„Ich hoffe, dass Apple ins Autogeschäft einsteigt. Das wäre großartig.“ Mit diesen Worten demonstrierte Elon Musk, Gründer und CEO von Tesla Motors, Selbstbewusstsein angesichts der Gerüchte um ein mögliches Apple Car. Auf der gestrigen Quartalskonferenz des Elektrofahrzeug-Unternehmens wurde er mit der Frage konfrontiert, ob Apples vermuteter Markteintritt negative Konsequenzen für Teslas Zukunftsaussichten habe.

Bezüglich der Sorgen über einen personellen Aderlass zum IT-Konzern aus Cupertino beruhigte Musk seine Investoren ebenfalls: In den letzten 12 Monaten habe Tesla ungefähr fünfmal so viele Mitarbeiter von Apple abgeworben wie umgekehrt. Ähnliche Aussagen und Betonung der Selbtständigkeit seines Unternehmens äußerte Musk bereits Anfang des Jahres, als Gerüchte über eine Übernahme Teslas durch Apple aufkamen. Um diese Zeit drang auch erstmals der Gedanke eines Apple Car in die Öffentlichkeit, das etwa ab 2020 Marktreife erlangen solle. Zahlreiche Apple-Gebäude in Sunnyvale, Kalifornien werden einem älteren Bericht von AppleInsider zu Folge für die Entwicklungsarbeiten verwendet.

In der Quartalskonferenz verkündete Musk das Geschäftsergebnis des ersten Quartals 2015, das mit einem Nettoverlust von gut 151 Millionen US-Dollar endete. Vor einem Jahr betrug der Verlust noch knapp 50 Millionen Dollar. Trotzdem sehen Anleger das Unternehmen auf dem richtigen Weg, denn sowohl Verkaufszahlen als auch Umsätze erreichten neue Rekordwerte. Neben Elektroautos gehören auch Akkusysteme zur Versorgung von Wohnungen mit sauberer Energie zu Teslas Produktpalette.
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Apple hat unter dem Titel "Everything changes with iPad" eine neue Werbekampagne gestartet, in der die Vorzüge des iPads beworben werden. Konkret stellt Apple verschiedene Einsatzmöglichkeiten für das iPad vor, um beispielsweise Informationen abzurufen, Dinge mit der Kamera festzuhalten, Termine und Zeiten einzustellen oder sogar Geräte zu programmieren. Der 90 Sekunden lange Spot wird vor allem von der Hintergrundmusik geprägt und enthält keinerlei Kommentar.

Parallel zum Video hat Apple auch eine neue Webseite online gestellt, in der die Möglichkeiten thematisch sortiert sind nach Kochen, Lernen, Geschäftliches, Reisen und Dekorieren. Momentan ist die Seite aber nur auf Englisch verfügbar und richtet sich damit in erster Linie an Kunden in Nordamerika.

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Dieses Mittagessen mit Apples CEO Tim Cook fällt vergleichsweise günstig aus. Musste man in der Wohltätigkeits-Auktion vor zwei Jahren noch 610.000 Dollar aufbringen, 2014 waren es noch 310.000 Dollar, so konnte man diesmal schon für 200.000 Dollar das Recht erwerben, zusammen mit Tim Cook ein Mittagessen in Apples Hauptquartier einzunehmen. Der Erlös der Auktion kommt dem „Robert-F.-Kennedy-Center für Gerechtigkeit und Menschenrechte“ zugute.

Laut Beschreibung wird sich Cook rund eine Stunde Zeit nehmen. Verkaufen oder weitergeben lässt sich das Ticket nicht - eine zweite Person darf jedoch mitkommen. Als weitere Zugabe erhält der Gewinner der Auktion auch noch zwei VIP-Eintrittskarten für eine Apple-Keynote. Das Mahl an sich muss er ebenfalls nicht bezahlen - die Rechnung übernimmt Tim Cook.

