Einleitung

Als Musik- und HiFi-Fan der "alten Schule" habe ich mich mit den in den letzten Jahren aufgekommenen Musik-Streamingdiensten nicht leicht getan. Meine Generation ist mit Schallplatten, Kassetten, Tonbändern und später CDs aufgewachsen. Also physische Tonträger, die man kauft und sich ins Regal stellen kann. Tonträger, die man besitzt, jederzeit auf unterschiedlichen Geräten abspielen kann, die man verleihen kann, die man aber auch pflegen muss und die auch altern.


Mit der Einführung von echten, legalen Download-Angeboten wie dem iTunes Music Store wurde vor rund einem Jahrzehnt ein neues Kapitel aufgeschlagen, welches den langsamen aber steten Niedergang der physischen Tonträger einleitete. Plötzlich wurde es sogar möglich – wenn auch mit gewissen Widerständen –, statt ganzer Alben auch einzelne Titel zu erwerben. Für mich war das eigentlich nie eine ernsthafte Option. Erstens weil ich die Musik aus Alben nicht gerne aus dem Zusammenhang reißen wollte (wobei es so etwas wie Konzeptalben heutzutage ja kaum noch gibt), zweitens weil die Musik meist nur verlustbehaftet komprimiert angeboten wurde und wird und drittens weil mir der physische Tonträger mit seinem Cover oder Booklet abhanden kommen würde. Nichtsdestotrotz weiß ich die Annehmlichkeiten einer riesigen Musik-Bibliothek auf Festplatte natürlich sehr wohl zu schätzen. Nur habe ich es bislang bevorzugt, CDs zu kaufen und diese zu rippen. Aber irgendwie ist auch das in den letzten Jahren immer seltener geworden. Stattdessen "zehre" ich von meinem eigenen, recht umfangreichen Archiv oder höre Webradio.

Wirklich zufriedenstellend ist diese Situation für mich nicht. Zwar gibt es inzwischen sogar Angebote für High-Resolution Downloads, die bessere Qualität als CDs bieten, aber das Repertoir ist meist auf Alben beschränkt, die ich entweder bereits besitze und die ich nicht noch mal kaufen möchte oder die Angebote treffen nicht meinen Musikgeschmack – oder sind zu mühsam zu durchstöbern, um etwas passendes zu finden.
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Freitag, 3. Juli 2015

Bislang wird Apple Pay dazu verwendet, in einem Geschäft entweder an der Kasse oder an einem mobilen Zahlungsterminal zu bezahlen. Ein neues Apple-Patent schreibt nun aber, wie sich Apple Pay auch in den Alltag integrieren ließe - und zwar bei Transaktionen zwischen zwei Personen. Diese "Person-to-Person Payments", wie Apple den Vorgang in der Patentschrift beschreibt, benötigen zwei Geräte mit integriertem Fingerabdrucksensor.

Möchte Person A und Person B etwas überweisen, müssen sich beide Personen lediglich auf ihrem Mobiltelefon via Touch ID identifizieren. Dadurch werden die Zahlungsdaten bestätigt und wenn beide Seiten übereinstimmen, ist der Weg für den bargeldlosen Transfer frei. Dem Nutzer steht es zudem frei, eine beliebige hinterlegte Zahlungsart auszuwählen. Beispielsweise wäre es damit auch möglich, einer Privatperson einen bestimmten Betrag via Kreditkartenzahlung zukommen zu lassen - vor allem für jene eine interessante Option, die ungern Bargeld mit sich herumführen.

Ob und wann die Technologie umgesetzt wird, ist natürlich wie immer nicht bekannt. Als Erfinder ist im Antrag Timothy Hurley genannt. Apple hatte Hurley von der Citibank abgeworben und zum "Senior Director of Apple Pay Engineering" gemacht. Eingereicht wurde das Patent am 30. September 2014.
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Auf dem Musikmarkt ist bereits seit mehreren Jahren in Folge schon dieselbe Tendenz zu beobachten. Immer weniger Kunden kaufen ihre Musik noch online, stattdessen setzten Streamingplattformen zu einem großen Erfolgszug an. Seit dieser Woche ist Apple bekanntlich ebenfalls mit von der Partie - ein überfälliger Schritt, wie aktuelle Marktdaten zeigen.

