Lukrative Streaming-Angebote werden immer wichtiger für das Musikgeschäft. Auch Apple hat das erkannt und nutzt laut The Verge schon seit geraumer Zeit die eigenen guten Kontakte in der Musikindustrie, um sich eine bessere Ausgangslage für den wohl noch in diesem Jahr startenden Nachfolger des Streaming-Dienstes Beats Music zu verschaffen.

Der Konzern aus Cupertino setze Musik-Labels gezielt unter Druck, ihre Songkataloge nicht mehr für Gratis-Streaming zur Verfügung zu stellen. Apple verspreche sich davon, mehr zahlende Kunden für das eigene kostenpflichtige Streaming-Angebot zu gewinnen. Streaming-Platzhirsch Spotify würde dadurch erstmal einen Großteil der Nutzer verlieren – von den 60 Millionen Usern verwenden nur 15 Millionen die kostenpflichtige Premium-Variante.

Zudem soll Apple der Universal Music Group angeboten haben, die gesamten Youtube-Lizenzgebühren für Universal-Inhalte zu übernehmen – wenn alle Songs von Youtube entfernt werden. The Verge zitiert einen Insider mit den Worten, Apples Vorgehen sei „hals­ab­schnei­de­risch“; das gelte auch für CEO Tim Cook. Sogar das US-Justizministerium ist deswegen schon aktiv geworden und hat diverse Führungskräfte der Musikindustrie zu Apples zwielichtigen Methoden befragt.

Besondere Brisanz erhält das Vorgehen der US-Behörde dadurch, dass Apple ohnehin bereits eine Antikartell-Aufsicht im Firmen-Hauptquartier ertragen muss. Im Zuge der Verurteilung wegen illegaler Preisabsprachen bei eBooks entschied sich das US-Justizministerium für diese Kontroll-Maßnahme. Es ist nicht bekannt, ob die Kartellaufsicht auf dem Apple-Campus etwas mit der jetzigen Untersuchung zu tun hat.

Auch die Europäische Kommission untersucht momentan einen ähnlichen Fall. Genau wie in Amerika geht es darum zu klären, ob Apple und andere Musikanbieter versuchen, mit illegalen Methoden kostenlose Streaming-Angebote vom Markt zu drängen. Apple äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.
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Die Lieferzeiten der Apple Watch entwicklen sich uneinheitlich. Rund dreieinhalb Wochen nach Vorverkaufsstart und eineinhalb Wochen nach Beginn der Auslieferung korrigierte Apple die Lieferprognose. Waren alle Modelle zuvor mit der Angabe "Im Juni" versehen, so sind die Modelle mit kleinerem Gehäuse ab sofort innerhalb von "2-3 Wochen" verfügbar. Somit wird Apple nicht nur alle Vorbestellungen im laufenden Monat ausführen können, auch alle neuen Bestellungen dieser Woche kommen vor Juni an die Kunden.

Anders sieht es hingegen bei der Apple Watch mit 42mm-Gehäuse aus. Entscheidet man sich für ein solches Modell, dann vergehen noch rund zwei Monate bis zur Lieferung. Apple wählte für die Lieferprognose eine noch pessimistischere Einschätzung und markiert die jeweiligen Modelle mit "Versand in: Juli". Unbekannt bleibt, ob die große Apple Watch so viel stärker nachgefragt ist oder ob es lediglich bei dieser Variante zu Fertigungsproblemen kommt.
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Das Ziel war ambitioniert. Seit 2010 versuchte die deutsche Simfy AG, dem Streaming-Marktführer Spotify mit einem ähnlichen Angebot Konkurrenz zu machen. Wie es aussieht, ist das Vorhaben jetzt endgültig gescheitert. Nachdem das große Plattenlabel Warner Music dem deutschen Streaming-Anbieter schon im Februar Musiklizenzen entzog, schrumpfte das Simfy-Angebot vor kurzem abermals: "Ab dem 1. Mai 2015 wird Simfy aus lizenzrechtlichen Gründen nur noch eine stark eingeschränkte Anzahl an Songs anbieten.“, so Simfy auf der eigenen Homepage.

