Bild zur News "Spotify auf dem iPad in neuem Schwarz-Look"Streaming-Anbieter Spotify stattete die Apps für Mac und iPhone bereits im April mit einer schwarzen Bedienoberfläche aus – nur iPad-Nutzer bekamen weiterhin eine hellere UI zu Gesicht. Heute hat der Entwickler auch das User-Interface der iPad-Version an den schwarzen Look der anderen Spotify-Apps angepasst. Ebenso erhalten iPad-Besitzer nun auch die Kategorie „Meine Musik“ in der Seitenleiste der App.

Spotify ist einer der populärsten Musikstreaming-Anbieter weltweit und kann gratis genutzt werden – dann werden allerdings auch alle 3-4 Lieder Werbespots abgespielt. Wer keine Werbung hören möchte, muss Spotify Premium für 9,99 EUR/Monat abonnieren. Im Premium-Paket gibt es obendrein eine Offline-Funktion, mit der sich Songs auf Mac, iPhone, iPad oder iPod touch speichern lassen. Spotify 1.9.0 setzt iOS 7 voraus und ist kostenlos im App Store erhältlich.

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Bild zur News "Kommt ein echtes Apple TV? - USA wollen Internet wie Kabel behandeln"In den USA hat die FCC (Federal Communications Commission) bekannt gegeben, zukünftig Internet-TV wie Kabel-TV regulieren zu wollen. Dies würde nicht nur Internet-Anbieter und Kabel-Anbieter auf eine Stufe stellen, sondern auch zur Folge haben, dass US-amerikanische TV-Sender nun sowohl über Kabel und Satellit als auch Internet ihre TV-Inhalte unter gleichen Bedingungen vertreiben müssen. Vertragsverhandlungen über klassische TV-Inhalte im Internet würden sich damit einfacher gestalten.

Genau hier beißt sich Apple seit Jahren die Zähne aus, um hochwertige TV-Inhalte für das Apple TV bereitstellen zu dürfen. Noch vor Veröffentlichung des ersten Apple TV gab es Vertragsverhandlungen, die bislang jedoch nicht zufriedenstellend abgeschlossen werden konnten. Kabelanbieter blockieren Berichten zufolge das Vorhaben und wollen nicht auf exklusive Vereinbarungen und Senderpakete verzichten. Mit der Neuregulierung hätten aber Exklusivvereinbarungen keine Auswirkungen mehr auf Online-Dienste, da das Internet als alternativer Verbreitungsweg gelten würde.

Sollte die FCC die Neuregulierung umsetzen, könnte Apple damit wieder Verhandlungen mit TV-Sendern aufnehmen, um als Internet-TV-Anbieter deren Senderinhalte auf dem Apple TV bereitzustellen. Mit etwas Verzögerung könnte sich dann dieses Vertriebsmodell auch in Europa etablieren.
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Bild zur News "Tim Cook: Ich bin stolz, schwul zu sein - Offener Brief des Apple-CEO"Tim Cook hat einen ausführlichen, offenen und sehr lesenswerten Brief verfasst, in dem er sich erstmals öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt. Darin heißt es, sein Wunsch nach Privatsphäre hielt ihn viel zu lange zurück, öffentlich darüber zu sprechen. Anderen Menschen gegenüber habe er nie ein Geheimnis aus seiner sexuellen Orientierung gemacht und bei Apple sei dies auch vielen bekannt. Er habe zwar nie in der Öffentlichkeit darüber gesprochen - es aber auch nie dementiert. Damit kein Zweifel aufkomme: Er sei stolz darauf, schwul zu sein. Im Wortlaut: "I’m proud to be gay, and I consider being gay among the greatest gifts God has given me."