Dem Marktforschungsunternehmen Nielsen zufolge gingen Musikverkäufe im Jahresvergleich um weitere 10 Prozent zurück, wohingegen Streaming-Abrufe sich glatt verdoppelten (Dienste wie YouTube, Pandora und iTunes Radio ebenfalls mit inbegriffen). Noch immer wird auf dem gesamten Musikmarkt zwar mehr Umsatz mit Musikverkauf als mit Streaming gemacht, die Tendenz ist aber eindeutig.

In den USA wurden in der ersten Jahreshälfte 530 Millionen Titel gekauft, im Vorjahr waren es noch fast 600 Millionen. Dem stehen 135 Milliarden abgerufene Musiktitel via Streaming-Plattform gegenüber. Apple Music ging in die Daten noch nicht ein, da die Werte vom 30. Juni nicht bekannt sind. Noch ein weiterer interessanter Vergleichswert: Das Kassenschlager-Album "If You’re Reading This It’s Too Late" von Drake wurde ging 1,4 Millionen Mal als CD an die Kunden - und 409 Millionen mal als Audio-Stream.
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Unbeeindruckt von den hohen Temperaturen haben viele App-Entwickler wieder die Preise gesenkt - wahrscheinlich auch anlässlich des bevorstehen Feiertags in den USA, um am Indepence Day die Loslösung vom Britischen Empire zu feiern. In dieser Woche finden sich daher auch viele Spiele im Angebot, etwa Bioshock oder XCOM. Doch auch nützliche Mac-Apps wie Paste und Yummy FTP sind aktuell im Preis reduziert. Nachfolgend alle Sonderangebote im Überblick:

Mac App Store


Evoland — 6,99 € statt 9,99 €
Evoland ist eine Collage klassischer Abenteuer- und Rollenspiele, die sich im Spielverlauf abwechseln und in immer modernerer Grafik daherkommen. Evoland erzählt damit nicht nur die Geschichte des Spielers, sondern - mit Humor und Anspielungen - auch die Geschichte der Computerspiele. (OS X 10.6+)


Paste — 2,99 € statt 6,99 €
Bei häufigem Einsatz der Zwischenablage sorgt Paste für die nötige Übersicht. In der Zwischenablage hinterlegte Bilder, Texte und Dokumente werden von Paste protokolliert und zur Wiederverwendung vorgehalten. Zusätzlich ist auch die Suche im Verlauf der Zwischenablage möglich. (OS X 10.9+)


Transloader — 3,99 € statt 5,99 €
Gerade unterwegs stolpert man über einen interessanten Download, der aber mehrere Gigabyte groß ist und sich daher bei mobilem Datenvolumen verbietet. Hier setzt Transloader an und erlaubt mittels App-Fernsteuerung den Download auf dem heimischen Mac, da dieser in der Regel über eine Internet-Anbindung ohne Volumenbeschränkung verfügt. (OS X 10.7+)


Unclutter — 2,99 € statt 4,99 €
Alternativ zum oben genannten Paste gibt es in Form von Unclutter auch eine praktische Drag&Drop-Zwischenablage für Bilder, Dateien, Notizen und Textschnipsel. Unclutter lässt sich dafür über den oberen Bildschirmrand einblenden, was auch in der Vollbildansicht und bei mehreren Displays funktioniert. (OS X 10.10+)


Unibox — 4,99 € statt 19,99 €
Wer E-Mails weniger in Briefform als vielmehr in Chat-Form nutzt, findet in Unibox eine ernsthafte Alternative zu OS X Mail. Unibox bereitet E-Mails als Chat-Verlauf auf, um für den nötigen Überblick zu sorgen. Unibox ist mit allen IMAP-Konten kompatibel und kann mehrere Konten zusammenführen. (OS X 10.8+)


Yummy FTP — 3,99 € statt 24,99 €
Die App verspricht beim Zugriff auf FTP-Server auch bei vielen Dateien eine hohe Transferrate. Zusätzlich zur Zweispalten-Ansicht gibt es noch QuickLook, SSH-Terminal, Synchronisation, Text-Editor, Zeitplanung und natürlich Lesezeichen. Unterstützt werden sowohl FTP, FTPS als auch SFTP. (OS X 10.6+)
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Im Sommer 2014 musste Apple erstmals die Führung auf dem Markt für mobile Betriebssysteme an den Hauptkonkurrenten Google mit seinem Android-System abgeben. In der Folgezeit fiel iOS immer mehr hinter Android zurück - nun gibt es erste Anzeichen einer Trendwende, wie das Marktanalyse-Unternehmen ComScore und die Seite Netmarketshare.com in ihren Daten für den US- und den weltweiten Markt im Juni 2015 konstatierten.

