Manch langjähriger Newsleser wird bei dieser Überschrift sicherlich ein Déjà-vu haben. Dass Apple angeblich Ambitionen hat, ein eigenes Mobilfunknetz zu errichten, geistert mit steter Regelmäßigkeit durch die Gerüchteküche. Ohne Grundlage waren die bisherigen Berichte nicht. Vor vier Jahren wurde beispielsweise bekannt, dass Steve Jobs an einer Lösung arbeitete, um das iPhone auch ohne Mobilfunkanbieter bereitstellen zu können.

Die Vision von Steve Jobs
Seiner Idee nach hätten sich ungenutzte WLAN-Frequenzbänder dazu nutzen lassen, ein Apple-eigenes Netzwerk aufzubauen. Zwischen 2005 und 2007 investierte Jobs viel Zeit in diese Idee, kam dann jedoch zur Überzeugung, sich lieber auf traditionelle Geschäftsmodelle einzulassen und Mobilfunkunternehmen einzubeziehen. Die Errichtung einer kompletten Infrastruktur mit hoher Netzabdeckung, dies auch noch international und nicht nur in den USA, stellte eine zu große Herausforderung dar. Ohne Partner wäre ein solcher Plan nicht umzusetzen, zudem hätte die Markteinführung des iPhones mit Sicherheit nicht so schnell stattfinden können.

Weiterlesen: Kommt das Apple-Netz? Mögliche Umsetzung, Argumente dagegen und Tim Cooks Aussage
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Apple wirbt schon seit der Einführung von OS X Mavericks damit, dass System und Programme auf Energieeffizienz hin getrimmt werden - allen voran Safari. In einem Test von BatteryBox sollte in Erfahrung gebracht werden, wie sich dies in der Praxis auswirkt. Dazu wurde jeder Browser auf einem MacBook 13" Retina vor dieselben Herausforderungen gestellt: Videos auf YouTube ansehen, Reddit durchstöbern, Netflix-Streaming, E-Mails via Gmail und Hotmail verfassen sowie Suchanfragen über Google, Bing und DuckDuckGo auszuführen.

Die spannende Frage des Tests war, wie viele Stunden lang der Testzyklus in Chrome, Firefox und Safari mit einer Akkuladung laufen konnte. Unter Chrome macht der Akku schon nach fünf Stunden und acht Minuten schlapp, unter Firefox musste das MacBook Pro nach fünfeinhalb Stunden wieder ans Netz. Am längsten hielt Safari durch: Erst nach 6:21 Stunden schaltete sich das Gerät ab.


Apple bezeichnet die Technologie zum Stromsparen in Safari als "Safari Power Saver". Wesentlich zu mehr Energieeffizienz trägt bei, dass überlappte oder bei der aktuellen Scrollposition nicht sichtbare Animationen gar nicht erst ausgeführt werden. Besonders energiefressende Animationen hält Safari zudem automatisch an. Als besonders energiehungrig und damit prädestiniert für einen Zwangsstopp durch Safari gilt dabei das Flash-Plugin.
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Jemandem auf den Anrufbeantworter sprechen zu können, wenn dieser das Telefonat nicht entgegennimmt, ist keine neue Entwicklung. Schon seit den 50er Jahren gibt es hierzulande derlei Geräte. Für Mobilfunkkunden ist die Mailbox ebenfalls seit langem Standard. Manche Anbieter im Festnetz können zudem analysieren, was der Anrufer auf den Anrufbeantworter gesprochen hat und dies dann in Textform per E-Mail verschicken. Genau an dieser Möglichkeit arbeitet Apple auch für Siri, wie ein neuer Bericht erwähnt.

Demnach wolle Apple die Voicemail-Funktionalität insofern aufbohren, als dass Sprachnachrichten beim Empfänger in Textform ankommen. Unter der Bezeichnung "iCloud Voicemail" nimmt Siri den Anruf entgegen, gibt Informationen, warum der Angerufene nicht zu erreichen ist und zeichnet die Sprachnachricht auf. Anstatt die Mailbox abhören zu müssen, lässt sich der Inhalt der Nachricht dank Siri-Texterkennung schnell nachlesen, anstatt sich die komplette Audionachricht anhören zu müssen.