Homosexuell zu sein habe ihm ein tiefes Verständnis entwickeln lassen, was es bedeute, einer Minderheit anzugehören. Dies führte dazu, mehr Empathie zu entwickeln und daher auch das Leben reicher zu machen. Bisweilen sei es hart und unbequem gewesen - verlieh ihm jedoch auch Selbstbewusstsein, dem eigenen Weg zu folgen und sich gegen Widrigkeit und Engstirnigkeit zu erheben. Dies habe ihm die Haut eines Rhinozeros verliehen - ein sehr praktisches Talent, wenn man Apple-CEO sei, so Cook.


Seitdem Cook ein Kind war, veränderte sich die Welt sehr. Amerika bewege sich hin zur Gleichstellung von Ehen und öffentliche Figuren tragen dazu bei, eine tolerantere Kultur zu entwickeln. Noch immer gebe es aber Gesetze in einzelnen Staaten, die es Unternehmen erlauben, Mitarbeiter nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu entlassen.

Sich selbst sehe Cook nicht als Aktivisten an - allerdings sehe er, wie stark er von den Opfern anderer profitiert habe. Vielleicht helfe es manch einem, dass auch der CEO von Apple schwul ist - um diejenigen zu trösten, nicht alleine zu sein, um Menschen zu inspirieren, auf ihre Gleichberechtigung zu pochen. In diesem Fall sei es auf jeden Fall ein guter Schritt, auf einen Teil seiner Privatsphäre zu verzichten.

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Cook: "Ich gebe zu, dass dies keine leichte Entscheidung war. Privatsphäre ist mir sehr wichtig und ich will weiterhin daran festhalten. Apple ist der wichtigste Teil meines Lebens und ich werde weiterhin meine komplette Zeit darin investieren, der bestmögliche CEO zu sein. Genau das ist, was Mitarbeiter, Kunden, Entwickler, Anleger und Zulieferer verdienen. Ein Mensch ist aber nicht nur durch Sexualität, ethnische Zugehörigkeit oder Geschlecht definiert. Ich bin ein Techniker, Onkel, Naturliebhaber, Fitness-Verrückter, Kind des Südens und viele andere Dinge. Ich hoffe, dass die Leute meinen Wunsch respektieren, mich auf die Sachen konzentrieren zu können, die ich am besten kann."

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Apple habe sich immer für Menschenrechte und Gleichberechtigung engagiert und sich auch vor dem Kongress für gleiche und gerechte Bezahlung ausgesprochen. In Arizona protestierte man gegen ein Gesetz, das Homosexuelle diskriminieren sollte. Weiterhin werde man für Werte kämpfen - und jeder andere CEO dieses Unternehmens würde dasselbe tun, ganz gleich welcher Rasse, welchem Geschlecht oder welcher sexuellen Orientierung er zugehörig sei.

Jeden Morgen werde Cook im Büro von zwei Bildern begrüßt, nämlich von Martin Luther King und Robert F. Kennedy (Anmerkung: Bruder von John F. Kennedy, entschiedener Gegner von Diskriminierung, ebenfalls einem Attentat zum Opfer gefallen). Dieser Essay stelle ihn zwar nicht auf dieselbe Stufe wie King und Kennedy, so Cook, aber ein Blick auf die Bilder lasse ihn wissen, dass er seinen Teil beitrage, anderen zu helfen. Zusammen pflastere man einen sonnenbeschienen Pfad hin zu Gerechtigkeit. Stein für Stein. Dies sei sein Stein.
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Bild zur News "Flipboard 3.0 mit verbessertem Design und Kontakt-Abonnements"Nach mehr als 18 Monaten Entwicklung liegt der Informations-Aggregator Flipboard für iOS in Version 3.0 zum Download bereit (Store: ). Neben dem verbesserten Design bietet die neue Version nun die Möglichkeit, andere Nutzer und deren Interessen zu abonnieren. Wie zuvor lassen sich aber auch Internet-Quellen wie beispielsweise Social Networks, Videoportale und Webseiten verfolgen.