Obendrein empfiehlt Simfy allen Nutzern, zu einem anderen Anbieter zu wechseln: "Melde dich jetzt bei unserem Kooperationspartner Deezer an und höre all deine Lieblingslieder aus über 35 Millionen Songs.“ Entsprechend des Angebotsaderlasses ist die Simfy AG zudem mittlerweile in Liquidation (Verkauf aller Vermögensgegenstände) – das Aus des einstigen deutschen Streaming-Hoffnungsträgers steht also unmittelbar bevor.
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Spekulationen über die Funktion des mysteriösen 6-Pin-Ports der Apple Watch gibt es schon länger. Während es noch nicht sicher ist, ob Apple den offiziell nicht dokumentierten Eingang für Wartungsarbeiten oder Softwareupdates verwendet, wurde ein Nutzen des Anschlusses jetzt bestätigt: Der seitliche Eingang an der Armbandbefestigung kann definitiv zum Aufladen der Uhr genutzt werden – das teilte ein Zubehörhersteller mit, der den Port diversen Tests unterzog.

Mit dem Reserve Strap ist auch schon ein passendes Akku-Armband angekündigt. Wer jetzt vorbestellt, erhält es voraussichtlich im Herbst. Für die Port-Abdeckung liefert der Hersteller das passende Werkzeug mit, sodass sich die kleine Klappe einfach entfernen lässt. Das Reserve Strap wird es in den Farben weiß, grau sowie schwarz geben und 249,99 Dollar kosten.

Wahrscheinlich haben bald auch andere Zubehörhersteller ähnliche Armbänder mit Aufladefunktion im Produkt-Portfolio und bieten so die Möglichkeit, die von vielen Nutzern bemängelte kurze Akkulaufzeit der Apple Watch zu verlängern.

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Die Sensoren der Apple Watch arbeiten insgesamt sehr zuverlässig und fast alle Nutzer berichten, dass biometrische Werte korrekt ermittelt werden. Allerdings häufen sich auch Meldungen, dass ganz bestimmte Anwender wenig Freude an der Apple Watch haben: Mit Tätowierungen am Unterarm kommen die Sensoren nämlich nicht klar. Vor allem dunkle und einfarbige Tattoo-Flächen stellen die Apple Watch vor kaum zu lösende Herausforderungen. Auf ihnen ist die Apple Watch nämlich nicht mehr in der Lage, den Herzschlag zu erfassen. Misst sie keinen Puls mehr, definiert sie sich als nicht mehr am Arm und verlangt nach einem Sicherheits-PIN.

Apple hat inzwischen zu den Meldungen Stellung genommen und bestätigt, dass es in der Tat zu Problemen kommen kann. Temporäre oder permanente Änderungen an der Haut, so zum Beispiel durch Tattoos, können die Zuverlässigkeit des Herzschlag-Sensors beeinträchtigen. Die Farbe in der Haut blockiere das Licht des Sensors und mache es daher sehr schwierig, korrekte Messwerte zu erhalten. Einen Lösungsvorschlag für betroffene Nutzer hält Apple wohl deswegen nicht parat, da es sich um ein grundlegendes und nicht per Software-Update zu lösendes Problem handelt. Am Unterarm tätowierten potenziellen Käufern einer Apple Watch bleibt daher wohl nur die Option, vor dem Kauf in einen Apple Store zu gehen und die Uhr auszuprobieren.

Technischer Hintergrund
Der technische Hintergrund, warum es überhaupt zu den geschilderten Schwierigkeiten kommt, ist recht einfach erklärt. Die Kombination aus einer grünen LED und lichtsensitiven Photodioden misst durch die Farbveränderung der Haut ins Rote einen Pulsschlag. Alternativ kommt Infrarot-Licht zum Einsatz. Beide Wege sind nun aber insbesondere bei großflächiger schwarzer oder roter Farbe in der Haut gestört. Auch ausgeprägte Narben am Unterarm können Schwierigkeiten machen und die Messung verhindern. Weniger Probleme entstehen hingegen durch helle Farben, bunte Muster und Figuren.
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Die neuen Samsung-Flagships Galaxy S6 und Galaxy S6 edge sollen vor allem mit edler Bauart punkten – statt Plastik wie bei den Vorgängermodellen verwenden die Südkoreaner Aluminium und Glas. In einem neuen TV-Clip betont Samsung folgerichtig, wie hochwertig die neuen Smartphones gefertigt sind und welcher Herstellungsaufwand betrieben wird.


