Dem Nutzer Antworten geben, bevor er überhaupt die Frage dazu stellt - unter diesem Motto stehen einige neue Funktionen von iOS 9. So lernt Siri beispielsweise aus Nutzervorlieben und kann Informationen anbieten, bei denen das System der Meinung ist, dies interessiere den Nutzer in der aktuellen Situation. Die "Siri Suggestions" liefern dem Anwender beispielsweise Hinweise zu häufig genutzten Apps, Geschäften in der Nähe, Kontakten oder zu Newsthemen. Apple betont, dass die Suchen streng anonymisiert vonstatten gehen und kein Rückschluss auf den Nutzer möglich ist.

Auch die Navigationsfunktion aus iOS 9 lernt und bietet dem Nutzer Adressen anhand von Vorlieben ein. Via Bluetooth erkennt das iOS-Gerät, wenn sich der Nutzer gerade ins Auto gesetzt hat. Auf dem Homescreen werden dann häufig genutzte Routen als Vorschlag angezeigt, sodass der Anwender nicht erst noch eine Adresse manuell eingeben muss. Wer sich üblicherweise am späten Nachmittag immer ins Auto setzt um nach Hause zu fahren, erhält diesen Adressvorschlag priorisiert. Führt jeden Samstag die Fahrt ins Einkaufszentrum, so erkennt das System ebenfalls ein häufiges Muster und gibt dann nicht die Adresse des Arbeitsplatzes, sondern eben die des Supermarktes an.
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Wie erst jetzt seitens der chinesischen Behörden bestätigt wurde, hatte die Polizei in Peking eine Razzia gegen eine Fabrik durchgeführt, die in Verdacht steht, in großen Mengen iPhone-Fälschungen produziert zu haben. Mehr als 41.000 iPhone-Fälschungen im Wert von 120 Millionen Yuan (17,4 Millionen Euro) kamen so auf den Markt. Zum Verhängnis wurde den Verdächtigen offenbar, dass einige Fälschungen auch auf den US-Markt gelangten. Dadurch fielen einige Fälschungen in die Hände der Behörden, woraufhin man in internationaler Zusammenarbeit gegen die Hintermänner ermittelte.

Insgesamt neun Verdächtige hatte die Polizei festgenommen, darunter auch ein Ehepaar, das vermutlich die Produktfälschung leitete. Das Paar stammt aus Shenzhen, einem der Produktionsstandorte des iPhones, und hatte vermutlich von dort entsprechende Komponenten zur Fertigung entwenden können. Im Januar wurde dann die Fabrik in Peking mit sechs Produktionslinien errichtet und Hunderte Arbeiter angestellt.

Im Wesentlichen hatte die Fabrikarbeiter gebrauchte Smartphone-Komponenten neu zusammengesetzt und als iPhone verpackt. Zu den Details wollten sich die Behörden nicht äußern. Auch Apple verweigerte gegenüber Medienvertretern einen Kommentar und verwies stattdessen auf die noch laufenden Ermittlungen.

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Vor knapp zwei Monaten erfolgte die offizielle Bestätigung durch Apple, warum mit Kameras und Sensoren ausgestattete Vans durch die USA geschickt werden. Auf einer eigens dazu geschalteten Informationsseite () erklärt Apple, dass momentan eine Bilder- und Wegedatenbank zur Verbesserung von Apple Maps entsteht. Zunächst hatte Apple die Kamerafahrten nur im Westen der USA durchgeführt, anschließend weitere Apple die Aktivitäten auf das ganze Land auf. Seit einigen Wochen durchqueren Apples Fahrzeuge zudem auch England sowie Irland.

