Schon vor dem offiziellen Start von Apple Music hatten ausgesuchte Journalisten die Möglichkeit, einen Blick auf das neue Musikangebot zu werfen und ihre Erfahrungen niederzuschreiben. Die ersten Stimmen fallen bislang recht durchwachsen aus. Walt Mossberg bezeichnet die Bedienung von Apple Music als "ungewohnt kompliziert für Apples Verhältnisse". Dieser Kritikpunkt betreffe fast alle Bereiche - von vorgeschlagenen Playlists bis hin zu Radiostationen. Apple biete sehr wenig Hilfestellung, um die Vielzahl an Funktionen und Angeboten zu durchstöbern.

Mossberg: Die Stärken von Apple Music
Mossbergs Fazit fällt aber dennoch recht eindeutig aus: Insgesamt ist es der bislang vollständigste Dienst dieser Art und er kann sich gut vorstellen, ein Abo abzuschließen. Unter dem Strich überwiegen seiner Meinung nach die Stärken. So habe Apple die Integration von eigener iTunes-Bibliothek und Streaming-Angebot so gut wie nahtlos gestaltet. Fügt man Lieder aus Apple Music hinzu, dann falle kaum auf, dass auf zwei komplett unterschiedliche Quellen zugegriffen werde. Die redaktionellen Musikvorschläge seien deutlich überzeugender als automatisierte Playlists anderer Dienste. Als Enttäuschung bezeichnet Mossberg das Fehlen von Songtexten - Apple kündigte aber bereits an, diese irgendwann nachzuliefern.


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Mehr als ein Jahr nach der Übernahme von Beats ist Apples neuer Musikdienst heute ab 17 Uhr verfügbar. Nicht nur die eigentliche Streaming-Plattform lässt sich nutzen, auch der neue Radiosender Beats 1 geht dann eine Stunde später auf Sendung. Wir fassen im Folgenden noch einmal alle wichtigen Fragen rund um das neue Musikangebot zusammen und bieten darauf Antworten.

Was kostet Apple Music?
Wer nur Beats 1 hören sowie Künstlerseiten betrachten möchte, muss nichts bezahlen. Der volle Zugriff auf das Angebot kostet 9,99 Euro monatlich, für bis zu sechs Benutzer als Familienabo sind es 14,99 Euro. Die ersten drei Monate gelten als kostenlose Testphase. Einen generell kostenfreien, dafür werbefinanzierten Zugang wie bei Spotify gibt es nicht.

Auf welchen Geräten kann ich Apple Music nutzen?
Apple Music lässt sich via iTunes (ab Version 12.2) auf Mac und PC nutzen, für iPhone, iPad und iPad touch ist das Update auf iOS 8.4 erforderlich. iOS 8.4 bringt die neue Musik-App zum Zugriff auf den Dienst mit. An Android-Nutzer hat Apple ebenfalls gedacht, ab Herbst 2015 soll Apples erste Android-App auf den Markt kommen. Sonos kündigte zudem an, "noch in diesem Jahr" ebenfalls direkte Anbindung von Apple Music auf Sonos-Boxen anzubieten.


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Als vor acht Jahren das erste iPhone auf den Markt kam, brachte die günstigste Ausführung gerade einmal 4 GB mit. Wenige Monate später verschwand diese Konfiguration allerdings und Apple bot das iPhone mit 8 bis 16 GB an. Seit dem iPhone 3 GS im Sommer 2009 verfügten neu präsentierte iPhones immer über mindestens 16 GB, einige Zeit später fügte Apple dann meist eine günstigere Ausführung mit nur 8 GB hinzu. Das iPhone 6 bringt erstmals bis zu 128 GB mit - das Basismodell weist hingegen immer noch nur 16 GB auf, was für viele Nutzer inzwischen erheblich zu wenig ist.

