Seit heute gibt es einen neuen Kanal auf dem Apple TV - zumindest wenn man das Gerät in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien oder Luxemburg startet. Der Kultursender ARTE gab heute bekannt, dass man die Inhalte ab sofort direkt via Apple TV verfügbar macht. Der Zugriff auf den Dienst "ARTE Connect" ist ebenfalls möglich.

Die aus der iOS-App bekannten Funktionen findet man auch im Kanal für das Apple TV vor. Zuschauer können fortan mit dem Apple TV der zweiten und dritten Generation zum Beispiel auf "ARTE+7" zugreifen - so die Bezeichnung des Senders für alle Sendungen der vergangenen sieben Tage. Um die ARTE-Inhalte abzurufen ist kein manuelles Update erforderlich, der neue Sender erscheint automatisch.

Bei ARTE ("Association Relative à la Télévision Européenne") handelt es sich um eine Rundfunkanstalt, die in deutsch-französischer Kooperation betrieben wird und die sich auf TV-Inhalte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Geschichte sowie aktuelle Themen konzentriert. Auch ausgesuchte Spielfilme sowie hochwertige Dokumentationen zählen zum Portfolio des Senders. Die offizielle App für iPhone und iPad lässt sich über folgenden Link laden:

Aus der Pressemitteilung:
"Das Replay-Angebot ARTE+7 bietet den Nutzern die Möglichkeit, zahlreiche ARTE-Sendungen bis zu sieben Tage nach ihrer Fernsehausstrahlung abzurufen. Neben Kultur- und Entdeckungsdokumentationen, investigativen Programmen, europäischen Fiktionen und Serien sind auch Informationssendungen und aktuelle Magazine verfügbar. Die der Bühnenkunst gewidmete Plattform ARTE Concert bietet den Musik- und Tanzliebhabern jährlich 600 Aufführungen, davon die Hälfte live. Das Angebot reicht von Weltmusik und Theater über Rock, Pop, Jazz und Klassik bis hin zu Ballett und Oper"
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Schon im vergangenen Monat erhielt Apple Design-Patente auf drei Ausführungen der Watch-Armbänder (Sport, klassisch und Gliederarmband), seit dieser Woche ist das Design der Apple Watch komplett geschützt. Das US-Patentamt bestätigte fünf Anträge, in denen Apple detailliert die Merkmale der Apple Watch beschreibt. Dazu zählen Gehäuse, Digital Crown, der Button auf der Seite, die Sensoren auf der Unterseite sowie die Aussparungen zur Befestigung eines Armbands. Die folgenden Bilder zeigen die von Apple angemeldeten Schemazeichnungen - eingereicht am 11. August 2014:


Das Patentamt bestätigte Apple außerdem noch einen ganzen Stoß anderer Anträge. Dazu zählen unter anderem das Icon des GameCenters, die Steuerung des Apple-Kopfhörers, eine bestimmte Track-Ansicht aus iTunes sowie eine Technologie zum Kombinieren von Display und berührungsempfindlicher Oberfläche.
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Mit General Electric (GE) wird nun auch die von Thomas Edison gegründete Traditionsmarke in den Markt mit HomeKit-optimierter Haushaltselektronik einsteigen. Zunächst will man sich auf LED-Lichtsysteme konzentrieren, die selbstverständlich zu HomeKit-Produkten anderer Anbieter kompatibel sind. Auf einer zugehörigen Info-Grafik ist zu erkennen, dass sich GE aber auch HomeKit-Lösungen für Fenster, Heizung sowie Herd und Backofen vorstellen kann.

Einen Zeitraum der zu erwartenden Veröffentlichung nennt GE nicht. Gerüchten zufolge wird Apple zur WWDC im Juni den Verkaufsstart für HomeKit-Produkte bekannt geben. Ursprünglich wurde HomeKit bereits im Zuge von iOS 8 vorgestellt, verzögert sich seitdem aber immer wieder. Mit der Zertifizierung von Produkten hatte Apple bereits vergangen November begonnen.


