Die Vorbereitung für Apples Event am 9. März laufen auf Hochtouren. So wie schon bei der Präsentation der Apple Watch vor einem knappen halben Jahr errichtet Apple auch diesmal wieder ein zusätzliches Bauwerk. Dieses grenzt direkt an das Yerba Buena Center of the Arts, wo Apples Präsentation stattfindet. Rund um den Aufbau patrouillieren zahlreiche Sicherheitskräfte, die den Bereich abschirmen sollen.

Anders als das Flint Center stünden im Yerba Center Räumlichkeiten zum Ausstellen von Produkten zur Verfügung, offensichtlich reicht Apple der Platz aber dennoch nicht aus, weswegen man erneut zusätzliche Anbauten vornimmt. Im Inneren werden sich wahrscheinlich wieder lange Tische mit verschiedenen Editionen der Apple Watch befinden. Insgesamt fallen die zusätzlichen Ausstellungsflächen diesmal aber erheblich kleiner aus, als es beim September-Event der Fall war - momentan erinnert die Baustelle eher noch an ein Partyzelt.

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Immer das selbe Prozedere: Am Anfang des Jahres stellen die großen TV-Geräte-Hersteller (Samsung, Philips, Sony, LG, Panasonic…) ihre neueste Produktgeneration vor, die im Laufe des Jahres in den Handel kommt. Manchmal werden dann noch technisch besonders aufwendige Geräte zur IFA im Spätsommer nachgereicht. Kaum sind die letzten Nachzügler im Handel, ist auch schon wieder ein neues Jahr angebrochen und das Spielchen geht von vorne los.

Auch wenn sie immer ausgefeilter werden: TV-Geräte haben inzwischen auf mich den Reiz von Kompaktkameras, bei denen es lange Zeit ähnlich zuging: Jedes Jahr ein Sack voller neuer Modelle mit ein paar neuen Features – mal mehr, meistens weniger sinnvoll. Der Verbraucher kann warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, aber egal wann er zuschlägt, er wird stets ein Produkt kaufen, dass schon nach einem halben bis einem Jahr zum alten Eisen gehört. Zumindest geht es mir so. Seit meinem letzten TV-Kauf, einem Plasma von Pioneer (die inzwischen aus dem Rennen sind) vor ca. 8 Jahren, warte ich auf den richtigen Moment zum Umstieg auf die neueste Technik. Dabei ist es beinahe schon egal, für welches Gerät man sich entscheidet. Ein gutes Bild machen sie fast alle und an Features mangelt es selbst Einsteigergeräten kaum.


Diese Woche präsentierten Panasonic und Samsung ihre TV-Produktgeneration 2015, die ich Ihnen zusammengefasst heute vorstelle. Ich bin noch nicht sicher, ob ich auch die Neuheiten der anderen Hersteller in der Rewind berücksichtigen werde, sobald sie verkündet wurden. Zumindest wohl nicht in vollem Umfang, weil das – wie jahrelang bei den Kompaktkameras zu beobachten war – einfach zu beliebig und zu unübersichtlich wird. Der richtige Zeitpunkt für einen Neukauf ist wahrscheinlich dann, wenn die alte Glotze den Geist aufgibt.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Sony: Vier neue Bluetooth-Kopfhörer
  • G-Technology: 2-Bay RAID mit USB 3.0 und Thunderbolt
  • Philips/MMD: 34" QHD-Monitor Extra-Breit (Shop: )
  • Panasonic: Zwei neue Objektive für Micro Four Thirds
  • Panasonic TV-Lineup 2015 in der Übersicht
  • Samsungs neue Fernseher für 2015
  • PURE Digitalradio: Es muss nicht immer Retro sein (Shop: )

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Samstag, 28. Februar 2015

Seit Monaten wird Tim Cook nicht müde, für mehr Datenschutz und Privatsphäre zu werben - dies im Zeichen von Diskussionen, ob Unternehmen nicht sogar dazu verpflichtet werden sollten, Hintürchen für Geheimdienste einzurichten. Laut Cook verstehen viele Anwender die Konsequenzen gar nicht, wenn zu viele Daten mit anderen geteilt werden - eines Tages werden sie es aber einsehen. Argumente von staatlicher Stelle, dass man nur mit weniger Datenschutz gegen Kriminalismus und Terrorismus bekämpfen könne, weist er entscheiden zurück.

