Der in Fachkreisen nicht unbekannte Spezialist für Augmented Reality namens "Metaio" gab in dieser Woche überraschend bekannt, dass man sämtliche Dienste einstellen und nicht länger anbieten wolle. Recht schnell wurde auch klar, was für diesen Schritt verantwortlich war: Die aus Deutschland stammende Metaio GmbH hat einen neuen Eigentümer gefunden und befindet befindet sich fortan im Besitz von Apple. Wer sich unter dem Begriff "Augmented Reality" nicht viel vorstellen kann, findet im folgenden Video von Metaio einige Einsatzmöglichkeiten:


Erst in dieser Wochen waren Gerüchte aufgekommen, dass Apple mit dem kommenden Update der Karten-App auch auf Augmented Reality setzen will. Wer sich seine Umgebung durch die Kamera von iPhone oder iPad ansieht, erhält dann zusätzliche Informationen - beispielsweise Restaurant-Tipps, Bewertungen oder Daten zu Geschäften. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Apple genau für diesen Anwendungsbereich auf Metaio setzt und sich weitere Expertise einkaufte. Im folgenden Video lässt sich ebenfalls ein guter Eindruck gewinnen, wie die Einblendung von Bildern und Fakten in Kamerabilder genutzt werden könnte:

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Vor mehr als drei Jahrzehnten war Apples großer Konkurrent nicht Microsoft, sondern IBM. Der erste IBM-PC des Jahres 1981 prägte eine ganze Produktgattung - und Apples Macintosh sollte sich genau von diesen IBM-PCs abgrenzen. Der legendäre Werbespot "1984" nahm daher ganz gezielt den "Big Brother" IBM aufs Korn, eine angeblich dominierende Macht, die alles unterdrücke. Erst Anfang der 90er begann man damit, von "Windows-PCs" und nicht mehr von "IBM-PCs" zu sprechen - und Microsoft wurde für längere Zeit Apples Erzgegner.

Seit den 1990ern wurde die einstige Rivalität allerdings sehr stark aufgeweicht, unter anderem auch durch die Entwicklung des PowerPC-Prozessors. Seit letztem Jahr kooperieren Apple und IBM zudem sehr eng und entwickeln gemeinsam eine Vielzahl an Apps für den Einsatz in Unternehmen. In den vergangenen wurden bereits einige dieser Apps auf den Markt gebracht, viele weitere sollen folgen.

Das wirklich letzte Zeichen, dass zwischen Apple und IBM keine Rivalität mehr herrscht, erfolgte heute. Erstmals in der Unternehmensgeschichte wird IBM Mitarbeiter mit Macs ausstatten. Angestellten steht es fortan frei, ob sie an ihrem Arbeitsplatz lieber einen normalen PC oder einen Mac stehen haben möchten. Vorher gab es zwar die Möglichkeit, den eigenen Mac mit an den Arbeitsplatz zu nehmen, von IBM wurden aber nur PCs gestellt. Bis Ende des Jahres will IBM nun 50.000 Apple-Notebooks erwerben - mehr Macs an einem Ort gebe es sonst kaum irgendwo, heißt es im Memo.

Die CEOs von Apple und IBM

Die von IBM bestellten Macs erhalten im Rahmen des "Device Enrollment Programs" neue Sicherheits- und Zugangssoftware, sodass bei der Inbetriebnahme nichts mehr zu installieren und zu konfigurieren ist. Man müsse sich lediglich mit dem Internet verbinden und könne dann auf alle relevanten Unternehmensdienste zugreifen - so die offizielle Ankündigung. Auf Twitter machte der Schritt bereits die Runde und viele Mitarbeiter zeigten sich begeistert darüber, dass man nun die volle Freiheit habe, sich zwischen Windows-PC, Linux-PC und einem Mac entscheiden zu können.
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Die beliebte Software zur Bearbeitung von Bildern liegt ab sofort auch für das iPhone vor. Jahrelang zählte Pixelmator auf dem Mac zu einem der beliebtesten Grafikprogramme, im letzten Oktober erschien dann eine iPad-Version. Seit dem heutigen Tag ist es zudem möglich, die App auch auf dem iPhone zu verwenden. Version 2 beinhaltet sowohl iPad als auch iPhone-Unterstützung und bietet damit alle bekannten Funktionen für Tablet und Smartphone. Der Kaufpreis im App Store beträgt 4,99 Euro (Zum Store: ), Nutzer der Vorgängerversion erhalten das Update kostenlos.