Laut Business Insider werde die neue Funktion aber nicht mehr für iOS 9 fertig, Apple plane die Markteinführung erst für kommendes Jahr. Demnach kommt "iCloud Voicemail" zusammen mit iOS 10 - vermutlich also im Herbst 2016. iCloud Voicemail sei Teil der längerfristigen Strategie, Siri intelligenter und vielseitiger zu machen, sodass sich der virtuelle Assistent zum zentralen Anlaufpunkt der Steuerung von iOS entwickelt.
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Nach einer Ankündigung im Januar bietet Avid mit Pro Tools First nun eine kostenlose Version der professionellen Musiksoftware an. Die Cloud-gestützt Lösung für junge Musiker bietet zwar nicht das gesamte Funktionsspektrum des regulären Pro Tools, dürfte aber mit 16 Spuren und 21 Effekten genügen Spielraum für Kreativität bieten. Grundsätzlich ist auch mit Pro Tools First die Aufnahme und Bearbeitung von Gesang, Gitarre und MIDI möglich.

Über die integrierte Cloud-Anbindung werden Projekte in der Avid Cloud gespeichert. Dort lassen sich bis zu drei freie Song-Projekte gleichzeitig kostenlos speichern, die allerdings jeweils maximal ein Gigabyte Speicherplatz einnehmen dürfen. Zusammen mit den Vertragsbedingungen gewährt man Avid allerdings dadurch nicht nur das erforderliche Nutzungsrecht an den Songs für Pro Tools First, sondern auch für andere und zukünftige Avid-Dienste und autorisierte Drittparteien.

Weiterlesen: Einstieg, Systemanforderungen, Video, Vertragsbedingungen im Detail
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Fast zwei Jahre ist es inzwischen her, dass Apple den iMac 21,5" aktualisierte. Die letzte Überarbeitung erfolgte im September 2013, seitdem tat sich mit Ausnahme eines neuen aber leistungsschwächeren Einsteigermodells nichts. Im Juni 2014 hatte Apple nämlich eine Variante mit 1,4 GHz Core i5 eingeführt, die anderen Modelle aber unverändert gelassen. Der iMac 27" erhielt im vergangenen Herbst ein hochauflösendes 5K-Display, im Mai kam eine etwas günstigere Variante mit langsamerem Prozessor und herkömmlicher Festplatte statt Fusion Drive hinzu. Einem Bericht zufolge ist die nächste Modellüberholung allerdings nicht mehr weit entfernt.

Weiterlesen: iMac 21,5" Retina, aktualisierter iMac 5K
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Zum Monatswechsel hat Apple die Zahl der Städte mit 3D-Ansicht einmal mehr ausgebaut. Neu hinzugekommen sind demnach folgende acht Städte: Nassau auf den Bahamas; Reimes in Frankreich; Kingston upon Hull in Großbritannien; Cork in Irland; Chichen Itza Ruin in Mexiko; Braga in Portugal sowie New Orleans und San Juan in den USA.

Besonders interessant ist für Apple-Fans natürlich Cork, denn dort befindet sich Apples Zentrale für den internationalen Markt außerhalb der USA. So wichtig wie unspektakulär erscheint allerdings das Hauptgebäude auf der Karte und ist im Vergleich zum Apple Campus an der Infinite Loop und dem geplanten Apple Campus 2 keine optische Augenweide.

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Der Bieterwettstreit ist zu Ende: Für 2,8 Milliarden Euro geht Nokias Kartendienst HERE an ein Bündnis aus Audi, BMW und Daimler. Die drei Autohersteller wollen den Kartendienst als offene und unabhängige Plattform fortführen. HERE soll auch für andere Autohersteller sowie für andere Branchen verfügbar sein. Daher sind Audi, BMW und Daimler auch zu gleichen Teilen am dann eigenständigen Dienst beteiligt. Ein weiterer Grund könnte aber auch die Prüfung europäischer Wettbewerbshüter sein, welche der Transaktion erst noch zustimmen müssen. Sofern es hier nicht zu Verzögerungen kommt, soll die Übernahme im ersten Quartal 2016 abgeschlossen sein.

Neben der Cloud-gestützten Navigation für Autofahrer soll HERE laut Pressemitteilung auch für autonome Fahrsysteme genutzt werden. Da hierfür aber jeder Hersteller selbst die Rohdaten weiterverarbeitet, sollen dennoch unterschiedliche Lösungen entstehen, die sich im Wettbewerb befinden. Die durch Sensoren erfassten Mobilitätsdaten sollen aber auch wieder zurück in HERE fließen und damit für eine ständige Verbesserung des Kartenmaterials sorgen.