Niemand sollte akzeptieren, dass eine Regierung oder auch ein Unternehmen Zugriff auf private Daten habe. Privatsphäre sei ein grundlegendes Menschenrecht, jeder habe ein Recht darauf. Cook: "Wir dürfen nicht aufgeben. Wir sollten nicht denjenigen nachgeben, die keinerlei Ahnung von den Details haben und nur Ängste schüren".

Terrorismus sei eine fürchterliche Sache - keine Lösung im Kampf dagegen sei jedoch, die Privatsphäre des Einzelnen empfindlich einzuschränken. Sollte wirkungsvolle Vollverschlüsselung tatsächlich abgeschafft werden, dann finde auch unweigerlich Zugriff auf persönliche Daten statt. Terroristen wissen jedoch meist, was sie tun und können ihre Kommunikation selbst verschlüsseln, ganz ohne Mithilfe eines Großunternehmens.

Cook: "Terrorristen werden verschlüsseln, sie wissen was sie tun. Wenn wir hingegen nicht mehr verschlüsseln, so hat das in erster Linie Auswirkungen auf die guten Menschen - und 99,999999 Prozent der Menschen sind gut." Cook wiederholt zudem, dass Kunden für Apple keine Produkte darstellen, man nicht an persönlichen Daten interessiert sei, weil man diese auch nicht weitergebe oder verkaufe. Apple könnte extrem viel Geld mit jenen Daten verdienen - ein solches Vorgehen widerspreche aber den eigenen Grundsätzen und man lehne es entschieden ab. Dies sei eine der Grundüberzeugungen Apples.

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Justizministeriums: Apple könnte Schuld am Tod eines Kindes tragen:
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Einleitung: Samsung SSD T1

Kompakt
MarkeSamsung
BezeichnungSSD T1
ArtUSB 3.0 SSD
Empf. Preis (€)ca. 580 (1 TB)
Verfügbarkeitsofort
Langsam, gaaanz langsam, aber unaufhaltsam nähern wir uns dem Punkt, an dem auch der letzte weit verbreitete digitale Massenspeicher mit mechanischen Bauteilen – die Festplatte – aus unserem Leben verschwindet. Zwar bieten Festplatten mit ihren rotierenden Metallscheiben-Stapeln und den wild hin und her zuckenden Schreib-/Lese-Köpfen nach wie vor das beste Preis-pro-GB-Verhältnis, aber wir sind inzwischen an einem Grenzpunkt angekommen. Speichermedien ganz ohne bewegliche Teile wie die Solid State Disk, kurz SSD genannt, bieten inzwischen für viele Anwender ausreichend Platz und sind erschwinglich genug, um die Abschaffung der Festplatte in Betracht zu ziehen.

Apple geht diesen Weg seit geraumer Zeit sehr konsequent und verkauft schon seit ein paar Jahren seine MacBooks nur noch mit SSD und selbst der neue Mac Pro ist ausschließlich mit einer Solid State Disk als internem Massenspeicher erhältlich. Meiner Meinung nach ist das nur gut so, denn so werden die rauschenden und klackernden Speicherdinosaurier ganz schmerzlos und unauffällig in Altersruhestand versetzt. Wie gesagt: gaaanz langsam!


Einer der interessantesten Neuzugänge auf dem Gebiet externer SSDs kommt von Samsung und nennt sich kurz und knapp T1 (Samsung Produktseite). Diese wie eine externe USB-Festplatte nutzbare SSD ist mit 250 GB, 500 GB und 1 TB Speicherplatz erhältlich. Dem Preisvergleich mit kapazitätsgleichen Festplatten kann die T1 noch nicht standhalten, aber dafür bietet sie andere Qualitäten. – Und bringt uns einen großen Schritt weiter in eine Speicherzukunft ohne mechanische Anachronismen.