Pixelmator bietet eine Vielzahl an Templates, Werkzeugen, Filtern und Effekten. Dazu zählen Werkzeuge zur Farbkorrektur, zum Retuschieren von Störungen sowie zahlreiche Pinsel in vielen Größen und Formen. Bilder lassen sich optional via iCloud synchronisieren oder auch direkt aus dem Programm heraus verschicken oder veröffentlichen. Pixelmator unterstützt PSD, JPEG, PNG, PPF und viele weitere Bildformate. Öffnet man Photoshop-Dokumente, so übernimmt Pixelmator die Ebenen. Die Systemvoraussetzung für Pixelmator 2 ist iOS 8.3.
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In einem Support-Dokument führt Apple aus, an welchen Macs sich externe, hochauflösende Displays betreiben lassen. Eine kleine Überarbeitung des Artikels fördert eine bislang unbekannte, aber ziemlich erfreuliche Information zutage: Auch 5K-Displays mit einer Auflösung von 5120x2880 Pixel können an das jüngst aktualisierte MacBook Pro 15" angeschlossen werden. Dazu erforderlich ist allerdings eine dedizierte Grafikkarte - die Chipsatzgrafik der Basiskonfiguration kommt mit der Pixelmenge nicht zurecht. Auch das MacBook 13" ist deswegen nicht in der Lage, mit 5K-Displays zu arbeiten.

Somit beschränkt sich die Auswahl der in Frage kommenden Macs auf den aktuellen Mac Pro, den iMac 5K sowie die teurere Konfiguration des MacBook Pro 15" "Mitte 2015" mit einem Grafikchip des Typs AMD Radeon R9 M370X. Der Mac muss zudem mindestens mit OS X 10.10.3 Yosemite betrieben werden. Der Anschluss eines solchen Displays erfolgt über zwei DisplayPort-Kabel gleichzeitig. Im Support-Dokument nennt Apple explizit auch Dells 27" 5K-Monitor UP2715K, den wir kürzlich auf Herz und Nieren getestet und als "Rewind Referenz" ausgezeichnet haben (zum Testbericht: )


Etwas mehr Auswahl gibt es, wenn ein 4K-Display ausreichend ist und man nicht unbedingt noch mehr Auflösung benötigt. Um ein 4K-Display anzuschließen eignen sich die folgenden Baureihen:
  • MacBook Pro (Retina, Ende 2013 und neuer)
  • Mac Pro (Ende 2013)
  • iMac (27", Ende 2013 und neuer)
  • Mac mini (Ende 2014)
  • MacBook Air (Anfang 2015)
  • MacBook (Anfang 2015)

Hinweis zum MacBook (2015), das bekanntlich nur einen einzigen USB-Anschluss mitbringt: Besitzer eines neuen MacBooks müssen mangels HDMI-Anschluss noch einmal 89 Euro ausgeben und einen speziellen Adapter erwerben (). Dieser ermöglicht dann eine Auflösung von 4096x2160 Pixel bei 24 Herz bzw. 3840x2160 Pixel bei 30 Herz Bildwiederholungsrate. Leider hat Apple das deutschsprachige Support-Dokument bislang nicht aktualisiert, die Änderungen sind nur im englischsprachigen Artikel vorhanden.
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Acht Fähigkeiten muss eine Führungskraft im IT-Bereich mitbringen, um in Junipers Auflistung der 10 einflussreichsten Tech-Manager aufzutauchen: Innovationsgeist, Skalierbarkeit (mögliche Ausweitung von Ideen auf weitere Märkte und Produkttypen), weltweiter Einfluss, Einfluss auf das Geschäftsmodell, "Personal Capital" des Managers (wie viel sind die Verbindungen und Kontakte wert), Einfluss auf Sektoren außerhalb des eigenen Unternehmens, Einfluss auf den Endbenutzer sowie Visionen - hat die Person ein genaues Bild vor Augen, wie die Zukunft aussehen soll?