Die Auktion fand erneut bei Charitybuzz statt. Prominente können dort dort verschiedenartige Aktivitäten versteigern, Erlöse gehen immer an gute Zwecke. Wer nicht gerade mit bekannten Persönlichkeiten essen gehen möchte, kann beispielsweise auch eine Trainerstunde bei Sportstars buchen, sich von Larry King interviewen lassen oder Komparsenrollen einnehmen.
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Apple hat in der vergangenen Nacht neue Versionen von Safari veröffentlicht. Die Aktualisierungen richten sich an OS X 10.8 Mountain Lion, 10.9 Mavericks und 10.10 Yosemite. Neue Funktionen bringen die Updates zwar nicht mit, dafür aber wichtige Sicherheitsverbesserungen. Der Dokumentation zufolge schloss Apple mehrere Lücken in WebKit - theoretisch hätten Angreifer diese ausnutzen können, um auf die Daten des Nutzers sowie auf das Dateisystem zuzugreifen. Wie üblich lassen sich die Updates via Software-Aktualisierung des Mac App Stores vornehmen. Apple legt allen Nutzern nahe, nicht zu lange mit dem Update zu warten. Eine genauere Beschreibung der Sicherheitslücken gibt es im offiziellen Support-Dokument.
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Das iPhone 6 ist für Apple ein gewaltiger Erfolg und traf den Kundengeschmack offensichtlich besser, als alle Modelle zuvor. Auch in den fünf größten europäischen Ländern legt der Marktanteil von iOS deutlich zu. Den aktuellen Zahlen von Kantar Worldpanel ComTech zufolge wuchs Apple in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und kommt auf 20,3 Prozent Anteil. Im gleichen Zeitraum büßte Android hingegen drei Prozentpunkte ein. In China fiel das Wachstum bekanntlich besonders stark aus - dort legte Apple von 17,9 auf 26,1 Prozent Marktanteil zu. In den USA hält iOS 36,5 Prozent Marktanteil - damit ist das iPhone in Apples Heimatland besonders häufig vertreten, in absoluten Stückzahlen hingegen führt China.

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Das Edelstahlmodell der Apple Watch schaffte den ersten Platz bei einem Smartphone-Vergleichstest des mit der Stiftung Warentest vergleichbaren amerikanischen Verbrauchermagazins Consumer Reports. Die Tester prüften Robustheit, Gesundheitsfunktionen, Ablesbarkeit bei hellen und dunklen Umgebungen, Handhabung und Wasserfestigkeit.

In dunklen Umgebungen ließ sich das Display hervorragend ablesen. Bei direkter Sonneneinstrahlung litt die Ablesbarkeit allerdings merklich – mit dem Problem haben, mit Ausnahme der Pebble Steel, auch alle anderen getesteten Smartwatches zu kämpfen. Weiterhin lobt Consumer Reports die Benutzerfreundlichkeit der Uhr, den akuraten Pulsmesser sowie die einfache Kopplung von Apple Watch und iPhone.

Im Kratztest schlug sich das Edelstahlmodell der Apple Watch dank Saphirglas-Display erwartungsgemäß hervorragend. Die Apple Watch Sport mit gehärtetem Ion‑X Glas schnitt nicht ganz so gut ab, liegt bei der Kratzfestigkeit aber immer noch auf dem Niveau aktueller Smartphones.


Consumer Reports untersuchte auch die Wasserfestigkeit; offiziellen Angaben von Apple zufolge hält die Uhr eine halbe Stunde in etwa ein Meter tiefem Wasser aus (IPX7). Während die Edelstahlvariante der Apple-Uhr den Test anstandslos bestand, kam es bei der Apple Watch Sport (Aluminium) 24 Stunden nach dem Wasserbad zu Funktionsfehlern.

Zur Sicherheit wiederholte Consumer Reports den Test mit zwei weiteren Apple Watch Sport, wobei beide Modelle auch einen Tag nach dem Wassertest noch keine Probleme bereiteten. Die erste Apple Watch Sport muss also von Beginn an fehlerhaft gewesen sein, so die Erklärung von Consumer Reports.

Zu den insgesamt 11 vertretenen Smartwatches zählten unter anderem Asus Zen, LG G Watch R, Martian Notifier, Moto 360, Pebble Steel, Samsung Gear S. Die Sony Smartwatch 3 belegte den letzten Platz, weil sie unter anderem den Wassertest nicht bestand.
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In steter Regelmäßigkeit kommen Gerüchte auf, Apple wolle eine eigene Suchmaschine entwickeln. Apple warb mehrere hochkarätige Suchspezialisten ab - dann tauchten auch noch Stellenausschreibungen auf, in denen Apple das bislang nicht existierende "Apple Search" erwähnte. In den Details zur Ausschreibung erklärte Apple, der verantwortliche Spezialist habe die Entwicklung einer Such-Plattform zu leiten, die sich an Hunderte Millionen Nutzer richte. Jene Person spiele eine wichtige Rolle, um die Art und Weise zu revolutionieren, wie Menschen Computer und Mobilgeräte bedienen. Im vergangenen Jahr nahmen die Spekulationen besonders an Fahrt auf, da sich ein Web-Crawler zur Indizierung von Web-Seiten eindeutig mit Apple in Verbindung bringen ließ.