Ab August kommen noch weitere Länder mit hinzu. Apple kündigt auf der Maps-Seite an, dass in Kürze auch Fahrten in Frankreich und Schweden erfolgen. Apple beginnt zunächst in Île-de-France, also mit dem Großraum rund um Paris. In Schweden sind Malmö sowie der Raum Stockholm mit von der Partie. Die momentan veröffentlichte Planung reicht bis zum 30. August 2015, Apple aktualisiert die Angaben normalerweise immer zum Monatsende.
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Als die große US-Handelskette Best Buy im Jahr 2002 damit begann, den damals noch sehr jungen iPod ins Sortiment aufzunehmen, galt dies als Ritterschlag für Apples MP3-Player. Best Buy betreibt in den USA knapp 2000 Geschäfte und bietet prominent platzierten Produkten damit hohe sichtbare Präsenz. An diesem Wochenende gab Best Buy bekannt, dass man in Zukunft auch die Apple Watch in den eigenen Stores erwerben könne. Ab dem 7. August ist die Smartwatch zunächst in 100 Läden zu haben, bis Ende des Jahres dann bereits in 300.

Apple Watch und Zubehör
Nach und nach sollen immer mehr Stores Ausstellungsflächen für die Apple Watch erhalten und es Kunden ermöglichen, die Uhr direkt vor Ort anzuprobieren. In der Pressemitteilung heißt es, Best Buy biete 16 Varianten der Apple Watch sowie Apple Watch Sport an, außerdem stellt man noch 50 weitere Zubehörartikel wie Ständer, Ladestationen, Displayfolien und einzelne Armbänder aus. Best Buy ist damit die erste Handelskette, die Apples Smartwatch ins Angebot nimmt - bislang war die Uhr nur direkt bei Apple und in manchen, ausgesuchten Fachgeschäften zu haben.

Weiterlesen: Warum die Zusammenarbeit wichtig für Apple ist - und wo die Risiken liegen
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Marktforscher berichten mit Verweis auf involvierte Quellen, dass Apple vor Plänen zu einem iPhone 6C Abstand genommen hat. Ursprünglich war dem Bericht nach die Einführung für diesen Herbst geplant, wobei das iPhone 6c als 4"-Modell das niedrige Preissegment bedienen sollte. Da es über die gleiche Hardware wie das iPhone 6 verfügen würde, befürchtete Apple allerdings am Ende eine Kannibalisierung des preisreduzierten iPhone 6, welches nach Verkaufsstart des iPhone 6s das mittlere Preissegment anspricht. Marktforscher halten den Verzicht für sinnvoll, da sich ihrer Meinung nach das iPhone 6 auch nach Vorstellung des 6s noch sehr gut verkaufen wird. Als Modell für das niedrige Preissegment greife Apple stattdessen auf das iPhone 5s zurück.

Im kommenden Jahr hingegen könnte Apple dann tatsächlich ein neues 4"-Modell mit Technik des iPhone 6 vorstellen - ob es unter dem Namen iPhone 6c erscheint, ist aber nach Ansicht der Marktforscher fraglich. In den vergangen Monaten kamen diesbezüglich immer wieder Gerüchte auf, wonach Apple für 2016 ein neues iPhone mit kleinem Display plant, welches über ältere Hardware verfügt. Sollten die Berichte zutreffen, folgt Apple dem Weg konkurrierender Smartphone-Hersteller, welche aktuelle Technologie nur noch in großen Geräten verbauen, während Nutzer kleiner Modelle bei der Leistung deutliche Abstriche hinnehmen müssen. Es wäre jedoch gut möglich, dass Apple auf das Marktsegment kleinerer Smartphones auch komplett verzichtet.
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Verschiedenen Medienberichten zufolge wird Apple voraussichtlich am 7. August mit etwas Verzögerung die diesjährige "Back to School"-Saison eröffnen, nachdem Gerüchte über ein Ende aufkamen (siehe ). Erste Details zum US-amerikanischen Angebot sind bereits an die Öffentlichkeit gelangt.