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Freitag, 27. Februar 2015

Es wurde allgemein angenommen, dass iOS 8.2 kurz vor dem Verkaufsstart der Apple Watch erscheinen soll - also irgendwann im April. Einem neuen Bericht zufolge steht die Veröffentlichung aber unmittelbar bevor. Laut Boy Genius Report plant Apple, das Update in der kommenden Woche für alle Nutzer freizugeben. iOS 8.2 dient in erster Linie der Vorbereitung auf die Apple Watch und ist erforderlich, um die Smartwatch vom iPhone aus zu steuern und mit Daten zu füttern.

Auch iOS 8.3 ist angeblich nicht mehr weit entfernt - zwei Entwicklerversionen sind bereits erschienen, zwei weitere sollen noch folgen. iOS 8.3 erscheint daher wohl nur wenige Wochen nach iOS 8.2 - möglicherweise also zeitgleich mit der Apple Watch. Im Gegensatz zu iOS 8.2 enthält iOS 8.3 zahlreiche sichtbare Verbesserungen, darunter Unterstützung für kabelloses CarPlay, neue Emojis, verbesserten Google-Login, Vorbereitungen für Apple Pay in China, eine überarbeitete Siri-Stimme im Englischen sowie 14 neue Sprachen.
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Apple hat der Karten-App einige neue Funktionen spendiert. Grundsätzlich ist es jetzt möglich, Gebäude animiert darzustellen – bisher wird dieses Feature aber nur bei der Karte Londons verwendet. Dort kann der Nutzer in der Flyover-Ansicht sehen, wie sich das 135-Metter-Riesenrad „London Eye“ (auch bekannt als "Millennium Wheel“) dreht. Durch das permanente Drehen dürfte es für Fahrgäste allerdings etwas schwierig werden, in das größte Riesenrad Europas einzusteigen.

Außerdem zeigt die Turmuhr des Elizabeth Towers, besser bekannt als Big Ben, immer die aktuelle Vorort-Zeit an (Greenwich Mean Time, GMT). Amerikanische und kanadische User können in ihren Heimatländern zudem von erweiterten Datenquellen profitieren - GasBuddy zeigt aktuelle Benzin- und Dieselpreise einzelner Tankstellen an, GreatSchools kümmert sich um Informationen rund um Schulen. Es bleibt spannend, welche Gebäude als nächstes animiert werden und welche weiteren Daten Apple bald auch hierzulande zur Verfügung stellen wird.

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Der schwedische Mobilfunk-Pionier Ericsson macht Ernst. Wegen eines Patenstreits mit Apple fordert das Unternehmen die Internationale Handelskommission der USA dazu auf, einen iPhone-Verkaufsstopp in den Vereinigten Staaten zu erwirken. Insgesamt geht es um 41 Ericsson-eigene Patente – unter anderem aus den Bereichen LTE, Chipdesign und Benutzeroberfläche.

Apple zahlte die geforderten Lizenzgebühren noch bis Mitte Januar 2015 regelmäßig an Ericsson. Als das Lizenzabkommen vor eineinhalb Monaten schließlich auslief und eigentlich erneuert werden sollte, kam es zum Streit zwischen Apple und Ericsson – worauf beide Unternehmen sich gegenseitig verklagten. Das Gericht muss nun entscheiden, ob die vom schwedischen Kommunikationsunternehmen geforderten Gebühren fair und angemessen sind.

Zudem stellt Apple grundsätzlich in Frage, dass es sich bei den betroffenen LTE-Patenten um essenzielle Patente (Standard-Essential Patent) handelt – daher seien diese für Apple auch nicht gebührenpflichtig. Essenzielle Patente sind solche, die zur Benutzung einer bestimmten Technologie vonnöten sind. Falls das Gericht die besagten Patente wider Erwarten doch als essenziell einstufe, möchte Apple zumindest eine faire Nutzungsgebühr durchsetzen.

Laut Apple nutzt Ericsson lediglich Lizenz-Praktiken aus und beute Patente aus, um von topaktuellen Apple-Innovationen zu profitieren. Der Preis von heutigen Smart-Devices werde vor allem durch Design, Betriebsystem und Touch-Fähigkeiten bestimmt.