In dem ComScore-Bericht für den US-Markt verliert Android im Drei-Monats-Vergleich einen Prozentpunkt Marktanteil und landet bei 52,2%, während iOS mit einem Plus von 1,8 Prozentpunkten 43,1% für sich verbuchen kann. Damit ist der Vorsprung auf unter zehn Prozentpunkte gesunken. Als Hardware-Hersteller hat Apple in den USA weiterhin die Nase klar vorne im Smartphone-Geschäft. 43,1% (plus 1,8%p) der US-weit abgesetzten Smartphones sind iPhones; Samsung liegt mit 28,6% (minus 0,7%p) deutlich dahinter auf Platz 2.

Weiterlesen: Weltweite Marktanteile, iPad erholt sich
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Mit Apple Music erhalten Nutzer Zugriff auf rund 30 Millionen Songs. Gleichzeitig belastet Apple Music wie jedes andere Streaming-Angebot den Akku des iOS-Gerätes, da konstant Daten aus dem Internet nachgeladen werden müssen. Spürbar ist dies beispielsweise durch die Wärme, die iPhone und iPad während der Wiedergabe produzieren. Entscheidend ist hierbei auch die Verbindungsart, da über Wi-Fi mehr Daten auf das Gerät gelangen und das System belasten.

In den iOS-Einstellungen lässt sich unter Allgemein > Benutzung > Batterienutzung einsehen, wie viel Akku-Kapazität die Musik-App anteilig benötigt. Erweist sich Apple Music tatsächlich als der Laufzeit-Killer auf dem Gerät, gibt es Möglichkeiten, die Akku-Laufzeit zu verbessern.

Auch wenn die iCloud-Mediathek momentan bei einigen Nutzern zu Problemen führt, so kann die Funktion beim Stromsparen helfen. Sofern keine Musik vorhanden ist und Apple Music auch nicht auf mehreren Geräten zum Einsatz kommt, kann die iCloud-Mediathek gefahrlos aktiviert werden. Anschließend lassen sich Alben manuell im Voraus laden und ganz ohne Internet-Verbindung beliebig oft anhören. Dies entlastet das System, welches die Musik nun wieder vom Flash-Speicher aus abspielt.

Darüber hinaus hat auch die Qualität der Funkverbindung einen großen Einfluss auf die Akku-Laufzeit. Bei schlechtem Empfang benötigen iPhone und iPad deutlich mehr Strom, um eine stabile Internet-Verbindung aufrechtzuerhalten. Besonders empfehlenswert ist es, insbesondere während der Fahrt auf das Streaming von Apple Music besser zu verzichten, da in diesem Fall ständige Qualitätsschwankungen im Funknetz auftreten. Zu meiden sind hierbei insbesondere Tiefgaragen und Tunnel.

Sofern sich Nutzer selten außer Haus befinden, ist auch die Verwendung von Apple Music auf dem Computer empfehlenswert. Als stationäre Musikquelle ist dieser mit dem Stromnetz verbunden und kann bei Bedarf mittels AirPlay die Musik auch an andere Geräte übertragen.
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Die Umstrukturierungen in Apples Design-Abteilung führen auch zum Weggang eines langjährigen Vertrauten von Jony Ive. Seit 2009 war Harper Alexander als Leiter des geheimen Design-Studios bei Apple eingesetzt. In diesem "Design-Hochsicherheitsbereich" arbeitete das Team an neuen Produkten - der Bereich galt als eine der am stärksten abgeschotteten Abteilungen im gesamten Unternehmen. Harper Alexander war dort für das gesamte Tagesgeschäft rund um die Studios verantwortlich, also auch Terminplanung, Sitzungen, Ausgaben und Aufrechterhaltung höchstmöglicher Sicherheit. Seinem LinkedIn-Profil zufolge endete die Tätigkeit aber zum 1 Juli. Seitdem ist Alexander nicht mehr "Studio Manager of Sir Jonathan Ive" - wie er sich selbst im Profil tituliert.

