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iPhone 17: Apple dämpft angeblich Umsatzerwartungen deutlich – Vorbote eines bevorstehenden Preisanstiegs?

Jedes Jahr, wenn Apple die neueste iPhone-Generation vorstellt, verabschiedet sich der Konzern von den jeweiligen Pro- und Pro-Max-Modellen. Das Standardgerät ohne Zusatz hinter der Modellnummer bleibt üblicherweise als günstigere Option für ein weiteres Jahr im Sortiment. So kann man derzeit das iPhone 16 für 100 Euro günstiger als das iPhone 17 erwerben. Käufer sparen, Hersteller können etablierte Herstellungsverfahren weiterlaufen lassen, und Apple kann preisbewusste Kunden überzeugen – für alle Beteiligten optimal. In diesem Jahr wird der Mechanismus einen deutlich geringeren Effekt zeigen, denn Apple hat seine Nachfrageprognosen für das iPhone 17 deutlich nach unten korrigiert, wie das Weibo-Account „Fixed Focus Digital“ heute behauptete. Der Grund: steigende Kosten bei essenziellen Komponenten.


Einige chinesische Produktionslinien des iPhone 17 bereiteten sich ursprünglich darauf vor, ihre Kapazitäten um 15 Prozent zu reduzieren. Nun werden sie stattdessen auf Apples Geheiß um ein ganzes Drittel zurückfahren. Apple habe eine „sehr ernsthafte“ interne Bewertung der Auswirkungen vorgenommen, welche höhere Hardware-Kosten auf die Nachfrage haben.

KI-Unternehmen kaufen den Markt leer
Steigende Komponentenkosten belasten die Elektronikindustrie weltweit. Seit Monaten steigen die Preise für Arbeitsspeicher, SSDs und Festplatten und haben mittlerweile das Doppelte bis Vierfache dessen erreicht, was vor 12 Monate aufgerufen wurde. KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Meta, Google und Microsoft sind beim Ausbau der Serverkapazitäten in einen ungeahnten Wettlauf getreten und konkurrieren dabei um vorgefertigte Standardkomponenten ebenso wie um Fertigungskapazitäten bei den wenigen hochspezialisierten Halbleiterproduktionsstätten.

iPhone-Preiserhöhung bisher aufgeschoben
Am 18. Juni verkündete Tim Cook, dass man gezwungen sei, die Preise zu erhöhen. Eine Woche später erfolgte eine massive Preiserhöhung bei fast allen elektronischen Produkten – selbst jahrealte Apple-TVs und HomePods wurden deutlich teurer. Die einzigen Bereiche, welche der Konzern bisher aussparte, waren Smartphones sowie Smartwatches. Es ist wahrscheinlich, dass Apple spätestens bei der Einführung neuer Modelle im September auch hier die Preise erhöhen wird.

Übersicht: Preisänderungen im Apple Store
Produkt Preis bis 24.06. Preis ab 25.06. Änderung
MacBook Neo ab 699 € ab 799 € + 14,3 %
MacBook Air ab 1.199 € ab 1.399 € +16,7 %
MacBook Pro ab 1.799 € ab 2.199 € + 22,2 %
Mac mini ab 699 €* ab 949 € + 35,8 %
Mac Studio ab 2.199 € ab 2.999 € + 36,4 %
Mac Studio M3 Ultra ab 4.999 € ab 6.299 € + 26 %
iPad 11. Gen. ab 379 € ab 499 € + 31,7 %
iPad mini 7. Gen. ab 549 € ab 679 € + 23,7 %
iPad Air M4 ab 649 € ab 799 € + 23,1 %
iPad Pro ab 1099 € ab 1299 € + 18,2 %
Apple TV ab 165 € ab 229 € + 28,8 %
HomePod ab 449 € ab 499 € + 11,1 %
HomePod mini ab 109 € ab 139 € + 27,5 %
Vision Pro ab 3699 € ab 3999 € + 8,11 %
* Modell zwischenzeitlich (06. – 26.05.) aus dem Programm genommen.

Kommentare

frankh10.07.26 20:00
Tja, jahrzehntelang Speicher überteuert verkauft, dann könnten sie ja jetzt gegensteuern 🤷‍♂️
+17
TMS
TMS10.07.26 20:39
Zum Glück habe ich dieses Jahr noch rechtzeitig gekauft. Damit komme ich dann sicher 2 Jahre ohne Hardware-Update klar.
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teorema67
teorema6710.07.26 21:03
Die vollmundigen "Leaks" über die 18er machen die 17er eventuell unattraktiv 😏
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AppleUser2013
AppleUser201311.07.26 02:28
Ich freu mich schon, wenn das kommende Iphone 18 Pro Max mit 512gb im Herbst dann über 2000 Euro kostet... Aber wir haben doch alle das Geld... Also kein Problem oder?
+2
Performant8411.07.26 07:53
teorema67
Die vollmundigen "Leaks" über die 18er machen die 17er eventuell unattraktiv 😏
Welche vollmundigen Leaks?