In diesem Jahr erhalten demnach Käufer eines qualifizierten Macs im Bildungsbereich für Schüler, Student, Eltern von Schülern, Lehrer und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen kostenfrei Beats Solo2 Kopfhörer zu ihrem Kauf dazu. Alternativ gibt es zum Aufpreis von 100 Euro die kabellose Variante Beats Solo2 Wireless. Zu den qualifizierten Macs zählen voraussichtlich: MacBook Air, MacBook, MacBook Pro, iMac und Mac Pro.

Für den Mac mini gibt es hingegen keine Vergünstigung. Anders als in vorherigen Jahren verzichtet Apple wahrscheinlich auch auf Gutscheine beim Kauf eines iOS-Gerätes wie dem iPad oder iPhone. Die "Back to School"-Aktion endet voraussichtlich dann am 18. September, also rechtzeitig vor dem zu erwartenden Verkaufsstart neuer iPhones und iPads.
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Mit einem ersten Trailer haben Magnolia Pictures und CNN Films eine neue Dokumentation zu Apples verstorbenen Mitbegründer und CEO angekündigt. Unter dem Titel "Steve Jobs: The Man in the Machine" widmet sich die zweistündige Dokumentation dem Vermächtnis von Jobs, wobei man eigenen Angaben zufolge die Legenden rund um Jobs kritisch und provokativ beleuchtet. Auf dem SXSW-Festival feiert der Film Premiere und sorgte bereits dort für kontroverse Diskussionen. Apples Internet-Chef Eddy Cue und andere Mitarbeiter bezeichneten den Film als bösartige Sicht auf Jobs, die mit dem ehemaligen Apple-Chef nichts gemeinsam hätte.

Die Kritik dürfte kaum überraschen, denn leitende Produzentin des Films ist Gaby Darbyshire, die ehemalige COO von Gawker Media und Gizmodo. Zu Zeiten des iPhone 3GS hatte Gawker Media mehrere Tausend US-Dollar für einen gefundenen iPhone-4-Prototyp gezahlt, den ein Apple-Mitarbeiter in einer Bar in Kalifornien verloren hatte. Es folgten Polizei-Ermittlungen wegen Wirtschaftsspionage, Hausdurchsuchungen und ein Rechtsstreit, der für Gawker Media straffrei endete. Apple hingegen verweigerte sich auch danach eine Zusammenarbeit und lud Pressevertreter von Gawker Media auch nicht mehr zu Events ein.


Regie führte Alex Gibney, der für die Dokumentation "Taxi to the Dark Side" über einen afghanischen Taxi-Fahrer mehrfach ausgezeichnet wurde. In der Dokumentation über Steve Jobs kommen unter anderem ehemalige Apple-Mitarbeiter zu Wort, um über ihre Zeit mit Steve Jobs zu sprechen. Ob und wann "Steve Jobs: The Man in the Machine" hierzulande in den Kinos zu sehen sein wird, ist nicht bekannt. Ab September haben aber voraussichtlich parallel zum Kino-Start in den USA immerhin einige Streaming-Dienste die Dokumentation im Angebot.
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Intels Prozessor-Roadmap gibt meist sehr deutliche Hinweise auf einige der technischen Spezifikationen kommender Macs. Zur nächsten Plattform namens Skylake sind nun genauere Details aufgetaucht. Vor allem für mobile Macs bietet Skylake große Vorteile. Trotz 10 bis 20 Prozent mehr Rechenleistung soll die Akkulaufzeit eines Skylake-Notebooks um bis zu 30 Prozent steigen. Auf einer Folie spricht Intel davon, dass auf diese Weise aus einem Notebook mit 8,5 Stunden Laufzeit mehr als 11 Stunden werden. Die ersten Skylake-Prozessoren kommen noch in diesem Jahr auf den Markt, Anfang 2016 sollen sämtliche Versionen verfügbar sein.