Platz 1: Satya Nadella
Findet man in sämtlichen Aufstellungen der weltweit wichtigsten CEOs normalerweise immer Tim Cook ganz vorne, so fehlt er in Junipers Top 10 merkwürdigerweise komplett. Den ersten Platz nimmt stattdessen Microsofts CEO Satya Nadella ein. Die Begründung: Nadellas Vision des "Windows-as-a-Service" werde das Geschäftsmodell von Microsoft grundlegend wandeln und ein anderes Unternehmen aus dem Branchenschwergewicht machen. Nadella kündigte erst kürzlich an, dass Windows 10 die letzte "Version" von Windows ist - anschließend soll es kontinuierlich Verbesserungen und neue Funktionen anstatt großer Updates geben.

Platz 2: Jony Ive
Auf dem zweiten Platz landet Apples Chief Design Officer Jony Ive. Juniper sieht die Arbeit an der Apple Watch als wegweisend und marktverändernd an. Das Design der Apple Watch inklusive Funktionen wie NFC, WiFi - und Kommunikation via kleiner Zeichnungen - wird der Benchmark für sämtliche weitere intelligente Uhren sein. Ive habe auch im Softwarebereich auf sehr eindeutige und strenge Richtlinien hingearbeitet, um Hardware und Software als Einheit erscheinen zu lassen.

Weiterlesen: Plätze 3 bis 10
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Das Thema "Same day delivery" hat in den letzten beiden Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Im Zeitalter des Online-Shoppings ist es inzwischen fast selbstverständlich geworden, dass eine Bestellung am nächsten, spätestens aber am übernächsten Tag ausgeliefert wird. In den USA kann Amazon in vielen Gebieten sogar noch am selben Tag ausliefern, ein Pilotprojekt erprobt sogar den Versand innerhalb von nur 60 Minuten. Auch Apple hat diese Entwicklung offensichtlich mit großem Interesse verfolgt und bietet in vielen US-Städten die Option an, eine Bestellung am selben Tag an den Kunden zu bringen.

Benötigt man beispielsweise schnell noch ein Lightning-Kabel, einen Adapter oder ein Apple TV für die abendliche Übertragung, so ist keine Fahrt zum Apple Store oder einem anderen Fachhändler mehr erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Zustelldienst "Postmate" will Apple ausgewählte Produkte des Sortiments ab sofort schnellstmöglich zum Kunden schicken. Erste Erfahrungsberichte zeigten, dass teilweise schon nach 35 Minuten der Postbote an der Tür klingelte.


Momentan kann Apple nur Städte sofort beliefern, in denen Postmate auch Stationen betreibt. Apple sagt Lieferung innerhalb von vier Stunden zu, der Aufpreis für diesen Express-Service liegt bei 19 Dollar. Via Live-Tracking lässt sich auf der Karte sogar exakt verfolgen, wie sich das Päckchen dem zukünftigen Besitzer nähert. Beworben hat Apple das neue Angebot bislang noch nicht, die Neuerung fiel Nutzern nur durch Zufall auf.

Unbekannt ist, ob überhaupt und wie schnell Apple die Expresslieferung international anbietet. Sofern sich das Angebot bewährt und hohe Kundennachfrage herrscht, wird Apple eine Ausweitung vermutlich in Betracht ziehen. Natürlich beträfe dies nur Städte, in denen Apple auch einen Apple Store betreibt - die Errichtung von Zentrallagern zur schnellen Zustellung am selben Tag ist mit Sicherheit nicht geplant.
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Einem neuen Bericht zufolge könnte Apple auf der WWDC-Keynote ein Bonusprogramm für den mobilen Zahlungsdienst Apple Pay vorstellen. Demnach möchte Apple die regelmäßige Nutzung von Apple Pay honorieren, wobei die Art und Weise unklar bleibt. So gab es schon im vergangenen Herbst nach der Vorstellung von Apple Pay mehrere Berichte über geplante Vergünstigungen wie virtuelle Rabattmarken, die von Nutzern in Kombination mit iBeacons in den Geschäften in Anspruch genommen werden könnten. Bislang hat sich aber diesbezüglich noch nichts materialisiert.