Nutzer sollen über HomeKit verschiedene Bereiche und Elemente der eigenen vier Wände steuern können - entweder über den Sprachassistenten Siri oder aber mittels HomeKit-App. Dabei können Nutzer ihre HomeKit-Produkte wie Leuchtmittel, Klimaanlagen, Türschlösser und Überwachungskameras auch in Aktionsketten zusammenschalten, um beispielsweise den Großteil der Geräte abzuschalten, wenn die Tür abgeschlossen wird.

Darüber hinaus ist auch die Unterstützung von Firmware-Updates Voraussetzung für eine Zertifizierung. Damit will Apple sicherstellen, dass sich Funktionalität und Kompatibilität von HomeKit-Produkten bei Bedarf nachträglich noch verbessern lässt.
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Das im Bau befindliche neue Apple-Hauptquartier mit der progressiven UFO-Form und den ehrgeizigen Umweltzielen sollte Ende des Jahres 2016 fertig gestellt und bezugsfertig sein. Möglicherweise muss dieser Termin verschoben werden, denn wie das Silicon Valley Business Journal berichtet, hat Apple für die Innenarbeiten des Campus 2 einen neuen Generalunternehmer verpflichtet, der sich erstmal nun in das umfangreiche Projekt einarbeiten muss: Der Baudienstleister "Rudolph and Sletten" tritt somit neben die beiden bereits bekannten Bauunternehmen DPR Construction und Skanska USA, die sich um die Außenarbeiten kümmern sollen.

Eine offizielle Bestätigung gibt es natürlich nicht, aber Rudolph and Sletten veröffentlichten neun Stellenanzeigen für ein „High Profile Project“ in Cupertino. Es ist unbekannt, ob die veranschlagten Gesamtkosten von 5 Milliarden US-Dollar sowie der geplante Fertigstellungstermin damit noch zu halten sind. Der Apple Campus 2 soll über 12.000 Mitarbeitern Raum für ihre Entwicklertätigkeit geben und dabei zu einhundert Prozent von erneuerbaren Energien versorgt werden. Trotz mittelfristig zwei großen Standorten kauft Apple weiterhin viele freie Flächen in San Francisco und Umgebung für Bürogebäude, was auf das nach wie vor große Wachstum des Unternehmens zurückzuführen ist.
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Viele Sympathisanten der neuen Smartwatch von Apple würden sich am liebsten eine Apple Watch Edition kaufen - etwa weil Gold ihre Lieblingsfarbe ist oder das Schmuckstück zu Hause am besten zum goldenen iPhone und dem goldenen MacBook passt. Dem steht in der Regel auch nur ein einziges Argument entgegen: der Preis von mindestens 11.000 € und bis zu 18.000 €.

Was liegt da näher, als sich seinen Goldschatz selbst zu bauen? Die Einzelteile sind ja wesentlich günstiger vorhanden: Die Funktionalität und äußere Form etwa bietet auch die klassische Apple Watch, und das zu einem deutlich niedrigeren Preis ab 649 € bis höchstens 1.249 €. Nur ist diese halt aus Edelstahl.

Des Dilemmas Lösung präsentieren nunmehr einige Juweliere, die über den zweiten Baustein einer Apple Watch Edition verfügen: das Gold. So bietet etwa die Schweizer Firma Golden Dreams die einfache Apple Watch mit feinem Goldüberzug von wahlweise 24-karätigem Gelbgold oder 18-karätigem Rosé- oder Weißgold an. Für diese Symbiose aus amerikanischer Mobiltechnologie und Schweizer Edelmetallhandwerk fallen lediglich 4.200 Dollar (knapp 3.800 Euro) an. Dafür kann man standesecht zwischen Armbändern aus Krokodil, Python, Strauß oder Hai wählen.

Alternativ kann man bei Watch Plate in den USA die Vergoldung einer bereits gekauften Apple Watch beauftragen. Das kostet schließlich nur 399 Dollar (knapp 360 Euro); mit den Anschaffungskosten der ursprünglichen Apple Watch immer noch deutlich preiswerter als der große goldene Bruder. Der gesamte Prozess von Einschicken, Vergolden und Zurückschicken soll innerhalb von nur drei Werktagen vonstattengehen. Zur Auswahl stehen hier Rosé- und Gelbgold jeweils mit 24 Karat.