Ericsson berechnet die Lizenzgebühren als Prozentsatz des Kaufpreises von Mobilgeräten wie iPhone oder iPad, wohingegen Apple jetzt vor Gericht darum kämpft, Lizenzabgaben nur anhand des Prozessorwertes entrichten zu müssen, welcher zum Beispiel die LTE-Technik enthält. Abgaben pro iDevice kommen Apple wesentlich teurer zu stehen als Lizenzgebühren, die sich prozentual am vergleichsweise geringen Prozessorpreis orientieren. Apple hatte mit Ericsson seit 2008 ein Lizenzabkommen, welches viele der betroffenen Patente abdeckte.
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Überraschend ist im deutschsprachigen Apple TV ein neuer Kanal aufgetaucht, mit dem man wohl keiner gerechnet hat. ABC News lässt sich seit kurzem via Apple TV anschauen - vollständig auf Englisch. Ob es sich um einen Fehler handelt oder ABC News bewusst auch in Deutschland verfügbar ist, lässt sich schwer einschätzen. Im Menü sind keine rechtlichen Hinweise zu den Nutzungsbedingungen und dem Datenschutz hinterlegt. Stattdessen wird auf die US-Webseite von ABC News verwiesen.

Möglicherweise handelt es sich um Vorbereitungen für ein lokalisiertes Angebot auf Deutsch. Momentan findet man aber nur das US-Angebot mit aktueller Berichterstattung, Sendungen und Archiv vor. ABC News gehört wie der Disney Channel zur Disney-ABC Group, welche erst im vergangenen Jahr den Disney Channel in einer runderneuerten deutschsprachigen Auflage im Free TV und Internet veröffentlicht hatte.
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Das Wochenende naht und so auch die Zusammenfassung der App-Sonderangebote für iPhone, iPad und Mac. Dieses Mal herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ernsthaften Anwendungen und Spielen. Hervorzuheben sind unter anderem die kostenlose Notizverwaltung Remembers, das tschechische Adventure Botanicula sowie das preisreduzierte Duet Display, bei dem iPhone und iPad zum touch-fähigen Zweitdisplay für OS X werden. Nachfolgend alle zwölf Angebote im Überblick:

Mac App Store


DwellClick — 1,99 € statt 9,99 €
Seit 30 Jahren sind Maus und Trackpad die bevorzugten Steuerungssysteme am Mac. Wenn man aber viel Klicken muss oder damit grundsätzlich Probleme hat, kann dies zur Qual werden. DwellClick sorgt hier für Abhilfe und erlaubt Maus-Klicks per Bewegungsgesten. Zusätzlich gibt es auch Modi für Bedienungshilfen. (OS X 10.6.6+)


HaTTiP — gratis statt 19,99 €
Bei großen Web-Projekten reicht die Entwicklung von HTML und JavaScript nicht aus - auch der HTTP-Server muss aufgebaut werden. Stößt man hierbei auf spezielle HTTP-Probleme, lassen sich diese mit HaTTiP untersuchen. Auch komplexere Testszenarien sind dank Script-Unterstützung möglich. (OS X 10.10+)


Remembers — gratis statt 9,99 €
Notizsysteme gibt es viele, doch führen sie aufgrund komplexer Strukturen oft zu Unterbrechungen des Arbeitsflusses. Remembers will dies mit einer am Display-Rand verschwindende Notizliste besser machen. So lassen sich aus jeder App heraus mit nur einem Klick neue Notizen erstellen und mit einem Doppelklick wieder entfernen. (OS X 10.7+)


Transistor — 9,99 € statt 19,99 €
In diesem Rollenspiel begibt man sich als Sängerin Red in die Science-Fiction-Stadt Cloudbank. Hier verliert Red durch ein mysteriöses Ereignis ihre Stimme an das Schwert "Transistor". Damit noch nicht genug, wird sie auch noch von Truppen der "Camerata" verfolgt, die auf der Suche nach dem Schwert sind. (OS X 10.7.5+)

Weiterlesen: Sonderangebote für iPhone und iPad
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Apple repariert seit heute nicht nur das MacBook Pro des Modelljahres 2011 kostenlos, wenn der Grafikchip defekt ist und es zu Bildstörungen kommt, auch Geräte der Jahre 2012 und 2013 sind Bestandteil des Programms. Die von Apple als "MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme" bezeichnete Maßnahme muss nicht zwingend bei Apple durchgeführt werden, auch autorisierte Service-Provider führen die Reparatur fortan kostenlos durch.