Was der Weggang über Ives neue Rolle aussagt
Der Weggang dokumentiert allerdings auch, wie stark sich Jonathan Ive von Apple zurückgezogen hat. Es gibt nun keinen Vice President mehr, der direkt Jonathan Ive zuarbeitet. Die neuen Designchefs für Hardware und Software sind laut Apples Unternehmensprofil direkt Tim Cook und eben nicht dem "Chief Design Officer" Jony Ive unterstellt. Dies unterstreicht die Vermutung, dass Ive zwar noch einen großen Titel bei Apple innehat, sich aber wunschgemäß nur noch um wenige Belange kümmern muss und dort eher als Berater auftritt.

Ive ist zwar seit dem 1. Juli "zuständig für jegliches Design", wie es in der Vorstellung heißt - die tatsächliche Arbeit sowie Leitung der Abteilungen wird aber von anderen Mitarbeitern übernommen. Wie genau die Rolle von Jonathan Ive in Zukunft aussieht, ist momentan noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass Ive durch die "Beförderung" in Zukunft erheblich weniger Einfluss bei Apple hat, als es vorher der Fall war. Allerdings verließ Ive das Unternehmen auch nicht komplett - wie es vor vier Jahren eigentlich sein Plan war. Nur üppige Zahlungen konnten ihn damals angeblich davon überzeugen, Apple noch einige weitere Jahre zu widmen.
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Wie schon im vergangenen Jahr engagierte sich Apple auch 2015 auf der San Francisco Pride Parade, die alljährlich von der LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgeder) veranstaltet wird, um für die Rechte sexueller Minderheiten einzutreten. Unter den Feiernden auf der Straße fanden sich auch zahlreiche Apple-Angestellte mit ihren Freunden und Familien. Auch CEO Tim Cook selbst war dabei und twitterte später, dass mehr als 8.000 der insgesamt rund 30.000 Teilnehmer von seinem Unternehmen kamen.

Nun hat Apple ein Video veröffentlicht, dass unkommentierte Eindrücke von diesem 28. Juni 2015 vermittelt: Von der Ankunft der Teilnehmer bis zum Marsch durch die Straßen selbst, bei dem die Apple-Mitarbeiter durch einheitliche weiße T-Shirts mit Apple-Pride-Logo erkenntlich sind. Hauptsächlich im Stil eines professionell geschnittenen Party-Videos endet der Clip mit dem Bekenntnis „Inclusion inspires innovation“. Neben Apple traten auch weitere Tech-Firmen wie Google, Yahoo und Facebook als Sponsoren der Parade auf.

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Bis zur Vorstellung der Apple Watch 2 vergehen früheren Berichten zufolge noch mindestens neun Monate. Erst im Frühjahr 2016 sei mit der zweiten Modellgeneration zu rechnen, hieß es kürzlich. Dennoch kursieren bereits zahlreiche Gerüchte zur nächsten Apple Watch. GforGames meldet, dass Apple zusammen mit LG und Samsung an dünneren Displays arbeitet. Die Lesbarkeit im direkten Sonnenlicht werde stark verbessert. Auch andere Komponenten im Innenleben der Apple Watch sollen so weit wie möglich geschrumpft werden.

Apples Ziel: Bei unveränderten Außenabmessungen im Inneren Platz schaffen, um damit einen größeren Akku verbauen zu können. Die Akkulaufzeit muss dadurch aber nicht zwangsläufig steigen. Beim iPad legte die Akkukapazität ebenfalls im Laufe der Jahre enorm zu - ohne dass sich jedoch etwas an den zehn Stunden Nutzung pro Ladung änderte. Möglicherweise kompensiert ein größerer Watch-Akku daher nur höheren Stromverbrauch leistungsfähigerer Komponenten.

Ein Bericht von Mitte Juni besagte, Apple konzentriere sich stärker auf Hardware-Verbesserungen denn auf mehr Laufzeit. Den Nutzern ist wenig damit geholfen, wenn nur wenige Stunden mehr Durchhaltevermögen pro Akkuladung erzielt werden - so lange die Ausdauer der Apple Watch nicht auf volle zwei Tage steigt, müsste man dennoch jede Nacht aufladen. Einen ausführlichen Artikel zu den Gerüchten rund um die Apple Watch 2 hatten wir am 18. Juni veröffentlicht:
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Donnerstag, 2. Juli 2015

Rund zwei Monate vor der Präsentation des nächsten iPhones läuft die Gerüchteküche heiß und immer weitere Details zur kommenden Modellgeneration sickern durch. Einem neuen Bericht aus Korea zufolge gelang es Apple, den Fingerabdrucksensor Touch ID stark zu verbessern und vor allem sehr zu beschleunigen. Zur Erfassung des Fingerabdrucks benötige der neue Sensor rund 30 Prozent weniger Zeit.