Viel bessere Grafikleistung
Eine ebenfalls sehr wichtige Neuerung ist die stark gesteigerte Grafikleistung. Der integrierte Grafikchip soll je nach Anwendungsgebiet und Baureihe zwischen 16 und 41 Prozent schneller sein - vor allem die Chips für ultramobile Geräte wie beispielsweise das MacBook wurden besonders beschleunigt. Dies ist auch notwendig, denn die Grafikleistung des MacBooks sorgte bisweilen bei Nutzern für Kritik.


Weiterlesen: Was Skylake für Apples Roadmap bedeutet
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Erneut sind Gerüchte aufgekommen, wonach Apple zumindest noch eine Neuauflage des iPad mini vorbereitet - und diesmal sogar mit größeren Neuerungen und nicht nur wie bei der dritten Generation des iPad mini. Dieser hatte Apple zwar den Fingerabdrucksensor Touch ID spendiert, ansonsten aber keine Änderungen vorgenommen. Faktisch bedeutet dies angesichts Apples aktueller Preisgestaltung, 100 Euro Aufpreis für Touch ID bezahlen zu müssen, denn das iPad mini der vorherigen Generation ist immer noch zu haben.

iPad 4 - ein kleines iPad Air 2
Das iPad mini 4 soll rundherum zu einem kleinen iPad Air 2 werden, heißt es im neuen Bericht. Dazu zählen nicht nur A8-Prozessor, Kamera mit 8 Megapixeln Auflösung und 802.11ac Wi-Fi, auch beim Design werde sich etwas tun. Die Bauhöhe des iPad mini 4 sinke von 7,5 mm auf nur noch 6,1 mm - also auf den Wert des aktuellen iPad Air. Ebenfalls enthalten sei das Display mit Antireflexionsbeschichtung - von Force Touch ist allerdings nicht die Rede. Selbst wenn Apple das Interesse am iPad mini tatsächlich verloren hat (siehe ) und sich viele Kunden stattdessen lieber für ein iPhone 6 Plus entscheiden, so gibt es zumindest noch einmal ein runderneuertes Gerät, das einige Zeit lang mit zeitgemäßer Leistung durchhalten kann.

Weiterlesen: iPad Air 3 doch noch 2015?
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Sonntag, 26. Juli 2015

Kurztest: Apple Watch Armbänder von Monowear

Eines der tollsten Features der Apple Watch ist die Möglichkeit, ohne Werkzeug und mit wenigen Handgriffen das Armband tauschen zu können. Das bietet nicht nur die Möglichkeit, das Armband täglich seinem persönlichen Geschmack oder der Laune anzupassen, sondern eröffnet vor allem Drittanbietern die Möglichkeit, vielfältige Armband-Varianten und -Designs anzubieten, die im Apple-Sortiment fehlen. Und das zu deutlich günstigeren Preisen, denn die Original Apple-Armbänder sind vielen einfach zu teuer.


Weiterlesen: Geld sparen mit Armbändern von Drittanbietern?
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Apples Quartalszahlen (siehe MTN-Berichterstattung: , , , ) sind raus und es wurden wie erwartet mal wieder einige Höchstwerte erzielt, die andere Firmen- und Konzernchefs mit den Ohren schlackern lassen müssten. Trotzdem gibt es eine hartnäckige kleine Gruppe von Personen, die daraus vor allem eins ablesen will: Den Flop der Apple Watch. Vor allem auch deswegen, weil Apple die Zahlen für dieses neue Produkt nicht separat ausgibt, was das Unternehmen damit begründet, dass man dem Wettbewerb damit keine kostenlosen Daten zur Marktforschung für Konkurrenzprodukte an die Hand geben will. Die Watch-Kritiker interpretieren das allerdings anders und behaupten, wenn es kein Flop wäre, würde Apple konkrete Zahlen nennen.