Unter dem Stichwort Schwarmintelligenz soll dies auch Gefahrenwarnungen in Echtzeit wie zum Beispiel Glatteis oder Stau umfassen, die sich aus Daten der Bremsen und des ABS (Antiblockiersystems) ermitteln lassen. Ebenso will man kritische Kurven ermitteln und den Fahrer entsprechend warnen, sodass HERE am Ende einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet.

Was die Übernahme für die iOS-App HERE und den Online-Dienst für Web-Browser bedeutet, geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor. Da das Angebot in der aufgeführten Strategie keine Rolle spielt, könnte die Weiterentwicklung für Endkunden eingestellt werden. Es ist aber auch möglich, dass von den Wettbewerbshütern aufgestellte Auflagen genau dies am Ende verhindern.
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Es war offenbar nur eine Frage der Zeit, bis nach Fotos der iPhone-6s-Front auch Bilder zum Display auftauchen. Dem Bericht nach ist jedoch möglicherweise nicht nur ein einfaches Display zu sehen, sondern eines mit Force-Touch-Technologie, wie sie in der Apple Watch und den neuen MacBook-Trackpads zum Einsatz kommt. Mithilfe von Force Touch kann das System verschiedene Druckstärken unterscheiden und bei starkem Druck auf ein Element ein anderes Verhalten an den Tag legen als bei leichtem Druck.

Auf den Fotos weist das Display auch der Rückseite einige Unterschiede zum aktuellen iPhone 6 auf. Am deutlichsten wird dies im oberen Bereich, wo eine seltsame Aussparung ohne Metallschutz zu sehen ist, die es in aktuellen Modellen nicht gibt. Ob diese im Zusammenhang mit der Force-Touch-Technologie steht, ist nicht bekannt. Für das Kameramodul befindet sich die Stelle zu weit unten. Denkbar wäre aber ein anderer Zweck, beispielsweise im Zusammenhang mit dem anliegenden Akku-Modul.


Die Wahrscheinlichkeit für den Einsatz von Force Touch ist angesichts der Fotos zumindest gestiegen. Als relativ sicher gilt außerdem, dass im iPhone 6s ein A9-Prozessor zum Einsatz kommt sowie ein schnellerer LTE-Chip mit 300 Mbps. Darüber hinaus gibt es Gerüchte über verbessertes Touch ID, das den Fingerabdruck schneller überprüfen kann.
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Ende vergangenen Jahres kam es zu einer größeren Demonstration auf dem Apple Campus. Die Dienstleistungsgewerkschaft United Service Workers hatte ihre Mitarbeiter dazu aufgerufen, den aufgestauten Unmut öffentlich zu zeigen und direkt vor Apples Hauptquartier zu protestieren. Der Vorwurf gegen Apple lautete, essenzielle Aufgaben zum Betrieb des Apple Campus an Drittanbieter abzugeben, die dann allerdings nur geringe Löhne erhalten. Dazu zählen unter anderem Sicherheitsunternehmen - und Busunternehmen, die Apples Mitarbeiter jeden Tag zum Arbeitsplatz und wieder zurück befördern. Schon im März konnte Apple bekannt geben, fortan das gesamte Sicherheitspersonal fest anzustellen und alle Zusatzleistungen zu bieten, die andere Mitarbeiter auch erhalten.

Nach einigen weiteren Wochen an Verhandlungen, geführt durch die Teamsters Union, konnten jetzt auch die Busfahrer zufrieden gestellt werden. Apple setzt zwar weiterhin auf externe Anbieter und baut keine eigene Shuttle-Flotte auf, der Hauptdienstleister namens "Compass Transportation" sagte aber zu, dass man die Löhne erhöhe. Nicht nur Apple, auch eBay, Genentech, Yahoo und Zynga lassen ihre Mitarbeiter mit diesem Anbieter zur Arbeit fahren. Laut Apple führe man zudem Gespräche mit anderen Dienstleistern, um auf verbesserte Arbeitsbedingungen zu drängen. Insgesamt wolle man sich an der Vereinbarung zwischen Facebook und Loop Transportation orientieren - für Überstunden erhalten Mitarbeiter dort neuerdings 27,50 Dollar pro Stunde. Außerdem gibt es für Fahrer im Schichtdienst zusätzliche Vergünstigungen.
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Im Mai wurde bekannt, dass IBM erstmals in der Unternehmensgeschichte Mitarbeiter entscheiden lässt, ob sie lieber an einem PC oder an einem Mac arbeiten möchten. Neben der Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Apps für den Unternehmensbereich wird die Zusammenarbeit damit noch enger. In der damaligen Ankündigung hieß es, dass in diesem Jahr wohl rund 50.000 Macs erworben werden, was IBM zu einem der größten Mac-Käufer mache.