Insgesamt einfacher haben es Fans von Aluminium oder Edelstahl sowie Besitzer von silbernen Apple-Geräten, die ihr Set farbgerecht vervollständigen wollen: Die Apple Watch aus Edelstahl gibt es wie gesagt ab 649 €, die Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse ab 399 €.
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Die minimalistische Drei-Knöpfe-Fernbedienung, die das Apple TV seit der ersten Generation von 2007 ansteuern, scheint vor einem gründlichen Redesign zu stehen. Wie die New York Times unter Berufung auf einen anonymen Apple-Angestellten berichtet, verfüge die kommende Fernsteuerung über ein Touchpad, womit es sich an andere aktuelle Apple-Eingabegeräte wie die Magic Mouse und das Magic Trackpad anpasse.

Neben der Touch-Bedienung verbleiben zwei physische Knöpfe. Insgesamt wachse die Fernbedienung auf ein etwas dickeres Äußeres an, das etwa derjenigen von Amazons Echo-Lautsprechern ähnele. Es ist damit zu rechnen, dass ein Remote-Touchpad auch über das vom neuen 12-Zoll-MacBook bekannte Force Touch verfügen wird, womit kontrolliertes Durchspulen durch die Videos auf dem Apple TV möglich ist.

Vorgabe der Design-Anpassung war der Quelle zufolge einmal mehr der Erhalt von Einfachheit mit wenigen Knöpfen, etwa im Vergleich zur 78-knöpfigen Fernsteuerung des Google TV. Schon im Ausbildungsprogramm, der Apple University, wird Angestellten zufolge regelmäßig die Fernbedienung des Apple TV als Fallstudie für einfache Bedienung behandelt.

Die Vorstellung der kommenden vierten Generation des Apple TV erwartet man zur nächsten WWDC im Sommer 2015. Dabei ist mit dem Start eines Web-TV- und Musikstreaming-Dienstes von Apple zu rechnen. Der aktuelle A8-Chip sollte für verbesserte Leistung sorgen; von einer 4K-Unterstützung ist dagegen vorerst nicht auszugehen. Die aktuelle Generation ist mit der Veröffentlichung im März 2012 bereits drei Jahre alt und und bot erstmals 1080p-Unterstützung an. Fans des Apple TV hofften seitdem auf ein grundlegend neues Modell, was aber an Verhandlungen mit den Rechteinhabern bisher scheiterte. Im Januar 2013 wurde das aktuelle Modell lediglich am A5-Prozessor leicht überarbeitet.
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Nachdem mit Aktualisierungen im Februar und März bereits Deutschland und die Schweiz in Apple Maps Connect unterstützt wurden, gilt dies seit nun gleichermaßen auch für Österreich. Die Unternehmensschnittstelle von Apple Karten ermöglicht die Registrierung von Geschäften und Unternehmensstandorten sowie deren Ergänzung und Überarbeitung.

Der schrittweise Ausbau liegt am Autorisierungsverfahren. So müssen sich Unternehmer nicht nur mit ihrer Apple-ID in Apple Maps Connect anmelden, sondern per Telefon auch die durchgeführten Änderungen bestätigen. Neben Unternehmensbezeichnung und Anschrift lassen sich noch Telefonnummer, Webseite und Öffnungszeiten in der Karte hinterlegen - zusätzlich sogar Fotos der Geschäftsräume.


Neben Österreich kamen noch weitere Länder hinzu, sodass Maps Connect nun für 17 Länder zur Verfügung steht. Hierzu zählen Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien und USA.

Für Großunternehmen bietet Apple Karten auch Anbindung an verschiedene Dienstleister, über die weltweit Geschäftsadressen gleich für mehrere Kartendienste eingepflegt werden können. Unterstützt werden unter anderem DAC Group, Factual, Location3 Media, Marquette Group, Neustar Localeze, Placeable, PositionTech, SIM Partners, SinglePlatform, UBL, Yext und Yodle.
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Die Apple Watch lässt sich derzeit nur mit Armbändern von Apple bestellen - alternative Armbänder von Drittanbietern wurden jedoch bereits vor Wochen angekündigt. Apple hat jetzt auch ein Dokument mit Vorgaben veröffentlicht, um das Zubehör als "Made for Apple Watch" bewerben zu dürfen. Die "Band Design Guidelines for Apple Watch" geben unter anderem vor, dass Hersteller Apples Umweltschutzbestimmugen befolgen müssen. Außerdem setzt Apple hohe Haltbarkeit und Belastbarkeit voraus, die in Tests nachgewiesen werden müssen.