Im alltäglichen Gebrauch werde die Verzögerung zwischen Fingerauflegen und Freischalten kaum noch auffallen. Die Zuverlässigkeit leide darunter nicht, stattdessen könne der neue Sensor sogar noch präziser arbeiten. Ebenfalls erwähnt wird die Umstellung auf Force Touch - dieses Merkmal gilt für die nächste iPhone-Generation als weitgehend sicher.

Gehäusefarbe
Beim Gehäuse wird erneut eine zusätzliche Farboption ins Spiel gebracht. Vor einigen Wochen hieß es bereits, Apple wolle ein Gehäuse in Roségold anbieten. Dem neuen Bericht zufolge verwarf Apple die Pläne aber und entschied sich stattdessen für rosa eingefärbtes Aluminium mit weißer Front. Einig sind sich die verschiedenen Gerüchtequellen aber, dass die kommende iPhone-Generation in (mindestens) vier Gehäusefarben erhältlich ist.

Weiterlesen: Kameraauflösung, Video, Speicherkapazität, RAM
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Im Mac App Store ist mit Caravelle eine Alternative zum Finder erhältlich, die auf das Konzept des Norton Commander aufbaut und mittlerweile in Version 1.2 vorliegt. (Zur App: ) Nach Auswahl des Basis-Verzeichnis können Nutzer den Split-Screen aktivieren, um sich parallel in zwei verschiedenen Ordnerstrukturen zu bewegen. Mittels der F-Tasten lassen sich verschiedene Operationen wie Öffnen, Kopieren oder Umbenennen aktivieren, allerdings erst nach einem App-Neustart auch für die zweite Seite - vermutlich ein Fehler.

Zusätzlich zu Split-Ansicht steht auch noch die Baum-Ansicht zur Verfügung, sodass mit vier Spalten auch umfangreiche Datei-Operationen möglich sind. Für Entwickler hilfreich, erlaubt Caravelle in der neuen Version auf Wunsch auch die einfache Navigation in App-Paketen und versteckten System-Bereichen. Eine weitere Option erlaubt die Auflistung aller Dateien in allen Unterverzeichnissen, sodass sich auch bei unklarer Ordnerstruktur schnell gesuchte Dateien finden lassen. Ein Suchfeld für Dateinamen dient als zusätzliche Hilfe.


Noch merkt man Caravelle an, dass es nicht ganz fertig ist. Neben kleineren Ungereimtheiten fehlen beispielsweise für Kenner noch die erweiterten Funktionen wie das gleichzeitige Umbenennen mehrere Dateien. Und auch QuickView ist leider mittels F3 noch nicht verfügbar. Dennoch legt Caravelle bereits einen vielversprechenden Start hin, zumal die App bislang noch kostenlos erhältlich ist. Mindestanforderung ist OS X 10.8 Mountain Lion.
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Seit Jahren hat Apple schon keine neuen oder zumindest umfassend aktualisierten iPod-Modelle mehr auf den Markt gebracht. iTunes 12.2 birgt aber Hinweise, dass zumindest kleinere Neuerungen anstehen. Wenn ein iPod via iTunes wiederhergestellt wird, so zeigt iTunes immer ein Bild des jeweiligen Gerätes an. In den iTunes-Ressourcen befinden sich seit Version 12.2 allerdings nun auch Bilder eines goldenen iPod nano, eines iPod touch mit dunklerem blauen Gehäuse als bisher sowie iPod shuffle mit hellerem Gehäuse in pink - Farbvarianten, die es (noch) gar nicht gibt. Entdeckungen wie diese sind meist untrügliche Anzeichen, dass in absehbarer Zeit mit einer Produktankündigung zu rechnen ist.