Ein IBM-Videomemo verrät nun allerdings, dass die tatsächliche Größenordnung auf einem ganz anderen Niveau liegt. Demnach steigen bis zu 75 Prozent der Mitarbeiter auf Macs um - noch in diesem Jahr könnte Apple demnach 150.000 bis 200.000 Macs an IBM liefern. Damit trifft IBMs Aussage von Mai "Mehr Macs an einem Ort gibt es sonst kaum irgendwo" noch eindeutiger zu. IBM ist fortan nicht nur ein wichtiger Kooperationspartner, sondern gleichzeitig auch Apples größter Kunde.

Berichten zufolge erwirbt IBM übrigens weder Mac Pro noch iMacs, stattdessen entfallen sämtliche Bestellungen auf MacBook Air und MacBook Pro. Den Plänen zufolge sollen alle Mitarbeiter an Notebooks arbeiten und nicht mehr auf Desktop-Rechner angewiesen sein. Auch bei den momentan in Unterzahl geratenen PCs handelt es sich vorrangig um Notebooks.
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Sonntag, 2. August 2015

Da Apple sich weigert, die Verkaufszahlen der Apple Watch aufzuschlüsseln, lassen sich die Werte nur abschätzen. Angesichts der Aussage von Tim Cook, mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz im vergangenen Quartal erzielt zu haben, werden die Zahlen wahrscheinlich bei ca. 3 Millionen Stück im ersten Verkaufsquartal liegen. Apples etwas merkwürdig anmutende Begründung lautet, man wolle Mitbewerbern keinen Vorteil verschaffen, indem man jedem die Absatzzahlen verfügbar mache.

Für Ärger in Apples Chefetage wird jetzt sicherlich das Verhalten von ASE (Advanced Semiconductor Engineering) sorgen. ASE ist einer der wichtigsten Zulieferer für die Apple Watch und setzt den Systemchip zusammen. Der S1, ein "System in a Package", besteht aus vielen einzelnen Komponenten wie Prozessor und weiteren Chips, ASE erstellt daraus das fertige Bauteil. Genau dieser Auftrag sorgt bei ASE aber jetzt für Katerstimmung, wie aus einer offiziellen Stellungnahme hervorgeht.

Weiterlesen: ASE schwer enttäuscht, Einschätzung der Stückzahlen, Apple zufrieden
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Aus meiner Sicht eine der wichtigsten Technologiemeldungen seit langem: Intel und Micron haben eine neue Speichertechnologie namens 3D Xpoint vorgestellt (siehe MTN-Meldung). Ein nichtflüchtiger Speicher, der bis zu 1.000 mal schneller arbeiten und dabei deutlich haltbarer sein soll, als heutige Flash-Speicher. Und das Beste daran: Die Technik soll produktionsreif sein und schon bald in ersten Produkten erscheinen!


Natürlich wird es eine Weile dauern, bis sich 3D Xpoint durchsetzt und zu einer bezahlbaren Alternative für Flash und vielleicht sogar RAM wird, aber die Technologie hat das Potenzial, die gesamte Computer- und Personal-Device-Landschaft massiv zu verändern. Computer-Devices aller Art könnten einen erheblichen Performanceschub erfahren und dabei gleichzeitig noch kleiner und energiesparender werden. – Vorausgesetzt natürlich, die Versprechen der beiden Hersteller erweisen sich als zutreffend.

Bis erste Macs oder iPhones mit 3D Xpoint Speicher erscheinen bleibt aber noch genug Zeit, sich mit anderen aktuellen Dingen zu beschäftigen, wie beispielsweise den Produkthighlight. Viel Spaß beim schmökern!

Die Produkthighlights der Woche:

  • nuPowerD: Die Verstärkung von Nubert ist da
  • CASEual: Neue Armband-Alternativen für Apple Watch (Shop: )
  • Cellularline: Bumper, Skins und mehr für Apple Watch
  • ZNAPS: MagSafe für iDevices – ein Kickstarter-Durchstarter?
  • Philips/MMD: Universeller Monitorstandfuß mit Dockingfunktionen

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Samstag, 1. August 2015

Der Schweizer Messenger Threema hat eine Schnellaktualisierung auf Version 2.4.1 erhalten, mit dem die Kompatibilität und Stabilität bei älteren iOS-Versionen wieder hergestellt wurde. (Zur App: ) Die vorherige Version 2.4.0 hatte hier ein schwerwiegendes Problem aufgewiesen, wodurch Threema nur noch unter iOS 8 nutzbar war.