Die Aktion läuft bis zum 27. Februar 2016 - oder drei Jahre nach dem ursprünglichem Verkaufsdatum, je nachdem welcher Abdeckungszeitraum länger ist.

Hat man den seit rund eineinhalb Jahren immer häufiger auftretenden Fehler selber beseitigen lassen, die Reparaturkosten liegen im Durchschnitt bei rund 600 Euro, so gibt es von Apple Geld zurück. Apple will betroffene Kunden kontaktieren - erhält man kein Schreiben von Apple, solle man sich bitte selbst an den Support wenden, wie es in der Programmbeschreibung heißt. Eine etwas detailliertere Beschreibung des Reparaturprogramms hatten wir unter diesem Link zusammengestellt:

Betroffene Modelle
MacBook Pro (15 Zoll, Frühjahr 2011)
MacBook Pro (15 Zoll, Ende 2011)
MacBook Pro (Retina, 15 Zoll, Mitte 2012)
MacBook Pro (17 Zoll, Frühjahr 2011)
MacBook Pro (17 Zoll, Ende 2011)
MacBook Pro (Retina, 15 Zoll, Anfang 2013)
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Apple gehört zwar zu den bekanntesten Unternehmen der Welt – aber auch zu den verschwiegensten, wenn es um Interna geht. App-Designer Luis Abreu gibt jetzt einen raren Einblick in den gewöhnlich gut vor Blicken der Öffentlichkeit geschützten Unternehmensalltag Apples. Abreu schildert in seinem Blog die Strapazen, welche Bewerber für einen Job bei Apple hinter sich bringen müssen.

Apple wurde auf den App-Designer aufmerksam, als dieser aus über 17-Stunden an Videomaterial der WWDC-2014-Sessions für Entwickler alle Informationen bezüglich Privatsphäre und Sicherheit zusammentrug und als Artikel veröffentlichte. Auf die E-Mail eines Apple-Anwerbers, ob Abreu daran interessiert sei, beim Team für Entwickler-Publikationen mitzuarbeiten, antwortete der App-Designer begeistert: „Natürlich!“ Zu diesem Zeitpunkt war sich Abreu noch nicht bewusst, auf welchen Bewerbungsmarathon er sich damit einließ.

Weiterlesen: Screening Calls, FaceTime-Konferenzen und Reise nach Cupertino
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Google und Apple liefern sich seit Jahren ein spannendes Duell auf dem Markt für Mobilgeräte. Sowohl Android als auch iOS versuchen mit immer neuen Features, Kunden zu gewinnen und halten. Googles Chef für Android, Chrome und Google Apps, Sundar Pichai, hat sich jetzt in einem Interview zu iPhone 6 und 6 Plus sowie Googles Suchmaschinen-Zukunft unter iOS geäußert.

Auf die Möglichkeit angesprochen, dass Apple in Zukunft vielleicht Yahoo Search oder Microsofts Bing statt Google als Standardsuchmaschine in Safari anbieten wird, zeigt sich Pichai unbeirrt: „Es gibt Bereiche, in denen wir schon immer mit Apple zusammengearbeitet haben. Auch bei der Suche pflegen wir eine lange Partnerschaft. Die wichtigste Frage für Google bei Suchmaschinen muss sein: ‚Bauen wir etwas, das Nutzer brauchen?‘“ Solange Google weiterhin etwas anbiete, das der Nutzer brauche und einen hohen Wert habe, gebe es für die Suche-Integration in iOS nichts zu befürchten, so der Android-Chef.

