Kuo zum Zeitplan des iPhone Ultra: "Story des iPhone X wiederholt sich"


Glaubt man den verschiedenen Berichten der letzten Monate rund um angebliche Verzögerungen des iPhone Fold/Ultra, so fiel zumindest eine Aussage immer wieder: Apple habe erst zu einem recht späten Zeitpunkt technische Probleme mit den Scharnieren gelöst. Allerdings war meist nur die Rede von einigen Wochen Verzögerung, nicht von maßgeblichen Rückschlägen. In seiner jüngsten Analyse geht der Marktexperte Ming-Chi Kuo noch einmal auf die Sache ein und
präzisiert einige seiner früheren Aussagen. In der Tat könne die Massenfertigung erst später als gedacht beginnen, sodass im September nur geringe Stückzahlen zur Verfügung stehen. Apple entscheide sich daher, die "Story des iPhone X" zu wiederholen.
Präsentation im September, Verkaufsstart Oktober/November?Mit der Aussage ist gemeint, zwar auf dem September-Event alle großen iPhone-Neuerungen vorzustellen, jedoch nicht alle Geräte zeitgleich auf den Markt zu bringen. Während das iPhone 18 Pro und Pro Max also wohl wieder eine Woche nach dem Event in den Stores stehen, lege Apple beim iPhone Ultra einen späteren Termin für die Auslieferung fest. Zur Erinnerung: Das iPhone X ließ sich damals erst ab Ende Oktober 2017 vorbestellen – ein ähnlicher Zeitplan wäre nun auch im Falle des iPhone Ultra denkbar. Zwei getrennte Startzeitpunkte entlasten nicht nur die Lieferketten, sondern könnten das Interesse weiter anschüren.
Hohes Produktionsvolumen – aber für September nicht ausreichendKuo geht von einer recht hohen Initialproduktion aus, von den geplanten acht Millionen Geräten (Nikkei nannte gar 10 Millionen) wäre bis Ende September allerdings maximal eine Million aus der Endmontage gekommen – was Apple für die Markteinführung möglicherweise zu knapp erschiene. Bis Jahresende dürfte die Nachfrage das Angebot trotzdem übersteigen, denn trotz Einstiegspreisen weit oberhalb der sonstigen Modellreihen sei von viel Interesse auszugehen. Wenig Zweifel zeigt Kuo, dass die Initialproduktion schnell ausverkauft ist – und sich die Lage erst Anfang 2027 entspanne. Für ein Smartphone in diesen Preisregionen, Kuo nennt inzwischen 2.300 Dollar und mehr, würde es sich um einen beachtlichen Absatz handeln.