Bei genauerem Hinsehen erinnert der Werbespot von der Machart her an den Werbeclip der Apple Watch Edition von Anfang März. Beide Videos arbeiten überwiegend mit schwarzen Hintergründen und zeigen die industrielle Fertigung des jeweiligen Gerätes, zudem erläutert ein Off-Sprecher den Produktionsprozess. Im Apple-Video hört der Zuschauer Apples Designchef Jony Ive; Samsung verpflichtete den britischen Schauspieler Richard Ayoade.

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Momentan wird wohl kaum ein Nutzer versuchen, auf eigene Faust Komponenten der Apple Watch auszutauschen. Je länger eine Baureihe allerdings auf dem Markt ist, desto wichtiger werden auch Reparaturanleitungen. iFixIt hat sich jetzt bereits auf die Zeit nach Ablauf der Herstellergarantie vorbereitet und veröffentlichte mehrere "Apple Watch Repair Manuals". Schritt für Schritt erklärt und mit zusätzlichen Bildern dokumentiert beschreibt iFixIt in den inoffiziellen Handbüchern, wie sich der Kleber des Gehäuses sowie Akku, NFC-Antenne sowie das Display lösen lassen. Wer sich selber an die Reparatur wagen möchte, kann bei iFixIt dann direkt auch das maßgeschneiderte Werkzeug erwerben - das wichtigste Geschäftsmodell von iFixIt, denn oft verwenden Hersteller proprietäre Schrauben oder Verbindungen, die mit handelsüblichem Werkzeug gar nicht zu bearbeiten sind.
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Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple im Sommer oder im Herbst ein neues iPad-Modell auf den Markt bringen wird. Dieses kursiert in der Gerüchteküche unter den Bezeichnungen "iPad Pro" oder "iPad Plus" und soll ein 12,9"-Display aufweisen. AppleInsider will aus sicheren Quellen zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale in Erfahrung gebracht haben. Demnach stellt Apple für das große iPad tatsächlich einen optionalen Eingabestift vor. Natürlich bleibt Touch die bevorzugte Art der Bedienung, für einige Anwendungsbereiche bietet ein Eingabestift aber auch Vorteile. Möglicherweise könnte das iPad damit für bestimmte Kundenkreise noch attraktiver werden, so zum Beispiel im Bildungsbereich oder für Unternehmen, die das iPad auch als Notizblock verwenden wollen

Wenig überraschend kommt die Aussage, Apple werde dem iPad auch Force Touch spendieren. Was bereits für MacBook 12" und MacBook Pro 13" verfügbar ist, wandert mit Sicherheit nach und nach auch in alle anderen Baureihen. Mit Force Touch ist es möglich, zwischen leichtem und starkem Druck zu unterscheiden und individuell darauf zu reagieren. Zu den aktuellen Steuerbefehlen unter OS X zählen unter anderem schnelleres Vorspulen im Quicktime Player, schnelleres Zoomen in der Karten-App, Fenster-Vorschau von Links oder auch drucksensitives Zeichnen in Vorschau.

An weiteren Funktionen und Ausstattungsmerkmalen des kommenden iPads ist zudem USB-C im Gespräch. Unbekannt bleibt noch, ob Apple erstmals zwei Anschlüsse in einem iPad verbaut, oder ob USB-C den bisherigen Lightning-Connector ersetzt. Etwas älteren Gerüchten zufolge wäre es aber denkbar, dass Apples großes iPad sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite über einen Anschluss verfügt. Zudem nennt AppleInsider noch NFC, um das iPad Pro sowohl als Zahlungsterminal in Geschäften zu positionieren, als auch schnellere Verbindung mit Zubehör zu ermöglichen.