Weiterlesen: Über fehlende Schlaufen beim iPod touch und das Icon der Kalender-App
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Zusammen mit Apple Music können Nutzer auf Wunsch auch die iCloud-Mediathek aktivieren, welche den Katalog von Apple Music mit der in iTunes vorhandenen Musik zusammenführt. Dadurch werden alle iTunes-Titel für das Streaming synchronisiert und eine Offline-Funktion bereitgestellt, um auch ohne aktive Internet-Verbindung oder bei begrenztem Datenvolumen noch Apple Music verwenden zu können.

Doch dies birgt offenbar die Gefahr von Datenverlust. So beklagen einige Nutzer, dass vorhandene Wiedergabelisten einschließlich enthaltener Songs verschwinden. Zusätzlich werden unter Umständen auch Meta-Daten und Coverbilder geändert. Zu beachten gilt außerdem, dass von der iCloud-Mediathek geladene Titel kopiergeschützt sind, wenn diese von CD eingelesen wurden.

Dies hat zur Konsequenz, dass mit Ende der Apple-Music-Abonnements alle Songs aus der iCloud-Mediathek nicht mehr wiedergegeben werden können. Die iCloud-Mediathek eignet sich somit im Gegensatz zu iTunes Match nicht als Backup-Archiv. Selbstredend lassen sich die kopiergeschützten Titel der iCloud-Mediathek auch nicht auf CD brennen, um den Schutz wieder aufzuheben.

Weiterlesen...
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Wie aus einem Apple Support-Dokument hervorgeht, lässt sich mit iOS 8.4 die integrierte Home-Sharing-Funktion nur noch für lokales Wi-Fi-Streaming von Videos verwenden. Musik können Nutzer hingegen nicht mehr auf ihrem iPhone oder iPad für andere Apple-Geräte freigeben. Der Grund dahinter ist momentan unklar. Sowohl rechtliche als auch technische Einschränkung könnte hinter der Beschränkung stecken. Für Nutzer bedeutet dies, dass bei Aktualisierung auf iOS 8.4 nur noch Musik über Apple TV und Mac freigegebenen werden kann.

In der Beschreibung zur Beta-Version von iOS 8.4 hieß es seitens Apple, dass Home Sharing "momentan nicht verfügbar" ist. Es könnte sich also nur um eine vorübergehende Beschränkung handeln. Bis dahin müssen Nutzer gegebenenfalls die Familien-Option von Apple Music verwenden, mit der man auf sechs Geräte parallel ein Großteil des Musik-Katalogs wiedergeben kann.


Hinweis:
Nicht betroffen davon ist die AirPlay-Funktion, mit der sich aktiv auf dem iOS-Gerät Inhalte per Stream an andere Geräte senden und dort wiedergeben lassen.
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Aus Fotos zugespielter Komponenten der kommenden iPhone-Generation geht hervor, dass das iPhone 6s über einen verbesserten LTE-Chip von Qualcomm verfügen wird. Wie den Fotos des Logicboard zu entnehmen ist, verbaut Apple demnach den Qualcomm Gobi 9x35 (MDM9635M), welcher schnelles LTE Advanced mit 300 Mbps (37,5 MB pro Sekunde) über Mobilfunk verspricht. Der im iPhone 6 zum Einsatz kommende Gobi 9x25 erreicht nur LTE-Geschwindigkeit mit 150 Mbps Bandbreite. Zudem soll der neue Qualcomm-Chip weniger Strom benötigen, was der Akku-Laufzeit zugute kommen könnte.

Wie auf den Fotos zu erkennen ist, fällt das Logicboard der kommenden Generation etwas kleiner aus. Es ist recht wahrscheinlich, dass Apple dies nutzt, um den Akku und dessen Kapazität zu vergrößern. Das Gehäuse des iPhone 6s weist nämlich keine offensichtlichen Größenunterschiede zur aktuellen Generation auf. Es gibt allerdings Gerüchte, dass Apple Force Touch in das Display integriert und dadurch das Display etwas dicker ausfällt - möglicherweise zum Nachteil der Akku-Höhe.

Ob es sich beim verbauten Prozessor um einen schnelleren A9 handelt, ist leider nicht zu erkennen. Dies gilt aber als sehr wahrscheinlich, da Apple bislang mit jeder iPhone-Generation auch den Prozessor verbessert hat.

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  • Gefällt mir nicht - Apples Umsetzung ist schlechter als bei anderen Streaming-Angeboten5,7%
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