Speziell für das iPhone steht außerdem eine neue Tab-Leiste zur Verfügung, mit der man schnell zwischen Hauptansicht, Suche, Abonnements, Benachrichtigungen sowie Profil wechseln kann. Darüber hinaus ist es auf dem iPhone leichter geworden, empfehlenswerte Artikel zu teilen. Flipboard benötigt mindestens iOS 7.0 und erfordert eine kostenlose Registrierung.

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Bild zur News "Apple verweigert Taschenrechner-Widgets in iOS 8"James Thomson staunte über Apples Reaktion. Der Entwickler der populären Taschenrechner-App PCalc hatte es gut gemeint und die neueste iOS-Version seines Programms mit Widget-Unterstützung ausgestattet; damit können iOS-8-Nutzer den Taschenrechner auch über die Mitteilungszentrale verwenden.

Apple informierte Thomson allerdings umgehend darüber, dass Taschenrechner-Widgets in der Mitteilungszentrale gegen die App-Store-Richtlinien verstoßen – ohne aber den Paragraphen zu nennen, der Taschenrechner explizit verbietet. Tatsächlich gibt es auch keine entsprechende Verbotsklausel; Apple informiert Entwickler lediglich darüber, doch bitte keine Widgets anzubieten, die komplexe oder lange Aufgaben ausführen.

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In der Mail an Thomson schreibt Apple kurz und knapp, dass Widgets keine Berechnungen durchführen dürfen. Übrigens gibt es auch kein Taschnrechner-Widget von Apple selbst – die Regel scheint also nicht nur für Dritthersteller zu gelten.

Nutzer von iOS 8 müssen also auf etwas verzichten, das in OS X Yosemite großes Lob hervorgerufen hat – ein Taschenrechner-Widget in der Mitteilungszentrale. Seit iOS 8 gewährt Apple Drittherstellern, zusätzlich zu angebotenen Apps auch Widgets mit einfachen Funktionen für die Mitteilungszentrale bereitzustellen, etwa für Wetter, TV-Programm oder Erinnerungen.

Vor einem Monat lehnte Apple bereits ein Widget ab („Launcher“), das es erlaubte, Apps oder Webseiten per Shortcut aus der Mitteilungszentrale heraus zu starten. Apple prangerte einen „Missbrauch von Widgets“ an und verzichtete auch dort auf eine Erläuterung des Grundes für die Ablehnung. Was genau erlaubt ist und was nicht werden einige Hersteller wohl auch in Zukunft nur über die Tri­al-and-Er­ror-Me­tho­de herausfinden können.
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Bild zur News "Skype 7.1 mit Yosemite-Unterstützung"Nachdem Microsoft die Kommunikationslösung Skype in der runderneuerten Version 7 vorgestellt hatte, folgt nun drei Wochen später das erste Update. In der Zwischenzeit hat Apple OS X Yosemite fertiggestellt und so reicht Microsoft mit Skype 7.1 entsprechende Optimierungen für Yosemite nach. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Abstürze bei Video-Chats und der Kontaktsuche behoben. Weitere Verbesserungen gibt es beim Gruppen-Chat, mit denen das Kopieren von Links und Verlassen von Chats vereinfacht wurde.

Skype 7.1 benötigt mindestens OS X 10.9 Mavericks und erlaubt kostenlose Audio-, Video- und Text-Chats. Darüber hinaus bietet Skype weltweite Anbindung ans Telefonnetz, eignet sich also auch für Internet-Telefonie. Allerdings sind Gespräche ins Telefonnetz kostenpflichtig. Mit dem optionalen Abonnement "SkypeIn" erhält man sogar eine reguläre Telefonnummer.

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Bild zur News "Microsoft stellt Band und Health für iOS, Android und Windows vor"Seit Monaten ist bekannt, dass Microsoft ein Produkt für das Handgelenk vorstellen will. Dies ist jetzt in Form des "Microsoft Band" geschehen. Das Armband soll ab morgen für 199 Dollar in den Handel kommen und sowohl Fitness-Daten erfassen als auch weitere Funktionen einer Smartwatch übernehmen. 10 Sensoren ermitteln medizinische Daten, Sonneneinstrahlung und Hautreaktion zählen ebenfalls dazu.