Nach mehreren Monaten der Spekulation, worum es sich bei Apples geheimnisvollen Web-Crawler handeln könnte, hat Apple nun erstmals Details bekannt gegeben. So bestätigt Apple, dass es tatsächlich einen solchen Crawler gebe. Dieser trage den Namen "Applebot", stamme aus dem IP-Block 17.0.0.0 und halte sich an die in "robots.txt" definierten Regeln - Seiten, die nicht indiziert werden sollen, ignoriert der Bot also. Der Applebot durchsucht permanent das Internet und erfasst Web-Inhalte. Die damit zusammengetragenen Ergebnisse werden dann "unter anderem" für Siri sowie Vorschläge in Spotlight verwendet, so das Support-Dokument. Apple stellt den Applebot damit als zusätzliches Werkzeug dar, um die via Bing und Wolfram Research abgefragten Informationen in Siri und Spotlight noch zu verbessern.

In der Erklärung ist natürlich keine Rede davon, dass Apple an einer eigenen Suchmaschine arbeitet. Etwas hellhörig könnte man jedoch hinsichtlich der sehr vagen Formulierung "unter anderem" werden - mit viel gutem Willen ein Indiz dafür, dass Apple eventuell doch größere Pläne mit Websuche hat und der Applebot mehr als nur ein Hilfsmittel für Siri darstellt. Die Suchmaschinen-Kooperation zwischen Apple und Google läuft bekanntlich in diesem Jahr aus und Apple steht dann vor der Frage, ob man die Zusammenarbeit mit Google fortsetzt, auf einen anderen Partner wie beispielsweise Bing oder Yahoo setzt... oder die ganze Sache doch selbst in die Hand nimmt.
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Komplett neue Geräte im Apple-Sortiment sind meist sehr schnell ausverkauft, sodass es zu langen Wartezeiten kommt. Doch auch bei Baureihen, die schon längere Zeit angeboten werden, ist teilweise Geduld nach der Bestellung erforderlich. Oft signalisiert Apple mit rasch steigenden Lieferzeiten, dass neue Modelle anstehen - manchmal sind aber auch Zulieferer schuld, die bestimmte Komponenten nicht in ausreichender Stückzahl anbieten können. Momentan gibt es so einige Apple-Produkte, die nicht sofort zu haben sind. Im Folgenden eine Aufstellung, wie sich die Liefersituation bei Apple momentan gestaltet:

MacBook Pro 13": Sofort lieferbar ()
Das MacBook Pro 13" wurde vor zwei Monaten aktualisiert und auf Intels aktuelle Chip-Plattform umgestellt. Außerdem erhielt es das neue "Force Touch"-Trackpad. Wer sich für ein MacBook Pro 13" entscheidet, muss mit fast keiner Verzögerung rechnen. Die vorgegebenen Modelle werden sofort ausgeliefert, BTO-Konfigurationen benötigen 1-3 Werktage.

MacBook Pro 15": Modellabhängig
Anders sieht es beim MacBook Pro 15" aus. Während die Konfiguration ohne dedizierte Grafikkarte auch als "Auf Lager" gekennzeichnet ist, gibt es beim Modell mit Nvidia GeForce GT 750M Lieferprobleme. Schon seit einiger Zeit spricht Apple von "2-3 Wochen Lieferzeit", was mit Sicherheit nicht durch plötzlich in die Höhe geschossene Nachfrage zu erklären ist. Aktualisierte Modelle sind überfällig, denn die 15"-Variante ist weiterhin noch nicht auf Intels neue Broadwell-Plattform umgestellt. Bis zur WWDC sollte man daher mit dem Kauf warten - wenn es auf jeden Fall jetzt noch ein MacBook Pro 15" sein soll, so empfiehlt sich eher den Blick in Apples Refurbished Store ()

Apple Watch: 38 mm ok, 42 mm fast nicht lieferbar
Wie berichtet sinken die Lieferzeiten der Apple Watch mit kleinerem Display deutlich - Apple rechnet nur noch mit 2-3 Wochen bis zum Versand einer Bestellung. Die Version mit 42 mm ist hingegen vergriffen - neue Bestellungen werden erst ab Juli wieder an die Kunden gebracht.