Die Zahlen für die Apple Watch lassen sich aber indirekt mit einiger Genauigkeit bestimmen. Demnach wurde seit dem Verkaufsstart vor einigen Wochen ein Umsatz zwischen 1 und 1,3 Mrd. Dollar mit der Watch erzielt, was auf einen Absatz zwischen ca. 3 bis 3,5 Mio. Stück schließen lässt. Marktanalysten wollen zudem errechnet haben, dass Apple mit der Watch aus dem Stand heraus einen Weltmarktanteil von 75% erobert haben soll. Von derartigen Zahlen können selbst die erfolgreichsten Uhrenhersteller nur träumen und auch die gesamte Smartwatch-Konkurrenz zusammengenommen wird damit um ein Mehrfaches überflügelt. Wenn so ein Flop aussieht, habe ich dessen Bedeutung wohl missverstanden.

Bei den Produkthighlights der Woche geht es naturgemäß um deutlich kleinere Brötchen. – Alles Flops, sozusagen. Aber lassen wir den Zynismus mal beiseite und konzentrieren uns lieber auf darauf, ob und wie uns diese Dinge das Leben erleichtern können. So hat Logitech mit der MX Anywhere 2 jetzt eine kleine, mobile Version der High End Maus MX Master (siehe Rewind 479) vorgestellt und für Vielreisende gibt es eine schicke neue Akkuhülle für das iPhone 6 / Plus. Einen leicht faden Beigeschmack hat bei mir leider die Canon Druckerneuheit hinterlassen. – Aber lesen Sie selbst…

Die Produkthighlights der Woche:

  • Neue kabellose Maus von Logitech: MX Anywhere 2 (Vorbestellen: )
  • Canon PIXMA MG3650: Kontaktfreudiger Familiendrucker
  • PhoneSuit: Neue Akkuhülle für iPhone 6 / 6 Plus (Shop: )
  • SpiderPro: Foto-Handschlaufe, die sich die Form der Hand merkt (Shop: )

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Samstag, 25. Juli 2015

Energiegeladen in den Urlaub


Kompakt
Marke RIVA
Bezeichnung Turbo X
Art mobiler Bluetooth Lautsprecher
Empf. Preis (€) 399
Verfügbarkeit sofort
Der Sommer ist zwar schon in vollem Gange, aber es ist vielleicht noch nicht zu spät, sich einen guten, mobilen Bluetooth-Lautsprecher für jede Gelegenheit zuzulegen. Sei es am Strand, im Park, auf der Terrasse, im Schrebergarten, oder wo auch sonst man die warme (und hoffentlich meist sonnige) Zeit des Jahres im Freien verbringt: Mit Musik geht alles besser.

Die Gerätegattung der mobilen Bluetooth Lautsprecher hat sich in den letzten Jahren als beliebtes Gadget für unterwegs erwiesen. Im Gegensatz zu den mittlerweile überall verbreiteten Kopfhörern für iPod, iPhone & Co. ermöglichen diese Mini-Juke-Boxen die Beschallung mehrerer Personen und Gruppen, was natürlich viel geselliger und „more social“ ist.


Mit dem Riva Turbo X habe ich für Sie einen ganz besonders interessanten Vertreter dieser Spaßboxen aufgetan. Man sieht es dem kleinen Gerät auf den ersten Blick zwar nicht an, aber er setzt sich in mehrerlei Hinsicht von der Masse der bisher verfügbaren Geräte ab. Lesen Sie auf den nächsten Seiten, was am Riva Turbo X so besonderes ist.
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Freitag, 24. Juli 2015

Medienberichten zufolge hatten hochrangige Apple-Manager, darunter auch Apple-CEO Tim Cook, im vergangenen Herbst das BMW-Werk in Leipzig besucht. Dort präsentierte BMW dem Besuch unter anderem die Produktion des BMW-Elektromodells i3. Anlass waren Gespräche über eine weitergehende Kooperation. Apple soll insbesondere an der Karosserie des i3 interessiert gewesen sein. Die Verhandlungen wurden allerdings relativ schnell ergebnislos abgebrochen. Ob momentan Sondierungsgespräche, wie damals vereinbart, zwischen beiden Unternehmen geführt werden, ist nicht bekannt.