Einem Bericht aus Korea zufolge soll sich das mit der nächsten Generation ändern. Demnach verfügt der Nachfolger von iPhone 6 und iPhone 6 Plus über mindestens 32 GB Speicherkapazität. An der Maximalbestückung ändere sich nichts, die Speicherstufen sollen dann 32 GB, 64 GB und 128 GB lauten. Zwischen günstigstem und mittlerem Gerät klafft dann auch nicht mehr eine derart große Lücke - momentan folgt auf das Modell mit 16 GB direkt die Version mit 64 GB. Man kann allerdings davon ausgehen, dass es weiterhin iPhones mit weniger Speicher - sowohl bei den älteren Generationen als auch bei einem später eingeschobenen Einstiegsmodell.
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In den USA hat Apple bereits eine kleine Anpassung an den Garantiebedingungen von AppleCare vorgenommen, die Besitzern eines MacBooks mit festverbautem Akku zugutekommt. Im Gegensatz zu den noch nicht angepassten deutschsprachigen AppleCare-Bedingungen übernimmt Apple in den USA auch bei normalem Verschleiß den kostenlosen Austausch des Akkus. Bedingung ist lediglich, dass die Kapazität des Akku unter die Grenze von 80 Prozent der Ursprünglichen Kapazität liegt. Diese Änderung betrifft damit einheitlich sowohl Apple Watch, iPad und iPhone mit AppleCare+ als auch alle aktuellen MacBook-Modelle mit AppleCare.

In Deutschland hingegen wird ein kostenfreier Austausch des Akkus für MacBook-Modelle von Apple nur bei einem Defekt übernommen. Der normale Verschleiß des Akkus muss hingegen vom Kunden getragen werden und kann Kosten von mehreren Hundert Euro nach sich ziehen. Hingegen tauscht Apple bei Apple Watch, iPad und iPhone auch in Deutschland den Akku, wenn die Kapazität unter 80 Prozent der ursprünglichen Leistung liegt. Ob Apple hierzulande bei AppleCare for Mac noch ähnliche Anpassungen vornehmen wird, konnte der Apple-Support nicht sagen.
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Nicht nur Apple, auch Microsoft sitzt auf hohem Barvermögen und könnte sich damit die meisten größeren Unternehmen auf dem Markt direkt kaufen. Gerüchten zufolge ist Microsoft sehr daran interessiert, den angeschlagenen Prozessorhersteller AMD aufzukaufen. Angesichts 100 Milliarden Dollar Vermögen auf Microsofts Konten aber nur knapp zwei Milliarden Dollar Börsenwert von AMD wäre dies für Redmond sehr einfach zu stemmen. Man erinnere sich: Vor neun Jahren hatte AMD noch den Grafikspezialisten ATI aufgekauft und dafür 5,4 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt.

Monatelange Verhandlungen
Schon vor Monaten seien die Gespräche bezüglich einer Übernahme angelaufen, bislang aber noch mit unbekanntem Ausgang. Warum Microsoft Interesse an AMD zeigt, ist recht klar abzuschätzen. Momentan bezahlt Microsoft rund 100 Dollar pro Systemchip der Xbox One. Bei den aktuellen Verkaufszahlen der Spielekonsole würde Microsoft ungefähr eine Milliarde Dollar pro Jahr an direkten Zahlungen sparen und könnte zudem neue Chips selbst entwickeln. Microsoft betreibt zwar schon seit Jahren eine solche Entwicklungsabteilung, bislang aber nur für einzelne Chips und nicht für Prozessoren.
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In genau drei Wochen verkündet Apple, wie die Geschäftszahlen des zweiten Jahresquartals ausfielen. Apple bezeichnet den Dreimonatszeitraum von April bis Juni als drittes Geschäftsquartal, da die Zählung bei Apple bekanntlich schon am ersten Oktober des Vorjahres beginnt. Bisherigen Prognosen zufolge wird Apple auch diesmal beeindruckende Zahlen vorlegen. Aktuelle Marktdaten weisen darauf hin, dass vor allem die iPhone-Verkaufszahlen auf sehr hohem Niveau liegen und die Vorjahresergebnisse in den Schatten stellen.

Apples eigener Prognose zufolge soll der Umsatz zwischen 46 und 48 Milliarden Dollar liegen - dies entspräche einem Zuwachs von rund 10 Milliarden Dollar verglichen mit dem dritten Geschäftsquartal 2014. Am 21. Juli gibt es zwar Details zu den Verkaufszahlen von Mac, iPhone und iPad - die Apple Watch will Apple hingegen nicht als einzelnes Produkt aufschlüsseln. Apples gewohnt üppige Margen könnten diesmal etwas geringer ausfallen. Apple warnte schon bei der letzten Quartalskonferenz, dass starke Währungsschwankungen den Wert negativ beeinflussen.
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Wie ein Patenantrag von Apple beweist, eröffnen sich mit der Apple Watch neue Möglichkeiten, um alltägliche Funktionen zu implementieren. So könnte die in iOS 7 eingeführte AirDrop-Funktion, mit der sich Dateien und Informationen kabellos über Bluetooth und Wi-Fi austauschen lassen, auch mithilfe zweier Apple Watch und dem Händeschütteln, einem "High Five" oder einer Verbeugung realisiert werden. Technisch sind dafür allerdings einige Anstrengungen nötig, denn das Erkennen des Händeschüttelns sowie die Ermittlung der jeweils anderen Apple Watch erfordert den Einsatz vieler Sensoren.