Das Microsoft Band erfasst auch Schlafdaten, daher stehen dem Nutzer Auswertungen zur Verfügung, wie beispielsweise bevorstehende wichtige Termine die Nachtruhe beeinflussen. Wer möchte, kann zudem Benachrichtigungen vom Smartphone einblenden. Mit einer Akkulaufzeit von 48 Stunden muss Microsofts intelligentes Armband übrigens nicht jede Nacht geladen werden.

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Microsoft rief auch einen neuen Dienst namens "Microsoft Health" ins Leben, der Daten des Microsoft Band oder auch anderen Fitness-Geräten speichert. Kompatibel ist der Dienst zu iOS, Android und Windows Phone, bei letzterem integriert Microsoft zudem die neue Sprachsteuerung "Cortana". Da Microsoft Apps für alle Plattformen anbieten wird, unterscheidet man sich von Apples und Samsungs Ansatz, der auf Plattformbindung setzt.
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Bild zur News "Samsungs Marktanteil geht deutlich zurück - Xiaomi auf Erfolgskurs"Samsung ist zwar weiterhin der weltgrößte Anbieter von Smartphones und konnte im abgelaufenen Quartal 78,1 Millionen Geräte verkaufen, dies entspricht jedoch bei den Stückzahlen und besonders beim weltweiten Marktanteil einem deutlichen Rückgang. Dieser lag im Vorjahr noch bei 32,5 Prozent - knapp 8 Millionen verkaufte Geräte weniger reduzierten den Wert auf nur noch 23,8 Prozent. Apple verlor zwar ebenfalls Marktanteil (von 12,9 auf 12,0 Prozent), konnte aber wenigstens die abgesetzten Stückzahlen um 15 Prozent auf über 39 Millionen Geräte steigern.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich Xiaomi, Lenovo und LG mit 5,3, 5,2 und 5,1 Prozent Marktanteil. Xiaomis Verkaufszahlen gingen um 211 Prozent nach oben, Lenovo legte um 38 Prozent zu, LG um knapp 40 Prozent. Auf sämtliche andere Smartphone-Anbieter entfallen insgesamt 48,6 Prozent Anteil bei 159 Millionen abgesetzten Geräten. Der gesamte Markt wuchs um 25,2 Prozent auf 327 Millionen Geräte. Damit griffen im abgelaufenen Quartal vermehrt Kunden zu den Produkten anderer Anbieter als Samsung und Apple, die innerhalb eines Jahres von 45,4 auf knapp 36 Prozent sanken.
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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bild zur News "Apple-Pay-Konkurrent CurrentC gehackt"Auf dem Markt für mobile Zahlungsarten deutet sich momentan das Duell zwischen Apple Pay, Google Wallet und dem System CurrentC an. Unter anderem Walmart, Best Buy und Target stellen sich beispielsweise hinter das System CurrentC, mit dem auch Kundendaten gespeichert sowie bestehende Bonusprogramme eingebunden werden können. Apple Pay hingegen ist bei den ersten Anbietern trotz technischer Kompatibilität blockiert - wohl auch deswegen, da Apple Pay keine Kundendaten übermittelt.

Das erst seit wenigen Tagen verfügbare Zahlungssystem von Apple kam in den ersten 72 Stunden auf über eine Million Aktivierungen, wie Tim Cook gestern stolz bekannt gab. Im Wettrennen um das führende mobile Zahlungssystem könnte Apple Pay jetzt einen entscheidenden Vorteil errungen haben: CurrentC wurde erfolgreich gehackt und Mail-Adressen von Kunden ließen sich erbeuten.