Neues MacBook: Schlecht lieferbar
Das neue MacBook ist so schlecht lieferbar, dass nicht einmal alle Apple Stores mit Ausstellungsgeräten versehen werden können. In allen Farben und Konfigurationen liegt die prognostizierte Lieferzeit bei 3-5 Wochen.

MacBook Air: Sofort lieferbar ()
Bestellungen eines MacBook Air 11" und 13" führt Apple sofort aus, alle Modelle befinden sich in ausreichender Stückzahl auf Lager. Konfigurierte Modelle lassen die Lieferzeit wie üblich auf 1-3 Werktage ansteigen.

iMac und iMac 5k: Sofort lieferbar ()
Seit 2013 befindet sich der iMac bereits unverändert im Sortiment, im vergangenen Herbst fügte Apple als neues Modell noch den iMac 5k mit Retina-Display hinzu. Nachdem steigende Lieferzeiten des regulären iMacs Hoffnung auf eine überarbeitete Modellgeneration machten, sind nun alle Versionen wieder als "auf Lager" gekennzeichnet. Frühestens zur WWDC ist daher mit Broadwell-iMacs zu rechnen.

iPhone und iPad: Sofort lieferbar
Alle Baureihen befinden sich auf Lager und können sofort an Kunden verschickt werden. Die nächste Aktualisierung steht für September/Oktober an, im Juni kommt eventuell das "iPad Pro/Plus" mit größerem Display hinzu.

Mac mini: Sofort lieferbar ()
Glaubt man dem Stimmungsbild in den Foren, so gab es beim Mac mini keine übermäßig hohe Nachfrage. Viele sahen das aktuelle Modell als Rückschritt an - unter anderem, weil Apple dem Mac mini keinen QuadCore-Prozessor mehr spendieren will. Aus diesem Grund ist die Lieferzeit so wie am Tag der Vorstellung: Sofort verfügbar.

Mac Pro: Sofort lieferbar ()
Nach der Markteinführung kam es monatelang zu erheblichen Wartezeiten, die aber seit rund einem Jahr der Vergangenheit angehören. Bestellt man jetzt den Mac Pro des Jahres 2013, so führt Apple die Bestellung ebenfalls sofort aus. Gerüchte zu neuen Modellen kursierten bislang übrigens nicht.
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Mac-Nutzer konnten sich schon im Januar freuen, jetzt sind auch die User von iPhone und iPad dran: Das ursprünglich 1998 erschiene LucasArts-Adventure Grim Fandango ist jetzt auch im App Store verfügbar. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Manny Calavera, einem sarkastischen Reiseberater im Reich der Toten.

Als Angestellter des Department of Death soll er den Seelen kürzlich Verstorbener möglichst kostspielige Reise-Luxuspakete für den Weg zur Erlösung aufschwatzen. Im Laufe des Spiels kommt der Protagonist einer Verschwörung auf die Spur.

Der schräge Humor und die zahlreichen Anspielungen auf Film-Noir-Klassiker wie Casablanca sowie den aztekischen Totenkult sorgen für eine einmalige Atmosphäre, die schon vor 17 Jahren Kritiker und User begeisterte. Die 3D-Grafik war damals für Adventures bahnbrechend, wirkt aber im Vergleich zu aktuellen Spielen etwas altbacken.


Die HD-Neuauflage des Kultspiels bietet unter anderem eine Touch-optimierte Steuerung und aufgefrischte Texturen. Zudem wurde der Orchester-Soundtrack vom Melbourne Symphony Orchestra komplett neu eingespielt.