Apple werde zudem auf eine neue Prozessorgeneration setzen, wie es im Bericht heißt. Das iPad Air 2 setzt auf den A8x-Chip, eine etwas leistungsfähigere Variante des A8-Prozessors im iPhone 6. Aller Wahrscheinlichkeit nach behält Apple den Jahrestakt bei und stellt auch in diesem Jahr eine neue und schnellere Version der A-Prozessoren vor - wohl den A9 sowie den A9X.
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Sonntag, 3. Mai 2015


In dieser Woche hat Apple uns mit seinen Quartalszahlen mal wieder die Milliarden nur so um die Ohren gehauen. Beeindruckender als die Gewinn- und Umsatzmeldungen sind aber die Zuwachsraten für Apple in China. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat China um satte 71% zugelegt und damit erstmals Europa als zweitwichtigsten Absatzmarkt für Apple überholt. Wenn das so weitergeht, werden wohl auch die USA bald zum zweitwichtigste Markt degradiert. Und irgendwann setzt vielleicht auch in Indien ein vergleichbarer Boom ein, wie derzeit in China…


Im nächsten Quartal wird sich dann erstmals zeigen, inwieweit die Apple Watch die fantastischen Zahlen noch verbessern kann. Zumindest am Anfang scheinen lediglich die verfügbaren Fertigungskapazitäten für die Watch-Verkäufe ein limitierender Faktor zu sein. Trotzdem dürften damit wieder einige Milliarden mehr in Apples Kassen gespült werden. Von einem Erfolg der Apple Watch können auch, wie schon bei den anderen iDevices, viele andere Unternehmer und Entwickler profitieren. Schon jetzt sollen über 3.500 Apps für die Watch im Apple App Store verfügbar sein. Von der Fitness-Industrie über Heimautomation oder PKW-Integration öffnen sich mit diesem Gadget zahlreiche neue Möglichkeiten – wobei sich erst noch herausstellen muss, was davon Spielkram ist und was einen echten Nutzen bringt.

Zum Beispiel Lichtsteuerung (siehe Seite 5): Ist es wirklich so praktisch, sämtliche Lampen im Haus über die Apple Watch (oder ein iPhone/iPad) zu steuern, oder diese automatisch an- und abschalten zu lassen, wenn man ins Haus kommt oder dieses verlässt? Oder ist es am Ende doch praktischer, einfach auf den altmodischen Lichtschalter neben der Tür zu hauen? Im Mai oder Juni werde ich einen entsprechenden Praxistest mit dem Philips hue System machen.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Kurztest: Panasonic In-Ear Kopfhörer RP-HJX20 (ca €90)
  • TrekStor DataStation picco SSD 3.0: Datenspeicher-Schick in Kunstleder
  • Catalyst: Mit dem iPhone 6/Plus baden gehen
  • Philips hue per Apple Watch steuern
  • Manfrotto Digital Director: DSLR und iPad Air werden zu einer Einheit

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Samstag, 2. Mai 2015

Einleitung: Drei Meilensteine meiner Monitor-Historie

Kompakt
Marke Dell
Bezeichnung UP2715K
Art 27“ 5K-Monitor
Empf. Preis (€) ca. 1.500
Verfügbarkeit sofort
Bevor es mit der Beschreibung meines heutigen Testkandidaten losgeht, möchte ich Sie gerne auf eine ganz kurze Tour durch meine persönliche Monitor-Historie mitnehmen. Als Kind der Heim- und Personal-Computer-Revolution habe ich im Laufe der letzten paar Jahrzehnte mit vielen unterschiedlichen Computerbildschirmen zu tun gehabt. Von Grünmonitoren über Schwarz/Weiß-Bildschirme, DTP-Monitore und diverse andere Spielarten war so ziemlich alles dabei, womit ich gespielt und gearbeitet habe. Aber es gab für mich drei Meilensteine, die mein Leben mit Computern am nachhaltigsten beeinflusst haben.


Meilenstein Nummer 1 und mein erster echter Computermonitor überhaupt (davor waren es nur Fernseher an Heimcomputern) war der Atari Farbmonitor SC1224, der am Atari 520 ST eine Auflösung von 320 x 200 Bildpunkten mit 16 Farben hatte und eine Diagonale von 12“ bot. Das bedeutete eine Pixeldichte von sagenhaften 31,4 ppi, oder 64 kPixel. Nur zum Vergleich, die Apple Watch (42 mm) hat eine Display-Auflösung von 312 x 390 Bildpunkten. – Allerdings bei einer Display-Diagonale von 39 mm / 1,54", was einer Pixeldichte von 324 ppi entspricht.
Etwas später habe ich diesen Bildschirm um den 12“ Schwarz/Weiß-Monitor SM124 ergänzt, der damals beeindruckende 640 x 400 Pixel schaffte (62,9 ppi, 265 kPixel). Damals gab es noch keinen Multi-Monitorbetrieb und ich musste mit einem selbstgebastelten Umschalter zwischen den Bildschirmen wechseln. Gegenüber den zuvor genutzten Fernsehern war dieses Duo ein gewaltiger Fortschritt in Sachen Bildqualität am Computer.