Der riesige Erfolg von iPhone 6 sowie 6 Plus und die gleichzeitig enttäuschenden Verkaufszahlen von Android-Flagships wie dem Samsung Galaxy S5 verunsichern Pichai ebenfalls nicht: „Wir haben erwartet, dass die neuen iPhones ein großer Erfolg werden. Aber trotzdem gibt es eine hohe Loyalität von Android-Nutzern zu unserem Mobil-Betriebsystem – auch im High-End-Markt. Da ist nichts, worüber ich mir Sorgen machen muss. Uns allen (Apple und Google) geht es gut."
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Am übernächsten Montag gibt Apple höchstwahrscheinlich die noch ausstehenden Informationen zur Apple Watch bekannt - also genauen Veröffentlichungstermin und Preisgestaltung. MacRumors will in Erfahrung gebracht haben, dass der Verkaufsstart früher als gedacht erfolgt. Heißt "im April" bei Apple meist, dass der spätestmögliche Tag im Monat zu erwarten ist, so sehe es bei der Apple Watch anders aus.

Momentan plane Apple, die Smartwatch bereits Anfang des Monats auf den Markt zu bringen - und zwar in der Woche vom 6. bis zum 10. April. Zwischen Medien-Event und Verkaufsstart läge dann ziemlich genau ein Monat. Spannend bleibt, ob die Apple Watch vorerst nur in den USA oder bereits in weiteren Ländern verfügbar sein wird. Ganz neue Produktkategorien brachte Apple in der Vergangenheit zunächst nur auf dem heimischen Markt in die Regale - sowohl beim iPhone als auch beim iPad mussten Kunden außerhalb der USA länger warten.
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Mit einer Rekordzahlung von 25 Millionen US-Dollar konnte sich der Internet-Riese Google die neue TLD-Endung ".app" sichern. Im Vergleich dazu erscheinen 6,7 Millionen für ".tech" oder 4,5 Millionen für ".buy" wie Schnäppchen. Vorausgegangen war ein Bieterwettstreit mit anderen Unternehmen, der am Ende zu der ungewöhnlich hohen Summe führte. Die US-Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) wird nun die Kontrolle über die TLD (Top-Level-Domain) abgeben.

Google zeigt sich in einer Stellungnahme über den Erfolg glücklich, und erklärt mit Verweis auf andere gewonnene Endungen: "We've been excited and curious about the potential for new TLDs for .soy long. We are very .app-y with .how, at a .minna-mum, they have the potential to .foo-ward internet innovation."

Bislang lassen sich bei Google keine Domains mit den neuen Endungen registrieren. Auch hat der Internet-Riese noch nicht erklärt, wie man die Endungen zukünftig verwenden möchte. Die ".app"-Endung könnte beispielsweise für die Promotion von Android-Apps genutzt werden. Eine Verpflichtung, die Endung auch für andere Plattformen zu öffnen, gibt es zumindest auf Seiten der ICANN nicht. Allerdings könnten die Kartellbehörden hier Druck auf Google ausüben, falls eine Verzerrung des Wettbewerbs zu erkennen ist.
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Nach einer sehr kurzen öffentlichen Testphase von gerade einmal zwei Wochen hat Apple iWork in iCloud für alle Nutzer aktiviert- es ist fortan nicht mehr erforderlich, ein Apple-Gerät zu besitzen. Im Gegensatz zu einem normalen iCloud-Account erhalten Nutzer von iWork zwar nur 1,0 statt 5 GB Speicherplatz, ansonsten stehen aber im Browser alle bekannten Funktionen der Webversion zur Verfügung - noch immer ist diese allerdings als "Beta" markiert.

Die Anzahl potenzieller Nutzer erhöht sich dadurch enorm, denn zuvor war es nicht möglich, einen iCloud-Account ohne den Kauf eines Apple-Produkts einzurichten. Wer sich anmelden möchte, gelangt auf ein Formular zur Registrierung, mit der dann die Apple-ID zu erstellen ist.

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Weitere Schlagzeilen

Halten Sie ein Apple-Auto für denkbar?

  • Ja, das ist der nächste logische Schritt16,1%
  • Ja, obwohl ich die Idee seltsam finde33,3%
  • Nein, das passt nicht zu Apple11,8%
  • Nein, es gibt schon genügend Autohersteller6,8%
  • Nein, Apple erforscht bestimmt nur Software, aber nicht Fahrzeugbau27,0%
  • Nein, sonstiger Grund5,0%
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