Gerüchte über Apples Eintritt in den Automobilmarkt nahmen Anfang des vergangenen Jahres zu, nachdem Gerüchte über Kooperationsgespräche mit der US-amerikanischen Automobil-Hersteller Tesla bekannt wurden und Apple einen Chefentwickler von Mercedes abwerben konnte. Zahlreiche Indizien wie weitere abgeworbene Experten aus der Automobilbranche untermauerten die Berichte, wonach Apple ein eigenes, möglicherweise autonom fahrendes, Elektromobil plant.

Apple selbst verweist bei Nachfragen bislang auf CarPlay, der iPhone-Schnittstelle für Autos. Apple-COO Jeff Williams ließ sich aber immerhin zu der Äußerung hinreißen, dass Autos für Apple das ultimative Mobilgerät sind.

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In einem neuen Patentantrag von Apple wird ein eine Fernbedienung mit integriertem Touch-ID-Sensor beschrieben, welche den momentanen Nutzer anhand des Fingerabdrucks erkennt und entsprechende Einstellungen am Apple TV vornehmen kann. Denkbar wäre beispielsweise die Umsortierung oder Freischaltung von Kanälen, Einstellungen zur Lautstärke oder aber die Fortsetzung abgebrochener Filme und TV-Folgen.

Darüber hinaus wäre das Apple TV aber auch in der Lage, mittels HomeKit bestimmte Änderungen an der Hauselektronik vorzunehmen. So könnte beispielsweise das Licht abgedunkelt oder die Zimmertemperatur erhöht werden. Ein Touch-ID-Sensor in der Fernbedienung des Apple TV würde also viele verschiedene Möglichkeiten eröffnen, Unterhaltung und Haus auf den jeweiligen Nutzer abzustimmen.

Da das Patent sehr vage gehalten ist, erscheint es eher unwahrscheinlich, dass es bereits in der nächsten Zeit Anwendung findet. Möglicherweise wird das Patent in der beschriebenen Form sogar niemals umgesetzt. Mit dem iPhone und der Remote App hat Apple bereits alle Bestandteile für eine Touch-ID-gestützte Fernsteuerung des Apple TV. Das Patent wurde Anfang 2014 eingereicht und ist damit noch relativ neu.

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Als Multimedia noch ein Fremdwort darstellte, bewies Commodore mit dem Heimcomputer-System Amiga vor 30 Jahren, was in den Bereichen Grafik, Sound und Video bereits möglich war. Der Amiga 1000 beherrschte Hardware-gestütztes Multitasking, Hardware-beschleunigte Animationen und einen Sound-Mixer mit vier Sample-Kanälen. Bilder und Fotos konnte der Grafikchip mit bis zu 4.096 Farben und einer Auflösung von bis zu 640 x 512 Pixeln darstellen. Als eines der wenigen Desktop-Systeme überhaupt besaß der Amiga mehrere Zusatzchips, die parallel zum Prozessor auf andere Komponenten wie dem RAM zugreifen konnten und das System erheblich beschleunigten.

Der verbaute Motorola-Prozessor MC68000 bot mit 7 MHz hingegen nur durchschnittliche Geschwindigkeit, wobei für komplexere Berechnungen auch noch der mathematische Koprozessor fehlte. Mittels Erweiterungskarten ließ sich der Funktionsumfang des Amigas mit Prozessorkarten, Grafikkarten und sogar ganzen Intel-Systemen im Kartenformat später erheblich ausbauen.


Entsprechend kam der Amiga von Beginn an vor allem im Videoschnitt und bei der Musikproduktion zum Einsatz, sowie später in Form des inoffiziellen C64-Nachfolgers Amiga 500 auch als Unterhaltungs- und Spielemaschine. Im Unternehmensbereich stieß der Amiga auch aufgrund strategischer Fehler seitens Commodore auf wenig Interesse.

Weiterlesen: Amiga 500 & Co., Escom-Übernahme und Ende
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