In Zusammenhang mit dem Bonusprogramm könnte Apple auf der WWDC aber auch eine Ausweitung von Apple Pay auf weitere Länder bekannt geben. Bislang ist Apple Pay nur in den USA verfügbar. Anfang des Jahres gab es zwar Gerüchte über einen Marktstart in Großbritannien und Kanada, was sich jedoch nicht bewahrheitet hat. Berichten zufolge möchten viele Banken und auch Handelsketten eine Beteiligung von Technologie-Unternehmen vermeiden, weil dies die Kundenbeziehung überschatten könnte. So gibt es beispielsweise Kundenprogramme, die nicht mit Apple Pay kompatibel sind.


Unterdessen hatte Visa Europe im April das Basissystem für Apple Pay in Betrieb genommen. Zentrale Rolle nimmt hierbei die Token-Technologie ein, bei der die Kreditkartenzahlung über eine zufällig generierte ID abgewickelt wird. Dadurch werden Daten zum Kreditkarten-Inhaber nicht übertragen und bleiben vor Datenmissbrauch geschützt.

Für einen Marktsstart in Deutschland dürften andere Aspekte aber eine wichtigere Rolle spielen. So würde es laut Bankexperten ein Problem darstellen, dass Geldhäuser in Deutschland mit dem Modell Apple Pay nicht genügend Einnahmen erzielen könnten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass eine geplante EU-Verordnung die Transaktionsgebühren für bargeldlose Zahlungen auf 0,3 Prozent deckeln möchte. Für Banken hätte das eine Halbierung des Umsatzes zur Folge, der mit Kreditkarten mangels Akzeptanz ohnehin relativ niedrig ausfällt und Investitionen kaum lohnenswert macht.

Möglicherweise könnte Apple aber schon in zwei Wochen die Einschätzung der Experten widerlegen und Apple Pay für Europa vorstellen.
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Vor zwei Jahren übernahm Apple Cue - eine Assistenten-App, die dem Nutzer aus verschiedenen Quellen relevante Informationen zusammenstellte. Die Idee dahinter: Anstatt den Nutzer mehrere Apps hintereinander auszuführen zu lassen, verknüpft der Assistent die Daten verschiedener Dienste und berücksichtigt auch Verhaltensmuster des Nutzers. Mit iOS 9 will Apple angeblich eine größere neue Funktion einführen, die derzeit noch unter dem Codenamen "Proactive" läuft. Siri, Kontakte, Kalender, Passbook, Drittanbieter-Apps und Web-Suchen sollen zusammenarbeiten und dem Nutzer sehr viel relevantere Ergebnisse liefern. Apple setze dazu auf die Technologie und Ideen mehrerer übernommener Dienste, darunter auch Cue.

Ablösung von Spotlight
Die neue Suche werde Spotlight in iOS ablösen. Einem Bericht zufolge ergaben Apples Studien, dass Spotlight sehr selten genutzt werde - wohl auch, weil es ziemlich versteckt ist und der Nutzer keinen Hinweis erhält, wie die Suche aufzurufen ist. Aus diesem Grund werde der neue digitale Assistent auch wieder prominenter und sichtbarer platziert - entweder in einer Ecke oder als eigene Seite, wie es bei Spotlight vor iOS 7 der Fall war. Nachdem Spotlight seit iOS 8 auch Wikipedia durchsuchen kann, soll der neue Suchdienst noch viele weitere Quellen berücksichtigen und die Informationen intelligent zusammenführen. Apple habe erkannt, dass viele Nutzer die Systemsuche bereits gezielt für Wikipedia verwenden und nicht erst den Browser öffnen - auf dieser Erkenntnis könne weiter aufgebaut werden.