Grundsätzlich sei sicherzustellen, dass Zubehör keine Funktionen der Apple Watch beeinträchtigt. Armbänder mit integrierter Ladefunktion für die Watch sind daher nicht erlaubt, denn diese würden die Sensoren an der Unterseite verdecken. Auch Schutzhüllen, die NFC-Kommunikation stören, erhalten daher keine Zulassung und dürfen das Siegel "Made for Apple Watch" nicht tragen. Im PDF-Dokument führt Apple auch die exakten Abmessungen und Schemazeichnungen auf.

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Montag, 4. Mai 2015

Vor wenigen Wochen kündigte YouTube (bzw. Google als Eigner des Dienstes) an, dass man Änderungen an der Schnittstelle vornehme. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Für iOS 7 und iOS 8 gibt es eine aktuelle und weiterhin funktionsfähige Version der YouTube-App - für ältere iPhones, das iPad der ersten Generation sowie die ersten beiden Generationen des Apple TV allerdings nicht. Kein Problem haben Gerät mit einem (vollwertigen) Browser, denn die mobile Version von YouTube funktioniert natürlich weiterhin. Während man also mit einem älteren iPhone noch via Safari auf YouTube zugreifen kann, stehen Besitzer des Apple TV 1G und 2G vor einem Problem.

Apple hat inzwischen auf die Änderungen reagiert. Startet man das Apple TV der zweiten Generation, so ist von der YouTube-App plötzlich nichts mehr zu sehen. Auch in den Einstellungen fehlt jeglicher Hinweis auf die einst werkseitig mitgelieferte App. Um dem Nutzer keine nicht mehr funktionierende App anzubieten, hat Apple die Entscheidung getroffen, den Kanal vom Apple TV 2 zu entfernen. Apple veröffentlicht zwar keine Software-Updates für ältere Modelle des Apple TV - die Auswahl an zur Verfügung stehenden Kanälen wird aber weiterhin gepflegt. In diesem Fall ist es durchaus sinnvoll, die YouTube-Anbindung komplett zu entfernen; andernfalls wäre der Nutzer mit nicht zu behebenden Fehlermeldungen konfrontiert.

Das vor etwas mehr als drei Jahren auf den Markt gebrachte Apple TV der dritten Generation steht vor keinerlei Problemen. YouTube sowie die neue YouTube-Schnittstelle werden weiterhin unterstützt und Nutzer können direkt über das Apple TV 3 auf alle YouTube-Inhalte zugreifen. Da Google wahrscheinlich in absehbarer Zeit keine grundlegenden Änderungen an der API vornimmt sind Besitzer des aktuellen Apple TV daher wohl auf längere Sicht hin erst einmal auf der sicheren Seite. Die YouTube-App für iPhones und iPads unter iOS 7 oder iOS 8 lässt sich unter diesem Link laden:
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Lukrative Streaming-Angebote werden immer wichtiger für das Musikgeschäft. Auch Apple hat das erkannt und nutzt laut The Verge schon seit geraumer Zeit die eigenen guten Kontakte in der Musikindustrie, um sich eine bessere Ausgangslage für den wohl noch in diesem Jahr startenden Nachfolger des Streaming-Dienstes Beats Music zu verschaffen.

Der Konzern aus Cupertino setze Musik-Labels gezielt unter Druck, ihre Songkataloge nicht mehr für Gratis-Streaming zur Verfügung zu stellen. Apple verspreche sich davon, mehr zahlende Kunden für das eigene kostenpflichtige Streaming-Angebot zu gewinnen. Streaming-Platzhirsch Spotify würde dadurch erstmal einen Großteil der Nutzer verlieren – von den 60 Millionen Usern verwenden nur 15 Millionen die kostenpflichtige Premium-Variante.

Zudem soll Apple der Universal Music Group angeboten haben, die gesamten Youtube-Lizenzgebühren für Universal-Inhalte zu übernehmen – wenn alle Songs von Youtube entfernt werden. The Verge zitiert einen Insider mit den Worten, Apples Vorgehen sei „hals­ab­schnei­de­risch“; das gelte auch für CEO Tim Cook. Sogar das US-Justizministerium ist deswegen schon aktiv geworden und hat diverse Führungskräfte der Musikindustrie zu Apples zwielichtigen Methoden befragt.