Die iOS-Hardwareanforderungen sind etwas happiger als bei den meisten anderen Spielen: iPhone 5S beziehungsweise iPad Air/iPad mini 2 sind Mindestvoraussetzung. Da das Spiel über 3 GB belegt, sollten Nutzer vor der Installation auf jeden Fall prüfen, ob zunächst nicht noch Speicherplatz freigeschaufelt werden muss. Grim Fandango für iPhone und iPad benötigt iOS 8 und kostet 9,99 EUR.
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Kurz vor der anvisierten Präsentation des neuen Apple-Musikstreamingdienstes interessiert sich abermals eine US-Behörde mehr für Apples Geschäftsmethoden, als es dem Unternehmen aus Cupertino lieb sein kann. Die amerikanische Handelskommission FTC (Federal Trade Commission) soll einem Bericht zufolge Untersuchungen gegen Apple eingeleitet haben. Die FTC beleuchtet Apples Umgang mit Partnern aus der Musikbranche und ob das Unternehmen aus Cupertino die eigene Marktmacht ausnutzt, um Konkurrenten wie Spotify zu schaden.

Apple setze Musik-Labels gezielt unter Druck, ihre Songkataloge nicht mehr für Gratis-Streaming zur Verfügung zu stellen – so einer der Vorwürfe. Apple verspreche sich davon, mehr zahlende Kunden für das eigene kostenpflichtige Streaming-Angebot zu gewinnen. Ein Insider bezeichnete Apples Methoden gar als „hals­ab­schnei­de­risch“; das gelte auch für CEO Tim Cook.

Außer der US-Handelskommission ermittelt ebenfalls das US-Justizministerium gegen Apple; auch hier geht es um illegale Methoden gegenüber der Musikindustrie, um die Streaming-Konkurrenz gezielt zu benachteiligen. Zudem untersucht die Europäische Kommission einen ähnlichen Fall, in dem es darum geht, ob einige Musikanbieter (u.a. Apple) ihren Einfluss in der Musikindustrie dazu missbrauchen, Wettbewerbern zu schaden.

Offiziell angekündigt werden soll Apples Relaunch des Musikstreaming-Dienstes Beats Music auf der diesjährigen WWDC-Keynote (8. Juni) – so das amerikanische Musikmagazin Billboard. Der offizielle Marktstart dürfte danach aber noch mindestens einige Wochen auf sich warten lassen, da Apple nach wie vor Vertragsverhandlungen mit den Rechteinhabern führt.

Wie bei Hauptkonkurrent Spotify wird der monatliche Preis wohl etwa 10 Dollar betragen. Ursprünglich plante Apple dem Vernehmen nach einen Abopreis um die 5 Dollar, konnte sich aber nicht mit den Musik-Labels einigen. Auch den Kompromissvorschlag von 7,99 Dollar akzeptierten die Rechteinhaber nicht.
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Der Online-Speicherdienst Dropbox hat die iOS-App für iPhone und iPad in Version 3.9 veröffentlicht, die trotz relativ kleinem Versionssprung eine Reihe neuer Funktionen einführt. Noch nicht freigeschaltet, aber schon integriert ist die Möglichkeit, direkt in der App neue Office-Dokumente zur Bearbeitung zu erstellen. In einigen Wochen können Nutzer so direkt in der Ordner-Ansicht neue Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente anlegen.

Bereits jetzt verfügbar ist die neue Kommentar-Funktion, mit der sich beliebig Dateien kommentieren lassen. Ebenfalls unterstützt die App auch Diskussionen, bei denen man sich mittels "@Name" anspricht. Sobald ein Nutzer erwähnt wird, erhält er eine Benachrichtigung und kann die Diskussion fortführen. In der neuen Version lässt sich außerdem über die "Zuletzt"-Ansicht der eigene Aktivitätsverlauf einsehen, um aktuelle Dokumente schnell wiederzufinden.


Darüber hinaus bietet Dropbox Anbindung an die 1Password-App. Sofern auch 1Password auf dem Gerät genutzt wird, können Nutzer dadurch auf einen 1Password-Tresor und dessen Inhalte zurückgreifen. Die Dropbox-App setzt mindestens iOS 7.0 sowie ein Dropbox-Konto voraus, das in der Basis-Ausstattung kostenlos ist.