Weiterlesen: Nutzerwunsch erahnen, orts- und verhaltensabhängige Vorschläge, Siri für Drittanbieter-Apps
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"Herr Wachtmeister, es ist doch nur eine Bluetooth-Uhr." - so ähnlich dürfte der Fahrer vermutlich argumentiert haben, der während der Fahrt mit dem Auto auf der Apple Watch die Musik gesteuert hatte. Eine kanadische Verkehrskontrolle, welche dies sah, war jedoch anderer Meinung, denn schließlich bietet die Uhr zusammen mit dem iPhone elementar Telefonfunktionen wie Telefonie und SMS. So musste der Fahrer laut Medienbericht in dieser Angelegenheit nicht nur die veranschlagten 120 Dollar Strafe zahlen, sondern kassierte auch noch vier Punkte im Strafregister.

Offensichtlich werden Smartwatches, wozu auch die Apple Watch zählt, von einigen Polizeibeamten als reguläre Mobilgeräte gewertet, welche lediglich noch zusätzlich um das Handgelenk gebunden sind. Wie beim Smartphone könnte eine Nutzung während der Fahrt also möglicherweise verboten sein. In einzelnen US-Bundestaaten ist die Apple Watch bereits recht eindeutig als verbotenes Kommunikationsgerät am Steuer definiert, so zum Beispiel in New York.


Ob sich der kanadische Fall auf die hiesige Rechtslage übertragen lässt, ist unklar. Bis die Angelegenheit geklärt ist, sollte man daher auf die Bedienung der Apple Watch am Steuer verzichten - alleine schon um möglicherweise unangenehmen Diskussionen bei einer Verkehrskontrolle aus dem Weg zu gehen.

Eine Studie im März hatte außerdem ergeben, dass die Bedienung einer Smartwatch die Aufmerksamkeit des Fahrers noch stärker beeinträchtigen kann, als jede andere Form der Ablenkung, also auch Smartphone-Nutzung. Jedoch lässt sich zumindest die Apple Watch auch mit dem Sprachassistenten Siri und dem Kommando "Hey Siri" völlig berührungsfrei steuern. Dies ist wie auch die sprachgestützte Nutzung von CarPlay straffrei, solang der Blick auf das Verkehrsgeschehen vor dem Auto bleibt.
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Wer sich eine neue Apple Watch bestellt, erhält zwar im Apple Store weiterhin eine sehr pessimistische Lieferprognose - zahlreiche Benutzer berichten allerdings, dass Apple schneller als erwartet liefern kann. Apple korrigierte bei vielen Kunden den Lieferungszeitraum nach vorne, teilweise sogar um mehrere Wochen. Hatte Apple zum Zeitpunkt der Bestellung von "Auslieferung im Juli" oder "5-7 Wochen" gesprochen, so treffen viele dieser Bestellungen jetzt bereits Anfang nächster Woche bzw. bis Mitte Juni ein.

Im Online Store liegen die Lieferprognosen des 42mm-Modells zwischen vier und sechs Wochen, je nach Armband ist die Apple Watch 38mm schon nach etwas mehr als einer Woche beim Kunden. Gerüchten zufolge hatten Probleme beim Vibrationsmotor dafür gesorgt, dass Apple eine komplette Charge nicht in den Verkauf geben konnte und nachproduzieren lassen musste. Defekte Geräte seien zwar nicht in den Verkauf gelang, allerdings habe dies zu erheblichen Verzögerungen geführt.
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Mittwoch, 27. Mai 2015

Viele Nutzer sind momentan von den Dritthersteller-Apps auf der Apple Watch enttäuscht: Erstens sind diese meist in der Funktionalität deutlich beschränkt, zweitens sind diese deutlich langsamer als die vorinstallierten Programme von Apple. Beides liegt daran, dass die eigentliche Software auf dem iPhone läuft und die Ergebnisse auf der Uhr angezeigt werden - dies sorgt für eine deutliche Verzögerung bei Programmstart und bei dem Ausführen von Funktionen. Außerdem sind Entwickler derzeitig beschränkt, auf welche Funktionalitäten der Uhr man zurückgreifen kann - ein Auslesen der Digitalen Krone oder der Orientierungs-Sensoren ist nicht möglich.