Besondere Brisanz erhält das Vorgehen der US-Behörde dadurch, dass Apple ohnehin bereits eine Antikartell-Aufsicht im Firmen-Hauptquartier ertragen muss. Im Zuge der Verurteilung wegen illegaler Preisabsprachen bei eBooks entschied sich das US-Justizministerium für diese Kontroll-Maßnahme. Es ist nicht bekannt, ob die Kartellaufsicht auf dem Apple-Campus etwas mit der jetzigen Untersuchung zu tun hat.

Auch die Europäische Kommission untersucht momentan einen ähnlichen Fall. Genau wie in Amerika geht es darum zu klären, ob Apple und andere Musikanbieter versuchen, mit illegalen Methoden kostenlose Streaming-Angebote vom Markt zu drängen. Apple äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.
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Die Lieferzeiten der Apple Watch entwicklen sich uneinheitlich. Rund dreieinhalb Wochen nach Vorverkaufsstart und eineinhalb Wochen nach Beginn der Auslieferung korrigierte Apple die Lieferprognose. Waren alle Modelle zuvor mit der Angabe "Im Juni" versehen, so sind die Modelle mit kleinerem Gehäuse ab sofort innerhalb von "2-3 Wochen" verfügbar. Somit wird Apple nicht nur alle Vorbestellungen im laufenden Monat ausführen können, auch alle neuen Bestellungen dieser Woche kommen vor Juni an die Kunden.

Anders sieht es hingegen bei der Apple Watch mit 42mm-Gehäuse aus. Entscheidet man sich für ein solches Modell, dann vergehen noch rund zwei Monate bis zur Lieferung. Apple wählte für die Lieferprognose eine noch pessimistischere Einschätzung und markiert die jeweiligen Modelle mit "Versand in: Juli". Unbekannt bleibt, ob die große Apple Watch so viel stärker nachgefragt ist oder ob es lediglich bei dieser Variante zu Fertigungsproblemen kommt.
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Das Ziel war ambitioniert. Seit 2010 versuchte die deutsche Simfy AG, dem Streaming-Marktführer Spotify mit einem ähnlichen Angebot Konkurrenz zu machen. Wie es aussieht, ist das Vorhaben jetzt endgültig gescheitert. Nachdem das große Plattenlabel Warner Music dem deutschen Streaming-Anbieter schon im Februar Musiklizenzen entzog, schrumpfte das Simfy-Angebot vor kurzem abermals: "Ab dem 1. Mai 2015 wird Simfy aus lizenzrechtlichen Gründen nur noch eine stark eingeschränkte Anzahl an Songs anbieten.“, so Simfy auf der eigenen Homepage.

Obendrein empfiehlt Simfy allen Nutzern, zu einem anderen Anbieter zu wechseln: "Melde dich jetzt bei unserem Kooperationspartner Deezer an und höre all deine Lieblingslieder aus über 35 Millionen Songs.“ Entsprechend des Angebotsaderlasses ist die Simfy AG zudem mittlerweile in Liquidation (Verkauf aller Vermögensgegenstände) – das Aus des einstigen deutschen Streaming-Hoffnungsträgers steht also unmittelbar bevor.
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Spekulationen über die Funktion des mysteriösen 6-Pin-Ports der Apple Watch gibt es schon länger. Während es noch nicht sicher ist, ob Apple den offiziell nicht dokumentierten Eingang für Wartungsarbeiten oder Softwareupdates verwendet, wurde ein Nutzen des Anschlusses jetzt bestätigt: Der seitliche Eingang an der Armbandbefestigung kann definitiv zum Aufladen der Uhr genutzt werden – das teilte ein Zubehörhersteller mit, der den Port diversen Tests unterzog.

Mit dem Reserve Strap ist auch schon ein passendes Akku-Armband angekündigt. Wer jetzt vorbestellt, erhält es voraussichtlich im Herbst. Für die Port-Abdeckung liefert der Hersteller das passende Werkzeug mit, sodass sich die kleine Klappe einfach entfernen lässt. Das Reserve Strap wird es in den Farben weiß, grau sowie schwarz geben und 249,99 Dollar kosten.