Meilenstein Nummer 2 war Mitte der Neunziger-Jahre mein erster LCD-Flachbildschirm, ein 17 Zoll großer IBM (Typenbezeichnung vergessen) mit einer Auflösung von 1280 x 960 Bildpunkten entsprechend 94,1 ppi und 1,229 Megapixeln. Zu dem Zeitpunkt gab es schon eine Weile LCD-Bildschirme, die damals aber noch extrem teuer waren. Mein damaliger Arbeitgeber mochte mir diesen Monitor deswegen auch nicht für meinen Arbeitsplatz gönnen, sondern höchstens einen in der Diagonale gleich großen, aber nur ein Drittel so teuren Röhrenmonitor. Ich habe den IBM dann letztendlich selbst finanziert und ihn einige Jahre lang, ungefähr während der Gateway-2000-Ära, genutzt. Die Zukunft mit flachen (!) Bildschirmen hatte damit für mich begonnen. Damals eine große Sache.

Meilenstein Nummer 3 kam erst viele Jahre später. Anfang der 2000er-Jahre, mit dem Erscheinen von OS X, stieg ich auf Apple um. Aber erst im Mai 2005 gelangte das 30“ Apple Cinema Display für knapp 2.800 Euro in meinen Besitz. Dieser riesige Bildschirm mit seiner Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten (100,6 ppi, 4 Megapixel) war fast genau 10 Jahre lang für mich nahezu konkurrenzlos. In all den Jahren hat es nie einen ausreichenden Qualitätssprung bei Computermonitoren gegeben, der mich zum Kauf eines anderen Gerätes verleiten konnte. Preis, Leistung und Praxistauglichkeit (keine Lüfter, kein Brummen, Zuverlässigkeit etc.) dieses Displays waren lange Zeit unübertroffen.

Erst jetzt, im Frühjahr 2015, hat mein 30“ ACD einen Nachfolger gefunden, womit ich nun zum eigentlichen Thema überleiten kann, dem Dell UP2715K. Die Frage, die sich mir stellt: Kann dieser Bildschirm zu einem weiteren Meilenstein meiner Monitor-Historie werden?

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Freitag, 1. Mai 2015

Auf der WWDC 2014 kündigte Apple an, dass Entwickler im App Store bald Zugriff auf Statistiken der Produktseite und zur App-Nutzung erhalten werden. Nun hat Apple einige Entwickler zu einer Beta-Version von iTunes Connect Analytics eingeladen. Bisher konnten Entwickler nur die täglichen Verkaufszahlen sehen, aufgeschlüsselt nach Programm und Land. Diese werden jeweils am Folgetag über iTunes Connect veröffentlicht - vergleichbare Daten wie über Web-Statistiken einer Herstellerseite gab es jedoch nicht. Ob und wie oft eine Produktseite im App Store Beachtung fand, blieb im Dunklen und war nur Apple bekannt.

Über iTunes Connect Analytics ist es fortan aber auch möglich, die Anzahl der täglichen Seitenaufrufe einer Produktseite im App Store abzurufen. Ferner erhält der Software-Anbieter auch Zugriff auf die Nutzungsstatistiken einer App - sofern der Kunde eingewilligt hat. In den Statistiken wird aufgeschlüsselt, wie oft eine App pro Tag aktiv ist und wie viele Kunden die App nur ein einziges Mal starten, bevor diese umgehen wieder vom Gerät verschwindet. Mit der App erzeugte Dokumente bleiben für Apple und Entwickler natürlich verschlossen, es geht ausschließlich um allgemeine Statistiken zum Nutzungsverhalten.

