Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Offizielle TSMC-Ankündigung: Die nächsten großen Schritte

Wenn die Rede von A14 oder A16 ist, denkt man im Apple-Kosmos erst einmal unweigerlich an iPhone-Prozessoren dieses Typs, gefertigt von TSMC. Bei A14 und A16 handelt es sich auch tatsächlich um TSMC-Produkte, allerdings unterscheidet sich die Nomenklatur der Unternehmen deutlich. Apple meint damit die Prozessoren der Jahre 2020 und 2022, TSMC hingegen die Fertigungstechnologien mit rechnerischen Strukturbreiten von 1,4 und 1,6 Nanometern. Letztere wurde nun offiziell auf dem 30. "North America Technology Symposium" vorgestellt, wenngleich die nächsten Schritte ebenfalls längst bekannt sind.


Mehr Performance, weniger Energiebedarf
TSMC spricht von 8 bis 10 Prozent höheren Taktraten bei 15 bis 20 Prozent weniger Energiebedarf, vergleicht man die "A16"-Technologie mit N2, also einer Strukturbreite von 2 Nanometer. In aktuellen Macs und iPhones mit A17- oder M3-Chip wird auf 3 Nanometer gesetzt, ab Herbst 2025 sollen erste 2-nm-Chips zur Verfügung stehen. Laut TSMC will man die Reduzierung auf 1,6 nm ab 2026 angehen, wenngleich nicht klar ist, ob im selben Jahr schon ausreichende Stückzahlen zur Verfügung stehen können. Meistens dauert es nämlich einige Monate, um die Produktion entsprechend hochfahren zu können.

Nicht das Ende der Fahnenstange
Erst kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass momentan auch hinsichtlich der überübernächsten Umstellung alles nach Plan zu verlaufen scheint. Gemeint ist A14 – wohlgemerkt das Verfahren, nicht der Apple-Chip. Diese 1,4-nm-Versionen sollen ab dem Jahr 2027/2028 zur Verfügung stehen, allerdings traf TSMC bislang keine konkreten Ankündigungen. Zwar gibt es besagte Technologien auf der Roadmap, bis dato aber nur mit etwas gröber veranschlagtem Zeitplan.

Für Apple bleiben 3 Nanometer noch eine ganze Weile Stand der Technik, denn der möglicherweise Ende des Jahres erscheinende M4 wird genauso wie der M3 bei dieser Fertigungstechnologie bleiben. Stellt man den Zeitplan Apples üblichen Modellzyklen gegenüber, so würde die 2-nm-Chips (bei unveränderter Nomenklatur) im iPhone 17 Pro bzw. M5-Macs landen, mit 1,4-nm-Versionen könnte Apple frühestens ab dem iPhone 19 Pro bzw. M6 oder M7-Macs arbeiten.

Kommentare

Zerojojo26.04.24 14:30
Das A in A14 und A16 von TSMC steht für Angström. 10 Angström sind ein Nanometer.
+12

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.