass iOS 9 auf die Bedienung via Force Touch ausgelegt ist. Die Einführung von Force Touch bei der nächsten iPhone-Generation gilt als sehr wahrscheinlich - naheliegend also, dass iOS 9 dieses Thema aufgreift. Apple verspreche sich dadurch, manche Bereiche der Systemoberfläche aufräumen zu können, indem für bestimmte Steuerbefehle kein eigener Button mehr erforderlich ist. Allerdings sei Force Touch eher auf den Poweruser ausgerichtet. Auch Nutzer, die Force Touch nicht nutzen wollen, sollen alle Funktionen normal bedienen können. 9to5mac zufolge geht Apple auf der WWDC noch nicht auf Force Touch unter iOS 9 ein, da momentan noch kein iOS-Gerät mit entsprechenden Displays ausgestattet ist und erst im Herbst neue iPhone-Modelle erscheinen. Das iPhone 6S werde das erste Gerät dieser Art sein.

iMessage & Game Center
Kleinere Verbesserungen werde Apple auch bei iMessage umsetzen. Nutzer erhalten dann die Möglichkeit, Lesebestätigungen auf Kontaktbasis zu definieren. Nur bei bestimmten Kontakten sollen dann Lesebestätigungen angezeigt werden (beispielsweise bei Freunden und Familie), während Kollegen oder Geschäftskontakte auf Wunsch keine Anzeige erhalten, ob die Nachricht bereits abgerufen ist. Auch bei Gruppenchats wolle Apple eine optionale Lesebestätigung einführen.

Die Zukunft der GameCenter-App ist dem Bericht zufolge noch unsicher. In den internen Builds von iOS 9 sei die App nicht mehr vorhanden. Schon im letzten Jahr gab es Gerüchte, Apple wolle die App nicht mehr pflegen und ausschließlich auf Einbindung des Frameworks setzen. Die Funktionalität steht dann nicht mehr in einer gesonderten App, sondern nur noch in Spielen mit Anbindung an das Game Center zur Verfügung.

Weitere Meldungen zu iOS 9
OS X 10.11 und iOS 9: Qualität statt neue Funktionen
iOS 9: iPads angeblich mit Multi-User-Support und Dual-View-Ansicht
Apple Maps in iOS 9: Öffentliche Verkehrsmittel und Indoor-Navigation?
OS X 10.11 und iOS 9 mit Schriftart der Apple Watch?
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Schon vor einigen Wochen wurde vermutet, dass Microsoft den hauseigenen Sprachassistenten "Cortana" auch für iOS anbieten will. Jetzt erfolgte die offizielle Bestätigung - demnach wird man die Erweiterung in Zukunft für Windows, iOS und auch Android zur Verfügung stellen. Bis zur Veröffentlichung vergeht nicht mehr viel Zeit: Die Android-Version erscheint im kommenden Monat, die iOS-Variante soll "im Laufe des Jahres" auf den Markt kommen. Im offiziellen Windows-Blog äußert sich Microsoft zur Strategie, so viele Geräte wie möglich zu unterstützen. Da "viele Windows-Anwender auf iPhones oder Android-Smartphones setzen", wolle man dieser Tatsache Rechnung tragen und die Plattformen so gut es geht an Windows 10 anbinden. Ein wesentlicher Bestandteil ist daher, Cortana für den Einsatz auf mehreren Plattformen auszulegen.


Cortana und Siri sind sich insgesamt recht ähnlich, Cortana kann jedoch teilweise noch komplexere Spracheingaben verarbeiten. Intelligente Sprachassistenten wie Siri oder Cortana haben den Vorteil, dass die Sprachsteuerung den Kontext erfasst und der Nutzer zudem keine bestimmten Sprachbefehle auswendig lernen muss. Um sich nach dem Wetter zu erkundigen, kann beispielsweise sowohl "Wetter morgen Mainz", "Gib mir den Wetterbericht für Mainz" oder "brauche ich morgen in Mainz einen Regenschirm?" gefragt werden. Auch die weitere Frage "und wie ist es morgen?" wird vom System verstanden. Im vergangenen Jahr hatte Microsoft in mehreren Werbeclips demonstriert, was Cortana von Siri unterscheidet:




Microsoft kündigt im Blog an, dass Cortana für das iPhone fast alle Funktionen der Windows-Version mitbringen soll. Manche Systemfunktionen unter iOS seien aber leider nicht erreichbar, so zum Beispiel Ändern von Einstellungen oder Bedienung von Apps via Spracheingabe. Zwar heißt es in der Beschreibung, diese Funktionen stehen "zu Anfang" nicht zur Verfügung - unter iOS ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass Apple die erforderlichen Schnittstellen freilegt.
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Was käme heraus, wenn die Vorzüge von Multitouch-Eingaben und herkömmlicher Tastatur in einem Gerät vereint werden? Apple scheint genau auf diese Frage eine spannende Antwort gefunden zu haben. Das US-Patent No. 9,041,652 wurde Apple heute gewährt und beschreibt eine Fusion-Tastatur, die auf den Tasten zusätzlich Touch-Eingabefelder bietet.

Während der Nutzer also beispielsweise mit einer Hand einen Text schreibt, sind mit der anderen Hand Trackpad-Gesten wie Scrollen, Wischen und Zoomen möglich. Das gleichzeitige Tippen und Ausführen von Touch-Gesten sei kein Problem.


Ein anderes Feature erinnert an Force Touch: Je nach Druckstärke werden über eine Taste unterschiedliche Aktionen ausgelöst. Ein leichter Tipp könnte beispielsweise die normale Texteingabe bewirken, während ein festerer Druck einen Mausklick auslöst – der Fantasie sind vorerst keine Grenzen gesetzt.

Als Einsatzgebiet für eine solche Multitouch-Tastatur sind etwa noch kompaktere MacBooks denkbar, bei denen Apple das Trackpad ganz oder teilweise einspart, um mehr Platz für Tastaturelemente zu erhalten.
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Goldene Apple Watch gefällig? Aber nicht das nötige Kapitel, um eine zu kaufen? Das neue Kickstarter-Projekt von Midas Touch soll ermöglichen, die Apple Watch für lediglich 100 Dollar zu vergolden. Der Nutzer erhält ein Bastelkit, das alle benötigten Materialien enthält. Der erste Schritt ist, alle Fettrückstände mit einer Lösung zu entfernen. Anschließend müssen noch einige Flüssigkeiten aufgetragen werden. Am Ende des Vorgangs trägt der Nutzer die 24-Karat-Goldschicht auf.

Schon die 100-Dollar-Variante bietet genug Goldsubstanz, um nach dem Vergolden einzelne Abriebe und Macken effektiv beheben zu können. Wer allerdings nicht nur das Stahlgehäuse der Apple Watch behandeln möchte, sondern auch das Stahlarmband, muss mit 150 Dollar rechnen – die Zusatzmenge der Goldschicht zur Armbandvergoldung kostet 50 Dollar Aufpreis zur Standardausführung.


Das Gold-Kit von Midas Touch soll ab August ausgeliefert werden. Interessierte können noch bis 10. Juni auf Kickstarter dabei mithelfen, das Projekt zu finanzieren. Das Finanzierungsziel von 1.500 Dollar wurde bereits jetzt weit übertroffen – zwei Wochen vor dem Kampagnenende stehen bereits 11.180 Dollar zu Buche.

Midas Touch unterstützt zwar die Aluminiumvariante der Watch nicht, jedoch hat der Hersteller bereits eine entsprechende Lösung für die Zukunft in Aussicht gestellt. Wer sich nicht zutraut, die Apple Watch selbstständig zu vergolden, kann sich die Arbeit für 399 Dollar auch von WatchPlate abnehmen lassen. In dem Fall gilt es aber zu beachten, dass, anders als beim Midas-Touch-Kit, Abriebe im Nachhinein vom Nutzer nicht ausgebessert werden können.

Wer nur auf das Gold-Design wert legt, hat also zwei interessante Alternativen zur Apple Watch Edition. Für die originale Apple Watch in Gold werden mindestens 11.000 EUR fällig. Das Spitzenmodell aus Roségold und mit modernem Lederarmband kostet 18.000 EUR.
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Weitere Schlagzeilen

Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,4%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,4%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,0%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,4%
843 Stimmen13.05.15 - 28.05.15
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