Der 2 GB große Basisspeicher kann durch das Anwerben von weiteren Nutzern auf bis zu 16 GB erweitert werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit durch dreimonatlich 25,99 Euro oder jährlich 99 Euro insgesamt 1 TB Speicherplatz zu erwerben.
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Eher überraschend erfolgte Anfang März die Ankündigung, dass Apple intensiv in die medizinische Forschung einsteigt - bzw. Forschern und Wissenschaftlern ganz neue Möglichkeiten bieten will. ResearchKit ermöglicht es jedem iPhone-Nutzer, die medizinische Forschung zu unterstützen. In den USA gibt es schon einige ResearchKit-Apps, die Nutzerdaten zur Erforschung von Asthma, Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfassen und umgehend an entsprechende Forschungseinrichtungen weiterleiten. Apple betont, dass User stets die volle Kontrolle darüber haben, welche Daten an welche Apps weitergegeben werden.

Der Zuspruch war von Anfang an enorm. Nach nur 24 Stunden hatten sich bereits 10.000 Nutzer registriert - laut Stanford hätte man für so viele Freiwillige sonst ein Jahr intensiv suchen müssen. Mitte April gab Apple das ResearchKit für alle Wissenschaftler und Forscher frei, zu diesem Zeitpunkt lag die Teilnehmerzahl bereits bei 60.000.


Jetzt wurde bekannt, dass Apple die Arbeit an ResearchKit sowie ResearchKit-basierten Apps noch ausweitet. Das nächste große Projekt sei die Analyse von Erbgut, so ein neuer Bericht. Demnach kooperiere Apple mit Wissenschaftlern, um groß angelegte Erbgut-Studien zu ermöglichen. Wer sich als Nutzer an den Studien beteiligen möchte, kann die Daten zur Verfügung stellen und so die Forschung unterstützen. Eine der beiden großen Studien wird von der University of California in San Francisco durchgeführt, die andere vom Mount Sinai Hospital in New York.

Dem Bericht zufolge müssen Teilnehmer lediglich eine Speichelprobe an ein von Apple autorisiertes Labor der erwähnten Universitäten schicken. Anstatt das gesamte Genom zu analysieren, konzentrieren sich die Studien auf ganz bestimmte Merkmale, die mit bestimmten Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Mit wenigen Hundert Dollar pro Test können die Kosten so verhältnismäßig niedrig gehalten werden. Wer möchte, kann möglicherweise auch Resultate der Studien per iPhone abrufen. Die offizielle Ankündigung soll auf der WWDC im Juni erfolgen.
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Apple musste lange nach einem neuen Retail-Chef suchen. Nach dem Weggang von Ron Johnson und der darauf folgenden, wenig passenden Besetzung mit John Browett, ließ sich Apple viel Zeit. Bekanntlich fiel die Wahl auf Angela Ahrendts, zuvor Chefin der Luxusmode-Marke Burberry. Ganz offensichtlich war Ahrendts für Apple so wertvoll, dass man sie auch mit einem fürstlichen Gehalt lockte.

Laut Bloomberg erhielt Ahrendts im abgelaufenen Jahr mehr als 80 Millionen Dollar - damit lag sie nicht nur vor Apple-CEO Tim Cook, sondern auch vor jeder anderen Frau in den USA. Mit einigem Abstand auf Platz 2 folgte Safra Catz von Oracle, die inklusive aller Zahlungen auf 71,2 Millionen Dollar kam. Yahoos CEO Marissa Mayer erwirtschaftete 2014 ein Gesamtgehalt von 59,1 Millionen Dollar, damit liegt sie auf Rang 3.
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Dienstag, 5. Mai 2015

Dem Musikmagazin Billboard zufolge herrscht in ziemlich genau einem Monat Klarheit darüber, warum Apple drei Milliarden Dollar für Beats ausgab - und welche Funktionen Apples neuer Musikdienst mitbringt. Apple plane demnach, die erste offizielle Präsentation auf der WWDC zu veranstalten. Allerdings gebe es kaum Chancen, dass der Nachfolger von Beats Music auch direkt zur WWDC an den Start gehen kann. Noch immer fehlen Apple wichtige Vertragsabschlüsse, die zwingend für den Marktstart erforderlich seien. Wenn alles glatt laufe, könnte es aber wenige Wochen später so weit sein - möglicherweise noch Ende Juni. Apple werde dann sowohl iOS 8.4 als auch iTunes 12.2 freigeben, die den neuen Streaming-Dienst enthalten.