Zum Einsatz kommt neben der aktuellen Bluetooth-Technik mit Positionserkennung umliegender Geräte auch der Beschleunigungssensor, der Lagesensor (Gyroscope) sowie unter Umständen auch Kompass und GPS. Mithilfe der Sensoren erkennt das System ein Begrüßungsereignis und bereitet anschließend einen verschlüsselten Austausch ausgesuchter Daten wie beispielsweise Kontaktinformationen vor. Deren Übertragung zum anderen Gerät erfolgt entweder aktiv durch den Nutzer oder automatisch durch das System selbst.


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Montag, 29. Juni 2015

Oft fängt es unscheinbar und harmlos an. Die Festplatte wird lauter, manche Dokument-Symbole sind nicht mehr zu sehen oder der Zugriff dauert ungewöhnlich lange. All das können Anzeichen dafür sein, dass klassische Festplatten einen Defekt haben und damit die gespeicherten Daten gefährden. Wenn bereits ein Datenverlust eingetreten ist - ob nun auf einer einzelnen Festplatte oder im RAID-Verbund - hilft Stellar Phoenix Mac Data Recovery bei der Wiederherstellung und Übertragung wichtiger Daten auf einen neuen Datenträger. Darüber hinaus eignet sich die App auch für USB-Sticks, SD-Karten und sogar CDs und DVDs.

In Version 7.0 bietet Stellar Phoenix Mac Data Recovery eine verbesserte Programmoberfläche sowie einen schnelleren Scan nach verlorenen Daten. Noch während eines laufenden Scans lässt sich bereits eine Vorschau auf mögliche Daten nutzen, sodass eine umgehende Einschätzung der Sachlage möglich ist. Neben Dateien können auch Strukturen, Ordner, Fotos und andere Dokumente wiederhergestellt werden.

Stellar Phoenix Mac Data Recovery v7 benötigt mindestens OS X 10.7 Lion und kostet rund 93 Euro. Die Datenwiederherstellung ist von HFS, HFS+, FAT32 und EXFAT, NTFS und BOOT CAMP Partitionen möglich.
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Die neuen Betriebssysteme für Macs und iDevices bieten zwar vorwiegend Leistungsverbesserungen und Optimierungen – trotzdem sind aber auch eine Reihe kleinerer neuer Features integriert, die auf der WWDC-Keynote nicht zur Sprache kamen. Zwei Videos zeigen eine Auswahl der neuen Funktionen von OS X El Capitan (10.11) und iOS 9, die auf den ersten Blick vielleicht übersehen werden, aber dennoch interessant sind.

In der nächsten OS-X-Version kann der Nutzer die Menüleiste am oberen Displayrand auf Wunsch ausblenden lassen, wenn sich der Mauszeiger nicht darauf befindet – ähnlich wie beim Dock. Dadurch steht noch etwas mehr Platz auf dem Monitor für App-Fenster zur Verfügung. Zudem gibt es vom Feature „Meine Freunde suchen“ in OS X El Capitan auch ein Widget, sodass User direkt über die Mitteilungszentrale nach ihren Freunden suchen können und keinen Umweg mehr über eine App gehen müssen.
Weiterlesen: Weitere neue Features in OS X El Capitan und iOS 9
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Der australische Entwickler N3V Games hat die Eisenbahnsimulation Trainz in einer dritten Auflage für den Mac veröffentlicht. (Zur App: ) Trainz A New Era knüpft an die beiden vorherigen Teile an, wobei eine neue Simulations-Engine mit verbesserten 3D-Grafiken und physikalischen Effekten zum Einsatz kommt. Rauch- und Wettereffekte sowie Zug-Bewegungen sollen dadurch noch realistischer sein.

Weitere Verbesserungen betreffen die Konfiguration der Steuerung, Navigation in den Menüs sowie die Auswahl der Szenarien und Züge. Mit In-App-Kauf stehen zusätzliche kostenpflichtige Inhalte nun auch ohne extra Registrierung zur Verfügung. Schon vom vorherigen Teil bekannt ist der Multiplayer-Modus, der ebenfalls verbessert wurde.