Jeff Williams, Apples Senior Vice President of Operations, gab anlässlich eines Interviews auf der Code Conference überraschenderweise bekannt, dass Apple zur World Wide Developers Conference am 8. Juni Entwickler-Werkzeuge für native Apps auf der Apple Watch bereitstellen wird. Endkunden werden diese dann auf der Apple Watch im Herbst nutzen können - wahrscheinlich erscheint die neue Apple-Watch-Software gemeinsam mit iOS 9.

Mit nativen Apps, die dann direkt auf der Apple Watch ausgeführt werden, ist es möglich, die meisten Hardware-Funktionen der Apple Watch direkt zu nutzen und die Apps auf der Watch interaktiver zu gestalten - beispielsweise sind dann ein simples Malprogramm oder Spiele auf der Uhr umsetzbar.

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Gestern wurde bekannt, dass Apple die Design-Abteilung(en) umstrukturiert und daher Jony Ive vom "Senior Vice president of Design" zum "Chief Design Officer" befördert. Ive soll künftig jegliche Designprojekte bei Apple leiten, zieht sich dafür aber aus dem normalen Tagesgeschäft zurück (siehe ). Aus diesem Grund sind seit gestern zwei Namen im Gespräch, mit denen die meisten bislang noch recht wenig verbinden. Alan Dye ist Apples neuer Vice President of User Interface Design, für die Entwicklung des Designs neuer Apple-Hardware wird ab Juni Richard Howarth verantwortlich sein. Wir werfen einen Blick auf den Mann, der in Zukunft jene Abteilung leitet, die lange Jahre Jony Ives Bereich war.

Beruflicher Werdegang
Geboren wurde Richard Paul Howarth in Lusaka, einer Stadt im Süden Sambias. Seinen Abschluss machte er 1993 am Ravensbourne College of Design and Communication. Anschließend trat Howarth eine Lehre bei Sony in Japan an und arbeitete dort am Prototyp eines Minidisk-Walkmans mit Bezeichnung Telephatik Fish. Die nächste Station seines beruflichen Werdegangs war die Designfirma IDEO in San Francisco. Von IDEO hin zu Apple abgeworben wurde Howarth von Jony Ive persönlich, der ihn als "unglaublich, beinahe absurd talentiert" bezeichnete. Mitte bis Ende der 90er gewann Apple eine ganze Reihe fähiger Entwickler, die zunächst am iMac, später dann an iPod und iPhone arbeiteten - Howarth war einer von ihnen.


Projekte
Auch wenn oft Jony Ive die Leistung zugesprochen wurde: Der leitende Designer des ersten iPods, des PowerBook G4 Titanium, Apples erstem Kunststoff-MacBook sowie dem iPhone der ersten Generation war Richard Howarth. Howarth zeichnete beispielsweise auch die gesamte Linienführung des ursprünglichen iPhone-Prototyps - das Konzept wurde allerdings verworfen, da man das Gerät aus technischen Gründen nicht so flach wie gewünscht hätte fertigen können. Erst mit iPhone 4 und iPhone 4s wurde es möglich, Howarths ursprüngliche Idee in die Tat umzusetzen.

Ein erster iPhone-Entwurf

Insgesamt 806 Design-Patent von Apple tragen seinen Namen. Das ist zwar erheblich weniger als jene 5000 Patente, in denen Jony Ive aufgeführt ist, zeigt aber dennoch wie einflussreich Howarths Tätigkeit in den letzten knapp 20 Jahren bei Apple war. Als großer Freund öffentlicher Auftritte gilt er übrigens nie. In seinem Linkedin-Profil ist auch eher bescheiden davon die Rede, er arbeite als "Designer bei Apple".

Man darf gespannt sein, ob auf zukünftigen Keynotes weiterhin Ive als Leiter sämtlicher Design-Projekte über neue Hardware spricht (zumindest in Videos) - oder ob man auch von Richard Howarth sehr viel mehr sehen wird. Fakt ist zumindest, dass keine wesentlichen Änderungen beim Hardware-Design zu erwarten sind - zum einen ist noch immer Ive für das Gesamtergebnis verantwortlich, zum anderen trug Howarth auch vorher schon erhebliche Verantwortung.
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In der Rubrik „Themenwoche“ in der MTN-Galerie kommt ab heute Bewegung auf - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Begriff setzte sich in der vergangenen Woche in der Themenabstimmung gegen vier Alternativvorschläge als Überschrift der heute beginnenden Themenwoche durch. Bis zum 8. Juni haben nun alle Interessenten die Möglichkeit, bewegliche, bewegte oder bewegende Bilder in unserer Galerie hochzuladen, zu diskutieren und zu bewerten.