Neben verbesserter Stabilität bietet die neue Version auch eine Volltextsuche für den Chat-Verlauf. Nutzer können somit in der Chat-Ansicht ein beliebiges Wort oder Formulierung suchen. Allerdings werden nur einfache Texte gefunden, kein Text von Umfragen. Erreicht wird die Volltextsuche durch schnelles Wischen nach unten.

Bereits mit Version 2.4 kam im Messenger eine verschlüsselte Dateiübertragung hinzu sowie vergrößerte Chat-Gruppen mit bis zu 30 Teilnehmern. Threema setzt mindestens iOS 5.1.1 voraus und kostet 1,99 Euro. Über den App-Verkauf werden App-Entwicklung und die Server in der Schweiz finanziert. Der Messenger ist für iOS, Android und Windows Phone erhältlich.
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Direct Attached Storage als Speicher-Hub

Kompakt
Marke Promise
Bezeichnung Pegasus2 R2+
Art 2-Platten-DAS mit Media Bay
Empf. Preis (€) ab ca. 830 (2x 3 TB)
Verfügbarkeit sofort
Promise Technology, Inc. – Ein Anbieter für hochwertige Speicherlösungen, der in der Mac-Welt hauptsächlich für seine DAS-Produkte (Direct Attached Storage) bekannt ist, hat kürzlich mit dem Pegasus2 R2+ ein weiteres Modell für Anwender mit Bedarf für externe RAID-Speicherlösungen vorgestellt.


Das neue R2+ setzt im Gegensatz zu seinen Geschwistern weniger auf größtmögliches Speichervolumen oder maximale Performance. Mit nur zwei Einschüben für 3,5“-Festplatten kann das R2+ (bei den heute verfügbaren Festplattenoptionen) höchstens 12 TB Speicherplatz bieten, wenn es im RAID 0 (Striping) betrieben wird. Die andere mögliche RAID-Alternative mit einem 2-Platten-System ist RAID 1, also mit gespiegelten Festplatten und mit maximal 6 TB Speicherplatz. Zum Anschluss an den Mac oder PC stehen 2 Thunderbolt-2-Ports und USB 3.0 zur Verfügung.

Derartige DAS-Systeme mit zwei Festplatten gibt es inzwischen von vielen Anbietern. Um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, bietet das R2+ aber eine Besonderheit, nämlich einen dritten Schacht, die sogenannte Media Bay. Hier kann man wahlweise Module (Pods genannt) in Form eines CF/SD-Kartenleser-Moduls, einer 2,5“ USB-Mobilfestplatte oder eines SSD-Moduls einstecken. Ich hatte die Gelegenheit, eines der ersten Testmuster des R2+ auf Herz und Nieren testen zu können. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, ob und wie sich die Idee mit der Media Bay in der Praxis auszahlt.

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Freitag, 31. Juli 2015

Schon lange vor der Ankündigung von Apple Pay kamen immer wieder Gerüchte auf, Apple wolle ähnlich wie PayPal zu einem Zahlungsanbieter für Online-Shopping werden. Der Anlass zu diesen Überlegungen ist naheliegend. Zunächst durch den iTunes Store für Musik, später dann auch durch den App Store registrierten sich Abermillionen Nutzer und hinterließen auch Zahlungsdaten. Mehrfach hieß es, kein anderer Anbieter verfüge über so viele Kreditkartendaten wie Apple. Im letzten Jahr durchbrach Apple die Schwelle von 800 Millionen iTunes-Accounts und die Marke von einer Milliarde registrierten Nutzern rückt immer näher. Apple wird von den Kunden hohes Vertrauen entgegengebracht und ein "Pay via iTunes" würde sicherlich von vielen genutzt. Jetzt sind erneut Gerüchte aufgetaucht, wonach Apple auch an Online-Zahlung via Apple-Account und hinterlegter Kreditkarte arbeitet.

Weiterlesen: Nach Retail nun auch Online, wie ein solcher Bezahldienst funktionieren könnte
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Lesen Sie eBooks?

  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem iPad25,4%
  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem iPhone5,7%
  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem Mac1,4%
  • Ja, vorwiegend auf einem Kindle15,0%
  • Ja, auf einem anderen eBook-Reader oder einer anderen Plattform7,3%
  • Nein, ich lese ausschließlich gedruckte Bücher32,9%
  • Ich lese gar keine Bücher12,5%
441 Stimmen30.07.15 - 03.08.15
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