Trainz A New Era ist zwar auf dem Blatt mit OS X 10.6.6 als Mindestsystem scheinbar genügsam, lässt sich aber nur auf aktuellen Macs tatsächlich zufriedenstellend spielen. Empfohlen wird ein Mac mit Core i5 ab 2,3 GHz, 8 GB RAM, 1 GB Grafikkarte und OS X 10.9, wobei sich Trainz auch hier noch nicht in voller Auflösung und Grafikqualität spielen lässt. Der Preis für Trainz A New Era liegt bei 49,99 Euro.
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In komplett überarbeitetem Design präsentiert sich die zentrale iOS-App der Deutschen Bahn, der DB Navigator, in Version 15.06.00. Neben der optischen Auffrischung bietet sie ab jetzt unter dem Reiter „Meine Reise“ eine zentrale Reisebegleitung, die den Nutzer stets über seine aktuelle Tour auf dem Laufenden hält - vom Fortschrittsbalken bis zu Informationen über den nächsten Umstieg. Als Favoriten lassen sich fortan ganze Reiseverbindungen speichern.

Die Karte zeigt in der neuen Version alle Bus- und Bahn-Haltestellen sowie Bahnhofsinformationen an und erweitert diesen Überblick noch um Ausleihstationen von Flinkster und Call a Bike. Der Aufwand zum Aufruf des Handy-Tickets wurde auf einen Tap reduziert. Schließlich können unter „Regionale Angebote“ Länder-Tickets, das Quer-Durchs-Land-Ticket und das Schönes-Wochenende-Ticket direkt mobil ausgewählt und gebucht werden.

Der DB Navigator ist in seiner neuen Version für iPhone 6 und 6 Plus optimiert. Er erfordert mindestens iOS 7.0 und arbeitet mit der Apple Watch zusammen. Der Download benötigt 34,5 MB freien Speicherplatz.

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Der 30. Juni steht schon seit längerem als Startdatum des neuen Musikstreaming-Dienstes Apple Music fest – jetzt ist auch die genaue Uhrzeit bekannt: Morgen ab 17 Uhr (MEZ) können User auf Apples Streaming-Angebot zugreifen. Um Apple Music auf iDevices verfügbar zu machen, wird das Unternehmen aus Cupertino die neue iOS-Version 8.4 ebenfalls um 17 Uhr veröffentlichen. Nutzer der Beta von iOS 9 erhalten auch ein Update.

Um 18 Uhr geht zudem der dazugehörige Radiodienst Beats 1 auf Sendung. Das verkündete der frühere Beats-Music-CEO und jetzige Apple Senior Director für Apple Music, Ian Rogers, auf FISTFULAYEN. iTunes dürfte morgen auch aktualisiert und mit einem Apple-Music-Bereich ergänzt werden.
Weiterlesen: Apple Music auf Sonos-Boxen, iTunes Match mit mehr Songs
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Am Donnerstag verschwanden zahlreiche Spiele und Apps aus dem App Store, in denen im Icon oder im Inhalt prominent die Flagge der Südstaaten aus dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 zu sehen war. Für viele symbolisiert die Flagge der ehemaligen Sklavenhalterstaaten Rassismus und Intoleranz. In einem Statement erklärte Apple, die Verbannung betreffe nur Darstellungen der Flagge, die „beleidigend oder bösartig“ seien. Apps, die die Flagge für historische Darstellungen oder zu Bildungszwecken verwenden, seien nicht betroffen. Weiterhin arbeite man eng mit den Entwicklern betroffener Apps zusammen, um eine schnelle Rückkehr in den Store zu ermöglichen.