Leider sind die Statistiken bislang nur für iOS-Apps und Bundles zugänglich, Seitenaufrufe oder Nutzerstatistiken zu Mac-Apps aus dem Mac App Store sucht man vergeblich. Auch Live-Statistiken zu den Verkaufszahlen des gerade laufenden Tages oder Benachrichtigungen bei neuen Nutzerbewertungen sind auch mehreren Jahren App Store noch immer nicht vorhanden - obwohl dies ein häufig geäußerter Wunsch von Entwicklern ist. Es ist zu erwarten, dass Apple ab der WWDC Anfang Juni allen Entwicklern Analytics zur Verfügung stellt. Die diesjährige WWDC findet vom 8. bis zum 12. Juni in San Francisco statt - am ersten Tag gibt es wie üblich die traditionelle Eröffnungs-Keynote, auf der unter anderem die Nachfolger von iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite gezeigt werden.
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Donnerstag, 30. April 2015

Die Apple Watch wurde bereits vergangene Woche von iFixIt in ihre Einzelteile zerlegt, jetzt gibts es auch einen detaillierten Blick auf das Herzstück der Smart Watch, den "S1". Der S1-Chip ist nicht nur ein Prozessor, stattdessen enthält das Modul alle wesentlichen Computerbestandteile der intelligenten Uhr. Die einzelnen Komponenten des "System on a chip" wurden natürlich nicht alle von Apple entwickelt, sondern stammen von namhaften Herstellern.

Beispielsweise steuerte Broadcom den Chip zur drahtlosen Kommunikation des Typs "BCM43342" bei. Dieser beherrscht neben WLAN, Bluetooth und NFC auch FM-Radio - eine Funktion, die in der Apple Watch allerdings nicht zum Einsatz kommt. Den Speicher liefern Elpida (verantwortlich für Arbeitsspeicher), Toshiba und SanDisk. Der eigentliche Prozessor stammt von Apple und trägt die interne Bezeichnung "APL 0778". Die eingehende Analyse von ABI Research bestätigte auch, dass die Apple Watch wie vermutet über 512 MB RAM verfügt, an Speicherplatz stehen bekanntlich acht GB zur Verfügung.


Deutlich zu erkennen sei laut ABI Research, dass Apple viele Anleihen von der iPhone-Plattform genommen habe und daher Chips einsetze, die man normalerweise in Uhren nicht finde. Eine Analyse von Chipworks hatte vor wenigen Tagen ähnliches ergeben und als Fazit gezogen, dass sich die Apple Watch in einem wesentlichen Punkt von Konkurrenzlösungen unterscheide: Während die meisten Hersteller auf betagtere, schwächere Chips setzen, lassen sich in der Apple Watch besonders hochwertige und leistungsfähige Komponenten finden.

Jim Mielke, Vice President of Engineering bei ABI Research gibt an, dass die Komplexität des Circuit Boards und die schiere Anzahl an integrierten Bauteilen die Apple Watch eher wie ein vollwertiges Mobiltelefon erscheinen lasse, obwohl die Konnektivität auf WLAN, Bluetooth sowie NFC beschränkt sei.

Folgendermaßen sieht die Apple Watch übrigens aus, wenn man sie unter dem Röntgengerät untersucht. Die Analyse stammt von Chipworks, die allen neuen Prozessoren nach Erscheinen immer auf Herz und Nieren überprüfen und einen besonders detaillierten Blick auf das Innenleben ermöglichen:

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Aus Apples Bericht an die Börsenaufsichtsbehörde SEC geht hervor, dass die Ausgaben für Forschung weiter stark steigen. Erneut gab Apple innerhalb eines Quartals 1,9 Milliarden Dollar für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,4 Milliarden Dollar, somit lag die Steigerungsrate bei 36 Prozent. Apple begründet den starken Anstieg die Kosten mit signifikantem Personalzuwachs, höheren Gehältern sowie neuen Entwicklungsbereichen.

Im laufenden Geschäftsjahr, dieses beginnt bei Apple am 1. Oktober des Vorjahres, investierte Apple bereits 3,8 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung. Dies entspricht einer Steigerung von 1,1 Milliarden Dollar. Im Geschäftsbericht heißt es, dass Apple nicht auf diese Investitionen verzichten könne und wolle, denn "R&D" (Research & Development) sowie Innovation liege in den Genen des Unternehmens.