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Damit setzten die Hacker anscheinend genau an dem Punkt an, den Apple mit Apple Pay anders machen möchte, nämlich den (fehlenden) Zugriff auf Kundendaten. In der noch frühen Phase der Markteinführung von CurrentC ist die dadurch resultierende, schlechte Presse ein schwerer Rückschlag. Der offizielle Start soll im kommenden Jahr erfolgen, momentan befindet sich CurrentC in der öffentlichen Testphase. Apples Konkurrent kann bis dahin sicherlich die Probleme beseitigen, allerdings verlief der Start auch holpriger, als es bei Apple Pay der Fall ist. Wann letzteres auch in Europa erscheint, ist übrigens weiterhin nicht bekannt.
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Bild zur News "Lufthansa unterstützt iBeacons"Nach easyJet unterstützt nun auch Lufthansa die mit iOS 7 integrierte iBeacons-Technologie, um Zusatzinformationen für einen leichteren Check-in bereitzustellen. Gegenüber Medienvertretern erklärte ein Pressesprecher, dass man die iBeacons zunächst am Frankfurter Flughafen installiert hat. Um mit den iBeacons etwas anfangen zu können, müssen Kunden die neue Lufthansa-App in Version 4.0 verwenden (Store: ).

Die neue Version enthält neben der iBeacon-Unterstützung auch ein überarbeitetes Design im Stil von iOS 7 und 8. Die App erlaubt neben dem Abruf von Fluginformationen auch die Buchung von Flügen, Hinterlegung von Einreisedaten für die USA sowie den Zugriff auf die Passbook-Bordkarte. Die kostenlose Lufthansa-App benötigt mindestens iOS 7 und ist sowohl für iPhone als auch iPad optimiert.

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Bild zur News "Neues Microsoft Office für Mac im nächsten Jahr?"Alles deutet auf eine neue Version von Microsoft Office für Mac hin – allerdings erst im Laufe des nächsten Jahres. Nachdem das Office-Paket seit März auch als iPad-Version erhältlich ist, forciert Microsoft laut einem Bericht jetzt auch den Nachfolger für das mittlerweile in die Jahre gekommene Microsoft Office 2011 für Mac. Eine angebliche Microsoft-Präsentation zeige detailliert, wo Microsoft beim nächsten Office-Paket für den Mac ansetzen will: Modernisierung, Outlook für Unternehmen sowie Verbindung von Programmen und Cloud.

Alle Apps sollen neu-designte Benutzeroberfläche inklusive Unterstützung von Retina-Displays bieten, die sich an Office für Windows orientiere; die von Windows bekannten Ribbon-Menüs werden wohl Bestandteil der zukünftigen Mac-Versionen von Word, PowerPoint und Excel. Zudem gebe es in Word, PowerPoint und Excel eine Schnellzugriff-Toolbar, die das Finden von häufig genutzte Funktionen schnell und einfach mache.

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weiterlesen: Verbesserungen bei Word, PowerPoint, Excel und Outlook
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Bild zur News "iPhone 6 verhilft iOS zu steigenden Marktanteilen"79,2 Prozent der verkauften Smartphones in Deutschland laufen mit Android, nur 11,8 Prozent mit iOS. Allerdings stellt dieser Wert für Apple dennoch eine gute Nachricht dar: Im Jahresvergleich legte Apple um 1,1 Prozentpunkte zu. Dieser Trend lässt sich auch in anderen europäischen Ländern beobachten. In Großbritannien verbessert sich Apple um 1,7 Prozentpunkte auf 31 Prozent (Android liegt nut bei 58,2 Prozent), in Spanien beträgt das Plus 1,5 Prozentpunkte auf insgesamt 6,3 Prozent.

Legt man die Werte von Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland zusammen, so gewann iOS 1,5 Prozent hinzu und wuchs damit etwas schneller als Android (+1,4 Prozent). Windows Phone hingegen musste 0,3 Prozentpunkte abgeben und kommt nur noch auf 9,2 Prozent. Die Zahlen stammen von Kantar Worldpanel ComTech.