In den letzten Tagen kehrten tatsächlich zahlreiche Spiele, die zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs spielen und die von den Maßnahmen Apples in besonderem Maße betroffen waren, in den App Store zurück. Die Hersteller von „Ultimate General: Gettysburg“ (im App Store ) etwa gaben an, ihr Spiel sei komplett unverändert wieder zugelassen worden. Andere Entwickler versicherten öffentlich, ihre Nutzung der Südstaaten-Flagge sei nicht als Statement zu verstehen, sondern nur der historischen Genauigkeit geschuldet. Einige von ihnen änderten für ihre Wiederzulassung das App-Icon. Andere Apps, wie etwa „Southern Pride (Rebel Flag) Wallpaper“, bleiben allerdings weiterhin aus dem App Store ausgeschlossen.
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Selten dringen Interna über den Alltag beim Arbeitgeber Apple an die Öffentlichkeit. Ein ehemaliger Praktikant, der sich selbst nur als Brad zu erkennen gibt, sprach jüngst mit dem Magazin Business Insider über seine Zeit als Apple-Praktikant. Eine große Rolle für alle Mitarbeiter spielt die Geheimhaltung: Als Praktikant beginnt der erste Arbeitstag mit einem „Secrecy Training“. Mit niemandem darf über die eigene Arbeit gesprochen werden, inklusive der eigenen Familie. Auch wissen die meisten Angestellten nicht, woran die Kollegen arbeiten - teilweise nichtmal, welchem Zweck ihre eigene Arbeit dient. So habe Brad mit einem Mitarbeiter gesprochen, der bis 2010 an einem 9,7-Zoll-Display gearbeitet habe und erst auf der WWDC erfuhr, dass es sich bei dem Produkt um das Apple-Tablet iPad handelte.

Um sein Praktikum bei Apple zu bekommen, absolvierte Brad ein mehrstündiges Vorstellungsgespräch. Dabei fiel ihm auf, dass es in diesem Gespräch um seine konkrete Position während des Praktikums ging und entsprechende Abteilungsleiter zugegen waren, wohingegen sein Praktikums-Vorstellungsgespräch beim Konkurrenten Facebook viel allgemeiner gehalten war. Während des Praktikums gibt es alle paar Wochen Seminare mit hochrangigen Apple-Mitarbeitern, von Jony Ive bis hoch zu Tim Cook. Sie referieren in den Veranstaltungen von ihren Erfahrungen mit speziellen Produktentwicklungen, ihren Werdegängen und geben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Auch abseits der Praxiserfahrung und der Gelegenheit, mit relevanten Personen in Kontakt zu kommen, lohnt sich ein Praktikum bei dem IT-Riesen: 38 US-Dollar erhielt Brad pro Stunde. Überstunden (über 40 Wochenstunden) wurden mit 150 Prozent, also 57 Dollar pro Stunde vergütet. Arbeitete man mehr als 60 Stunden, fiel sogar der doppelte Lohn (76 Dollar) an. Umgerechnet entspricht dies einem Stundenlohn von etwa 34 Euro bis zu gut 68 Euro bei vielen Überstunden. Damit verdient man monatlich mindestens 6.000 Euro. Zusätzlich zum geldlichen Verdienst bietet Apple seinen Praktikanten die Möglichkeit, kostenfrei in der Bay Area mit anderen Apple-Praktikanten zusamenzuwohnen. Für einen Umzug stellt der Konzern 3.300 Dollar zur Verfügung.
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Microsoft bietet bereits seit vergangenem Herbst mit Sway eine PowerPoint-Alternative an, mit der Nutzer interaktive Präsentationen erstellen können, die anschließend über das Web an das Zielpublikum verteilt werden. In der neuen Version 1.4 ist die App auch für das iPad optimiert und auf Deutsch. (Zur App: ) Die Erstellung der Präsentationen erfolgt direkt auf dem iOS-Gerät, wobei sich neben Text und Grafiken auch Audio-Aufnahmen wie gesprochener Text oder Video-Aufnahmen in wenigen Schritten erstellen und einbinden lassen. Als Datenquelle können Nutzer neben dem Gerät selbst auch verschiedene Cloud-Dienste wie iCloud oder OneDrive nutzen.


Die fertigen Präsentationen werden über Office365 bereitgestellt und für ein optimales Ergebnis automatisch auf die passende Bildschirmgröße zugeschnitten. Sway benötigt iOS 8.0 und ein kostenloses Microsoft-Konto, wobei in der neuen Version die Anmelde-Optionen zusätzlich um Unterstützung entsprechender Firmen- und Schul-Konten erweitert wurden. Die App ist 21 MB groß.

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Apple Music - Ihr bisheriger Eindruck?

  • Perfekt, das werde ich auf jeden Fall abonnieren7,4%
  • Ich werde es auf jeden Fall mal testen und dann weitersehen33,1%
  • Vielleicht teste ich es, bin mir aber noch unsicher21,9%
  • Werde es vermutlich ignorieren und auch nicht testen8,6%
  • Apple Musik interessiert mich nicht - lehne Musik-Streaming ab18,9%
  • Apple Musik interessiert mich nicht - bleibe bei einem anderen Streaming-Anbieter2,5%
  • Apple Musik interessiert mich nicht - sonstiger Grund7,6%
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