Im Vergleich zum Umsatzwachstum legen die Entwicklungsausgaben allerdings überproportional stark zu. "Kein Problem" heißt es bei Apple - hohe Entwicklungskosten seien für Apples Erfolg unvermeidbar, da man sich nur so von den Mitbewerbern absetzen und weitere Innovationen liefern könne. Aus diesem Grund werde man auch in Zukunft viel in Entwicklung neuer Produkte investieren.
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In rascher Folge erweitert Apple momentan die Liste der Orte, die sich dreidimensional in den Apple-Karten betrachten lassen. Die 3D-Funktion steht sowohl in der iOS- als auch der Mac-Version der Apple Maps zur Verfügung. Oft bieten die Rundflüge beeindruckende Ansichten und einen guten Überblick zum Stadtbild, teilweise sehen Häuser und Straßen aber auch schwer beschädigt aus wie nach einem Erdbeben. Nachdem vor wenigen Tagen Kiel, Karlsruhe und Straßburg hinzukamen, sind ab sofort auch die folgenden Orte verfügbar:

  • Arches National Park, Utah
  • Badajoz, Spanien
  • Bari, Italien
  • Belfast, Irland
  • Canberra, Australien
  • Chambord, Frankreich
  • Châteauneuf-du-Pape, Frankreich
  • Chichén Itzá, Mexiko
  • Coimbra, Portugal
  • Culiacán, Mexiko
  • Durban, Südafrika


  • Huelva, Spanien
  • Le Mans, Frankreich
  • Mont Saint-Michel, Frankreich
  • Montpellier, Frankreich
  • Nelson, Neuseeland
  • Nimes, Frankreich
  • Paestum, Italien
  • Reims, Frankreich
  • Teotihuacán, Mexiko

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Der morgige Feiertag hielt einige Entwickler nicht davon ab, schon in den letzten Tagen ihre App vergünstigt oder kostenlos zum Download anzubieten. Die App-Auswahl ist zwar relativ überschaubar, bietet dafür aber eine ausgeglichene Vielfalt. Besonders hervorzuheben sind der Twitch-Client WatchNow für den Mac und der leistungsfähige SC-323PU Taschenrechner für iPhone und iPad. Nachfolgend alle Apps im Überblick:

Mac App Store



TwoTasks — gratis statt 0,99 €
Manchmal müssen Apps nicht viel können, um dennoch nützlich zu sein. TwoTasks bietet entsprechend dem Namen zwei Funktionen. Zum Einschlafen kann man die iTunes-Musik nach vorgegebener Zeit ausschalten lassen und mittels Alarm weckt die App einen später bei Bedarf auch wieder auf. (OS X 10.9+)


WatchNow — gratis statt 1,99 €
Liebhaber der Spiele-Streams von Twitch können mit dieser App ihre favorisierten Kanäle von Spielern verwalten und deren "Let's Play"-Sendungen direkt aus der Menüleiste heraus verfolgen, alternativ auch im VLC Player. (OS X 10.9+)


iOS App Store


iCalendar — gratis statt 2,99 €
So vielfältig die Aufgaben ausfallen kann, die zu erledigen sind, so vielfältig sind auch die Anforderungen an eine Kalender-App. iCalendar setzt auf farbige Hervorhebungen und Drag&Drop, wobei sich Kalender mit allen gängigen Online-Diensten synchronisieren lassen.
(iOS 7.0+)


iPacking — gratis statt 2,99 €
Wer sich die nächsten Tage auf Reise begibt, am Ende aber irgendwie immer zu viele oder zu wenige Sachen dabei hat, ist bei dieser App genau richtig. Sie hilft beim Einpacken aller Sachen, sodass man weder etwas doppelt mitnimmt oder vergisst. (iOS 7.1+)

Weiterlesen: Weitere Sonderangebote für iPhone und iPad
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Weitere Schlagzeilen

Wird die Apple Watch ein langfristiger Erfolg?

  • Ja, die Apple Watch könnte sogar Apples wichtigstes Produkt werden6,5%
  • Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone48,0%
  • Die Apple Watch wird immer Kunden finden, aber ein Nischenprodukt bleiben24,3%
  • Vielleicht, aber dafür muss Apple noch viel nachbessern10,8%
  • Nein, die Apple Watch ist nur ein kurzfristiger Hype und wird bald wieder verschwinden9,4%
  • Nein, Apple hat zu viel falsch gemacht, die Watch ist von Anfang an gescheitert1,0%
723 Stimmen28.04.15 - 04.05.15
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