iOS 8.4 lässt sich bereits seit wenigen Wochen von Entwicklern testen, allerdings noch ohne den Musikdienst. Die Musik-App wurde zwar grundlegend umgestaltet und für das neue Musikangebot vorbereitet, zugreifen kann man auf die Streaming-Plattform hingegen bislang nicht. Eine wichtige weitere Angabe macht das Billboard Magazine: Apples Streaming-Dienst kommt nicht nur in den USA, sondern von Anfang an in zahlreichen Ländern auf den Markt. Während iTunes Radio auch nach fast zwei Jahren noch nicht außerhalb der USA und Australien verfügbar ist, plant Apple für den Musikdienst der nächsten Generation einen größer angelegten Einzugsbereich. Ob dies natürlich den deutschsprachigen Musikmarkt beinhaltet, ist noch völlig unklar.

Jüngsten Gerüchten zufolge wird Apple wohl 10 Dollar pro Monat veranschlagen - geplant waren eigentlich nur fünf Dollar, allerdings konnte Apple keine Einigung mit den Rechteinhabern erzielen. Auch der Kompromissvorschlag von 7,99 Dollar sei den Musiklabels zu wenig gewesen. Es sieht also so aus, als ob Apple die Konkurrenz ausschließlich mit besseren Features und interessanteren Inhalten übertrumpfen kann, da der Preis der gleiche sein wird wie bei Spotify, Deezer und anderen Anbietern. Aus diesem Grund hat Apple wohl auch zahlreiche Größen aus der Musikbranche eingekauft - jüngst erst mehrere namhafte Mitarbeiter von BBC Radio. Dazu zählen der bekannte Radio-DJ Zane Lowe sowie dessen ehemalige Produzenten.
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Seit heute gibt es einen neuen Kanal auf dem Apple TV - zumindest wenn man das Gerät in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien oder Luxemburg startet. Der Kultursender ARTE gab heute bekannt, dass man die Inhalte ab sofort direkt via Apple TV verfügbar macht. Der Zugriff auf das Angebot "ARTE Concert" ist ebenfalls möglich.

Die aus der iOS-App bekannten Funktionen findet man auch im Kanal für das Apple TV vor. Zuschauer können fortan mit dem Apple TV der zweiten und dritten Generation zum Beispiel auf "ARTE+7" zugreifen - so die Bezeichnung des Senders für alle Sendungen der vergangenen sieben Tage. Um die ARTE-Inhalte abzurufen ist kein manuelles Update erforderlich, der neue Sender erscheint automatisch.

Bei ARTE ("Association Relative à la Télévision Européenne") handelt es sich um eine Rundfunkanstalt, die in deutsch-französischer Kooperation betrieben wird und die sich auf TV-Inhalte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Geschichte sowie aktuelle Themen konzentriert. Auch ausgesuchte Spielfilme sowie hochwertige Dokumentationen zählen zum Portfolio des Senders. Die offizielle App für iPhone und iPad lässt sich über folgenden Link laden:

Aus der Pressemitteilung:
"Das Replay-Angebot ARTE+7 bietet den Nutzern die Möglichkeit, zahlreiche ARTE-Sendungen bis zu sieben Tage nach ihrer Fernsehausstrahlung abzurufen. Neben Kultur- und Entdeckungsdokumentationen, investigativen Programmen, europäischen Fiktionen und Serien sind auch Informationssendungen und aktuelle Magazine verfügbar. Die der Bühnenkunst gewidmete Plattform ARTE Concert bietet den Musik- und Tanzliebhabern jährlich 600 Aufführungen, davon die Hälfte live. Das Angebot reicht von Weltmusik und Theater über Rock, Pop, Jazz und Klassik bis hin zu Ballett und Oper"
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Weitere Schlagzeilen

Wird die Apple Watch ein langfristiger Erfolg?

  • Ja, die Apple Watch könnte sogar Apples wichtigstes Produkt werden6,9%
  • Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone47,6%
  • Die Apple Watch wird immer Kunden finden, aber ein Nischenprodukt bleiben24,1%
  • Vielleicht, aber dafür muss Apple noch viel nachbessern11,2%
  • Nein, die Apple Watch ist nur ein kurzfristiger Hype und wird bald wieder verschwinden9,0%
  • Nein, Apple hat zu viel falsch gemacht, die Watch ist von Anfang an gescheitert1,1%
796 Stimmen28.04.15 - 07.05.15
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