Die Themenwoche ist eine seit vielen Jahren stattfindende Aktion in unserer Galerie, bei der interessante Bilder zu ausgewählten Themen veröffentlicht werden können. Wer sich auf MacTechNews.de registriert hat, kann sich mit seinen Bildern an der aktuellen Themenwoche beteiligen.
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Nur ein Jahr konnte Google bei der Brandz-Studie Apple vom ersten Platz als weltweit wertvollste Marke verdrängen. In diesem Jahr landet nun wieder der iPhone-Hersteller auf dem Spitzenplatz. Der geschätzte Markenwert von Apple beläuft sich auf 247 Milliarden US-Dollar und stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um stolze 67 Prozent dar.

Zu verdanken hat dies Apple nicht nur dem äußerst erfolgreichen iPhone 6, sondern auch dem mobilen Zahlungssystem Apple Pay und der Apple Watch. Darüber hinaus wird auch die Kooperation mit IBM bei Unternehmenslösungen positiv hervorgehoben. Um den Markenwert von Unternehmen zu bestimmen, greifen die Marktforscher von Millward Brown auf Daten zur finanziellen Entwicklung sowie auf Umfragewerte zur Wirkung auf Kunden und deren Loyalität zurück.

Zwar konnte sich auch Google beim Markenwert um 9 Prozent auf nunmehr 174 Milliarden US-Dollar steigern, für den ersten Platz war das aber nicht mehr ausreichend. Auf dem dritten Platz landet in diesem Jahr Microsoft mit geschätzten 115 Milliarden US-Dollar und konnte damit IBM auf den vierten Platz verdrängen. Dies liegt aber nicht nur an Microsofts gesteigertem Ansehen. Als Marke verlor IBM deutlich an Wert und fiel um 13 Prozent auf 94 Milliarden US-Dollar. Fünfter wurde der Kreditkarten-Anbieter Visa. McDonald's ist somit in diesem Jahr nicht mehr in den Top 5 anzutreffen.

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Die Kindle-App für iDevices hat mit Version 4.9 einige interessante neue Features erhalten. Das Lesen werde durch das Update noch besser und angenehmer, so Amazon. Bei der neuen Version stand die Arbeit an der Textdarstellung im Vordergrund. Gleichmäßigere Wortabstände und verbesserte Zeichensetzung sollen Garant für schnelleres und augenschonenderes Lesen sein.

Amazon hat zudem das Seitenlayout aufgewertet, um auf allen Mobilgeräten ein optimales Leseerlebnis zu bieten. Initialen, Text, Bilder und Ränder passen sich jetzt noch effizienter an die jeweilige Display- und Schriftgröße an. Ebenso wurde die Darstellung von größeren Schriftarten optimiert.

Es bleibt aber nicht nur bei Verbesserungen des Bestehenden. Mit „Bookerly" führt Amazon eine exklusiv für Kindle entwickelte neue Schrift ein, die speziell für das Lesen auf Displays unterschiedlichster Größe optimiert sein soll. Die „warme und moderne Ausstrahlung“ (Amazon) sei den besten Schriftarten moderner Bücher nachempfunden worden. Bookerly ist noch nicht für alle Kindle-eBooks verfügbar – die meisten Werke unterstützen aber bereits die neue Schrift.

Die neuen Features sind laut Amazon aktuell für hunderttausende Bücher verfügbar; die Unterstützung für alle Kindle-Bücher werde in Kürze nachgereicht. Kindle 4.9 für iPhone, iPad und iPod touch setzt mindestens iOS 7 voraus und ist kostenlos im App Store erhältlich.

Die neue Schrift Bookerly (links) im Vergleich mit Georgia (rechts)
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Weitere Schlagzeilen

Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,3%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,8%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,3%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr13,9%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,6%
846 Stimmen13.05.15 - 29.05.15
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