Die letzten Gerüchte besagten ja das Gegenteil, nämlich gleiches Design, bei abgespeckten Spezifikationen und Kosteneinsparungen, sowie “verspäteter” Vorstellung erst nächstes Jahr. Und eben keine grossen RAM-Sprünge, obwohl das für AI-Anwendungen ja nützlich wäre.
+3
CKtwo11.07.26 09:45
Preiserhöhungen wie die Ende Juni führen in der Regel zu geringeren Absätzen. Das ist nicht überraschend.
+1
holk10011.07.26 10:48
Auch mit Preiserhöhungen werden die allermeisten, die ein iPhone haben wollen auch eines zu ihrem Geldbeutel passendes finden. Es gibt mittlerweile in fast allen Preiskategorien ein Modell und es gibt einen großen Gebrauchtmarkt mit gut erhaltenen und oft mit guten Garantien versehene Geräten. Oft übersehen wird auch das dem hohen Anschaffungspreis auch ein überdurchschnittlich hoher Verkaufspreis gegenüber steht. Dieser wird bei bei Preiserhöhungen sogar noch steigen. Ich kauf mir alle 2-3 Jahre ein neues iPhone, das jeweils mindestens zur Hälfte durch den Verkauf des alten finanziert wird. Damit wende ich im Schnitt regelmäßig pro Jahr weniger als 300 € auf und habe immer ein recht aktuelles iPhone. Wenn aufgrund der Preiserhöhung aus den 25 jetzt 30 € oder maximal 35 € werden, finde ich das immer noch für die allermeisten verkraftbar.
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namiwaifu11.07.26 11:07
Check:
Der HomePod-Preis ist meines sehr achtens doch von 349,- auf 399,- Euro gestiegen..

Krass finde ich wieder mal wie rücksichtslos Apple seine treuen Untertanen (Premium Reseller Stores) nicht vorab informiert in welchen ausmaßen sich die Preiserhöhung beziffern wird. Nicht mal ungefähr. Einfach gar nicht.

Trotzdem logisch wieso es zu dieser Entwicklung kam.
mixcloud.com/djnjd 👊🏼🌞✨
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mark hollis
mark hollis11.07.26 12:04
Bei den ganzen Preiserhöhungen (nicht nur bei Apple) wird einem ja schwindlig. Bloß gut, dass unser Einkommen in der Zeit genauso gestiegen ist. Wait..
+5
trigger2k2511.07.26 12:40
Puh, ich hab mir ein Apple Studio M4 Max mit 128 GB Ram und (nachträglich) 8TB SSD letztes Jahr gegönnt… Den kann ich sicher mit Gewinn jetzt weiter verkaufen 😬 Denke ich…
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macfreakz11.07.26 16:00
Apple sollte ihre Marge mal reduzieren, bis der Speichermarkt wieder normal ist.
+5
Spacely12.07.26 00:32
Ich hätte das Neo bei dem bisherigen Preis gelassen und es Substitutionsgerät geführt.
Das wäre mir als Umsteigerfänger viel zu wichtig gewesen.
+3
Tommy1980
Tommy198012.07.26 07:28
macfreakz
Apple sollte ihre Marge mal reduzieren, bis der Speichermarkt wieder normal ist.

Speicherpreisbremse!

Ich hatte mir eh letztes Jahr das iP17 geholt und überspringe eh immer 2 Gens, von daher wäre ich mit der 20 erst wieder dran, bis dahin haben wir hoffentlich wieder einigermaßen normale Zustände und die AI-Bubble hat längst *plop* gemacht.

Frauchen ist jetzt auch noch fix auf ein iP17 gesprungen um sich die nächsten 3-4 Jahre darüber keine Gedanken machen zu müssen. Mein MacMini M4 wird es sicher auch noch ein paar Jahre machen, irgendwann müssen wir ja mal durch dieses Tal der Tränen durch sein.
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Lavalampa12.07.26 10:15
Ich bleibe bei meinem iPhone 15 PM bis es eine echte Innovation gibt oder wesentlich bessere Kameras.
+2
DunklesZischt13.07.26 13:20
macfreakz
Apple sollte ihre Marge mal reduzieren, bis der Speichermarkt wieder normal ist.
Dann werden sie sofort von ihren Aktieninhabern auf entgangene Gewinne verklagt. So einfach ist das nicht.
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teorema67
teorema6719.07.26 02:14
Performant84
Welche vollmundigen Leaks?

Z. B.:


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