Wahrscheinlich haben bald auch andere Zubehörhersteller ähnliche Armbänder mit Aufladefunktion im Produkt-Portfolio und bieten so die Möglichkeit, die von vielen Nutzern bemängelte kurze Akkulaufzeit der Apple Watch zu verlängern.

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Die Sensoren der Apple Watch arbeiten insgesamt sehr zuverlässig und fast alle Nutzer berichten, dass biometrische Werte korrekt ermittelt werden. Allerdings häufen sich auch Meldungen, dass ganz bestimmte Anwender wenig Freude an der Apple Watch haben: Mit Tätowierungen am Unterarm kommen die Sensoren nämlich nicht klar. Vor allem dunkle und einfarbige Tattoo-Flächen stellen die Apple Watch vor kaum zu lösende Herausforderungen. Auf ihnen ist die Apple Watch nämlich nicht mehr in der Lage, den Herzschlag zu erfassen. Misst sie keinen Puls mehr, definiert sie sich als nicht mehr am Arm und verlangt nach einem Sicherheits-PIN.

Apple hat inzwischen zu den Meldungen Stellung genommen und bestätigt, dass es in der Tat zu Problemen kommen kann. Temporäre oder permanente Änderungen an der Haut, so zum Beispiel durch Tattoos, können die Zuverlässigkeit des Herzschlag-Sensors beeinträchtigen. Die Farbe in der Haut blockiere das Licht des Sensors und mache es daher sehr schwierig, korrekte Messwerte zu erhalten. Einen Lösungsvorschlag für betroffene Nutzer hält Apple wohl deswegen nicht parat, da es sich um ein grundlegendes und nicht per Software-Update zu lösendes Problem handelt. Am Unterarm tätowierten potenziellen Käufern einer Apple Watch bleibt daher wohl nur die Option, vor dem Kauf in einen Apple Store zu gehen und die Uhr auszuprobieren.

Technischer Hintergrund
Der technische Hintergrund, warum es überhaupt zu den geschilderten Schwierigkeiten kommt, ist recht einfach erklärt. Die Kombination aus einer grünen LED und lichtsensitiven Photodioden misst durch die Farbveränderung der Haut ins Rote einen Pulsschlag. Alternativ kommt Infrarot-Licht zum Einsatz. Beide Wege sind nun aber insbesondere bei großflächiger schwarzer oder roter Farbe in der Haut gestört. Auch ausgeprägte Narben am Unterarm können Schwierigkeiten machen und die Messung verhindern. Weniger Probleme entstehen hingegen durch helle Farben, bunte Muster und Figuren.
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Die neuen Samsung-Flagships Galaxy S6 und Galaxy S6 edge sollen vor allem mit edler Bauart punkten – statt Plastik wie bei den Vorgängermodellen verwenden die Südkoreaner Aluminium und Glas. In einem neuen TV-Clip betont Samsung folgerichtig, wie hochwertig die neuen Smartphones gefertigt sind und welcher Herstellungsaufwand betrieben wird.


Bei genauerem Hinsehen erinnert der Werbespot von der Machart her an den Werbeclip der Apple Watch Edition von Anfang März. Beide Videos arbeiten überwiegend mit schwarzen Hintergründen und zeigen die industrielle Fertigung des jeweiligen Gerätes, zudem erläutert ein Off-Sprecher den Produktionsprozess. Im Apple-Video hört der Zuschauer Apples Designchef Jony Ive; Samsung verpflichtete den britischen Schauspieler Richard Ayoade.

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Weitere Schlagzeilen

Wird die Apple Watch ein langfristiger Erfolg?

  • Ja, die Apple Watch könnte sogar Apples wichtigstes Produkt werden6,6%
  • Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone47,4%
  • Die Apple Watch wird immer Kunden finden, aber ein Nischenprodukt bleiben24,3%
  • Vielleicht, aber dafür muss Apple noch viel nachbessern11,4%
  • Nein, die Apple Watch ist nur ein kurzfristiger Hype und wird bald wieder verschwinden9,2%
  • Nein, Apple hat zu viel falsch gemacht, die Watch ist von Anfang an gescheitert1,1%
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