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Bild zur News "Facebook mit 90 Prozent mehr Gewinn – WhatsApp macht Verluste"Facebooks Schlüssel zum dauerhaften Erfolg ist Werbung auf Mobilgeräten. Da die Mobil-Apps des Sozialen Netzwerks immer mehr Werbeeinnahmen generieren, lag der Gewinn im dritten Quartal 2014 mit 806 Millionen US-Dollar so hoch wie noch nie und fast doppelt so hoch wie im gleichen Vorjahrsquartal (425 Millionen US-Dollar). Der Umsatz von 3,2 Milliarden US-Dollar (2,96 Milliarden davon Werbeeinnahmen) und 1,35 Milliarden registrierte User (wovon 1,12 Milliarden Facebook auch mobil nutzen) bedeuten ebenfalls einen neuen Rekord für den Internet-Riesen.

Damit übertraf Facebook-CEO Mark Zuckerberg die Erwartungen der Analysten sowie Investoren und konnte sich über ein „gutes Quartal mit starken Ergebnissen“ freuen. Alles eitel Sonnenschein also beim weltweit meistgenutzten Sozialen Netzwerk? Nicht ganz. Nach der Verkündung der Quartalsergebnisse ließ eine Aussage von Facebooks Finanzchef Dave Wehner die Aktie kurzzeitig um 10 Prozent abstürzen. Werner kündigte an, dass Facebook im nächsten Jahr 55 - 70 Prozent mehr Geld investieren wolle.

Finanzexperte Richard Greenfield zeigte sich besorgt: „Ein Ausblick auf geplante Ausgaben zu geben, ohne aber gleichzeitig auch auf die erwartete Umsatzentwicklung einzugehen, ist frustrierend und könnte Anleger verschrecken. Die Multi-Milliardenfrage für nächstes Jahr wird sein: Wie stark ist das Umsatzwachstum 2015?“ Wehners Einschätzung für das vierte Quartal 2014 sorgte ebenfalls nicht gerade für Begeisterung; das Umsatzwachstum falle mit 40 - 47 Prozent geringer aus als im entsprechenden Vorjahresquartal (59 Prozent).

Facebook möchte insbesondere in WhatsApp, Oculus und andere Produkte investieren, die bisher noch keinen Gewinn generierten. Das Chat-Programm WhatsApp, welches Facebook im Februar für über 19 Milliarden US-Dollar kaufte, hat 2012 und 2013 Verluste eingefahren (insgesamt 192,8 Millionen US-Dollar) und dem Konzern um Mark Zuckerberg bisher noch keine Einnahmen beschert. Es bleibt abzuwarten, wie Facebook die bislang werbefreie Chat-App lukrativ machen kann; die geringe Jahresgebühr von 0,89 EUR pro Nutzer dürfte jedenfalls nicht ausreichen, um die App zum Umsatzbringer werden zu lassen.

Zuckerberg nannte die Steigerung der Nutzerzahlen als vorrangiges Ziel für alle Facebook-eigenen Dienste: „Für uns wird ein Produkt erst dann richtig interessant, wenn es etwa eine Milliarde Menschen verwenden.“ Vorher sei Facebook nicht in Zugzwang, Geld mit den entsprechenden Produkten zu erwirtschaften. WhatsApp nutzen momentan etwa 600 Millionen User weltweit.

Die Facebook-Aktie hat sich inzwischen wieder vom kurzzeitigen Absturz erholt und liegt bei 80,77 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat der Wert der Aktie um fast 50 Prozent zugelegt.
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Bild zur News "Apple-VP entschuldigt sich für iOS-Bug und spricht über Apple Watch"„Es war nicht die Software selbst, sondern die Art, wie sie verteilt wurde. Es tut uns sehr leid.“ So Apples Chef für iPhone-Marketing Greg Joswiak in einem Interview mit Walt Mossberg und Ina Fried von re/code. Der Fehler im ersten Update für iOS 8 (8.0.1) führte vor einigen Wochen dazu, dass viele Nutzer von iPhone 6 und 6 Plus mit Ausfällen der Mobilfunkverbindung und des Fingerabdrucksensors Touch ID zu kämpfen hatten. Apple zog das fehlerhafte Update einige Stunden nach der Veröffentlichung wieder zurück und gab einige Tage später das fehlerbereinigte iOS 8.0.2 frei.

Auf die Frage, ob es ihn störe, dass in einigen Jahren vielleicht 19 von 20 Smartphones mit Googles Betriebssystem Android laufen und das iPhone weiter an Marktanteil einbüßt, erläuterte Joswiak Apples Verkaufsstrategie: „Einer der Fehler, den Apple in den 1990er-Jahren machte, war billige Produkte anzubieten, um einen höheren Marktanteil zu erreichen – anstatt sich auf eine bessere Nutzererfahrung zu konzentrieren.“ Joswiak betonte, man mache so einen Fehler höchstens einmal im Leben, nicht zweimal. Apple mache bei dem Rennen um den höchsten Marktanteil nicht mit – stattdessen setze das Unternehmen aus Cupertino immer auf die beste Nutzererfahrung und könne daher keinen 200-Dollar-Mac oder ähnliches anbieten.

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Auf die Apple Watch angesprochen zeigte sich Joswiak erfreut über die bisherigen Reaktionen. Die „revolutionäre“ Armbanduhr vereine so unterschiedliche Bereiche wie Gesundheit, Fitness und Mode in nur einem Gerät und biete wegen der quadratischen Displayform einen Vorteil zu Konkurrenten wie Motorola Moto 360 mit rundem Display. Der iPhone-Marketing-Chef erklärte die quadratische Form der Oberfläche damit, dass sich darauf besser lesen lasse als auf einem runden User-Interface.

Mossberg fragte zudem nach der großen Preisspanne der Apple Watch und wer die Zielgruppe sei, worauf Joswiak erwiderte mit einer Gegenfrage: „Für wen ist sie nicht geeignet?“ Natürlich könne sich nicht jeder das Luxusmodell in Gold leisten, aber dafür gebe es ja die günstigeren Varianten. Essentiell für Modeprodukte wie die Apple Watch sei, dass der Kunde zwischen verschiedenen Modellen wählen kann: „Niemand möchte in einen Raum kommen, wo alle identische Uhren tragen oder die gleiche Kleidung anhaben.“
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Bild zur News "Nike+ Running mit HealthKit-Anbindung"Sportartikel-Hersteller Nike hat die Jogging-App "Nike+ Running" in Version 4.6 veröffentlicht, die nun das in iOS 8 integrierte HealthKit unterstützt (Store: ). Fitnessdaten werden dadurch zentral in der Health-App von iOS 8 erfasst, sodass Nutzer einen vollständigen Überblick erhalten. Zugleich kann die App dank HealthKit auch Daten von kompatiblen Bluetooth-Geräten wie Pulsmesser in den aktuellen Lauf einbinden, sodass detailliertere Informationen als bislang möglich sind.

Weitere Verbesserungen der neuen Version betreffen den Startbildschirm und die neue Schnellstart-Funktion. So kann die App auf dem Startbildschirm nun eine genauere Steigung anzeigen, vorausgesetzt man verwendet ein iPhone 6. Bei älteren Geräten sind die Werte mangels geeignetem Sensor ungenau. Mit der neuen Schnellstart-Funktion lässt sich durch langes Drücken auf "Lauf starten" unmittelbar das Training erfassen. Passende Musik lässt sich bei Bedarf per Wischgeste einstellen. "Nike+ Running" setzt mindestens iOS 7.0 voraus und ist kostenlos. Für den vollen Funktionsumfang ist eine Registrierung beim Online-Dienst von Nike+ erforderlich.

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